Der weiße Berg

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Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 15.12.2015 02:04

Wir schreiben das Jahr 1028 BF und befinden uns Ende Praios. Überall im Reiche Andergast eilen die Herolde durch die Lande und verkünden in den Städten und Dörfern Land auf, Land ab:

"Höret, Volk, höret! Wir tun kund und zu wissen, wir Freiherr Waldomir von Bärental geben uns die Ehre, anlässlich des Traviabundes meiner Tochter Traverike von Bärental mit Ritter Ysgol von Tatzenhain eine große Turnei auszurufen. Ritter und Streiter aus aller Herren Länder seien aufgerufen, sich von 12. bis 16. Praios auf der großen Wiese vor Burg Bärental zu Andrafall einzufinden, wo sie um Ruhm und Ehre gegeneinander streiten können. Auf die Sieger wartet neben einem Tanz mit der lieblichen Braut auch noch manch anderer wertvoller Preis. Doch auch, wer nicht von Rondras Gaben beseelt ist, möge an den großen Feierlichkeiten teilnehmen, denn die Turnei findet zeitgleich mit dem alljährlichen Andrafaller Volksfest statt. Es warten Gaukler und Spielleute, und sogar ein Jahrmarkt mit Händlern aus aller Herren Länder wird abgehalten. Also strömet in Massen herbei, ihr edlen Recken, eilet heran, ihr schönen Maiden, denn auf Burg Bärental gilt es, einen Traviabund zu feiern, zu dem sich selbst seine prinzliche Hoheit, Prinz Wendelmir von Andergast angesagt hat."

In den Tagen nach dem Aufruf scheinen dem aufmerksamen Wanderer die Straßen des Königreiches irgendwie voller zu sein als sonst - treibt sich doch so mancherlei seltsames Volk auf den Straßen und in den zahlreichen Wäldern herum. So sieht man immer wieder Grüppchen mit bunten Wagen, Ritter mit ihrem Gefolge, auch einzelne Zwerge und Elfen sich durch den Steineichenwald in Richtung Andrafall bewegen.
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Andrafall.jpg
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 23.12.2015 00:06

Aus Richtung Andergast kommend sieht man durch die aufziehende Dämmerung in den Ausläufern des Steineichenwaldes eine kleine Gruppe nach einem Quartier für die bald anbrechende Nacht Ausschau halten. Beim Näherkommen kann man zwei Frauen und einen Mann zu Pferde erkennen, die jeder noch ein Packpferd mit sich führen.
Diese Landschaft, durchzogen von tiefen Schluchten und bestanden von dunklen Wäldern aus Schwarzfichten, Föhren, Buchen und den majestätischen Steineichen, nötigt dem Reisenden Respekt und ein Gefühl der eigenen Vergänglichkeit ab. So manche Eiche ist von Feuer oder Blitzschlag gezeichnet: schwarze Spalten und Risse in der Rinde künden davon, daß von dem einst mächtigen Stamm nur mehr die äußere Hülle steht. Das Knarren der Äste im Wind, der würzige Duft vermodernden Laubes sprechen vom Alter und vom Zeitenfluss.
Den Legenden zufolge, die man sich überall im Lande erzält, wartet der Steineichenwald mit allerlei Seltsamen auf. Doch nicht alles scheint wirklich ins Reich der Legenden zu gehören. Es lauern in den Wäldern wilde Tiere, Goblinbanden, Räuber und sogar Orks, erzählt man sich. Und vor langer Zeit soll es Magier gegeben haben, die dort versuchten, durch Blutmagie Bäume für mächtige Zauberstäbe zu züchten.
Dies alles trägt dazu bei, euch an ein warmes Feuer zu wünschen. Und tatsächlich seht ihr durch die Bäume Lichter aufblitzen, die sich beim Näherkommen als der Widerschein eines Lichtes in den Fenstern eines Hauses heraus stellen.
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von MorganLeFay97 » 23.12.2015 15:39

Aus Richtung Andergast, zwei Frauen und ein Mann

Als echte Callan und Ritterin fürchtet man keine Bäume, keine Wildnis, Orks, schon gar keine Goblins, Räuber oder wilde Tiere. Aber mit den Magiern, die hier hausen sollten, sah es schon anders aus..... Scanlail atmet die frische Luft des nahenden Frühlingsabends von Wald und Wildnis ein. Es scheint, als würde sie sich sogar beinahe wohl fühlen. "Und da denkt man, Andergast sei schon Wildnis," lacht sie und lässt den Blick über die alten Bäume und die menschenleere Gegend schweifen. Trotzdem ist sie froh, die Nacht nicht hier draussen verbringen zu müssen, als sie die Lichter erkennen. Und da war noch etwas mit Spinnen, die die Lady Stepahan nicht mochte und von denen es zwischen den feuchten Bäumen nur so wimmeln würde..... Auch wenn man sich noch nicht so lange kannte, die einen oder anderen Charakterzüge kannte man schon. Aber Scanlail mochte ihre kleine Reisegemeinschaft. "Ah, da vorn," deutet sie in Richtung der Lichter, obwohl die anderen beiden sie sicher auch schon gesehen hatten. "Ein Herdfeuer, warmes Essen und ein gutes Nachtlager. Und kein ungemütlicher Baumstamm im Rücken. Wenn das nicht bessere Aussichten sind, als man hier zu hoffen wagen könnte. Hoffen wir, dass dort Menschen leben, die Travias Gebote achten."

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von garulfgrimson » 23.12.2015 20:22

"Nun, gegen ein gutes Nachtlager habe ich nichts einzuwenden. Ich bin schon einige Zeit unterwegs, ein Bad wäre wirklich was feines." Der schlanke Mann, der sich den beiden Ritterinnen als Fiorenzo Olibantin vorgestellt hat, scheint sich in der rauhen Natur nicht ganz wohl zu fühlen. Sein ganzes Gebaren lässt vermuten, das er sich bisher nur in Städten aufgehalten hat. Reisen scheint für ihn eher eine Notwendigkeit als denn eine Passion zu sein.

"Wenn wir denn bald in zivilisierte Gegenden kommen, sollte ich meine Karten noch einmal durchgehen, vielleicht kann ich ja das eine oder andere Horoskop erstellen. Meiner Reisekasse würde es definitiv gut tun.", meint Fiorenzo, sein Pferd weiter in die Richtung lenkend, in die Scanlail deutet.
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 23.12.2015 20:26

Im Steineichenwald - Calhenheri

Meisterinformationen zu: "": Calhenheri ist schon eine Zeit allein durch das Königreich Andergast gereist, als er von der Ankündigung des bevorstehenden Traviabundes der Tochter des Freiherrn von Andrafall, dem damit verbundenen Turnier und Volksfest hört. Die Aussicht vielleicht neue Lieder zu hören und seine andere Suche fort zu führen, bringen ihn dazu, Sich auf den WEg nach Andrafall zu machen.

Es wird langsam dunkel und Calhenheri überlegt sich, möglichst bald ein Nachtlager aufzuschlagen, als er in einiger Entfernung einige Wölfe durch den Wald streifen hört, die sich wohl in seine Richtung zu bewegen scheinen.
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Na'rat » 23.12.2015 22:34

"Also ich finde es schon ziemlich wild, interessanter finde ich da, dass es hier tatsächlich so viele Eichen gibt wie man sagt. Hier soll es sogar ganze Motten aus Steineiche eben." Wirft die Blonde ein, welche die dichten Wälder eher skeptisch beäugt und fährt ebenso skeptisch fort.
"Auch hoffe ich, dass sich noch ein angemessenes Plätzchen findet, wenn Turnier und Jahrmarkt gleichzeitig stattfinden. So weit im Norden habe ich keine Verwandtschaft bei der man einkehren könnte, glaube ich zumindest.
Ein Bad hätte aber definitiv etwas für sich."

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von MorganLeFay97 » 23.12.2015 22:57

Aus Richtung Andergast

Die Hoffnung mit dem Bad zerstöre ich besser jetzt nicht .... Aber Scanlail hofft selbst auf ein warmes Bad, auch wenn noch nicht Praiostag war und auch wenn die Aussichten auf ein Bad nicht wirklich gut standen ... hier...... "Wir sind von Stand," runzelt Scanlail die Stirn, als sie den Gedanken weiter verfolgt, den Lady Stepahan beginnt. "Das wäre ja ganz schön dreist, wenn sich für uns keine Unterkunft fände." Und sie hatte auch schon überlegt, sich ein Horoskop erstellen zu lassen ..... aber wer wusste schon, was dabei heraus kommt? "Was kostet es denn, wenn Ihr ein Horoskop erstellt, Herr Olibantin? Aus den Sternen war es, richtig? Dann kennt Ihr Euch wohl vortrefflich mit so etwas aus?" fragt sie höchst neugierig, während sie sich dem Gebäude nähern, was es immer es ist.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Na'rat » 24.12.2015 01:59

"Von Stand, schon richtig. Aber es hat ja seinen Grund, warum man zu größeren Turnieren mit Zelt anreist. Oft genug ist schlicht kein Platz da. Was vielleicht für uns spricht, wir sind ausländische Gäste, da will man sich nicht lumpen lassen, und wir reisen ohne Gefolge an, nehmen also recht wenig Platz weg." Erklärt Yanne, hat dabei mehr das Praktische im Blick.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von garulfgrimson » 24.12.2015 02:13

Aus Richtung Andergast
"Ja, Euer Durchlaucht, ich habe bei mehreren Meistern dieses Fach studieren dürfen. Das Erstellen eines Horoskopes ist nichts, was man von Heute auf Morgen in ein paar Stunden erledigt. Das ganze fängt mit eurem Geburtstag an. Den Tag werdet Ihr bestimmt wisssen, auch den Monat und das Jahr. Aber wie sieht es mit der Geburtsstunde aus, der Minute, der Sekunde gar? Je mehr Ihr wisst, desto genauer kann ein Horoskop werden. Genau so kommt es auf den Geburtsort an. Aber mit diesen Informationen fängt meine Arbeit erst an. Denn nicht in jeder Bibliothek sind alle Werke vorhanden, die ich für meine Arbeit benötige. Teilweise muss ich weit reisen, um alle Dokumente einsehen zu können. Das alles schlägt sich natürlich im Preis des Horoskopes wieder. Wenn ich es recht bedenke, wird ein gut erarbeitetes Horoskop wohl kaum weniger als 30 Dukaten kosten.
Ja, auf Jahrmärkten bekommt Ihr ein Horoskop für deutlich weniger, aber meist steht dort nur das drin, was Ihr ohnehin wisst, oder was der Ersteller glaubt, was Ihr hören wollt."
versucht Fiorenzo sein Fachgebiet ein bisschen zu umreissen.

"Nun, an Zelte oder ähnliches habe ich nicht gedacht, das war bisher einfach nicht nötig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, das wir doch noch ein Traviagefälliges Nachtlager mit guter Speis und Trank finden werden." wendet er sich an Lady Stepahan.
Zuletzt geändert von garulfgrimson am 24.12.2015 02:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 24.12.2015 02:52

Wald aus Richtung Andergast

Bei einer gepflegten Unterhaltung zu Pferde durch den Wald sind die drei Reiter, von ihnen fast unbemerkt, dem Haus auf zum Greifen nahe gekommen. Es ist eines der einsamen Gehöfte, die sich überall im Steineichenwald befinden. Ein nicht zu großes Haus mit angrenzendem Stall, umgeben von etwas wie einem Holzzaun. Durch die nicht ganz geschlossenen Fensterläden kann man den Widerschein von Lichtern sehen und irgendwo auf dem Hof schlägt beim Näherkommen ein Hund an.
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von garulfgrimson » 24.12.2015 03:20

Wald aus Richtung Andergast
"Seht, meine Damen. Vielleicht können wir hier Unterkunft für die Nacht erbeten.", meint Fiorenzo, vom Pferd absteigend.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Nicolo Bosvani » 24.12.2015 13:15

Im Steineichenwald - Calhenheri

Calhenheri bleibt ganz ruhig, zieht sich etwas ins Unterholz zurück und lauscht erst einmal.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von MorganLeFay97 » 24.12.2015 16:43

Aus Richtung Andergast

"In der Not sollte auch noch ein Zelt zu finden sein," hofft Scanlail. Ob Burg oder Hof oder Zelt war ihr egal, wenn sie die Unterkunft nicht mit Bettlern und Dieben teilen musste. "Dreissig Dukaten!??" entfährt es ihr, als sie den Preis für ein Horoskop hört. Das Hand lesen von Jahrmärkten kannte sie, und das war bei weitem nicht so teuer, und die Nachrichten meistens gut. "Das ist wahrlich ein stolzer Preis," stirnrunzelt sie. "Den Tag, an dem ich geboren wurde, weiss ich natürlich. Es muss am Nachmittag gewesen sein, aber welche Stunde ..... das hat mich nie interessiert. Nunja, es muss warten, denke ich...." Sie lenkt ihr Pferd auf den Hof und steigt vorsichtig ab, wobei ihr Kettenhemd und der Waffengurt leise klirren. "Ho, ganz ruhig," sagt sie zu dem Hofhund. "Wir sind friedliche Menschen. Wo sind denn deine Herren?" schaut sie sich nach den erleuchteten Fenstern um.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 25.12.2015 01:23

Steineichenwald - Calhenheri

Von Ferne hört Calhenheri, wie das Wolfsrudel im Gang verhält und anscheinend die Richtung wechselt. Ganz leise vermeint er aus Richtung Norden das leise Schnauben von Pferden und das aufgeregte Bellen eines Hundes zu vernehmen, während die Dunkelheit weiter fortschreitet.
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 25.12.2015 01:49

Aus Richtung Andergast

Aus Richtung des Stalles ertönt eine zornige Männerstimme: "Sei still Rufus! Du machst mir ja noch das Viehzeug narrisch. Ich weiß eh nicht, was in DAS heute gefahren ist." Dann taucht in der Stalltüre ein dunkelhaariger, breitschultriger Mann auf, "Imelda!!! Hast Du den Hund heute noch nicht gefüttert?" und die Stalltüre klappt wieder zu.
Aus dem Haus erscheint eine kleine, untersetzte Frau, deren Haare im Widerschein des Lichtes, das aus dem Haus dringt, in vielen verschiedenen Rottönen zu leuchten scheint. "Ach Ingolf, natürlich habe ich das getan. Aber es scheint eine seltsame Nacht zu werden." Sie hat die Worte nicht sehr laut gesprochen, aber man scheint sie fast fühlen zu können.
Dann dreht sie sich um, "Ah, wir haben Gäste. So tretet doch näher." und in ihren Augen zeigt sich ein Strahlen.
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von garulfgrimson » 25.12.2015 02:33

"Gute Frau, wir kommen aus Andergast, wollen nach Andrafall. Dürfen wir ein Nachtlager für die Nacht erbeten?", redet Fiorenzo die Bauersfrau an.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Nicolo Bosvani » 25.12.2015 11:11

Steineichenwald - Calhenheri

Hund klingt besser als den Wölfen ein Schlaflied zu singen, findet Calhenheri, der noch drei Herzschläge ausharrt und sich dann gen Norden wieder auf den Weg macht.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Na'rat » 25.12.2015 17:48

An ihrem Gesichtsausdruck lässt sich ablesen, dass auch Yanne die 30 Dukaten für entschieden zu hoch hält, insbesondere für etwas so ungefähres wie Sternendeuterei.
Sie bleibt aufgesessen und nimmt die Zügel der beiden anderen Tiere, schaut sich weiter interessiert um, ob es ein alleinstehendes Gehöft ist, es Nachbarn oder vielleicht schon die Stadt zu sehen ist.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 26.12.2015 02:06

Gehöft

Die Frau dreht den Kopf kurz zum Haus, "Jannik, hilf doch bitte unseren Gästen mit ihren Pferden." Ein kleiner Junge von etwa 10 Jahren mit braunen Haaren, stürmt aus dem Haus und bleibt bei dem Anblick der Gruppe überrascht stehen. "Nun, keine Sorge. Wir werden sie schon alle unter bekommen.", meint seine Mutter lächelnd. "Meine Damen, mein Herr, wir sind einfache Leute, aber ein Nachtlager und Stall für die Pferde, sowie ein einfaches Mahl können wir euch anbieten. Mit Travias Segen, kommt herein. Hier im Dunklen sollte man nicht mehr im Wald sein, wenn man sich hier nicht auskennt. Die nächste Stadt ist noch mindestens eineinhalb Tagesreisen entfernt." Erwartungsvoll schaut der Junge von seiner Mutter zu den Gästen, während die Stalltüre sich öffnet und sein Vater heraus kommt. "Oh, Gäste. Hier ist ja in letzter Zeit einiges los. Deshalb war der Hund mal wieder so wild. Bei Travia kommt herein." Brummelnd kratzt er sich den Bart und tritt ein Stück zur Seite, als seine Frau ihn leicht tadelnd ansieht.


Steineichenwald - Calhenheri

Nach etwas mehr als einer halben Stunde Fussmarsch sieht Calhenheri Lichterschein zwischen den Bäumen aufblitzen, der sich beim Näherkommen als Licht in den Fenstern eines Hauses herausstellt.
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Nicolo Bosvani » 26.12.2015 09:49

Steineichenwald - Calhenheri

Ein Haus im Wald... Räuber, Hexe oder Bauern? Calhenheri nähert sich so leise wie möglich dem Gebäude und versucht, durch ein Fenster zu spähen.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von MorganLeFay97 » 26.12.2015 16:19

Gehöft

Die Freundlichkeit der Menschen stimmt auch Scanlail freundlich. "Habt vielen Dank, euer einfaches Mahl wird uns mehr als genug sein. Travia und ihre Geschwister werden es euch vergelten.... aber natürlich werden wir für Unterkunft und Essen bezahlen. Dies hier sind," sie stellt ihre Mitreisenden und sich vor, "Lady Stepahan, eine viel gerühmte Kriegerin, und Herr Olibantin, ein weiser Mann aus dem fernen Süden. Und mein Name ist Scanlail Tuadh Ritterin ni Callan. Wir sind auf dem Weg nach Andrafall, zu der Hochzeit der Tochter des Freiherrn von Bärental." Sie nickt dem Jungen kurz zu und reicht ihm dann die Zügel von ihren Pferden. "Kennst Du Dich mit Pferden aus, ja? Bring Gepäck und Waffen am besten ins Haus, und trockne sie gut ab. Habt vielen Dank," sagt sie noch einmal, als sie herein gebeten werden. Ich brauche doch einen Knappen, auch wenn die meisten wirklich unfähig sind. In Kettenhemd und mit Schwert und Dolch am Waffengurt betritt sie das heimelige Haus und schaut sich erst einmal um.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von garulfgrimson » 26.12.2015 20:50

Gehöft

Das kann in Andrafall ja noch interessant werden, wenn Lady Scanlail sich selber vorstellt. Schaun wir mal, hier mag es ja egal sein, es sind einfache Leute. Aber dort sind es hochgestellte Persönlichkeiten, die werden bestimmt die eine oder andere Augenbraue hochziehen. Zu dem Jungen gewandt: "Warte, ich gehe dir zur Hand, alle unsere Tiere sind nun doch etwas viel für dich. Wo müssen wir hin?"
Zur Bauersfrau gewandt: "Habt vielen Dank, gute Frau. Travia möge es euch vergelten, euer Schaden wird es nicht sein." Bei Travia, ich hoffe sehr, das sie mehr als nur einen Brunnen zum Waschen haben, aber das wäre wohl zuviel verlangt. Aber sich einmal richtig waschen können, das wäre schön. Fiorenzo öffnet das Gatter, damit er und seine Begleiter das Gehöft betreten können. Wenn alle auf dem Hof sind, schließt er es wieder.
Zuletzt geändert von garulfgrimson am 27.12.2015 01:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von shanna » 27.12.2015 00:27

Gehöft

Calhenheri hat keine Schwierigkeiten sich unbemerkt dem Gehöft zu nähern und er sieht noch bevor er die erleuchteten Fenster erreicht, mehrere Personen mit Pferden, die sich unterhalten und das Gehöft durch eine Tür im Zaun betreten. Es scheinen wohl zwei gerüstete Frauen und ein Mann zu sein.

Stall
Fiorenzo folgt dem Jungen, der sich redlich Mühe mit zwei der Pferde gibt, zum Stall. Wie es scheint hat der Kleine hier nicht oft mit solchen Tieren zu tun, aber er strahlt über das ganze Gesicht, als er die beiden Pferde sicher im Stall hat. Die Neugier, als er den fremd aussehenden Mann dabei zusieht, wie der die anderen Tiere in den Stall bringt, ist nicht zu übersehen.
Der Stall ist etwas beengt und nicht für soviele Tiere gebaut, doch mit Geschick gelingt es, alle gut zu versorgen. Es befinden sich sonst nur noch drei Schweine, zwei Ziegen und ein Maultier dort. Nachdem er die Tiere versorgt hat, schaut der Junge erst ungläubig, danach zweifelnd auf den Berg von Waffen und Gepäck, der Lady. Schüchtern dreht er sich mit rotem Kopf zu dem fremden Herren um, "Herr?" kommt es leise aus der Ecke, "Hat die Lady das ernst gemeint? Das kann ich doch unmöglich alles schleppen."

Haus

Das Haus ist einfach, aber sauber und gemütlich eingerichtet. In dem Hauptraum brennt im Kamin ein gemütliches Feuer, über dem ein dampfender Kessel mit einem gut riechendem Eintopf hängt. Neben dem Kamin steht ein Schaukelstuhl und an der Wand, zwischen den Fenstern hängen Holzregale mit Geschirr. Darunter steht ein Holztisch mit einer Bank und drei Stühlen, auf denen selbst gefertigte Kissen liegen. Zwei weitere Türen gehen von dem Raum ab und eine enge steile Treppe führt nach oben.
"Es tut mir leid, edle Damen. Ich kann Euch leider nur einen einfachen Eintopf mit selbst gejagtem Wild und Brot anbieten." Entschuldigend zuckt die Bauersfrau mit den Schultern. "Auch kann ich Euch als Schlafgelegenheit nur die Kammer von meinem Mann und mir und die von unserem Jungen anbieten. Ich kann euch auf keinen Fall im Stall auf den Heuboden lassen!" Die Bauersfrau scheint noch mehr sagen zu wollen, als man von draußen ihren Mann rufen hört, "Bei allen Göttern! Was ist denn das schon wieder!"
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Re: Der weiße Berg

Beitrag von garulfgrimson » 27.12.2015 02:12

Gehöft - Stall
Fiorenzo legt dem Jungen die Hand auf die Schulter. "Normalerweise wäre das wohl so, sie ist eine hochgestellte Dame. Aber ich werde noch einmal mit ihr reden, schließlich haben wir uns bei euch aufgedrängt. " Mit diesen Worten nimmt Fiorenzo seinen Reisesack von seinem Grautier und geht hinüber ins Haus.
Dort angekommen wendet er sich an Lady Scanlail und spricht sie leise an. "Braucht Eure Durchlaucht wirklich das gesamte Gepäck samt Kriegsgerät hier im Haus? Bedenke Sie die Umstände, unter denen wir angekommen sind und das Alter des Jungen. "

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Nicolo Bosvani » 27.12.2015 11:07

Gehöft

Das sieht doch eher nicht wie Räuber aus, stellt Calhenheri zu frieden fest und begibt sich von seiner gebückten Position wieder in die Aufrechte. Entschlossenen Schrittes und grazilen Gangs bewegt er sich dann ebenfalls auf den Eingang zu, wobei er sich mit einem etwas lauterem He da! zudem noch akustisch ankündigt.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Na'rat » 27.12.2015 12:58

Mit einem knappen Nicken quittiert Yanne die angebotene Gastfreundschaft, scheint derlei für selbstverständlich zu halten.
Für eine weniger gute Idee hält sie es hingegen zwei ausgebildete Schlachtrösser zwei Wildfremden zu überlassen, können und sollen diese Tiere doch auch sich selbst und ihre Reiter verteidigen können. Daher redet sie ihrem Pferd erst gut zu, bevor sie es in fremde Obhut übergibt.
Schaut aber etwas irritiert, als der Südländer so schnell wieder zurück ist und gleichzeitig der erneut anschlägt.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von MorganLeFay97 » 27.12.2015 20:48

Gehöft

Durchlaucht? Naja, mir schnurzpiepegal, wie er mich anspricht. "Wenn der Junge einen Platz im Stall für die Sachen findet, soll es mir auch recht sein," sagt Scanlail in ganz normaler Lautstärke zu Fiorenzo. "Ich benötige nicht alles hier, nur den großen braunen Lederrucksack mit meinen persönlichen Sachen." Und zu der Frau: "Du musst Dich doch nicht für eure Gastfreundschaft entschuldigen, gute Frau. Das Essen klingt lecker," ..... und das mit der Wilderei wollen wir auch mal übergehen, oder haben die Gemeinen hier Jagdrecht? Andergast eben. "Und ihr habt es sehr gemütlich hier." Das Angebot mit den Zimmern weist sie aber auch nicht zurück. Als sie den Mann von draußen rufen hört, dreht sie sich wieder fragend zum Eingang zurück.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von garulfgrimson » 27.12.2015 21:31

Gehöft - Haus

Fiorenzo hebt den Kopf, als hätte er etwas gehört. "Dort draussen ist doch was, und es ist nicht nur der Hund oder der Junge. Ich schaue mal nach. Der Junge ist ja auch noch im Stall." Mit diesen Worten nimmt Fiorenzo seinen Stab und geht auf den Hof. Dort angekommen, schaut er sich noch einmal um.
Zuletzt geändert von garulfgrimson am 28.12.2015 11:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Nicolo Bosvani » 27.12.2015 22:32

Gehöft - Hof

Als Calhenheri Bewegung auf dem Hof wahrnimmt, geht er dem ein paar Schritte entgegen. Grüße! Gehört Ihr zum Hof?

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Re: Der weiße Berg

Beitrag von Na'rat » 28.12.2015 01:11

"Einen Moment." Erklärt Yane, folgt dem Mann, die Hand am Schwert, bleibt aber in der Tür stehen, um gegebenenfalls schnell Deckung finden zu können.

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