Nebel auf dem Brack

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shanna
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Nebel auf dem Brack

Beitrag von shanna » 09.08.2017 16:03

Akademie

Der junge Magier scheint vor der Zeit gealtert zu sein, nicht nur zu sehen an den schlohweißen Haaren. So ist er sehr verschlossen bei Lariels Fragen. Mit einem leichten Schaudern denkt er zurück an den Ausflug an diesen unheiligen Ort. „Ihr wollt also auch ins Moor.“ Eher eine Feststellung denn eine Frage. „Nun, man kann allen Orten dort die unheilige Kraft spüren, wenn man nur ein bisschen sensibel ist. Seit dem Sternenregen hat sich das Dunkle dort ausgebreitet, ohne dass es fassbar wäre. Geister und Irrlichter treiben dort auch am hellen Tag ihr Unwesen, wenn es denn dort jemals richtig hell wird. Über allem wabert dieser dichte Nebel. Und zu allem Überfluss ist es sehr sehr schwierig, dort Magie zu wirken.“ Dabei sieht er jetzt wirklich betrübt aus. „Warum genau das so ist, haben wir nicht herausfinden können. Ich …. Ich hatte das Gefühl, als wenn dort etwas die Magie, die gewirkt wird sich zu Nutze machen will. Aber ich kann euch gerne eine Wegbeschreibung geben, wie ihr zu den Ausläufern der Ruinen gelangen könnt.“ Das würde er dann, wenn ihr keine Fragen mehr an ihn habt auch machen.

Taverne

Elarion lächelt bei Mallegats direkten Fragen, krumm nimmt er das nicht und antwortet dann auf die Fragen, „Ach, wenn man nur gut zuhören kann, erzählen Leute vieles auch durch das, was sie nicht sagen. Nett? Das ist nicht das, was mir bei diesem Handelsherren einfallen würde. Nicht, dass er sich irgendwas zu Schulden kommen lassen hätte, doch eine seltsame Aura umgibt ihn, wenn man das spüren kann. Bei seinen Geschäften soll er immer korrekt handeln – nun etwas anderes hier im Gebiet von Stoerrebrandt dürfte auch nicht gut sein. Doch das sind Dinge, die für euch eher nicht interessant sein dürften.“ Schnell bedient er neue Gäste, um dann weiter zu erzählen, „Ein paar von den Glücksrittern, die hier jetzt aller Orten zu finden sind, sollen ihn letztens begleitet haben. Genau kann ich das aber nicht sagen, denn noch sind sie nicht wieder zurück. Naja, sie sind ja auch erst seit 4 Tagen weg. Was er an Ausrüstung dabei hatte, kann ich nicht sagen, das Übliche für einen Moorausflug würde ich meinen.“ Danach hat er mit neuen Gästen doch einige Zeit zu tun.

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Beitrag von Chephren » 09.08.2017 18:06

Nicht so ganz wohl scheint es Lariel bei den Untoten zu sein, aber er bedankt sich für die Informationen. Er stellt noch ein paar Fragen dahingehend, wo diese Effekte besonders groß sind, gibt sich aber sonst zufrieden, besonders da es dem Mann nicht leicht fällt, wartet jedoch noch ob sein Collega nicht noch fragen hat, bevor er sich verabschiedet.
Zuletzt geändert von Chephren am 09.08.2017 23:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von garulfgrimson » 09.08.2017 18:19

Akademie

"Galdmader, hab auf alle Fälle Dank für den Hinweis, das wir uns nicht nur auf unsere Magie verlassen dürfen." geht Garulf auf die Ausführungen des jungen Magiers ein. Bei dem Hinweis auf die Untoten stellen sich ihm dann doch etwas die Nackenhaare hoch. 'Was mich angeht, können die Toten ruhig tot bleiben. Der Blutsauger hat mir gereicht.'

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 14.08.2017 08:19

Taverne

Nachdem sich Elarion wieder den anderen Gästen zuwendet, schaut Nardogrim zu seinen Gefährten auf. "Das bestätigt doch unsere Vermutungen. Unsere nächsten Schritte führen also wohl oder übel ins Moor, wenn wir diese Hundsbande aufhalten wollen. Was auch immer sie dort vorhaben."

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Beitrag von Assaltaro » 14.08.2017 09:31

Taverne

Siona sieht immer noch etwas irritiert dem Elf hinterher und nickt dann dem Zwerg zu. "Ja, wir sollten wohl in die andere Taverne zurück und auf den Rest warten, um morgen möglichst früh ins Moor aufzubrechen. Vielleicht haben sie ja auch noch etwas herausgefunden."
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Beitrag von Tütenclown » 14.08.2017 13:21

Zum fröhlichen Spitzohr

Elia hatte Elarion weiterhin zugehört; jetzt wo er wieder seiner Arbeit nachgeht, schaut sie zu den anderen. "Diese 'seltsame Aura', von der Elarion gesprochen hat... meint ihr, wir müssen mit einem Diener des Dreizehnten rechnen?" Sie achtet dabei darauf, nicht zu laut zu sprechen. "Nicht, dass wir im Moor gegen so einen erneut den Kampf aufnehmen müssen." Bei dem Gedanken an den Vampir durchzuckt es Elia kurz. "Nun, euer Gnaden, wir haben noch recht früh am Tag. Ihr wollt euch doch nicht bis morgen früh im Kvill langweilen?"

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Beitrag von Assaltaro » 14.08.2017 18:31

Zum fröhlichen Spitzohr

Siona legt kurz überlegend den Kopf schief. "Oh natürlich, ich hatte befürchtet wir brauch länger ins Moor, dass wir die Stelle womöglich erst nachts finden. Gut möglich, dass wir mit einem Diener des Rattenkindes rechnen müssen, aber diesmal sind wir besser vorbereitet. Also habt keine Angst und vertraut auf die Götter" Die Geweihte lächelt dabei Elia aufmunternd an.
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Beitrag von Nicolo Bosvani » 14.08.2017 21:41

Zum fröhlichen Spitzohr

"Eben. Was soll Euch passieren? Ihr habt einen sumpfkundigen Zwerg dabei und Angrosch hat unsere Waffen gesegnet. Darauf noch einen Humpen! Wirt? Noch einmal vollmachen bitte!", ruft Nardogrim enthusiastisch.

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Beitrag von Tütenclown » 14.08.2017 23:02

Zum fröhlichen Spitzohr

Sie lässt die Worte der Geweihten kurz wirken und nickt ihr dann zu. Bisher war Phex ihnen hold, zumindest lebten sie noch, nach der Vampirepisode. Im Gedanken daran und von des Zwergen Stimmung mitgerissen nickt sie ihm zu, bestellt sich noch einen verdünnten Wein und greift nach ihrer Laute, die sie wohlüberlegt mitgebracht hat. Hier im Spitzohr hatte sie immer noch jemanden für ein Lied begeistern können. Sie nippt an ihrem Getränk, wirft einen Blick zur Geweihten und stimmt die ersten Zeilen von der Lobeshymne an die Zwergenbrauer an, mit der Hoffnung, Nardogrimm ebenfalls ein paar Töne zu entlocken.

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 15.08.2017 08:13

Zum fröhlichen Spitzohr

Mit diesem Lied trifft Elia tatsächlich Nardogrims Geschmack. Und so mischt sich bald sein brummiger Zwergenbass unter die Musik. Die geplante Expedition würde schwer genug werden, da konnte heute zumindest noch ein wenig feiern und es sich gutgehen lassen.

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Beitrag von Assaltaro » 15.08.2017 14:39

Zum fröhlichen Spitzohr

Da dieses Lied Siona gänzlich fremd war, beschränkte sie sich nur aufs Zuhören. Bei Nardogrims Gebrumme verzieht sie dann aber etwas das Gesicht und blickt sich etwas in der Taverne um, denn Genießen konnte man das Lied nun nicht mehr.
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Beitrag von shanna » 15.08.2017 20:17

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Der junge Magier zögert, doch dann meint er, "Ihr wollt euch also wirklich dieser Gefahr stellen? Dann wartet bitte einen Moment." Schnell ist er durch die Tür verschwunden und ihr schaut euch fragend an, da geht sie auch schon wieder auf. Er kommt zurück und hat zwei kleine Beutel in der Hand, "Hier, das könnt ihr bestimmt brauchen." - damit drückt er euch die Beutel in die Hand - "Das habe ich zusammenstellen lassen nach meiner Rückkehr, weil ich dachte, ich würde die Ruinen nochmals bereisen. Doch das kann ich im Moment nicht. Das eine (roter Beutel) in ein Pulver gegen Geister und das andere (blauer Beutel) ist ein Pulver gegen Unsichtbares. Ich hoffe, es hilft euch."

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Beitrag von garulfgrimson » 15.08.2017 21:14

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Garulf nimmt die Beutel dankend entgegen und erkundigt sich dann auch gleich nach deren sinnvollster Anwendung. In Bannkreisen und ähnliches ist er nicht wirklich bewandert. Da sie jetzt doch einiges an Informationen haben, macht Garulf sich zusammen mit Lariel auf den Weg zur Herberge, wo er eigentlich auch die anderen erwartet. Ein kurzes Nachfragen ergibt jedoch, das die anderen noch nicht wieder eingekehrt sind. Und so machen sich Garulf und Lariel auf den Weg ins Fröhliche Spitzohr. Da sie den Weg nicht kennen, müssen sie das eine oder andere Mal nachfragen, bis sie nach einiger Zeit die Taverne erreichen. Garulf stößt sie Tür auf, um Lariel den Vortritt zu lassen, als er die Stimmen von Elia und Nardogrimm hört. "Ah, unverkennbar, diese Stimmen.", meint er grinsend zu Lariel. "Unsere Gefährten haben Spaß. Na, hoffentlich hat der Zwerg uns noch etwas vom Bier übrig gelassen."

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Beitrag von Tütenclown » 20.08.2017 13:07

Zum fröhlichen Spitzohr

Elia schlägt kräftig in die Saiten, als sie Nardogrimm auf ihr Lied anspringen hört. Ein bisschen Fröhlichkeit wird uns schon nicht schaden, bei dem was vor uns liegt... Siona scheint nicht sehr angetan, weshalb Elia ihr ein charmantes Grinsen zuwirft, um ihr wenigstens ein Lächeln zu entlocken. Sie meint gerade, dass sich die Mundwinkel der Geweihten etwas heben, als ihre Aufmerksamkeit auf die Tür gezogen wird, die sich mit Lariel und Garulf dahinter öffnet.

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Beitrag von Lokwai » 23.08.2017 16:47

Zum fröhlichen Spitzohr

Mallegat hatte wenig Lust die beiden mit seinem Instrument zu begleiten, ihm war nicht zum spielen zumute. Er blickte in sein Teeglas und beobachtet seine Gefährten über den Rand seine Glases als er vom Tee trinkt. Der Dreizehnte, wie ihn die Menschen nannten, war der Erzfeind der Elfen und viele Geschichten erzählte man über ihn, die Menschen andere als die Elfen, aber er war bösartig. Diesmal übermannte in seine thorwalsche Hälfte nicht und er konnte nicht feiern, doch grinste er seinen Gefährten zu, er wollte kein Spaßverderber sein, mehr aber auch nicht.

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Beitrag von garulfgrimson » 27.08.2017 19:11

Zum fröhlichen Spitzohr

Garulf nickt den anderen kurz zu und bewegt sich dann mit Lariel zu deren Tisch. Sofern dort noch zwei Stühle frei sind, setzt er sich, ansonsten werden kurzerhand zwei Stühle zum setzen organisiert."Spiel noch etwas weiter, das fällt sonst auf."[/size] meint er leise zu Elia. Dann erzählt er im gleichen Tonfall, was sie in der Akademie erfahren haben. Bei der nächsten Möglichkeit bestellt er ein Bier, um hier auch nicht weiter aufzufallen. "Und, was habt ihr hier erfahren?"

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Beitrag von shanna » 27.08.2017 21:19

Riva -> unterwegs ins Moor

Der Tag klingt im ‚Fröhlichen Spitzohr‘ mit Gesang und immer mehr Gästen mehr oder weniger fröhlich aus. Elarion hat viel zu tun denn immer mehr Glücksritter und anderes Volk strömt mit abnehmenden Tageslicht herein. Einige davon kennt Elia und das Hallo ist groß, hat man sich doch lange nicht gesehen. So wird es wohl später als geplant und mit jedem ‚Türöffnen‘ wird die Luft, die herein weht eisiger und das ‚Draußen‘ unfreundlicher und auf dem Heimweg ins die Herberge geht euch die Frage durch den Kopf, ob es zu dieser Jahreszeit hier so kalt zu sein hat.
Doch am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne und es war vielleicht nur eine böse Erinnerung, die schon wieder vergessen ist.
Siona überlegt, ihre Hunde vielleicht in Riva zu lassen und nicht mit ins Moor zu nehmen.

Südlich von Riva erstreckt sich das weitläufige Riedemoor – die meisten wagen sich nur in die Randgebiete dieses unheimlichen Moores, denn schnell wird es unwegsam. Birken, Erlen und Ebereschen wachsen in lichten Hainen auf dem morastigen Boden, der jetzt von einer dünnen Eisschicht, die aber nicht trägt, überzogen ist. Sträucher wuchern dazwischen und das Gebiet voll gurgelnder Sumpflöcher, flacher Seen und knöcheltief unter Wasser stehender Gräser ist alles andere als freundlich zu bezeichnen. Trotz der frühen Stunde ziehen Nebelschwaden über das Moor und tauchen das wilde Land in ein schummriges, unfreundliches Zwielicht. Die kahlen Gerippe sturmgekrümmter Bäume ragen euch in einem bizarren Tanz entgegen. Lariel und Garulf schauen sich das ein ums andere Mal um, gehen ihnen doch die Geschichten der vielen Toten nicht aus dem Kopf, während Mallegat und Elia diesen über allem hängenden Modergeruch nicht als angenehm empfinden. Siona scheint, je weiter es ins Moor geht immer mehr angezogen zu werden, in eine bestimmte Richtung gehen zu müssen und schüttelt immer mal wieder den Kopf, so als wolle sie etwas loswerden…der einzige, der wirklich unberührt voran schreitet ist Nardogrim, obwohl das Wetter auch ihm nicht unbedingt gefällt.

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Beitrag von Chephren » 27.08.2017 23:39

Im Moor
Lariel scheint sich im Moor nur sehr bedingt wohl zu fühlen. Auffällig häufig schaut er sich um, vergewissert sich, dass keine Untoten oder Geister oder was auch immer in der Nähe sind, was ihm einen etwas gehetzten Ausdruck verleiht.

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Beitrag von garulfgrimson » 28.08.2017 01:10

Im Moor

Garulf schaut sich immer wieder um, Ebenso wie Lariel scheint er hinter jeder Ecke etwas zu vermuten, was dort nicht hin gehört. 'Der Brack war schon seltsam. Dies hier ist einfach anders....'

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Beitrag von Tütenclown » 28.08.2017 10:34

Riva

Der Aufenthalt im fröhlichen Spitzohr war für Elia eine willkommene Abwechslung von ihren letzten Wochen gewesen, und sie hatte mit Freude die Geselligkeit angenommen. Garulf hatte sie während einer Gesangspause ihre Informationen weitergegeben und sich dann von der Stimmung mitziehen lassen; das Treffen bekannter Gesichter tat sein Übriges. Am nächsten Morgen stolpert sie recht früh an die kühle Luft und lässt sich die ersten Sonnenstrahlen auf ihr sichtlich übermüdetes Gesicht fallen, als sie sich auf den Weg zum blauen Kvill macht - hatte sie doch die Nacht woanders verbracht als in der bezahlten Unterkunft.

Im Moor

Den Weg durch das Moor bekommt sie nur zur Hälfte mit, im Geiste träumt sie noch und liegt im warmen Bett. Sie hat sich das Halstuch vor die Nase gezogen und hängt sich an ihre Gefährten um nicht vom Weg abzukommen und die ersten Stunden ist sie noch recht wortkarg, aber nicht unfreundlich.

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Beitrag von Lokwai » 28.08.2017 12:28

Im Moor

Auch Mallegat hat sich wieder sein Halstuch vor den Mund gebunden. Der Halbelf hat bisher nicht die Orientierung verloren, auch wenn er mit so einem Sumpf bisher wenig Erfahrung hatte. Er sucht die Umgebung ab und hält nach Spuren Ausschau, es war nie verkehrt herauszufinden, ob sie in das Revier eines Jägers wie die eines Raubtieres eindrangen.
Recht wortkarg folgt er dem Zwergen.

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Beitrag von Assaltaro » 28.08.2017 15:07

Siona schweigt den anderen folgend im Moor. Es war ihr unheimlich, Moore waren bislang die einzigen Orte der Natur, in denen sie noch keine Schönheit fand und dazu kam noch die unsichtbare Führung. Hin und wieder ertappt sie sich dabei, wie sie dem Sog kurz nachgibt, schüttelt dann aber wieder fröstelnd den Kopf und folgt weiter den anderen. Schon oft wurde sie von ihrer Göttin in eine bestimmte Richtung gelenkt, wenn sie ihre Hilfe erbat, aber das hier fühlt sie anders an. Fremd und falsch. Fröstelnd zieht sie ihren Mantel etwas enger um sich und stapft vorsichtig durch das Moor.
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Beitrag von Nicolo Bosvani » 28.08.2017 17:49

Nardogrim scheint in diesem Sumpf tatsächlich in seinem Element zu sein. Öfters hört man von ihm ein Wort der Warnung, wo man besser nicht hintreten sollte. Ansonsten wirkt er bei genauerer Beobachtung angespannter als bei den bisherigen Reisen durch die Wildnis. Auch ihm war in diesem speziellen Moor irgendetwas nicht geheuer.

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Beitrag von shanna » 29.08.2017 01:31

Riedemoor

Auch wenn die Karte nicht jedes Sumpfloch zeigt, ist der Weg relativ gut zu finden und sogar ein relativ trockener Platz für das unvermeidlich kommende Nachtlager läßt sich finden. In der Nacht, die nicht so weit von dem Zwielicht des Tages entfernt ist, hören sich alle Geräusche durch den wabernden Nebel, seltsam verzerrt an – ein Rascheln hier, ein Wispern dort und dann die Kälte, die durch alle Kleidung kriecht. – Warum wolltet ihr nur unbedingt gerade jetzt hier her? – Aber auch der nächste Morgen kommt irgendwann und beginnt wieder mit – Nebel. Moorkatzen, Morfus, Riesenegel und giftige Riesenkröten haben euch in Ruhe gelassen und doch geistert einigen noch die Nacht im Kopf herum. So brecht ihr relativ schnell wieder auf, es einfach hinter euch zu bringen.
Wie mag wohl dieser Ritualplatz aussehen, wohin die namenlosen Kultisten aufgebrochen sind? Als hätte euch der namenlose Gott erhört, seht ihr in einiger Entfernung einzelne pechschwarze Mauern und Gebäudereste aus dem Sumpf ragen. Sind dies die Relikte der Festung, die hier einstmals gestanden haben soll? Man kann nur erahnen, dass die einzelnen Türmchen nur die Spitze des Eisberges sind, dessen größter teil irgendwo unter dem Morast verborgen ist.
Ihr nähert euch mit einem flauen Gefühl im Magen den Ruinen – eine unheimliche Aura umgibt diesen Ort. Die vier Gebäude- und Mauerreste bilden eine Art kleinen Hof, in dessen Mitte ihr fast trockenen Boden vorfinden könnt. Eines der Gebäude muss wohl die Spitze eines Wehrturms gewesen sein, die restlichen Gebäude sind weniger gut erhalten. Mehrere Fußabdrücke auf dem Boden weisen zu einem Fenster des Turmes, aber doch scheint der Ort verlassen zu sein. Kein Leben scheint sich auf dieses Fleckchen zu wagen.

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Beitrag von Assaltaro » 29.08.2017 11:13

Siona hat diese Nacht wirklich nicht gut geschlafen. Immer wieder hat sie sich hin und hergewälzt und ist immer wieder hochgeschreckt, hat in die Dunkelheit gelauscht und sich erst dann wieder hingelegt. So hat sie am nächsten Morgen dunkle Ringe unter den Augen und braucht einige Zeit um wirklich wach zu werden.
Die Führung überlässt sie wieder dem Zwerg und schiebt sich erst bei den Fußspuren nach vorne. Sie folgt diesen nicht nur zum Fenster, sondern sieht sie sich auch genau an, ob es wirklich ein Mensch war, ob er schwere oder leichte Schuhe getragen hat und wie groß er ungefähr war.
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Beitrag von Chephren » 29.08.2017 12:09

Auch Lariel hat in der Nacht kaum ein Auge zugemacht. Zwar versuchte er sich nichts anmerken zu lassen, aber die ganze Gegend schien ihm mehr als nur unheimlich und wenn ihn dann die Müdigkeit übermannte, wachte er nach einer Weile wieder schweißgebadet auf.
Als sie dann das versunkene Gemäuer erreichen hilft er auch mit die Spuren zu untersuchen. Ich vermute wir müssen da hinein, spricht er das Offesichtliche aus.

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Beitrag von Tütenclown » 29.08.2017 12:42

Auch Elia machte die Nacht zu schaffen, wiederkehrende Alpträume von dunklen Mooren und gefährlichen Wesen mischten sich in die Nachtruhe. Ein wenig Trost brachte ihr, dass sie offenbar nicht die einzige war, die sich hin- und herwälzte. Am nächsten Tag ist sie trotz dessen geschlaucht und schiebt sich hinter den anderen her, etwas froh ob ihrer nicht so talentierten Fährtenleserei nicht unabdingbar zu sein.
Zuletzt geändert von Tütenclown am 29.08.2017 13:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Lokwai » 29.08.2017 12:49

Mallegat hat wohl als einer der wenigen recht gut geschlafen, er konnte wohl etwas diese schlechte Aura hier ignorieren.
Als seine Gefährten fast alle nach Spuren Ausschau halten und um die Ruinen gehen, murrt er in sich hinein.
Na, jetzt sind wohl bald alle Spuren mindestens dreimal überlaufen ... ach hör auf, du muss ja auch nicht nur auf deine Fähigkeiten vertrauen, die können das auch! redet er sich selbst ein und betrachtet wie die anderen sich anstellen.
Langsam packt er seine Sachen und nähert sich auch der Ruine und schaut sich grob um.

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Beitrag von shanna » 29.08.2017 14:48

Die Fährten von etwa einem Dutzend erwachsener Personen gehen alle in die selbe Richtung zum Turm hin und sind erst wenige Tage alt. Die Gebäude neben dem Turm bestehen nur noch aus ihren Wände und sind voller Schlamm - einzig der Turm weist keine Anzeichen der Zerstörung auf. Schwarzer Stein, aus dem hier alles erbaut ist verstärkt noch den Anschein des Düsteren. Ein Blick durch die Fenster des Turmes zeigt drinnen Schlamm und Schutt. - Man wird sich wohl einen Weg dadurch suchen müssen.

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 29.08.2017 16:31

Nardogrim hat auch geschlafen wie ein Stein. Es scheint tatsächlich zu stimmen, dass Zwerge durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen sind. Und so schaut er sich auch ruhig mit an, wie die anderen nun auf dem Boden herumschnüffeln. "Schon etwas Interessantes entdeckt?", fragt er nach einer Weile.

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