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Spieler mit 0-Priorität

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Angorax
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Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Angorax » 31.05.2017 22:33

Werte Forengemeinde,

ich glaube postulieren zu können, dass jeder Einzelne, der hier liest, DSA einen gewissen Stellenwert in seinem Leben zubilligt. Dieser kann nun sehr unterschiedlich sein. Von pathologischer Wichtigkeit (Stirbt der Charakter, bricht eine Welt zusammen), bis zu reiner Beschäftigung mit DSA am Spieltisch und vielleicht noch auf der Fahrt zum Spielort.

Mich würde einmal eine Übersicht interessieren, welche Wertigkeit DSA so allgemein einnimmt, bzw was ihr euch von euren Gruppen wünscht, was ihr vielleicht fordert, und mit welchem Recht dies geschieht.

Ich persönlich verlange von mir selbst eine gefestigte Grundkenntnis der Regeln, die für meine Charaktere wichtig sind. Spiele ich einen Gildenmagier, so habe ich seine Repräsentation zu kennen, und zumindest die grundsätzliche Wirkung meiner Zauber. Als Kämpfer habe ich den Anspruch, die gängigen Manöver und deren Erschwernisse zu kennen, so dass ich zügig spielen kann, ohne dauernd ein WdS in der Hand zu haben.

Von meinen Mitspielern erwarte ich Ähnliches. Natürlich muss man immer mal was nachschlagen, aber die angesprochene Grundkenntnis muss da sein, sonst löst das negative Gefühle aus. Ein Geweihtenspieler, der nach Jahren noch fragt, worauf Liturgiekenntnis gewürfelt wird wirkt seltsam.

Wie würdet ihr nun auf einen Mitspieler reagieren, der, darauf angesprochen, dass er dauerhaft wenig bei der Sache ist, klipp und klar sagt, dass DSA für ihn absolut keine Wichtigkeit hat, aber andererseits auch nicht damit aufhört?

Es ist ein Hobby, und ein Spiel, und wenn mitten drin ein Freund anruft, der irgendwelche Hilfe benötigt, wenn das Kind Zahnweh hat, oder etwas dergleichen, dann geht das reale Leben natürlich vor. Aber wenn man spielt, ohne Zwischenfälle, ist dann nicht das Spiel das momentan Wichtige?

Zeugt es von mangelndem Respekt für seine Mitspieler, wenn man diesen ein gewisses Erwachsensein abspricht, weil sie Zeit und Energie auf ein Spiel verwenden? Wenn der eigene Charakterbogen auch mal ein paar Monate nicht aktuell ist, man aufgrund von regelmäßiger Abwesenheit den anderen Spielzeit stiehlt für "in der letzten (und vorletzten, evtl. vorvorletzten,...) Folge von unserer Runde sahen Sie..."

Dieser Spieler ist ein Freund von mir, den ich nicht schlecht reden mag. Wie immer ist das Problem vielleicht auch bei mir zu suchen. Trotzdem kommt mir eine Analogie in den Sinn, die das gezeigte Verhalten wohl gut beschreibt:

Beim Fantasy LARP in Jeans erscheinen, ohne die Anmeldung gelesen zu haben, mit der Begründung "Ich will die Geschichte schon miterleben, aber es ist mir absolut nicht wichtig. Jeder der sich extra gewandet, und dem ein gerüttet Maß an Bedeutung gibt, hat seine Prioritäten bedauernswert kindisch gesetzt"

Hm... Ideen, Rat und Lebenshilfe?
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Madalena
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Madalena » 31.05.2017 22:53

Ich denke, hier lässt sich kein richtig oder falsch definieren. Letztlich muss es in der Gruppe insgesamt einfach passen. Wenn ein Spieler keine Lust hat, sich über die eigentlichen Spieltermine hinaus groß mit DSA zu beschäftigen und den Rest der Gruppe stört es, sollte man zuerst drüber reden und mögliche Kompromisse ausloten.

Vielleicht finden die anderen Spieler ihn ja als Mitspieler trotzdem ganz cool, und respektieren einfach dass DSA für ihn nicht so den Stellenwert hat. Umgekehrt ist der "desinteressierte" Spieler vielleicht damit einverstanden, auf besonders regel- und hintergrundtechnisch komplexe Figuren zu verzichten.

Findet sich kein Kompromiss, findet sich halt kein Kompromiss und man sollte die Konsequenzen ziehen - aber ich würde da nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und ihm die Schuld geben.

Umgekehrt finde ich es aber schon etwas ungeil, anderen vorzuwerfen sie wären kindisch etc. weil ihnen DSA wichtiger ist. Mit so jemandem würde ich glaube ich nicht spielen wollen.

Assaltaro
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Assaltaro » 31.05.2017 22:57

Ich finde das ist ein schwieriges Thema, da sich jeder verschieden stark hineinsteigert. Ich hatte letztens den Fall, dass erwartet wurde, dass jeder seine Regeln extrem gut beherrscht und es wurde einem dann negativ angerechnet weil er für die Balsam-Varianten ins Liber gucken musste.

Und da musste ich klar sagen, das geht zu weit. Ich muss mir in meinem Studium so viel merken, da will ich keine Regeln auswendig lernen. Ich schau auch nach Jahren noch den Ausfall nach, weil ich ihn mir partout nicht merken kann, finde es aber ok. Meist mache ich das ja in den Aktionen der anderen Spieler.

Sicher die Grundregeln sollte jeder irgendwann parat haben und ich sage auch, wer nen Geweihten spielen will, soll auch das Wege der Götter lesen. Wer sich aber außerhalb nicht groß einlesen will, darf dennoch mitspielen, allerdings sollte er Charaktere wählen, die nicht viel Hintergrund brauchen.

Bei Regelunkenntnis bin ich da viel gnädiger. Mich stört es nicht, wenn jemand kurz etwas nachschlägt ohne die anderen zu stören, wenn allerdings ein Geweihtenspieler Schwachsinn über seine Gottheit erzählt stört es mich ungemein.

Ich denke bei dem Spieler in deinem Fall hilft eben am besten ein Charakter, bei dem es nicht so sehr auffällt, wenn er mal nicht da ist oder ähnliches. Denn ich kann es auch verstehen, wenn manche nur mit Freunden was unternehmen wollen. Da könnte es auch Monopoly sein, da der Rest aber DSA spielen will, spielt man mit und bei einem guten Freund würde ich das auch respektieren und wäre um jeden Spielabend froh an dem er auch Zeit hat.
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Angorax
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Angorax » 31.05.2017 23:14

Oh, ich bin froh über jeden Abend, an dem er Zeit hat. Wenn er spielt, dann auch "gut" - ohne jetzt eine Debatte über "gutes Rollenspiel" anfangen zu wollen. Dann aber wieder bringt er Unruhe hinein, indem er z.B. 20 Minuten vor Schluss geht, was den Spielfluss unterbricht, und die Runde oft für alle beendet. Damit diktiert er - mehr oder weniger - was eigentlich ein Gemeinschaftsbeschluss sein sollte.

Ich finde es auch schön, seinen Helden im Kampf zu würfeln, und ich kenne ihn teilweise sogar besser als der eigentliche Spieler. Wenn ich aber nichtmal ein vernünftiges Dokument dazu bekomme, nervt das.
Und die Aussage, dass man auch Monopoly mit Freunden spielen könnte, war geradezu ein Zitat des Spielers. Aber dann finde ich, sollte man eben dieses tun, und nicht ein Spiel spielen, bei dem alle anderen ein spürbar höheres Maß an Aufwand betreiben wollen.
Die Zeiten, da DSA für mich wirklich wichtig waren, sind vorbei. Ich bin trotzdem enttäuscht, wenn es ausfällt. Jemand, dem das völlig wurst ist, der sich - so er sich schon keine Namen merken kann, die NSCs nichtmal aufscheibt, die seit Wochen mitlatschen, dem unterstelle ich, dass DIESE Art, Zeit mit Freunden zu verbringen, für ihn eher ungeeignet ist.

Ich würde nichteinmal etwas dazu schreiben, wenn nicht seine Einstellung meinen Spielspaß mindern würde. Vielleicht gibt es keine elegante Lösung, mag sein, ich weiß nur, dass ich den Ist-Zustand nicht als angenehm empfinde.
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Sarafin » 31.05.2017 23:16

Frag ihn, was ihm am Rollenspiel gefällt und mache deine Reaktion von der Antwort abhängig.

Sag ihm, dass es dich verletzt, dass er euer Hobby und eure Hingabe dafür als kindisch betrachtet - denn das tut es ja offenbar. (Als Analogie taugt hier Fußball hervorragend - das ist auch nur ein Spiel, aber sag das mal einem Fan mit Herzblut.) Sag wirklich, dass es DICH VERLETZT. Sende Ich-Botschaften, keine Vorwürfe. Wenn er ein guter Freund ist, wird er dich/euch nicht verletzen wollen und ihr habt eine Basis für eine Klärung.

Diese beiden Sachen sehe ich als die zentralen Aspekte deines Problems. Unterschiedlichen Leuten sind unterschiedliche Aspekte am Spiel wichtig und das wird immer so sein. Wenn man nicht zusammen spielen kann, geht das eben nicht. Vielleicht möchte er einfach nur Zeit mit euch verbringen (das Monopoly-Zitat klingt danach) und tut das beim Rollenspiel - nicht verwerflich - und dann wäre die einfachste Lösung stattdessen regelmäßig mit ihm was anderes zu machen, wenn ihr anderen nicht glücklich seid.
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Dingens » 01.06.2017 10:20

Ich vermute einfach mal folgendes Phänomen: Ihr seid ein gewachsener Freundeskreis, der sich nicht so furchtbar häufig vollständig trifft. Die wenigen Tage im Monat/Jahr, wo ihr mal alle zusammen kommt, sind die, an denen DSA gespielt wird - ansonsten seid ihr alle ziemlich beschäftigt, Terminfindung ist schwierig. Genannter Freund hat also die Wahl, ob er mit DSA spielt - oder aus dem Freundeskreis mehr oder weniger vollständig verschwindet. Für ihn sind die DSA-Termine eine Gelegenheit, seine Freunde zu sehen und Spaß zu haben - DSA selbst ist ihm völlig egal, und entsprechend kommt es ihm auch nicht in den Sinn, sich außerhalb genannter Termine irgendwie damit auseinanderzusetzen. Sein Lustigmachen ist ein Versuch, euch vielleicht dazu zu bringen, mit etwas anderem eure gemeinsame Zeit zu verbringen - etwas, das ihm näher liegt vielleicht.

Keine furchtbar einfache Situation, weder für ihn, noch für euch. Natürlich könnt ihr ihn jetzt aus der DSA-Runde rauswerfen, zerstört aber damit vermutlich auch eure Freundschaft. Für besser geeignet halte ich den Kompromiss des maximalen Ignorierens (als Spieler, nicht als Mensch). Ihr trefft euch, ihr spielt. Wenn der Freund da ist, spielt er mit, wenn er geht, geht er, wenn er Termine verpasst hat, muss er halt aus dem Kontext erahnen, was so passiert ist. Jemanden, der DSA-Termine ohnehin nur als Social Event wahrnimmt, dürfte das nicht so wirklich schwer treffen. Er sollte einen einfachen Helden ohne großen Regelüberbau spielen, sodass ihr im Zweifelsfall alle Regeln für ihn aus dem Kopf parat habt und kein Nachschlagen das Spiel verzögert. Er ist jederzeit willkommen, darf aber nicht als On/Off-Spieler den Verlauf eures Spieltages diktieren. Ihn dazu zu zwingen, Regeln oder Hintergrund außerhalb der Termine anzulesen wird scheitern.
Im Gegenzug könntet ihr vielleicht auch ab und an einfach eine Monopoly-Runde veranstalten - irgendetwas, wo er dann wirklich voll eingebunden ist.

Okay, Glaskugel Ende. Vielleicht ist eure Situation völlig anders, ich habe bloß in deinen Erzählungen eigene Erfahrungen wieder erkannt. Viel Erfolg!

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Assaltaro » 01.06.2017 10:28

Man könnte aus dem Charakter der nur hin und wieder dabei ist einen running gag machen. Der Typ der an den unmöglichsten Orten immer wieder auftaucht. So man hat sich in Gareth getrennt und plötzlich kommt der auch im dschungel aus einem Busch gestolpert.


Edit: dann geht auch keine OT Zeit für Rückblenden drauf, sondern wird ins Spiel eingebunden zu erzählen was passiert ist.
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Denderan Marajain » 01.06.2017 11:03

Keine furchtbar einfache Situation, weder für ihn, noch für euch. Natürlich könnt ihr ihn jetzt aus der DSA-Runde rauswerfen, zerstört aber damit vermutlich auch eure Freundschaft
Das halte ich doch für ein wenig übertrieben. Wenn wirklich eine Freundschaft besteht dann kann man schon kommunizieren, dass man dieses Hobby eben nicht teilen kann

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Angorax
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Angorax » 01.06.2017 12:12

Nun, dass wenig Zeit besteht, das ist richtig. Zum Teil. Wenn zufällig unser wöchentlicher Termin auf einen Feiertag fällt, so dass wir mal mehr als 3 Stunden spielen können, geht ihm die Familie vor. Das ist soweit auch völlig ok. Würde mir sicher genauso gehen.
Aus wiederkehrenden terminlichen Gründen, die ihn am Erscheinen hindern würden, wurde rotierend aus einem festen Wochentag auf zwei aufgeteilt. Am zweiten kommt nun ein anderer aber stets später. Das ist alles nicht optimal, aber so verpasst der Mann nur 50%.
Mich hat schon als das eingeführt wurde gestört, in welcher Selbstverständlichkeit er ein Verschieben damals nicht vorschlug, sondern geradezu forderte. Als wäre es gewissermaßen egal, dass andere vielleicht auch noch sowas wie ein ausgefülltes Leben haben. Vermutlich war das einfach ungeschickt in dem Moment. Aber der Ton macht die Musik. Und hier kommt meine nächste Sorge:

Ich habe neulich erwähnt, dass mir einfach aufgefallen wäre, dass seine Gedanken irgendwie nicht mehr so beim Spiel wären wie früher, ob halt alles Ok sei, und welche Wichtigkeit DSA noch hätte.
Daraufhin kam eben die eingangs erwähnte Ansage in recht harten Worten, die mehr oder weniger seinen Lebenswandel als richtig hinstellte, während wir anderen eben kindisch sein, und wie ich überhaupt so eine Frage stellen könne.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Thema auf dieser Grundlage überhaupt nochmal anschneiden sollte.

Wenn man mir auch sagt "Falls der Charakter stirbt, macht das auch nichts, verstehst Du, es ist überhaupt nicht wichtig" Vielleicht sollte ich lieber den Meister bitten, ihm die Kampagne zum durchlesen zu geben, dann hat er seine epische Geschichte, und muss sich nicht alle 14 Tage abends noch von zuhause weg bemühen.

Ich weiß, das ist auch doof. Also lieber ansprechen.
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Jadoran » 01.06.2017 12:51

Wenn man bei einem Spiel mitmacht, muss man tatsächlich mitmachen, sonst gibt es nur Ärger. Wenn meine Kumpels Fussball spielen, dann muss ich entweder mitrennen oder zuschauen. Aber Teil der Mannschaft sein zu wollen und nicht mitzukicken geht nicht, das ist respektlos und unfreundlich.
Das gilt für jedes Hobby, auch fürs Rollenspiel. Jedes Hobby ist "kindisch", wenn man so will. Ob man DSA spielt oder hobbymässig alte Schweinerassen züchtet.

Aber wie ihr damit in eurer Gruppe umgehen wollt, müßt ihr entscheiden. Verdirbt er euch den Spaß oder ist es mit ihm doch schöner als ohne ihn? Ich persönlich würde es offen aber neutral ansprechen, besonders wenn er selber so einen klaren, harten Ton bringt.

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Denderan Marajain » 01.06.2017 13:33

Jadoran bringt es auf den Punkt. Ein gewisser Respekt gehört dazu und wenn man diesen nicht aufbringen will hat ein "mitlaufen" ohne wirklch zu wollen einfach keinen Sinn

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vanDyck
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von vanDyck » 01.06.2017 14:03

Generell erwarte ich von meinen (Mit-)Spielern das sie sich mit dem was ihr held kann mal beschäftigt haben, es jedoch nicht im Kopf haben müssen, dazu ist es einfach zu viel, besonders was Magie und Liturgien aber auch Kampfmanöver angeht, und wenn man dann so manches einfach mal den einen oder anderen (RL) Monat nicht benutzt hat kann man schnell was vergessen. Daher trete ich immer daür ein sich entsprechende Notizen zu machen wie wichtige Dinge des Helden funktionieren damit man nicht jedesmal zum (unübersichtlichen) Buch greifen bzw. das passende Buch erst suchen muss. Ein solcher "Notizbogen" gehört für mich zu einem Heldenbogen dazu, ich nehme es aber keinem Übel wenn doch mal nachgeschlagen werden muss, besonders bei Zaubern etc.
Außerdem erwarte ich zeitnahe Rückmeldungen zu Terminabsprachen (wir haben einen E-Mail Verteiler fürs DSA). Ich habe kein Problem mit Leuten die keine Zeit haben oder noch Zeit brauchen um Termine abzuklären, aber die planungstechnische Ungewissheit wenn sich jemand gar nicht meldet findet ich grausam, auch allen anderen gegenüber.

Wir spielen in der Regel eine Kampagne, bzw. versuchen dies ein mal pro Monat. Hierzu stellen wir vorher quasi eine Kampagnen - Runde zusammen mit Leuten die diese unbedingt mitspielen wollen. Dann wird nur gespielt wenn auch alle an einem Termin können. Wir hatten auch schon Leute die klar gesagt haben ich spiele gerne mit wenn ich Zeit und Lust habe, aber wenn ich nicht kann spielt ruhig ohne mich.
Daneben spielen wir auch Runden wo nur ein Teil der Leute mitspielt, je nach Gelegenheit. Da bei uns fast alle meistern steht es jedem offen einfach einen Termin anzusetzen für kleine Abenteuer oder selbsterdachte Szenarios, die dann auch oft Hintergrund oder Entwicklung eines Helden zum Thema haben und idealerweise an einem Tag erledigt sind. Es wird grob bekanntgegeben worum es gehen wird und wer Lust und Zeit hat und sich für das Geplante erwärmen kann kommt mit einem passenden Helden dazu. Wir haben alle min 3 - 10 Helden zum wechseln fürs passende Abenteuer.

Vielleicht würde euch ja ein ähnliches Model helfen, wo er dazukomen kann wenn er Lust hat.

Ich frage mich aber wenn euer Bekannter nun alles so schrecklich kindisch findet wieso spielt er dann überhaupt noch? Gehts ihm nur um das Zusammensein mit euch? Findet man dann vielleicht andere gemeinsame Interessen und spielt DSA bei anderen Gelegenheiten? Es ist ja eventuell auch nur eine Phase die in einiger Zeit weider vorbei ist. Auf jeden Fall würde ich mit ihm darüber reden, aber klar machen das egal wie er bzw. ihr euch entscheidet das nichts an eurer Freundschaft ändert.

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Angorax » 02.06.2017 04:58

Als Hinweis für alle, die alternative Spielmodelle in den Raum stellen:

Einer der Charaktere ist ein Gezeichneter, schon aufgrund der Kampagne ist es also schlecht/nicht möglich, einen adäquaten Helden zu generieren.

Auch bin ich nicht sicher, wie der Rest der Gruppe die Situation wahrnimmt. Ich werde diesbezüglich wohl rückfragen müssen.

Ansonsten fühle ich wie Jadoran und Denderan.

Sehr oft wird einem hier geraten, stets das Gespräch zu suchen. Ich stimme dem normalerweise zu, doch würde ich lieber den schriftlichen Weg wählen wollen. Gibt es dagegen berechtigte Einwände?
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Madalena » 02.06.2017 07:14

Wie wichtig wäre es dir denn, ihn noch in der Gruppe zu haben? Du wirkst schon etwas genervt, und ich denke eine Aussage wie "wenn du DSA so kindisch findest, spiel halt nicht Mi, aber lass uns unseren Spaß" finde ich völlig legitim, und das ist auch kein Freundschaftskiller (mega nett ist es natürlich auch nicht, aber diesen Tonfall hat er ja selbst aufgebracht).

Schriftlich finden viele etwas unpersönlich. Andererseits könnt ihr in Ruhe eure Gedanken formulieren, und er kann in Ruhe zurück formulieren, hat also auch Vorteile. Ich würde es etwas abhängig davon machen, wie eure Kommunikation sonst so läuft. Mit Leuten, mit denen ich sonst immer nur mündlich kommuniziere würde eine längere Email schon etwas befremdlich wirken, und es womöglich etwas überdramatisieren. Was ich aber in jedem Fall vermeiden würde wäre ihm das Gefühl zu geben, hinter seinem Rücken habe sich eine Front gegen ihn gebildet, und jetzt haut ihr gemeinsam auf ihn drauf. Es sollte eher eine Einladung zum Nachdenken / konstruktiven Gespräch sein.

Was ist überhaupt dein Ziel bei einem Gespräch? Ihn zu überzeugen sich mehr reinzuhängen? Ihn aus der Gruppe kicken? Nach gemeinsamen Lösungen suchen?

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Jadoran » 02.06.2017 08:42

Schriftlich macht man etwas, wenn man etwas wasserdicht formulieren wil, etwas dokumentiert werden soll oder man dem Gegenüber Zeit zur Antwort geben will. Oder vermeiden will, direkt Widerspruch zu bekommen.
Im Gegenzug geht beim Schriftlichen sehr viel verloren und es gibt keine Möglichkeit, auf Sicht zu steuern nd zu sehen, wie es aufgenommen wird.

In persönlichen Dingen, wie etwa Kritik am Verhalten, ist das persönliche Gespräch nicht zu schlagen, trotz des Risikos, die Eskalation direkt durchstehen zu müssen.
Wenn Du im Hinterkopf schon "so halb weißt", wie er reagieren wird - etwa ein kühles "Sehen das die anderen auch so, oder bist das nur du?" oder ein lapidares "Okay, ich hab den Kindergarten eh satt, dann bin ich halt raus, tschö!", dann solltest Du Dir im Vorwege überlegen, wie Du darauf antworten willst.

Dass ihm das Rollenspiel nicht (mehr) wichtig ist, ist offenbar ein Fakt. Dass er der Meinung ist, ihr müsstet bei der Terminplanung - aus welchen Gründen auch immer - mehr Rücksicht auf ihn nehmen als ihr auf ihn, entnehme ich Deiner Beschreibung nach ebenfalls als Fakt. Ich würde auf jeden Fall mal die Stimmung in der Gruppe ausloten.
Manchmal will eine Gruppe einen Konflikt lieber totschweigen und ist überhapt nicht dankbar dafür, wenn jemand die Tatsache anspricht, dass die Freundin des Meisters sich dauernd eine Extrawurst braten läßt, oder die politischen/religiösen Ansichten eines Kumpels angesprochen werden, von denen alle immer eifrig so taten, als würden sie sie nicht bemerken...
Was ist überhaupt dein Ziel bei einem Gespräch? Ihn zu überzeugen sich mehr reinzuhängen? Ihn aus der Gruppe kicken? Nach gemeinsamen Lösungen suchen?
Das ist wirklich sehr wichtig. Nur wenn Du darauf für dich eine klare Antwort hast, kannst Du das erreichen, was Du willst.

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Eadee » 02.06.2017 10:45

Ich stimme zu dass das direkte Gespräch der ideale Weg ist. Schriftlich ist eine klare unmissverständliche Formulierung noch viel wichtiger als mündlich, da er deine Mimik nicht deuten kann und sich leichter angegriffen fühlen wird.

Ich würde zu folgendem raten:
Formuliere das was du sagen willst schriftlich aus so genau wie möglich und ohne angreifend zu sein. Dh keine Du-Botschaften welche ihm vorwerfen was er falsch macht sondern ich-botschaften, wie du dich fühlst und wie du sein Verhalten interpretierst (wichtig ist wirklich dass im Text erkennbar ist dass du deine Interpretation nicht als garantiert richtig ansiehst, sondern eben das ist was bei dir angekommen ist bei euren Gesprächen).

Wenn du das fertig hast, druck es aus und nimm es mit wenn du das nächste Mal auf ihn triffst. Lies es dir auf dem weg dorthin noch einmal durch, nimm ihn einen Moment bei Seite und rede mit ihm.
Erkläre ihm dass dir eure Freundschaft wichtig ist(davon gehe ich zumindest aus, aber bitte nur tun wennes auch so ist), dich das Thema wie er sich als Spieler Mühe gibt oder nicht, aber auch sehr beschäftigt.
Erkläre ihm dass du befürchtest in einem direkten Gespräch deine Punkte nicht vernünftig erklären zu können oder vom Thema abzuschweifen und es deswegen schriftlich ausformuliert hast.

Zeig ihm den Zettel und frage ihn ob er lieber direkt reden will, oder ob er den Zettel durchlesen will (zwinge ihn nicht den Zettel zu lesen!). Wichtig ist dass du in greifbarer Nähe bist falls er sich entschließt den Zettel zu lesen, einfach damit er bei Fragen schnell von dir klarstellungen bekommt statt dass sich irgendein Missverständnis in seinem Kopf festfrisst und beginnt dort zu arbeiten.

Selbst wenn er es ablehnt zu lesen, und lieber mit dir reden will ist er dadurch sensibilisiert und weiß nun dass dir das Thema echt wichtig ist, die Chance dass er dich vollkommen anhören wird ist dadurch deutlich höher.

Für den Fall dass er es vollkommen ablehnt darüber zu reden oder es zu lesen weil es ihm "zu kindisch" ist, oder anderes... kannst du (via ich-botschaft!!) Erklären dass dies auf dich wirkt als wäre ihm eure Freundschaft nicht wichtig, oder dass es auf dich wirkt als ob er nicht reif genug wäre ein zwischenmenschliches Problem im Gespräch zu klären.
Ich betone hier nochmals wie wichtig es ist dass du gerade bei den letzten Punkten Ich-Botschaften verwendest, die klarstellen dass dies nur deine Wahrnehmung ist und ihn nicht beleidigen!

Ich vermute dass ihr auf diese Weise wenigstens in ein klärendes Gespräch ohne Totschlagargumente kommen solltet. Wo dieses Gespräch dann hinführt kann ich natürlich nicht erraten.

So oder so, viel Glück dir euch. Ich hoffe ihr findet eine Einigung die eure Freundschaft nicht belastet sondern dass sie sogar daran wächst dass ihr diese Differenz bewältigen konntet.
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Skyvaheri » 02.06.2017 16:59

@Angorax: Vielleicht solltest Du vor dem Gespräch mit dem betroffen Spieler mal mit Deinen Mitspielern und dem SL sprechen (in der Gruppe) und die Meinung von den anderen einholen. Empfinden Deine Mitspieler das Verhalten des "Casual Gamers" ebenfalls als störend oder nicht?

Ansonsten würde ich von einem Brief unbedingt abraten. Formulierungen, die Du für "wasserdicht" hälst, können vom Empfänger ganz anders interpretiert werden, wie Du sie gemeint hast. Der Wegfall jeglichen non-verbalen Kommunikationsaspekten (Tonfall, Gestik, Mimik, Körperhaltung, etc.) sollte nicht unterschätzt werden!

Zudem solltet Ihr Euch in der gesamten Gruppe vorher absprechen und festlegen, was ihr denn überhaupt erreichen wollt. DSA ist ein Gruppenspiel wie Volleyball. Wenn einer dauerhaft nicht zum Training kommt oder bei den Spielen fehlt, ist das bescheiden.

@Kindisch: Natürlich sind wir alle "kindisch". Na und? Wenn der Typ meint, da drüber stehen zu wollen, sollte er sich überlegen, warum er überhaupt noch kommt. ;-)

Sky
Alle Infos zu Sky's DC bzw. Ex-G7-Runde gibt es hier:

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von BenjaminK » 03.06.2017 07:40

Das ist keine Momentaufnahme, oder? Korrigier mich, wenn ich falsch liege: Ich kann mich gefühlt daran erinnern, dass so alle 2 Monate ein Posting von Dir kommt, das auf die Frage von Unvereinbarkeit der Spielart von einem Spieler abzielt.

Insofern da jedes mal ein Gespräch bei rum gekommen ist, ist da auch viel Verständnis aufgebraucht.
Leitet gerade;
G7-Gruppe 166h
MR-Gruppe 640h

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Angorax » 05.06.2017 11:55

Es waren meiner Erinnerung nach jeweils verschiedenartige Sandkörnchen im Spielgetriebe, deren Beseitigung zwar nicht an jeder Stelle gelingen wollte, jedoch habe ich immer großen Nutzen aus dem hiesigen Austausch gezogen.
Ein offenes Gespräch mit dem oben erwähnten Spieler brachte uns beide weiter, und ich muss sagen, das wäre sicher nicht ganz so harmonisch verlaufen, wenn ich mir nicht Rat geholt hätte.
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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von Thargunitoth » 06.06.2017 09:26

Mach dir bitte mal klar warum dieser Freund überhaupt DSA spielt.

Die Frage kann ich dir wahrscheinlich so schon beantworten: Um Zeit mit seinen Freunden zu verbringen. Wenn es nach ihm ginge würde er mit euch wahrscheinlich etwas anderes machen, aber weil ihr das so wollt spielt ihr DSA.

Daraus kann man folgern, dass die gemeinsame Zeit ihm so wichtig ist, dass er mit euch DSA spielt, obwohl ihm DSA eigentlich keinen Spaß macht.

Darauf kann doch erstmal nur die Frage folgen: Ist dir die gemeinsame Zeit mit Freunden wichtig genug, dass du darüber hinwegsehen kannst, dass er offentsichtlich kein Herzblut in DSA steckt?

-------------------------

Ihr solltet euch wirklich klar machen was DSA für euch jeweils ist. Der Punkt des Casual Gamers, dass DSA das Mittel zum Zweck ist um Zeit mit seinen Freunden zu verbringen, ist absolut legitim.

Wenn umgekehrt DSA im Mittelpunkt steht und die Freundschaft ein "Mittel zum Zweck" (das ist so sehr hart argumentiert) ist um DSA zu spielen, und dann einer keine Lust auf DSA hat, während alle anderen fleißig weiterspielen und für sonstige gemeinsame Treffen keine Zeit ist, so kann man sich schon auseinanderleben.

Die einfachste Möglichkeit ist:

1.) Finde für den Spieler einen passenden SC, der zum Level passt.

Dann spielt er eben einen vergesslichen, sonderfertigkeitsarmen Handwerker.

2.) Macht euch klar was ihr wollt: DSA oder Zeit mit Freunden verbringen.

Wenn es darum geht Zeit mit Freunden zu verbringen, dann sollte man das Gemeinsame wertschätzen und nicht so sehr DSA. Fall DSA im Fokus steht, dann solltet ihr organisieren, wie ihr einerseits DSA spielen könnt und andererseits gemeinsam Zeit verbringt ohne dass es da zu Irritationen geht.
RIP: Katalonienthread :-(

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Re: Spieler mit 0-Priorität

Beitrag von hexe » 06.06.2017 10:54

Wenn es ihm 'nur' um die Zeit mit den Freunden geht, dann wäre es eigentlich das Beste.

Weil sich mit ihm mal treffen, um irgendwas anderes zu machen als DSA spielen ist viel leichter. Denn für Kino, Grillen im Park, Brettspiele, Essen gehen, Quatschen muss niemand etwas vorbereiten oder muss sich daran erinnern, was das letzte Mal passiert ist und es müssen auch nicht alle Zeit haben. Oder man bringt mal den Partner samt eventuellen Kindern mit. Genug Zeit für das Miteinander ohne es mit Rollenspiel unterbrechen zu müssen. Falls jemand spontan ausfällt ist nicht so schlimm und das Treffen kann trotzdem stattfinden.

Und der Rest spielt an anderen Terminen DSA - jetzt 'richtig', weil quatschen kann man an den obigen Terminen und alle sind mit ähnlicher Wichtigkeit dabei. Jetzt wird DSA gespielt Kino, Fußball, WoW, etc ist gerade nicht so wichtig.

Das kann eine Win-Win-Situation werden. Wenn er keinen Bock oder keine Zeit hat, dann muss man doch nicht gemeinsam DSA spielen. Ein Teil spielt im Monat zum Zeitpunkt X DSA und wer Zeit und Lust hat macht zum Zeitpunkt X+1 irgendwas anderes gemeinsam mit ihm.

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