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von Herr der Welt
20.05.2011 20:40
Forum: Sieben Gezeichneten
Thema: Schlacht von Eslamsbrück
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Re: Schlacht von Eslamsbrück

Ich nicht, noch im dritten Irakkrieg hat das Wetter die modernste Armee der Welt lahmgelegt. Dunkel und Regen heiß begrenzte Sicht, begrenzte Sicht heißt tief fliegen oder die Orientierung verlieren. Tief fliegen heißt sich feindlichem Feuer aussetzen.
Moderne Bomber haben auch keinen Astralsinn und Paraphysikalität II.
Wenn der Karakil die Hylailer-Feuer-Bomben auf die Mittelreicher abwerfen soll, dann weiß ich nicht, wie du darauf kommst, dass er das wegen der Witterung/Dunkelheit/etc. nicht könnte.
Untote sind was schreckliches, aber die Mittelreicher haben hier prima Liturgien. Die Rot-Schwarzen müssen sich was einfallen lassen um Untote den eigenen Truppen schmackhaft zu machen.
Die Tatsache, dass die Untoten die halbe mittelreichische Landwehr vertreiben, ohne überhaupt ihre miserablen Kampffertigkeiten nutzen zu müssen.
(Mehr) Untote können auch prima Gegner binden, um das eigene Söldnerleben zu schützen. Gerade nach dem Magnum Opus haben die Mittelreicher zahlreiche Feinde in den eigenen Linien (welche faktisch zerfallen). Selbst der Söldner mit Kriegskunst -3 sieht, dass das entscheidend zum Sieg beiträgt - und für ihn heißt das, dass die Plünderung Eslamsbrück in Aussicht ist.
Und nahe der feindlichen Luftabwehr. Das funktioniert ein paar mal, bis der Ignifaxius kommt oder niemand mehr beim Feuer ist.
Wenn. Die Karakilim erscheinen schnell und sind auch sonst nicht langsam. Zudem halten die einen Ignifaxius aus, können schlecht gesehen werden und sind auch nicht immer in 49 Schritt Reichweite.
"Luftabwehr" ist ja wohl ein bisschen übertrieben.
Diese Viecher bitte entsprechend der Regeln beschwören und v.a. bezahlen. Diese Viecher, die Horden an Untoten, die Kampfmagie, die Dämonenhorden.
So viele Dämonen sind da nicht beteiligt, Kampfmagie hält sich in Grenzen. Das ist durchaus bezahlbar.
Das einzige Problem sind die Untoten. Da ist der Fehler aber nicht beim Abenteuer zu suchen, sondern bei den miserablen Untoten-Regeln.
Dumme Regeln gehören ignoriert, bestenfalls natürlich erratiert (was nicht Aufgabe des Abenteuer-Autors ist).

Ich kann diese kleinteilige Kritik nicht wirklich nachvollziehen.

Dabei gibt es wesentlich größere Schnitzer bei dieser Schlacht.
Dass die Mittelreicher versuchen, die Brücke und die Stadt gleichermaßen zu schützen, eird zu Recht kritisiert: Stattdessen könnten sie den Flußübergang behindern und die Borbaradianer ruhig zu der befestigten Stadt durchlassen. Sobald sie den Versuch einer Belagerung unternehmen, ist der Entsatz (in Überzahl) bereit. Erobern können die Stadt so schnell nicht mit ihren paar Rotzen.
Dann hätte man auch nicht das Problem, dass man dem Feind den Hügel überlassen muss.
Aber das sind durchaus nicht unplausible Fehler, die gerade Walpurga passieren können, die noch nicht so kriegserfahren ist (wie bspw. ihre Gegnerin).
von Herr der Welt
19.05.2011 09:05
Forum: Sieben Gezeichneten
Thema: Schlacht von Eslamsbrück
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Re: Schlacht von Eslamsbrück

Der einzige Beigeschmack, der bliebe, wäre, dass die Eroberung Warunks durch Rhazzazor die Tobrier/Miitelreicher nicht mehr so stark überraschend dürfte (aber da gibt es ja auch noch Xeraans "perfekte" Legionäre).
Davon hören die Gezeichneten zwar im Normalfall nur (eine weitere verlorene Schlacht/Stadt wäre in Aussicht auf Ysilia nicht wirklich spielenswert), aber bei uns hat es den Spieler schon ordentlich gegraust, welche Seltsamkeit der Feind noch aufzubieten hat (nach dem Magnum Opus bei Eslamsbrück, das bei uns tatsächlich von Nekromanten unter der Führung des Nirraven bewirkt wurde und somit neben dem Einsatz von Dämonen, der ebenfalls recht neu ist, im Zentrum der Schlacht stand).
Aber der Einsatz des Schwarzen Drachen bei Eslamsbrück ist sicher eine Idee, mit der man sich mögliches mangelhaftes Taktieren der Kaiserlichen auf der einen ("wir stellen uns mit dem Rücken zum überschwemmenden Fluss hin vor die Hügel, auf die sie ihre Rotzen fahren können") und die geskriptete Überlegenheit der Borbaradianer relativieren kann.
Obwohl meiner Meinung nach auch der planvolle, exessive Einsatz von Dämonen genügen dürfte, um eine zahlmäßige Unterlegenheit mehr als auszugleichen (plus Magnum Opus). Rhazzazor kann also in Bereitschaft bleiben, wenn es brenzlig werden sollte. Bis dahin können die Kaiserlichen durch die Hilfe der Gezeichneten (wohl die Dämonenexperten schlechthin in der Situation) evtl. sogar die Oberhand haben - trotz Dämonen/Magnum Opus.
So ist den Spielern ein Teilerfolg möglich ("es musste also erst der untote Drache eingesetzt werden"). Im Rahmen einer vorgesehenen - vernichtenden - Niederlage sicher verhältnismäßig zufriedenstellend.