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Single malt - aber welcher?

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Lokwai
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Lokwai » 10.03.2016 12:47

Milan hat geschrieben:In die Warrior Serie mag ich auch noch mal reinschmecken.
Mag mal jemand kurz referieren der das schon gemacht hat?
Ich hatte den "Einar" genießen dürfen, habe es als Geschenk erhalten, nur ist die Flasche leer und ich kann dir leider nicht wirklich mitteilen wie der Geschmack war.
Aber ich fand ihn sehr gut (bin aber auch kein Meister des Whiskeyfachs), ich meine aber nicht ganz so torfig wie Talisker und mit einem weichen Abgang.

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Milan
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Milan » 16.03.2016 11:16

Irgendwie hat es mich gerade genervt, daß keine wirklich alltagstauglichen Whiskys in meinem Regal stehen.
Weil ich gestern sowieso zu Metro musste und die gerade ein paar Standards im Angebot haben (~1-3€ günstiger als online), musste ich sinnfrei Geld ausgeben.
Dafür stehen jetzt wieder:
- Highland Park 12y
- Bruichladdich The Classic Laddie
- Bowmore 12y
- Jura Origin 10y
- Lagavulin 16y
- Talisker Storm
im Regal.
Der Geschmack dürfte den meisten Mitlesern bekannt sein.
Irgendwie schaue ich jetzt wieder lieber auf mein Regal! 8-)

Gorbalad
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 12.07.2016 16:46

Kann mir jemand einen Benromach empfehlen?

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 06.08.2016 20:57

Geworden ist es der 100 proof. Interessanterweise hab ich nach dem Kauf festgestellt, dass der unter den halbwegs zivilisiert bepreisten die Bestnoten (94) in der Whisky Bible hat.

Den Amrut Peated Cask Strength hab ich dann auch mitgenommen.

Heute hab ich einen 9monatigen Loch Ewe verkostet. (der Thread heisst Single malt, nicht Whisky, also gilt's) Interessant, erwähnenswert vor allem der intensive Honiggeruch.

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 06.08.2016 22:08

Gorbalad hat geschrieben:
Gorbalad hat geschrieben:Bruichladdich Octomore 6.3 (258ppm, 64%) WOW. Deutlich harmonischer und angenehmer zu trinken als der 6.1er (167ppm, 57%). Ich glaub, da brauch ich eine Flasche!
Die wurde heute geliefert.
Ich glaube, ich muss demnächst ein tasting veranstalten...
Milan hat geschrieben:Da würde sich ja glatt der Weg nach Wien lohnen...
Wenns wieder etwas kühler ist, gern :)

morgoth
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von morgoth » 12.08.2016 07:30

Gorbalad hat geschrieben:Kann mir jemand einen Benromach empfehlen?
Ich hab einen Benromach 15 zuhause rumstehen, was ein "nehmen wir mal mit, weil die Flasche nett aussieht" Kauf war, denn leider konnte mir der Verkäufer kaum etwas dazu sagen.

Angaben im Netz sagen das er sowohl in Ex-Bourbon- als auch Ex-Sherryfässern gereift sein soll. Ausgehend davon würde ich sagen er schmeckt dank der Buorbon Reifung leicht nach Vanille, dank dem Sherry leicht nach Früchten und hat eine gute Rauchnote.

Wenn man ihn etwas stehen lässt, liegt er angenehm weich und cremig auf der Zunge, was ich von einem Ex-Sherryfass so nicht erwartet hätte und was mir somit am besten an ihm gefällt.

Er wäre mMn ein klassischer Feierabend-Kamin-Sessel-Whisky aber nicht unbedingt einer den ich gezielt trinken würde weil ich jetzt Lust auf genau diese *** Note hätte...

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 12.08.2016 08:24

Klingt auch gut, aber mittlerweile hab ich den 100 proof. Erstmal den verkostet, bevor ich noch einen kaufe ;)

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Milan
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Milan » 16.08.2016 15:43

Gorbalad hat geschrieben:
Milan hat geschrieben:Da würde sich ja glatt der Weg nach Wien lohnen...
Wenns wieder etwas kühler ist, gern :)
Januar könnte möglich sein, bleibt aber noch abzuwarten.

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 16.08.2016 15:57

Da sollte es jedenfalls passende Temperaturen haben :)

LorionAlbenhaupt
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von LorionAlbenhaupt » 19.10.2016 09:04

Gorbalad hat geschrieben:Geworden ist es der 100 proof. Interessanterweise hab ich nach dem Kauf festgestellt, dass der unter den halbwegs zivilisiert bepreisten die Bestnoten (94) in der Whisky Bible hat.
Hatte der Brennerei bislang kaum Aufmerksamkeit gewidmet. Neulich hatte ich dann den Benromach 100 Proof 10 yo im Glas und war ziemlich begeistert. Für den Preis bekommt man da etwas ziemlich gutes. Firstfill-Sherryfässer (wenn ich mich recht entsinne) geben dem Whisky schon eine enorme Sherry-Fracht und zusammen mit dem Rauch, der zwar spürbar ist, aber den Sherry-Einfluss keineswegs verdrängt, ist das wirklich ziemlich spannend. 57% ist eine Ansage und in der Regel ein Fall zum Verdünnen, aber hier ist es wirklich nicht notwendig. Hätte ich die Zahl nicht gehabt, hätte ich auf ca. 48% geschätzt. Wasser macht ihn etwas fruchtiger, am Gaumen ändert sich meiner Erfahrung nach nur die Intensität etwas.

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 19.10.2016 09:40

Ich habe den am Samstag probiert und war nicht sehr begeistert.
Mir war da der Alkohol zu sehr im Vordergrund - obwohl ich sonst gern cask strength, auch unverdünnt, trinke.

Für Rauch mit Sherry nehme ich lieber (mit ansteigender Präferenz) Laphroaig PX, Lagavulin Distiller's Edition, Kilchoman PX :)

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von LorionAlbenhaupt » 19.10.2016 10:09

Tatsache? Interessant, wie unterschiedlich man das empfinden kann. War echt sprachlos, weil ich kaum Alkohol im Mund gespürt habe. Vielleicht liegt es an unterschiedlichen Batches, oder an einem sehr abweichenden Geschmack (letzteres könnte sein, da mir beispielsweise der Lagavulin DE überhaupt nicht schmeckt). Naja, schade, aber es kann einem eben nicht alles schmecken :p

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 19.10.2016 10:20

Es war allerdings der erste an dem Abend, vielleicht muss man sich da anders 'rantrinken.

Ich mag aber generell halt Islay viel lieber als Speyside, vielleicht liegt es auch daran.

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Talasha
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Talasha » 16.11.2016 00:30

Hallo,
Was ist Laphroaig;Quarter Cask?
:nekro:

Ich weiß was Laphroaig ist aber was ist . Quarter Cask? Es steht kein Alter darauf.
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dead-flunky
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von dead-flunky » 16.11.2016 02:05

Quarter Casks sind kleine Fässer. Kein Alter heißt 3 Jahre, zumindest der überwiegende Teil des Cuvees.

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von LorionAlbenhaupt » 03.12.2016 00:22

Also der Laphroaig Quarter Cask ist ein Whisky, der zunächst in klassischen Ex-Bourbon-Fässern gereift ist und danach in den (kleineren) Quarter Casks nachgereift ist. In kleinen Fässern reift der Whisky anders - durch den intensiveren Kontakt mit der Fasswand schneller.

Dass kein Alter drauf steht, heißt mitnichten, dass der Whisky drei Jahre alt ist. Hier ein paar Gedanken dazu:
- Jeder schottische Whisky muss mindestens drei Jahre alt sein.
- Die Altersangabe ist in Schottland so geregelt, dass die Zahl nach dem jüngsten enthaltenen Whisky bestimmt wird. Ein Single Malt Whisky, der zu 99% aus 50 Jahre altem Whisky besteht, aber auch 1% frischen Whisky enthält, der muss bei einer möglichen Altersangabe die Zahl "3" führen.
- Es herrscht das Vorurteil, das mit jung-alt etwas mit schlecht-gut zu tun haben.
- Abfüller sehen sich also vor das Problem gestellt, dass es in einigen Fällen dem Whisky nicht gerecht wird, ein junges Alter auf die Flasche zu schreiben, da durchaus ein ansehnlicher Teil älter ist.
- Es gibt sicher auch Fälle, in denen tatsächlich fast ausschließlich oder gar ausschließlich drei Jahre alter Whisky enthalten ist.

Ja, was machen wir jetzt mit dem Laphroaig Quarter Cask? Wissen kann man es nicht, doch anhand des Aromas und des Geschmacks kann man davon ausgehen, dass es sich hier nicht um einen dreijährigen Whisky handelt. Sicher sind auch jüngere Whiskies enthalten als 10 Jahre (ab etwa 10 Jahren scheint man sich nicht mehr für das Alter zu schämen), doch wird es eine Mischung aus jungen (schätze mal 5-6 Jahre) und mittelalten Whiskies sein. Das sind jetzt reine Schätzungen anhand meiner Erfahrung. Der Whisky ist gut, reif und stimmig. Er hat nicht im Ansatz die (Fehl-)Noten, die sehr jungen Whiskies sonst so anhaften und er hat ein hervorragendes PLV.

P.S.: Ich kenne auch Whiskies, die ein hohes Alter haben (teilweise bis zu 30 Jahre), die keine Altersangabe treffen. Man muss immer schauen, mit was man es zu tun hat - nicht immer wird hier 3-jährige Plösse abgefüllt, auch wenn es leider hin und wieder passiert.

dead-flunky
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von dead-flunky » 03.12.2016 00:56

- Jeder schottische Whisky muss mindestens drei Jahre alt sein.
- Die Altersangabe ist in Schottland so geregelt, dass die Zahl nach dem jüngsten enthaltenen Whisky bestimmt wird. Ein Single Malt Whisky, der zu 99% aus 50 Jahre altem Whisky besteht, aber auch 1% frischen Whisky enthält, der muss bei einer möglichen Altersangabe die Zahl "3" führen.
Die beiden Punkte meinte ich etwas überspitzt. Kurze Lagerzeit ist halt billiger für die Firma. Mit 1% frischem werden sie sich also wohl kaum die prestigeträchtige hohe Zahl kaputt machen. Wenn allerdings ein bestimmter gewünschter Geschmack nur mit jüngeren Anteilen erreicht wird, ist das völlig legitim und da wirst du recht haben, dass grad in solchen Fällen oft kein Alter drauf steht.

Bei dem Laphroaig vermute ich, dass der Name sich grad besser verkauft als vor 10+ Jahren erwartet und daher mit Eigengewächsen "gestreckt" wird, die eigentlich für 2018-22 vorgesehen waren. Die wurden dann vielleicht vor 2 Jahren ins Quarter Cask gelegt und liefern jetzt anscheinend einen guten Whisky.

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 03.12.2016 13:01

Durch die Lagerung übernimmt der Whisky Geschmack aus dem Holz, und wird i.A. "runder". Das kann man mögen, muss aber nicht immer das gewünschte sein.
Alkohol, Rauch und 'Kantigkeit' lassen mit der Zeit nach. Will man also diese 3 Eigenschaften, ist u.U. ein jüngerer die bessere Wahl.

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Talasha
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Talasha » 03.12.2016 15:28

Ich kenne mich zwar nicht wirklich mit Whiskey aus, aber wenn Kantigkeit bedeutet das man die Kokelnden Torfbrocken fast über die Zunge schrammen fühlt dann ist der sehr kantig. Wenn ich den mit dem was ich bisher probiert habe vergleiche ist der Quarter Cask ruppig und direkt.
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von LorionAlbenhaupt » 03.12.2016 16:01

Laphroaig ist immer ziemlich "ruppig und direkt", mir gefallen die Abfüllungen auch nur an manchen Tagen. Beim Quarter Cask kommt noch der gehobene Alkoholgehalt hinzu, der ihn von vielen anderen Standard-Abfüllungen unterscheidet. Der Laphroaig 10 Jahre in Fassstärke macht noch viel mehr Rambazamba.

Es gibt einige Dinge, die an einem Whisky rund oder kantig sein können. Nicht immer ist es so, dass ein hohes Alter die Sache geschmeidiger macht. Bei Reifung in ehemaligen Shery-Fässern aus europäischer Eiche ist es zum Beispiel so, dass die aggressive Würzigkeit der Eiche mit hohem Alter zunimmt und irgendwann zu viel wird. Im Falle des Laphroaig QC hat man es aber mit einem recht jungen WHisky (aber ich bezweifle, dass er unter 5 Jahre alt sein wird) zu tun, der noch Kraft und seine Wildheit hat, aber schon nicht mehr die metallischen/alkoholischen Fehlnoten ganz junger Whiskies.
Edit: Der Einfluss des Holzes auf den QC ist m.E. auch stärker als beim 10er... Da spielen sicherlich die kleinen Fässer mit dazu, aber ganz so jung wird dann der Großteil dennoch nicht gewesen sein.

Interessant in diesem Zuge könnten die taiwanesischen Kavalan-Abfüllungen sein. Klimatisch bedingt reift der Whisky dort viel schneller und man hat nach 6-7 Jahren einen derart vollen und schweren WHisky, den man von der Intensität der Aromen leicht mit einem 25+ jährigen Schotten vergleichen könnte, der aber gleichzeitig noch die jugendliche Kraft und Wildheit hat... Ziemlich interessant.

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von LorionAlbenhaupt » 14.01.2017 02:25

Ich nenne man meine bisherigen Favoriten (ist schwierig zu bewerten, aber so ungefähr kommt das schon hin nach meinem Gedächtnis).

1. Michel Couvreur Vintage 1984 (zwischen 30 und 32 Jahren, je nach Zeitpunkt der Abfüllung der Flasche aus dem Fass): Bisher das Beste, das ich im Glas hatte! Old School Sherry-Charakter pur!

2. Glendronach Single Cask Batch 13, 1992, 23yo, Oloroso Sherry Cask

3. Michel Couvreur Spirale (26 Jahre)

4. Kavalan Solist Vinho Barrique/ Oloroso Sherry: Kann mich nicht zwischen den beiden entscheiden

5. Macallan, Speymalt 1966/2015, 49yo

6. Michel Couvreur Blossoming Auld Sherried

7. Michel Couvreur Special Vatting

8. Ledaig 42yo, Dusgadh

9. Tullibardine 25yo

10. Octomore 10 Jahre, 2nd edition



Preisleistungssieger wären


1. Talisker Distillers Edition (diverse Abfüllungen)

2. Michel Couvreur Overaged

3. Ardbeg Uigedail

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Radames
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Radames » 02.06.2017 14:00

Hm... Jetzt ist es hier doch schon länger ruhig, und ich komme aus lerntechnischen Gründen aktuell nicht zum Trinken. Dafür habe ich in letzter Zeit einmal ordentlich aufmunitioniert, auch um mich nach bestandener Rechtsanwaltsprüfung (ich bin da optimistisch) zu belohnen. Ich hoffe, ich vergesse nicht, zu berichten. Meine Sammlung besteht aktuell aus:
  • Clynelish 19y
  • Aultmore 18y
  • Talisker Dark Storm
  • Caol Ila 18y (der wurde schon gekostet: gut torfig/rauchig, jedenfalls zu empfehlen)
  • Glenfiddich 12y, 15y und 21y (auf den bin ich schon sehr gespannt, hat ein Rumfassfinish).
Bisher sind meine Favoriten übrigens:
  1. Highland Park "Sigurd"
  2. Balvenie Rum Cask 17y
  3. Glenfiddich 18y
  4. Caol Ila 18y
  5. Bowmore Black Rock
  6. Jura Prophecy
  7. Ich kann leider nicht sagen, welcher es war: ein Nikkei, der unglaublich rauchig aber nicht scharf oder torfig, aber sehr smooth war. Nach dem Aufmachen hat die Wohnung nach Griller gerochen.
Vieles andere zwischen schlecht und gut, aber nicht Toplistenwürdig, wobei Schmankerl dabei sein mögen, aber sie eben nicht wirklich spektakulär sind. Glenfiddich 15y ist ein gutes beispiel dafür, ein sehr solider Whisky, den ich schätze und gern habe. Aber in die Topliste gehört er nicht. Wenn der 21y keinen Platz oben einnimmt, bin ich aber enttäuscht.
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Alecto » 02.06.2017 17:11

Radames hat geschrieben:Ich kann leider nicht sagen, welcher es war: ein Nikkei, der unglaublich rauchig aber nicht scharf oder torfig, aber sehr smooth war. Nach dem Aufmachen hat die Wohnung nach Griller gerochen.
Meinst Du den japanischen "Nikka"? Deine Beschreibung würde zu deren 12-jährigen passen. Interessanter von dieser Destille finde ich, auch wenn er nicht so rauchig ist, deren "Coffey Malt", den sie auf einer Coffey-Still brennen.

Allgemein ist meine japanische Lieblingsdestille aber die Yamazaki. Deren Whisky braucht sich vor dem schottischen Vorbild beileibe nicht verstecken.
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Radames » 02.06.2017 17:52

Ja, Nikka klingt vertraut :cookie: Es ist sicher schon ein Jahrzehnt her, dass ich den probiert habe, ich fand ihn jedenfalls bemerkenswert. Seitdem kam ich aber nicht mehr dazu, weitere japanische ausgiebig zu probieren, immer nur einzelne Kostproben.

Insgesamt finde ich aber auch, dass die japanischen Whiskies (mit Schwankungen im Spektrum, eh klar) durchaus qualitativ neben den schottischen stehen. Im Gegensatz zu amerikanischen und kanadischen (jaja, ich weiß, ich bin da vielleicht altweltarrogant), erachte ich die japanischen auch als echte Whiskies.

Ich stehe auch noch davor, indische zu verkosten (ein Freund hat eine Flasche Amrut vorrätig). Da wurde ich zwar gewarnt, aber nichtsdestotrotz will ich die Erfahrung einmal machen.

Dennoch, der Glenfiddich 21y steht aktuell ganz oben auf meiner Prioritätenliste ;)
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Lanzelind » 02.06.2017 18:08

Bei den japanischen Whiskys stimme ich zu, ein befreundeter Reiseleiter hat uns von seiner letzten Japan-Reise eine kleine Flasche "The Chita Suntory Whisky" (Single Grain Whisky) mitgebracht, der allerdings noch der Verkostung harrt. Kennt den hier zufällig jemand?

An indischen Whiskys haben wir derzeit nur einen Blend - Imperial Blue - da, der aber, um es mit den Worten meines Mannes zu sagen "indiskutabel" ist und wohl eher ein Schicksal als Koch- und Backwhisky erleben wird. Auch der korsische Blend, den er kürzlich erstand, konnte zumindest mich nicht ganz überzeugen. Dafür finden wir beide den Teacher's Highland Cream - für einen Blend - durchaus gut trinkbar.
Generell bevorzugen wir dann aber doch weiterhin Single Malts.

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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Radames » 02.06.2017 18:24

Lanzelind hat geschrieben:da, der aber, um es mit den Worten meines Mannes zu sagen "indiskutabel" ist
Ich finde, man muss auch schlechte Erfahrungen machen, um die guten Whiskies wirklich schätzen zu können. Ich hüte mich auch vor Lokalen, wo auf die Frage "Welche Whiskies habt ihr anzubieten?" mit "Beide." geantwortet wird.
Nach meiner Erfahrung (wie ich einst erstaunt feststellen musste) werden mit "beide" nicht schottische und irische Whiskies bezeichnet, sondern "Jacky und Jimmy"...
:kotz:
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Re: Single malt - aber welcher?

Beitrag von Gorbalad » 03.06.2017 14:37

Ich mag von den indischen den Amrut peated in Fassstärke.

Gestern habe ich einen Kilchoman Bramble Liquor probiert. Das ist so quasi die Fortsetzung von rauchigem Whisky mit PX-Finish noch weiter Richtung süß. Aber immer noch merklich rauchig.

Nix für jeden Tag, aber keinesfalls schlecht.

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Beitrag von Gorbalad » 13.07.2017 09:33


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Single malt - aber welcher?

Beitrag von Alecto » 13.07.2017 21:32

Für die Freunde des "Uisge Beatha" könnte ich ich nach intensivem Eigenstudium auch noch etwas anderes empfehlen:
Die Glengoyne-Destillerie stellt Whisky Fudge (aromatisiert mit deren eigenem Gebrannten) her. Das Zeug ist IMHO extrem lecker.
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Single malt - aber welcher?

Beitrag von Lexaja » 03.08.2017 18:04

Dann will ich doch auch mal was zu meinem Whiskyvorrat schreiben, wobei mir schreiben zu umständlich ist. :lol:
Whiskyvorrat.jpg
Zur Sortierung:
Oben Belndet Whisky und Blendet Malt Whisky
Zweite Reihe die nicht Schotten
Dritte Reihe Schottland Mainland
Unten Schottland Inseln
Die kleinen sind Sampels von Messen und aus Foren.

Als nächstes stehen bei mir die anderen Regionalabfüllungen von Douglas Laing & Co. auf dem Plan.
Timorous Beastie
Rock Oyster
The Epicurean
Schon alle probiert und alle waren toll. (Zumindest nach meinem Geschmack. Aber es gibt ja angeblich auch Leute die Bowmore nicht mögen. :grübeln: :wink: )

Dann muss der Oban 14 wieder her, der Aberlour a'bunadh, der Aberlour 18, ... irgendwie wird der Wunschzettel immer länger statt kürzer. *seufz*

Whisky Fudge gibt es übrigens noch von anderen Brennereien. Einfach mal bei Amazon Whisky und Karamell eingeben. Kenne bisher auch nur das von Glenfarclas, aber das ist ganz lecker.
Ich gebe keine Überlebensgarantie !

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