Fluch der Wissbegierde

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Chephren
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Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Chephren » 18.01.2016 01:06

Gareth, Phex 1030 BF, Eschenrod, kurz nach der Mittagsstunde, bedeckter Himmel.

@Fjolnir und Guardian16
Endlich habt ihr Gareth erreicht. Es war eine deutlich anstrengendere Reise, als ihr es euch am Anfang vorgestellt habt. Die Einladung deines Freundes in der Tasche, der sie dir als Dankeschön für einen Gefallen weitergegeben hat, macht ihr euch auf den Weg nach Eschenrod, einem Viertel des Südquartiers. Da ihr so oder so von Süden kommt, führt euch euer Weg direkt nach Eschenrod, ohne erst die Altstadt zu betreten. Allerdings müsst ihr euch noch irgendwann die Zeit nehmen und ein paar Briefe an entfernte Verwandte weiterleiten, die man euch mitgegeben hat, wenn ihr schon einmal auf dem Weg seid.

@Nicolo
Die Einladung von Quanion Finsterfold zu der Tagung mit der Bitte um einen kurzen Vortrag war deutlich blumiger gewesen, als sich die Stadt Gareth gibt. Wäre er nicht unter den Geoden bekannt, wärst du der Einladung wahrscheinlich gar nicht gefolgt, aber er genießt einen guten Ruf und wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit seine Nase in die Angelegenheiten der Magier zu stecken.

@Maeve
Für dich war die Einladung zwar eine Überraschung, immerhin hilfst du doch nur ein bisschen bei der Behandlung von seelischen Leiden mit, aber scheinbar hast du dir einen Namen in Gareth gemacht, der sich sogar bis in die Magierkreise herumgesprochen hat.

@Shannah& garulf
Du hast gerade deinen Brief abgegeben, als du im Tempel vom dortigen Hochgeweihten angesprochen wurdest. Sie hätten gehört, dass der Zirkel der Wissenschaften eine Tagung abhielte und hier böte sich endlich einmal die Gelegenheit sich diesen genauer anzusehen. Sie haben dir und deinem Begleiter schon Einladungen besorgt, die euch Eintritt verschaffen sollten. Eine würdige Aufgabe sich in eine Gruppe finsterer Schwarzmagier einzuschleichen.


Ihr habt das Viertel Eschenrod durchquert, um zum Zirkel zu kommen. Mit weitem Abstand eines der schlimmsten Viertel Gareths. Eine Mietskaserne reiht sich an die andere, der Gestank ist allgegenwärtig, genau so, wie das Elend der Bewohner. Wer behauptet, dass Stadtluft frei mache, muss einmal nach Eschenrod kommen. Schon fragt ihr euch, ob die Wegbeschreibung auf der Einladung ein schlechter Scherz oder eine Falle war, wer bitte baut hier einen Magierzirkel, als ihr auf einen etwas größeren Platz kommt.
Vor euch liegt das imposante Gebäude des Zirkels der Wissenschaften. Tiefschwarzes Gestein, verzerrte Gargylenfratzen und das steinerne Tor wirken nicht gerade einladend. Einzig, dass er heute hell erleuchtet ist, lässt den Monumentalbau im Pervalstil etwas einladender erscheinen. Trotzdem hat man das Gefühl, dass selbst die windschiefen Hütten und Mietskasernen sich von diesem Bau weglehnen. Dafür nimmt auch die Zahl der abgerissenen Gestalten ab, deren Blicke euch schon eine ganze Weile verfolgen.
Auf dem Platz vor dem Haupteingang steht ein blutjunger Rohalswächter, der jeden anspricht der das Gebäude betreten will, ihn jedoch nicht festhält.
„Gelehrter Herr. Ihr wollt doch nicht eure Seele aufs Spiel setzen und euch mit diesem schwarzmagischen Pack abgeben, dass sich hier in diesen verfluchten Mauern versammelt. Man muss sich ja nur ansehen, was mit dem letzten Besitzer passiert und schon kann man sehen, wohin dieser Weg führt. Lasst ab von der Versuchung des schnellen Wissens und zerstört nicht euren Ruf und euer Seelenheil in dieser götterlästerlichen Sündehölle.“
Wer dann immer noch das Gebäude betreten will, muss sich zuerst einem hünenhaften Tulamiden erklären, der wohl die Aufgabe hat Gesindel abzuweisen. Wenn man sich den Muskelberg und vor allem dessen Gesichtsausdruck anschaut, möchte man ohne Einladung nicht einmal in die Nähe des Tores kommen. Sein stechender Blick, der etwas struppige Vollbart, die Hellebarde, all dies erweckt nicht gerade einen einladenden Eindruck. Wortkarg fragt er nach dem Begehr und kontrolliert die Einladung. Hat man seine Kontrolle hinter sich gebracht, gelangt man direkt in eine monumentale Eingangshalle mit langen, geschwungenen Treppen, die zu einer Galerie führen, von der mehrere Türen abgehen.
Der Boden ist mit erlesenstem dunklem Marmor ausgelegt, während ein paar Kunstwerke, die überraschend freundlich sind, die Wände schmücken.
Die Eingangshalle allein ist schon monumental in ihren Ausmaßen. Hat man jedoch den anwesenden Dienern sein Gepäck anvertraut und sich von ihnen in den rechten Flügel, im ersten Stock führen lassen um sein Zimmer zu beziehen, kann man erst erahnen welche Ausmaße dieser Palast hat. Alleine die zugewiesenen Zimmer sind größer, als manches Stadthaus und sind prächtig ausgestattet, auch wenn die Einrichtung etwas unter Satinavs Hörnern gelitten hat. Allerdings hat ein aufmerksamer Geist ein Blümchen auf den Tisch im Zimmer gestellt, um dem Zimmer zumindest etwas Lebendigkeit einzuhauchen.
Die Größe des Hauses, die Leere der Gänge und die Geschichten, die man über das Gebäude gehört hat, lassen den Gedanken an ein verfluchtes Geisterschloss leichter aufkommen, als mancher es sich wünschen mag. Die Warnung der Diener nicht ohne Begleitung eines Mitglieds des Zirkels den linken Flügel oder die abgesperrten Bereiche zu betreten, trägt auch nicht gerade zur Beruhigung der Nerven bei. Auf Nachfragen, verweisen die Diener nur auf allgemeine Gefahren durch die Labore und Sicherungen des Hauses.
Nachdem euch Zeit gelassen wurde, euch frisch zu machen und auszupacken, könnt ihr euch zum Versammlungssaal, ebenfalls im rechten Flügel, begeben, in dem das Treffen eröffnet werden soll.
Auch hier hat man das Gefühl in einer völlig überdimensionierten Halle gelandet zu sein. Zwar lassen die Wandteppiche und schweren Vorhänge, wie auch die Kronleuchter diesen Raum deutlich genutzter erscheinen, aber nichtsdestotrotz verlieren sich die Besucher fast zwischen den Säulen und Büsten, die hier aufgestellt wurden. Fast 400 Rechtsschritt misst allein dieser Raum. Vielleicht fünfzig Personen zählt ihr, die sich hier eingefunden haben. Vertreten scheinen alle möglichen Stände zu sein von den obligatorischen Magiern, über Alchemisten mit ihren Schürzen bis hin zu einigen Gestalten, deren Kleidung darauf schließen lässt, dass sie nicht gerade der neuesten Mode anhängen und wohl eher irgendwo auf dem Land leben. Vielleicht Hexen oder Druiden? Oder vielleicht irgendwelchen abgerissenen Magier aus der Wildermark? Zuzutrauen, wäre es dem Zirkel ja, wenn man den Gerüchten glaubt.
Zuletzt geändert von Chephren am 30.01.2016 10:26, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von shanna » 18.01.2016 15:58

Als Liandrah mit ihrer Begleitung vor dem riesigen Gebäude, in dem sich der Zirkel der Wissenschaften befindet ankommt, verschlägt es ihr fast die Sprache. Dieser riesenhafte Bau in DIESEM Viertel! Naja, Gareth. Als ob ich unbedingt hierher wollte. Aber schön, vielleicht wird es ja auch ganz lustig. Meine Reisebegleitung war zwar nicht sonderlich gesprächig, aber nett schaut er schon aus. Sie streift die Kapuze ihres Umhanges vom Kopf und tritt auf den hünenhaften Tulamiden am Eingang zu, [tulamidya]"As salamu alaikum. Ich bin Liandrah Al' Djiin Saba Sarjaban und dies ist mein Leibwächter. Hier sind unsere Einladungen. Wenn Ihr uns wohl einlassen und nach einem Diener für unser Gepäck schicken könntet." Ob die Zimmer genau so überdimensioniert sind wie das Gebäude? Und etwas zu essen wäre jetzt nicht schlecht.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 18.01.2016 19:01

Einige Schritt von sich entfernt kann Liandrah vielleicht mitbekommen wie eine kleine, rundliche Gestalt den eifrigen Rohalswächter anspricht. Mein Wissen ist nicht schnell. Es wurde über den Zeitraum von vielen Jahrhunderten gewonnen und gesammelt, gibt er gleich mal ein Argument dafür, dass er nicht so leicht zu verführen ist, bevor die Neugier die Überhand nimmt. Was ist denn mit dem Vorbesitzer passiert?
Zuletzt geändert von Nicolo Bosvani am 18.01.2016 21:32, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von shanna » 18.01.2016 20:25

Während Liandrah sich noch mit der Wache am Eingang 'unterhält', vernimmt sie in der Nähe eine seltsame Diskussion. Nein, wieder dieser Rohalswächter. Hatte ich doch gerade versucht, sein Gerede zu verdrängen. Was ist denn da los. Äußerlich gleichmütig, dreht sie sich um und beobachtet das Gespräch. Huch, was ist denn das da. Seltsame Wesen laufen in dieser Ecke der Stadt herum. Erst bei genauerem Hinsehen fällt ihr auf, daß das wohl ein besonderer Zwerg zu sein scheint, der dort diskutiert.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von garulfgrimson » 18.01.2016 21:33

Da Liandrah sich sich um den Einlass zum Gebäude kümmert, bleibt Surka etwas Zeit, den Blick schweifen zu lassen. So fällt ihm auch der Zwerg auf, der das Gespräch mit dem Rohalswächter sucht, was doch etwas aus dem Rahmen fällt. Da die Gegend nun nicht wirklich die Vertrauenserweckenste ist, wandert sein Blick zwischen Liandrah und dem Zwerg hin und her.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Chephren » 19.01.2016 00:30

Am Tor beim Tulamiden


Der Tulamide schaut die junge Frau musternd an. Aus der Nähe ist der Muskelberg noch beeindruckender und man hat das Gefühl, dass man es sich mit diesem Wächter nicht verscherzen will.
Wa-ʿalaikum us-salām, antwortet er ihr. Die Diener, die sich auch um euer Gepräck kümmern, finden sich in der Vorhalle direkt hinter, Tochter der Eile. Er betrachtet die Einladung, hält sie sogar kurz gegen das Licht, bevor er nickt. Ich wünsche euch einen angenehmen Aufenthalt im Namen des Zirkels der freien Wissenschaften.


Beim Rohalswächter vor der Akademie
Das ist die Villa des ehemaligen Hofmagus Kaiser Pervals, Oswyn Puschinske erzählt er bereitwillig. Während er weitersprich eriefert er sich immer mehr, bis sich ams Schluss fast seine Stimme überschlägt, so aufgeregt wird er. Seines Zeichesn sogar Magister einer schwarzmagischen Akademie und ein von der Inquisition zum Tode verurteilter Verbrecher. Und dieser Zirkel ist keinen Deut besser. Sich hinter alten Gesetzen verstecken. Aber sie werden auch noch einen Fehler machen und dann werden wir mit Praios Hilfe Licht in das Dunkel ihrer Tätigkeiten werfen und sie dem reinigenden Feuer Praios übergeben.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 19.01.2016 07:58

Beim Rohalswächter vor der Akademie -> Am Tor beim Tulamiden

Budrasch hört zunächst interessiert zu, kratzt sich dann aber am Kopf. Was Feuer anging schien dieser junge Mensch anscheinend ebenfalls ein Übermaß zu haben. Nun, gibt er in Kontrast zu diesem gemütlich zurück. Ich werde mir einmal selbst ein Bild machen, welche Blüten die menschliche Wissbegierde hier treibt. Auf jeden Fall wäre ich Euch sehr verbunden, wenn Ihr das Gebäude erst anzündet, wenn ich es wieder verlassen habe. In meinem Körper brennt die Lebensflamme Angroschs. Sie würde sich nicht wohlfühlen in einem Feuer des Herrn Praios, sprach 's, tippte sich noch einmal grüßend an die Stirn und wackelte dann weiter zum Tor, um sich dort hinter der Menschenfrau einzureihen.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von shanna » 19.01.2016 11:54

Eingang beim Tulamiden

"Shokran, oh Unüberwindlicher!", mit einem kleinen Lächeln verbeugt sich Liandrah ganz leicht vor der Wache, dreht sich zu Surka um und bemerkt, daß der Zwerg inzwischen heran gekommen ist. "As salamu alaikum, Werter Angroscho. Was treibt Euch denn hier her?"

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 19.01.2016 12:28

Eingang beim Tulamiden

Seid mir ebenfalls gegrüßt, Jungfer aus dem Süden, lächelt der Zwerg jovial, wühlt kurz in einer Tasche und zieht ein eingerolltes Dokument hervor. Ich habe eine Einladung bekommen.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von garulfgrimson » 19.01.2016 20:37

Eingang beim Tulamiden

"As salamu alaikum, Kind Angroschs. Verzeiht, wenn ich euch so prüfend gemustert habe. Diese Rose Fasars hat mich gebeten, sie nach Gareth zu begleiten. Und so, wie sich diese Gegend darstellt, war es wohlgetan. Aber da ich selbst auch über einiges medizinisches Wissen verfüge, bin ich über diese Chance, hier zu sein, dankbar." richtet Surka das Wort an Budrasch.
Zuletzt geändert von garulfgrimson am 20.01.2016 20:25, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 19.01.2016 21:39

Ja, dieser Ort hat wahrlich bessere Tage gesehen. Man hört Sumu hier noch immer aufschreien, meint der Zwerg nicht ohne leichte Betrübtheit in der Stimme. Ich bin übrigens Budrasch, stellt er sich vor und lächelt schon wieder freundlich.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Chephren » 20.01.2016 00:17

Vor dem Tor des Zirkels
Der Rohalswächter sendet dem Zwergen glühende Blicke hinterher, bevor er resigniert die Schultern etwas sinken lässt. Scheinbar war der Zwerg nicht der erste, den die Ansprache wenig beeindruckt hat.

Mifadlek, Tochter der Schönheit.
Den Zwergen mustert er genau so mistrauisch-teilnahmslos, wie schon die beiden vor ihm. Willkommen Sahib. Die Diener werden euch euer Zimmer zeigen, wenn ihr in der Vorhalle seid, sagt er zu diesem, nachdem er die Einladung geprüft hat. Sahib Finsterfold erwartet euch bereits.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 20.01.2016 07:48

Vor dem Tor des Zirkels

Und die Diener können mir auch sagen, wo ich Magister Finsterfold finden kann?, fragt Budrasch sicherheitshalber nach während er die Einladung geschäftig wieder einpackt.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von garulfgrimson » 20.01.2016 20:37

Da Liandrah die Einladungen hat, braucht sich Surka um diese Formalität dieses Mal nicht zu kümmern. Das ist schon ein seltsamer Bau, aber wohl passend für Magier, scheint es. Aber irgendwie habe ich den Eindruck, es wird etwas passieren. Das muss wohl an diesem Gemäuer liegen. "Möge Angrosch immer mit euch sein, Meister Budrasch. Mein Name ist Surka al' Kira Moranes. Die Dame neben mir ist Liandrah Al' Djiin saba Sarjaban, eine begabte Alchemistin des Rotes Salamanders zu Fasar."
Zuletzt geändert von garulfgrimson am 21.01.2016 21:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Chephren » 20.01.2016 23:53

Wenn der Meister der Erdmagie gefunden werden will, dann mit Sicherheit, antwortet er dem Zwergen.
Tatsächlich ist das Gebäude nicht gerade einladend, allerdings bei weitem einladender und um Welten luxuriöser, als die Mietskasernen, an denen ihr vorbeigekommen seid.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 21.01.2016 08:06

Wenn er mich erwartet, dann sollte er sich besser finden lassen, gibt Budrasch unbeeindruckt zurück und nickt den anderen beiden Menschen freundlich zu. Es freut mich eure Bekanntschaft zu machen. Ich bin schon gespannt darauf, was Ihr zu diesem Treffen beizutragen habt. Ich glaube Magia Curativa heißt es bei Euren Gelehrten.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Chephren » 21.01.2016 23:39

Das hoffe ich auch, Vater der Weisheit. Aber die Wege eines weisen Mannes sind oft auch unergründlich. Er winkt einladend auf das Tor hin. Wollt ihr nicht eintreten, Kinder der Gelehrsamkeit. Ich denke ein Dach und etwas zu trinken ist angenehmer als hier stehen zu bleiben, meint er mit einem Seitenblick zu dem Rohalswächter.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von shanna » 22.01.2016 10:41

"Sehr erfreut, Meister des Erzes." wendet sich Liandrah an den Zwerg, "Interessiert Ihr Euch auch für die Alchemie? Dann könnten wir uns ja vielleicht mal austauschen." Zu dem Tulamiden gewandt nickt sie und meint noch , "Wir sollten so langsam tatsächlich reingehen. Ich bin schon gespannt, wie dieser Bau von innen aussieht." Dann nimmt sie ihre sachen und begibt sich nach drinnen.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 22.01.2016 12:22

Ich habe mich dem Humus verschrieben und nicht dem Erz, korrigiert Budrasch freundlich. Daher kenne ich mich auch eher mit Pflanzenmixturen aus als mit der hohen Alchimie. Aber Ihr habt Recht: Rein in die gute Stube! Tatkräftig stapft der Zwerg los.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von shanna » 22.01.2016 13:03

"Oh entschuldigt Meister Budrasch. Allerdings ist die Pflanzenkunde auch ein recht interessantes Thema.", im Inneren schaut sich Liandrah interessiert um. Riesenhaft und dunkel dieses Gebäude. Wirkt ja genauso düster wie von außen. Das wird noch recht spannend werden.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 22.01.2016 17:21

Dafür braucht Ihr Euch nicht zu entschuldigen. Man sieht es mir ja nicht an, gibt sich Budrasch großzügig. Wiewohl man natürlich aus dem Thema der Veranstaltung Rückschlüsse hätte ziehen können. Kein anderes Element verkörpert so sehr das Leben, die Gesundheit und die Fülle der Natur wie Humus. Und all das sieht man - wenn man ehrlich ist - dem Zwergen auch an. Besonders die Fülle.

Interessiert betrachtet er dann das Innere des Gebäudes. Diese Größe, diese Weite. Sehr anständig für ein Gebäude aus Menschenhand. So ähnlich stelle ich mir die heiligen Hallen meiner Vettern in Xorlosch auch vor. Nur noch größer und weiter.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von garulfgrimson » 22.01.2016 19:58

Als Liandrah sich anschickt, das Gebäude zu betreten, nimmt auch Surka seine Sachen wider auf, um ihr zu folgen. Innen angekommen, bleibt er ebenso stehen, um das Innere des Gebäudes auf sich wirken zu lassen. "Beeindruckend und düster. Ich kann mir nicht vorstellen, das man sich hier wirklich wohl fühlen kann.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 22.01.2016 20:30

Ach was, ein paar flauschige Teppiche, Feuerschalen mit warmen Licht und einige geschickt platzierte Pflanzkübel und dann wird das schon, zeigt sich Budrasch in Bezug auf die Innenausstattung optimistisch.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Chephren » 22.01.2016 22:46

Tatsächlich werdet ihr in der weiten Eingangshalle von einem älteren Dienerpaar empfangen, das vielleicht je 40 Sommer gesehen hat. Beide sind in einfache garethische Mode gekleidet, die vor den beiden Treppen, die nach oben führen auf euch warten
Verehrte Damen und Herren, herzlich willkommen in den Hallen des Zirkels der freien Wissenschaften, begrüßt euch der männliche Diener mit einem leicht tobrischen Akzent. Wir sind Dexter und Melinda und stehen euch während eures Aufenthaltes als Diener zu Verfügung. Vertraut uns ruhig euer Gepäck an und wir zeigen euch eure Zimmer, auf dass ihr euch frisch machen könnt.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von shanna » 23.01.2016 00:50

Bei Budraschs' Ausführungen zu der Größe und 'Gemütlichkeit' des Gebäudes kann Liandrah nur mit Mühe eine gleichmütige Miene bewahren und mit kaum merklich erhöhter Stimmlage meint sie: "Ja doch, flauschige Teppiche könnten Wunder wirken. Aber ich stellte mir die Hallen Eurer Vettern immer weniger düster vor, Meister Budrasch. Und ob Pflanzen hier wirklich gedeihen?"
Dann wendet sie sich den beiden Dienern zu, die sie in der Eigangshalle in Empfang nehmen. "Ja danke. Nehme er mein Gepäck und ich gehe davon aus, dass das Zimmer meines Leibwächters neben dem Meinem liegt."

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Nicolo Bosvani » 23.01.2016 10:55

Nun, zu Ehren Angrosch werden sicher mehr Feuer brennen und die Säulen und Wände werden Zeugen von höchster Steinmetzkunst sein, zeigt sich Budrasch überzeugt. Obwohl ich gestehen muss, dass ich noch nie dort war und düster tatsächlich zu meinen ernsten Vettern mit ihren dunklen Lodenmänteln passen würde. Bei uns im Kosch geht es auf jeden Fall gemütlicher zu.

Und ebenso gemütlich oder eher gemächlich setzt der Zwerg seinen Rucksack ab und übergibt ihn an die Diener. Einzig seinen Korb hütet er weiterhin wie seinen Augapfel. Den trage ich selbst, stellt er auch noch einmal klar.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Guardian16 » 23.01.2016 12:11

Endlich wagt Ana- Valesca das mit Spitze umhäkelte Taschentuch von der Nase zu nehmen. Es ekelt sie noch immer der Geruch aus dem Viertel, dass sie soeben durchquert haben. Das ist ja noch schlimmer, als ich es mir vorgestellt habe. Doch ihre Freude währt nicht lange, da stehen sie vor dem schwarzen Kollosalbau. Das ist jetzt nicht dein ernst. Das sieht ja aus, wie ein finsterer Kerker. Wieder steigt in der horasischen Adligen ein ablehnendes Gefühl auf. Sie läuft an der Seite ihres Bruders, der nun im Angesicht des Zieles ihrer Reise, seine Schritte fast noch beschleunigt. So treffen die Geschwister am Tor des Zirkels ein. Das Anmelden überlässt sie ihrem Bruder, schließlich war sie eigentlich nur als Begleitung mit dabei. Wie unheimlich.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von shanna » 23.01.2016 14:28

Inzwischen etwas ungeduldig zurück schauend, ob Surka wohl auch sein Gepäck an die Diener weiter reicht, bemerkt Liandrah gerade noch die Neuankömmlinge an der halbgeöffneten Eingangstür. Da schau mal einer an. Ein Magister und wer ist denn diese Naserümpfende Gestalt neben ihm? Was um Phex Willen, weil sowas Feines hier? Derweil verzieht sie äußerlich keine Miene, sondern bemerkt recht trocken, "Schau, da kommen noch mehr Gäste, wie es scheint. Spannend."

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Maeve » 23.01.2016 15:08

Vor dem Gebäude

Von Norden her aus Meilersgrund kommend nähern sich drei Reiter dem Gebäude, alle auf recht ähnlich aussehenden, kräftigen schwarzen Kaltblütern (ein Kenner mag sie als Teshkaler zuordnen können).
Der Miene Alenas, die in der Mitte reitet, mag man durchaus entnehmen, dass sie ganz froh ist, den Weg nicht alleine angetreten zu haben, ist doch der Meilersgrund auch nicht gerade ein gutes Pflaster - aber immerhin kann man so Eschenrod umgehen.
Ihre beiden Begleiter, die mit wachsamen Blicken links und rechts von ihr reiten, sind der Kleidung nach ebenfalls Herren von Stand, beide bewaffnet und zumindest leicht gerüstet.
Den Rohalswächter auf dem Platz versucht Alena so gut wie möglich zu umgehen, einer ihrer Begleiter wirft dem Mann einen warnenden Blick zu, das auch bitteschön zuzulassen.

Erst kurz vor Erreichen des Tores halten die drei tatsächlich an. Der blonde Mann zu Alenas Linker mustert das Zirkelgebäude mit leicht missmutigem Gesicht, während der braunhaarige, recht gut aussehende Mann absteigt und an Alenas Pferd heran tritt, um ihr herunter zu helfen und danach die Tasche zu lösen, die am Sattel befestigt ist. "Schwesterchen, bist du dir sicher, dass du hier bleiben willst?", vergewissert sich der Blonde nochmal - wie sicherlich schon ein Dutzend mal getan auf dem Weg hierher - bei Alena, nachdem auch er abgestiegen ist. Alena hebt nur etwas unsicher die Schultern, worauf der Braunhaarige dem Blonden leicht gegen den Oberarm boxt und grinsend den Kopf schüttelt. "Meine Güte, jetzt lass sie doch...sie ist doch kein kleines Kind mehr, das du die ganze Zeit zuhause im Turmzimmer wegsperren kannst." Alena schmuggelt ein dankbares Lächeln in Richtung des Braunhaarigen, schultert die Umhängetasche und atmet einmal tief durch. "Also dann"...ich schicke Nachricht, wenn ich weiß, wann diese Tagung vorbei ist, ja?" Sie umarmt nacheinander erst den Blonden, dann den Braunhaarigen. "Danke fürs Herbringen."

Während Alena sich dem Tor nähert, warten die beiden Männer ab, wollen offensichtlich erst wieder zurück reiten, wenn die junge Frau tatsächlich sicher im Gebäude angekommen ist - sofern man hier von 'sicher' sprechen kann.

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Re: Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 23.01.2016 18:37

Basilius schüttelt den Kopf als er sich dem Gebäude mit seiner Schwester Wie das hier aussieht. So präsentiert sich wohl das Mittelreich. Protzig ohne Geschmack, und umgeben von Misthaufen. Da sind wir wohl, liebste Schwester meint er etwas entschulidgend, während er die beiden anmeldet
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