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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Erfahrungen, Tipps, Vorlieben, Probleme, Fragen zu RPG-Systemen und RPG-Theorie.
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Major_Nudelauflauf
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Major_Nudelauflauf » 24.08.2017 16:15

Hallo,

ich wollte mit der Thorwaler Helden Gruppe die meine Runde gerade spielt eine Warägergarden ( https://de.wikipedia.org/wiki/War%C3%A4gergarde ) ähnliche Kampagne machen. Hierfür brauche ich einen passenden Schauplatz kann jedoch im Moment nicht an meine Ausgabe von Land der ersten Sonne. Daher wollte ich fragen ob jemand eine Idee hat wem die Jungs dienen könnten. Ich denke die Novadis sind eher ungeeignet da es ja einige Unterschiede in den Weltvorstellungen der beiden Völker gibt.

Ich hoffe das Thema ist richtig untergebracht.

Mit freundlichen Grüßen

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Marty mcFly
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Marty mcFly » 24.08.2017 16:31

In der aranischen Stadt Llanka gab es vor der Borbaradkrise ein thorwalsche Ottajasko, die "Drachen von Llanka" hieß.
Davon übrig geblieben sind nach der Eroberung der oronischen Halbinsel
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und der mittlerweile wieder erfolgten Zurückeroberung
nur noch wenige Thorwaler, die jetzt als Ottajasko unter dem Namen "Rache für Llanka" agieren.

Vielleicht lässt sich damit etwas anfangen. Einige der Thorwaler könnten dann vielleicht in den Dienst der Aranischen Herrscherin (laut Wiki derzeit Eleonora von Aranien) getreten sein, um dieser zu dienen und Spezialaufträge für diese auszuführen (ich gehe mal nicht davon aus, dass deine Heldengruppe ausschließlich als Leibwächter unterwegs sein sollen).
Bei den Wertvorstellungen ist es wahrscheinlich überall in den Tulamidenlanden etwas schwierig, da es Sklaverei gibt. In Aranien soweit ich mich erinnere allerdings in einer "milderen" Form, als Schuldsklaverei für einen begrenzten Zeitraum.
Da es aber offiziell diese Ottajasko da auch gibt / gab, kann man davon ausgehen, dass diese Thorwaler diesem Teil der tulamidischen / aranischen Gesellschaftsordnung nicht allzu feindselig gegenüber stehen (ablehnen können sie es ja trotzdem).

Gorbalad
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Gorbalad » 24.08.2017 16:40

Als Gegenstück zu Byzanz drängt sich mir eigentlich am ehesten Al'Anfa auf, aber dort ist das Sklaventhema noch eindeutiger und präsenter - auch wenn das Haus Zornbrecht thorwaler Wurzeln hat.

Andere Thorwaler im Süden wären die Hammerfaust-Sippe in Brabak und die von ihr abgespaltene die Hammerfaust-Ottajasko (Askja) eben in Askja.

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AngeliAter
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von AngeliAter » 24.08.2017 16:56

Man könnte natürlich Llanka dahingehend modifizieren das es dort keine Sklaven gibt oder die Schuldsklaverei in Wirklichkeit nur ein "unkündbares Angestelltenverhältnis" darstellt bei dem die Schuldner auch bezahlt werden, Eigentum besitzen dürfen und all sowas... halt nur fest an einem Job gebunden sind.
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Major_Nudelauflauf » 24.08.2017 22:14

Danke für die Ideen damit sollte ich schonmal was anfangen könne.

Vasall
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Vasall » 25.08.2017 09:32

Hallo Major,

sollen es Tulamidenlande sein?
Die Waräger Garde ist ja im lateinisch Byzantinischen Reich, nicht bei den Sarazenen anzusiedeln.

Dann böten sich jedenfalls als aventurisches Byzanz Al'Anfa und auch Perricum viel besser an, die jeweils große Anleihen davon präsentieren.

Zu Perricum hier noch mehr: Perricumer Ritter
Markgrafschaft Perricum

Andwari
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Andwari » 25.08.2017 10:08

;-)
Für den Thorwaler liest sich der "Weg nach Perricum" ähnlich wie für den Skandinavier in byzantinischen Diensten: Einfach diesen großen Fluss durchs Land folgen, wo man sowieso immer mal handelt/plündert, dann ein paar Meilen über Land und den nächsten größeren Fluss runterschippern, fast am Ziel.
=> Sollten also demnächst vermehrt Thorwaler zwischen Ferdok und Rommilys auftauchen, dann suchen die eigentlich Perricum. Wir brauchen dann nur noch ein Dorf, das ein gutes Smolensk abgibt.

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Beitrag von Gorbalad » 25.08.2017 10:20

Thorwaler werden vom Fluch des Flussvaters weitgehend am Befahren des Grossen Flusses gehindert.

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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Major_Nudelauflauf » 25.08.2017 12:34

Ich hatte eigentlich gehofft mich vom Mittelreich ein wenig zu lösen da die letzte Heldengruppe die wir gespielt haben sehr viel da rumgetrieben hat. Und Al'Anfa ist denke ich ,aufgrund der Herkunft der Helden, schwierig einzurichten. Einer von ihnen ist auch noch Swafnir Geweihter und sehr Prinzipientreu. Mir kamen daher die Tulamidenlande als Exotischer Herrschaftsbereich am geeignetsten vor.

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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Andwari » 25.08.2017 16:31

Verflixt, dieser Flussvater ist aber auch ein Rassist. Gilt das eigentlich auch für so jungzeitlich aus Thorwal eingewanderte Leute wie z.B. die ui Bennain? Dürfte dem Efferdan ziemlich den Beruf versäuern... ;-)

Ein analoges Schiffeschleppen Svellt-> Dergel oder Oblomon->Born sind halt immer in ziemlich hügeliger Gegend oder elfenverseuchter Wildnis.

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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 25.08.2017 19:55

Major_Nudelauflauf hat geschrieben:
24.08.2017 16:15
ich wollte mit der Thorwaler Helden Gruppe die meine Runde gerade spielt eine Warägergarden ( https://de.wikipedia.org/wiki/War%C3%A4gergarde ) ähnliche Kampagne machen. Hierfür brauche ich einen passenden Schauplatz kann jedoch im Moment nicht an meine Ausgabe von Land der ersten Sonne. Daher wollte ich fragen ob jemand eine Idee hat wem die Jungs dienen könnten. Ich denke die Novadis sind eher ungeeignet da es ja einige Unterschiede in den Weltvorstellungen der beiden Völker gibt.
Als eingefleischter Fan von Miklagard muss ich leider sagen, dass es in Aventurien nur sehr, sehr wenig gibt was dem gleichkommt. Ein Hauch von Imperialen Flair und vergangener Größe findet man in Khunchom.

Wenn man zeitlich flexibel ist bieten sich natürlich Mittel- oder Horasreich zu seiner Blüte an. Aber beiden fehlt jeweils der Druck von außen, von der Größe her würde eher noch Gareth passen, welches auch im aktuellen Aventurien allein durch seine schiere Größe das Mittelreich völlig dominieren müsste.

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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Vasall » 25.08.2017 20:39

Andwari hat geschrieben:Ein analoges Schiffeschleppen Svellt-> Dergel oder Oblomon->Born sind halt immer in ziemlich hügeliger Gegend oder elfenverseuchter Wildnis.
Das ist doch genau die Route die wir brauchen!
Und mit Enqui und den dort herrschenden, pelztragenden Thorwalern/Rus haben wir auch gleich das passende Smolensk :)

@Major_Nudelauflauf
Perricum ist ganz anders als das zentrale Mittelreich. Mit süd-mittelreichem Einfluss und tulamidischer Tradition liefert es doch genau die Exotik eines Byzantinischen Vielvölkerstaates an der Schnittstelle zwischen Okzident und Orient, die Du suchst.
Hast Du Dir meine links oder Schild des Reiches angeschaut?

Ich verstehe sonst glaube ich nicht genau was du suchst :grübeln:

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AngeliAter
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von AngeliAter » 26.08.2017 09:45

Andwari hat geschrieben:
25.08.2017 16:31
Verflixt, dieser Flussvater ist aber auch ein Rassist. Gilt das eigentlich auch für so jungzeitlich aus Thorwal eingewanderte Leute wie z.B. die ui Bennain? Dürfte dem Efferdan ziemlich den Beruf versäuern... ;-)

Ein analoges Schiffeschleppen Svellt-> Dergel oder Oblomon->Born sind halt immer in ziemlich hügeliger Gegend oder elfenverseuchter Wildnis.
Nope, der Flußvater hat nur was gegen bestimmte Familien etwas. Dummerweise heitraten Thorwaler untereinander und somit weiß man nie, welcher Thorwaler nun genau auf der Abschußliste steht... also meiden meist alle Thorwaler den Fluß.
Wer jetzt aber ganz frisch eingewandert ist und definitiv noch keine Thorwaler in seiner Ahnenliste hat, nun, der könnte den Fluß englang schippern (aber selbstverständlich nur ohne thorwalischer Besatzung).
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Beitrag von der.maekkel » 27.08.2017 12:10

Major_Nudelauflauf hat geschrieben:
24.08.2017 16:15
Hallo,

ich wollte mit der Thorwaler Helden Gruppe die meine Runde gerade spielt eine Warägergarden ( https://de.wikipedia.org/wiki/War%C3%A4gergarde ) ähnliche Kampagne machen. Hierfür brauche ich einen passenden Schauplatz kann jedoch im Moment nicht an meine Ausgabe von Land der ersten Sonne. Daher wollte ich fragen ob jemand eine Idee hat wem die Jungs dienen könnten. Ich denke die Novadis sind eher ungeeignet da es ja einige Unterschiede in den Weltvorstellungen der beiden Völker gibt.
Dadurch das es Thorwaler wie oben beschrieben überall gibt. Können Sie überall auftauchen. Beispiel LLanka oder Brabak.
Ich würde sie einfach von einem Khunchomer Handelshaus anwerben lassen. Vielleicht hat einer der Thorwaler Kontakt nach LLanka (Entfernter Cousin?).

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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Vasall » 29.08.2017 09:32

Hm,
das Thema lässt mich nicht mehr los und ich hab gerade sogar ein paar Helden um Enqui.

Mal angenommen die Thorwaler in Enqui stehen tatsächlich in regem Austausch mit der Rekker-Garde in Llanka.

Wie könnte eine solche Passage mit Langooten von Enqui in den Golf von Perricum ablaufen? Was müsste man technisch bedenken und welche Schwierigkeiten warten auf die Thorwaler auf dieser Reise?
Da lässt sich doch ein Abenteuer für sich daraus machen :grübeln: :)

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Beitrag von Zyrrashijn » 29.08.2017 09:50

Meister doch einfach gleich die Phileasson Saga. Ist weniger Aufwand. :wink:
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Beitrag von Gorbalad » 29.08.2017 09:52

Ich würde ganz normales Segeln rund um Kap Brabak nicht ausschließen. Das ist vermutlich einfacher als die Überlandpartie mit den Schiffen.

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Beitrag von Major_Nudelauflauf » 29.08.2017 21:24

Also ich habe mich jetzt für Perricum entschieden, nachdem ich endlich Zeit hatte mir SdR mal näher anzuschauen, und überlege jetzt eben wie ich die Jungs darunter kriege. Also den Aufhänger warum sie überhaupt nach Perricum wollen habe ich schon, aber ich denke auch dass sich aus der Reise das eine oder andere Abenteuer machen lassen könnte. Aber was wäre denn, eurer Meinung nach, die sinnvollste Route? Die Gruppe besteht aus einem Swafnir Geweihten, einem Magier der Halle des Windes zu Olport und einem Piraten.

Andwari
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Beitrag von Andwari » 29.08.2017 22:02

Die "langweilige" Route geht tatsächlich über Brabak. Man lässt sich vom Nachbarn bis Havena schippern und bucht dort die "all inclusive" Reise auf der bornländischen Fernhandelsschivone. Aventurien ist klein, die Reiseroute außen rum vollständig bekannt und muss viel befahren sein, weil sonst größere Seehäfen wie Festum, Perricum, Khunchom, Al'Anfa, Brabak, Chorhop, Grangor, Havena keinen Sinn machen (von den vielen regional wichtigen Häfen ganz zu schweigen).

Die DSA-Beschreibungen zur Schiffbarkeit der Flüsse bringen leider keine "interessante" Konstellation raus, wo man zwischen zwei großen langen Flüssen eine sinnvolle Portage-Strecke machen kann.

Vasall
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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von Vasall » 30.08.2017 08:04

Danke für eure Beiträge.

@Major_Nudelauflauf
Ich find Deine Idee gut und hoffe Du verzeihst mir, wenn ich das für meine Gruppe auch übernehme :)

Mir gefällt von der Idee her die Route Enqui>Svellt>Portage-Nebelmoor>Pandlaril>Portage-Bärenwald>Dergel>Perricum
Ich gehe davon aus, dass die Route regelmäßig von Thorwaler Händlern zwischen Enqui und Perricum genutzt wird um die Rekkergarde mit Kriegern und Heimischen Produkten zu versorgen umd die Güter des Perricumer Umlandes zu verhandeln. Die Hetleute der Rekkergarde stehen dabei im Rang eines Bey/Barons, sind mit Land belehnt und erhalten zusätzlich eine Aufwandsentschädigung für ihre loyalen Dienste. So lohnt sich der Austausch auch für die entfernten Verwandten in Enqui.
Dabei wird im alltäglichen Handelsverkehr natürlich selten ein Boot über Land getragen sondern an den Schnittstellen wird von Flußseglern auf Ochsenkarren und umgekehrt umgeladen.

Aus besonderem Anlass ist aber auch die Portage z.b. einer Gruppe Langboote opportun.

Vom Svellt durchs Nebelmoor in den Pandlaril dürfte dabei ein spannendes Sumpf und Nebelabenteuer ergeben, bei der unbekannte langboottaugliche wasserarme erkundet und vor Sumpfranzen geschützt werden müssen.

Und vom Pandlarinoberlauf durch den Bärenwald zum Dergel könnte eine sehr mystische Passage mit viel alter Magie und verborgene Wasserpfaden in der Waldwildnis werden.

Mal sehen, interessante Möglichkeiten :)

Andwari
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Beitrag von Andwari » 30.08.2017 11:39

@Vasall
Das ist die auf der Karte beste Möglichkeit, allerdings:
- wie schiffbar ist der Svellt-Oberlauf? Wenn ich sonst den Helden ab Ansvell sage "geht nicht" - bitte aussteigen, warum den Thorwalern da ca. 150 Meilen mehr Fluss geben, nur damit die ausreichend nahe ans Nebelmoor kommen.
- Portage von "nirgendwo jenseits Reichsend" bis "Nebelmoor" ist echt unwirtliche bis zu 50 Meilen
- das Nebelmoor ist eines der großen bösen und gefährlichen Moore und wir müssen da locker 50 Meilen durch bis zum See.
- der Neunaugensee war längere Zeit gar nicht befahrbar.
- in Trallop ist man vom goodwill der dortigen Herren abhängig, ob man da auf den Fluss kommt. Später bewegt man sich durch deren Land und die können sich ihr Verhandlungsergebnis noch mal überlegen. Der Fluss ist offiziell nur bis Baliho für Flusskähne befahrbar. - die Alternative "Finsterbach" ist afaik nicht beschrieben, wie es mit Bootsfahrt aussieht - genau wie beim Pandlaril ist man am Ende in ziemlich sonderbarer Gegend: Sowohl Blautann als auch Pandlaril-Quelle sind halt "belegt". Es fehlen ca. 50 Meilen Schiffbarkeit.
- die kürzeste in der Karte erkennbare Strecke für Portage Finsterbach-Dergel sind ca. 65 Meilen Luftlinie.
- der Dergel ist iirc erst ab Dergelstein, d.h. 50 Meilen weiter zu irgendwas brauchbar.

=> Wir haben etwa 250 Meilen "eigentlich nicht schiffbare" Flusstrecken (die Festlegung ist arg restriktiv, irdisch hilft mir jeder größere Bach beim Transport) 50 Meilen Sumpf, zwei Portagen von 50 + 65 Meilen und all das in selbst aventurisch arg unterdurchschnittlich bevölkerten und z.T. recht hügeligen Gegenden wo es auch an der Strecke kaum traditionelle Handelsposten der Thorwaler gibt = weil die blöden Aventurier anscheinend gerne ihre Flüsse als einfache Verkehrswege ignorieren und lieber Straßen bauen.
In Aventurien sind die Thorwaler-Langboote & Co. nicht die besten Schiffe des 10ten irdischen Jhdts. (mit denen man sogar mal nonstop bis England fahren kann ohne abzusaufen), sondern sollen gegenüber anderen Schiffen konkurrenzfähig sein. Also kein Grund, es nicht genauso zu machen wie die Bornländer, will man nicht am Mythos der tollen Seefahrer aus Thorwal kratzen.

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Beitrag von Vasall » 01.09.2017 08:32

Guten Morgen.
Und hallo Andwari. Vielen Dank für Deine Überlegungen!

Du nennst ein paar wichtige Punkte, die ich gleich als Anhaltspunkte für die Setzung des Abenteuers aufgeschrieben habe. :)

Zunächst der einfachste Punkt:

> Die Transit-Abkommen
Hier beschrieb ich ja, dass ich meinen Helden das so präsentieren werde, dass schon seit Jahren eine von Thorwaler Händlern geführte Handelsroute zwischen Enqui und Perricum verläuft. Diese Händler sind somit der Garant für die nötigen Transitabkommen. Man kennt sich und man einigt sich.

> Gründe für den Land-Flußweg
Da fällt mir vieles ein, was meiner Spielrunde plausibel vorkäme.
Der Weg über Brabak könnte z.B. von der Ottajasko in Enqui schlicht noch nie befahren worden sein; anders als die bekannte Handelsroute über Svellt, Pandlaril und Dergel. Der Weg über Brabak könnte aufgrund eines Streits mit Horasieren, Thorwalern, etc zu gefährlich sein. Die Ankunft der Ottas in Perricum ist Teil eines militärischen Täuschungsmanövers. Da findet sich was.

Kommen wir zu den spannendsten Punkten: den Portagen. Diese sollen schwierig sein und keine alternative zur normalen Handelsroute mit Ochsenkarren darstellen. Es darf ruhig mit Zwergenkunst, Magie oder Hexenwerk nachgeholfen werden um die großen Distanzen und Höhen zu überbrücken.

> Die Nebelmoorportage
Hier ist mein momentaner Entwurf der, dass die Helden zunächst mit den Finsterkammzwergen verhandeln um die Ottas an einer steilen Schichtstufe auf Höhe zu hiefen und dann die schiefe ebene Nutzen um die Boote möglichst weit in das Nebelmoor bringen zu können. Dort wird dann ein weitreichender Wasserlauf im Moor zum Pandlaril gefunden und, untermalt mit viel Nebelmoorhorror, gegen Sumpfranzen verteidigt.

> Die Portage durch den Blautann
Der Blautann ist bei uns nicht komplett menschenlehr und einer meiner Helden hält sogar die Vogtei über die dort temporär ansässigen Glasbläser und Flösser
Beste Voraussetzungen um eine Portage durch eine der Schluchten jenseits der langen Klamm zu wagen. Dabei hatte ich über legt, dass eventuell mittels Magie eine Trifftrinne aufgestaut und die entsprechende Welle für den Transport der Boote über die Trifftrinnen hinweg genutzt werden könnte.

Es geht also wie man sieht auch viel darum die Portagestrecken durch zusätzliche unbekannte oder gefahrvolle Gewässer weiter zu verkürzen. Und die Reise für eine Heldengruppe spannend und doch plausibel zu gestalten.

Was denkt ihr? Hat jemand gute Ideen wie man das weiter ausgestalten könnte? Wo sind die Logikbrüche? Wie verlief der Transport der Boote bei historische bekannten Portagen tatsächlich und kann man da weitere Inspirationen herholen?
Und wie können Magie und Liturgie eine solche Portage unterstützen?

Viele Grüße!

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Fortschrittlicher Stadtstaat oder ähnliches in den Tulamidenlanden?

Beitrag von GrisGris » 01.09.2017 18:58

Der Svellt ist für Ottas außer zu Dürrezeiten bis nach Lowangen schiffbar, aber es soll nicht einfach sein. Ab und an kommen einige wenige Ottas und kleinen Koggen an steht in der Regionalbeschreibung, wobei die Dienste eines Lotsen unumgänglich sind. Diese gibt es allerdings vor Ort.

Nebelmoor und Blautann geben beide Anknüpfungspunkte für orkische Bedrohungen. In ersterem gibt es Mokolash und das Tairach- und Graveshheiligtum Gruuzash, das von Zholochai bewohnt wird. Der Blautann gilt ebenso als heilige Stätte des Tairach und gilt daher auch als Orkgebiet. Zudem könnte man dort als Nebenquest sozusagen einen Höhlendrachen platzieren...

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Beitrag von Vasall » 02.09.2017 23:57

Hallo GrisGris!

Danke! Ja, die Orks bieten sich da ziemlich an, das werde ich mir nochmal gründlich überlegen.
Vor allem an der Reduktion der Portagedistanzen knabbere ich grade. Bestimmt haben die Zwerge da technische Möglichkeiten, wenn man ihnen gegen die Orks im Nebelmoor hilft :grübeln: :Maske:

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Beitrag von Major_Nudelauflauf » 04.09.2017 10:34

Sind das Nebelmoor und der Blautann auch in SdR zu finden oder bräuchte ich da noch nen anderen Regionalband?

Vasall
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Beitrag von Vasall » 04.09.2017 17:09

Hallo Major,

viel zum Nebelmoor findet sich auch im Regionalband Reich des Rote Mondes. Zudem werden da die Orks und das Svellttal näher beschrieben.

Ich hab mir die Regionalspielhilfen auch noch mal genauer angeschaut und arbeite gerade folgende Route aus:

Enqui > Svellt > Finsterer Svellt > Portage durch Ausläufer des Finsterkams > Finsterbach ab Beonfirn > Portage aus Finsterbach zum Dergel > Perricum

Der Finsterbach ist größer und länger als der Pandlaril und schwerer befahrbar. Aber er ist befahrbar, die Ufer dürften in etwa so aussehen wie die Isarauen und stecken voller Orks :) Beschrieben in Schild des Reiches, Seite 67. Die Alte Klamm wird als Flusstal beschrieben. Da sollten die Helden einen Weg finden die Boote zu hieven, wie in Vikings.

Der Dergel ist oberhalb von Wehrheim für Flöße zu befahren und wird in SdR: 111 kurz beschrieben.

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