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Freiheitskämpfer (Tsa-Geweihte)

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Beitrag von Assaltaro » 30.10.2017 16:17

Hi,

da ich nun schon länger mit großem Spaß eine Tsa-Geweihte der Friedensfreunde spiele, denke ich nun auch schon länger über die Strömung der Freiheitskämpfer nach. Dabei eher aus dem Süden stammend, also anti Sklaverei.

Habt ihr da schon Erfahrungen damit gemacht oder Tipps, wie sich die am besten umsetzen lassen?
Was wäre eine geeignete Tarnprofession und wie genau lässt sich am besten vorgehen. Versuchen immer wieder Sklaven zu befreien oder öffentlich dagegen predigen.

Der zweite Punkt wäre dabei das Waffenverbot. Ist das für diese Strömung nicht ganz so streng und waffenlos + Kampfstab ist erlaubt? Immerhin bekommen sie Stäbe +2 und ich glaub auch Raufen.

Gerne könnte ihr auch alle anderen Erfahrungen mit dieser Strömung schreiben.
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Beitrag von LordShadowGizar » 30.10.2017 18:43

Dem Wahnwitz zum Gruße!
Assaltaro hat geschrieben:
30.10.2017 16:17
Der zweite Punkt wäre dabei das Waffenverbot. Ist das für diese Strömung nicht ganz so streng und waffenlos + Kampfstab ist erlaubt?
Blubb
*edit* Link gefixt */edit*

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 14:04

Danke, das hilft da schon mal etwas weiter. Es braucht wohl nur auch einen SL der Kampfstab für Tsageweihte erlaubt.

Aber sonst keinerlei Tipps oder Erfahrungen?
Ist das Konzept so ungewöhnlich oder langweilig? :grübeln:
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Beitrag von Na'rat » 01.11.2017 14:29

Assaltaro hat geschrieben:
01.11.2017 14:04
Danke, das hilft da schon mal etwas weiter. Es braucht wohl nur auch einen SL der Kampfstab für Tsageweihte erlaubt.
Das kann man anders sehen:
viewtopic.php?t=36673

Oder ganz kurz: WdH S. 266f. in Verbindung mit WdG S. 107.

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 14:33

Deshalb frage ich. Immerhin bekommt diese Variante aber 2 Punkte auf Stäbe, da wird sich der Autor doch was dabei gedacht haben.
Ich habe grundsätzlich kein Problem damit auch gänzlich ohne Waffen zu spielen bei einer Tsa-Geweihten, ich denke nur, dass hinter den 2 Punkten schon eine Intension steckt.

Die Frage ist nur was.
Stäbe für den ganz normalen Kampf, nur zur Verteidigung oder nur für "sanfte" Sachen wie Betäubungsschlag?
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Beitrag von Na'rat » 01.11.2017 14:55

Assaltaro hat geschrieben:
01.11.2017 14:33
Deshalb frage ich. Immerhin bekommt diese Variante aber 2 Punkte auf Stäbe, da wird sich der Autor doch was dabei gedacht haben.
Eine gewagte Annahme. Aber wenn die stimmt, was haben sich die Autoren des Moralkodex und des Nachteils Moralkodex gedacht?

Ist halt eine Grundsatzentscheidung, ob man kämpfende Pazifisten haben will und wie man den Crunsh des Nachteils und den Fluff der Kirchenlehre umgehen will.

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 15:07

Nun bisher war der Nachteil für mich wirklich sehr klar und ich spiele auch bereits eine Tsa-Geweihte der Grundvariante, welche keine Kampftalente bekommt.

Ich dachte mir nur eben es muss einen Grund geben, warum der Freiheitskämpfer im Gegensatz zum Normalen Kampfboni bekommt. Auch in Zusammenhang mit diesem Moralkodex.
Kämpfende Pazifisten gibt es zumindest in der Realität sehr viele, es gibt sogar einen Karatestil namens Tai te tao (Weg der Hand des Friedens), um auszudrücken, dass man kämpft, um Frieden zu erhalten und zu fördern.

Ich habe die Strömung gerade nochmal nachgelesen und sie klingt sehr ähnlich wie die Philosophie des oben erwähnten Karatestils und laut Vademecum sehen sie es nicht als Frevel in der Not zu verletzen und tragen Waffen (Stäbe und Dolche). Es wird nur dann nicht darauf eingegangen wie mit dem Punkt Waffenverbot des Moralkodex's zu verfahren ist. Wird der der Punkt einfach nur gelockert oder ergänzt?
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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 01.11.2017 15:09

Das mit einem Kamfstab ein BETÄUBUNGSSCHLAG funktioniert ist schon garnicht so leicht. Da würde ich eher auf UMREIßEN und MEISTERLICHES ENTWAFFNEN setzen.
Und natürlich auf den waffenlosen Kampf (wenn schon aus dem Süden dann Hruruzat oder Mercenario, gepaart mit Gladiatorenkampfstiel (wegen dem veringerten schaden auf die LE)).

Optimaler jedoch, wäre meines Erachtens, Kettenstäbe mit dem 3Gliederstab. Den könntest du erstmal als VERSTECKTE KLINGE führen, bist du in Kettenstäbe besser bist, und bei einer Waffendurchsuchung, dem Büttel erklären dar das eine südländische Variante eines Dreschflegels ist(um fich als Erntehelfer/ Tagelöhner zu tarnen), oder ein Jonglier- Instrument das du als Gaukler eben brauchst.

Hier würde sich ein BGB Jahrmarktskämpfer oder Gaukler-Akrobat oder Gaukler-Tänzer sehrgut machen

Oder eine Rahjagefällige Säbeltänzerin zu einer Tsagefälligen Stab-/Kettenstabtänzerin umbauen/anpassen (Kampftausch weg und Tsageweiht reinstricken)

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 15:15

Ich dachte immer Kettenstäbe gäbe es nur auf Maraskan.

Das mit dem Gaukler oder Jahrmarktskämpfer hört sie aber schon mal gut an.

Bei den waffenlosen nehm ich ziemlich sicher den Gladiatorenstil, da es einfach passend erscheint nur möglichst Ausdauerschaden anzurichten. Ich dachte immer das Stäbe eig das beste für einen Betäubungsschlag sind, Entwaffnen kommt auf jeden Fall auch mit rein, da viele wohl aufgeben, sobald sie keine Waffe mehr haben (zumindest bei uns)
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Beitrag von LordShadowGizar » 01.11.2017 16:14

Assaltaro hat geschrieben:
01.11.2017 15:07
Ich habe die Strömung gerade nochmal nachgelesen und sie klingt sehr ähnlich wie die Philosophie des oben erwähnten Karatestils und laut Vademecum sehen sie es nicht als Frevel in der Not zu verletzen und tragen Waffen (Stäbe und Dolche). Es wird nur dann nicht darauf eingegangen wie mit dem Punkt Waffenverbot des Moralkodex's zu verfahren ist. Wird der der Punkt einfach nur gelockert oder ergänzt?
Die Sache mit den Waffenbann ist nicht direkt aufgehoben.... es ist halt schon so das ja das WdG darauf hinweist das es so wörtlich "keinen festen Ausbildungskanon gibt." (WdG S.107)
Hier von felsenfesten Moralkodexi zu sprechen, wo es doch von Geweihten zu Geweihten anders ausfallen kann (diese sogar regekrecht zum Hinterfragen und selber denken ermuntert werden, auch bezüglich der eigenen Maßstäbe), halte ich wiederum für fragwürdig...
Dieses hat man im Vademecum wieder aufgegriffen und ist noch mehr dauf die individualität der Geweihtenschaft der Wandelbaren eingegangen.
Aber auch hier ist... wenn denn der einzelne Freiheitskämpfer eher dazu geneigt ist die Freiheit der Schwachen gegebenen falls mit Waffengewallt zu verteidigen,
Auch dieser vermutlich darin befaxht das leben zu ehren und den Griff zur Waffe als letztes Mittel, und nicht etwa als erstes zu verwenden.

Das Problematische halt daran ist, das sich 'so-wie-du-es-magst' natürlich nicht als Ausformulierung zu nen Regeltext für einen Regeltechnischen Nachteil verwenden kann, man aber auch anderer Seits nur schwer endlos verschiedene Moralkodex vorstellungen aus X×100 individualisten in einen Buch quetschen kann.
Und wenn man mal eine ausformulierte Regelstelle hat, dann ist sie in Stein gemeißelt weil der generische DSA-Forist nur sehr schwer von diesen abweichen mag (... auch wenn die Bpcher aus den entsprechende Texte extra darauf hinweisen das gewisse dinge ruhig individuell Charaktere/Gruppe angepasst werden dürfen ;p)

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Zuletzt geändert von LordShadowGizar am 01.11.2017 16:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 01.11.2017 16:16

Kettenstäbe sind auch in Südaventurien verbreitet, Dreigliederstäbe auf Maraskan.
Aber soetwas würde ich als Meister nicht so eng sehen. Wenn dein Chat in Al'Anfa oder Kunchom lebt/Aufwuchs könnte er auch Kontakt zu marakanischen Exilanten haben. Das könnte dieses Problem lösen.

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Beitrag von Assaltaro » 19.11.2017 12:26

Ich hab nun nochmal mehr über das Konzept nachgedacht. Um wirklich etwas zu bewirken/Sklaven befreien zu können, müsste man nah an diese ran.
Da kam mir die Idee, sich in erster Linie auf die Gladiatoren zu konzentrieren, da ein Großteil von ihnen ja auch einfach zu Unrecht gefangen wurde.
Gibt es in den Gladiatorenhochburgen wie Al'Anfa und Fasar auch die Variante des Schaukämpfers? Jene, welche sich im Kampf nicht wirklich bekämpfen, sondern nur eine gute Show abliefern?

Dann könnte sie sich als solche gemeldet haben und immer wieder einigen der richtigen Gladiatoren zur Flucht verholfen haben. Am Ende ist sie nun aber aufgeflogen und muss erstmal fliehen (für den Abenteuerstart). Welche Stadt bietet sich dafür dann auch am ehesten an?
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Beitrag von Na'rat » 19.11.2017 12:34

Nee, um wirklich etwas zu bewirken müsste man an der politischen Ordnung arbeiten, man bräuchte also einen tsageweihten Politiker.

Was dann aber zu dem Problem führt, dass Sklaverei, ohne große Bevölkerungen die man versklaven kann, in Aventurien nur begrenzt funktioniert. Die ganze Sache schnell eine mildere Form annimmt, bei der Sklaven wertvoll sind, weil es einfach zu wenige von denen gibt.

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Beitrag von Satinavian » 19.11.2017 17:50

Assaltaro hat geschrieben:
19.11.2017 12:26
Ich hab nun nochmal mehr über das Konzept nachgedacht. Um wirklich etwas zu bewirken/Sklaven befreien zu können, müsste man nah an diese ran.
Da kam mir die Idee, sich in erster Linie auf die Gladiatoren zu konzentrieren, da ein Großteil von ihnen ja auch einfach zu Unrecht gefangen wurde.
Gibt es in den Gladiatorenhochburgen wie Al'Anfa und Fasar auch die Variante des Schaukämpfers? Jene, welche sich im Kampf nicht wirklich bekämpfen, sondern nur eine gute Show abliefern?

Dann könnte sie sich als solche gemeldet haben und immer wieder einigen der richtigen Gladiatoren zur Flucht verholfen haben. Am Ende ist sie nun aber aufgeflogen und muss erstmal fliehen (für den Abenteuerstart). Welche Stadt bietet sich dafür dann auch am ehesten an?
Nicht alle Gladiatoren kämpfen unfreiwillig und auch der Rest ist nicht eher unrechtmäßiger dabei als andere Sklaven.

Ansonsten findet man Gladiatoren in den Gladiatorenschulen. Und ja, weil Gladiatoren gefährlich sein können, sind sie tendentiell besonders gut bewacht. Abgesehen davon, dass die Befreiung mitten in den großen Sklavenhaltermetropolen stattfinden muss. Its also tatsächlich eine Herausforderung.

Das macht aber den Hintergrund nicht völlig absurd. Sicher kann man einem Gladiator geholfen haben und nun auf der Flucht sein.

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Beitrag von Jadoran » 19.11.2017 19:19

Des einen Freiheitskämpfer ist des anderen Terroristen oder Partisan. Wie soll das mit dem Sklavenbefreien denn eigentlich funktionieren? Soll eine underground-railway von Al'Anfa nach Thorwal organisiert werden? Sollen küstennahe Plantagen überfallen, die Herrschaft und die Aufseher abgeschlachtet und die Plantagensklaven deportiert befreit und nach Thorwal gebracht werden - wo sich sicher jede Küstenstadt nach der dritten Schiffsladung freut. Oder man setzt sie auf einer einsamen Insel aus. (wie bei den Miniwatu, da hat das ja auch so prima geklappt.)

Oder soll der SL immer nur brav schmierige, notgeile Sklavenhänder mit ausnahmlos sadistischen Aufsehern auf Schiffen über den Weg des Helden schicken, damit die Bösen getötet und die bemitleidenswert schwachen Guten gerettet werden können wie in einem alten Hollywoodschinken?

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Beitrag von Assaltaro » 19.11.2017 19:48

Im Grunde ist genau dafür dieser Thread. Ich interessiere mich ziemlich für diese Tsa-Strömung, kann sie mir nur noch nicht ganz vorstellen und habe auf Erfahrungswerte gehofft. Leider bislang vergeblich.
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Beitrag von Desiderius Findeisen » 19.11.2017 23:03

Ich befürchte, dass dieser Tsa-Geweihten Typus so selten genommen wird, dass es zwar viele Meinungen aber keine Spielerfahrung gibt.
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Beitrag von Madamal » 20.11.2017 10:32

Desiderius und Jadoran sprachen in meinen Augen die beiden Hauptprobleme an: Tsageweihten im Allgemeinen und tsageweihte Sklavenbefreier im Besonderen sind so wenig gruppenfähig, daß es wenig Einsatzmöglichkeiten und noch weniger Erfahrungen geben dürfte.
Assaltaro hat geschrieben:
30.10.2017 16:17
Habt ihr da schon Erfahrungen damit gemacht oder Tipps, wie sich die am besten umsetzen lassen?
Was wäre eine geeignete Tarnprofession und wie genau lässt sich am besten vorgehen.
Eine charmante Lösung wäre für mich, daß die Geweihte ihre Heimat in der sie in der "Antiskla" aktiv war "aus gutem Grund" verlassen mußte und sich deshalb der Abenteurergruppe angeschlossen hat. Sie wird hier ihr Können einbringen - und immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen, wo sie auf Sklaverei (oder ähnlich unterdrückende Verhältnisse, von denen es in Aventurien auf Grund der feudalen Strukturen genügend gibt) trifft. Das mag vielleicht manchmal ein wenig anstrengend sein, kann aber durchaus nette Effekte haben, ohne den eigentlichen Abenteuerverlauf zu sehr aus den Angeln zu heben. Augenmaß des Spielers/der Spielerin ist hilfreich :wink: .
Für diese Geschichte bedarf es keiner großen Tarnprofession. Für Außenstehende ist sie eine (vermutlich sogar gern gesehene) Vertreterin der ZWÖlfe, und innerhalb der Gruppe braucht sie sich mit ihrer Gesinnung vermutlich nicht zu verstecken. Die Frage wäre dann eher, wie sie der Gruppe nutzen kann. Kämpfen ist definitiv ned ihres (das würde ich konsequent durchziehen: Stäbe/waffenlos ausnahmsweise nur auf PA steigern; bei Kämpfen gegen Menschen auch die eigenen Gefährten davon abhalten, unterlegene Gegner zu töten, zu foltern, vielleicht sogar überhaupt festzuhalten, um sie zu befragen...); keine Jagd, nur vegetarisches Essen (sie könnte die Köchin der Gruppe werden :censored: ). Aber wie schaut's mit Heilen aus? Als Befreierin könnte sie sich als geschickte Einbrecherin, Lügnerin, Fälscherin... erweisen und eher auf der intellektuellen Ebene aktiv werden (immerhin ist sie Geweihte, hat eine gute Schulbildung; Sprachen, Schriften...). Irgendwas muß sie richtig gut drauf haben, damit sie der Gruppe ned nur als Klotz am Bein hängt.

Sinnvoll wäre es natürlich, auch bei den anderen Charakteren darauf zu schauen, daß sie gemeinsam eine sinnvolle Gruppe bilden. Mit zwei befreiten Gladiatoren und einer Zwergin für's Grobe könnte ich mir das Mädel ganz gut vorstellen; ein verzogener Adeliger und ein Zauberer als einzige Gefährten scheinen mir wenig erfolgversprechend... :rolleyes:

>o<
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Beitrag von Na'rat » 20.11.2017 10:59

Assaltaro hat geschrieben:
19.11.2017 19:48
Im Grunde ist genau dafür dieser Thread. Ich interessiere mich ziemlich für diese Tsa-Strömung, kann sie mir nur noch nicht ganz vorstellen und habe auf Erfahrungswerte gehofft. Leider bislang vergeblich.
Sind halt so sinnvoll wie lügende Praiosgeweihte, die können zwar lügen, es ist ihnen aber auf allen Ebenen verboten und wenn sie es doch tun sind sie außerordentlich schlecht darin.
Darauf einen Charakter aufzubauen kann nur schiefgehen.

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Beitrag von Märzhäsin » 21.11.2017 01:25

Assaltaro hat geschrieben:
30.10.2017 16:17
Immerhin bekommen sie Stäbe +2 und ich glaub auch Raufen.
Ich vermute diese Boni sind zur Selbstverteidigung gegen Dämonen, Untote und Chimären gedacht.

Theoretisch könnte man eine tsageweihte Dämonen- und Zombiejägerin erstellen.

Tantchen Tsa hat nichts gegen das Bekämpfen von Dämonen, Untoten und Chimären so weit ich weiß.

Weiß eigentlich jemand was es mit den Bilderstürmern und den Tsaolin auf sich hat?

Ich finde irgendwie so wenig Material darüber.

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Beitrag von Andwari » 21.11.2017 10:31

@Sklaverei
Es gibt Gegenden, da ist Sklaverei etabliert und gesellschaftlich akzeptiert und andere in denen man das Wort als Kampfbegriff verwendet und seine Leibeigenen oder Manufakturarbeiter - ist natürlich gaaanz was anderes - halt anderweitig auspresst.

Für den Sklavenbefreier ist also mMn die erste Frage, wo der sozialisiert wurde - ein mittelreichischer "Sklavenbefreier" hat vmtl. eine ganz andere Vorstellung von seiner Zielgruppe als einer aus Khunchom oder Mengbilla. Gerade bei Tsa-Geweihten macht es mMn nix, wenn die Detail-Professionsbeschreibung mal eine vorübergehend-unstete Idee war - z.B. eben "lass uns in den Dörfern in Garetien Geld sammeln um die armen Sklaven in Al'Anfa zu befreien, hier her zu bringen damit sie hier glücklich und zufrieden leben können wie Bruder Perainlieb es immer predigt. Ein Moha im Dorf wäre doch mal was Neues."
Wie bei allen Professionen die Frage, ob wir es mit einer jetzt aktiven "Sklavenbefreierin" zu tun haben, sie demnächst dazu werden will oder es vllt. mal versucht hat und damit mehr oder weniger erfolgreich war und jetzt was Anderes macht.

Der horasische Tsajünger hat evtl. wenig Schnittmengen mit dem aus dem Süden (wo Tsa auch ziemlich stark ist) und dem aus Mittelaventurien (eher Nischenkult). Die aus Maraskan fallen zwischen den ganzen verrückten Maraskanern gar nicht auf und die handvoll Tsa-Geweihten aus Nordaventurien wärmen sich immer am im Ifirn-Schrein auf.

Wenn im Tsa-Vademecum und auch sonst nicht mehr drinsteht, ist halt vmtl. einfach gewollt, dass man seine Wachsmalkreiden nimmt und das selbst ausmalt. Das kann auch knallbunt werden und muss keinem Vorbild gleichen - etwas bis ziemlich Verrückte gibt es überall und man erschlägt die nicht immer gleich humorlos.

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Beitrag von Assaltaro » 21.11.2017 10:39

Madamal hat geschrieben:
20.11.2017 10:32
esiderius und Jadoran sprachen in meinen Augen die beiden Hauptprobleme an: Tsageweihten im Allgemeinen und tsageweihte Sklavenbefreier im Besonderen sind so wenig gruppenfähig, daß es wenig Einsatzmöglichkeiten und noch weniger Erfahrungen geben dürfte.
Also das stimmt schon einmal gar nicht. Eine "normale" Tsageweihte spiele ich schon seit einiger Zeit in wechselnden Runden und bisher war sie bei allen beliebt. Es hängt einfach stark davon ab, was gespielt wird und wie gern die Gruppe kämpft. Da meine Runden meistens eher ungern kämpfen und halt einer nen Kämpfer für dne Fall spielt, sind sie immer ganz froh über die Tsa-kampfvermeidungs-Liturgien.

Dem Sklavenbefreien muss sie gerade auch nicht mehr aktiv nachgehen, wobei es natürlich hin und wieder doch dazu kommen kann, aber meist bleibt bei den üblichen Abenteuern ja nicht genug Zeit dafür.

@Märzhäsin Dafür sind Stäbe die schlechteste Wahl überhaupt. Stabkampf ist nur gegen andere humanoide wirklich geeignet, daher denke ich es ist schon eher zur Selbstverteidigung gedacht.

Im Moment schwebt mir eine aus Hot Alem vor, die versucht Sklaven aus den umliegenden Städten nach Hot Alem zu bringen, wo sie dann ab sofort frei sind. Natürlich braucht sie dort Verbindungen, damit die ehemaligne Sklaven nicht direkt auf der Straße landen.
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Freiheitskämpfer (Tsa-Geweihte)

Beitrag von DriveZ » 21.11.2017 15:20

Mahlzeit,

tatsächlich habe ich einen Freiheitskämpfer (allerdings Spätweihe), der sich aber bisher immer problemlos in die Gruppe integrieren ließ.
Dies liegt vorwiegend daran, dass er auch ein sehr fröhliches Wesen hat und mit fast allen Charakteren gut harmoniert (bin bisher noch nie einem Kor-Geweihten begegnet und besonders Praiosgefällige Herrschaften finden ihn oftmals etwas unleidlich).
Außerdem liegt sein Hauptaugenmerk eher auf politischer Überzeugungsarbeit als auf aktiv einzelne Sklaven Befreiung.
Wenn ich aber aktiv Sklaven befreien wollte, würde ich mich als Sklavenhändler tarnen, der diese in das Mittelreich schmuggelt, um sie dort an hohe Herrschaften zu verkaufen, die es mit den Gesetzen nicht so genau nehmen oder nicht auf ihren Sklavennachschub verzichten wollen. Natürlich bräuchte man dann entsprechende Verbindungen zu dem einen oder anderen Haus, um den "Verkauf" auch entsprechend tarnen und dazu noch nen bisschen fälschen, um entsprechende Kaufverträge vorweisen zu können.

Was das Waffenverbot angeht so würde ich auch bei den Freiheitskämpfern die Waffe immer bis zum letzten möglichen Moment stecken lassen. Aber hier ist natürlich die schon beschriebene Individualität angesagt. So ist mein Char zum Beispiel aufgrund seiner Vergangenheit ein ganz passabeler Bogenschütze. Für gewöhnlich würde er diese Waffe unter keinen Umständen einsetzen, weil das viel zu gefährlich ist, allerdings hat er noch eine Adoptivtochter, die ihm noch etwas heiliger ist als der Dienst an der jungen Göttin....

Alles in Allem halte ich den Moralkodex immer recht flexibel was aber auch dafür sorgt, dass es dem Char hin und wieder an Führung durch seine Gottheit mangelt und er sich seiner selbst nicht allzu sicher ist. Ob die Herrin Tsa einem den verstoß gegen die Richtlinien verzeiht oder dir für ein paar Tage keine Kräfte zu Teil werden lässt ist ja auch immer noch ein ganz anderes Blatt.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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Beitrag von Na'rat » 21.11.2017 17:41

DriveZ hat geschrieben:
21.11.2017 15:20
Was das Waffenverbot angeht so würde ich auch bei den Freiheitskämpfern die Waffe immer bis zum letzten möglichen Moment stecken lassen. Aber hier ist natürlich die schon beschriebene Individualität angesagt. So ist mein Char zum Beispiel aufgrund seiner Vergangenheit ein ganz passabeler Bogenschütze. Für gewöhnlich würde er diese Waffe unter keinen Umständen einsetzen, weil das viel zu gefährlich ist, allerdings hat er noch eine Adoptivtochter, die ihm noch etwas heiliger ist als der Dienst an der jungen Göttin....
Dann mal bitte den Nachteil Moralkodex durchlesen und vor allem dessen regeltechnische Auswirkungen.

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Beitrag von Nightwind » 21.11.2017 19:43

Bei Regelreiterei gegen Fluff gewinnt bei mir immer der, gern auch mal widersprüchliche, Fluff.
Und bei den Strömungen der Tsa-Kirche sind einige dabei, die Gewalt viel weniger ablehnen als der grosse Rest. Case closed.

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Beitrag von Na'rat » 21.11.2017 19:59

Witzigerweise ist tsagewollter Pazifismus ja Fluff. Es spricht ja im Fluff nichts dagegen das Tsageweihte mal kämpfen - zum Beispiel aus Notwehr, nur dass diese sich darauf vorbereiten und auch noch ohne Einbußen kämpfen ist halt etwas womit man leben muss.

Wäre halt genauso wie der firungeweihte Partyhengst oder der praiosgeweihte Lügner. Geht alles, nur sonderlich gut sind die nicht und eher früher als später bekommen die Ärger mit Gottheit sowie Kirche. Nebenher schadet es ihrer persönlichen Glaubwürdigkeit.

Oder sehe ich es richtig, dass du kein Problem mit planmäßig lügenden Praiosgeweihten hättest?

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Beitrag von Advocatus Diaboli » 21.11.2017 23:06

Ach herje... das ist doch nicht so schwierig.

Ja, der Moralkodex ist klar definiert und Waffenbann gehört dazu. Gleichzeitig ist auch klar, dass bei Tsa nichts klar definiert sein kann. Also... bau dir deinen Char einfach so, wie du willst. Leg dir den Moralkodex so aus, wie du willst.

Aufpassen muss man nur, dass der Moralkodex ein Nachteil bleibt. Also schwäche man den Waffenbann ab oder streiche ihn ganz und füge stattdessen etwas anderes hinzu: Für den Freiheitskämpfer wäre da ein Gebot "Freiheit: Ehre die Freiheit jedes Individuum und befreie jene, die unterdrückt sind." oder so ähnlich passend. Das spricht man mit dem SL ab, ggf. anderen Spielern, damit auch keiner den Eindruck bekommt, hier würde wer Nachteile ignorieren.
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Madamal
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Freiheitskämpfer (Tsa-Geweihte)

Beitrag von Madamal » 22.11.2017 00:08

Assaltaro hat geschrieben:
21.11.2017 10:31
Madamal hat geschrieben:Tsageweihten im Allgemeinen und tsageweihte Sklavenbefreier im Besonderen sind so wenig gruppenfähig, daß es wenig Einsatzmöglichkeiten und noch weniger Erfahrungen geben dürfte.
Also das stimmt schon einmal gar nicht. Eine "normale" Tsageweihte spiele ich schon seit einiger Zeit in wechselnden Runden...
Ich hab aus gutem Grund von "wenig" und nicht "überhauptned" geschrieben. Und ich schätze, das stimmt schon. Klar, geht's, aber es ist nicht einfach, und deshalb werden sich nur wenige dranwagen. Ich will nicht behaupten, Deine sei die einzige Tsageweihte hier im Forum, aber viele wird's nicht geben - im Gegensatz zu den klassischen Charakterklasse wie Kämpfer oder magische Professionen.

>o<

EDIT: Zitatgeber korrigiert
Zuletzt geändert von Madamal am 22.11.2017 13:24, insgesamt 2-mal geändert.
DSA 9.0 - für das Spiel in Borons Hallen und an Rondras Tafel.

DriveZ
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Freiheitskämpfer (Tsa-Geweihte)

Beitrag von DriveZ » 22.11.2017 09:16

Na'rat hat geschrieben:
21.11.2017 17:41
DriveZ hat geschrieben:
21.11.2017 15:20
Was das Waffenverbot angeht so würde ich auch bei den Freiheitskämpfern die Waffe immer bis zum letzten möglichen Moment stecken lassen. Aber hier ist natürlich die schon beschriebene Individualität angesagt. So ist mein Char zum Beispiel aufgrund seiner Vergangenheit ein ganz passabeler Bogenschütze. Für gewöhnlich würde er diese Waffe unter keinen Umständen einsetzen, weil das viel zu gefährlich ist, allerdings hat er noch eine Adoptivtochter, die ihm noch etwas heiliger ist als der Dienst an der jungen Göttin....
Dann mal bitte den Nachteil Moralkodex durchlesen und vor allem dessen regeltechnische Auswirkungen.
Laut Vademecum:

Siehe Waffen nur als letzter Ausweg in einer langen Reihe von Möglichkeiten. Genau das tut mein Geweihter. Aber er hat vor den Göttern auch geschworen, seine Tochter zu beschützen und zu einem guten Mitglied der Gemeinschaft der Zwölfe zu erziehen und manchmal lassen einem die Umstände keine andere Möglichkeit mehr. Hier sind die anderen Gebote der Herrin unter Umständen vorzuiehen. Natürlich gilt es so nichttödlich wie möglich vorzugehen.

Interessant ist bei einem aktiven Sklavenbefreier evtl. noch die Frage, was er mit Sklaven macht, bei denen sich herausstellt, dass sie nicht befreit werden wollen/wollten. Denn auch das ist eine Spielart der Freiheit.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

Andwari
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Freiheitskämpfer (Tsa-Geweihte)

Beitrag von Andwari » 22.11.2017 12:35

@Madamal
Du hast mich im letzten Beitrag für was zitiert, was nicht von mir ist - ich habe gar keine Tsageweihte.

@DriveZ
Ich denke, man kann da "ein Tsa-Geweihter" jeweils streichen und durch "dieser eine Tsa-Geweihte" ersetzen. Denn wir sind da wirklich langsam in einer Situation, die sich in der wenig intern dokumentierten Historie der Tsa-Kirche zwar vllt. schon mal ereignet hat, aber sicher nicht in den "Lehrplan für Tsa-Novizen Jahrgangsstufe 3" eingegangen ist und bei den ständigen Neuerungen an diesem Dokument sowieso obsolet wäre.

Man sollte sich nur in der Gruppe einig sein, wie gewichtig denn welches Gebot ist - wenn die Rondrageweihte ständig paralysiert da steht, weil sie ein Gebot brechen muss um das andere nicht zu brechen und die Konsequenzen ("+12 auf alles") hart reingerieben kriegt, sollte man beim Tsageweihten vllt. nicht extra lässig oder spitzfindig argumentieren, denn der hat auch richtig viele GP für den Moralkodex kassiert - anders als der einem nur "neuerungswütigen" Tsa-Geweihten ziemlich ähnliche Aves-Geweihte, der 0 GP kriegt.

Irgendwie gearteter "Pazifismus" ist in einem typischen Fantasy-Setting (und damit wohl auch in den Köpfen der DSA-Macher) je nach Ausprägung ein starker bis verkrüppelnder Nachteil - und macht mMn den überwiegenden Teil des "Moralkodex Tsa-Kirche" aus. Das sind immerhin 2 der 3 im WdG genannten Gebote/Verbote/Ideale Denn wenn "ständig was Neues" allein absolut zentral und ausreichend wäre, müsste man dafür wohl einen vergesslichen Geweihten spielen, mangelndes Langzeitgedächtnis erleichtert das absolut.

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