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von Suluma
09.02.2018 19:04
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Das Tapam der Waldmenschen
Antworten: 4
Zugriffe: 334

Das Tapam der Waldmenschen

Da ich eine Gruppe um Al'Anfa leite und einen Waldmensch-Utulumischling in Reihen der Spieler habe habe ich mich jetzt mal näher mit dem Thema Glaube der Waldmenschen usw. beschäftigt. Viele Sachen sind mir klar geworden aber manche auch nicht.
Die meisten Fragen stellen sich mir um das Tampa der Waldmenschen/Utulus. Da sich die Aussagen der einzelnen Regelwerke widersprechen bzw. weitere Fragen aufwerfen. Vielleicht habe ich es auch einfach falsch verstanden falls das so ist hoffe ich ihr könnt mir helfen es zu verstehen.

Ich gehe davon aus dass ein Tapam, den persönlichen Schutzgeist der an den Tapamname gebunden ist, nur der hat der daran glaubt und nicht etwa wie in IdDM beschrieben automatisch jedem Waldmensch innewohnt. Da es ja im Al'Anfanischenimperium auch Zwölfgötterglaube unter den in Sklaverei geborenen oder zu den verlorenen Stämmen zählenden Waldmenschen gibt ist oben genannte für mich die logischste Erklärung.
Eine andere Erklärung die meiner oben genannten widerspricht ist diese: Jeder Waldmensch besitzt einen Tapam (quasi durch die DNA^^) kennt aber dessen Namen nicht, da bei der Geburt kein Schamane da war der der Mutter den Tapamnamen nennen kann.

Jetzt zu den eigentlichen weißen Flecken auf meiner Karte:

Wenn das/der Tapam nicht richtig aus dem Körper/Kopf entfernt wurde kann ein Waldmensch zu einem Tschumbi werden da der Körper durch Satuul, also das Gegenstück zum Tapam, "beseelt" werden kann. Um dies zu vermeiden nähen die Waldmenschen den Leichen nach dem Entfernen des Tapam alle Körperöffnungen im Gesicht zu. Da durch diese natürlichen Öffnungen, und wohl nur durch diese den durch die Öffnung durch das Abtrennen des Kopfes vom Hals kann das Satuul scheinbar nicht eindringen, das Satuul in den Körper eindringen kann.
Meine größte Unklarheit bei diesem Thema ist was Satuul nun regeltechnisch ist.
Zu Anfang ging ich davon aus dass es sich ausschließlich um den Yaq-Hai handelt, der in die Körper der Waldmenschen eindringt und sie zu Untoten erhebt. Je weiter ich gelesen habe um so weiter habe ich mich von dieser Theorie entfernt da in VUuT davon gesprochen wird dass der Yaq-Hai auch von Affenkadavern Besitz ergreifen kann und in WdZ steht das Yaq-Hai nun auch in der Warunkei gesichtet wurden, nun besitzt ein Affe kein Tapam und die Waldmenschen in der Warunkei werden sich auch an einer (halben?) Hand abzählen lassen.
Somit fällt der Yaq-Hai als einzige Satuulquelle weg. (Bleibt aber immer noch ein verdammt interessantes Wesen zwischen Dämon und Untoten das fantastische Spielmöglichkeiten bietet)

Es gibt ja noch die Möglichkeit das Tote durch bestimmte Rituale ,ich weiß leider nicht genau welche, zu Untoten werden. Da ich aber davon ausgehe dass die Dorf-, Stammesgemeinschaft wenig Interesse an Untoten Umtrieben ihrer Mitwaldmenschen hat, und sie ja auch bei ihren "normal" verstorbenen alle Körperöffnungen im Gesicht zunähen, denke ich das diese Rituale auch wegfallen.

Welche regeltechnische Möglichkeit bleibt also noch um Satuul zu erklären?