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[Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

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Baal Zephon
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 23.06.2016 19:46

Beim Wagen
Nach dem Laryllan sich die Ladung noch mal genauer angesehen hat und feststellt dass das mit den Mitteln von den Beiden nichts wird meint er zu Wulfen
"Wir sollten Fenja und Hjartan holen, wir zwei werden den Wagen nicht bewegen, ausser du hast Bärenfreunde" lächelt er den einäugigen an und scheint es für realistisch zu halten sich mit Bären anzufreunden und sie dazu zu bringen Wägen zu ziehen.
Er blickt sich etwas um und nochmal auf die Ladung. "Die Dinge könnten nützlich sein für das Dorf, wir können fragen ob man uns dort hilft"

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von WeZwanzig » 23.06.2016 21:09

"Nein, mit einem Bären kann ich leider nicht dienen", meint Wulfen lächelnd. "Und einen Waldgeist will ich für so eine Kleinigkeit nicht stören... Lass uns zurückgehen."

Sollte sich der Weg als ruhig erweisen, erreichen Laryllan und Wulfen nach kurzer Zeit die anderen.
"Haben den Wagen gefunden. Der Gaul wurde auch abgestochen, bewegen konnten wir ihn zu zweit nicht. Der hat lauter Vasen, Kisten und eine Statue geladen, aber der Regen hat ihm ganz schön zugesetzt. Habt ihr neue Erkenntnisse?"
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Sanja
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 26.06.2016 15:03

Fenja blickt den Torwaler an und scheint einen Augenlick lang nach zu denken.

"Die guten Geschichten sind selten die, die die Protagonisten sich selbst ausgesucht haben. Ich denke, wir sind bereits Teil dieser Geschichte. Also sorgen wir dafür, dass es eine gute Geschichte wird." Die junge Hexe lächelt den Mann an und blickt dann zu den Anderen, die gerade zurück kommen.

"Nichts wirklich neues. Sie wurde vermutlich von Speeren getötet. Viele kleine Stiche. Und gestern waren kleine Fußspuren hier überall zu sehen. Vermutlich Goblins. Die Spuren gingen in diese Richtung fort." Nun deutet sie in die Richtung.

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Janko
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 26.06.2016 16:00

Die Richtung entspricht der, in der das Dorf Neu Drakenstein liegt und in der sich die Berge auftürmen.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 26.06.2016 16:36

"Die Einstellung gefällt mir." sagt Hjartan zu Fenja.

Dann kehren die anderen zurück und Hjartan fragt: "Was für eine Statue denn? Und waren die Kisten ausgeräumt worden?"

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von WeZwanzig » 26.06.2016 18:50

"Das waren Suulak?" frägt Wulfen erstaunt. "Aber welchen Grund können sie gehabt haben?"

"Es war eine Statue der Sumutochter Rondra. Und nein, die Kisten waren noch ordentlich auf dem Karren verstaut." antwortet er auf Hjartans Fragen.
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 26.06.2016 20:18

Fenja zuckt mit ihren schmalen Schultern. "Ich habe keine Ahnung. Ich habe die Suulak immer als friedliche Wesen kennen gelernt. Aber vieleicht gibt es ja auch kriegeriche Stämme... oder sie hatten einen guten Grund das zu tun."

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 26.06.2016 21:07

"Wenn sie nicht mal was geklaut haben, müssen sie einen Grund gehabt haben. Seltsam. Sollen wir noch mal alle zusammen den Wagen untersuchen? Oder gehen wir in die Richtung, die Fenja gewiesen hat, und versuchen die Goblins zu finden?"

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von WeZwanzig » 26.06.2016 21:31

"Ich weiß nicht, wie sinnvoll eine Verfolgung ist. Der Regen hat inzwischen bestimmt all ihre Spuren verwischt. Außerdem müssen wir uns ja immer noch um sie kümmern." Er zeigt auf die Leiche. "Wir sollten sie ins Dorf bringen, damit sie mit ihrem Kumpanen bestattet werden kann. Gleichzeiig können wir dann mal erfragen, ob es hier in der Nähe bekannte Goblin-sippen gibt."
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 26.06.2016 22:53

"Auch gut. Schaffen wir den Wagen her und bringen wir die Leiche ins Dorf. ... Wir werden in diesem Dorf noch richtig 'beliebt' werden. Jedes Mal wenn wir auftauchen, bringen wir einen weiteren Toten." sagt Hjartan.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 27.06.2016 13:04

"Oder Wir bringen sie in Dorf in Richtung Berge, von dort ist Sie gekommen mit dem Wagen" wirft Laryllan ein als die Menschen sich beraten. "Vielleicht wissen Menschen dort wer sie war wenn sie Sachen von dort hatte... auf den Krügen sind Bilder von Drache wie sie der Krieger im vorigen Ort getragen hat" versucht der Elf zu bschreiben und weißt die Straße runter in Richtung der Berge "Wenn es wirklich Gobian waren, sollten wir auf der Hut sein, sind gefährlich."
Zuletzt geändert von Baal Zephon am 27.06.2016 18:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 27.06.2016 18:28

"In großer Zahl, ja. Aber sie treten ja meistens in Horden auf." stimmt Hjartan zu. "Dein Einwand klingt gut. Lässt sich der Wagen denn ohne Zugtier bewegen, oder ist er zu groß dazu?"

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von WeZwanzig » 27.06.2016 18:37

"Ich denke zu viert könnten wir ihn schon schieben, aber aktuell steckt er gut zur Hälfte im aufgeweichten Boden fest. Ihn da raus zu bekommen wird das größere Problem sein. Außerdem steht die Ladefläche komplett unter Wasser, was ihn zusätzlich schwerer macht."
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 28.06.2016 07:22

"Wir können Wasser ausleeren, und die Sachen darauf wegstellen, dann wird der Wagen leichter" der Elf schaut in die Runde "Oder Wir gehen zum Nächsten Ort, holen uns kräftiges Tier, das hilft... Ich bin nicht so gut mit Tieren, sonnst könnten wir 1-2 Wildschweine aus dem Wald bitten zu helfen" auf der Suche nach anderen Ideen oder Zustimmung zu seiner sieht er in die Runde "Fenja, du aus dieser Richtung" Er deutet mit dem Speer in Richtung der Berge gekommen, welcher Ort ist näher?" erkundigt er sich bei seiner Begleiterin

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 30.06.2016 13:20

Fenja schüttelt den Kopf. "Ich bin aus dieser Richtung die Straße entlang gekommen und dann vom Wagen hier weiter den Spuren in den Wald hinein gefolgt. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, liegt diese andere Stadt einen ganzen Tagesmarsch entfernt. Ich finde, wir sollten Sie zurück in das nahe Dorf bringen."

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 01.07.2016 11:25

"Oder wir bestatten die Frau hier. Was soll sie in Larsach? Wir nehmen einfach irgendwas mit, was helfen könnte sie zu identifizieren und falls wir Angehörige finden, sagen wir ihnen wo sie bestattet ist."

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 01.07.2016 19:50

Ist eine gute Idee... sie wäre derzeit wohl eher Ballast als alles andere... wir könnten ihren Mantel mitnehmen, vielleicht erkennt wer? schlägt der Elf vor.
Meint ihr, Menschen in Dorf freuen sich wenn wir ihnen von Wagen erzählen? Sind nützliche Sachen drauf... vielleicht helfen Norbarden, kennen sich aus mit Wägen und haben Tiere.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 04.07.2016 12:30

"Klingt gut. Wir beerdigen die Frau, ich gebe ihr ein paar letzte Worte mit auf den Weg und einer von euch geht im Dorf Bescheid sagen, wo der Wagen ist."

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Sanja » 04.07.2016 12:49

Langsam nickt Fenja.

"Da wo ich her komme, werden die Toten verbrannt. Weiß jemand wie die Menschen hier das handhaben? Ihrer Kleidung nach zu Urteilen kommt sie ja aus der Gegend."

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 06.07.2016 07:18

"In vorigen Dorf, sie wollten Tote eingraben, wenn ihr wollt könnt ihr das machen mit ihr" meint der Elf, ich kann in zwischen gehen und holen Hilfe von dort, wahrscheinlich helfen Norbarden" meint Laryllan und wartet noch kurz auf die anderen bevor er seine Sachen schultert um nach Larsach zu gehen und um Hilfe zu bitten

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 06.07.2016 18:28

"Ja, hier ist es wohl üblich die Toten zu begraben." bestätigt Hjartan "Ich habe sogar einen Klappspaten dabei. Aber Hilfe wäre nicht schlecht."

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 06.07.2016 18:51

Ojola Suleyfin hat bereits einen langen Marsch hinter sich gebracht.
Die letzte Nacht schien eine Herausforderung Efferds und Rondras gleichermaßen zu sein. Blitze zuckten am Himmel, Regen weichte Wege und Hänge auf und verwandelte alles in weitläufige Sumpflandschaften. Zum Glück Ojolas sinkt man allerdings nur etwa knöcheltief ein.
Doch in Vertiefungen sammelt sich das Regenwasser.
Am Horizont bildet sich in den frühen Morgenstunden der Umriss einer Stadt vor Ojolas Augen ab.

Larsach

Dank Laryllans ausgeprägten Richtungssinn kann er deutlich abkürzen, indem er quer durch den Wald geht. Rund um Larsach werden Rinder und Ziegen auf die Wiesen getrieben und Felder bestellt. Allerdings scheinen die meisten der Städter außerhalb zu arbeiten.
Mit Hacken, Schaufeln und Planen in den Händen verlassen sie die Stadt.

Unterdessen im Wald

Inzwischen ist es den Anwesenden gelungen ein Loch zu graben.
Dies hat sich als nicht leichtes Unterfangen herausgestellt, da immer wieder Wasser und Matsch ins Loch gesackt sind. Jene, die mit dem graben beschäftigt waren, sind teilweise knietief eingesunken und die Kleidung entsprechend mitgenommen.
Das Blätterdach hält zumindest den Regen von oben etwas auf.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 06.07.2016 20:39

Laryllan rennt zielstrebig durch das Dorf, bis er das Lager der Norbarden findet. Er stößt auf Olko und Schildert geschwind "Wir brauchen Hilfe, gefunden einen Wagen mit Statue von Kämpferin Rhonda und anderen Sachen, Kisten und Krüge mit Drachen, steckt fest, brauchen Tier, ich kann führen!"

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Shalyriel » 06.07.2016 20:53

Ojola bleibt einige Herzschläge stehen und atmet tief durch, als sie die ersten Häuser ausmachen kann. So gern sie unterwegs ist; nach der vergangenen Nacht freut auch sie sich darauf ein Dach über dem Kopf haben zu können. Sacht streicht sie einem großen, schwarzen Olporter neben sich über den Kopf: ~tul~ "Bald nehme ich dir die Tragegurte ab, Großer. Dann kannst du ein wenig toben... Und ich kann endlich aus den feuchten Sachen raus," meint sie mit einem Lächeln zu dem Tier und läuft schließlich, ein Liedchen pfeifend, weiter auf die Stadt zu.

"Der fröhliche Wanderer mit Euch," grüßt sie die ihr begegnenden Leute freundlich. Als der Elf aus dem Wald gestürmt kommt, schaut sie ihm einige Augenblicke interessiert hinterher, aber er scheint es zu eilig zu haben, als dass sie ihn jetzt stören möchte. Einen vielleicht zehn oder elf Götterläufe zählenden Jungen spricht sie schließlich an: "Aves mit dir, junger Freund. Sag an... Das hier ist Larsach, oder? Kannst du mir bitte sagen, wo ich hier ein Gasthaus finde?"
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 06.07.2016 21:26

Larsach, bei den Norbarden
Die Heimatlosen sind bereits geschäftig dabei ihr Lager abzubrechen.
Klappernd wird das Geschirr in einem der Wagen verstaut und die Tiere vorgespannt.
Olko mustert den Elfen verwundert.
Langsam, langsam, .. wer steckt fest?
Krüge mit Drachen?
Er wirkt irritiert, nickt aber schließlich und macht sich seufzend daran eines der Tiere zu lösen. Er greift nach einigen Seilen und zwei Brettern und schaut sich suchend um.
Wo ist diese Kriegerin denn im Matsch stecken geblieben? erkundigt er sich und folgt dem Elfen in Richtung Wald.

Larsach, bei Ojola

Der Olporter hat es nicht leicht.
Immer wieder beginnt er sich zu schütteln, um so das Regenwasser aus dem Fell zu bekommen. Ojolas Vorfreude spürend beginnt er freudig mit dem Schwanz zu wedeln.
Der Junge vor Ojola starrt den Hund mit offenem Mund an.
Er nickt. Ja, .. aber ein Gasthaus ..das haben wir nicht. Nur einen Schnapsladen, in dem wir uns ab und an am Abend treffen. Also die Erwachsenen .. verbessert er sich.
Vor vielen Häusern finden sich Stelen und beschnitzte Pfähle, die dem Volksheiligen Ornald Drachenzwinger als Schutzpatron gegen Lindwürmer und allerlei Getier gewidmet sind. Larsach wurde nach dem gleichnamigen Gebirgsbach benannt, der die örtliche Mühle antreibt. Larsach beheimatet etwa 300 Seelen, einen Firun- und einen Peraineschrein. Beide liebevoll gepflegt und mit kleinen Opfergaben bedacht.
Kann man den reiten?

Am Rande der Häuser stehen drei Wagen, die demnächst aufzubrechen scheinen.
Die Tiere werden vorgespannt, Gepäck verstaut und die Kinder zu den Wagen gerufen.
Offenbar ein Teil einer Norbardensippe, zu der sich auch der Elf gesellt hat.

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Shalyriel » 07.07.2016 12:25

"Bjarni ... reiten? Na ich weiß nicht. Es hat noch niemand ausprobiert," erwidert Ojola nachdenklich. "Im Moment würde er erstmal gern die Last los werden. Meinst du denn ich könnte in diesem Schnapsladen mein Gepäck für ein, zwei Stunden unterstellen und vielleicht ein paar Sachen am Kamin trocknen, auch wenn ich keinen Schnaps kaufe?
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Baal Zephon » 07.07.2016 13:14

"Folgt mir, in die Richtung, danke!" sagt Laryllan und skandiert entsprechend mit dem Speer. Er wollte die anderen nicht unnötig warten lassen

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Janko » 12.07.2016 17:54

Zurück bei den Anderen, im Wald
Da der Elf auf keine Frage Olkos eingeht, wird dieser merklich ungehalten und misstrauisch, als man sich so weit ab vom Weg begibt. Er wird langsamer. Als er dann die Umrisse der Anderen wahrnimmt beschleunigen sich seine Schritte wieder.
Neugierig schaut er sich um und beginnt das Pferd schließlich kurz darauf am Karren zu befestigen. Doch noch immer ist der Karren zu schwer und so wird begonnen den Karren abzuladen. So gelingt es schließlich den Karren aus dem tiefen Matsch zu ziehen.

Olko tätschelt das Pferd zufrieden und dirigiert es in Richtung Larsach.
Als der Boden etwas fester wird, kann die Ladung wieder eingeladen werden.
Schließlich kommt man gegen Mittag wieder in Larsach an.

Larsach, bei Ojola
Der Junge sieht nachdenklich aus. Hm, ...
Er wiegt den Kopf hin und her.
Travjescha kann schon recht grummelig werden, wenn man ihren guten Tropfen verschmäht, aber Gastfreundschaft fordert. Aber versucht es ruhig. Er beobachtet noch eine Weile Bjarni und bringt Ojola zum Schnapsladen.

Ojola öffnet die Tür zu einem dunklen Vorraum. Ein Windfang, würde man fast meinen, der verhindert, dass der kalte Wind ins Innere pfeift.
Dicke Felle hängen einen halben Schritt hinter der stabilen Tür, die gegen eine kleine Glocke prallt.
Eine kleine flackernde Lampe erhellt den Vorraum, in dem ein leeres Schuhregal, ein Fettnapf und ein Eimer mit Wasser steht. Neben dem Eimer liegen einige Lappen und eine Bürste.
Auf der gegenüberliegenden Seite hängt ein Mantel an der Wand.

Hinter dem Vorhang dominieren zwei Laternen auf drei Tischen und das prasselnde Feuer im Kamin einen kleinen Raum. Gegenüber vom Eingang ist ein wandfüllendes Regal, gefüllt mit tönernden Flaschen auf denen verschiedene Obstsorten gemalt sind. Einige tragen auch das Symbol einer Biene, eine Kartoffel- zumindest liegt es nahe, dass es eine Kartoffel sein soll - oder es fehlt gänzlich an Symbolen.
Ein kaum zwei Schritt Breite messender, massiver Holztresen begrenzt den Raum.
Dahinter steht eine Frau mit geflochtenem Haar, die überrascht aufschaut, als zu so früher Stunde ein Gast eintritt.
Die Zwölfe zum Gruße! Willkommen in meinem bescheidenen Geschäft. Mein Name ist Travjescha.
Einen Tropfen Larsacher Klarwasser zum warm werden?

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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Shalyriel » 13.07.2016 08:39

Interessiert blickt sich Ojola in dem Dorf um, während der Junge sie zu dem Laden führt. Dort angekommen kramt sie ein paar Kreuzer aus einem Geldbeutel und reicht sie dem Jungen: "Danke." Dann nimmt sie Bjarni das Gepäck ab und tritt mit dem Kind ein Stück zurück, damit sie durch sein schütteln nicht völlig durchnässt werden.

In dem Vorraum stellt die Geweihte das Gepäck an eine freie Stelle an der Wand: ~tul~ "Platz," weist sie den Hund ruhig und mit einer kurzen Geste an sich erstmal hinzulegen. Den Mantel hängt sie an einen dafür vorgesehenen Haken und nach einem Blick auf das Schuhregal und ihre Stiefel, schlüpft sie auch aus diesen. ~tul~ "Bin gleich wieder da," meint sie noch zu Bjarni, krault ihn kurz zwischen den Ohren und geht schließlich in den Hauptraum.

Ojola schaut sich kurz um. Als sie die Frau hinter dem Tresen wahrnimmt, nickt sie ihr freundlich zu: "Der Fröhliche Wanderer zum Gruße, gute Frau. Ich bin Ojola. grüßt sie lächelnd. Das Angebot Travjeschas lässt sie den Kopf ein wenig zur Seite legen, bevor sie mit einem entschuldigenden, aber auch etwas schelmischen Grinsen den Kopf schüttelt: "Danke, ... aber das möchte ich niemandem antun. Mir nicht und Euch erst recht nicht. Ihr könnte mir aber sicher etwas empfehlen, was ich bei Gelegenheit mal anderen an einem Lagerfeuer oder so anbieten kann?" Sie schweigt einen Moment zögernd, fügt dann aber noch an: "Außerdem wäre ich Euch sehr dankbar, wenn Ihr gestatten würdet, dass ich mein Gepäck für ein, zwei Stunden bei unterstelle und vielleicht ein paar Sachen trocknen könnte. ... Nur wenn es keine Umstände macht, natürlich."
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Re: [Bornland] Zeichen der Vergänglichkeit

Beitrag von Lifthrasil » 13.07.2016 19:16

Nachdem das Grab ausgehoben ist, legt Hjartan zusammen mit den anderen die tote Frau hinein und sagt: "Du bist im Kampf gefallen. Gegen eine Überzahl. Das war ein ehrenvoller Tod und Deine Ahnen werden stolz auf Dich sein. Du wirst mit ihnen an der Tafel sitzen und feiern. Möge Deine Seele tapfer und froh bleiben bis die Zeiten enden."
Dann spricht er den zwölfgöttlichen Grabsegen und schaufelt abschließend das Grab wieder zu.

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