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DSA4 Freiheitskämpfer (Tsa-Geweihte)

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Beitrag von Assaltaro » 30.10.2017 16:17

Hi,

da ich nun schon länger mit großem Spaß eine Tsa-Geweihte der Friedensfreunde spiele, denke ich nun auch schon länger über die Strömung der Freiheitskämpfer nach. Dabei eher aus dem Süden stammend, also anti Sklaverei.

Habt ihr da schon Erfahrungen damit gemacht oder Tipps, wie sich die am besten umsetzen lassen?
Was wäre eine geeignete Tarnprofession und wie genau lässt sich am besten vorgehen. Versuchen immer wieder Sklaven zu befreien oder öffentlich dagegen predigen.

Der zweite Punkt wäre dabei das Waffenverbot. Ist das für diese Strömung nicht ganz so streng und waffenlos + Kampfstab ist erlaubt? Immerhin bekommen sie Stäbe +2 und ich glaub auch Raufen.

Gerne könnte ihr auch alle anderen Erfahrungen mit dieser Strömung schreiben.
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Beitrag von LordShadowGizar » 30.10.2017 18:43

Dem Wahnwitz zum Gruße!
Assaltaro hat geschrieben:
30.10.2017 16:17
Der zweite Punkt wäre dabei das Waffenverbot. Ist das für diese Strömung nicht ganz so streng und waffenlos + Kampfstab ist erlaubt?
Blubb
*edit* Link gefixt */edit*

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 14:04

Danke, das hilft da schon mal etwas weiter. Es braucht wohl nur auch einen SL der Kampfstab für Tsageweihte erlaubt.

Aber sonst keinerlei Tipps oder Erfahrungen?
Ist das Konzept so ungewöhnlich oder langweilig? :grübeln:
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Beitrag von Na'rat » 01.11.2017 14:29

Assaltaro hat geschrieben:
01.11.2017 14:04
Danke, das hilft da schon mal etwas weiter. Es braucht wohl nur auch einen SL der Kampfstab für Tsageweihte erlaubt.
Das kann man anders sehen:
viewtopic.php?t=36673

Oder ganz kurz: WdH S. 266f. in Verbindung mit WdG S. 107.

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 14:33

Deshalb frage ich. Immerhin bekommt diese Variante aber 2 Punkte auf Stäbe, da wird sich der Autor doch was dabei gedacht haben.
Ich habe grundsätzlich kein Problem damit auch gänzlich ohne Waffen zu spielen bei einer Tsa-Geweihten, ich denke nur, dass hinter den 2 Punkten schon eine Intension steckt.

Die Frage ist nur was.
Stäbe für den ganz normalen Kampf, nur zur Verteidigung oder nur für "sanfte" Sachen wie Betäubungsschlag?
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Beitrag von Na'rat » 01.11.2017 14:55

Assaltaro hat geschrieben:
01.11.2017 14:33
Deshalb frage ich. Immerhin bekommt diese Variante aber 2 Punkte auf Stäbe, da wird sich der Autor doch was dabei gedacht haben.
Eine gewagte Annahme. Aber wenn die stimmt, was haben sich die Autoren des Moralkodex und des Nachteils Moralkodex gedacht?

Ist halt eine Grundsatzentscheidung, ob man kämpfende Pazifisten haben will und wie man den Crunsh des Nachteils und den Fluff der Kirchenlehre umgehen will.

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 15:07

Nun bisher war der Nachteil für mich wirklich sehr klar und ich spiele auch bereits eine Tsa-Geweihte der Grundvariante, welche keine Kampftalente bekommt.

Ich dachte mir nur eben es muss einen Grund geben, warum der Freiheitskämpfer im Gegensatz zum Normalen Kampfboni bekommt. Auch in Zusammenhang mit diesem Moralkodex.
Kämpfende Pazifisten gibt es zumindest in der Realität sehr viele, es gibt sogar einen Karatestil namens Tai te tao (Weg der Hand des Friedens), um auszudrücken, dass man kämpft, um Frieden zu erhalten und zu fördern.

Ich habe die Strömung gerade nochmal nachgelesen und sie klingt sehr ähnlich wie die Philosophie des oben erwähnten Karatestils und laut Vademecum sehen sie es nicht als Frevel in der Not zu verletzen und tragen Waffen (Stäbe und Dolche). Es wird nur dann nicht darauf eingegangen wie mit dem Punkt Waffenverbot des Moralkodex's zu verfahren ist. Wird der der Punkt einfach nur gelockert oder ergänzt?
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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 01.11.2017 15:09

Das mit einem Kamfstab ein BETÄUBUNGSSCHLAG funktioniert ist schon garnicht so leicht. Da würde ich eher auf UMREIßEN und MEISTERLICHES ENTWAFFNEN setzen.
Und natürlich auf den waffenlosen Kampf (wenn schon aus dem Süden dann Hruruzat oder Mercenario, gepaart mit Gladiatorenkampfstiel (wegen dem veringerten schaden auf die LE)).

Optimaler jedoch, wäre meines Erachtens, Kettenstäbe mit dem 3Gliederstab. Den könntest du erstmal als VERSTECKTE KLINGE führen, bist du in Kettenstäbe besser bist, und bei einer Waffendurchsuchung, dem Büttel erklären dar das eine südländische Variante eines Dreschflegels ist(um fich als Erntehelfer/ Tagelöhner zu tarnen), oder ein Jonglier- Instrument das du als Gaukler eben brauchst.

Hier würde sich ein BGB Jahrmarktskämpfer oder Gaukler-Akrobat oder Gaukler-Tänzer sehrgut machen

Oder eine Rahjagefällige Säbeltänzerin zu einer Tsagefälligen Stab-/Kettenstabtänzerin umbauen/anpassen (Kampftausch weg und Tsageweiht reinstricken)

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Beitrag von Assaltaro » 01.11.2017 15:15

Ich dachte immer Kettenstäbe gäbe es nur auf Maraskan.

Das mit dem Gaukler oder Jahrmarktskämpfer hört sie aber schon mal gut an.

Bei den waffenlosen nehm ich ziemlich sicher den Gladiatorenstil, da es einfach passend erscheint nur möglichst Ausdauerschaden anzurichten. Ich dachte immer das Stäbe eig das beste für einen Betäubungsschlag sind, Entwaffnen kommt auf jeden Fall auch mit rein, da viele wohl aufgeben, sobald sie keine Waffe mehr haben (zumindest bei uns)
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Beitrag von LordShadowGizar » 01.11.2017 16:14

Assaltaro hat geschrieben:
01.11.2017 15:07
Ich habe die Strömung gerade nochmal nachgelesen und sie klingt sehr ähnlich wie die Philosophie des oben erwähnten Karatestils und laut Vademecum sehen sie es nicht als Frevel in der Not zu verletzen und tragen Waffen (Stäbe und Dolche). Es wird nur dann nicht darauf eingegangen wie mit dem Punkt Waffenverbot des Moralkodex's zu verfahren ist. Wird der der Punkt einfach nur gelockert oder ergänzt?
Die Sache mit den Waffenbann ist nicht direkt aufgehoben.... es ist halt schon so das ja das WdG darauf hinweist das es so wörtlich "keinen festen Ausbildungskanon gibt." (WdG S.107)
Hier von felsenfesten Moralkodexi zu sprechen, wo es doch von Geweihten zu Geweihten anders ausfallen kann (diese sogar regekrecht zum Hinterfragen und selber denken ermuntert werden, auch bezüglich der eigenen Maßstäbe), halte ich wiederum für fragwürdig...
Dieses hat man im Vademecum wieder aufgegriffen und ist noch mehr dauf die individualität der Geweihtenschaft der Wandelbaren eingegangen.
Aber auch hier ist... wenn denn der einzelne Freiheitskämpfer eher dazu geneigt ist die Freiheit der Schwachen gegebenen falls mit Waffengewallt zu verteidigen,
Auch dieser vermutlich darin befaxht das leben zu ehren und den Griff zur Waffe als letztes Mittel, und nicht etwa als erstes zu verwenden.

Das Problematische halt daran ist, das sich 'so-wie-du-es-magst' natürlich nicht als Ausformulierung zu nen Regeltext für einen Regeltechnischen Nachteil verwenden kann, man aber auch anderer Seits nur schwer endlos verschiedene Moralkodex vorstellungen aus X×100 individualisten in einen Buch quetschen kann.
Und wenn man mal eine ausformulierte Regelstelle hat, dann ist sie in Stein gemeißelt weil der generische DSA-Forist nur sehr schwer von diesen abweichen mag (... auch wenn die Bpcher aus den entsprechende Texte extra darauf hinweisen das gewisse dinge ruhig individuell Charaktere/Gruppe angepasst werden dürfen ;p)

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Zuletzt geändert von LordShadowGizar am 01.11.2017 16:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 01.11.2017 16:16

Kettenstäbe sind auch in Südaventurien verbreitet, Dreigliederstäbe auf Maraskan.
Aber soetwas würde ich als Meister nicht so eng sehen. Wenn dein Chat in Al'Anfa oder Kunchom lebt/Aufwuchs könnte er auch Kontakt zu marakanischen Exilanten haben. Das könnte dieses Problem lösen.

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Beitrag von Assaltaro » 19.11.2017 12:26

Ich hab nun nochmal mehr über das Konzept nachgedacht. Um wirklich etwas zu bewirken/Sklaven befreien zu können, müsste man nah an diese ran.
Da kam mir die Idee, sich in erster Linie auf die Gladiatoren zu konzentrieren, da ein Großteil von ihnen ja auch einfach zu Unrecht gefangen wurde.
Gibt es in den Gladiatorenhochburgen wie Al'Anfa und Fasar auch die Variante des Schaukämpfers? Jene, welche sich im Kampf nicht wirklich bekämpfen, sondern nur eine gute Show abliefern?

Dann könnte sie sich als solche gemeldet haben und immer wieder einigen der richtigen Gladiatoren zur Flucht verholfen haben. Am Ende ist sie nun aber aufgeflogen und muss erstmal fliehen (für den Abenteuerstart). Welche Stadt bietet sich dafür dann auch am ehesten an?
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Beitrag von Na'rat » 19.11.2017 12:34

Nee, um wirklich etwas zu bewirken müsste man an der politischen Ordnung arbeiten, man bräuchte also einen tsageweihten Politiker.

Was dann aber zu dem Problem führt, dass Sklaverei, ohne große Bevölkerungen die man versklaven kann, in Aventurien nur begrenzt funktioniert. Die ganze Sache schnell eine mildere Form annimmt, bei der Sklaven wertvoll sind, weil es einfach zu wenige von denen gibt.

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Beitrag von Satinavian » 19.11.2017 17:50

Assaltaro hat geschrieben:
19.11.2017 12:26
Ich hab nun nochmal mehr über das Konzept nachgedacht. Um wirklich etwas zu bewirken/Sklaven befreien zu können, müsste man nah an diese ran.
Da kam mir die Idee, sich in erster Linie auf die Gladiatoren zu konzentrieren, da ein Großteil von ihnen ja auch einfach zu Unrecht gefangen wurde.
Gibt es in den Gladiatorenhochburgen wie Al'Anfa und Fasar auch die Variante des Schaukämpfers? Jene, welche sich im Kampf nicht wirklich bekämpfen, sondern nur eine gute Show abliefern?

Dann könnte sie sich als solche gemeldet haben und immer wieder einigen der richtigen Gladiatoren zur Flucht verholfen haben. Am Ende ist sie nun aber aufgeflogen und muss erstmal fliehen (für den Abenteuerstart). Welche Stadt bietet sich dafür dann auch am ehesten an?
Nicht alle Gladiatoren kämpfen unfreiwillig und auch der Rest ist nicht eher unrechtmäßiger dabei als andere Sklaven.

Ansonsten findet man Gladiatoren in den Gladiatorenschulen. Und ja, weil Gladiatoren gefährlich sein können, sind sie tendentiell besonders gut bewacht. Abgesehen davon, dass die Befreiung mitten in den großen Sklavenhaltermetropolen stattfinden muss. Its also tatsächlich eine Herausforderung.

Das macht aber den Hintergrund nicht völlig absurd. Sicher kann man einem Gladiator geholfen haben und nun auf der Flucht sein.

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Freiheitskämpfer (Tsa-Geweihte)

Beitrag von Jadoran » 19.11.2017 19:19

Des einen Freiheitskämpfer ist des anderen Terroristen oder Partisan. Wie soll das mit dem Sklavenbefreien denn eigentlich funktionieren? Soll eine underground-railway von Al'Anfa nach Thorwal organisiert werden? Sollen küstennahe Plantagen überfallen, die Herrschaft und die Aufseher abgeschlachtet und die Plantagensklaven deportiert befreit und nach Thorwal gebracht werden - wo sich sicher jede Küstenstadt nach der dritten Schiffsladung freut. Oder man setzt sie auf einer einsamen Insel aus. (wie bei den Miniwatu, da hat das ja auch so prima geklappt.)

Oder soll der SL immer nur brav schmierige, notgeile Sklavenhänder mit ausnahmlos sadistischen Aufsehern auf Schiffen über den Weg des Helden schicken, damit die Bösen getötet und die bemitleidenswert schwachen Guten gerettet werden können wie in einem alten Hollywoodschinken?

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Beitrag von Assaltaro » 19.11.2017 19:48

Im Grunde ist genau dafür dieser Thread. Ich interessiere mich ziemlich für diese Tsa-Strömung, kann sie mir nur noch nicht ganz vorstellen und habe auf Erfahrungswerte gehofft. Leider bislang vergeblich.
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Beitrag von Desiderius Findeisen » 19.11.2017 23:03

Ich befürchte, dass dieser Tsa-Geweihten Typus so selten genommen wird, dass es zwar viele Meinungen aber keine Spielerfahrung gibt.
"I am 87% confident you will burst into flames." Kimiko Lockeweaver, Bayesian Empirimancer

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