Sternenlose Nacht


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 10:50 
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Die hölzernen Stufen der Treppe knirschen unter Laronas Füßen mit jedem Schritt. Hinter ihr folgt Luna lautlos, bis die beiden den Boden des Loches erreichen. Vor ihnen, vom Licht des Flim Flams erhellt, erstreckt sich etwa 10 Schritt weit ein Gang, von Holzbalken gestützt. In den Wänden sind Einbuchtungen, in welchen Larona einige leere Flaschen sieht. Am Ende des Ganges versperrt eine Holztür den Weg.

Luna erschaudert. Als Larona schaut, was der Grund dafür ist, erkennt sie in einer der Einbuchtungen des Ganges einen bleichen Mann, der am Boden liegt. Sein nackter Oberkörper ist überzogen mit Schnitten, als hätte jemand versucht ein Muster in seine Haut einzuzeichnen. Getrocknetes Blut haftet überall an ihm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 11:04 
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Erst will Kheidarion protestieren und sagen, dass er diese Gabe doch unmöglich annehmen kann, doch ein Blick in ihre Augen und er kann nicht anders als zu sagen: "Das ... das .. ich weiß gar nicht, was ich sagen soll" Als er die Kette behutsam entgegennimmt, verspürt er einen kleinen Stich im Herzen, den er nicht recht deuten kann. Ist es Rührung ... oder doch eine düstere Vorahnung? "Ich werde sie stets in Ehren halten ..." bekräftigt er ihren Wunsch und lässt sich dann von ihr dabei helfen, die Kette selbst umzulegen.
"Weißt du, was ich mir gerade denke ... es gibt doch auch bei uns in Rethis einen Rahjatempel ... und ich würde dir zu gerne unsere Inseln zeigen, ihre wilde Schönheit. Was hältst du davon, wenn du mich einfach begleitest und deine Ausbildung bei uns machst ..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 11:46 
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Zorillas Augen weiten sich. "Ihr... ihr..." beginnt sie zu stammeln. Eine Hand fährt ihr vor den Mund, der weit offen steht vor Erstaunen über Kheidarion's Vorschlag. "Der Tempel in R... Rethis? Eu...Eure Heimat?" Zorilla erbleicht und ringt mit Worten. Sie gibt schließlich auf uns lässt ihren Emotionen freien Lauf.

Der Zyklopäer muss sich anstrengen nicht von der Bank geworfen zu werden, als Zorilla sich ihm mit voller Wucht um den Hals wirft. "Ich wäre dann immer in eurer Nähe", haucht sie ihm ins Ohr. "Oh Kheidarion, liebend gerne fahre ich mit euch!"

Der Prinz spürt die zarte Berührung Zorilla's Lippen auf seinem Hals, die ihn nun mit Küssen überschüttet. Es vergeht einige Zeit, bis sie sich wieder von ihm löst.
"Versprecht ihr dann mich so oft ihr könnt dort zu besuchen? Es ist dann ja nur ein Spaziergang für euch, keine Fahrt ins Ferne Mittelreich."

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 11:51 
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Dartan, der das Klopfen an der Tür erstmal ignoriert, nickt ihr zustimmend zu. Das habe ich verstanden und das glaube ich dir auch. Ich denke, ich kann dir helfen. Es wird zwar nicht einfach, aber es ist zu machen. Allerdings gehöre ich einer Glaubensrichtung an, die auf den Ausgleich der Interessen achtet. Wenn ich euch in diesem Fall helfe, dann müsst ihr mir in einem anderen Fall helfen. Mit diesen Worten holt er einen Stapel seiner signierten Karten heraus und zählt zwölf ab. Ich spiele mit deiner Herrin Alaniel ein Spiel Auch, wenn sie es noch nicht weißUnd als Gegenleistung hätte ich gerne, dass du zu jedem Neumond, ab dem übernächsten eine dieser Karten irgendwo in der tanzenden Elfe hinlegst. Mal in den Zimmern, mal in dem Barbereich, vielleicht mal im Büro, immer woanders und ohne, dass es irgendjemand mitbekommt oder du irgendjemanden von den Karten erzählst oder sie zeigst oder anders aufmerksam machst. Ich gebe dir mein Ehrenwort bei den Göttern, dass diese Karten in keinster Weise schädliche Magie oder sonst einen Schaden beinhalten, es sind ganz normale Spielkarten. Willst du mir einen Eid geben, dass du das für mich machst, wenn ich dich mit deiner Familie aussöhne.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 11:57 
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"Hoppla!" Kheidarion kann gerade noch verhindern, dass sie beide unrühmlich auf dem Boden landen. Könnten seine Freunde ihn jetzt sehen, sie würden den sonst so zurückhaltenden Prinzen wohl kaum wieder erkennen. Aber Zorillas Begeisterung ist einfach ansteckend und lässt ihn erfreut auflachen "Na wunderbar, dann wäre das ja geklärt ...und ich kann mich jetzt noch viel mehr darauf freuen, wieder in die Heimat zurück zu kehren"

Ich habe keine Ahnung, wie ich das Vater beibringen soll ... aber eine Akoluthin der Rahjakirche wird vielleicht eher Gnade vor seinen Augen finden .. und ... er muss an seine Vision denken ... wie Mutter sagt ... irgendwie wird es einen Weg geben


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 12:02 
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Tsaja schaut Dartan etwas verwundert an. Ihr Gesichtsausdruck sieht aus, als hätte er sie gerade zutiefst beleidigt, dann entspannt sie sich jedoch wieder. "Es wird ihr nicht schaden sagt ihr? Die Herrin Alaniel ist eine sehr gütige Frau müsst ihr wissen. Ich könnte mir nicht verzeihen, wenn sie meinetwegen Leid erfährt."
Sie überlegt noch einmal kurz. "Nun gut, ihr habt mich überzeugt, Alessandro. Ich mache es." Sie nimmt die Karten entgegen und lässt sie in einer Tasche verschwinden. "Was für einen Eid meint ihr?"

Es klopft erneut. "Zimmerservice!" erklingt es von draußen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 12:34 
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Zorilla setzt sich wieder neben den Prinzen und beginnt erneut eine fröhliche unbeschwerte Melodie zu summen. "Meinst du ich werde eine gute Geweihte abgeben? Ich muss mich vermutlich sehr stark umgewöhnen. Ich lebe ja regelrecht im Luxus", merkt sie an.

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Zuletzt geändert von Loirana am 21.04.2017 14:15, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 12:44 
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Larona war schon dabei die Holztür näher zu betrachten, als sie Lunas Reaktion wahrnimmt und dann zu dem bleichen Mann eilt. Eine schnelle Untersuchung ergibt wohl, dass er schon länger tot sein muss und sie schließt ihm die Augen. Nach einer kurzen Untersuchung, was die Todesursache sein könnte, schlägt sie ein Boronsrad über ihn. Verzeih, dass es noch ein wenig dauert, bis du anständig begraben wirst. Damit wendet sie sich wieder der Tür zu.

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BeitragVerfasst: 21.04.2017 13:02 
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Schwört mir einfach bei den Göttern, dass ihr euren Teil unserer Vereinbarung genau so in Ehren halten werde, wie ich den meinigen. Mit dem Wissen was die Götter mit Eidbrechern machen, sollte mir das als Absicerung genügen. Dann macht er die Verbindungstür zum anliegenden Zimmer auf. Und nun müsst ihr euch im anderen Zimmer verstecken, bis ich euch rufe. Danach geht er zur Tür nach draußen und öffnet sie vorsichtig, bereit vor bösen Überaschungen.


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BeitragVerfasst: 21.04.2017 14:07 
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Kheidarion nimmt sie wieder sacht in den Arm und lauscht ihrer Melodie, ist bei ihrer Frage aber leicht überfordert Woher soll ich das wissen?
Aber als er ihren Blick, diese leise Nervosität in ihrer Stimme hört, bringt er es nicht übers Herz, seine Gedanken auszusprechen "Sicher wirst du das, Zorilla ... wenn du dir wirklich sicher bist, diesen Weg zu gehen, dann wirst du eine ganz wunderbare Geweihte abgeben." Er legt seine Fingerspitzen sacht unter ihr Kinn und dreht ihren Kopf zu sich, um ihr ernst in die Augen zu schauen "Aber du solltest es nicht aus Trotz deinem Vater gegenüber machen ... die Entscheidung, sich einer Gottheit zu weihen, sollte nicht leichtfertig getroffen werden" Aber letztlich entscheidet ja ohnehin Rahja, wen sie erwählt


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 14:15 
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Der Mann ist in der Tat vollkommen leblos. Die blutigen Muster auf seinem Oberkörper sehen brutal aus, doch nicht tödlich. Ihm wurde jedoch scheinbar die Kehle durchgeschnitten. Bei der Berührung des Toten merkt Larona ein leichtes Prickeln, so als ob erst vor kurzem noch Magie von ihm ausging.

Luna macht einen Bogen um die Leiche und nähert sich neugierig der Tür. Sie macht einen Buckel und beginnt zu fauchen.

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Tsaja zögert kurz, wiederholt dann aber den Schwurs. Anschließend verschwindet sie - irritiert - im Nebenzimmer. Dartan öffnet die Zimmertür und erblickt den Pagen, der mit einem Tablet vor der Tür steht.
"Ah, werter Herr. Ich bringe ihnen eine Flasche eines unserer erlesenen Rotweine. Ein Geschenk des Hauses, um euch und eure Herrin zu begrüßen."

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BeitragVerfasst: 21.04.2017 14:21 
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Die Horasierin schaut Kheidarion nachdenklich an. "Ihr könntet Recht haben. Es ist aber auch noch ein weiter Weg bis Rethis. Genug Zeit, dass ich mir ganz sicher sein kann, wenn wir ankommen." Sie lächelt ihn unsicher an. "Es ist so viel passiert in den letzten Stunden, mir schwirrt ein wenig der Kopf. Eines weiß ich aber mit Sicherheit!" Dabei strahlt sie in an und blickt im direkt in die Augen.

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BeitragVerfasst: 21.04.2017 14:32 
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Kheidarions Herz macht einen kleinen Sprung, als sie ihn so ansieht und ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubert: "Ja? Ich auch", meint er leise und mit einem leicht lausbübischen Funkeln in den Augen, während sich seine Hand sacht in ihren Nacken legt und an ihrem Mund flüstert "Ich weiß, dass ich jetzt unbedingt noch einmal diese Lippen küssen muss". Und genau das tut er dann auch.


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BeitragVerfasst: 21.04.2017 14:56 
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Zorilla wehrt sich in keinster Weise sondern zeigt sich erfreut, dass Kheidarion scheinbar der selbe Gedanke kam. Nach einem langen innigen Kuss löst Zorilla sich wieder. Sie beißt sich auf die Unterlippe und schaut sich ein wenig um. Dann meint sie schließlich, ihre Nervosität überwindend "Ich kann nicht mehr anders, verzeiht mir. Ich muss es euch sagen." Sie holt tief Luft und schließt die Augen. "Rahja sei meine Zeugin! Ich habe mein Herz an euch verloren, Prinz Kheidarion."

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BeitragVerfasst: 21.04.2017 15:29 
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Kheidarions Augen strahlen und in jugendlich-verliebtem Überschwang küsst er sie gleich noch einmal, was vielleicht viel mehr aussagt als jede verbale Erwiderung. Er nimmt ihr Hände in die seinen und streichelt sacht mit den Daumen über ihren Handrücken "Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass das möglich ist ... aber irgendwie ist es, als würden wir uns schon seit Ewigkeiten kennen. Es ist lange her, dass ich mich einem anderen Menschen so nah gefühlt habe" Dann grinst er wieder keck und meint, ohne groß darüber nachzudenken Was meinst du, würde ein Prinz deinen Vater zufrieden stellen ...?"


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BeitragVerfasst: 21.04.2017 15:46 
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Mit vor Scham rotem Gesicht und breit grinsend genießt Zorilla jede Berührung, schaut ihn nach seinem letzten Satz dann mit einer Mischung aus Überraschung und unendlicher Freude an. "Du meinst..." Ihr Atmung wird schneller und sie wedelt sich mit der Hand Luft zu.
"Mein Vater könnte sich keinen bessern Mann für mich wünschen", prescht es aus ihr hervor. "Willst du damit andeuten was ich denke?" fragt sie aufgeregt.

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BeitragVerfasst: 21.04.2017 15:57 
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Oh je, was habe ich getan geht es Kheidarion durch den Kopf, als seine leichtfertig dahin gesagten Worte eine derartige Reaktion auslösen. "Äh ... nun ja ... " versucht er zurück zu rudern "meinst du nicht ,wir sollten uns ein wenig besser kennen lernen, bevor wir über derartig gravierende Schritte nachdenken?"

Langsam beginne ich zu verstehen, warum ihr Vater sie dermaßen beschützen will ... und ich dachte, ich wäre unbedarft ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 16:14 
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Freundlich aber sichtlich enttäuscht lächelt Zorilla den Prinzen an. "Selbstverständlich, Khei." Sie wendet sich ab und betrachtet die Blumen im Garten. Nach einer Weile grinst sie ihn wieder frech an. "Erzählt mir von euch. Von eurer Heimat. Ich weiß so gut wie nichts über die Zyklopeninseln."

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BeitragVerfasst: 21.04.2017 16:28 
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Kheidarion ist froh, dass sie doch recht dezent reagiert, auch wenn die Enttäuschung auf ihren Zügen ihm einen kleinen Stich versetzt. Umso erleichterter reagiert er, als sie ihn schließlich nach seiner Heimat fragt "Oh, eigentlich muss man die Inseln gesehen haben, um ihre Schönheit wirklich zu begreifen. Es ist ein Land voller Gegensätze - mit lieblichen Hügeln, auf denen Schäfer über ihre Herden wachen ebenso wie schroffen Vulkanen und steilen, zerklüfteten Klippen, an denen sich das Meer bricht. Viele der Inseln sind zudem , zumindest von Menschen, unbewohnt und sind Heimat wunderbarer Wesen wie Minotauren, Feen oder eben den Zyklopen, die den Inseln ihren Namen gegeben haben.
Unser Palast liegt auf einer Anhöhe über der Stadt Rethis auf der Insel Hylailos und man hat von dort einen wunderbaren Blick über das Meer. Oft gehe ich abends noch auf die Klippen und schaue der Praisosscheibe zu, wie sie im Meer versinkt"
Er lächelt, ergreift wieder ihre Hände und sieht ihr in die Augen "Und ich freue mich schon sehr darauf, diesen wundervollen Anblick mit dir zu teilen ..."


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BeitragVerfasst: 21.04.2017 16:43 
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Zorilla lauscht jedem einzelnen seiner Worte voller Faszination mit einem leicht verträumten Blick. Mit schillernden Augen erwidert sie seinen Blick. "Ich freue mich schon darauf, Khei. Es klingt wunderschön, so wie ihr davon erzählt" - sie wirft ihm einen sanften Blick zu - "und sehr romantisch"

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BeitragVerfasst: 21.04.2017 16:47 
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Man merkt Kheidarion deutlich an, dass er seine Heimat trotz aller Unstimmigkeiten tief und aufrichtig liebt Es ist wunderschön ..." meint er leise und verliert sich eine Weile in seinen Gedanken. Dann blickt er wieder zu ihr "Wenn du magst, kann ich dir ein paar Weisen aus meiner Heimat auf der Leier vorspielen ... allerdings müssten wir dazu wieder zurück ins Gasthaus ... ich hab sie auf meinem Zimmer"


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BeitragVerfasst: 21.04.2017 17:06 
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Mit einem verführerischen Lächeln beugt sich Zorilla zu ihm rüber. "Ihr wollt eine junge Frau wie mich, nachdem ihr sie hier im Park schon um den Finger gewickelt habt, mit auf euer Zimmer nehmen? Oh Kheidarion, da wäre ich doch eine Närrin jetzt abzulehnen. Gerne höre ich euch zu wie ihr... euer Instrument spielt", schnurrt sie ihm lustvoll zu.

Als er knallrot anläuft, kann sie sich nicht mehr halten und beginnt los zu lachen. "Dein Gesicht müsstest du sehen! Ich hab doch nur Spaß gemacht, liebster Khei! Wir wollen doch nichts überstürzen" sagt sie mit einem frechen Grinsen. Kichernd erhebt sie sich und reicht ihm ihre Hand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 17:14 
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In der Tat gerät der Prinz leicht ins Stottern und muss schlucken ,als sie ihn so verführerisch neckt. Als sie dann anfängt zu lachen, grinst er schief, halb erleichtert und halb enttäuscht, dann nimmt er ihre Hand und erhebt sich ebenfalls, um mit ihr zurück zum Gasthaus zu gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 18:00 
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Auf dem Rückweg bemerken die Beiden Turteltauben, dass scheinbar viel Zeit vergangen ist seit sie aufgebrochen sind. Viele der Spielmannsgruppen haben sich zurückgezogen und es ist deutlich leerer auf den Straßen. Die Sterne funkeln über der Stadt und die Madascheibe erhellt die Nacht, dass Kheidarion und Zorilla ohne Probleme zurück finden.

Nahe des Hafens erhascht nur ein Lokal die Aufmerksamkeit der Beiden, da aus diesem laute Musik erklingt und scheinbar noch viel los ist. Eine massige Thorwalerin steht vor der Tür und schreckt Betrunkene ab, die lieber nach Hause gehen als sich mit dem Muskelpaket anzulegen.

Am Ende der Straße erblickt Kheidarion schon das Schild zum Gasthaus 'Zum Scharfen Hoben'

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 18:07 
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"Oh, da scheint ja noch eine Menge los zu sein", bemerkt Kheidarion und wirft einen neugierigen Blick in Richtung des belebten Gasthauses. "Komm, lass uns doch mal schauen ... " meint er spontan und würde damit von seinen Freunden wohl wieder ungläubige Blicke ernten, aber 1) sind die nicht hier und 2) ist diese Nacht eh alles anders.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 18:23 
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Ah, dankeschön, dass ist sehr sympathisch von euch. Die Seniorina wird es garantiert zu schätzen wissen.
Spricht Dartan während er einen Silberling aus der Tasche kramt und dem Pagen gibt. Nachdem die Tür wieder geschlossen ist, holt er Tsaja aus dem anderen Zimmer. Tut mir leid, dass war ein Fehlalarm. Bitte wundert euch nicht, dass ich euch bat euch zu verstecken. Ich denke nur, dass es schlauer ist, wenn ich alleine mit euren Eltern rede, die ich gleich erwarte. Wenn, sie euch sehen, dann gehen sie automatisch in ihre Blockadehaltung, bei mir sind sie wahrscheinlich neutraler eingestellt.


Zuletzt geändert von Samweis am 21.04.2017 18:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 18:24 
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Die Türsteherin beäugt Kheidarion etwas skeptisch und mustert Zorilla. Aus einer Kiste hinter sich holt sie zwei Masken, welche die obere Hälfte des Gesichts des Trägers verdecken. Solche Masken kennt Kheidarion schon von manch langweiligem Maskenball."Willkommen in der Tanzenden Elfe. Hier eure Masken, um euch einen ungestörten Aufenthalt zu gewährleisten."

Die Maske die sie Kheidarion reicht ist weiß mit einigen flauschigen Federn. Die für Zorilla hingegen ist schwarz und rot und mit einigen Edelsteinen bestickt. Belustigt setzt sie sich die Maske auf. "Und, wie seh ich aus?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 18:28 
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"Ganz bezaubernd" erwidert Kheidarion galant, während er sich selbst seine Maske aufsetzt. "Darf ich bitten, Signorina?" Galant bietet er ihr den Arm, um sich gemeinsam mit ihr ins Getümmel zu stürzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 21.04.2017 21:24 
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Was ist dir nur widerfahren? Hm, was ist das, fühlt sich seltsam an "Luna, wartze kurz. Odem Arcanum Damit wirkt sie den allseits bekannten Hellsichtszauber auf den Toten. Mal sehen, was du verbirgst

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternenlose Nacht
BeitragVerfasst: 22.04.2017 10:07 
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Larona sieht wie ein rötlicher Schimmer die Leiche umgibt, jedoch immer schwächer wird. Die Magie, die ihm innehaftet, schwindet nach und nach. Anhand der Rate, mit der die Magie schwindet, und der Zeit, die ungefähr vergangen ist seit die Kapuzengestalt laut der Elfe den Wald verlassen hat, erahnt Larona, dass hier ein sehr mächtiger Zauber am Werk war.

Hinter der Tür hört Larona kurz das Rasseln von Ketten, Luna zuckt zusammen und geht einige Schritte rückwärts.

Die Tanzende Elfe

Zorilla hakt bei Kheidarion ein und die beiden betreten das belebte Lokal. Etwa 30 Gäste sind hier im geräumigen Schankraum verteilt, versammelt um einige runde Tische. Auf diesen tanzen zu Kheidarion's Erstaunen leicht bekleidete, wunderschöne Frauen. Jede von ihnen sieht einzigartig aus, sie tragen unterschiedliche Schleier, Kleider oder eine von ihnen sogar garnichts. Die Zuschauer sind gefesselt von den Darbietungen, nur ein paar von ihnen sitzen an der Theke, an der eine hübsche Tulamidin Getränke ausschenkt.

Eine der Tänzerinnen scheint eine Rahjageweihte zu sein, was sich durch ihre roten durchsichtigen Kleider verrät. Die Luft knistert förmlich vor Energie.

Hotel Yaquirien

Der Page bedankt sich bei Dartan und geht wieder. Auf Dartans Erklärung nickt Tsaja zustimmend. "Da habt ihr vermutlich Recht. Oh ich hoffe es gelingt euch. So gerne würde ich gerne wieder mit meiner Familie vereint sein!" Sie wirkt nun deutlich gefasster und zuversichtlich auf das Gespräch, das Dartan mit ihren Eltern führen würde. "Kann ich euch noch irgendwie helfen, Alessandro?"

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