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[Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Cherrie
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Cherrie » 28.05.2016 00:45

Isabella schlägt erstaunt eine Hand vor den Mund und lauscht Fenja schweigend und mit großen Augen. Erst als sie geendet hat und Wulfen mit seinem Kommentar herausgeplatzt ist, wirft sie leise ein: "Das ist ja schrecklich."

Erst nach einer kleinen Weile setzt sie fort: "Goblins und ein weiterer Toter. Und einer auf der Flucht. Ob die beiden Leichen zusammen hängen? Könnte der Flüchtige ´unser´ Mann gewesen sein? War die Spur ungleichmäßig, als habe er gehinkt?"

Und dann mit einem Blick in die Runde: "Es muss ja auf einer Straße gewesen sein, richtig? Der Karren fuhr kaum über die offene Wiese. Meinst Du, Du findest den Ort wieder? Allzu weit kann es ja nicht weg sein von hier, wir sollten uns das einmal anschauen. Goblins töten doch nicht aus Spaß, sie rauben. Aber sie sind keine Kämpfer. Würde jemand fliehen, täte ich erwarten, dass sie den Karren plündern, den Esel mitnehmen oder töten und essen, alles klauen und mitnehmen, was sie gebrauchen oder zu Geld machen können. Aber doch keine Fliehenden stundenlang durch den Wald jagen?
Außerdem, eine Steinstatue einer Kriegerin? Rondra? Weiß jemand hier von euch Dörflern, ob eine solche Statue hier oder in den Nachbardörfern ´erwartet´ wird, ein neuer Schrein oder Tempel? Oder kommt der Wagenzug gar aus dem Grab, von dem wir heute erfahren haben? Fenja, in welcher Himmelsrichtung geschah dies?"

Die Fragen schossen nur so aus ihr heraus...

Baal Zephon
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 28.05.2016 05:02

"Ruhig" ermahnt Laryllan die anderen "Lasst Tala Fenja erzählen, dann können wir sehen ob wir gemeinsam Spuren finden von anderen" Er sieht sich kurz nach Travjescha um und sollte er sie sehen fragt er "wo ist eure Quelle? Ich möchte Wasser holen"

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Janko
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 28.05.2016 07:51

In Dorlins Haus
Dorlin und Mascha bleiben zurück, wechseln etwas unsicher den Blick.
Im Normalfall würden die beiden Damen jetzt wohl Spekulationen anstellen und über diese Seltsamen Geschehnisse reden, doch nun tritt schlicht Stille ein. Beide bleiben sitzen, trinken ihren Tee und wärmen sich ihre Hände.
Sicherlich könnte man das Buch vor dem Kamin ablegen.
Besser geeignet wäre wohl es so zu platzieren, dass Luft zwischen die Seiten kommen kann, sobald es trocknet ..
Ähm, und Ihr seid auf der Durchreise? versucht Dorlin die peinliche Stille zu brechen, als sich die Tür öffnet und ein Junge und ein älterer Herr mit breiten Schultern eintritt.
Der Junge starrt die Leiche an und geht auf Dorlin zu.

Der ältere Mann schließt eilig die Tür hinter sich und fährt sich mit der Hand nachdenklich durch seinen rotgrauen Rauschebart. Seine dunkelbraunen, großen Augen mustern kurz Mikail, Dorlin und Mascha, bevor er die Verletzungen und schließlich die Habe des Toten mustert.
Ich bin Oswin, knurrt er halb und blickt erneut zu Mikail. Wer seid Ihr und gehört der Mann zu Euch? erkundigt er sich und lässt sich die Geschichten von den Dreien erzählen.
Er nickt betreten.
Wir werden die umliegenden Dörfer informieren und ihn begraben.
Allerdings wirkt er nicht wie jemand, der aus einem Dorf kommt ..
seufzt er bei einem Blick auf die Kleidung und setzt sich.

Travjeschas Haus
Travjescha schaut nicht schlecht, als man zwar die Brote nimmt, aber niemand etwas bestellt,man gar nach der Wasserquelle fragt.
Ich nehme einen Kirschschnaps und ein Brot, wenn ihr so freundlich seid, ereifert sich der Norbarde rasch und die Frau entfernt sich mit einem knappen Nicken.

Ich weiß nichts von einem Schrein oder gar Tempel, den man hier in der Gegend baut, kommentiert die Schnapshändlerin aus der Ferne, während sie ein Brot belegt.
Die anderen beiden Damen haben jegliche Unterhaltung eingestellt, als die Gruppe offen über Leichenfunde in der Gegend sprechen, reagieren aber nicht weiter auf die Fragen.

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Sanja
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 28.05.2016 09:01

Als all die Fragen auf Fenja einstürmen, sinkt sie sichtbar in sich zusammen. Sie ist es nicht gewohnt, so bedrängt zu werden.

"Ich weiß nicht genau, wo der Wagen steht. Ich habe die Orientierung im Regen verloren. Die Spuren sind fort geschwemmt... Aber ja... ich denke morgen bei Tageslicht würde ich den Wagen und auch die tote Frau wieder finden.
Und warum ich nach diesem Fund hier sitze?... Habt Ihr nicht auch einen Toten gefunden und sitzt hier?
Ich war nass bis auf die Knochen und hätte mir den tot geholt, wenn ich weiter draussen herum gelaufen wäre... und all meine Heilkunst hätte bei dieser armen Frau dort im Wald versagt. Sie ist tot und benötigt keine Hilfe mehr. Deshalb bin ich den Spuren weiter gefolgt um zu helfen, wem noch zu helfen sein könnte... Erfolglos, leider.
Ob die Person gehumpelt hat, vermag ich nicht zu sagen. An den Spuren war nichts zu sehen, doch waren die Spuren im dunkeln und im Regen kaum deutlich genug zu sehen, um das zu sagen."

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Lifthrasil
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 28.05.2016 11:48

"Nun, Spuren werden morgen keine mehr da sein. Aber bei Nacht ins Dunkle zu stürmen bringt auch nichts und Fenja hat Recht, für eine Tote besteht keine Eile mehr. Auf jeden Fall eine seltsame Geschichte in die ich hier gestolpert bin. Drachenkämpfer und mysteriöse Tote... ich werde diese Geschichte weiter verfolgen. Morgen. Bei Tageslicht."

Er wendet sich an Travjescha: "Und bis dahin, gute Frau, bringt mir doch noch eine Flasche Meskinnes. Ich werde dann später, wenn euch allen danach ist, gerne ein Drachenkämpferlied vortragen."

Er fragt Laryllan: "Was für eine Geschichte würdet ihr noch gleich bevorzugen? Von menschlichen, zwergischen oder elfischen Drachenkämpfen?"

Baal Zephon
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 28.05.2016 12:51

"Die von Menschlichen suchte ich, aber wenn ihr auch Geschichten der Bartmurmler berichten könnt, würde ich die gerne hören!" meint Laryllan freudig
Zuletzt geändert von Baal Zephon am 30.05.2016 06:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Cherrie
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Cherrie » 29.05.2016 20:46

"Ein Schnapps und ein paar Brote klingen fantastisch, find ich", stimmt sie dem Norbarden zu, so laut gen Küche gesprochen, dass es Travjescha mitbekommen muss. Und dann nickt sie zustimmend zu Hjartan´s Worten. "Du hast recht, heute Nacht ist es natürlich völlig sinnfrei, da draußen was zu suchen. Warten wir den Morgen ab." Als wären ihre eigenen Worte plötzlich zu ihrem Credo geworden, fällt die Anspannung der letzten Stunden von ihr ab und sie macht es sich auf dem Stuhl gemütlich, streckt sich einmal ausgiebig, schlägt die Beine übereinander und wartet auf Essen und Trinken.

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Sanja
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 30.05.2016 06:15

Etwas unruhig sitzt Fenja nun auf ihrem Stuhl. All diese fremden Menschen um sie herum und dann noch die Geschichte die sie erzählt hat und wie die Anderen sie dabei angesehen haben.
Fast wünscht sie sich, einfach nichts gesagt zu haben. Aber dafür ist es jetzt wohl zu spät.
Trotzdem fühlt sie sich wie ein in die Enge gedrängtes Tier und entsprechend unruhig ist ihr Blick.
Immerhin scheint der Elf ihr bei zu stehen und der Sänger lenkt das Thema fort von den Toten zurück zu den Liedern und Geschichten.
Fenja hat keinen Schimmer, ob er es mit Absicht macht, um ihr zu helfen, oder ob es sein Naturell ist, immer über seine Lieder zu singen. Auf jeden Fall ist sie sehr dankbar dafür.

LordPaladin
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von LordPaladin » 30.05.2016 08:57

Mikail ist ganz unwohl bei der Stille, doch zum Glück wird diese recht schnell durchbrochen. Er ist ganz froh, als der Dorfschulze endlich da ist. "Nein das ist er wohl nicht", seufzt auch Mikail. "Ich halte die Augen und Ohren offen, wenn ich morgen weiterziehe. Sollte ich was verdächtiges wahrnehmen, dann lasse ich euch bescheid geben." Dabei steht er auf und kümmert sich um das Buch.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von WeZwanzig » 30.05.2016 11:41

Als er merkt, dass er Fenja sichtlich Unwohlsein bereitet hat mit seinen Fragen, versucht Wulfen die Situation ein bisschen zu entspannen. Er neigt sich ein bisschen in ihre Richtung und spricht sie in versöhnlichem Tonfall an: "Tut mir Leid, das ich dich gerade so angefahren habe. Ich war nur gerade etwas...geschockt. Zwei Tote an einem Tag, das gibt es nicht oft. Du hast wohl richtig gehandelt, heute wäre die Suche vergebens. Dann können wir ja morgen gemeinsam mal nach der zweiten Leiche suchen, wenn du so freundlich wärst."
An alle gerichtet frägt er dann: "Isabella, Hjartan, ihr kommt auch mit? Laryllan, willst du auch mit? Neun Augen sehen mehr als sieben, gerade wenn es zwei elfische sind", meint er scherzhaft.
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Baal Zephon
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 30.05.2016 13:05

"Ich begleite euch morgen"
Sagt Laryllan freundlich Auch wenn ich nicht verstehe warum wir eine Leiche suchen, aber ich muss das nicht diskutieren... Vielleicht finden wir was anderes interessantes Denkt er dabei
Zuletzt geändert von Baal Zephon am 31.05.2016 10:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 30.05.2016 22:59

Schnell nickt Fenja. "Ja, natürlich..." Stimmt sie zu. Hauptsache das Thema ist für den Augenblick vom Tisch.

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Lifthrasil
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 31.05.2016 10:14

"Klar bin ich dabei. Ich spüre, daß sich da eine gute Geschichte verbirgt." antwortet Hjartan Wulfen. Dann sagt er zu Laryllan:
"Nun gut. Dann werde ich heute die Geschichte von Svenja Garhildsdottir, der Drachentöterin zum Besten geben und wenn wir weiter gemeinsam reisen um dem gerade entdeckten Mysterium auf den Grund zu gehen, erzähle ich morgen Abend vom großen Kampf um Xorlosch."

Und so beginnt er, wenn niemand ihn aufhält, untermalt von Lautenklängen eine spannende Geschichte zu erzählen. Von einer thorwal'schen Seefahrerin, die nach Hause kehrt und ihr Dorf sowie die Schmiede ihres Mannes verwüstet findet. Wie sie erfährt, daß ein riesiger Seedrache das Dorf überfallen, das Vieh gefressen und ihren Mann entführt hat. Wütend macht sie sich auf die Suche.
Derweil springt die Geschichte zu dem Mann, der von dem eitlen Drachen gefangen gehalten wird um ihm aus dem Gold seines Hortes ein Krone zu schmieden und dem listenreichen Mann gelingt es am Leben zu bleiben, weil ihm jeden Tag etwas einfällt, wie die Krone NOCH schöner werden könnte - so daß die Arbeit nie beendet ist und der Drache ihn immer noch einen Tag am Leben lässt.
Wieder zurück zu Svenja, die das Untier aufspürt als es gerade ein Nachbardorf überfallen will. Doch es ist riesig und von undurchdringlichen Schuppen gepanzert. Es scheint unmöglich es zu besiegen - so kann sie zwar das Dorf nicht retten, aber in einem heroischen Kampf den Einwohnern immerhin genug Zeit verschaffen zu fliehen, bevor sie selbst, verletzt und geschlagen, vor dem Drachen fliehen muss.
Doch sie gibt nicht auf. Nachdem der Drache auch dieses Dorf zerstört hat, folgt sie seiner Spur und findet raus wo er hin geht. Draußen auf dem Meer auf einer kleinen Insel haust er. So rüstet sie ihr Schiff und segelt ihm nach und ruft Spott und Schmähungen, bis er sie auf See angreift. Dort gelingt es ihr, nach langem, schwerem Gefecht, ihn mit ihrem Schiff zu rammen. Und eine plötzliche Sturmböhe verleiht dem Schiff dabei zusätzlichen Schwung, so sehr, daß es dabei in die Büche geht. Doch es verletzt den Drachen und hält ihn, gefangen in den Trümmern, fest und mit übermenschlicher Kraft, aus ihrer Wut geboren, rammt sie ihm den geborstenen Schaft des Ruders tief in den Hals, woran er endlich erstickt. So tötete sie den Drachen mit ihrem Drachen und konnte ihren Mann befreien und die Küste befrieden. Und mit dem Gold des Hortes können die vom Drachen zerstörten Dörfer wieder aufgebaut und die versenkten Schiffe ersetzt werden.
"Und so hilft Swafnir denen, die sich durch ihren Mut als Würdig erweisen und verleiht ihnen die Kraft, das zu tun, was sie tun müssen." endet Hjartan.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 31.05.2016 11:43

Gebannt lauscht Laryllan Hjartans Ausführungen, ohne die Geschichte zu unterbrechen und lässt sie auf sich wirken, Die Brote und die Getränke die zwischenzeitlich kommen ignoriert er komplett. Am Ende fragt er nach Also war Swafnir ihr Drache der sie im Kampf unterstützt hat? Oder war Swafnir der Wind?

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Cherrie
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Cherrie » 31.05.2016 20:38

"Natürlich bin ich dabei, Wulfen", nickt sie dem Druiden zu. Dann lauscht sie der Ballade von Hjartan. Seine Stimme ist beeindruckend, die Geschichte nimmt sie als ´klassische Heldensage´ einfach so hin. Niemand rammt mit seinem Boot einen Drachen, aber gut, zu Ehren von Swafnir muss es ja so eine Wendung am Ende geben.
Isabella ehrte die Zwölfgötter und ihre Kinder, Halbkinder und andere Wesen mit göttlicher Abstammung, aber deshalb musste sie ja noch lange nicht alles glauben, was man über sie erzählte oder sang.

Den Rest des Abends würde sie hoffentlich das gute Essen genießen, sich mit ein, zwei billigen Schnäpsen eine wohlige Wärme und Entspannung schenken und plante, gar nicht so spät ins Bett zu gehen, um am Morgen fit zu sein.
Außerdem ist die Scheune bei Yassula eh zu klein und zu hellhörig um da noch mehr zu machen außer zu schlafen. Fast etwas schade, bei der Auswahl heute...

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von WeZwanzig » 31.05.2016 21:28

Auch Wulfen nahm sich etwas von den angebotenen Brötchen, gerade genug, um den schlimmsten Hunger zu stillen. "Wenn ich schon hier ohne einen Groschen in der Tasche auftauche, muss ich die Gastfreundschaft ja nicht überstrapazieren..." Mist, schon wieder laut gedacht. Zum Glück hörten gerade alle dem Thorwaler und seiner Ballade zu. So hat hoffentlich keiner gehört, dass er ohne Geld hier war. Er war nicht geizig, auch nicht verschwenderisch. Der Grund, das er ohne Münzen durch die Lande zog war, dass ihm das Metall in seiner Macht einschränkte. Er konnte sich nicht der Macht Sumus bedienen, wenn er gleichzeitig mit ihren geraubten Knochen hantierte. Nein, das wäre einfach nicht gerecht. Sumu gab den Menschen so viel, doch Gold, Silber und Eisen gehört nicht dazu, die raubt ihr die Menschen stets. Als ihr Diener wäre es heuchlerisch dies zu unterstützen und gleichzeitig ihre Macht zu nutzen.

Hjartan hatte geendet, es war eine schöne Saga gewesen. Wulfen nickte Anerkennend. Er wusste nicht viel über Swafnir, er war wohl ein Sohn der beiden Sumukinder Rondra, dem Donner und Efferd, dem Wasser. Im Grunde ein Gott, über den man mehr erfahren sollte. "Sehr schön Hjartan, sag, kennst du auch ein Lied in dem Swafnir persönlich die Hauptrolle spielt?"
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Lifthrasil
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 01.06.2016 10:02

"Swafnir ist der Herr des Meeres und ich bin sicher, daß er die Bö zur rechten Zeit sandte um Svenjas Attacke die notwendige Wucht zu verleihen." erklärt Hjartan Laryllan. "Svenjas Drachenboot, das sie bei diesem Angriff opferte, hieß hingegen Horka. Ein edles Schiff."

Dann sagt er zu Wulfen: "Sicher kenne ich auch Geschichten über Swafnir persönlich und wenn ihr meiner Erzählungen noch nicht müde seid, erzähle ich sehr gerne noch eine davon. Doch zunächst muß ich meine Kehle befeuchten, bei Swafnir!

Travjescha, sagt, habt ihr außer eurem vorzüglichen Meskinnes vielleicht auch noch etwas Met oder Bier oder vergleichbares?"
fragt er und legt provisorisch etwas Geld auf den Tisch. Travjescha wird sich schon nehmen was angemessen ist.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 06.06.2016 15:29

In Dorlins Haus
Oswin nickt knapp und beobachtet Mikails Bemühungen.

Travjeschas Haus
Die Inhaberin des Ladens bringt ein paar Brote, Schnaps und Meskinnes.
Sie kassiert direkt und entfernt sich wieder vom Tisch.
Als Hjartan sich an sie wendet, verzieht sie erneut eine Miene.
Ich biete Schnäpse und Liköre aller Art an. Birne, Apfel, Pflaume, Himbeer, .. Bier allerdings führe ich nicht, auch keine Weine.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 07.06.2016 11:13

"Schade. Na, der Schnaps ist vorzüglich. Also ist der fehlende Met verschmerzbar." sagt Hjartan lächelnd und nimmt einen tiefen Schluck. "Sag, Travjescha, wenn dir der Abend zu spät wird und wir deine Gastfreunschaft zu sehr strapazieren, sag das einfach. Ja? ... Denn ich kenne viele Geschichten und erzähle gerne, so lange mich niemand aufhält."

Da ihn aber niemand aufhält, beginnt er eine weitere spannende Geschichte zu erzählen, die von nichts geringerem als dem Kampf von Swafnir gegen die Weltenschlange Hranngar handelt. Ein Kampf, der dann und wann die Welt in ihren Grundfesten erschüttert und bei dem es um nichts geringeres als den Fortbestand der Welt geht, die Hranngar mit ihren dunklen Fluten verschlingen möchte. Ein Kampf zwischen Unsterblichen und daher ein Kampf ohne Ende - aus dem aber Swafnir bisher immer als Sieger hervorging, wie man am Fortbestand der Welt sehen kann.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 08.06.2016 14:38

Entschuldigt mich kurz
sagt Larrylan als Travjescha nur dieses scharf riechende Gerbräu bringt und ihm nicht die Frage nach der Quelle beantwortet, wirklich unhöflich. So steht der Elf einfach auf, nimmt sich einen der einfachen Becher und geht kurz vor die Tür, kommt dann bald wieder mit einem Becher voll Regenwasser zurück, setzt sich wieder zu der Gesellschaft und stellt den Becher nach einem beherzten Schluck ab. Danach kramt er kurz in seiner ledernen Gürteltasche und holt eine Hand voll Nüsse und ein Stück rohes fleisch heraus. Er steckt sich den kleinen fetzen Fleisch genüsslich in den Mund und bietet dann der Runde die Nüsse an Hunger? fragt er dabei freundlich.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 08.06.2016 22:52

Travjeschas Haus
Zahlende Kundschaft, die dazu noch gute Geschichten zu erzählen vermag, die ist gern zum verweilen eingeladen, antwortet Travjescha mit einem schmalen Lächeln. Dennoch ist ihre Stimmung sichtlich von dem Umstand getrübt dass dies nur ein sehr kleiner Teil dieser Truppe ist.
Offenbar verwechselt man ihren Laden mit einer Taverne oder einem offenen Haus für Jedermann. Doch was würde die gütige Travia sagen, wenn sie nun die Leute in den Regen schicken würde? Ergeben versucht sie sich weiter in Geduld zu üben, auch als der Elf plötzlich wieder mit einem gefüllten Becher hinein kommt.

So bleibt ihre Stimmung wohl recht mürrisch und sie sehr wortkarg.

Langsam weicht die Kälte aus den Gliedern der Reisenden und ein angenehmes Kribbeln beginnt die sie zu beleben. Der Magen ist gefüllt, die Füße ruhen und es ist warm.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von WeZwanzig » 08.06.2016 23:07

Wulfen bemerkt, dass sie so langsam die Geduld ihrer Gastgeberin auf eine harte Probe stellen. Er entschließt sich, das es langsam Zeit wird zu gehen.
"Danke, Hjartan, für diese tolle Geschichte. Du wirst mir bei Zeiten noch mehr über diesen Sohn Efferds berichten müssen. Doch so langsam denke ich, werde ich mich zurückziehen. Ich würde morgen gerne früh aufstehen und wäre gerne ausgeschlafen. Daher werde ich mich nun in die Scheune begeben, die uns Yassula so freundlich angeboten hat. Will wer mit, oder wollt ihr noch bleiben?", frägt er in die Runde. "Ich schlage vor, dass wir alle, die wir nach dem zweiten Toten suchen wollen uns morgen etwa eine Stunde nach Sonnenaufgang am Dorfrand treffen?"
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 09.06.2016 13:24

"Das klingt gut und in einer Scheune sollte auch ausreichend Platz für alle zum Nächtigen sein." antwortet Hjartan. "Ich werde mich Dir also anschließen."

"Olko, Dir und den Deinen noch eine gute Reise und ausreichend zahlende Zuschauer!" wünscht er dem Norbarden.

Dann zahlt er die Zeche und folgt Wulfen zu der Scheune.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 09.06.2016 16:02

Auch Fenja erhebt sich, als die Anderen aufstehen. Allerdings wendet sie sich nochmals Travjescha zu.

"Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft, gute Frau. Dürfte ich vieleicht die Unverschämtheit besitzen Euch zu bitten mir dieses Kleid hier bis morgen zu überlassen, bis meine eigenen Sachen wieder trocken sind?"

Fragt sie etwas schüchtern und kramt dann in ihrem Rucksack nach dem kleinen Geldbeutel.

"... und was bin ich Euch schuldig?" Viel getrunken hat sie nicht aber der starke Schnaps hat schon genügt um ihre Wangen deutlich sichtbar zu röten.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Cherrie » 09.06.2016 21:21

Isabella lauscht den Geschichten und merkt, wie sich mit der Wärme in ihrem Körper auch langsam die Müdigkeit entfaltet. Dankbar isst sie ein weiteres Brot und nimmt den einen oder anderen einfachen Schnapps zu sich, greift auch bei den Nüssen des Elfen zu die er anbietet und spendiert ihm dafür ein dankbares Lächeln.

Bei Wulfen´s Worten nickt sie ebenfalls und erhebt sich. "Ja, eine gute Idee. Travjeascha, was schulde ich Dir?" Sie bezahlt die Rechnung mit einem kleinen Trinkgeld, so sie nicht das Gefühl hat unverhältnismäßig zur Kasse gebeten zu werden, in letzterem Fall wäre es zwar ohne Murren, aber auch ohne Trinkgeld.
Dann geht sie mit den anderen gen Scheune, hoffentlich hat der Regen aufgehört oder zumindest ist das Dach dicht.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 10.06.2016 17:21

Travjeschas Haus
Lass mich noch meine Schuld begleichen! wendet der Norbarde ein und ordert noch zwei Becher Schnaps für Hjartan und sich. Es ist ein süßer Pflaumenschnaps, der eine angenehme Wärme auf dem Weg hinab verbreitet.
Der Norbarde verabschiedet sich und lässt sich noch etwas Essen für seine Begleiter zurecht packen.

Travjescha mustert Fenja kurz und nickt schließlich.
Lege es auf die Terrasse, wenn ihr das Dorf verlasst.
Du bist mir nichts weiter schuldig.

Offenbar hat sie nicht vor zu dieser frühen Stunde schon auf den Beinen zu sein.
Draußen regnet es noch immer.
Bei jedem Schritt ertönt ein Schmatzen, wenn sich die Schuhsohle vom Boden löst.

Die Scheune
Yassulas Scheune ist kaum größer als ein Schuppen, verfügt aber über eine mit Brettern ausgelegte zweite Etage. Oben lagert frisches Heu, während unten ein altes Pferd, ein Karren und einige Gerätschaften und Werkzeuge für das Feld zu finden sind.
Es ist Platz für alle und das Wichtigste: Es ist trocken.
Zuletzt geändert von Janko am 11.06.2016 04:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 10.06.2016 17:37

Es wird wohl zeit zu Ruhen... ich gehe mit verkündet Laryllan. Als die anderen aufstehen und gehen. Da die meisten etwas zu hinterlassen scheinen kramt er kurz in seinem Rucksack und legt eine schöne Feder eines Eichelhähers und ein paar Nüsse auf den Tisch, es scheint ja so üblich zu sein und die Feder hatte er gemocht, genau so wie die meisten Rosenohren diese Metallscheiben zu mögen schienen.
"Frieden" sagt er noch zu Travjescha bevor er seine restliche Ausrüstung nimmt und geht.

In der Scheune
Laryllan geht herein und sieht sich um, streichelt kurz das alte Tier und schwingt sich dann auf den Heuboden "Bequem, Trocken" merkt er anund legt seine Ausrüstung in eine Ecke, stört sich nicht als er eine kleine Maus durch das Heu rascheln hört und rollt sich etwas im Heu ein

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 11.06.2016 23:27

"Vielen Dank... und gute Nacht." Antwortet Fenja noch, bevor auch sie sich auf den Weg zur Scheune macht. Dort blickt sie zunächst etwas verunsichert in die Runde und sucht sich dann ein Eckchen, wo sie es sich für die Nacht so weit es geht bequem macht.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 12.06.2016 08:03

In Dorlins Haus
Die Zeit schreitet voran. Der Dorfschulze hat zwei Gehilfen kommen lassen um die Leiche in einer Decke eingewickelt aus dem Haus Dorlins zu schaffen, sowie dessen Sachen. Dorlin macht sich daran ihr Haus zu reinigen.
Immer wieder schaut sie etwas verunsichert zu Mikail, der offenbar beschlossen hat den Abend hier zu verbringen. Das Buch ist noch immer in einem mieserablen Zustand. Vielleicht kann man es am Morgen besser handhaben, ohne dass es kaputt geht.
Die bisherigen Versuche endeten in mehreren Rissen, die durch das anheben der schweren, von Regenwasser getränkten Seiten, entstanden sind.
Mascha und der Junge haben Dorlins Bemühungen unterstützt.

Schließlich erhebt sich Oswin, nachdem er sich einige Notizen gemacht hat und schaut zu Mikail. Wir sollten die Herrschaften dann ruhen lassen. Er steht auf, wartet und verlässt hinter Mikail das Haus.
Gute Nacht! wünscht Dorlin, Mascha nickt zustimmend und der Junge winkt.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 13.06.2016 09:01

Der nächste Morgen
Die Nacht war trocken und durch das Stroh von unten her nicht zu kalt.
Bis zum Morgen trommelte der Regen auf das Dach, doch für die Jahreszeit ist es noch immer recht warm. Die Praiosscheibe ist kaum auszumachen, doch das Dorf erwacht langsam. Kinder spielen im Regen, Handkarren holpern über Steine und durch Pfützen.

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