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Unser kleines Forenparlament BTW 2017

Für alles, was uns sonst noch so interessiert.

Wen / wie würdest du wählen, wenn heute Bundestagwahl wäre?

Umfrage endete am 05.10.2017 01:13

CDU / CSU
13
13%
SPD
18
19%
Die LINKE
19
20%
Die Grünen
22
23%
FDP
8
8%
AFD
2
2%
eine linke Kleinpartei (MLPD, DKP, etc.)
0
Keine Stimmen
eine rechte Kleinpartei (NPD, REP, etc.)
1
1%
eine andere Kleinpartei (Piraten, Tierschutzpartei, etc.)
10
10%
ungültig / Nichtwähler
4
4%
 
Abstimmungen insgesamt: 97

Gorbalad
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Beitrag von Gorbalad » 16.10.2017 13:17

Man kann aber z.B. die Straße aufreißen, und eine brauchbare Leerverrohrung verlegen, in die man dann bei Bedarf reinlegt, was man dann braucht. Das wäre eine Investition in die Zukunft.

Ist aber völlig illusorisch, zumindest hierzulande schaffen es die diversen Strassenaufreißer (Kanal, Wasser, Strom, Daten, ...) ja auch nicht, sich zu koordinieren. Da wird jeweils einzeln auf- und wieder zugemacht.

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Talasha
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Beitrag von Talasha » 17.10.2017 05:56

Gorbalad hat geschrieben:
16.10.2017 13:17

Ist aber völlig illusorisch, zumindest hierzulande schaffen es die diversen Strassenaufreißer (Kanal, Wasser, Strom, Daten, ...) ja auch nicht, sich zu koordinieren. Da wird jeweils einzeln auf- und wieder zugemacht.
Müssen sie leider, damit man genau weiß wer für den Fall des Falles Mist gebaut hat.



Ich gucke gerade "Jetzt red i." Der Moderator fragt den AfD-Häuptling von Bayern was die AfD in Punkto Innere Sicherheit/Grenzsicherheit an zu bieten hat die Antwort:
"Also ich bin mit dem Zug von Berlin hierher gefahren, Herr Janecek(Grüner.) ist geflogen, wer ist umweltfreundlicher?"

Noch fragen wieso ich diesen Haufen Vollpfosten nicht wähle.
Sir Isaac Newton ist der tödlichste Bastard im ganzen Weltraum!

Thargunitoth
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Beitrag von Thargunitoth » 29.10.2017 09:42

Jetzt sind die Jamaika-Verhandlungen genau so wie ich es mir vorgestellt habe: Keine Einigung bei den Flüchtlingen und bei der Umweltpolitik.

Bei der Umweltpolitik stimme ich sogar den Grünen zu.

Mal sehen ob sie sich die Parteien am Ende einigen können und was dabei herauskommt.

Die Partei, die am meisten Angst vor Neuwahlen hat, wird auch diejenige sein, die am meisten von ihrem Parteiprogramm opfert.
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Beitrag von Talron » 29.10.2017 18:30

Das ist nicht so ganz fair. Faktisch ist es (bzw war schon immer) 2(3) Vs 1. Also CDU/CSU+FDP gegen Grüne.
D.h. Neuwahlen sind sehr wahrscheinlich.

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Beitrag von Thargunitoth » 29.10.2017 19:25

Ja, bei Jamaika haben es die Grünen schwer, es riecht nach Neuwahlen...

Vielleicht ist bis dahin die blaue Partei wählbar und koalitionsbereit, dann würden sich vielleicht die AfD-Wähler in zwei Lager zerlegen und die FDP,CDU,CSU könnte mit der blauen Partei koalieren.

Es wäre zumindest möglich...
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Beitrag von Der Wanderer » 29.10.2017 21:39

Thargunitoth hat geschrieben:
29.10.2017 19:25
Vielleicht ist bis dahin die blaue Partei wählbar und koalitionsbereit, dann würden sich vielleicht die AfD-Wähler in zwei Lager zerlegen und die FDP,CDU,CSU könnte mit der blauen Partei koalieren.
Mal davon abgesehen, dass ich nicht damit rechne, dass die überhaupt einen Fuß auf den Boden bekommt - Petry hin oder her -, ist das doch auch ein übler, populistischer Haufen. Okay, kein großer Unterschied zur aktuellen CSU :wink: , aber Petry, Pretzell und Co. haben die völkische Linie ja zunächst unterstützt, Lucke & Co. weggebissen und den rechtsextremen Kurs mit vorbereitet. Da sehe ich also wenig Land ...
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Beitrag von Talron » 30.10.2017 08:20

Man sollte eines nicht vergessen, es braucht Zeit um Neuwahlen vorzubereiten. Selbst wenn man morgen das Scheitern bekannt gibt, dann hat man frühestens nächstes Jahr Neuwahlen. Und bei dem ganzen Geschirr was man gerade so in der Luft hält möchte ich nicht darauf wetten, dass in den nächsten Monaten nichts davon runter kommt. Die AFD ist drittstärkste Kraft zur Zeit und es hat sich gezeigt, dass sie von negativen Vorkommnissen generell profitiert. Mit dieser Bundestagswahl hatten wir mehr oder minder Glück, dass sie in eine vergleichsweise ruhige Zeit gefallen ist.

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Beitrag von Thargunitoth » 31.10.2017 07:33

Nur dass mit der Koalitionsunwilligkeit der AfD die Politik nach links gedrängt wird, falls sie überhaupt zustande kommt. Denn hätten die AfD Wähler CDU oder FDP gewählt, käme eine konservativere Politik zustande als mit den Grünen.

Insbesondere kommen die Grünen in die Regierung und damit quasi die Erzfeinde der AfD-Wähler.

Das ist alles bestimmt nicht im Sinne der AfD-Wähler, diese haben hinsichtlich der Flüchtlingspolitik aber einfach keine Alternative.

Würde sich die AfD koalitionsbereit zeigen, würden sie diesen schwarzen Peter der CDU,CSU,FDP zuschieben. Was ihre Position bei Neuwahlen sehr verbessern würde.
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Beitrag von Eulenspiegel » 31.10.2017 19:33

Thargunitoth hat geschrieben:
31.10.2017 07:33
Denn hätten die AfD Wähler CDU oder FDP gewählt, käme eine konservativere Politik zustande als mit den Grünen.
Noch interessanter: Hätten die AfD-Wähler überhaupt nicht gewählt, würde es bereits für eine schwarz-gelbe Mehrheit ausreichen.

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Beitrag von sagista » 16.11.2017 22:13

Es geht auf die Zielgerade... Werden die Sondierungsgespräche platzen? Mittlerweile halte ich das für wahrscheinlicher als dass es doch noch eine Lösung geben wird. Und ich glaube, gerade für die Grünen wäre das wahrscheinlich die bessere Variante bevor sie schwere Kompromisse eingehen müssen, die ihren Wählern und der Basis kaum vermittelbar wären.

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Beitrag von Talron » 17.11.2017 16:10

Ich habe so oder so den Eindruck, dass die FDP und ganz besonders die Grünen gar nicht regieren wollen. Wenn man sich gerade den Forderungskatalog der Grünen ansieht, sieht es mehr nach Wünsch dir was als nach einen Programm aus.
Ich meine es ist so ziemlich jedem klar, dass für Energiewende+Flüchtlingskriese (Vorallem wenn man eben den Familiennachzug für Menschen mit Subsidärem Schutz aufnimmt) den Bund nächstes Jahr so ca. 50 Milliarden kosten werden, wahrscheinlich deutlich mehr. Wenn du dann noch den Kohleausstieg draufpackst, den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, mehr Geld für Schulen, mehr Sozialleistungen ach und natürlich Macrons offene Hand in die auch Geld hinein gelegt werden soll....Das kann nicht funktionieren.)
Und so blöd können auch die Grünen nicht sein, als das sie das glauben würden. Klar, man kann immer streichen. Aber das einzige was man wirklich streichen könnte wäre der öffentlich rechtliche Rundfunk+Bundestagsstellen (zumindest die Ausgleichs und Überhangsmandate). Polizei ist am Limit, medizinische Versorgung ist am Limit, Schulen am Limit, Verwaltung etc.pp.

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Beitrag von sagista » 18.11.2017 00:34

Ich glaube schon, dass die Grünen ernsthaft bemüht sind. Aber auch sie müssten ihren Leuten etwas vernünftiges vorweisen und das stelle ich mir schwierig vor, weil sie nun einmal in vielen Bereichen fundamental andere Positionen als die anderen drei Parteien haben. Mag durchaus sein, dass es auch vieles gibt, wo man garnicht so weit auseinanderliegt, aber gerade bei den Themen Migration, Flüchtlinge, Verkehr usw. sind die Verhandlungen offenbar, wie erwartet, ziemlich hart.

Ich mag die Grünen nicht, die Grünen vertreten in sehr vielen Bereichen, die mir wichtig sind, Positionen, die ich für absolut falsch halte. Aber ich glaube schon, dass sie sich ein Gelingen der Gespräche wünschen und auch nicht die (alleinigen) Bremser sind. Wahrscheinlich reicht es schlicht nicht für eine gemeinsame Bundesregierung. Ich für meinen Teil würde die verhandelnden Parteien nicht verdammen, wenn sie feststellen, dass es nicht reicht. Dann müssten wir halt noch mal wählen. Aber ich glaube, den Vorwurf, sie hätten es nicht versucht, kann man den Parteien nicht machen.

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