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Erstellung Krieger/PraiosGeweihter (ACHTUNG G7 Spoiler Band1&2)

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Thoram
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Erstellung Krieger/PraiosGeweihter (ACHTUNG G7 Spoiler Band1&2)

Beitrag von Thoram » 25.10.2017 22:21

Guten Abend zusammen,

Ich würde gerne von euch hören ob die Idee von mir funktioniert und auch stimmig wäre.

Vorabinformation:

Unsere halbe Gruppe ist zum Ende des Bandes 2 der Borbarad Kampagne gestorben, darunter auch mein Charakter.
Nun sind die verstorbenen dabei sich Charakterkonzepte zu überlegen mit denen Sie die Kampagne weiterspielen werden.

Da wir bis dato nicht einen einzigen Geweihten dabei hatten würde ich das jetzt übernehmen und natürlich würde ein Praios Geweihter sehr gut passen. Aber der Charakter würde als Krieger starten bei der Generierung denn einer der Gründe der vielen Tode war der Mangel bzw das nicht vorhandensein von Kriegern/Geweihten. Ich habe mir dazu eine Zeitleiste überlegt um den Werdegang des
Charakter darzustellen.

Geboren in Ysilia um 985 BF
Kriegerschule "Haus der hohen Kunst" Abgeschlossen um 1003 BF

Nach schweren persönlichen Verlusten noch im selben Jahr
hat er sich den Göttern zugewandt, namentlich Praios.

Um 1004 BF trat der das Noviziat bei der Praios Kirche an.
Um 1010 BF dann seine Priester Weihe

Aufgrund seines kämpferischen Talents (Kriegerakademie) erfolgte 1013BF der Beitritt zu Sonnenlegion.

Um 1018 BF war er bei der Erstürmung des Palastes auf Maraskan dabei und kreuzte dort das erste Mal den Weg der 7 Gezeichneten
und sah aus erster Hand die Schrecken Borbarads.

Soweit die Zeitleiste und der Hintergrund wie er in Kampagne eingefügt werden kann. Der Beitritt zur Sonnenlegion ist eher Fluff.

Kurz, ist das so möglich? Krieger -> Geweihter(Spätweihe) und passt das zusammen? Kenne mich mit kämperischen Geweihten nicht sehr aus, von Rondra/Kor Geweihten mal abgesehen.

edit: Anregungen und Ideen zum weiteren Hintergrund und Aufbau des Charakter sind gern gesehen und es muss keine Maschine werden ;)

FrumolvomBrandefels
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Erstellung Krieger/PraiosGeweihter (ACHTUNG G7 Spoiler Band1&2)

Beitrag von FrumolvomBrandefels » 26.10.2017 08:46

Nachdem nichts von der restlichen Gruppe steht, und auch diese noch überlegen was sie spielen. Unbedingt mit der Gruppe absprechen, damit man sich nicht gegenseitig behindert.

Praios Glaube bedeutet auch Ablehnung von Magie etc. Da gehört auch Heilung dazu. Wie das im Detail zu Heiltränken aussieht kann ich nicht sagen. Alle magisch begabten in der Gruppe - abgesehen von Weissmagier - dürften da weniger begeistert sein.
Um 1004 BF trat der das Noviziat bei der Praios Kirche an.
Um 1010 BF dann seine Priester Weihe

Aufgrund seines kämpferischen Talents (Kriegerakademie) erfolgte 1013BF der Beitritt zu Sonnenlegion.
Sonnenlegion ist eine Elite-Einheit neben einer Kampfausbildung bedarf es da auch eine sehr strenge Auslegung des Praios-Glaubens. Das ist nicht Fluff, das wäre dann Hauptaspekt. Also Vorsicht, der geht keine Kompromisse ein. Um dies zu erreichen muss man sich schon innerhalb der Kirche ausgezeichnet haben. Eine schöne Möglichkeit eine passende Heldentat zu erfinden.

Außerdem müsste ein Grund gefunden werden, weshalb Ucurian Yago einen seiner Leute in Zeiten der Not gehen lässt. Ein weiterer Punkt, weshalb sollte die Gruppe so jemanden mitnehmen - Evtl im Kampf auf Maraskan einige Dämonen aus dem Weg geräumt. Da gehört auch ein Grund her, vor allem glänzt die Praioskirche speziell am Anfang der Kampagne durch Unfähigkeit und stellt mehr ein Hindernis dar.

Wir hatten zb einen Golgariten in der Gruppe. Der konnte auch ordentlich zuhauen.
edit: Anregungen und Ideen zum weiteren Hintergrund und Aufbau des Charakter sind gern gesehen und es muss keine Maschine werden ;)
Maschine kann nicht schaden für das was kommen wird. ;) Vorallem möchte ich auf den Aspekt mit der fehlenden magischen Support für einen Praioten nochmals verweisen.

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Beitrag von Nightcrawler » 26.10.2017 10:15

Das Noviziat einer Spätweihe dauert ein Jahr, nicht mehrere Jahre. Braucht er als Erwachsener 6 Jahre, um eine Weihe zu erhalten, muss er recht schlunzig dabei gewesen sein, oder Praios hat ihm mehrmals die Weihe versagt, was aber keinen zweiten Anlauf vermuten lässt.
Noviziat als Kind dauert mehrere Jahre. Spätweihe eben nur ca. 1 (ein Jahr, und dann gibt es die Weihe am Weihetag der Kirche, was also durchaus unter Umständen mehr als ein Jahr sein kann, aber niemals 5 oder 6).
Außerdem müsste ein Grund gefunden werden, weshalb Ucurian Yago einen seiner Leute in Zeiten der Not gehen lässt.
Jago ist der Großmeister der Bannstrahler, nicht der Sonnenlegionäre. Sonnenlegionäre stehen allerdings auch in festen Diensten und reisen nicht so rum nach eigener Lust und Laune, aber es kann natürlich sein, dass er einen Sonderauftrag bekommt, wenn sich zeigt, dass er zu den Gezeichneten gehört. Oder die Praios-Kirche hätte gerne einen Kontaktmann zu denen und stellt den SC ab.

Praioten haben es nicht so mit Magie, dafür haben sie mit die besten Liturgien, und mit dem Heilsegen kann man sich auch anstelle eines Heilzaubers aushelfen.
Stichwort Objektweihe und sich zeitweilige, einmal anwendbare karmale Artefakte (z.B. mit dem Heilsegen) erschaffen, wenn man vorher Zeit dazu hat und das Wissen, dass man es braucht. Gerade bei den kommenden Schlachten kann (sollte^^) man das eben vorher wissen.
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Beitrag von smarrthrinn » 26.10.2017 12:10

Meiner gänzlich unbescheidenen Meinung nach ist die Spätweihe für Krieger etwas, was man sich holt, wenn man sonst nix mehr maxen kann und ein zweites Standbein sucht.

Gerade bei der G7-Kampagne sollte man das Beste aus seinem Charakterkonzept herausholen. Ein Krieger mit Spätweihe Praios ist als Krieger miserabel und als Praiosgeweihter unfähig; also der nächste Kandidat für Borons Hallen.

Entscheide Dich, was Du spielen willst, sonst wirst Du bald wieder einen neuen Charakter erstellen müssen.

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Beitrag von Freibierbauch » 26.10.2017 13:39

Kommt darauf an mit wie viel AP erstellt wird und was man sich von dem Charakter erwartet.
Spätweihe mitinbegriffen braucht man ca. 3000 AP, um als Geweiher einigermaßen was reißen zu können. Die Spätweihe hat den Vorteil, dass man nicht alle 12 Segnungen kaufen muss, sondern sich direkt sinnvollere Liturgien kaufen kann. LkW auf 15 + Eine Karmalqueste für 30Kap + die wichtigsten Liturgien sollten in den 3000 AP drin sein. Mit goldener Rüstung, Objektweihe (mehr RS und mehr TP gegen unhlg. Wesen), Blendstrahl, Bannstrahl, Heiliger Befehl und Schutzsegen (Vll in die Waffe gebunden für eine verletzende Waffe) hat man schon einige starke karmale Waffen an der Hand. Die Antimagieschiene sollten die Zauberer der Runde übernehmen können.
Dazu kann man mit 6000AP einen kompetenten Krieger bauen, der zwar auf nur einen Kampfstil angewiesen ist, aber dort alle wichtigen SFs und hohe Kampfwerte hat. ZHS mit Kampfgespür, Gegenhalten und Halbschwert ist schon sehr variabel einsetzbar und locker drin in den AP.
Wenn also mit 9000+ AP erstellt wird, kann man schon sehr gut von der Spätweihe profitieren und hat in beiden Bereichen noch gut Luft, um seinen Charakter zukünftig flexibel anpassen zu können auf die restliche Gruppe und die Prüfungen die da kommen. Der Held ist auch mMn einem reinen Krieger gleicher AP Zahl nicht unterlegen, wenn es um den Kampf gegen Unheiliges geht.

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Beitrag von Nightcrawler » 26.10.2017 13:55

Da in dem Fall die Spätweihe direkt auf den Abschluss an der Akademie erfolgt, fließen da wohl so ziemlich die ersten 2000 + AP hin. Das macht ihn als Krieger nicht besser, als Geweihter verliert er potentiell wenig gegenüber einem generierten Praioten, hat aber dazu die besseren Kämpfer-Voraussetzungen. Er hat dazu wichtige Kampf-SF und die AA: Krieger, die ihn in Zukunft SF vergünstigt steigern lässt. Zumindest letztere macht vielleicht die teure Profession wieder wett, käme aber darauf an, wo man mit dem Kämpfer-Aspekt genau hin möchte.

Gerade zu spät würde ich eine Spätweihe nicht setzen, um eben noch in Sachen LkW und Karmalquesten (die man nur 1x im Jahr machen darf -
und 6 KP kommen da auch nicht bei rum bei IN/4+LkP*/10) noch ein Bein auf den Boden zu kriegen.

Rondrianer sind auch kämpfende Geweihte, das ist teuer und beides zusammen braucht ein AP mehr als nur ein Hauptgebiet, aber geht, der Krieger-Praiot ist eben auch ein kämpfender Geweihter mit AA: Krieger.

Dann hat er IT 13 Jahre Zeit - und OT: Wie viel AP? -, bis in der 7G eintritt. Das ist zumindest eine Menge Zeit (die AP sind die wichtigere Frage), dem Krieger wie den Praioten mit AP zu unterfüttern.
Da er nicht das rondrianische Ideal "sei stets ganz vorn und einer der Besten" hat, ist es vermutlich okay, wenn er er nicht der Kämpfer ist, der er sein könnte ohne Spätweihe.

Ist halt die Frage ob es nicht auch eine günstigere Profession tun könnte, oder einen generierten Praioten nimmt, den zu den Sonnenlegionären steckt und 1-2 Waffen und 5-6 SF mitnimmt, so der Kampfaspekt gar nicht so wichtig sein sollte.

Dazu hat der Praiot das Manko, dass er durch Entrückung schlechter kämpfen kann.

Daher die Fragen: Wie viel AP stehen zur Verfügung?
Was ist wichtiger: der Kämpfer (Waffen, LeP, Attribute, SF ...) oder der Praiot (LkW, Liturgien, Karmalquesten, ein paar Geweihten-Talente, teilweise andere Attribute)?
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Beitrag von Freibierbauch » 26.10.2017 14:14

Ab IN 14 und LkW 15 (vorausgesetzt man behält alle 15 übrig bei der Karmalqueste) gibt diese 6 pKaP dazu. (Je nachdem wann man rundet, aber nach Heldensoftware tut sie das.
Dass er zwangsweise durch Entrückung schlechter kämpft, halte icht nicht für gegeben. Es werden nur die Talente gesenkt, die nicht direkt mit der Erfüllung des göttlichen Willens zu tun haben. Das sind zwar "im Grunde" alle Nichtmirakel+ Talente aber eben nicht ausschließlich. Ob der Zweikampf gegen einen Dämonen/Paktierer für einen Sonnenlegionär die direkte Erfüllung des Willens Praios ist, ist Meisterentscheid. Für mich ist er das.

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Beitrag von Nightcrawler » 26.10.2017 14:52

Freibierbauch hat geschrieben:
26.10.2017 14:14
Dass er zwangsweise durch Entrückung schlechter kämpft, halte icht nicht für gegeben. Es werden nur die Talente gesenkt, die nicht direkt mit der Erfüllung des göttlichen Willens zu tun haben. Das sind zwar "im Grunde" alle Nichtmirakel+ Talente aber eben nicht ausschließlich. Ob der Zweikampf gegen einen Dämonen/Paktierer für einen Sonnenlegionär die direkte Erfüllung des Willens Praios ist, ist Meisterentscheid. Für mich ist er das.
Gottbezogene Talente (Mirakel + Talente) erhalten einen Bonus in Höhe Entrückung (also 1/10 der Entrückungspunkte), neutrale einen Malus in Höhe Entrückung, Mirakel -´Talente den Malus x2.
Kampftalente hat Praios nicht bei den Mirakel + Talenten, die sind bei ihm zumindest noch neutral.

Es mag ja SL-Entscheid sein, den Malus in bestimmten Situationen nicht mit einzubeziehen (die Möglichkeit auf Hausregeln und SL-Entscheid gibt es immer), aber grundsätzlich nach den Regeln gibt es eben diesen gewissen Abzug.
Wer durch Entrückung besser kämpfen möchte, sollte sich halt doch Rondra oder Kor zuwenden. Die sind dafür zuständig.
Daher jedem kämpfenden Geweihten keine Abzüge aufzubrummen, fände ich gegenüber Geweihten der kämpfenden Kirchen auch nicht angemessen, die haben nun mal diese Besonderheit. Ich z.B. würde das nicht geben, zumindest nicht als Standard im Kampf gegen Dämonen und ähnliches. Die Praios-Kirche ist primär keine kämpfende (mit der Waffe in der Hand) Kirche und ihre Geweihten keine Kämpfer. Da muss dann Praios bei diesem einen auch nicht ständig runter schauen und es fix durchwedeln, dass das in dem Fall gerade schon okay ist.^^
Auch Mirakel auf AT oder PA sind bei Praios nicht so pralle, da sie um je 6 Punkte erschwert sind (neutrales Talent), sonst wären es sogar je 18 Punkte.
Man kann laut Tabelle auf S. 244 sich wieder etwas raussuchen, dass die Werte hochtreibt, aber der göttliche/kirchliche Auftrag ist auch wieder SL-Entscheid.

Das ist nichts, auf das ich als Spielerin bei einem solchen Konzept fest bauen würde.

Aber womöglich wird in der Gruppe des Threaderstellers auch gar nicht mit Entrückung und deren Boni und Mali gespielt, dann wäre das in jedem Falle obsolet.
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Beitrag von Freibierbauch » 26.10.2017 15:16

Nightcrawler hat geschrieben:
26.10.2017 14:52
neutrale einen Malus in Höhe Entrückung
Das steht so nicht im WdG. Da steht: "Alle Tätigkeiten, die nicht direkt mit der Erfüllung des göttlichen Willens zu tun haben - und das sind im Grunde alle anderen - erleiden einen Malus in der gleichen Höhe (= Entrückung)".
Da steht eben nicht, dass alle neutralen Tätigkeiten den Malus erhalten, sondern nur die, die nicht direkt ...
Vor allem die Formulierung "im Grunde" verdeutlicht für mich, dass es Ausnahmen gibt. Klassische Ausnahmen sind in meinen Augen neutrale Handwerkstalente bei Ingerimm, neutrale Wissenstalente bei Hesinde, neutrale Kampftalente bei Rondra/Kor oder eben auch situationsspezifische Talente wie Kampf gegen unheilige Kreaturen bei passenden Geweihten (Angrosch, Swafnir, Praios, Golgariten).

Edit: Wobei ich sagen würde, die Stelle soll sich jede Gruppe selbst für sich interpretieren. Sonst wird das auch zu sehr Offtopic. Ich wollte nur anmerken, dass das WdG da durchaus einen Interpretationsspielraum lässt.

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Beitrag von Nightcrawler » 26.10.2017 17:12

Mit Betonung auf "alle anderen, außer den Mirakel Plus -Talenten". Denn mit der Waffe in der Hand auf Dämonen einzuschlagen ist nicht gerade der Auftrag, den Praios an seine Geweihten ausgibt, denn dann wäre es ein Mirakel Plus-Talent.
Dass das Mirakel erschwert ist, steht auf S. 242.
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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 26.10.2017 19:44

Was ein Vorteil an der Spätweihe ist, ist der das man die Vorteile -Affinität Geister/Elamentare/Dämonen; Gutes Gedächtnis; und Herausragender sechster Sinn- Günstiger kaufen kann.

Nich das ich die Krieger Geweither kombi Schlecht finde. Jedoch ein Praiosgeweither in meinen Augen auch das Schild der Inquisition um den Hals hängen was wohl auch zur Sonnenlegion Passen dürfte. Hier käme mMn ein Ritter in die engere Wahl als ein Krieger. Erstens wegen der Verbindungen, Zweitens eegen dem Leumund der Familie gegenüber der Praioskirche und drittens möchte ich vom gedanken an "Marzian (der ein Ritter war)" aus "Das Jahr des Greifen" erinnen, der Inquisitor wurde ohne die Weihe zu empfangen.
Also muss dieser "Profane Char" oder besser dessen Familie, der die Spätweihe Empfangen soll, schon Verflucht gute Beziehung zur Praioskirche haben.

Z.B.:
Man könnte hier etwa Analog zum Löwenritter (Leienprister/Akoluten der Rondrakirche) evtl. einen Leienbund der Greifenritter zur Praioskirche ins leben rufen der im Kampf um Tobrien wieder Zerschlagen wird weil die FaFamilien ausgelöscht werden die den Bund Bildeten, und dein Char ist der letze Überlebende.

EDIT:
Von den Waffentalenten Empfehle ich die Schwert-Schild kombi, Morgenstern/Ogerschelle(deren Kugeln auch die Form von Sonnen -alternativ zum Sonnenzepta- haben können)-Schild kombi, Raufen und Selbstverständlich Lanzenreiten als Primäre Kampfstiele zu Wählen, da die Einhandwaffen Schild Kombi zum Ritter Super Passt und gerade mit Ogerschelle Großschild und dicker Platte ein sehr Kämpfer bist, und du muss nicht unmängen EP in Kampfsonderfretigkeiten investieren,
FINTE; Wuchtschlag; SCHILDKAMPF 1-2; Rüstungsgewöhnung 1-3; REITERKAMPF; KRIEGSREITEREI; evtl.
TURNIRREITEREI WEIL DU EINFACH EIN RITTER BIST; AUFMERKSAMKEIT, KAMPFREFLEXE, KAMPFGESPÜR; MERCENARIO ODER HAMMERFAUST;
mehr brauchst du grundsätzlich nicht als Ritter/PRAIOSGEWEITHER mMn nicht.

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Beitrag von Thoram » 26.10.2017 22:16

Abend zusammen,

Danke für all eure Antworten. Ich versuche mal auf die Punkte soweit einzugehen :)

Erstmal schön zu sehen das die Kombination Krieger&Geweihter im allgemeinen möglich ist.
FrumolvomBrandefels hat geschrieben:
26.10.2017 08:46
Sonnenlegion ist eine Elite-Einheit neben einer Kampfausbildung bedarf es da auch eine sehr strenge Auslegung des Praios-Glaubens. Das ist nicht Fluff, das wäre dann Hauptaspekt. Also Vorsicht, der geht keine Kompromisse ein. Um dies zu erreichen muss man sich schon innerhalb der Kirche ausgezeichnet haben. Eine schöne Möglichkeit eine passende Heldentat zu erfinden.
Die Kampfausbildung hätte ich ja im weitesten Sinne und einen streng gläubigen Praioten kann ich mir sehr gut vorstellen. Würde für die Gruppendynamik unheimlich interessant werden :)
Nightcrawler hat geschrieben:
26.10.2017 10:15
Das Noviziat einer Spätweihe dauert ein Jahr, nicht mehrere Jahre. Braucht er als Erwachsener 6 Jahre, um eine Weihe zu erhalten, muss er recht schlunzig dabei gewesen sein, oder Praios hat ihm mehrmals die Weihe versagt, was aber keinen zweiten Anlauf vermuten lässt.
Noviziat als Kind dauert mehrere Jahre. Spätweihe eben nur ca. 1 (ein Jahr, und dann gibt es die Weihe am Weihetag der Kirche, was also durchaus unter Umständen mehr als ein Jahr sein kann, aber niemals 5 oder 6).
Gut zu wissen. Bin davon ausgegangen das man mehrere Jahre als Novize verbringen wird egal ob Spätweihe oder nicht.
Freibierbauch hat geschrieben:
26.10.2017 13:39
Kommt darauf an mit wie viel AP erstellt wird und was man sich von dem Charakter erwartet.
Spätweihe mitinbegriffen braucht man ca. 3000 AP, um als Geweiher einigermaßen was reißen zu können. Die Spätweihe hat den Vorteil, dass man nicht alle 12 Segnungen kaufen muss, sondern sich direkt sinnvollere Liturgien kaufen kann. LkW auf 15 + Eine Karmalqueste für 30Kap + die wichtigsten Liturgien sollten in den 3000 AP drin sein. Mit goldener Rüstung, Objektweihe (mehr RS und mehr TP gegen unhlg. Wesen), Blendstrahl, Bannstrahl, Heiliger Befehl und Schutzsegen (Vll in die Waffe gebunden für eine verletzende Waffe) hat man schon einige starke karmale Waffen an der Hand. Die Antimagieschiene sollten die Zauberer der Runde übernehmen können.
Dazu kann man mit 6000AP einen kompetenten Krieger bauen, der zwar auf nur einen Kampfstil angewiesen ist, aber dort alle wichtigen SFs und hohe Kampfwerte hat. ZHS mit Kampfgespür, Gegenhalten und Halbschwert ist schon sehr variabel einsetzbar und locker drin in den AP.
Wenn also mit 9000+ AP erstellt wird, kann man schon sehr gut von der Spätweihe profitieren und hat in beiden Bereichen noch gut Luft, um seinen Charakter zukünftig flexibel anpassen zu können auf die restliche Gruppe und die Prüfungen die da kommen. Der Held ist auch mMn einem reinen Krieger gleicher AP Zahl nicht unterlegen, wenn es um den Kampf gegen Unheiliges geht.
Höchstwahrscheinlich werden ca 9-10k AP vorhanden sein. Hoffe ich habe da genügend Spielraum um auch etwas "heldenhaftes" hervorzubringen. Habe auch eher an 1h+Schild Kompination gedacht.

Edit: Wir würden wohl mit Entrückung spielen, da es einfach dazu gehört mmn

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Beitrag von Na'rat » 26.10.2017 22:54

Passt. Aber. Warum ist der Mann nicht mehr bei der Legion? Als ehemaliger Elitekämpfer und Geweihter wäre er auch bei körperlicher Versehrtheit wunderbar geeignet der Legion geistigen Beistand zu bieten oder eine führende Position im Bannstrahl bekleiden.
Bei geistiger Versehrtheit würde man ihn maximal auf Kur schicken und selbst bei unvollständiger Genesung auf einen verantwortungsvollen Posten versetzen, wo diese doch sehr seltene Mischung aus Talenten am besten gebraucht wird.

Ich empfehle daher kleinere Brötchen zu backen. Muss es unbedingt die Elite, der Elite sein? Tut es nicht auch der Bannstrahl oder tatsächlich nur ein frommer Laie, der bisher nicht kirchlich gebunden war?
Den Beitritt zur Legion, danach kommt ja nur noch die Erwählung zum Greifenreiter, könnte man zum Fernziel erheben.

Die Erstellung ist hingegen recht einfach, irgendwas kriegerischer + Spätweihe oder der geweihte Bannstrahler.

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Beitrag von Freibierbauch » 26.10.2017 23:25

Ich würde schon den Krieger als Profession gegenüber dem Ritter nehmen. Der Ritter ist einfach eine sehr schwache Profession. Gerade da man zwei Schienen skillen will, lohnt sich die AA. Gutes Gedächtnis als Vorteil lohnt sich auch, stinkt aber schon dezent nach Powergaming (was in der G7 nachdem gerade die halbe Gruppe gestorben ist aber vielleicht vertretbar ist.)
Ich würde erst mal den wichtigsten kriegerischen Teil skillen* und die wichtigsten Talente auf einen ordentlichen Wert bringen: Etikette, Menschenkenntnis, Überzeugen, Götter und Kulte, Magiekunde, Sinnenschärfe, Selbstbeherrschung und was den Charakter des Helden halt sonst noch so ausmacht.
Dann schauen was übrig ist und mal ausprobieren was meine Must-haves vom karmalen Zeugs sind. Ich hab ja oben schon geschrieben, was ich als sinnvoll erachte.
Falls dann noch was da ist, kann man sich noch das ein oder andere Manöver holen, vielleicht noch eine Karmalqueste anhängen oder auch erst mal offen lassen und nach den ersten gespielten Abenden verteilen, wenn man sich ein bisschen eingespielt hat mit dem Char.

*Ugo hat in seinem Edit ja schon das Wichtigste genannt. Nur würde ich den Reiterkampf erst mal weglassen. Der ist die AP mMn nicht wert so selten wie man es einsetzt und so verkorkst wie die Regeln sind. Ist aber sicherlich geschmackssache. Ob sich eine kampflose Technik wirklich lohnt, kann ich schwer einschätzen. Aber Hammerfaust kriegt man recht günstig und ist sicherlich keine schlechte Ergänzung.
Schwert als Hauptwaffe hat den Vorteil, dass man auf Andernhalbhänder oder Zweihandschwerter als Zweitwaffe ableiten kann. Auch Säbel, Fechtwaffen und ich mWn auch Hiebwaffen kann man mit dem Talent führen. Zusammen mit Schildkampf, goldener Rüstung und einer Objektweihe auf der eigenen Rüstung ist man ein sehr guter Tank. Die beiden Liturgien unterstützen natürlich auch den Wechsel zum ZHS als Zweitwaffe, mit dem man auch mal ordentlich austeilen kann, ohne gleich zu viel zu kassieren. Die Schwert-Schild Kombi ist also für wenig AP sehr vielseitig.
Der Nachteil ist, dass Schwerter teurer zu steigern ist als bspw. Hiebwaffen/Kettenwaffen und diese auch tendentiell mehr Wumms haben und stärker von hoher KK profitieren.

An Eigenschaften empfehle ich MU15, IN15, GE14, KO13(oder 15) und KK15. Dazu so viel Charisma wie geht fürs Liturgiewirken.
WIchtige Vorteile: Eisern, Begabung Hauptwaffentalent, evtl Gutes Gedächtnis.
Liturgien: Die oben genannten und von den 12 Segnungen den Eidsegen, Schutzsegen, Harmoniesegen, Heilungssegen, Grabsegen, Geburtssegen (die letzten beiden sollte ein 12G Geweihte mMn einfach haben.)

FrumolvomBrandefels
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Beitrag von FrumolvomBrandefels » 28.10.2017 08:38

Die Kampfausbildung hätte ich ja im weitesten Sinne und einen streng gläubigen Praioten kann ich mir sehr gut vorstellen. Würde für die Gruppendynamik unheimlich interessant werden :)
Fraglich ist, ob dies jeder der Beteiligten so sieht, deshalb unbedingt vorher in der Gruppe darüber sprechen. Je nachdem was die anderen haben, kann dies deren Aktionsradius schon ordentlich einschränken.

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