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Fluch der Wissbegierde

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Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Chephren » 15.08.2017 18:51

Vielleicht erzählt dieser werte Herr uns woher er dies zu wissen meint.... Und wie er mit dieser Sache zusammenhängt, antwortet der Geweihte jetzt ebenfalls mit einer noch deutlich bedrohlichen Stille in der Stimme.

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Farmelon
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Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Farmelon » 15.08.2017 23:57

Woher er das zu wissen meint und wie Mordred damit zusammen hängt? Nun gut, Mordred lockert seine Arme wieder, kratzt sich dabei beiläufig mit der rechten Hand kurz am linken Handgelenk. Was aber auch das einzige ist das darauf hinweisen könnte, das es Mordred unangenehm ist darüber zu sprechen.
Natürlich wendet er sich dabei auch zum Teil Surka, Budrasch und Liandrah zu."Ich habe ja schon einmal kurz erwähnt das ich mich mit den Pocken auskenne. Vor ein paar Jahren bin ich in Khunchom mit ihnen in Berührung zu kommen. Ich war Damals geschäftlich in Khunchom tätig und bin dort dann auch Kontakt mit Erkrankten gekommen. Erst war unklar woher sie kamen, später hat sich dann herausgestellt das eine der Hauptquellen des Ausbruchs im Schattentempel des Phex lag." Der Schattentempel, der zweite Tempel, der für alle Phexgläubigen und Phextätigkeiten welche im offiziellen Händlertempel nichts zu suchen haben. Der geheime, versteckte Tempel.
Kurz zuckt Mordred dabei mit den Schultern. "Im wahrsten Sinn des Wortes sogar, aber das wurde erst später klar. Jedenfalls, die meisten Erkrankten kamen von dort und vor allem waren nach kurzer Zeit beinahe alle Geweihten des Listenreichen dort erkrankt, so dass wir auch die anderen erkrankten aus dem Umfeld dorthin gebracht haben um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Parallel dazu gab es im Peraine-Tempel ebenfalls einige Fälle, die allerdings offenbar unabhängig davon aufgetreten sind. Nach kurzem Hin und her haben die beiden Tempel dann zusammengearbeitet, ein paar Perainegeweihte wurden abbestellt sich im Schattentempel um die Erkrankten zu kümmern. Die meisten von denen haben sich im laufe der Tage allerdings auch angesteckt. Zu der Zeit sind wir, einige Bekannte von mir und ich, Hinweisen nachgegangen und haben Heilmittel organisiert so weit das möglich war. Der größte Unterschied dürfte sein, dass die Pocken damals ungeplant freigesetzt wurden." Er überlegt kurz, wirkt aber nicht so als wolle er auf Nachfragen eingehen. "Jedenfalls, ohne es zu weit auszuführen, einer der Peraingeweihten war in Wirklichkeit ein geweihter des namenlosen der seine beziehungen genutzt hat sich aus Zorgan Dinge liefern zu lassen. Unter anderem auch Gegenstände die vom Namenlosen geweiht waren, er hat seine Position dafür ausgenutzt. Zum Glück, oder auch Unglück, wurde besagte Lieferung allerdings im Khunchomer Hafen gestohlen und fand seinen Weg in den Schattentempel und an einige wenige andere Orte. Historische Relikte, aus der Zeit der großen Pockenepedemie in Zorgan, nicht einmal etwas wirklich Besonderes abgesehen vom historischen Wert. Nur das man sich beim Berühren davon die Pocken einfangen konnte.
Dementsprechend lag das Zentrum der Pocken wortwörtlich im Schattentempel und wir konnten die Objekte schließlich sicherstellen."


Kurz muss Mordred dabei doch etwas schmunzeln, aber im Gegensatz zu sonst wirkt es doch etwas......gezwungen und vor allem so als wär die Erinnerung doch ein wenig schmerzhaft. "Es war nicht einfach, aber die Pocken konnten eingedämmt werden ehe sie völlig außer Kontrolle waren und die Zahl der Opfer hielt sich in Grenzen, auch weil wir zum Glück genügend Rinde und andere Heilmittel auftreiben konnten. Wie sich bei all dem herausstellte war einer der dem Schattentempel zugeteilten Perainegeweihten besagter Namenlosgeweihter, der selber dabei war die Objekte wieder in seinen Besitz zu bringen, als Ablenkung unter anderem für noch ein paar mehr Kranke sorgte wie etwa einige der Perainegeweihten, während die beiden Tempel alles unternahmen das Ganze so gut wie möglich unter der Decke zu halten und den Schaden zu begrenzen, damit keine Panik in der Stadt aufkam und man die Kontrolle über die Situation verliert. Als dann herauskam das sich namenlose Wucherungen im Perainetempel ausgebreitet hatten war man dort umso mehr damit einverstanden das möglichst wenig nach Außen dringt, nicht nur um eine Panik zu verhindern welche in mehrere Hinsicht unangenehm gewesen wäre.
Am Ende ist es an uns hängen geblieben uns mit dem Namenlosgeweihten auseinanderzusetzen und ihn zu stellen, ehe er mit den Objekten geflohen wäre. Das hat auch ganz gut geklappt, nur hat er dabei einige seiner namenlosen Schweinereien abgezogen und unter anderem mir als Dankeschön selber noch die Pocken angehängt obwohl ich dank Zwölfblattee eigentlich sicher davor hätte sein sollen. Sozusagen als ganz besonderes Dankeschön als ihm die Möglichkeiten ausgingen. Zum Glück waren die meisten anderen Erkrankten inzwischen überm Berg und es gab genügend Rinde. Jedenfalls bin ich so zu der zweifelhaften Ehre gekommen das ich immun gegen weitere Ansteckungen bin. Die Pocken bekommt man nur einmal. Auf die eine oder andere Weise. Die Tage darauf hab ich dann nicht mehr viel mitbekommen, nachdem die erste Phase vorbei war in der man noch recht aktiv und beschwerdefrei ist. Offenbar hat man noch ein paar Komplizen und Mitverschwörer Hollbeerers festgesetzt und eben im Nachhinein bereinigt was möglich war. Ich schätze mal Phex hatte bei dem allen seine Hand im Spiel, wär das alles nicht so gelaufen hätte es wesentlich schlimmer kommen können."


Als er dann endet blickt er auch kurz zu den beiden Bewaffneten und dem anderen Perainegeweihten der sich noch zusätzlich im Raum befindet. Noch drei Mitwisser mehr, im schlimmsten Fall gehört einer von denen auch noch zu den Erben oder ist Kontaktmann. Das der verschwundene geweihte dazu gehört ist auch nicht auszuschließen. Dazu Liandrah, Surka und Budrasch. Macht ein ganzes halbes Dutzend. Das sind mehr Leute als es seid Khunchom zusammen von mir erfahren haben. "Da ich mich bisher noch nicht vorgestellt habe: Mordred Farafan."
Wendet er sich auch wieder mehr dem Hochgeweihten zu, nachdem er eine Kurzfassung davon abgegeben hat woher er das weiß und wie er mit dem was in Khunchom war zusammen hängt. Wobei das auch wirklich nur eine einfache Zusammenfassung dessen ist, was dort gewesen ist.

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Beitrag von garulfgrimson » 16.08.2017 01:17

Surkas Mine ist undurchschaubar. "Nun, ich gestehe, diese Geschichte würde ich auch nicht jedem erzählen. Ich wäre auch sehr dafür, wenn sie diesen Raum nicht verlassen würde. Auch im Nachhinein kann sie noch eine Menge Unheil anrichten." meint er leise. Mehr sagt er nicht, als wäre jedes weitere Wort zuviel, nach dieser auch nach dieser Zeit noch sehr unheilvollen Geschichte.

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 16.08.2017 09:29

"Das kommt davon, wenn man einfach so Dinge stiehlt und Sachen anfasst, die man nicht anfassen sollte", kommentiert Budrasch weiterhin etwas überfordert und blickt dann misstrauisch den Peraine-Geweihten an. Nicht dass der auch noch falsch war...

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Beitrag von Chephren » 17.08.2017 16:23

Die Miene des Hochgeweihte ist immer noch zornig, wenn auch weniger rot als zuvor. Und was geht nun in Gareth vor? Bei dem ihr offensichtlich dieses mal ohne unsere Hilfe auskommen wolltet?

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Beitrag von Farmelon » 17.08.2017 16:44

Budrasch bekommt für seine Bemerkung einen zugegeben etwas irritierten Blick ab, sagt aber nichts weiter dazu. Nicht hier, nicht jetzt. Wir haben alle verdammtes Glück gehabt, DAS diese Dinge einfach so gestohlen wurden und dieser Namenlosgeweihter da nicht gut genug aufgepasst hatte.

Lieber antwortet er dem Hochgeweihten. "Jemand hat aus Rache die Pocken freigesetzt um mindestens Ruf und Leumund einer anderen Person zu zerstören, mit allen Konsequenzen die daraus entstehen. Phex und Peraine sei Dank in einer kontrollierbaren Umgebung so das wir mit den üblichen Quarantänemaßnamen eine weitere Ausbreitung bisher gut unter Kontrolle haben. Diese Gruppierung ist es auch, welche die Fäden im Hintergrund zieht, für das Aufkaufen der Rindenvorräte verantwortlich ist und darum bemüht ist jeden Hilfsversuch zu sabotieren. Inzwischen mussten wir feststellen das auch andere fiebersenkende Mittel davon betroffen zu sein scheinen. Das diese Gruppierung nicht ohne Einfluss zu sein scheint ist einer der Gründe weshalb wir bemüht sind ohne Hilfe von Externen auszukommen. Das Verschwinden Eures Geweihten und seiner Lieferung ist nur ein Symptom. Wir können keinen Schritt durch die Stadt machen ohne nicht beschattet zu werden scheint es. Bisher konnten wir den Bedarf an den meisten üblichen Heilmitteln und Heilkräutern zur genüge decken, bei sparsamen Umgang mit den vorhandenen Vorräten dürften auch die Lebensmittel ausreichen, so das der Kontakt zur Außenwelt bis auf uns komplett unterbunden ist. Nun sind wir unterwegs wenn möglich noch Rinde aufzutreiben, beziehungsweise zu schauen ob und wie wir mehr über die Gegenseite erfahren können um gegen sie vorgehen zu können ehe es ihnen gelingt uns auszuschalten, zumindest einmal wurde das schon versucht. Und je länger wir an einem Ort bleiben umso wahrscheinlicher wird es das uns danach eine unschöne Überraschung erwarten könnte, weswegen wir uns bemühen in Bewegung zu bleiben."
Und bisher führen die Spuren zu der Dame die wir als nächstes aufsuchen werden. Und falls sich raus stellt das dem nicht so ist wäre es interessant zu wissen wofür sie die Rinde audgekauft hat. Und wenn sie das nicht hat wissen wir wer uns angelogen hat. Der kritischste Moment ist wenn wir wieder zurück zum Zirkel gehen, denn das wir dort wieder auftauchen dürfte klar sein.

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Beitrag von Chephren » 17.08.2017 21:11

Die meisten Antworten scheinen ihn zufriedenzustellen oder es wirkt so als wisse er schon einiges davon.
Wo? scheint ihn dann dennoch zu interessieren.

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Beitrag von shanna » 22.08.2017 18:18

Ganz vorsichtig die Situation betrachtend und mit einem undefinierbarem Blick wendet sich Liandrah an den Hochgeweihten, "Ich bin Liandrah al' Djinn und ich werde das Gefühl nicht los, Euer Hochwürden, dass Euch nicht alles von dem, was meine Gefährten erzählten, unbekannt ist." Das klingt wie eine sachliche Feststellung. "Doch da wir verfolgt werden und ich schon angegriffen wurde, wüßte ich doch gerne wie viel und woher Ihr das wisst , Euer Hochwürden.", ihr Blick ist dabei offen, aber sehr ernst auch geht er immer wieder zu den Bewaffneten hinüber und wer gut Körpersprache lesen kann, bemerkt durchaus, das sie angespannt ist, sich zu verteidigen wenn nötig.

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Beitrag von garulfgrimson » 22.08.2017 18:55

Surka bemerkt wohl die veränderte Situation. Wunderbar, entweder ist die Peraine-Kirche direkt gegen uns, oder wir bringen sie gerade gegen uns auf. Beides nicht sehr amüsant. Auf alle Fälle darf kein Laut nach außen dringen, daher muss es schnell gehen, sofern nötig. Unauffällig verändert Surka seine Position, die Hände gehen deutlich nicht zu den Waffen, auf den ersten Blick wirkt die Position entspannt, aber wer im Waffenlosen Kampf bewandert ist, mag sehen, das aus der Position durchaus ein direkter Tritt zum Kopf möglich sein mag, wenn es denn zum äußersten kommen sollte.

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Beitrag von Chephren » 23.08.2017 00:34

Der Hochgeweihte steht jetzt wieder mit hochrotem Kopf auf. Die Beantwortung seiner Frage mit einer Gegenfrage war wohl nicht unbedingt das, was zu seiner Beruhigung beigetragen hat.

Bei Peraines Ährenkorb! Denkt ihr ich bekomme nicht mit, wenn in meiner Stadt ale Heilmittel aufgekauft werden? Sehe ich aus als ob ich meinen Verstand versoffen hätte oder spreche ich undeutlich? WO sind diese Infizierten?

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 23.08.2017 06:18

"In diesem Zirkel in Eschenrod. Eigentlich sollte das ein Zusammentreffen von Heilkundigen werden. Ich sollte dort einen Vortrag über die Kraft des Humus halten. Hätte ich geahnt, was passiert, wäre ich gar nicht erst gekommen", ist es dann wieder der Zwerg, der dieses Mal etwas peinlich berührt ob dem geringen Respekt seiner Gefährten gegenüber einem Götterdiener, drauflos plappert.

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Fluch der Wissbegierde

Beitrag von Farmelon » 23.08.2017 20:53

Die anderen ergreifen das Wort, so dass Mordred nicht direkt antwortet sondern erst einmal abwartet, die anderen zu Wort kommen lässt und bei dem wie sich das alles entwickwlt doch die Lippen etwas fester aufeinander drückt, auch als er kurz zu Surka und Budrasch schaut. Das fehlt noch. Wenn das hier eskaliert können wir NIEMANDEN mehr helfen. Wenn Budrasch einen Bart hätte würd ich ihm den in Honig tunken und ihn dann in ein Hornissennest stolpern lassen oder was in der Art!

Schließlich atmet Mordred durch, die Hände bewusst offen so das man seine Handflächen sehen kann, um die gereizte Stimmung hier drinnen nicht ungewollt noch mehr hochkochen zu lassen. Dementsprechend spricht er diesmal auch nicht nur den Hochgeweihten oder einen seiner Gefährten an, sondern alle. Dabei achtet er auch genau darauf wie er seine Stimme einsetzen muss, damit diese am besten zur Wirkung kommt um damit auch für den ein oder anderen eventuell auch unbewusst einige der Wogen zu glätten, ohne das er dabei zu....bestimmend.....wirkt was auch wieder zu Problemen führen könnte. "Können wir uns bitte alle wieder etwas beruhigen? Ich bin sicher jeder hier hat mitbekommen das hier etwas vorgeht dass selbst das größte Grundvertrauen untergräbt, dafür brauchen wir keine weiteren Beweise." Bittet der kleine Halbelf alle Anwesenden, sucht bei jedem Anwesenden zumindest einen Moment den Augenkontakt, auch zu dem anderen bisher schweigsamen Geweihten und den beiden Tempelgardisten.
"Das hier führt so zu nichts, nur dazu das keiner von uns weiterkommt und wir damit der Gegenseite ungewollt zuarbeiten. Und wenn die gewinnen verlieren wir alle und dann ist auch keiner mehr da der versucht sie aufzuhalten und den Kranken zu helfen."" Das fehlt gerade noch, wenn hier drinnen eine Schlägerei ausbricht dann ist alles aus! Als er sich dem Hochgeweihten wieder direkter zuwendet, spricht er zugleich auch zu den anderen. "Das vorhandene Misstrauen tut mir Leid, aber leider ist es ebenso notwendig da wir nicht sagen können wer bewusst oder unbewusst dieser Gruppierung zuarbeitet oder Informationen zu trägt. Ebenso kann ich Euer Misstrauen uns gegenüber nachvollziehen, so wie es nach Außen wirken muss. Bisher scheint die Gegenseite jeden unserer Schritte außerhalb des Zirkels beobachtet und vorhergesagt zu haben. Das hier ist von langer Hand geplant. Mir war das Risiko hierher zu kommen bewusst, gerade weil es eine ziemlich vorhersehbare Handlung war. Wahrscheinlich hoffen sie darauf, dass das passiert was hier gerade passiert, das Verschwinden Eures Geweihten ist einfach zu passend als nur Zufall zu sein wenn Ihr mich fragt Euer Hochwürden."
Selbst wenn er ein unschuldiges Opfer ist, ist es doch ein toller Grund Euren Argwohn und Eure Wut zu wecken. Was glaubt ihr, war die Rindenlieferung nur Zufall oder hat da jemand im Hintergrund die Fäden gezogen Euer Hochwürden? Zu diesem passenden Zeitpunkt.... Er spricht es nicht aus, ist nicht respektlos, aber er lässt diese Überlegungen offen genug durchscheinen das diese Gedanken auch ohne das er es ausspricht nachvollziehbar sind, ohne dass er jemanden etwas erklärt was diesen danach übereilig reagieren lässt weil er es nicht so wahrhaben will. "Jemand will das Lebenswerk, den Ruf, Leumund und das Leben einer der Mitglieder des Zirkels zerstören und hat nicht davor zurückgeschreckt dies gerade dann zu tun wenn Heiler aus vielen Ecken des Kontinentes dort versammelt sind eine der schlimmsten Krankheiten freizusetzen die mir bekannt sind. Um alles zu pervertieren wofür die dort versammelten Heiler stehen, um zusätzlich noch so viel Wissen über die heilkunde wie möglich auszuradieren um es noch schlimmer zu machen, um auf jeden nur denkbare Art alles zu zerstören und dafür zu sorgen das es bekannt wird, und ich fürchte wenn wir sie nicht aufhalten könnten sie noch weiter gehen als bisher schon........" Die Pocken absichtlich noch weiter verbreiten, den Zirkel als Sündenbock hinstellen.....Und als Kirsche auf der Sahne vernichtet der Zirkel genau das was er eigentlich erhalten und mehren wollte. Wissen über Heilkunde aller Art..

Mordred atmet tiefer durch, blickt wieder zu allen Anwesenden, bleibt dann einen Moment länger an dem anderen Perainegeweihten und den beiden Tempelgardisten hängen. Wenn das alles nach Außen dringt.......Dann schaut er wieder zu dem Hochgeweihten des Tempels. Bisher hat Mordred nur erzählt was nichts von dem verrät was sie sonst noch herausgefunden haben, falls einer der Gardisten oder der andere Geweihte quatschen oder die Gegenseite informieren, weswegen auch immer. Das hier ist geweihter Grund, also dürften wir hier keinen Spionagedämon an uns kleben haben.......Gut das ich die prekäre Einkaufsliste nicht mitgenommen habe...... "Ich bin bereit etwas mehr ins Detail zu gehen Euer Hochwürden. Und da ich es vollkommen verstehen kann das Ihr Euch ebenso absichern müsst......" Ein weiterer kurzer Blick zu den Bewaffneten. "Und sicher nicht mit uns allen alleine sprechen werdet bin ich bereit unter vier Augen mit Euch zu sprechen falls Euch das lieber ist." Ohne die beiden tempelwächter, ohne den anderen Geweihten. Einfach weil im Moment nur eins sicher ist: Die Unsicherheit.

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Beitrag von Chephren » 24.08.2017 01:02

Zumindest scheint die Situation im Moment nicht weiter zu eskalieren. Tatsächlich setzt er sich wieder, den Blick eher sinnierend an euch vorbei gerichtet. Dann stimmen also meine Vermutungen... Er blickt einen nach dem anderen hier durchdringend an. Ihr müsst euch um meine Männer und Frauen keine Sorgen machen. Das hier sind meine vertrauenswürdigsten. Dann blickt er zu euch. Dann erzählt, was es mehr noch zu wissen gibt. Und ich werde euch ebenfalls Vertrauen entgegen bringen. Wir haben vielleicht jemanden, der etwas dazu erzählen kann...
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Beitrag von Farmelon » 25.08.2017 15:57

Mordred schaut kurz zu den beiden Wächtern undd em anderen geweihten bei der Versicherung seiner Hochwürden, dann zu seinen eigenen Begleiter. Dabei durchaus darauf bauend das es auch von dieser Seite aus diesmal nicht weiter eskaliert. Und auch wenn Mordred es bisher noch nicht so offen genutzt hat, hat er eben abseits seines Aussehens und seiner Stimmung auch die nötige Ausstrahlung der man in diesem Moment durchaus anmerken kann das es ihm nicht unbekannt ist andere Menschen anzuweisen oder zu führen, auch zu größeren Gruppen zu sprechen.
Ob das nun daher kommt das er einen eigenen handwerklichen Betrieb führt, weil er es gewohnt ist vor Gruppen seine Dienstleistungen anzupreisen wenn er damit unterwegs ist, daher als was ihn Liandrah vor dem Phextempel bezeichnet hat, aus seiner Tätigkeit als Heiler oder etwas ganz anderen ist dabei ja auch egal.
Jedenfalls wendet er sich nach diesem Moment wieder dem Hochgeweihten zu und nickt leicht, durchaus respektvoll. "Nun gut......Diese Gruppierung hat sich um eine höchst wahrscheinlich verstorbene Person gebildet, welche schwer erkrankte und nicht bereit war die geforderte Gegenleistung für den Versuch der Heilung zu zahlen....." Beginnt er, erklärt er, ohne die Magistra oder die Person direkt zu benennen. "Höchst wahrscheinlich verstorben weil diese Gruppierung sich als die Erben dieser Person bezeichnet hat. Diese Gruppierung wurde zu ihren Lebzeiten gegründet um den Handel der Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen, wobei uns nicht bekannt ist wie erfolgreich sie damit genau waren oder ob sie damit nach dem Tod der Person weiter gemacht haben oder sich völlig auf ihre Rache konzentriert haben. Zudem haben wir Hinweise darauf gefunden, dass die verstorbene Person einen Seelenpakt eingegangen ist, auch wenn sie sich darüber nicht völlig im Klaren war oder es nicht wahrhaben wollte. Jedenfalls scheinen viele ihre Geschäfte plötzlich wesentlich erfolgreicher zu werden, unter anderem, dazu bekam sie Kontrolle über Dämonen die wohl Phexens Widerpart zugerechnet werden. Wobei ich darauf hinweisen möchte dass es offenbar so gut verborgen war, dass es auch im Zirkel unerkannt blieb."
Ja, das hebt er absichtlich hervor. Der Zirkel, oder einzelne Mitglieder, haben auf keinen Fall die Absicht gehabt einem Paktierer zu helfen und es auch nicht gewusst. Es war zu gut verborgen. "Jedenfalls, bevor die Person erkrankte, hat sie ihre Möglichkeiten wahrscheinlich auch eingesetzt um ihre Gruppierung zu unterstützen. Aufgrund des Mittels mit dem die Pocken im Zirkel verbreitet wurden sind wir uns sicher dass der Einfluss der Gruppe auch nach dem höchstwahrscheinlichen Tod dieser Person mindestens in Teilen noch vorhanden ist, die anderen Umstände bestätigen dies, auch wenn wir noch nicht genau sagen können wie weit ihr Einfluss reicht oder wer alles beteiligt ist da die Versorgung der Erkrankten bisher oberste Priorität besitzt und wir wie ihr ja mitbekommen habt darum bemüht sind doch noch Quellen für die Rinde aufzutun."

Er atmet tiefer durch, scheint doch einen Moment zu stocken ehe er das nächste preis gibt. "Diese Gruppierung hat es geschafft den Heilerkongress auszunutzen und dabei einen Dämon Peraines Gegenpart in den Zirkel zu schmuggeln, mit der wissentlichen oder unwissentlichen Hilfe einer Person. Noch ein Mosaikstein mehr um die Schuld an all dem dem Zirkel und seinen Mitgliedern anzulasten. Glücklicherweise konnte der Dämon innerhalb des Zirkels neutralisiert werden, auch wenn der Schaden Innerhalb damit schon angerichtet war." Ob er danach auch außerhalb des Zirkel gewütet hätte? Ich weiß es nicht, aber ich an Stelle der Erben hätte auch wegen der Möglichkeit die Rinde gesichert und aufbewahrt anstatt sie zu vernichten. Schon alleine weil Dämonen so schrecklich...chaotisch sind. Das spricht er dann zumindest zum Teil auch aus. "Wir wissen nicht ob der Dämon noch anderes anrichten sollte, zum Glück wurde er aufgehalten ehe wir es herausfinden mussten. Ich gehe davon aus das die Gruppierung die gesammelte Rinde ganz oder zum Teil behalten hat und nicht vernichtet. Immerhin brauchen die auch eine Rückversicherung falls die Pocken sich auch außerhalb des Zirkels ausgebreitet hätten." Oder es noch tun. Oder es absichtlich wiederholen um es dem Zirkel anzulasten. Wenn sie schon einmal....

Bei den letzten Sätzen, die folgen, braucht er sich nicht einmal im Mindesten zu verstellen oder zu versuchen die Stimmung hier zu beeinflussen, Wogen zu glätten oder zu beeinflussen.
"Ich gehe davon aus das sich mindestens ein Zauberkundiger unter ihnen befindet, eventuell auch mindestens ein Paktierer falls die gruppengründende Person in der ein oder anderen Art versucht hat zu missionieren. Diese Wahnsinnigen haben einen Duglum wüten lassen. Ich habe Angst was sie machen werden wenn sie erfahren das es nicht ganz so läuft wie sie es geplant haben und wir es trotz der Überwachung unserer Schritte geschafft haben Informationen über sie zu sammeln, mit denen wir ihnen auf die Spur kommen könnten während die glauben dass alles so läuft wie sie es wollen. Das ist einer der Gründe warum ich so misstrauisch bin, vorsichtig." Bei diesen letzten Sätzen wird klar dass Mordred es nicht nur so sagt. Er hat wirklich Angst davor, er macht sich Sorgen. Er hat so etwas ähnliches schon einmal erlebt.
Ja, er hat Angst, auch wenn er sich davon nicht beherrschen lässt. Schon alleine das er trotz allem noch hier ist, sich nicht abgesetzt hat als er die Gelegenheit dazu hatte beweist dies. Wenn auch nur für ihn selber, da keiner der anderen weiß wie viele Möglichkeiten er schon dazu gehabt hätte, egal was für Vorteile er auch aus all dem ziehen könnte ist es keine Goldgier oder ähnliches die ihn hier hält bei all dem.

Und vielleicht erklärt das auch das kurze Stocken zuvor, als der Hochgeweihte meinte was "hier los wäre" und Mordred nachfragte was er meinte. Vielleicht überschätzt er die Gefahr, oder die Gruppierung, vielleicht auch nicht. Aber alleine die Möglichkeiten sind es die ihm Angst machen. Auch wenn er sonst sehr darauf achtet seine Angst oder Besorgnis nicht nach Außen dringen zu lassen, um keine Schwäche zu zeigen, kann er sich nicht ganz davon freisprechen. Aber ich lasse mich nicht davon beherrschen. Angst gehört dazu, sie hilft beim Überleben. Sorgen sind gut, nur wer sich Sorgen macht, wer besorgt ist bleibt wirklich wachsam. Angst ist keine Schwäche, den Fehler machen viele. Angst ist ein Gefühl von vielen, Gefühle machen uns stark, Gefühle lassen uns erst wirklich existieren. Es gibt keine schlechten Gefühle, wir leben sie alle, aber sie leben nicht uns. Ich weiß was ich selber schon getan habe und ich stehe dazu, andere mögen mich für skrupellos halten falls sie wissen was ich getan habe, aber ich habe meine Grenzen. Meine Moral, meine Grenzen, nur weil sie nicht mit dem übereinstimmen was hier im allgemeinen Konsens als moralisch gilt und die Arbeit hinter all dem was hier passiert durchaus beeindruckend finde, heißt das nicht das ich so etwas gutheißen würde.
Das geht zu weit, viel zu weit. Rache ist ebenso ein Gefühl wie Angst. Rache gehört ebenso zum Leben wie Angst, wir leben sie, sie lässt uns ebenso existieren wie alle Gefühle. Rache ist ein Teil von uns, Gefühle an sich sind weder gut noch schlecht, aber man darf sich nicht in ihr verlieren. Das hier ist keine einfache Rache mehr, das hier ist krank, hier hat sich jemand in seiner Rache verloren. Er lebt sie nicht, er lässt zu das seine Rache ihn lebt. Und so etwas darf nicht sein. Jedes maß verlieren und dabei noch sich selber. Und so etwas führt im schlimmsten Fall zu Pakten.

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Beitrag von garulfgrimson » 28.08.2017 02:23

Surka schaut zu Mordred hinüber. "Ihr habt eine Menge angesprochen. Ich für meinen Teil habe dem nichts hinzu zu fügen, denn ihr habt alle Fakten auf den Tisch gebracht. Ich für meinen Teil denke, man will alle Heilkundigen vorführen, wirklich alle. Und das macht mir Angst und mich vorsichtig."

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Beitrag von Chephren » 29.08.2017 21:44

Der Hochgeweihte nickt, während die drei anderen deutlich blasser um die Nase werden.
Das erklärt auch unser Puzzleteil. Vieles davon hatte ich vermutet, vor allem nachdem der Wächter des Zirkels an unseren Treppen aufgefunden wurde. Aber um ehrlich zu sein, hatte ich eher vermutet, dass im Zirkel selbst etwas schief gegangen ist und wollte gerade mit diesen beiden Rittern nach dem Rechten sehen. Immerhin sollte da ja ein Heilertreffen sein...
Leider ist der Wächter noch ohne Bewusstsein und ich zweifle daran, dass diese Ohnmacht natürlichen Ursprungs ist.

Er steht auf und geht zum Fenster, blickt hinaus auf den Hof. Eine ganze Gruppe sagt ihr. Und Paktierer... Er schüttelt den Kopf, ist eine Weile still. So sehr es mich auch schmerzt das zu sagen. Ich glaube, dass ihr recht damit tut es nicht an die anderen Obrigkeiten weiterzugeben, wenn stimmt was ihr sagt. Wer weiß was sie tun, wenn die ganze Stadt nach ihnen sucht und wer weiß was passiert, wenn etwas durchsickert.
Er blickt euch reihum ernst an, der Ärger ist einer trotzigen Entschlossneheit gewichen.
Können die Personen, die noch im Zirkel sind die Menschen dort versorgen, oder braucht ihr Unterstützung? Oder anderweitige Unterstützung? Und welche Schritte plant ihr nun? Habt ihr etwas Konkretes vor oder in der Hand?

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Beitrag von shanna » 29.08.2017 23:16

"Nun .... läßt sich Liandrah nach dem Stimmungsumschwung des Geweihten vernehmen, ...Euer Hochwürden, ich denke mit der entsprechenden Menge an Heilkräutern wissen die die Damen im Zirkel durchaus die Kranken richtig zu behandeln. Vielleicht kann aber eine helfende Hand nicht schaden, denn selbst wenn die 'Pfleger' nicht erkranken, sind sie doch irgendwann erschöpft. Doch das Allerwichtigste scheint mir die ausreichende Menge an Heilkräutern zu sein, die nirgendwo aufzutreiben sind." da auch ihre Nerven nicht mehr die Besten sind, rauft sie sich ein wenig die Haare. Dann geht ein Blick zu Mordred , "Ich denke eine Anlaufstelle haben wir noch, oder?"

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Beitrag von Farmelon » 29.08.2017 23:52

Mordred lässt Liandrah das Wort, wartet ab, nickt schließlich leicht. "Wie erwähnt dürften Heilkräuter und Nahrungsvorräte ausreichen. Etwas mehr von beidem und vor allem die Rinde dürften sicherstellen das selbst bei einer leichten Fehleinschätzung zum Schluss kein Mangel entsteht. Ein paar helfende Hände dürften allerdings wirklich hilfreich sein, sobald die Akutphase der Pocken beginnt braucht es noch ein paar. Wobei ich froh bin das Ihr noch nicht aufgebrochen sein. Wir müssen die verbliebenen Magister darüber informieren ehe andere den Zirkel betreten.
Ich kenne mich damit nicht aus, also mit den Sicherheitsvorkehrungen des Zirkels, aber in Anbetracht der Quarantäne und der anderen Umstände ist es momentan keine gute Idee den Zirkel ohne Anmeldung und Erlaubnis zu betrete, zum Schutz aller Seiten."
Ergänzt Mordred, nickt aber auch zu deren Frage.

Wir haben noch eine Anlaufstelle, auf unseren heutigen Bemühungen haben wir uns auch dezent nach weiteren Möglichkeiten erkundet wo wir noch Rinde bekommen könnten. da gibt es noch eine Person welche offenbar ebenfalls die letzte Zeit beim Ankauf in größeren mengen aufgefallen ist. Mit der Dame wollten wir uns nach dem Besuch hier befassen. Dazu haben wir von einem Treffpunkt der Gruppierung erfahren, der zumindest früher für Treffen und Zusammenkünfte verwendet wurde, dem wir bald einen Besuch abstatten wollten. Das haben wir uns bisher aufgehoben da wir dafür aus der Aufmerksamkeit unserer Überwacher abtauchen müssten, was wenn es zu früh geschieht unseren Vorteil ruinieren könnte das sie bisher wahrscheinlich nicht wissen, das wir das wissen. Zudem setzt die Gruppierung auch Bettler und ähnliches zwielichtige Personen ein, wobei ich allerdings schätze das diese extern angeworben und bezahlt, eventuell belogen wurden und so ausgenutzt werden. Immerhin ist der einfachen Sictweise nach der Zirkel böse, also muss jeder der etwas gegen ihn hat gut sein." Erklärt Mordred, vor allem ds letze Argument dürfte keiner weiteren Erklärung bedürfen, wie leicht man das alles umdrehen könnte o das jemand glaubt er würde Gutes tun wenn er ihnen schadet, bei dem was seine Hochwürden gerade selber zugegeben hat.....

Schließlich, trotz der ernsten Situation, zeigt sich doch wieder so etwas wie ein Lächeln, wenn auch etwas gezwungen. "Den Wächter würde ich mir gerne ansehen, Meister Budrasch ist zudem einer der wenigen magisch begabten Zwerge. Wir haben ebenfalls gehofft ihn zu finden wenn wir den Spuren der Gruppierung folgen, wir haben gehofft er könnte einige Fragen klären und das ihm nichts passiert ist.
Ich schlage vor dass wir uns aufteilen um unsere Beschatter etwas zu verwirren und vielleicht auch leichte Zweifel wecken zu können....
Dabei schließt er nicht nur seine Hochwürden ein, sondern auch die anderen. Budrasch und Surka könnten ein paar Helfer des Tempels mit Vorräten zum Zirkel führen, dort den verantwortlichen erklären was hier vorgefallen ist. Eventuell bringt es auch die unwissenden Angeworbenen zum nachdenken wenn sie sehen das welche vom Tempel bei uns sind, oder dann hoffentlich im Zirkel falls die verantwortlichen die Dringlichkeit ebenso einsehen. Nur sollte klar sein dass jeder der direkten Kontakt zu den erkrankten hat eben erst einmal den Zirkel nicht mehr verlassen kann, weswegen wir auch noch nicht direkt an der Versorgung mitgeholfen haben." Eine weitere Sicherheitsmaßnahme um zu verhindern die Pocken aus dem Zirkel entkommen zu lassen, in Anbetracht der Quarantäne und objektiv dürfte es daran nichts zu beanstanden gerben. Wenn meister Budrasch und ich uns erst einmal den Leibwächter vornehmen dürfte das Zeit für die Vorbereitungen dazu lassen. Danach trennen wir uns, Meisterin Liandrah und ich suchen die andere Person auf welche offenbar Rinde aufgekauft hat. Falls das eine falsche Fährte, oder eine Falle ist können wir beide uns am ehesten absetzen und flüchten, wissen dann von wem wir dorthin geführt wurden durch Falschinformation. Und selbst wenn alles schief gehen sollte ist in dem Fall nicht alles verloren."
Ja, am ehesten schaffen Liandrah und ich es aus einer Falle. Budrasch wär uns da nur ein Hindernis. Und Surka ist bedeutend eher geeignet für den Rückweg zum Zirkel. Und vor allem um der Magistra zu erklären wie es zu all dem hier kam, das wir keine Wahl hatten. Und mehr helfende Hände sind wirklich nicht verkehrt. Und auch von den weiteren Besorgungen danach sollte Budrasch nichts mitbekommen, sonst verplappert er sich auch noch bei dem. Liandrah weiß ja darüber Bescheid.

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Beitrag von garulfgrimson » 30.08.2017 00:07

Peraine-Tempel

Surka nickt zu Mordreds Worten. "Da habe ich keine Einwände. Nur eine bescheidene Bitte, falls genügend Zeit ist. Wenn ihr diese Waffe segnen könnten, dann wäre mir doch noch etwas wohler." mit diesen Worten zieht Surka einen Dolch aus Mondsilber heraus.

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Beitrag von Chephren » 30.08.2017 22:32

Der Hochgeweihte nickt.
Seine Gnaden wird euch begleiten um einschätzen zu können welche personelle Hilfe nötig ist. Ich will nicht zu viele auf einmal senden. An Kräutern könnt ihr euch bedienen, auch wenn gerade die Wirksamsten natürlich auch uns fehlen. Haltet mich auf dem Laufenden, meint er zu dem Geweihten und euch.
Ihre Gnaden wird euch zu dem komatösen Tulamiden bringen. Peraine und die anderen elf mit euch.
Dieser nickt, wirkt irgendwie etwas überfahren, führt euch, wenn ihr nichts weiter wollt, aber zu einer Pritsche auf der der Hühne kaum Platz findet. Er liegt da, unruhig schlafend, als ob ihn böse Träume plagen, wirft sich unruhig umher, was durch Lederfesseln verhindert wird.
Wir mussten ihn anbinden. Er hat schon eine Novizin verletzt, als er im Traum um sich geschlagen hat.

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Beitrag von shanna » 31.08.2017 01:21

Bei dem 'Patienten'

Liandrah folgt dem Geweihten zu dem 'Kranken', hört zu und sieht sich um - erfassen, abschätzen kommt fast zeitgleich, das Lager die Fesseln, das Gesagte - sie bittet sich kurz etwas Ruhe und Zeit aus, "Ich möchte etwas versuchen, wenn ihr mich kurz in Ruhe lassen könnt." - bestimmt und ernst ist der Ton ihrer Stimme. Nachdem das geklärt ist tritt sie näher an die Liegestatt des Tulamiden, konzentriert sich, "Ushûnam darim al'magia" kommt es leise von ihren Lippen. Dann nach kurzer Zeit dreht sie sich um, wendet sich an den Geweihten "Ihr solltet nach magischer Hilfe schicken lassen. Das hier geht über meine Fähigkeiten, doch kann ich sagen, dass er verzaubert wurde, auch wenn mir der Zauber selbst nicht geläufig ist. Doch auf Grund der Erkenntnisse, die wir schon andern Ortes sammeln konnten, denke ich, Beherrschung oder Einfluss dürften die Merkmale sein. Ihr solltet schnell handeln."

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Beitrag von garulfgrimson » 31.08.2017 01:28

Surka schaut von Liandrah zum Geweihten: "Gibt es nicht eine Möglichkeit, solche Zauber zu bannen, auch wenn man nicht genau weiß, um welchen Zauber es sich handelt? Jeden Externen, den wir hinzuziehen, vergrößert die Gefahr einer Panik."

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Beitrag von shanna » 31.08.2017 01:33

Liandrah schaut Surka verblüfft, nein das ist nicht der richtige Ausdruck dafür, eher Kopfschüttelnd an, "Dafür werden wir einen Aussenstehenden brauchen! Priester helfen da nicht wirklich. Die Magistra könnte helfen!"

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Beitrag von Farmelon » 31.08.2017 01:34

Mordred nickt zu dem was seine Hochwürden festlegt, deutet gen des anderen Geweihten noch eine leichte Verbeugung an ehe er dies gegenüber seiner Hochwürden angemessen länger macht, dann geht es zu dem "Patienten".


Bei dem 'Patienten'

Mordred befleißt sich währenddessen an einer besonders gründlichen und professionellen Untersuchung der Lebenszeichen und Symptomen des Leibwächters, findet aber offenbar ebenfalls keine physische oder natürliche Ursache und hält sich zurück während Liandrah andere Wege einschlägt, tritt zurück so das er sie oder ihr Blickfeld nicht stört.

Liandrahs Erkenntnisse lassen Mordred sich doch leicht räuspern. "Nach dem was ich aus der Seelenheilkunde weiß könnte bei so etwas unter Umständen auch schon ein Harmoniesegen Linderung verschaffen. Oder so etwas durchaus auch brechen falls der Segen mächtig genug ist. Zumindest bei einigen solcher Zaubern. Die Noioniten nutzen ähnliches bei Bedarf." Schlägt er vor, immerhin wäre es vielleicht einen Versuch wert? Nicht gerade mein Steckenpferd, Beeinflussungen aufheben oder Herrschaft. Aber niemand beherrscht alles.

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Beitrag von shanna » 31.08.2017 01:40

Bei dem Patienten

"Nun, ich täte annehmen, dass man das im Peraine-Tempel zu Gareth wohl schon probiert hätte." meint Liandrah leicht pikiert. "Und wenn nicht, könnte ich das auch selbst machen." der Blick, den sie dabei Mordred zuwirft ist nicht zu deuten.

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Beitrag von garulfgrimson » 31.08.2017 01:41

Surka wirkt nachdenklich. "Und das ist die einzige, die den Zirkel jetzt nicht verlassen sollte. Ich habe das Gefühl, jemand will sie nach draußen locken, außerhalb aller ihrer Schutzmöglichkeiten. DIe Gegenseite hat nur nicht mit uns gerechnet. Nenn mich ruhig paranoid, aber ich glaube, die Gegenseite wartet nur darauf, das die Magistra den Zirkel verlässt."

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Beitrag von Farmelon » 31.08.2017 02:00

Bei dem Patienten

Mordred zuckt leicht mit den Schultern bei Liandrahs Reaktion und Antwort. "Es schadet aber auch nicht zu fragen ob es schon getan wurde, nicht wahr? Wenn man nicht genau weiß was ihm fehlt, vielleicht hat man es deswegen nicht gemacht."

Surkas Antwort lässt Mordred dagegen selber noch einmal kurz innehalten, dann aber beinahe schon zaghaft nicken. "Nur weil man paranoid ist oder wirkt, heißt das nicht dass man nicht trotzdem verfolgt wird." Noch einmal überlegt er kurz.
"Im zweifel müssen wir ihn ruhig stellen und in den Zirkel schaffen. Falls die Magistra nicht helfen kann könnte ich eventuell etwas zusammenbrauen mit dem jemand in der Lage ist in seine Träume zu reisen und von dort aus Einfluss auszuüben oder Dinge zu erfahren. Allerdings nur falls der Zirkel alles Nötige dafür vorhanden hat. Etwas dass seine Widerstandkraft gegen Magie stärken kann. Ob Budrasch ihn per Salander kurz in eine Pflanze verwandeln könnte? Damit wäre das Ziel nicht mehr vorhanden.

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Beitrag von Chephren » 31.08.2017 23:30

Der Geweihte räuspert sich etwas neben euch. Ähm, nun also, ich bin mir recht sicher, dass wir noch keine Segnungen über ihn gesprochen haben. Sei ähm Zustand hat sich hmm nicht verschlechtert und war nicht gefährlich. Also dachten wir bei ähm seiner... na ihr wisst schon, ähm dass wir abwarten ob sich etwas tut...

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Beitrag von garulfgrimson » 01.09.2017 20:48

Also, in einem Peraine-Tempel werden nicht alle erforderlichen Mittel angewendet, die einem Patienten zur Heilung gedeihen? Was soll das denn? dachte Surka da bei sich, eine Augenbraue bei den Worten etwas hebend.

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Beitrag von shanna » 03.09.2017 23:41

Liandrahs Gesichtsfarbe wechselt von blass zu rot und wieder zurück als der Geweihte erklärt, sie hätten hier noch keine entsprechenden Segen gesprochen. Sie holt Luft und dann noch einmal tief Luft und läßt die Luft langsam wieder hinaus. So ihr habt noch nicht das getan, was die Göttin der Heilkunde jedem Hilfebedürftigem zuteil werden läßt? Hilfe und Heilung ungeachtet ihrer Herkunft? Wir sind doch hier nicht bei den Praioten." Mühsam beherrscht sie sich, um dann fortzufahren, "Dann seht jetzt zu, dass Ihr hier jeden zur Unterstützung herbei schafft. Der Tempel sollte mehr als zwei Geweihte zu bieten haben. Muss ich denn alles selber machen?" Dann würde sich sich in Stimmung bringen und die anderen eventuell anleiten wollen, den Segen zu vollziehen.....

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