Schloß Strobanoff

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garulfgrimson
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Beitrag von garulfgrimson » 12.08.2017 23:20

Slobodna Nagarski

Ragnar wird auch bleich, als er die Stimme hört. Als er sich wieder etwas beruhigt hat, und einmal tief durchgeatmet hat, antwortet er der Ritterin "Mordred hatte doch am Rahja-Tempel die Geschichte von diesem Krieger zur Zeit der Magiermogule erzählt, Ghulshev Al-Rik oder Ghulshev Nebahar? Vielleicht ist dieser gemeint." Er blickt Mordred an. "Du erwähntest auch noch einen Geweihten der Geiermutter Umm Ghulshach, der wohl mit ihm bestattet wurde. Was, wenn diese nicht so tot sind, wie sie sein sollten? Diese Karneole kommen mir vor, wie eine in zwölf Teile aufgeteilte Botschaft, es soll klar sein, das man auf alle Fälle alle braucht, um etwas zu tun. Wenn ich die letzte Botschaft richtig verstehe, dann wohl, um etwas zu bewachen." Sein Blick wandert zu der Handelsherrin. "Verzeih, Kaupmader, aber kommt Dir diese Stimme bekannt vor? Ich hoffe, es sind nur die Erinnerungen an gute Zeiten, die Dich gerade traurig machen."

Eisenhans
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Beitrag von Eisenhans » 13.08.2017 15:17

Slobodna Nagarski

Albin zieht scharf die Luft ein als die Stimme aufhört. Offensichtlich hat ihn das ganze etwas mitgenommen. "Firun und Phex, wir werden Eure Unterstützung brauchen bei dieser Aufgabe." entfährt es ihm.

Assaltaro
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Beitrag von Assaltaro » 13.08.2017 16:07

Auch bei Esmalda stellen sich sämtliche Härchen auf und unbewusst reibt sie sich über die Arme als wäre ihr kalt. "Lasst uns zuerst noch den Schutz der Götter erbitten, bevor wir aufbrechen. Rahja um die nötige Leidenschaft, Rondra um Mut und Boron um die Kraft Untote zu vernichten" Sie steht dabei schon auf und überprüft den Sitz ihrer Säbel, scheinbar möchte sie nicht länger untätig herumsitzen.
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Beitrag von Farmelon » 13.08.2017 18:46

Slobodna Nagarski

Sie berührt den Karneol, die Stimme ertönt. Mordrede versteift sich einen Moment dabei, nickt leicht als Ragnar der Ritterin antwortet und dann noch mutmaßt was er selber schon gesagt hat. Wie die Präsenz mancher Geister.Auch zu den neuen Überlegungen nickt er leicht. "Gut möglich dass die Steine eine der Sicherheitsvorkehrungen waren um die Untoten im Grab zu halten." Stimmt er zu, betrachtet dann mitfühlend die Handelsherrin. "Wie geht es Euch?"

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Beitrag von shanna » 14.08.2017 21:17

Slobodna Nagarski

Fast sofort hat sich die Handelsherrin wieder im Griff. Zu den Vermutungen, die untereinander geäußert werden, schweigt sie, hört aber interessiert zu. "Meine Unterstützung?" fragend schaut sie Albin an, "Könnt Ihr gerne haben, wenn ihr mir sagt womit oder wobei." Diese Frage ist dann wieder an alle gerichtet. Zu der Stimme mag sie augenscheinlich nichts sagen oder in der Runde nichts sagen.

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Beitrag von garulfgrimson » 15.08.2017 16:55

Slobodna Nagarski

Ein mitfühlender Blick fällt auf die Händlerin. 'Interessant ist das, was jetzt nicht gesagt wurde. Ich glaube, die beiden haben diesen Wachkreis gemeinsam aufgestellt, aber sicher bin ich mir nicht. Rausgeworfen möchte ich aber auch nicht werden, aber sehen wir doch mal, wie es läuft. ' Ragnar macht kurz den Mund auf, als wolle er etwas sagen, dann zögert er. "Nun, das finanzielle kannst Du mit Mordred und Albin regeln, wenn es um den Einkauf der benötigten Sachen geht, solltet ihr da einig werden. Ich kann da nur beisteuern, was wir wohl benötigen werden." Vor den nächsten Worten beugt er sich zur Händlerin herüber, so dass wenn möglich nur sie die Worte hören kann. "Aber Vertrauen gegen Vertrauen, ich würde Dich gerne alleine sprechen und eine Antwort auf meine letzte Frage haben wollen, denn wir riskieren eventuell unser Leben für Dich dort draußen."

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Beitrag von Farmelon » 15.08.2017 22:50

Mordred respektiert es, das Handelsherrin Nagarski sich nicht dazu äußern will. Den Karneol nimmt er wieder an sich und würde ihn auch einstecken, wendet sich dabei auch wieder an Esmalda. "Ich muss für die Reise noch ein wenig vorbereiten. Meinen Wagen werde ich wohl beim Salamander untergestellt lassen und komplett aufs Pferd umsatteln. Aber zum Rahja- und Borontempel komme ich gerne mit für ein paar Gebete. Aber nur kurz." Dann kann ich mich im rahjatempel auch direkt erkundigen wie es dem Nachtwächter geht, ob da noch etwas bei rumgekommen ist. Und mal schaun ob ich im Borontempel noch etwas geweihte oder gesegnete Graberde, oder was in der Art abstauben kann.

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Beitrag von Assaltaro » 15.08.2017 23:07

Esmalda nickt freudig lächelnd. "Schön, dass du mitkommst. Was sollten wir denn sonst noch vorbeireiten? Meine Säbel sind bereits der Göttin geweiht und ein Pferd habe ich auch. Vielleicht sollte ich meine Harfe im Tempel lassen, der könnte ein Sumpf nicht so gut bekommen?" Das letzte ist eher ein wenig überlegend zu sich selbst.
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Beitrag von garulfgrimson » 16.08.2017 00:51

"Kein Musik-Instrument mit Saiten kann die Feuchtigkeit gut ertragen. Aber vielleicht kannst Du eine Flöte aus dem Tempel bekommen, während Du Deine Harfe zur Aufbewahrung dort lässt? Dann wärst Du nicht ohne Musik." meint Ragnar, noch auf eine Reaktion der Handelsherrin wartend.

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Beitrag von shanna » 17.08.2017 16:31

Slobodna privat

Nachdem sich die anderen verabschiedet haben, kommt die Handelsherrin mit Ragnar noch einmal unter vier Augen zu seiner Frage zurück. Fast tonlos meint sie dann, "Das hört sich an wie die Stimme von Iljan. Ich habe keine Ahnung, wie so etwas geschehen kann.“

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Beitrag von Farmelon » 17.08.2017 17:40

Slobodna Nagarski

Mordred steckt seinen Vorschuss ein, ehe sie sich alle zum Aufbruch bereit machen und verabschiedet sich angemessen von der Handesherrin, wobei er auch den Karneol bei sich trägt und den anderen zu verstehen gibt das er vor dem Rahjatempel erst einmal zur Nordlandbank unterwegs ist um eben jenen Stein dort sicher zu hinterlegen.

Das Praiodane ihn dabei begleiten will nimmt er gerne und dankbar an, immerhin wäre es wirklich unschön wenn ihnen dieser Stein entwendet wird. Esmalda schlägt er ebenfalls vor mizukommen, damit er ihr dann unterwegs ein paar ihrer Fragen dazu beantworten kann, was sie sonst noch so für die Reise vorbereiten sollte, falls sich kein anderer ihrer deswegen annimmt.


Weg zur Nordlandbank

Wenn man nicht wüsste das Mordred den Stein mit sich trägt würde man es ihm nicht anmerken, auch wenn er es an einem gewissen Maß beiläufiger Wachsamkeit definitiv nicht mangeln lässt. "Du solltest etwas Wechselkleidung mitnehmen, Proviant für mehrere Tage, Wasser.....Also erst einmal das Übliche für Reisen hier in der Gegend, Flickzeug falls es etwas rauer wird. Es kann auch nicht schaden wenn du noch ein paar Fackeln einpackst, Seil, eventuell ein Tuch um dir im zweifel Mund und Nase bedecken zu können je nachdem wo und wie wir unterwegs sind......Etwas Kletterausrüstung, zusätzliches Öl für die Lampe falls du eine hast. Auf jeden Fall noch ein Brecheisen und anderes gröberes Werkzeug, falls wir etwas aufbrechen oder freilegen müssen. Pergament und Kohlestifte, einfache Kreide. Auf jeden Fall noch ein paar stabilere Handschuhe wenn wir wirklich bei gröberen Dingen mit anpacken müssen...... Zählt er dies und ein paar andere Dinge auf welche auf so einer Expedition nützlich sein können.


Nordlandbank

Bei der Bank selber ist es recht zügig erledigt. Mordred ist nicht das erste mal hier und kontrolliert wie der verschlossene Samtbeutel nebst Inhalt in eins seiner Schließfächer eingeschlossen wird, nachdem alle sicherheitsrelevanten Dinge abgeklärt sind, in ein anderes als der andere Stein. Sicher ist sicher.
Selbstverständlich bedankt er sich für die Mühe und ist kurz darauf auch wieder draußen vor der Bank und atmet doch einmal tiefer durch und bedankt sich bei Praiodane da es sie wohl in andere Tempel ziehen wird. "Vielen Dank Euer Wohlgeboren, jetzt fühle ich mich schon besser. Trotzdem sollten wir später, wenn wir alle wieder beisammen sind, noch die Nachtwache regeln falls wir wieder Besuch bekommen.


Rahja-Tempel

Den Weg zum Rahjatempel nutzt er auch wieder um eventuelle Fragen so gut es geht zu klären, überlässt sobald sie bei der beeindruckenden Temelanlage ankommen auch wieder Esmalda die Führung und bewundert diesmal einen Moment die Gärten und Anlagen, was beim letzten Besuch nicht möglich war.
Im Tempel selber sucht er sich jemanden um sich um den Zustand des Nachtwächters zu erkunden, ob dieser noch etwas erzählt hat, sucht sich ansonsten nach der rituellen, obligatorischen Wäsche mit leicht nach Rosen duftenden Wasser eine ruhigere Stelle wo er mit seinen Gedanken etwas alleine sein kann, sucht sich auch einen der Altäre für etwas das nach Außen wie ein stummes Gebet wirkt.


Boron-Tempel

Der Weg zum Borontempel ist auch rasch gefunden, nachdem man im Rahjatempel fertig ist.

Im äußeren teil Festums, bei der Jodekspitze liegt die ummauerte Boronstadt welche sich über den großteils unterirdisch angelegten Borontempel betreten lässt. Im Norden der Boronstadt die Krypten und Grabhäuser der Reichen und Bedeutenden, zusätzlich zu dutzenden von Familienschreinen die mal mehr und mal weniger geschmückt sind. Im Süden der Gräberfriedhof der ärmeren Leute, was allerdings nicht weniger gut gepflegt ist.
Aber so weit treibt es Mordred ja nicht, er bleibt im unterirdischen Tempel.

im Die Umstellung ist schon.....erschlagend. Wo der Rahjatempel hell und offen, einladend und sinnlich wirkte scheint der Tempel des Schweigsamen das ziemliche Gegenteil davon zu sein. Die ganze Atmossphäre wirkt...stiller....ruhiger....beinahe bedrückender könnte man sagen. Vor Boron sind alle gleich, daran soll der Abstieg in die unterirdischen gefilde erinnern. Weitläufig mit vielen Fluren und Kammern ist es dennoch bedrückend für viele, der hohle Klang von Stiefeln falls er auftritt, das Flackern von Lichtquellen welche eher spärlich eingesetzt werden und umhergehende Geweihte welche bald wieder im Dunkeln verschwinden. Aber auch einige Golgariten und Marbiden finden sich sicherlich wenn man lange genug sucht.
An einem der Schreine steht ein junges Paar, der mann hält die Frau im Arm während sie mühsam unterdrückt schluzt, ein Diener des Rabengottes ihnen beisteht, wo anders werden Opfergaben dargeboten oder Ratschläge eingeholt, während an der Boronstatue mehrere jüngere Novizen schweigend knien und offenbar stumm beten, während durch das Fackellicht Mosaike halb beleuchtet werden auf denen man einige Szenen der boronischen Glaubenswelt erkennen kann. Wo anders betet jemand an einem Golgarischrein, während wo anders gerade Bishdariel ein Opfer gebracht wird.

Und doch, alles ist schwer zu überblicken, es ist nicht einmal gewollt das man das kann. Und so ist es doch die allseits vernehmbare, oder eher nicht vernehmbare und spürbare Stille hier unter der Erde, die Kühle welchem man hauptsächlich erfährt.

Dennoch wirkt Mordred nicht viel anders als zuvor, allerdings respektvoll ruhig und still, wartet darauf das ein Geweihter ihn anspricht wie es sich gehört und kurz darauf ist auch Mordred nur noch einer von denen welche sich in den Schatten und Halbschatten befinden, oder auch anderen teilen der Anlage und sein Anliegen zu erklären, auch wenn er dabei die beiden Mumien außen vor lässt und von der Reise erzählt die an den Totensümpfen vorbei führen, eventuell auch teils hindurch, weswegen er hier ist um für Beistand zu bitten, dazu einen Talisman, so etwas wie ein Säckchen gesegnete Graberde welche er dabei mit sich führen kann oder etwas in der Art.

Nach der ruhigen, stillen Besprechung, geht es für Mordred dann doch weiter in die eigentliche Boronstadt, wo er sich für die nächste halbe Stunde einigen Laiendienern anschließt welche Gräber pflegen, Lichter entzünden oder verwelkte Blumen austauschen, Wege rechen, Unkraut zupfen und anderes, den Verstorbenen so seinen Respekt bekundet während er stumm und zügig die ihm angewiesene Arbeit verrichtet und dabei auch einige der kleineren Gewächse zurecht stutzt falls nötig und zur Hand geht wo er sich auskennt.
Eine andere Art der Spende oder des Opferss. Dem Gott des Todes einen kleinen Teil der Lebenszeit dieses Tages opfern um den Toten zugleich Respekt zu zollen.

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Beitrag von garulfgrimson » 17.08.2017 19:09

Slobodna Nagarski - Privat
"Das habe ich mir fast gedacht, als ich Deine Reaktion gesehen habe. Möglichkeiten, wie das passiert sein könnte, gibt es einige, ich denke wir werden herausfinden, was passiert ist. Hab Dank, das Du mir meine Vermutung bestätigt hast. Jetzt werde auch ich mich des Zuspruches der Götter versichern, bevor wir aufbrechen." Mit einem Nicken und einem freundlichen Lächeln verabschiedet sich Ragnar von der Handelsherrin.

Da ihn wohl keiner zum Swafnir-Tempel begleiten will, bricht er alleine dorthin auf. In diesem, wie auch im Travia und im Rahja-Tempel nimmt er sich kurz Zeit für eine Meditation und um zu beten. An den Schreinen bittet er um Schutz für sich und sie kleine Gruppe, die sie nun sind, und Swafnir auch um Segen für die schwere Reise, die sie jetzt antreten werden.

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Beitrag von Chephren » 17.08.2017 21:23

Nordlandbank
Das sollten wir da habt ihr recht. Wobei ich ja fast hoffe, dass sie es noch einmal versuchen. Ein paar Fragen hätte ich nämlich an diese Gesellen
...

Praiostempel, Traviatempel, Rondratempel
Danach macht sie sich auf den Weg zum Praiostempel wo sie um Bestand bei der Bekämpfung dieses unheiligen Gezücht betet sowie darum dass Praios Licht auf diese rätselhafte Geschichte scheine.
Ganz ähnlich sehen noch ihre Gänge zu Travia und Rondratempel aus, wobei sie natürlich im ersteren um den Schutz der Gruppe betet und im letzteren um Mut die Untoten zu erschlagen.

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Beitrag von Eisenhans » 18.08.2017 10:21

Slobodna Nagarski

Albin verabschiedet sich höflich von der Handelsherrin. "Eine erschreckende Geschichte, aber keine Sorge, wir werden uns darum kümmern und Euch schnellstmöglich Bericht erstatten. Hoffentlich dann mit der frohen Nachricht, dass diese Wesen bornogefällig vernichtet sind. bemerkt er wobei er auch galant den Vorschuss der Dame einsteckt.

Firun Tempel

Als die Gefährten die Handelsherrin verlassen haben, verabschiedet sich Albin von ihnen und vereinbart wo sie sich später wieder treffen. Tief in Gedanken macht er sich auf den Weg an der Stadtmauer vorbei ins Festumer Westende bevor er etwa eine halbe Stunde später am Firun Tempel ankommt, der vollständig aus Geweihen, Moos und Lehm gebaut ist. In diesem Umfeld versucht sich Albin einzustimmen auf die bevorstehende Jagd auf diese Frevelwesen. "Herr der inneren und äußeren Kälte, Alter vom Berg, stärke mich für diese Jagd. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun um diese Wesen wider der Natur aus unseren Landen zu tilgen. betet er während er Jagdspiess und Bogen auf den Altar legt und den Geweihten bittet diese zu weihen. "Nach der Jagd gelobe ich, dir Trophäen zu bringen die Deiner würdig sind. endet er die kurze Andacht bevor er aufsteht und sich wieder der Stadt zuwendet.

Phextempel

Aus diesem wilden Umfeld herausgetreten, macht sich Albin auf den Weg in den Oberen Hafen von Festum. Dort liegt der Tempel des Fuchses, der als nächtlicher Jäger Albins zweiter Patron ist. Auch wenn er sich eher zur tulamidischen Form der Anbetung hingezogen fühlt, ist er doch erfreut als er in die vom blauem Rauch des Mohacca umnebelte Tempelhalle eintritt. Er tritt an einen der Geweihten heran und bittet ihn mit einer grossen Spenden, die Hälfte des Vorschusses, zu einer Unterhaltung. Im Alkoven beschreibt Albin das bevorstehende Wagnis und bitte um die Weihe seiner Kurzschwerter, Phexgefällige Waffen wie er seit seiner Lehrstunden in den Tulamidenlanden weiss.

Etwas Später

Als er die Gefährten wieder trifft, ist Albin schon für die Reise bereit: bewaffnet und mit leichtem Gepäck und haltbaren Vorräten.

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Beitrag von WeZwanzig » 18.08.2017 12:33

Hallen des Quecksilbers
Nachdem sich Iivarr von den anderen verabschiedet hat, begibt er sich ein letztes mal für längere Zeit zur Akademie. Dort packt er alles zusammen, was er für so eine längere Reise gebrachen könnte. Als er damit fertig ist, begibt er sich noch einmal ins Lehrerzimmer, um sich dort ein wenig mit seinen Kollegen auszutauschen. Wie er es erwatet hatte, war es nicht unbemerkt geblieben, dass er und seine neuen Freunde aufgedeckt haben, das im Hafen zwei Untote ihr Unwesen treiben. Natürlich hatte sich die Stadtwache da gleich an die Akademie gewandt, und dabei war auch sein Name gefallen. Tja, dann kann man da hoffentlich doch etwas daraus machen. "Ihr wisst genau, wem dieses Kontor gehört, in dem der Nachtwächter überfallen wurden. Ugo Strobanoff! Als es noch um eine gescheiterte Expedition ging kann ich das Schweigen ja noch verstehen, aber Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, das diese Untoten und das Erbe Strobanoffs nicht in Verbindung stehen! Daher bitte ich euch, lasst doch endlich die Geheimnisskrämerei und erzählt mir, was auf dieser Expedition passiert ist! Es geht nicht mehr nur um ein altes Anwesen irgendwo im Hintrland, wo es keinen stört, inzwischen bedroht es Festum selbst!", wendet er sich an einen seiner Kollegen, von dem er sich antworten erhofft.
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Beitrag von Assaltaro » 18.08.2017 12:55

Weg zur Nordlandbank

Esmalda hatte zugestimmt zuerst mit zur Nordlandbank zu kommen und nickt immer wieder bei Mordreds Aufzählungen, während sie sich in Gedanken schon eine Einkaufsliste anfertigt. Wechselkleidung hat sie jetzt wohl genug mit dem neuen Tuch, und die Schleier lassen sich auch gut vor Mund und Nase binden. Fehlen also noch ein paar Fackeln, ein Kletterseil und die Handschuhe.
Bei der Bank selber blickt sie sich nur neugierig in dem Gebäude um und wartet auf ihre Gefährten


Rahjatempel

Vor der rituellen Reinigung legt Esmalda wie üblich ihre Kleidung ab und betritt den Hauptraum gänzlich unbekleidet, nur ihre zwei Säbel hält sie in der Hand. Mordred lässt sie bei ihrem stillen Gebet in Ruhe und tritt vor einen der anderen Altäre. "Herrin Radscha, schönste unter den Göttern. Eine wichtige und gefährliche Aufgabe liegt vor uns. So möchte ich dir diesen Tanz schenken, dass er mich mit der nötigen Leidenschaft erfüllt, die Untoten bis zum Ende zu verfolgen und zur Strecke zu bringen. Herrin der Ekstase versetze mich im rechten Moment in den Kampfrausch, den du so gerne an uns siehst." Damit geht sie wieder ein paar Schritte zurück und beginnt mit ihrem Tanz. Die zwei Säbel wirbeln schnell und kraftvoll umher, der Tanz ist deutlich wilder als der letzte und obwohl er immer noch sehr schön ist, haftet ihm etwas sehr kriegerisches an. Auch wenn es vorher vielleicht so gewirkt hat, als wären die Säbel nur Zierde, spätestens jetzt erkennt man die Kriegerin Radschas. Schwer atmend führt sie den letzten Streich gegen einen imaginären Gegner und fällt auf ein Knie, den Kopf tief gesenkt vor dem Alter mit der Göttinnenstatue.
Sie erhebt sich langsam und nimmt erneut ein Bad im Becken der Reinigung, um sich den Schweiß abzuwaschen und kleidet sich am Eingang wieder in das Tuch. Beim Ankleiden hatte sie ein wenig gezögert und zuerst die Schleier betrachtet, dann aber doch seufzend das weite Tuch um den Körper geschlungen.


Borontempel

Im Borontempel wirkt sie dagegen deutlich fehl am Platz, ihre Kleidung in leuchtenden Farben ist mit der einzige Farbtupfer in dem Tempel. Davon lässt sie sich aber nicht weiter beirren und kniet vor dem Altar. Im stillen Gebet bittet sie um die Kraft die Untoten zu bezwingen.


Rondratempel

Hier fühlt sie sich schon wieder ein Stück weit wohler, auch wenn sie die einzige Kriegerin ohne Rüstung sein dürfte. Doch voller Zuversicht tritt sie vor die große Rondrastatue, denn sie weiß sie muss sich nicht hinter den anderen verstecken. Die älteren im Kloster hatten oft die Geschichte erzählt, wie die Säbeltänzer von einer Amazone gegründet wurde und waren die Amazonen nicht Rondras auserwähltes Volk? Folglich muss auch etwas davon ihn ihr stecken. Vor der Statue kniet sie nieder. "Große Himmelsleuin, auch dich möchte ich um Beistand bitten. Ein Gefährte meinte einmal ich wäre eine Diener Rahjas mit dem Herz einer Löwin, so bitte ich dich, dies noch weiter zu stärken. Schenke mir den Mut, nicht vor den Untoten zurück zu weichen und der nächste Tanz mit den Säbeln gehört dir statt meiner Herrin"

Damit erhebt sie sich wieder und trifft sich nach einer kurzen Einkaufsrunde wieder mit ihren Gefährten.
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Beitrag von Farmelon » 18.08.2017 16:38

Nordlandbank - Früher

Praiodanes Antwort bringt ihr ein zustimmendes Nicken von Mordred ein. "Ich schätze da sind wir uns einig. Außerdem, lieber jetzt wo wir mehr Kontrolle haben als sobald wir unterwegs sind. Auch wenn Kriegskunde nicht zu meinen Fähigkeiten gehört müssen wir es den anderen ja nicht leichter als nötig machen." Ich würde ja auch gerne heute Nacht.....Aber sie sind jetzt ebenso wie wir vor gewarnt. Und ich brauch diese Nacht definitiv mehr Schlaf!

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Beitrag von shanna » 21.08.2017 20:10

Halle des Quecksilbers

Iivarr hat Glück und trifft einen der jungen Magier, die bei einer der Expeditionen zum Schloß dabei waren, Elkjow Luminow – Adeptus Minor. Der arrogante sportliche Magier mit den halblangen braunen Haaren zieht Iivarr in einen etwas abgeschiedenen Teil des Lehrzimmers. „Nun denn, ich war bei der ersten Expedition damals dabei.“ Der Blick dabei sagt so einiges – denn da die erste Expedition erfolglos war, nagt das wohl an dem allzu großen Ego des Magiers. Zumindest bekommt aber Iivarr eine ziemlich genaue Zeichnung des Schloßes von außen und der Umgebung, so dass man dort nicht wie Falschgeld herum laufen muss. „Strobanoff hat um sein Schloß herum vor langer Zeit ein richtiges Dorf angesiedelt, das aber zu der Zeit, als wir dort waren, schon teilweise verlassen war. Von den übrig gebliebenen Bewohnern, wollte keiner so recht mit uns reden.“, meint er noch – warum das bei Elkjows üblichem Auftreten wohl so war, kann Iivarr sich schon lebhaft vorstellen. So ein wenig druckst er herum oder Iivarr meint, da wäre wohl noch nicht alles gesagt. „Die magische Untersuchung der Stätte damals war, nun ja, speziell und gelang nicht so wie geplant. Dort, wo das Schloß steht, befinden sich, also vermuten wir,…“ – kann man doch herrlich drumherum reden, wird hier mal wieder richtig klar - „… vielleicht bornische Kraftlinien.“ - aber ist das jetzt schon alles?
Zuletzt geändert von shanna am 24.10.2017 12:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Farmelon » 21.08.2017 21:55

Boron-Tempel

Ein halb verblühter Rosenstock,die üppigen und ausladenden, creme bis Aprikofarbenen Blüten beinahe faustgroß. Sie verströmen einen schon beinahe betörenden Duft welcher aus der Nähe nur noch intensiver wird, aber nicht unangenehm aufdringlich. Mordred wählt sorgfältig aus welche der Blüten er zusammen mit einem Teil der Zweige stutzt, welche wohl noch ein paar Tage halten werden. Das charakteristische Brummen einer Hummel, welche sich gerade durch die Blütenblätter einer Blüte hindurch bewegt um sich am Pollen zu laben ist schon mit das kräftigste Geräusch, abgesehen von dem leisen Kratzen und Schneiden der Werkzeuge, das Rascheln von eeingetrockneten Blüten und Blättern, oder auch mal der Schrei eines Rabens......
Die kräftigsten Triebe lässt er länger, Schwächere werden tiefer gekürzt oder komplett entfernt, immer auf ein kräftiges gesundes Auge welches nach Außen zeigt so dass die neuen Triebe mit den weiteren Blütenknospen nicht ineinander wachsen sondern sich frei entwickeln können.

Einige der Blütenblätter, jedes von ihnen noch leicht duftend, sind zu Boden gefallen so dass er sie aufsammelt, ehe er das steinerene Boronsrad wieder freilegt welches zum Teil von wuchernden, bodendeckenden und immergrünen Kriechpflanzen bedeckt ist, schneidet auch diese gekonnt mit wenigen Schnitten zurück und bringt sie wieder in Form, ebenso wie er danach die verblühten Schnittpflanzen aus der in den Boden eingelassenen Vase entfernt, ebenso das leicht abgestandene Wasser und sich danach dem nächsten Grab zuwendet wo weniger zu tun ist. Hier muss er nur zwei kleinere Eisbegonien welche eingegangen sind aus der Erde ziehen und dafür zwei neue davon einsetzen, andrücken, kurz anwässern und so das Bild welches sich bietet wieder zu verbessern, dabei das Gefühl der kühleren, leicht feuchten Erde zwischen seinen Fingern, wie sie lebt und atmet.

Das alles hat auch den Vorteil, dass Mordred in der Zeit zum Teil seinen eigenen Gedanken nachhängen kann, dabei etwas zur Ruhe kommt und in Gedanken durchgeht was er schon beim Grafengut für eine Weiterreise ohne Wagen vorbereitet hat, ebenso die paar Handgriffe welche er deswegen noch zu tun haben wird.

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Beitrag von shanna » 21.08.2017 22:59

Halle des Quecksilbers

Nachdem er sich ein wenig umgeschaut hat und Iivarr nicht locker läßt, räuspert sich Elkjow, "Also, das weißt Du jetzt aber nicht offiziell von mir. Klar?" und wieder dieser Blick durch den Raum, "Vor Jahren, als der alte Strobanoff, das Schloß wohl umgebaut hat, hat die Akademie ihm Koschbasalt geliefert und zwar zwei Quader. Wofür er das genau brauchte weiß hier allerdings keiner.“ – was wohl soweit auch stimmt… den Grund ihr euch aber durchaus denken könnt – „Und zusätzlich noch einen halben Quader Blaubasalt. Auch wohl deshalb hatte unsere Expedition damals wohl nicht den gewünschten Erfolg.“ – Das wäre wohl zu klären und Iivarr macht sich so seine Gedanken, was zaubern auf oder in der Nähe von Kraftlinien zur Folge haben kann. „Was genau, das für Umbauten waren, weiß ich nicht, doch Groschax groscho Grombolosch war damals dabei. Er arbeitet eigentlich bei dem Fallenbauer-Meister Argasch in Punin, doch hörte man, er solle in der Stadt sein.“ Damit erschöpft sich allerdings das Wissen von Elkjow.

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Beitrag von WeZwanzig » 23.08.2017 06:41

Hallen des Quecksilbers -> Tempel des Erdfeuers
"Danke, Collega, ihr habt mir sehr weitergeholfen. Und keine Angst, ich hab jetzt schon vergessen, wer mir das alles erzählt hat", verabschiedet sich Iivarr von seinem Kollegen und verlässt die Akademie wieder
Muss diesen Zwerg finden... Nur wo? Könnte im Grunde überall sein der Gute. In Ermangelung einer besseren Idee, macht er sich auf in Richung des örtlchen Ingerimm-Tempel. Wenn ein begnadeter Handwerker aus Punin angereist kommt, dann werden die schon wissen, wo man ihn finden kann. Ansonsten haben sich um den Tempel auch ein paar zwergische Handwerker niedergelassen. So macht er sich auf Richtung Oberer Hafen, um sich dort durchzufragen.
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Beitrag von shanna » 23.08.2017 22:45

Ingerimm-Tempel

Die Anlaufstelle ist ganz gut gewählt, denn gerade zwischen den Aufträgen findet man hier doch mehr Handwerker der Zunft, als man vermuten mag. Nach der Beschreibung ist Groschax nicht so schwer auszumachen, sind doch nicht überwiegend Zwerge in dem Tempel zu finden. Der relativ junge Zwerg von gerade mal 90 Götterläufen mit dem wallendem rotem Haupthaar und dem gleichfarbigen Bart fällt auch hier durchaus auf. Er steht an einem der vielen lodernden Feuer und unterhält sich gerade mit einem Geweihten ziemlich lautstark.

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Beitrag von WeZwanzig » 24.08.2017 22:00

Ingerimm-Tempel
Ehrfürchtig betritt Iivarr den Tempel des Schmiedegottes. Das war das erste mal, das er ihn betrat und so sieht er sich erstmal um, lässt die fein gearbeiteten Mauern, die Wärme der Feuer, das rhytmische Schlagen von Hämmern im Hintergrund auf sich wirken. Als er dann den Zwerg entdeckt stellt er sich in der Nähe hin und wartet geduldig darauf, dass dieser sein Gespräch beendet. Als dieser endlich sein Gespräch mit dem Geweihten beendet hat, grüßt er freundlich. "Ingerimm zum Gruße, Herr Groschax, darf ich kurz um eure Aufmerksamkeit bitten? Iivarr Arkanion von den Majava-Lie, aus den Hallen des Quecksilbers zu Festum. Dürfte ich euch ein paar Fragen stellen zu einem Auftrag, den ihr vor einiger Zeit für den Herren Strobanoff ausgeführt habt. Wie ich hörte habt ihr am Umbau seines Anwesens geholfen und dort sogar Blaubasalt verbaut. Könnt ihr mir bitte genaueres über die Art de Umbaumaßnahmen erzählen?"
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Beitrag von Farmelon » 27.08.2017 16:33

Boron-Tempel

Schon fast schade, als seine Zeit hier endet. Die Zeit welche Mordred opfert und spendet. Das hier ist auf seine Art sehr beruhigend, nicht nur seinen Gedanken nachhängen zu können dabei sondern sich auch wirklich auf jeden Aspekt seiner Arbeiten zu konzentrieren. Manch einer der meint ihn besser zu kennen würde kaum glauben dass er das hier gerade sehr genießt. Vor allem diejenigen die erlebt haben wie wild und ausschweifend, exzessiv er mit Schnaps, Mann und Gesang zu feiern versteht wenn er sich völlig darauf einlässt und es nicht nur auslebt sondern mit jeder Faser seines Wesens lebt.
Ebenso wie manch einer der ihn in dieser Stimmung im Moment, oder bei dieser Arbeit, dieser Selbstfindung kennen oder erleben würde ebenso kaum glauben würde wie wild und ausschweifend Mordred bei anderen Gelegenheiten wirken kann, jetzt wo er sich ebenso vollkommen auf das hier einlässt und es lebt, es genießt. Nein, nicht wirken kann, sondern sein kann da der kleine Halbelf in sich selber einiges vereint was manch einer als unvereinbar bezeichnen würde. Und das ohne darüber in Selbstzweifel auszubrechen. Er ist wie er ist und all das gehört zum Leben dazu, all das IST Leben. Mordred wirkt hier ebenso wenig fehl am Platz wie zuvor im Rahjatempel.

Aber jetzt endet die Zeit hier, der Borongeweihte von vorhin bringt ihm schweigend einen Lederbeutel und nickt leicht, worauf Mordred dankend seine momentane Arbeit sorgfältig beendet und aufräumt so dass andere weitermachen können, ehe er den Beutel mit borongesegneter Graberde füllt und sich wortlos von den anderen verabschiedet, sich am Ausgang der Grabstadt säubert, penibel darauf achtet auch die Fingernägel in gutem Zustand zu halten, ehe er sich auch dort bei dem gesegneten Wasser zwei Phiolen abfüllt um danach den unterirdischen Tempel zu betreten, dann wieder zu verlassen, da ihn seine weiteren Wege zum Bund des roten Salamanders führen werden.......

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Beitrag von shanna » 27.08.2017 19:24

Ingerimm-Tempel

Meister Groschax guckt erstaunt als er von Iivarr angesprochen wird und seufzt, „Immer diese Hektik bei euch Großlingen. Was interessiert Ihr euch denn für den Alten Strobanoff? Naja, aber es stimmt schon, doch begeben wir uns doch in weniger überlaufene Gefilde.“, antwortet er dem Magier und verzieht sich in eine der kleinen Nischen, wo man euch wenig Aufmerksamkeit schenkt. „Der Herr Strobanoff hat bei meinem Dienstherrn Argasch in Punin vor Jahrzehnten einen Vertrag für die Einrichtung seines Schlosses geschlossen, inclusive Wartungszusatzleistung. Deshalb bin ich auch in Festum und musste hier erfahren, was sich in den letzten Jahren getan hat.“ Er kratzt sich seinen opulenten Bart. „Soweit ich mich entsinne, allerdings war ich bei dem Bau nicht direkt beteiligt, wurden auf dem Grundstück Katakomben, ich meine unter dem Boronsanger, gebaut. Dafür wurde auch der Blaubasalt gebraucht.“ Dann gibt er Iivarr noch eine Liste der verwendeten Baumaterialien und Grundrisse vom Schloß selber. Wenn noch Fragen wären, könnte Iivarr gerne noch nachfragen oder einen Boten schicken, er wäre noch wohl zwei Wochen in Festum.

Raus aus Festum

So trefft ihr euch alle nach einiger Zeit wieder, tauscht euch über die erhaltenen Informationen aus und schlaft euch noch einmal im Gasthaus richtig aus. Am nächsten Morgen, das Wetter ist sommerlich warm und die Vögel zwitschern als ihr Festum in Richtung Firun auf der Reichsstrasse verlaßt. Der nächste Anlaufpunkt könnte das an der Reichsstrasse gelegene Schlüsselfels sein.

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Beitrag von garulfgrimson » 27.08.2017 19:32

Raus aus Festum

Ragnar genießt es, nach all der Zeit wieder unterwegs zu sein, aber gerade deswegen wird beim Frühstück noch einmal richtig zugelangt. Ab jetzt wird ja für längere Zeit der Reiseproviant alles sein, was es Nahrhaftes gibt, es sei denn, es wird zwischendurch eine Jagdpause eingelegt, dann käme auch Frischfleisch auf den Tisch. Nach dem Frühstück werden dann alle Sachen gepackt und die Rechnung beglichen. Den Weg aus Festum raus lässt Ragnar gemächlich angehen, hat doch sein Tralloper eh einen längeren Schritt als die anderen. Da sich die Pferde noch nicht kennen, achtet er auf sein Pferd, damit es keine Probleme während der Reise gibt. Das klären des Futterranges untereinander können die Tiere dann bei der ersten Rast erledigen.

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Beitrag von Farmelon » 27.08.2017 19:51

Salamander

Im Salamander angekommen kümmert Mordred sich erst einmal um das Unvermeidliche. Papierkram den er durchsehen muss, bearbeiten, auch hier wollen der ein oder andere Kontakt zumindest kurz gepflegt werden ehe er sich um eine längere Unterkunft für Brunna kümmert die angewiesen wird was sie zu tun hat. Dazu noch ein Handgeld zusätzlich zu allem für die laufenden Kosten, mit welchem sie nach eigenem Ermessen verfahren darf bis er zurückkehrt. Immerhin kann sie so die arbeitsfreie Zeit auch etwas genießen.

Beim Wagen und den Pferden lässt er sich dann aber noch einmal ordentlich von ihr zur Hand gehen. Das was beim Grafen schon vorbereitet wurde wird nun zum Abschluss gebracht, weswegen es diesmal auch bedeutend weniger Zeit benötigt.
Nicht das Mordred deswegen schludern würde. Er ist es gewohnt zu reisen und zu packen, so dass alles gesichert ist, das Wichtige gut greifbar oder verborgen, alles reisefest gemacht und da wo es drauf ankommt auch Wetter- und Wasserfest bei beiden Pferden die er mitnimmt.

So geht es dann auch zurück zur Herberge Larvitza, bis auf wenige Dinge die noch besprochen werden fix und fertig für die Reise. Auf dem Weg hält er noch an einem Markt, kauft sich dort zwei kleinere Handtrommeln die er ebenfalls einpackt.


Raus aus Festum

Noch einmal richtig ausschlafen, das braucht er! Aber nicht ohne das dennoch Wachen gehalten werden!
Am nächsten Morgen, falls nicht schon noch Gestern möglich, wird besorgt was nach der Besprechung sichtlich noch fehlte oder ergänzt werden musste .Etwa Seil, Zelte, oder Proviant für so viele Personen.
Der letzte kurze Gang zur Nordlandbank geschieht allerdings erst früh am Morgen, sicher ist sicher.


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Raus aus Festum, die Stadt hinter sich lassend und der Straße folgend genießt Mordred ihren Aufbruch. Zwar ist er kein ganz so guter Reiter wie er seinen Karren zu lenken versteht, aber er weiß was er macht und wann er es machen muss so dass es definitiv schlechtere Reiter gibt. Dazu weiß er wie er sich im Sattel halten muss um auch lange durchzuhalten ohne dabei zu ermüden oder sich wundzuscheuern.
Sommerlich warm, zwitschernde Vögel, entgegenkommende Karren und Reisende, Bauern oder Kaufleute, welche ihnen entgegen in die Stadt strömen stimmt der Elfenmischling mal wieder ein Lied an.
Leicht wehmütig, gepaart mit Sehnsücht und Gefühl, diesmal nicht morbid oder makaber aber auf Seine Art soch nicht so recht passend. Oder vielleicht doch? Ein Reiselied. Immerhin handelt es sich um ein altes thorwalsches Seemanslied.

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Beitrag von Eisenhans » 27.08.2017 20:08

Raus aus Festum

Albin scheint, hoch zu Ross und auf der Strasse, in seinem Element. Die frische Luft des Waldes und die Reisenden versprechen ein Abenteuer und das Ziel, ein geheimnisvolles Schloss mit darin zu entdeckenden Schätzen und verlorenem Wissen spornt ihn an.

Entspannt plaudert er mit seinen Reisegefährten, er scheint sich auf der Strasse recht sicher zu fühlen aber die Gefährten merken auch wie der routinierte Reisende und Jäger trotz allem die Umgebung betrachtet. Zusätzlich zu den Kurzschwertern trägt er jetzt auch noch ein Langschwert und am Sattel hangen Bogentasche, Jagdspieß und der Schild....der Festumer Händlersohn macht einen sehr wehrhaften Eindruck, die Ereignisse in Festum haben ihn anscheinend vorsichtiger werden lassen. Wenigstens hatte er, als er die Gefährten auf dem Rückweg der Jagdpartie getroffen hatte, keinen dabei.

Bei Mordreds Reiselied summt er mit und klopft mit einer Hand im Takt auf den Sattel.

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Beitrag von Chephren » 28.08.2017 00:13

Raus aus Festum
Praiodane hat Mordred noch angeboten ihn am Morgen zur Nordlankbank zu begleiten um die Steine zu bewachen, je nachdem was er möchte.

Zu Pferd ist die junge Frau tatsächlich das Musterbeispiel einer Ritterin. Gerüstet in eine leichte Plattenrüstung, das Schild am Pferd, die Kriegslanze auf dem Steigbügel aufgestellt, das offene blonde Haar umspielt ihr Gesicht, so stellt jeder Junge sich eine Ritterin vor.
Das Lied genießt sie, ebenso wie den entspannten Sommerritt.

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Beitrag von Farmelon » 28.08.2017 21:11

Raus aus Festum

Mordred stimmt noch in das ein oder andere Reiselied ein, genießt den beginn ihrer Reise und das er diese nacht deutlichm mehr Schlaf bekommen hat ist auch vorteilhaft zu nennen. Nachdem sie so diejenigen welche nach Festum hinein wollen hinter sich lassen, die Mauern der Stadt kleiner werden, wendet er sich auch in anderen Belangen an seine anderen Gefährten. "Bald kommen wir wieder bei Schlüsselfels vorbei. Wir sollten den Grafen kurz informieren. Und vielleicht hat er ja noch etwas erfahren, oder sich etwas ereignet das uns noch interessieren könnte."

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