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DSA4 Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Shandrahel
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von Shandrahel » 03.11.2017 13:38

Nach dem interessanten Threat über Barbaren in der Zivilisation reizt es mich ungemein einen solchen in unserer G7 zu spielen, wobei ich auch meinen aktuellen Zwerg sehr mag. Aber vielleicht segnet er mal das zeitliche oder wird mir doch zu was auch immer.

Keine PG-Gruppe, aber sollte schon ein wenig "Power" drin stecken.

Am liebsten soll es direkt ein Trollzacker sein, ich liebäugel mit einem Schamanen.

Die Grundidee wäre das schon sein Lerhmeister Visionen hatte wie er, an der Seite eines schwächlichen, blutleeren Magiers mit einem roten Auge, ein großes Böses besiegen würde, das große Böse. So bereitet sich der Tulaf schon seit Jahren darauf vor im richtigen Moment in die Lande der Blutleeren zu ziehen.
Ein Teil seiner Vorbereitung war die Suche nach dem richtigen Ahnen der ihm helfen könnte in den Landen der Stammeslosen nicht unterzugehen, doch noch bevor sie diesen (einen enfehrnten Onkel) in die Knochenkeule binden konnten starb sein Lehrschamane (Begrifflichkeiten müssen noch vetrollzackt werden). Tulaf versuchte es selbst, es kam zu einem Unfall und nun sind eben dieser Onkel und sein Lehrer in die Keule gebunden.
Regeltechnisch sollen sie nichts können, die Keule ist ein besessenes Artefakt ohne besondere Fähigkeiten (von anderen Ritualen darauf abgesehen). Jedoch soll sie ihm helfen mit der Zivilisation besser klarzukommen. Ausserdem kann er damit super Selbstgespräche führen. Und der Meister kann sie zur Steuerung benutzen wenn er mal dringend will.

Als die Sterne nun eine bestimmte Konstellation (am ende von GM) einnehmen weiss er das er losziehen muss, diesen Salix mit dem roten Auge finden...

Er würde halt ein "Wilder" sein sollen der alles ihm mögliche tut seinen Auftrag zu erfüllen, so jämmerlich, abwegig und schwächlich ihm die Lebensweise der Blutarmen auch erscheint. Er soll immer wieder anecken, vor allem natürlich im Umgang mit Gegnern, Blut, Sterben.

Wir wären bei ungefähr 12k AP.
Ich hätte gedacht da ist auch bei einem Schamanen ein wenig Platz zur Entwicklung, hab aber nicht so viel Ahnung von der Materie. Viel querlesen in den Büchern ergab vor allem das die Schamamenmagie ziemlich langsam ist und genau so nützluch für spontane Kämpfe wie die meisten Liturgien, aber sie ist sehr stylisch.
Ich hatte die Idee mich vor allem auf die Beschwörung von (Humus)Elementaren zu konzentrieren, auch schon mit passenden Vorteilen. Einen davon könnte man ja praktisch immer parat haben, oder? Ansonsten "Buff"-Rituale.
Ich hätte mir vorgestellt das die Keule, je nach Situation als Hiebwaffe oder ZHH alle Bereiche abdeckt (ZHH: Grosse, Untote und Dämonen, Hiebwaffen alles andere) mit nur wenigen SFs. Er sollte aber wirklich kämperisch was draufhaben.
Als Keulenrituale vor allem erstmal Unzerbrechlichkeit, das Druidenritual und ...?
Ausserdem plagt die Gruppe aktuell eine Natur-Lücke, aber zum Glück lies der Meister auch noch nichts daran scheitern.
Die notwendigsten Notwendigkeiten im sozialen hat er mithilfe seines Onkels im Knochen gesteigert.
Wenn nun noch Punkte übrig bleiben fand ich Kochen(Tränke) stimmig um ein paar spannende Spielerreien zu brauen, vielleicht sogar mit einem Meisterhandwerk?
Und wenn selbst dann noch etwas übrig ist dachte ich an Abbrichten (Meisterhandwerk?) und 2 fiese Hunde...

Wie ihr merkt, viele Ideen aber nicht ganz so viel Ahnung. Jemand ein paar Ratschläge für mich?

Achso, die Gruppe besteht aus einem Ronnie (Problem), 2 Magiern, einem adligen Schwertgesellen und einem neuen Spieler der noch zu finden ist. Ein Problem wäre sicherlich das viele seiner Möglichkeiten zu helfen von Teilen der Gruppe sehr ungern oder gar nicht angenommen würden, ebenso gibt es ordentlich Konfliktpotential mit dem Ronnie, aber vielleicht könnte das irgendwann ein kurzer Gewaltausbruch regeln bevor man hoffentlich befreundet ist.
Natürlich müssten alle einen wilden Blutspritzer/Säufer integrieren wollen, inklusive Meister, aber da wär ich guter Dinge.

Edit: Lange nicht alle Ideen von mir, es gab da einen inspirierenden Threat.

FrumolvomBrandefels
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von FrumolvomBrandefels » 03.11.2017 13:58

Evtl das Ganze ohne Trollzacker? Wäre ein Nivese eine Alternative? Der wird sicherlich eher vom Rest der Gruppe akzeptiert.

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miTo
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von miTo » 03.11.2017 14:24

Oder wenn du deinen Zwerg so magst: Wie wäre es mit einem Brobim Stammeskrieger oder Geoden (wenns magisch werden soll)?
Ein Zwerg ohne Axt ist wie ein Zwerg mit Axt... nur ohne Axt!
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Shandrahel
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von Shandrahel » 03.11.2017 16:39

Mja, aber mich würd ja schon erstmal der Versuch interessieren einen Trollzacker G7 nützlich zu machen.

Alles was ich oben geschrieben hab lässt sich nach ein wenig Gefummel wohl nicht mit ordentlichen Eigenschaften verbinden, und die sollte er schon auch haben.

Vielleicht doch Abbrichten oder Brauen oder gleich beides weglassen. Mhm.

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Freibierbauch
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von Freibierbauch » 04.11.2017 18:48

Statt eines Schamanen, kann man bei den Trollzackern auch einen Druiden spielen. Das sind dann keine wirklichen Druiden, sondern Schamanen mit anderer magischer Ausbildung. Die Trollzacker kennen auch kein eigenes Wort für diese Art Schamanen. Das wäre auch eine Möglichkeit, falls man eigentlich lieber ein Spruchzauberer wäre. Mit schon 2 Magiern in der Gruppe, ist es aber vielleicht spaßiger einen normalen Schamanen zu spielen.

In einer Gruppe haben wir einen solchen Schamanen. Das klappt soweit gut. Er kennt halt keine Standesunterschiede und erklärt jedem in gebrochenem Garethi seine Meinung. Nachdem er dabei aber weder agressiv noch sonderlich arrogant ist und ich als Meister auch keine Lust habe, ihm das Leben unnütz schwer zu machen, kommen bisher alle gut mit ihm zurecht. Ich als Meister mag den Charakter bisher sehr gerne.
Wir haben in der Konstellation bisher erst wenige Abende hinter uns und die Helden erst ca. 2000 AP, dementsprechend kann ich wenig über seine magischen Fähigkeiten im AB berichten. Was er gerne einsetzt ist Prophezeihen und Blick ins Geisterreich (quasi der Odem/Oculus). Er hat auch schonmal ein Wildschwein geschlachtet, um die Gruppe zu heilen. Gerade Prophezeihen passt gut zu einem Schamanen. Dazu lohnt es sich auch nochmal S.314f im WdG zu lesen.
Sonst kann ich dir leider wenig bei magischen Belangen helfen. Die freie Seelenfahrt soll mit das Beste sein, was Schamanen können. Außerdem spielen wir mit der Hausregel, dass die permanenten Kosten von Liturgien und Ritualen nur anfallen, wenn auch die Wirkung permanent ist. Weil jedes Mal einen pAsp zu opfern, nur weil man einen Dschinn beschwört, ist schon nervig.

Mit dem Rondrianer sollte es doch eigentlich nicht allzu viele Reibungspunkte geben. Blutopfer sind in der Rondrakirche Gang und Gebe, v.a. bei den Tulamiden. Ansonsten ist der Rondrianer auch (hoffentlich) wenigstens kein Schwächling. Wie sehr der Ronni mit dir ein Problem hat, liegt mMn hauptsächlich an seiner Arroganz und Geltungssucht, um es mal übertrieben negativ auszudrücken. Aber solange die beiden Charaktere sich nicht nur gegenseitig Missionieren wollen, kann man denke ich viel Spaß zusammen haben. Vielleicht kann der Schamane den Rondrianer ja dazu bringen, selbst etwas mehr über die archaischen Wurzeln seines Glaubens nachzudenken.

Shandrahel
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von Shandrahel » 04.11.2017 22:52

Danke.

Nach ein bisschen rumprobieren würde ein Schamane der auch ein ordentlicher Kämpfer wäre mit 12k AP durchaus klappen, jedoch ohne andere AP-Fresser (Tränke,Abbrichten). Dafür könnte er schöne Elementare beschwören und ein paar andere Kleinigkeiten, hätte eine ordentliche Waffe und würde auch gut zuschlagen.

Wobei man schon sagen muss das Schamanen anscheinend vom Optimierungsstandpunkt aus eher lausig sind. Aber darum geht das Konzept ja auch nicht.

Ich werd übermorgen mal bei meiner Gruppe nachhören wie sie prinzipiel dazu ständen...

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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von Freibierbauch » 05.11.2017 13:28

Ferkina-Schamanen hätten mit Brazoragh Ghorkai tendentiell das bessere Kampfritual als das trollzackische Farben des Krieges. Aber da würde ich mim Meister reden, ob das nicht auch ein Trollzacker haben kann. Die Schamanenmagie ist mystisch und individuell geprägt genug, dass ich das zulassen würde.

Hier http://dsaforum.de/viewtopic.php?f=3&t= ... r#p1424816 wurde auch mal diskutiert, ob ein Schamane nicht mittels Geisterkerker eine Art Artefakte herstellen kann. Zumindest Rituale mit dem Ziel S und P kann ich mir gut vorstellen, dass sie so eingespeichert werden können. Vielleicht sucht sich so ein Geist mal das falsche Ziel oder schlägt auf den Schamanen zurück, damit das schamanisch, mystische besser gewahrt bleibt. Macht des Blutes und Kraft des Tieres kann ich mir gut vorstellen.

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Abdul ben Dschinni
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von Abdul ben Dschinni » 05.11.2017 14:13

Shandrahel hat geschrieben:
03.11.2017 13:38
Achso, die Gruppe besteht aus einem Ronnie (Problem), 2 Magiern, einem adligen Schwertgesellen und einem neuen Spieler der noch zu finden ist.
Bei der Konstellation würde ich von einem Schamanen absehen. Zwei Gildenmagier decken das Spektrum für Magie-Szenen üblicherweise dermaßen ab, dass da für einen Schamanen oder sonstigen Helden mit zentralem Thema "Zauberei" vermutlich wenig Screentime und Erfolgserlebnisse übrig bleiben, die die Magier nicht an sich reissen könnten. Im Grunde streiten sich da drei Spieler um Screentime in denselben Szenen. Da geht meiner Erfahrung nach meist nicht besonders gut aus. Als Spielleiter würde ich da sogar schon versuchen, einen der Magierspieler dazu zu überreden, einen anderen Vollzauberer zu wählen, der sich thematisch wenig mit dem verbleibenden Gildenmagier überschneidet.

Von der Konstellation her würde ich sagen, die Gruppe hat Lücken im Bereich "Natur" und "auch unehrenhafte Kampfweise", so dass hier noch einige Screentime unbesetzt ist. Wenn man mal die Themen "Barbar" und "übernatürliche Kräfte" beibehalten will, würde ich einen Tierkrieger vorschlagen. Ich will's nicht näher erläutern, aber das Odun "Feuermolch" würde dem Spielleiter einige Entwicklungen nahelegen. Allerdings würde ich als Spieler schauen, den Nachteil Raubtiergeruch wegzukaufen, weil sich Reiten absehbar nicht vermeiden lässt. "Wildschwein" oder "Bär" hätten eine andere naheliegende Entwicklung. Da würde ich mit dem Spielleiter reden, was ihm besser in den Kram passt.

Abdul, der von einem dritten Zauberer absehen würde

Shandrahel
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Fleisch an die Knochen: Ein G7 Barbar

Beitrag von Shandrahel » 05.11.2017 17:04

Da hat der Abdul natürlich auch ziemlich recht.

Es wird wohl erstmal beim Zwerg bleiben, er macht mir ja Spass. Manchmal packt mich halt der Drang nach was neuem...

Ein Tierkrieger wird aber gebaut, schließlich kann in der G7 auch mal was schiefgehen.

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