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Charakter in der Sackgasse

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Ferron
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Charakter in der Sackgasse

Beitrag von Ferron » 29.10.2017 08:53

Hallo liebe Forenintelligenz

Was würdet ihr tun wenn eurer Charakter total in einer Sackgasse steckt?
Nicht nur steigerungstechnisch sondern auch rollenspielerisch.
Kurz und gut zusammengefasst es freut euch nicht mehr den Charakter zu spielen.
Was soll in so einer Situation getan werden?
Den Held in Rente schicken, umbringen oder retconen?
War jemand schonmal in so einer oder einer ähnlichen Situation?
Und falls ja was habt ihr da gemacht?

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Eadee
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Beitrag von Eadee » 29.10.2017 09:19

Es kommt sehr darauf an warum er dir keinen Spaß macht.
Dies kann (meiner Erfahrung nach) am Charakterkonzept selbst liegen, an der Beziehung des Charakters zur Gruppe oder an dir persönlich.

Liegt es rein am Charakterkonzept ist die einfachste Möglichkeit einen anderen Helden zu generieren und den alten Helden sterben zu lassen. Du könntest ihn aber auch dem Spielleiter als Meisterperson zur Verfügung stellen wenn du ihn nur nicht spielen willst, der Spielleiter aber vielleicht interessante Ideen für ihn hätte.

Liegt es an der Beziehung des Helden zur Gruppe würde ich dir empfehlen mit dem Spielleiter abzuklären wie man den Helden geschickt aus der Runde entfernen kann ohne dass er stirbt. Dann kannst du ihn in etwaigen anderen Runden spielen wenn es sich mal ergibt. Dann kläre mit der Runde was für dich das Problem war, damit ihr vermeiden könnt dass dir dasselbe bei dem nächsten Held wieder passiert.

Liegt es an dir, dann hast du vermutlich ein Problem damit dass der Held sich nicht so spielt wie du es zu Beginn erwartet hast. Das passiert oft wenn man zu genaue, fixe Vorstellungen hat die man umsetzen will (oder sich gar an Roman-/Film-Figuren orientiert) und jegliche Charakterentwicklung bedeutet dass der Held sich von dem wegentwickelt was man bei Spielbeginn eigentlich spielen wollte. Sollte dies das Problem sein solltest du dringend bei zukünftigen Helden dich nicht im vorhinein auf ein genaues Bild in deinem Kopf versteifen. Rollenspiel ist interaktiv und deswegen hast du die Entwicklung deines Helden nie zu 100% in deiner Hand. Überlege dir ob du den bestehenden Helden bereits von deinen Idealvorstellungen lösen kannst und ihm ein eigenes (anders als ursprünglich geplantes) Leben erlauben willst/kannst. Wenn du das kannst, spiel den Charakter weiter. Wenn dir der Gedanke absolut nicht gefällt kannst du ihn zu einem NSC machen und selbst als Meister verwenden, NSCs müssen in der Regel weniger/kaum Charakterentwicklung durchmachen sondern können recht statisch bleiben.


Das waren jetzt drei recht allgemeine Ratschläge ins Blaue hinein. Wenn du mehr Details zu dem Helden und den Problemen zu diesem hast kann ich vielleicht auch konkrete Ideen liefern.
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Jadoran
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Beitrag von Jadoran » 29.10.2017 11:04

Grundsätzlich sol das Spiel allen Spaß machen, und wennd er eigene Held einen anödet, macht es keinen Spaß.

Aber es gibt die unterschiedlichsten Gründe. Eadee hat schon einige genannt. Aufgrund des für mich durchklingenden Tenors des Eingangspostes, vermute ich den Großteil der Gründe im 3. Punkt von Eadee: Hast Du Dir unter dem Helden jemand anderen vorgestellt, und weder Mitspieler noch SL noch die Würfel geben Dir das Gefühl, das dieser Held das werden wird, was Dir vorgeschwebt hat? Meine erste Frage, die Du nur Dir selbst beantworten kannst lautet in diesem Fall: "Sollte dieser Held cool und geheimnisvoll" sein. Meine zweite wäre: "Sollte der Held unter den anderen Helden etwas Besonderes sein". Wenn die Antwort auf eine der beiden Fragen 'ja' lautet, dann solltest Du einen neuen Helden bauen und versuchen, Dir keinen Haupthelden sondern einen Helden, der einfach nur Teil der Gruppe ist, vorstellen, bevor Du mit dem generieren anfängst.

Eine völlig ander Problemzone täte sich auf, wenn der Held eigentlich nicht mehr als ein MMO-Funktionsslot ist und eigentlich nur aus seinen Werten besteht. Auch das kann die unterschiedlichsten Gründe haben, die nicht unbedingt an Dir liegen müssen. Wenn ein SL die Helden nur als Funktion und nicht als Personen einsetzt, dann kommt das auch schnell dabei heraus.

Ohne Details sind das aber alles nur Schüsse ins Blaue

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Salix
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Beitrag von Salix » 29.10.2017 11:17

Warum gleich umbringen oder in Rente schicken? Setzt doch einfach mal ein paar Abenteuer mit dem Helden aus und spiele einen anderen. Manchmal braucht man als Spieler einfach ne Pause von einem bestimmten SC und hat dann nach einigen ABs mit einem anderen SC wieder Bock auf den.

Aber wie Eadee schon sagt fehlen eigentlich die Infos und Hintergründe warum du denkst das du in einer Sackgasse steckst, ohne die Infos kann man dir nur schwer weiterhelfen.

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Beitrag von Freibierbauch » 29.10.2017 11:42

Bei uns wurden auch schonmal Charktere leicht umgebaut. Das waren alles mehr oder weniger unsere ersten Charaktere, die erstellt wurden als wir die Regeln und Möglichkeiten noch sehr schlecht abschätzen konnten. Ein Alchimist ist jetzt magisch begabt, eine Schützin hat jetzt eine Begabung auf Bogen und bei meinem ersten Magier habe ich ein paar Vorteile falsch verstanden, die ich dann ausgetauscht habe. Ein paar kleinere Änderungen haben dabei auch noch stattgefunden, gerade als Zauberer kann man sich ziemlich verskillen, wenn man keinen Schimmer hat und in kein Forum schaut.
Fakt ist, ohne den Umbau würden wir die Helden wahrscheinlich nicht mehr (so gerne) spielen, obwohl sie uns so ans Herz gewachsen sind.

Zum Thema Sackgasse:
Die Persönlichkeit des Helden kann sich ändern. Ein ungesellschaftlicher Charakter merkt, dass es doch Spaß macht mit Leuten zu reden und zu trinken, ein Entdecker von der Akademie entdeckt den Adrenalinrausch am Kämpfen oder ist fasziniert von der komplexen Welt der Alchimie und der saufende Söldner findet Spaß daran, Leute mit lustigen Geschichten zu unterhalten.

Ferron
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Beitrag von Ferron » 29.10.2017 11:44

Vielen Dank für die hilfreichen Rückmeldungen.
In Retrospektive hätte ich natürlich mehr dazu schreiben können, aber die so ganz allgemeinen Aussagen ins Blaue haben mir auf jeden Fall schon etwas geholfen.

Am ehesten würde ich es auch als Fall 3 beschreiben wenngleich die Situation etwas kniffliger ist.

Ohne zu groß ins Detail gehen zu wollen der Held hat in der Kampagne eine feste Rolle gehabt und kann diese nicht mehr ausfüllen.
Ungefähr so als wäre ein Magier ausgebrannt, als hätte ein Krieger beide Arme verloren oder als wäre ein Geweihter überzeugt worden das es keine Götter gibt und sein Leben eine Lüge war. Es war ein Punkt an dem es keine Rückkehr mehr gab.
Dadurch hat er sein altes Leben beenden müssen und hat sich neuen Dingen zugewandt.
Der Meister, welcher dieses Ereignis auch nicht kommen gesehen hat, konnte dies allerdings in diesem Kontext gut verstehen und meinte selbst das er da Mist gebaut hat.
Ich sehe natürlich das rollenspielerische Potenzial in dieser Situation. Gerade das die zukünftige Entwicklung für den Charakter ungewiss ist finde ich etwas sehr schönes und oft haben die unerwartetsten Dinge einen großen Einfluss den man später auch erst absehen kann. Normalerweise würde ich es nicht als Sackgasse, sondern als neue Chance betrachten.
Gleichzeitig ist allerdings ein so radikaler Umsturz auch mit etwas Frust verbunden, da sein derzeitiger Werdegang für die Kampagne hinderlich sein könnte. Das möchte ich für ihn und für mich eigentlich nicht.
Durch den Wegfall seiner Rolle sind andere Charaktere gezwungen die Lücke auszugleichen und der jetzige Charakter hat viel investiert in etwas das nun eigentlich unwichtig ist.
Den Charakter selbst und seine Beziehung zur Gruppe mag ich nach wie vor.
So interessant diese Wandlung auch seien mag möchte ich nicht das die Gruppe oder die Kampagne, in welche der Meister auch sehr viel Mühe gesteckt hat, deswegen darunter leidet.
Daher meine Frage.

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Beitrag von Eadee » 29.10.2017 13:32

Nun gut, allzu viele Details kenne ich noch immer nicht. Ich würde aber den Helden ausbauen und überleben lassen, eventuell mit einer erzwungenen Auszait (z.B. versteinert, verschwunden in Feenglobule oder von Temporalanomalie verschluckt). Dann spielt ihr nun erstmal die Runde zuende (wozu du natürlich einen neuen Helden brauchst). Anschließend wenn ihr mit eurer Kampagne durch seid könnt ihr euch überlegen ob ihr ein "Spinn-off" der Runde macht mit dem Helden der jetzt ausgebaut wird, oder wenn euch die Geschichte später nicht reizen sollte lasst ihr das Mysterium um den verschwundenen Helden einfach ungeklärt.

Wichtig ist aber vor allem dass dir etwas in diesem Ausmaß nicht nochmal passiert. D.h. vor einführen des nächsten Helden unbedingt mit deinem Meister und der Gruppe reden damit alle erkennen warum du dich zu einem Heldenwechel gezwungen fühlst. So habt ihr die Chance frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden wenn so etwas noch einmal passiert.
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Advocatus Diaboli
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Beitrag von Advocatus Diaboli » 29.10.2017 20:23

Wie ein ausgebrannter Magier oder ein armloser Krieger? Das ist hart. Dann steckt jetzt ein großer Haufen AP in Dingen, die er tatsächlich nie wieder wird einsetzen können? Oder will er nur nicht wegen umgepolter Überzeugung?

Wenn du jetzt wirklich einen vergleichsweise nutzlosen Char hast, würde ich den SL und die anderen Spieler fragen, ob sie einverstanden wären, dass dir nach und nach ein bisschen mehr als anderen unter die Arme gegriffen wird in Steigerungsdingen. Da gäbe es verschiedene Wege: Mehr AP, zusätzliche Vorteile (Göttergeschenke? Paktgeschenke? Welche der nachkaufbaren Vorteile ohne AP auszugeben?), herausragende Lehrmeister für alles relevante, was er auf seinem neuen Weg lernt, ...

Die anderen Spieler müssten sich natürlich mit so einer Sonderbehandlung einverstanden erklären. Aber wenn du sagst, so wie der Char nun ist, leidet die ganze Gruppe... dann ist der Rest ja vielleicht auch dafür, aus diesem Char schneller wieder was nützliches zu machen.
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Beitrag von Leta » 29.10.2017 20:28

Bei uns werden Helden ab und zu "ausgemustert"*. Neben den "traditionellen" Heldentoden und zur Ruhe setzen kommt es bei uns recht häufig vor das die Helden "verschollen" sind. Es wird offengelassen was mit dem Helden jetzt genau passiert ist, damit hat man dann immer die Möglichkeit den Helden irgendwann, wenn es passt zurückkommen zu lassen oder ihn anderweitig wieder einzusetzen.

*) Passiert bei uns vor allem in Verbindung mit Meisterwechseln.

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Ugo Baersgarjew
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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 30.10.2017 05:42

Durch entsprechende Zufälle, die nur der Meister stricken kann (z.B. Limbusreisen, magische Felder oder Feenwälder), könnte in so einem Fall eine Seelenwanderung hilfreich sein.

Firnblut
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Beitrag von Firnblut » 30.10.2017 11:29

Ich würde versuchen mit dem Meister einen Weg zu finden, ihn seine Fähigkeiten wieder sinnvoll einsetzen lassen zu können.

Ansonsten: Neuer Held her. Das ganze ist ein Spiel und soll Freude bringen.
Ich würde dann allerdings nen Kickstart vorschlagen, der den neuen Helden auf das Niveau des alten befördert. Immerhin hast du für die Kampagne und Gruppe deinen alten Char "geopfert".

Ferron
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Beitrag von Ferron » 30.10.2017 11:50

Vielen Dank euch allen für eure Anregungen.
Ich werde mit meinem Meister bei Gelegenheit mal darüber sprechen und schauen was von den Ratschlägen umsetzbar ist.

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Phoenix1987
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Beitrag von Phoenix1987 » 30.10.2017 12:19

Okay, das ist immer noch reichlich unkonkret. Wenn Dein Meister aber Verständnis hat, lässt sich ja hier vielleicht doch noch etwas gutes gemeinsam basteln oder hinbiegen?

Ein Beispiel aus meiner letzten Runde - das leider wegen Gesamtgruppenkills dann niemals umgesetzt wurde... :-(
Mein Charakter war ein verliebter Söldner, im Auftrag der KGIA im Orkensturm unterwegs. Als die Orks auf die Heimatstadt zukamen, schickte er seine Geliebte und deren Vater in Richtung Süden, weg von den Orks, während sein Auftrag ihn in den Norden führte. Natürlich wurde er in den folgenden Montane immer wieder von dem Gedanken geplagt, ob es ihr gut geht und als der erste Auftrag "vorbei" war, hab ich dem Meister auich gesagt, dass die Heldenmotivation sehr schnell in die Richtung gehen würde sich aus dem Orkensturm auszuklinken und seine Geliebte zu suchen - falls die KGIA ihn nicht sofort wieder vereinnahmt. Gesagt, getan, unsere nächste Station war ein Lager einer Widerstandsgruppe im Reichsforst, die auch diverse Überlebende und Geflüchtete aufgenommen hatte... darunter seinen Schwiegervater in spe, der davon berichtete, dass die Geliebte von Orks verschleppt wurde.
Das Problem war, dass die weitere Kampagne im Reichsforst stattfinden sollte und sich der SL 8nicht besonders helle...) ausgemalt hatte, dass für meinen Charakter die SAche dann gelaufen sei. Stattdessen hat er aber permanent nur noch darüber nachgedacht, wie er am besten desertieren könnte, um nach Norden zu kommen. Ein Gespräch mit dem SL hat dann zu einer neuen Idee geführt: Die KGIA wird ihm mitteilen, dass seine Geliebte getötet wurde (die KGIA kriegt das garantiert überzeugend hin). Auf den psychischen Zusammenbruch erfolgt eine "Therapie", die ihn sowohl stabilisieren, aber auch zu einem treuen Streiter und Agenten für das Reich machen wird (Ein bisschen Macchiavelli hat noch keinem geschadet :ijw: ). Implizit waren wir uns wohl aber auch einig, dass zum Ende natürlich die Befreiung der Geliebten aus den Händen der Orks und ggf. eine neue Loyalitätskrise gegenüber der KGIA stehen wird... ach, das wäre toll geworden... :(

Worauf ich hinaus will: Wenn Dein Meister mitspielt, ist da sicher vieles machbar, zumindest wenn die Bereitschaft zur Charakterentwicklung und -veränderung besteht :6F:

Islaaran
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Beitrag von Islaaran » 30.10.2017 16:09

Hallo zusammen,

Ich stecke gerade in einer ähnlichen Situation mit meinem "Kampagnen"-Charakter, jedoch ist mein "Problem" ein mix aus mehreren Punkten, die hier angesprochen worden sind. Und ich suche aktuell "verzweifelt" nach einer guten Weiterentwicklung für den Charakter mit der ich und alle Mitspieler konform gehen können. Aber kurz zum Hintergrund und zu meiner Patsituation und ja ich weiß, das was ich spiele, sollte man nicht spielen und ja ich weiß auch, dass hier viel Frustpotential drinnen steckt, aber bis jetzt und da sprechen wir über Jahre ging es gut und ich fand's ein spannendes Projekt.

Kurz was zu mir und meiner Person. Ich spiele DSA seit DSA 2, also gute 13-16 Jahre, in den Jahren, als Meister und habe inzwischen sehr viele unterschiedliche Charaktere gespielt. Unser Meister kam dann vor einigen Jahren auf mich zu und meinte zu mir ob ich nicht Lust habe einen Namenlosen Diener (nicht Geweiht) zu spielen, der die Gruppe ein wenig intrigiert (in einer bereits bestehenden Gruppe). Nach langem überlegen habe ich mich vom Meister breit schlagen lassen und einen Schwertgesellen nach Marwan Sahib gebaut. Muss aber dazu sagen die Herausforderung gefiel mir, auch wenn es viele Warnungen gibt, das man das nicht tun sollte. Das war vor etwa 5 o. 6 Jahren. Der Charakter war auch kein "Newbie" sondern durfte schon mit mehreren AP ins Feld starten (da die Gruppe zu der er stieß, bereits ja schon mehrere Abenteuer erleben durfte. Soweit so gut… Das ganze ging jetzt die letzten Jahre eigentlich ganz gut, ich intrigierte, tötete hier und da mal im verborgenen einen Geweihten und arbeitete dem Namenlosen Kult hier und da immer wieder zu. Dadurch entstanden auch immer mal wieder Misstrauen gegenüber dem Charakter und auch diverse Streitpunkte, aber all das konnte man auch immer wieder zurück stellen, da die Heldengruppe an sich sehr viel "Scheiße" zusammen erlebt hat und das auch zusammenschweißt, das Geheimnis vom Charakter blieb aber. Inzwischen haben die Charaktere zw. 12-14K AP und es steht die nächste große Ingamepause an für die Charakterentwicklung. Sachen wie 2. Studium des Magiers, der Ritter zieht in den Krieg in die schwarzen Lande, der Medicus lässt sich zum Peraine-Geweihten weihen und ich? -mhm… eigentlich könnte ich mich jetzt um Namenlosen Geweihten weihen lassen. Aber ich stoße damit wirklich an ein gewisses, rollenspieltechnischen Zenit. Im Übrigen die Spieler wissen das bist heute nicht, dass der Charakter dem Namenlosen angehört. Aber mein Problem ist es, dass sich dieser Charakter in der Zukunft nicht mehr wirklich ausspielen lässt, also die "heimlichtuerei" mit dem Meister, wäre zu auffällig und irgendwo ist man jetzt auch nach den vielen Jahren an einen Punkt angekommen, das man seinen Charakter und der auch die Gruppe lieb gewonnen hat (aufgrund der vielen Scheiße die man erlebt hat), nicht mehr gerne abgeben möchte. Also es gab mal die Überlegung, sobald der Charakter auffliegt, geht er als NPC an den Meister über und mit dem Charakter, im Endeffekt hatte ich einen NPC gespielt und das war für mich auch i.O…. Jetzt jedoch, ist das bissal anders geworden… Und die Tatsache das sich ein Mitspieler und das ist Ingame für meinen Char auch einer meiner wichtigsten Bezugspersonen jetzt eben dieser besagter Peraine-Geweihter wird. Und ja ich fühle mich das erste mal seit den vielen Jahren in der Situation (vor der so oft gewarnt wird), dass das fortführen des Charakters, so wie er werden sollte und zwar ein Geweihter des Namenlosen, für alle beteiligten zur Frustbombe wird. Sowohl für mich, aber vor allem auch für die Mitspieler. Also was tun mit dem Charakter… einen interessanten Charakteränderung wäre natürlich die Lossagung von diesem Kult, anderer Seits würde ich die "Ingame"-Pause auch sinnvoll nutzen wollen für weitere Ausbildung/Weiterbildung. Kor- oder Rondra-Weihe macht gegenwärtig keinen Sinn und ich glaube, das würde ich auch nicht wollen. Das einzige was vlt. für mich gerade in Frage kommen würde wäre tatsächlich der Draconita-Orden. Denn die Namenlose Kult, unter der er agiert, fungiert über den Deckmantel der Hesindekirche und es könnte ja sein, dass er aufgrund dessen der Draconita-Orden auf Ihn aufmerksam wird und er seine Einstellung ggf. ändert… ich muss dazu sagen, dass sich sein Wesen, seit seinem Start generell sher vom kaltherzigen Abenteuer zu einem kaltherzigen aber mit sehr viel Zuneigung zu seinen "Freunden" geworden ist, also hier und da auch Herzlichkeit an den Tag legt.

Aber so 100%ig bin ich damit auch nicht zufrieden… Klar ist das mit dem Meister eine Lösung gefunden werden muss. Aber evtl. hat jemand noch eine Idee, wie es mit dem Charakter weiter gehen könnte. Die Option des "Einmottens" wäre persönlich meine letzte Option, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

:grübeln:

VG Islaaran

Jadoran
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Beitrag von Jadoran » 30.10.2017 16:27

Ist wirklich schwer zu beantworten, weil hier IT und OT Vertrauen im Spiel ist, und Mitspieler sich ggf. verarscht vorkommen können. (Was soll der Mist, Du warst 'die ganze Zeit'...)
Ich würde zu einem heimlichen, allmählichen Lossagen tendieren, wo der Held anfängt, sich eine Ausstiegsversicherung zu bauen, schleichend ein Gewissen entwickelt. Eine von mir spontan favorisierte Möglichkeit wäre, dass Du mit dem SL zusammen ein Abenteuerfinale planst, wo die Helden einen Namenlosen Kult ausheben und der Dein Held zusätzlich Belege/Mitwisser sucht und "entsorgt", damit die ihm nciht mehr gefährlich werden können, wenn er aussteigt.

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Beitrag von Islaaran » 30.10.2017 16:38

Ich spiele auch mit dem Gedanken, aber da muss der SL mitziehen, dass dem Charakter gar nicht so sehr bewusst war für wen er wirklich dient. Wobei das schwer zu argumentieren wäre, und sich dann doch loseisen möchte. Einen Gewissenskonflikt hat der Charakter jetzt schon, der überträgt sich aber leider auch ein wenig auf mich, als Spieler. Der Showdown, wäre auch eine Idee, aber ich darf dass dann nicht zuende spielen, weil in der Konsequenz würde das bedeuten, dass entweder mein Char stirbt oder die anderen und von den Fähigkeiten her, würde es dem Charakter wahrscheinlich gelingen. Hier aber kommt mein persönlicher Gewissenskonflikt aber auch des Helden zu tragen. Er mag seine Mitstreiter und ist ja auch wie eine Art Familie für Ihn. Und ich als Spieler hab den Charakter inzwischen auch "mögen" gelernt und eben nicht mehr "nur" der NPC, den ich ohne Probleme abgeben kann. Ein solcher Showdown ist aber ein absolutes Frustkriterium für alle Beteiligten, das dann noch schimmer als die Tatsache "Hey ich hab euch alle verarscht". Kann mir gerade nicht vorstellen, dass das irgend jemanden gefallen wird. Zumal wenn ich dann als Spieler im Endeffekt schuld ist das ein anderer Charakterer, der über Jahre gehegt und gepflegt wurde ggf. ins Gras beißen muss... :grübeln: Darauf habe ich nicht wirklich Lust. ^^ Zumal das ja dann auf eine gewisse Art und Weise bewusst war und kein "Ups".

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Beitrag von Phoenix1987 » 30.10.2017 16:58

@Islaaran Also Du kennst die Gruppe und die Situation besser als ich, von daher will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Was mir dazu aber gerade einfällt ist Folgendes: Meine besten Momente im Rollenspiel hatte ich dann, wenn ich outgame von dem, was gerade im Spiel passiert, überrascht war. Das waren die abende, an denen ich nachdenklich und geflasht heim gegangen bin, in dem meine Gedanken gekreist sind, etc. Das war auch emotional anstrengend, aber auch die höchsten Momente von Immersion, in denen mir klar wurde, warum ich Rollenspiel toll finde. Ihr habt nun die Situation, dass Ihrnach vielen vielen Jahren so etwas aufdecken könntet und das könnte auch für die Mitspieler*innen genau so ein Moment sein, der zwar lange zu knabbern geben wird, der aber auch ganz groß sein wird, weil die Spieler*innen wohl das Gefühl ihrer Charaktere sehr gutnachvollziehen können werden.
Ich würde das ggf. so aufziehen, dass Du in die Meister-Rolle wechselst, so nach dem Motto "Ich hab da ne Idee und will die mal mit Euch spielen". Dann kommt- zunächst mal - nicht die Frage auf, wo Dein Held abgeblieben ist, aber Du könntest die HElden so nach und nach dort hin führen. Und der plot könnte sich ja auch irgendwie um den Versuch des Helden drehen, dass er versucht vom Namenlosen weg zu kommen - und die Heldenwerden darin verwickelt, ohne dass er es wollte. Wie auch immer die Sache dann ausgeht: Deiin Charakter als "Endboss" scheint ja eher unwahrsdcheinlich, aber Läuterung, Tod beim Versuch der Läuterung oder Suizid aus Verzweiflung scheint ja irgendwie alles möglich. Das wären dann aber bestimmt keine Spieleabende, bei denen man am Ende aufsteht und heim geht, sondern eher nochmal was zusammen trinkt und redet.

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Beitrag von Jadoran » 30.10.2017 17:40

Ich würde tendenziell das ganze weiterhin als Geheimnis zwischen Dir und dem Meister lassen. Warum dein Held "nicht verhindern konnte, dass das Archiv ein Raub der Flammen wurde", brauchen die Mitspieler nach den ganzen Geheimnissen auch nicht mehr wissen :censored: Ich würde es versuchen, unter der Decke zu halten, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mitspieler das im laufenden Spiel lustig finden werden nach all der Zeit. Wenn ihr in fünf Jahren Anekdoten erzählt, sieht's vielleicht anders aus ("Is-nich-wahr!"). Wenn es den SL bisher gereizt hat, doppelt zu spielen, dann sollte er auch weiterhin keine Probleme haben und Dir helfen, die Dunkle Vergangenheit des Helden zu begraben.

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Beitrag von Advocatus Diaboli » 30.10.2017 21:41

Ich sehe das ähnlich wie Phoenix: Diese Situation hat unglaubliches Potential für einen wirklich emotionalen und eben überraschenden Plot.

Macht es doch so: Die Helden stoßen zufällig auf einen Kult von Namenlosanhängern und wollen - ganz Helden - denen natürlich das Handwerk legen. Das gelingt scheinbar erst, aber der Kult ist größer, als sie dachten (dein Kult?). Die Oberen des Kultes beschließen, dass die Helden sterben sollen. Dein Char erfährt das. Lange Zeit schon zweifelt er an der Richtigkeit seines Glaubens. Soll er seine Freunde jetzt sterben lassen? Oder stellt er sich gegen seine Glaubensgefährten, ja gegen seinen Glauben?

Geplant sein sollte dann besser, dass er sich für seine Freunde entscheidet. Sonst könnte wirklich Frust entstehen, wenn ein Char dabei drauf geht. Wenn dein Char aber für die Gruppe arbeitet und trotzdem stirbt wer... naja, dann ist es eben ein Tod in einem Abenteuer. Das kann immer passieren, ist ja aber nicht deine Schuld, nur weil dieses Abenteuer deinen Char in den Fokus stellt.

Ich würde die Enthüllung dann langsam aufbauen... Misstrauen sähen, indem dein Char eben Dinge weiß, die die anderen nicht wissen. Er sieht einen Hinterhalt voraus oder weiß, dass im Essen Gift ist, er weiß, wie man die magische Tür im Versteck des Kultes öffnet, obwohl er sonst nicht der Schlößerknacker ist, er weiß, mit welchen Kräften der Gegner man zu rechnen hat...
Anfangs kann er sich damit raus reden, dass er sich lange mit diesem Kult befasst hat, viel gelesen hat darüber (ggf. in Verbindung mit seinem Eintritt in den Draconiter Orden erklärbar). Irgendwann wird es aber doch unglaubwürdig und sie stellen ihn zur Rede. Oder einer der Gegner - gefangen genommen statt getötet, verrät ihn. Vielleicht aber auch nicht? Vielleicht kann er seine Tarnung aufrecht erhalten. Vielleicht kann er alle ausschalten, die ihn verraten könnten - so bleibt das Abenteuer auch für dich spannend.
Macht es vom Spielgeschehen abhängig, ob die Tarnung auffliegt. Falls sie auffliegt, muss dein Char glaubhaft versichern, dass er sich geändert hat, dass er zu ihnen hält und sich abgewendet hat vom Namenlosen. DAS gibt hochemotionales Rollenspiel, nachdem die Gruppe so viel zusammen erlebt hat. Eventuell kommt es sogar zum Kampf zwischen dir und einem/mehreren der Gruppe. Dann stirbst dein Char vermutlich. Dann hast du eben den epischen Heldentod und musst einen neuen Char bauen. Aber ihr habt ultra krasses Rollenspiel gehabt.
Falls es nicht auffliegt, hat dein Char trotzdem mit dem Namenlosenkult gebrochen. Wenn dein SL und du Spaß an diesem Geheimniskram habt, führt ihr das weiter in der Art, dass du ab jetzt nicht ab und zu Geweihte tötest, sondern ab und zu mal ein Namenlosanhänger auftaucht, der die Helden töten will und immer besteht dabei die Gefahr, dass deine frühere Mitgliedschaft aufgedeckt wird. Die Helden bekommen alle Gesucht Namenlosanhänger.

Also in Bezug auf die Frage, was mit dem Char zu tun ist - töten und neuen oder Gesinnungswechsel?
-> Lass dich überraschen. :)

Wenn du eh nicht weißt, was du willst, dann lass es die anderen entscheiden, aber ohne sie vorher einzuweihen. Sie werden überrascht und du weißt auch nicht, was passiert. Die besten Momente im Rollenspiel sind wirklich die, wenn man outgame überrascht wird.
Jadoran hat geschrieben:Ich würde tendenziell das ganze weiterhin als Geheimnis zwischen Dir und dem Meister lassen. Warum dein Held "nicht verhindern konnte, dass das Archiv ein Raub der Flammen wurde", brauchen die Mitspieler nach den ganzen Geheimnissen auch nicht mehr wissen :censored: Ich würde es versuchen, unter der Decke zu halten, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mitspieler das im laufenden Spiel lustig finden werden nach all der Zeit. Wenn ihr in fünf Jahren Anekdoten erzählt, sieht's vielleicht anders aus ("Is-nich-wahr!"). Wenn es den SL bisher gereizt hat, doppelt zu spielen, dann sollte er auch weiterhin keine Probleme haben und Dir helfen, die Dunkle Vergangenheit des Helden zu begraben.
"Lustig" finden sie es vielleicht nicht. Aber cool, denke ich schon. Ich würde eher ganz stark davon abraten, das Ganze nie im Rollenspiel für alle zu thematisieren und dann irgendwann viel später nur outgame zu erzählen. Wie blöd ist das denn? Warum sollte es sie dann erfreuen, wenn sie nie was davon gehabt haben?

Ich hatte mal kurze Zeit einen in der Gruppe, der war glaube ein Namenlosanhänger oder was ähnliches. Das wurde im Rollenspiel nie thematisiert. Vielleicht wäre es das, wenn wir länger gespielt hätten. Ich habe es dann später erfahren und fands blöd. Mir wäre weitaus lieber gewesen, wenn es dazu wirklich Rollenspiel gegeben hätte.
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Beitrag von Islaaran » 04.11.2017 03:21

Hallo beisammen,
zuallererst einmal, danke für eure Rückmeldungen. Sry das ich jetzt erst antworte, war die Tage viel unterwegs.

Sehr interessant und gute Ideen bzw. Gedankenspiele die ich hier lese, einige davon sind mir auch schon in den Sinn gekommen. Ich denke letzten Endes wird es sich wohl im Gespräch mit dem Meister herausstellen, wie und ob es so weiter gehen kann bzw. ob ein Gesinnungswechsel möglich wäre und wenn ja, wie. Outgame es den Mitspielern zu sagen, fände ich jetzt auch nicht wirklich spannend, wenn dann auch nur Ingame.

Da es eine Kampagne ist, ist aber ein Wechsel in die Meisterrolle nicht möglich. Davon abgesehen meister ich bereits selbst eine Kampagne. :-) Die Idee mit dem Namenlosenkult "aufdecken", fände ich persönlich sogar am besten und hier wäre rollenspieltechnisch wirklich ein großer Reiz gesetzt, den Gewissenskonflikt auszuspielen und am Ende sich dann doch für die Gruppe zu entscheiden, wobei das wie du schon sagst, auch von der Spielsituation abhängig ist, letzten Endes kommt's ja meistens doch anders. :-)

Ich kann euch ja mal mitteilen was sich aus dem Gespräch mit dem Meister ergibt, das kann jedoch noch etwas dauern... Eine andere Variante oder ein Gedanke mit dem ich Spiele ist die "Verpflichtung: zu Marwan Sahib". Der Charakter hat wohl vor in seiner Ingamepause, seinen alten Lehrer und Meister einen Besuch ab zu statten. Ggf. kann Er ihm auch noch ein wenig den Kopf waschen... mal sehen.

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