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von Galjan
08.11.2017 17:46
Forum: Projekte & Entwürfe
Thema: Ilaris - Fragen & Antworten
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Ilaris - Fragen & Antworten

Curthan Mercatio hat geschrieben:
07.11.2017 18:44
Zu Wiederholungsproben gibt es keine Regeln, Wiederholungen sind also erlaubt. Wie man das handhabt, liegt im Ermessen des SL. Ich verlange als SL keine Proben, bei denen ohne Konsequenzen wiederholt werden kann, denn dann gelingt die Probe irgendwann sowieso und es muss nicht gewürfelt werden.
Hmm, auch bei so etwas wie alchemistischer Analyse -- nimmst Du dann an, dass die mit maximaler Qualitätsansage gelingt? Konsequenz wäre da ja wohl nur verbrauchte Zeit und vielleicht etwas verbrauchte Zutaten / Proben, von denen man vielleicht genug hat. Ansonsten ist die Wiederholungsprobe hauptsächlich interessant, wenn die Probe selbst noch Ressourcen verbraucht, z.B. ASP oder Erschöpfung. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass etwa ein wiederholter Versuch eines fehlgeschlagenen Zaubers nicht erschwert ist.
Curthan Mercatio hat geschrieben:
07.11.2017 18:44
Du wählst alle Aktionen, also auch Volle Offensive und Volle Defensive, in deiner Initiativephase. [...]
Ilaris hat also eine andere Struktur als DSA: Es gibt hier keine Kampfrunden mit Ansagephase und Aktionsphase. Stattdessen passieren alle Entscheidungen in deiner eigenen Initiativephase. Dadurch kann dein Gegner auf deine Handlungen reagieren und du auf seine.
OK, verstehe und finde ich prinzipiell gut. Wertet die INI glaube ich ziemlich ab. Wie ist das mit VT-Manövern -- werden die auch in der eigenen Initiativephase sozusagen "präventiv" angesagt ("wenn der da als nächstes einen Sturmangriff auf mich macht, verwende ich Auflaufen lassen") oder direkt vor dem Würfeln ("ah, er macht einen Sturmangriff? Auflaufen lassen!")?
Curthan Mercatio hat geschrieben:
07.11.2017 18:44
Ja, Entfernung verändern ist auch für die Annäherung gedacht.
Ah, ist nicht direkt klar, weil die Beschreibung nur sagt, dass es dazu wäre, dass man sich aus dem Kampf löst. Hmm, dazu gleich noch weitere Fragen: verursacht Entfernung verändern Schaden? Es steht nicht dabei, dass es das nicht tun würde. Kann es mit einer VT verhindert werden?
Curthan Mercatio hat geschrieben:
07.11.2017 18:44
Jein, der WM von Schilden und Parierwaffen zählt nicht für die Hauptwaffe, der Bonus aus dem Kampfstil aber sehr wohl. Man kann also nur die Hauptwaffenfertigkeit steigern. Wer aber beides steigert, bekommt zusätzliche taktische Möglichkeiten.
Gut, das hatte ich richtig verstanden. Dann wird halt häufig der VT-Wert mit der Hauptwaffe höher sein als der mit der Parierwaffe, sodass man mit der Hauptwaffe pariert. Umgekehrt bringen Schilde eher einen höheren VT-Wert als die Hauptwaffe, weil sie einen guten WM haben. Heißt auch, dass man mit Schildkampf eher einen höheren VT-Wert hat als mit Parierwaffen-Kampf.
Curthan Mercatio hat geschrieben:
07.11.2017 18:44
Richtig. Schilde sollen nicht leicht zu zerstören sein, sonst wären sie ja sinnlos. Sinnvoll ist der Schildspalter vor allem gegen Schildkämpfer mit sehr hoher VT, die sonst kaum zu knacken sind. Dann ist es eine Option, zuerst den Schild zu beschädigen, um die Verteidigung zu schwächen.
Verstehe ich nicht so richtig. Den Schild zu knacken ist doch ungefähr genauso schwierig wie den Gegner selbst zu verletzen, oder übersehe ich was? Der Schildspalter kann schon pariert werden, oder? Die +2 für die AT reichen da IMO nicht aus, Schilde haben auch eine gute Härte und das kostet ganz schön Zeit, in der der Gegner mich verletzen kann. So wie's ist wäre für mich dieses Manöver nur was gegen instabile Schilde (Mattenschild vielleicht oder schon vorher beschädigt), oder im Schaukampf.
Curthan Mercatio hat geschrieben:
07.11.2017 18:44
Nein, Umreißen ist ein Standardmanöver. Jeder Kämpfer hat die Option, jemand anderen zu Boden zu bringen.
Interessant. Ich hatte es mit Niederwerfen verglichen; ich nehme an, dieses verursacht zusätzlich Schaden und ist deswegen eingeschränkt und erschwert. So ist Umreißen jedenfalls eine sehr interessante Option für Nichtkämpfer oder wenn die eigene Waffe eigentlich zu wenig Schaden verursacht; man kann den Gegner ohne Erschwernis erstmal für mindestens eine INI-Phase rausnehmen und falls er nicht gleich wieder hochkommt hat man noch eine günstige Position für die nächste AT.
von Galjan
05.11.2017 12:59
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Ilaris - Fragen & Antworten

Und hier meine Detailfragen, die mir beim Durchlesen der Regeln aufgefallen sind:
  • Gibt es keine Regeln bezüglich Wiederholungsproben, oder übersehe ich sie nur? Irgendwo wurde mal erwähnt, dass eine Wiederholung nicht erlaubt sei (im Bereich Magie?), woraus ich schließe, dass sie normalerweise erlaubt sind, aber sind sie dann irgendwie erschwert?
  • Bei Kampfunfähigkeit darf man keine Aktionen mehr ausführen. Ich nehme an, das schließt Zauber mit ein. Darf man noch freie Aktionen machen, also z.B. ein Artefakt aktivieren / reden / 2 Schritte laufen?
  • A propos freie Aktionen: es heißt, man darf beliebig viele machen -- aber von jedem Typ nur eine, oder?
  • Wie funktioniert die Ansage von Voller Offensive / Voller Defensive? Nehmen wir an, ich kämpfe gegen einen schwächeren Gegner und meine INI ist höher. Muss ich zuerst Volle Offensive ansagen und der Gegner darf darauf reagieren (wenn ich es ansage, verteidigt er normal und kann mich mit seiner folgenden AT locker mit Wuchtschlag treffen; wenn ich es nicht tue, sagt er Volle Defensive an und verteidigt leichter)? Dann hätte ich ja eigentlich einen Nachteil durch meine höhere INI.
  • Darf man mit "Entfernung verändern" beim Spiel mit Bodenplänen auch näher an einen Gegner heran? Oder ist die minimale Entfernung immer von der Umgebung und den Waffen vorgegeben, also auf offenem Feld z.B. gegen jemand mit Reichweite 2 immer mindestens 2?
  • Sehe ich es richtig, dass beim Kampf mit Parierwaffen (und Schilden) der Bonus auf die VT auch für eine VT mit der Hauptwaffe gilt? Ist es so vorgesehen, dass man beim Schildkampf das Schilde-Talent steigert und mit dem Schild pariert, während man bei Parierwaffen (regeltechnisch) mit der Hauptwaffe pariert -- haben deswegen die Parierwaffen keinen positiven WM?
  • Beim BHK gilt der AT-Bonus auf jeden Fall (auch) für die Hauptwaffe, nehme ich an. Das Spielgefühl könnte etwas seltsam sein, weil man zwar die zweite Waffe in der Hand hat, aber sie bis man zum Doppelschlag kommt eigentlich gar nicht verwendet. Vielleicht ist es sinnvoll, zwei Waffen mit unterschiedlicher Reichweite zu verwenden und je nach Situation die eine oder andere zur Hauptwaffe zu machen ... in dem Zusammenhang sollte man vielleicht Dschadra und Efferdbard auch noch das Attribut "Zweihändig" verpassen, sonst sehe ich schon den Novadi mit BHK, Dschadra und Waqqif ;-)
  • Sehe ich es richtig, dass man beim Schildspalter dem Schild 3 "Wunden" zufügen muss, bis er einen Abzug in der Verwendung bekommt, und 5, damit er unbenutzbar wird? Und dass das genauso schwierig oder sogar schwieriger (wegen höherer "WS", wird durch AT+2 gerade mal ausgeglichen) ist wie dem Gegner selbst diese Wunden zuzufügen? Das würde das Manöver aus meiner Sicht ziemlich sinnlos machen.
  • Dass Umreißen keine Erschwernis und keine Voraussetzungen hat, ist ein Fehler, oder?
  • Hilft die erste Hilfe erst am Ende ihrer Dauer? Also wenn jemand mit WS 5 blutet und schon 8 Einschränkungen hat, kann man ihn dann noch per erster Hilfe retten oder würde das automatisch zu lange dauern? Kann man die Zeit für die erste Hilfe Probe eventuell durch eine Ansage verringern (hohe Qualität)?
  • Dass man Leute, die einem gegenüber misstrauisch sind (oder gar feindlich), leichter belügen kann, finde ich seltsam. Absicht? Die Begründung "Leute, die man nicht mag, betrügt man lieber", passt für mich nicht, weil die ja auf das eigene Verhältnis zum anderen eingeht und nicht auf dessen Verhältnis zu einem selbst. Das kann ja durchaus unterschiedlich sein, wenn ich etwa so tue, als wäre ich ein guter Freund, auch etwa durch Bannbaladin.
  • Ist es Absicht, dass Elementare nicht resistent gegen geweihte Angriffe sind?