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Flussaufwärts, Questadores!

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Jadoran
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Beitrag von Jadoran » 08.11.2017 10:47

Corvianus
Hochwürden betrachtet die Jagdvorbereitungen von der Reling aus mit dem faszinierten Interesse eines Jungen, der eigentlich gerne mit möchte, aber genau weiss, dass es ausgesprochen dämlich und leichtsinnig wäre, als sortenreines Stadtgewächs den anderen zur Last zu fallen und mit seiner schwarzen Robe im Unterholz hängen zu bleiben. Als Roanas Blick an ihm hängen bleibt, lächelt er ihr ein wenig unbeholfen zu.
Ghorio scheucht noch seine Söldner hin und her, es sieht aus, als wäre er noch ein klein wenig beschäftigt. Paco und Sylla werfen die Angel aus, offenbar nicht böse, nicht mit zu müssen, und auch Di Parmas Elan, den Dschungel zu erkunden scheint seit dem gestrigen Tag ein wenig abgekühlt zu sein. Während er Ghorios Anweisungen an die Söldner weiter gibt, wirft er hin und wieder einen Blick auf die Camino al Ciela. Oben auf dem Dach der Corvianus liegt in ihrer Hängematte, alle vier ausgestreckt und laut schnarchend, die Magistra im Hemde.
Zuletzt geändert von Jadoran am 08.11.2017 11:10, insgesamt 1-mal geändert.

Lanzelind
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Beitrag von Lanzelind » 08.11.2017 10:53

"Ich denke, Leutnant Ghorio dürfte mehr Erfahrung im Feld haben als ich, platziert mich also einfach da, wo es am sinnvollsten ist", meint Emilio, als er Roana dabei behilflich ist, den Gambeson anzulegen. Er folgt ihrem Blick zu Hochwürden Agricola und lächelt ebenfalls ein wenig Rodrigo hat recht, vielleicht sollte ich wirklich einmal mit ihm reden, sieht dann aber wieder zu Roana und bittet sie, ihm ebenfalls bei der Rüstung behilflich zu sein: "Wärst du bitte so lieb...in welche Richtung, meinst du, sollten wir am ehesten?"

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Lokwai
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Beitrag von Lokwai » 08.11.2017 10:59

"Na, klar" antwortet sie Emilio und hilft ihm in die Rüstung zu kommen.
"Ich warte dann wohl mal besser ab wie sich Ghorio rüsten wird, denn es bringt recht wenig wenn die Vorhut leise ist aber der erste Nachrücker Krach für zwei macht."
Sie lächelt auch leicht zurück als der Boroni sie beide betrachtet.
"Ich werde ihn aufsuchen müssen, Emilio. Ich brauche seinen Segen" flüstert sie ihm zu.
Zuletzt geändert von Lokwai am 08.11.2017 12:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Lanzelind » 08.11.2017 11:04

Emilio sieht Roana etwas überrascht an, nickt dann aber "Das ist sicher keine schlechte Idee, Roana. Ich wollte auch mit ihm sprechen, diese Träume machen mir doch etwas zu schaffen..."

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Beitrag von Märzhäsin » 08.11.2017 12:46

Ventajero

Bei der Suche nach essbaren Pflanzen findet Koko zufällig einen ungefähr faustgroßen Stein dessen Form an ein Herz erinnert. Sie kann nicht genau erkennen ob der Stein bearbeitet wurde oder ob er zufällig diese Form aufweist. Sie hebt ihn auf und betrachtet ihn nachdenklich. "Sieh mal Shishi. Ein Herz.....Ein Herz aus Stein. Hübsch.....sehr hübsch. Ich glaube ich nenne ihn Bröckchen."

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Beitrag von Jadoran » 08.11.2017 15:52

Ventajero
Shishi beschaut sich den Stein, den Koko ihr hinhält. “Tatsächlich! Er ist wirklich hübsch. Vielleicht bringt er Glück?” Glück beim Sammeln brachte er auf jeden Fall, denn alle drei Zweifelsfälle können von Don Rigoletto als nützlich identifiziert werden, der mit Hilfe von Tonna etwas frische Luft geniesst, auf dem Achterdeck im Lehnstuhl , eingepackt in eine warme Decke. Das Kraut kann man wohl gut zum würzen verwenden, es entwickelt einen herben Geschmack und soll angeblich auch den Kreislauf stärken, hat es aber noch nicht in die an der Universität geführten Listen 'echter' Heilkräuter geschafft. Die blauen Beeren sind wohl lecker, die blassroten werden wohl hauptsächlich zu Likör und Schnapps verarbeitet, weil sie wohl exrem herb sind. Als Koko eine probiert, erinnert sie sie stark an die im Norden wachsenden Schlehen. “Ich habe in meinem Gepäck einen kleinen Destillationsapparat, eigentlich zu hesindegefälligen Zwecken, aber er dürfte funktionieren.” Don Rigolette lächelt schwach. "Die kühle, frische Luft tut mir gut."

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Beitrag von Märzhäsin » 08.11.2017 16:30

Ventajero

"Ein Destillationsapparat? Wie praktisch. Ich wünschte ich hätte mich etwas besser mit Alchimie oder Schnapsbrennerei beschäftigt. Wie fühlt ihr Euch denn insgesamt? Geht es Euch mittlerweile denn wenigstens ein kleines bisschen besser? Ich wünschte wir könnten mehr für Euch tun. Nicht mal der Bha'sama sala bian da'o hilft bei Infektionskrankheiten, da müsste es schon Hexenspeichel sein. Gibt es auch hier im Süden Töchter Satuarias?" fragt Koko mit einem freundlichen Lächeln, in der Hoffnung ihn ein wenig von seinem Zustand ablenken zu können.

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Beitrag von Eisenhans » 08.11.2017 16:33

Corvianus

“Die Disziplin hat gut gehalten trotz des erschreckend Nebels und der Fratzen die man darin meinte zu erkennen. Ich denke aber schon dass einigen Leuten etwas mulmig dabei war, mich selber eingeschlossen. Aber du hast recht....kann mir kaum vorstellen dass sich solche Geister auf ein Schiff des Gottraben trauen dass von einem seiner Geweihten befehligt wird.“ antwortet Ghorio nachdenklich.

“Gerne kannst du mitkommen und die Reihenfolge macht Sinn. Vorsicht auf dem Weg bitte. Ich will nicht in einen Hinterhalt laufen.“ nickt Ghorio als sie loslaufen wobei er seinen Eisenwalder locker aber bereit trägt.

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Beitrag von Jadoran » 08.11.2017 17:19

Ventarejo
Don Rigoletto lächelt matt. “Die Magie hat es euch angetan, mein Kind, nicht wahr? Hexen gibt es einige in unserem schönen Land, eine Nichte von mir trägt die Gabe, sie ist bei der Legion hoch angesehen, eher die Ausnahme. Ich glaube, sie ist bereits Leutnant. Mit der Gabe Hesindes und Saturarias Gesegnete zieht es die selten ins raue Leben des Militärs, aber die kleine Tania ist sehr patriotisch, Boron segne sie. Die meisten bilden gesellschaftliche Zirkel und bieten ihre Dienste den Reichen und Mächtigen an, so sie nicht sogar selbst dazu gehören. Zumidnest die, von denen man weiss, sie treten ja meist nicht so offen auf wie die gelehrten Herren und Damen der Akademie.” Er lächelt. “Danke, ich fühle mich gut. Ich bin in meinem Zustand zwar so nützlich wie ein nasses Handtuch zum Abtrocken-” “Das ist nicht wahr Don Rigoletto! Ohne euch wären wir mit den unbekannten Pflanzen vollkommen aufgeschmissen!” Shishi nickt nachdrücklich. Don Rigoletto lächelt. “Das ist lieb von Dir, meine Kleine. Aber Du hast einen guten Instinkt – Du hast mir noch nichts vorgelegt, was wirklich giftig gewesen wäre. Instinkt ist wichtig, das vergißt man im Hörsaal schnell. Wie geht der Bau voran?” Tonna schaut zum Land. “Die Latrine ist beinahe fertig, und bei der ersten Baracke ist zumindest Dach und Boden fertig.” “Schön schön. Die Latrine... Hyhgiene ist so wichtig, das kann man gar nicht genug betonen.” Er schaut auf den See hinaus und hustet, als ihn ein Fieberschauer schüttelt. “Es wird schon jemand kommen und uns mitnehmen, habt keine Sorge. Die Capitanya wird euch nach Hause bringen. Vivi hatte immer eine gute Menschenkenntnis. Saranya Bayardez ist niemand, die sich von ein paar Wilden oder einer Havarie aufhalten läßt.”

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Beitrag von Märzhäsin » 08.11.2017 17:51

Ventarejo

Shishi hat Recht, Eure botanischen Kenntnisse sind uns eine große Hilfe. Eine Tochter Satuarias und gleichzeitig ein Leutnant? Das ist wirklich beeindruckend, ich würde sie zu gerne kennen lernen. Es wird gewiss jemand vorbeikommen, ich frage mich nur wann dass sein wird. Möchtet ihr mal einen Blick auf diesen hübschen Stein hier werfen den ich heute gefunden habe? Ich habe ihn Bröckchen genannt, Shishi meint er könnte Glück bringen." fragt Koko mit einem freundlichen Lächeln und präsentiert ihm ihren gefunden Stein.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 08.11.2017 19:17

Camino al ciela

Consuela blickt zu Rodrigo "Wenn es euch beliebt Magistro, würde ich gern mit Euch über die Flucht vor den Bienen, Handzeichen und die Gefahr von Dämonen sprechen". Aber wenn Ihr Euch nach Ruhe sehnt, begleite ich auch gern den Jagdtrupp. Wir können diese Sachen auch nach der RÜckkehr besprechen. Dann könnt Ihr euch erholen. Im Jagdtrupp, das sind ... bislang nur drei."
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Beitrag von Jadoran » 08.11.2017 23:36

Ventarejo
“Einen Stein? Ich fürchte, ich bin kein Geologe, Liebes?” Er schaut in ihre Richtung. “Ah. Aber er ist sehr hübsch, ja. Er bringt Glück? Das können wir brauchen, bei Phex.
Die anderen kommen zurück aufs Schiff, mehr oder weniger nass, wobei für die Capitanya 'nass' eine vollkommene Untertreibung ist, und sie zieht sich auch in ihre Kabine zurück zum wechseln. Dafür gibt es frischen Fisch, ein ganzes Bündel voll. Tonna sieht der Tropfspur hinterher. “Was habt ihr denn angestellt?” Haku fährt sich verlegen durchs Haar. “Was steht eigentlich darauf, seine Capitanya aus Versehen in den See zu schubsen?” Tonna kichert. “Au Backe. Alles, was sie für angemessen hält. Kielholen zum Beispiel. Wie sieht die Fischreuse aus?” Haku lacht unsicher. “Noch viel zu wackelig. Irgendwie ist das bei dem schlammigen Grund gar nicht so einfach. Aber Fische gibts.” Mugo strebt bereits in die Kombüse, denn frisch gefangener Fisch ist frisch verarbeitet am besten. Tonna wendet sich an Koko. “Komm mit. Wir machen uns ans Bambusernten. Du kannst... Bröckchen... mitnehmen. Die Baracke soll ja fertig werden. Haku, kommst Du?” Der schaut zu ihnen, dann nickt er. “Natürlich.”

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Beitrag von Bodb » 09.11.2017 09:53

Camino al Ciela

"Ach ja, natürlich. Das kam ja gestern etwas zu kurz. Ich denke nicht, dass wir dazu viel Zeit brauchen, da kann ich mich auch später zur Ruhe legen." Er überlegt kurz. "Hier, wenn ich die Finger einer Hand abspreize, reicht dir das als Signal? Das geht schnell, und ich könnte es auch unauffällig einsetzen, wenn ich mal still zaubern will. Und wegen der Dämonen – wie gesagt, ich finde es erstaunlich, dass ein Schamane so etwas kann, ich hatte zuerst daran gedacht, dass das Observatorium einmal sehen wollte, wer da unangekündigt den Fluss hinauffährt." Er zuckt mit den Schultern. "Aber das werden wir entweder gar nicht oder bei unserer Ankunft herausfinden."
Zuletzt geändert von Bodb am 09.11.2017 09:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Märzhäsin » 09.11.2017 09:56

Ventarejo

"Alles klar." sagt Koko mit einem entspannten Gesichtsausdruck und steckt Bröckchen lächelnd in ihre Tasche.

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Beitrag von Jadoran » 09.11.2017 11:03

Ventajero
Die Capitanya hat sich wirklich schnell umgezogen, aber wahrscheinlich lernt man das beim Militär. Sie gibt Tonna, Haku und Koko auf, den Bereich für die Männerbaracke zu roden und läßt sich dann von Shishi berichten, bevor diese weiter in der Küche helfen kann.
Das Bambusroden ist mühsam, aber geistig nicht fordernd. Tonna und Haku scheint es nicht zu belasten, und sie unterhalten sich dabei.

Jagdtrupp der Corvianus (Emilio, Roana, Consuela, Ghorio)
In leicht auseinander gezogener Linie führt Roana das Grüppchen nach Osten. Das Unterholz ist eher spärlich, immer wieder wachsen zwischen den wie Krakenarmen ausgreifenden Wurzeln Blumen und Moose, und die Wurzeln und Feldsteine schaffen es immer wieder, Emilio in den Weg zu kriechen, so dass er sorgsam seine Schritte wählen muss oder gar zuweilen abrutscht, wo die anderen scheinbar ohne auf den Boden zu schauen entlang laufen. Dann hebt Roana auf einmal die Hand. Auf einer Bodenwelle etwa dreissig Schritt östlich steht ein ... Hund? Er ist etwa einen Schritt gross, massig und gedrungen, mit einer eher kurzen Schnauze, aber ausladendem Gebiss, das an einen Bullenbeisser erinnert. Dichtes, rötlichbraunes Fell schimmert in einem Sonnenstrahl, aber bevor Roana einen Ton sagen kann, sind es schon drei, und einer von ihnen gibt ein kurzes Kläffen von sich, dass sofort von rechts und links vielstimmig aufgenommen wird und schnell näher kommt. Die drei auf der Bodenwelle laufen knurrend hin und her, kommen aber nur sehr langsam und im Zickzack näher. Roana schätzt die Anzahl der teils nahen, teils fernen Kehlen auf locker über ein Dutzend, wenn nicht mehr. Das ist ein Rudel Rothunde auf der Jagd. Und sie sind das Mittagessen.
Das wird hart. Das könnte sogar ihr Ende sein, schiesst es Roana durch den Kopf, wenn es dem Rudel gelingt, sie hier auf offenem Feld einzukreisen. Zu viert sind sie einfach zu wenige, um einen Igel zu bilden, und abgesehen davon hat auch nur Consuela eine Waffe, die dazu geeignet ist, jemanden auf Abstand zu halten. Die Bäume zu erklettern ist nahezu aussichtslos, die Stämme sind viel zu breit, die ersten Äste stets über drei Schritt weit entfernt.
Zuletzt geändert von Jadoran am 09.11.2017 12:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Lokwai » 09.11.2017 11:14

Jagdtrupp der Corvianus (Emilio, Roana, Consuela, Ghorio)

Als Roana die Hand hebt, dreht sie sich ganz kurz um. "Ssssst! Leise!"
Sie deutet auf den Hügel mit dem Rothund auf den sich plötzlich weitere Hunde zeigen.
"Die gehören nicht hier hin, oder habt ihr schon von Jagdhunden im Dschungel gehört? Nur leider haben die wohl Hunger, wir müssen uns vorsichtig in unwegsameres Gelände zurückziehen, da wo der Boden sumpfig ist, wir haben lange Beine die Hunde nicht. Hat jemand Fackeln dabei!"
Roana schaut sich um wo sich die Truppe hin zurückziehen könnte.
"Wir müssen uns beeilen, es sind mindestens ein Duzend in der Gegend hier!"

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Beitrag von Jadoran » 09.11.2017 14:22

Der Jagdtrupp der Corvianus
Ghorio sieht sich schnell um und versucht die Lage gedanklich zu strukturieren. Ein Kampf ist wahrscheinlich unvermeidlich. So schnell, wie das Rudel sie einkreist und so kopfstark, wie die sind - und das von Paco und Sylla geschilderte und von Consuela bestätigte Verhaltensmuster im Hinterkopf - bleibt wohl nur, sich einen möglichst breiten Baum mit möglichst ausladenden Brett/Stützwurzeln in den Rücken zu packen und so wenigstens nicht mit vier Mann vier Seiten gegen zwölf oder mehr Gegner verteidigen zu müssen, deren Taktik darin besteht, möglichst einen Gegner 'herauszulösen' und ihn zu zerfleischen. Wahrscheinlich die in Metall Gerüsteten an die Flanken, Consuela mit ihrer langen Waffe ins Zentrum und dann dicht beieinander bleiben und das beste hoffen. Es darf nicht ein einziger Köter in ihren Rücken gelangen, denn wenn einer erst mal zu Boden geht mit einem Biest im Nacken, dann fällt die "Formation" auseinander und es wird nur noch ein wildes Knäuel, bei dem die Hunde im Vorteil sind.
Falls es gelingt, genügend von ihnen zu erledigen, dass sie sich erst einmal zurückziehen, kann man vielleicht entwischen. Während der Mittagsregen fällt, wird ihr Geruchssinn wahrscheinlich auch etwas gedämpft

Wenn man tatsächlich auf einen Baum hochkäme wäre das natürlich das beste. Mit seinem Eisenwalder und seinen paar Bolzen könnte er zwar niemals alle erledigen - Roanas Kurzbogenkünste sind nicht so ermutigend, und auch sie hat nur eine beschränkte Anzahl Pfeile, aber selbst wenn die Rothunde sie ein paar Stunden belagern sollten, irgendwann werden die schon weiterziehen. Wobei Raubtiere durchaus den "Scheinrückzug" beherrschen, wie er weiss. Aber um hoch zu kommen bräuchten sie sicher ungestörte zehn Minuten, und es sieht nicht danach aus, als würden die ihnen gewährt.

Paco mit seinem Jagdspiess, Riri Aroa mit ihrem Speer, Maree mit ihren Zweilielien... die wären jetzt richtig nützlich. Um sich Raubiere vom Hals zu halten ist eine Stangenwaffe wirklich ideal. Und wen hat die Donna heute auf die Jagd mitgenommen? Maree, Riri Aroa, die beiden Schwestern, die garantiert auch mit Speeren umgehen können und Juma, die Schnellfeuerbogenschützin, die klettert wie ein Affe. Sonst zieht sie doch immer nur mit Juma und Durban los...
Wobei... improvisierte Bambusspeere könnte man eventuell noch schnell organisieren. Hier wächst zwar deutlich weniger Bambus als sonst, aber auch hier erblickt Ghorio ein paar unterarmdicke Stauden. Es wäre ein Risiko...

Eisenhans
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Beitrag von Eisenhans » 09.11.2017 15:31

Jagdtrupp der Corvianus

”¡Coño! .....ihre Taktik verstehen sie ja aber so einfach werden wir es Ihnen nicht machen. Entfährt es Ghorio als er den ersten Hund und dann das ganze Pack sieht. Im Angesicht der Bedrohung kommt aber der Offizier in ihm durch und er bleibt erstaunlich ruhig und methodisch.

”Leute, Wir verteilen und um den Baum hier damit wir nicht eingekreist werden. Emilio rechts und ich links an die Flanken, die anderen dazwischen und wir versuchen euch zu decken. instruiert er seine Leute. ”Das wird wahrscheinlich etwas blutig, aber wenn wir uns nicht umzingeln lassen, dann können wir Ihnen genug Verluste zufügen dass sie sich zurück ziehen. Consuela- deine lange Waffe ist hierfür am besten geeignet, du unterstützt wer am meisten unter Druck ist.

Aus dem Bambus könnten wir Behelfsspeere bauen, aber das ist ein zu hohes Risiko wenn uns das Pack dann in einer schlechten defensiven Position erwischt....ist das Risiko nicht wert. denkt sich Ghorio als sein Blick auf die Bambusstaude fällt.

Während er spricht schießt er in der Bewegung schon einen Bolzen in Richtung des Alfatieres. Das wiederholt er bis sich die Tiere in seine Richtung bewegen und er den eisenwalder am Gurt auf den Rücken wirft...er wird nicht das Risiko nehmen ohne gezogenen Rabenschnabel erwischt zu werden.

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Beitrag von Märzhäsin » 09.11.2017 16:56

Ventajero

Koko scheint bei der Arbeit deutlich motivierter zu sein als sonst. Ob dies an dem Fund von Bröckchen liegt ist jedoch nicht ersichtlich.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 09.11.2017 17:09

Camino al ciela

Hmm, ich denke wir sollten das noch ausführlicher besprechen, Magistro, insbesodnere mein Verhalten bei solchen Gesten. Aber ich denke dies nimmt mehr Zeit in Anspruch und ich möchte Euch nicht um Euren Schlaf bringen. Ich werde mich jetzt dem Jagdtrupp anschließen, es ist doch ein sehr kleiner Trupp" erklärt Consuela und verabschiedet sich von Rodrigo, um zum Jagdtrupp aufzuschließen.

Jagdtrupp

Consuela schließt sich den Jägern um Roana, Emilio und Ghorio an. Anfänglich hat sie immer mal wieder zu Ghorio geschaut und wenn sich ihre Blicke kreutzen, lieb gelächelt. Doch als Roana inne hält und warnt, erkennt auch sie die Gefahr, die von den Rothunden ausgeht. "Mierda" entfährt es ihr. Sie nickt auf Ghorios Befehl hin und nimmt als man sich mit dem Rücken bei einer der mannshohen Wurzeln postiert die Position im Zentrum ein. Als die Meute auf den Trupp zuhält, erfasst sie eine kalte Entschlosenheit und sie betet "kor, alveranischer Panther, führe meine Klinge stärke meinen Willen. Das Opfer des Kampfes dir zum Wohlgefallen". Das Gebet spricht sie während sie zielt, doch leider schätzt Kor die Fernkämpfer nicht, sodass sie einen anstürmenden Hund knapp verfehlt. Sofort umfasst sie ihren Schnitter
Zuletzt geändert von Fjolnir Draugertöter Torbrandson am 09.11.2017 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Lanzelind » 09.11.2017 17:40

Jagdtrupp

Emilios Blicke waren ebenfalls hin und wieder zu Ghorio gewandert, wenn auch wohl eher unbewusst. Als sie auf die Rothunde treffen, unterdrückt der Flottenoffizier einen Fluch und muss zugeben, dass die Situation seine Expertise übersteigt. Froh darüber, dass Ghorio die Initiative übernimmt, nickt er nur knapp bei dessen Befehl und nimmt seine Position ein. Einen Schuss mit der Balestrina gestattet er sich, der das Ziel jedoch verfehlt. Also zieht er seinen Säbel und wartet angespannt ab, bis die Hunde angreifen ...

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Beitrag von Jadoran » 09.11.2017 18:34

Der Jagdtrupp der Corvianus
Die Sehne von Ghorios Eisenwalder knallt, ebenso die Balestrinas von Emilio und Consuela, aber es ist nicht ersichtlich, ob sie treffen. In einem Hund steckt zumindest ein Bolzen, aber das scheint ihn nicht sehr zu beeindrucken. Ob er einen weiteren getroffen hat kann Ghorio nicht beurteilen, denn sobald die ersten Schüsse fallen hetzen die Rothunde in weiten Sprüngen knurrend und heiser kläffend heran, ein furchterregender Anblick – es scheinen immer mehr zu werden und für einen Augenblick kann Ghorio zumindest nachvollziehen, dass Sylla sich im wahrsten Sinne des Wortes damals im Schilf in die Hose machte. Trotzdem erkennt er, dass die Rotte – das sind mehr als ein Dutzend, aber den Göttern sei Dank deutlich weniger als die befürchteten drei Dutzend – nicht einfach blindwütig heranstürmt sondern – wenn er es nicht aus der falschen Perspektive sähe würde er es vielleicht bewundern – sorgfältig abgestimmt, um ihre Formation durch gezielte Stosswechsel aufzubrechen. Aber dann bleibt keine Zeit mehr zum denken... es geht los und die erste Bestie springt in gestrecktem Flug Emilio an, während ihn seitlich ein zweiter Köter aus einem anderen Winkel an die Beine geht. Platz zum Ausweichen gibt es nicht und er hat nur eine Waffe. Gleichzeitig geht es den anderen auch so. Die ausgreifenden Baumwurzeln und der einer Wand gleichenden Stamm im Rücken verhindern, dass mehr als zwei Hunde gleichzeitig angreifen, aber das wird sich ändern, wenn einer fallen sollte.Ungehindert durch Stangenwaffen, Speere oder Turmschilde geht es direkt in den Nahkampf, ja ins Handgemeng. Während gegen anspringende Gegner durchaus Raum zum ausholen bleibt, ist man gegen die unten herandrängenden auf Stiche und Tritte angewiesen.

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Beitrag von Eisenhans » 09.11.2017 19:50

Jagdtrupp der Corvianus

Ghorio beruhigt seinen Atem als die Hunde sich nähern und er den Rabenschnabel vor dem ersten Aufprall fester greift.

”Donnernder Himmelsreiter, Dir zu Ehren gilt mein Sieg. Verleih mir die Stärke, über meine Feinde lachend zu triumphieren. Mein Spieß wird blutige Ernte für Dich einfahren. Lass mein Blut kochen und mein Herz erkalten. Dir erbring ich einen guten Kampf. Allein dir opfere ich das Blut und die Schreie meiner Gegner. Für den Sieg! flüstert er mit ruhiger Stimme während ihn Kors kalter Erregung erfasst....bei allem Interesse für Nandus Gaben, dies sind die Momente für die er sich täglich immer wieder vorbereitet.

Schulter an Schulter in der Schlachtlinie erwartet er den richtigen Moment und schwingt seinen Rabenschnabel.

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Beitrag von Jadoran » 10.11.2017 08:33

Ventajero
Der Tag vergeht. Koko wird nach der Nahrungssuche durchgehend bei der Schilf- und Bambusernte eingesetzt um einen stetigen Fluss auf Baumaterial zu gewährleisten. Neigen die Vorräte sich dem Ende zu, kommen Tonna und Mugo zusammen, um sie eine Weile zu unterstützen, während die anderen weiter bauen und flechten oder am Abflussgraben um die Baracke herum arbeiten – wobei letzteres den Jungs überlassen bleibt, während Shishi und Tonna hauptsächlich flechten und die Capitanya vorrangig am Fachwerk arbeitet. Die Baracke wächst, und die Latrine ist tatsächich am Abend zum allgemeinen Jubel fertig gestellt.
Am Abend wird die Fischreuse kontrolliert und liefert tatsächlich Ertrag, so dass es auch zum Abendessen frischen Fisch gibt. Nach dem Abendessen verbringen Haku und Mugo ihre knappe Freizeit mit dem Schnitzen des Schreinbildes, Tonna repariert an einem Netz herum, dass zur Ausstattung gehörte, während Shishi über ihren Aufzeichnungen über die morgens gefundenen Pflanzen sitzt und von diesen Skizzen anfertigt sowie die Beschreibungen niederlegt.

Camino al Ciela - Rothundjagd
Der Jagdtrupp der Donna kommt zurück – blutüberströmt. Schnell wird allerdings glaubhaft betont, dass es großteils nicht das eigene ist. “Rothunde. Ein gutes Dutzend. Wir hatten Glück und konnten uns an den Wurzeln eines Bualoa Baumes verschanzen, so dass wir sie wenigstens nicht in den Rücken bekamen. Ausserdem haben wir glücklicherweise nicht das ganze Rudel abbekommen, sie wurden wohl durch irgendwas abgelenkt.” Donatella ist genau wie die anderen sichtlich erschöpft und trägt ein paar kleinere Verbände, aber offenbar ist es ohne Verluste oder schwere Verwundungen abgegangen. An zwei Stangen haben sie sechs der bereits ausgenommenen und abgezogenen Hunde mitgebracht, und die Eingeborenen, sowohl Riri Aroa als auch die drei Neuzugänge bezeichnen deren Fleisch als durchaus schmackhaft, und es wird an Efferdaios und Agusto übergeben. Juma macht sich gleich nach einer schnellen Wäsche daran, neue Pfeile anzufertigen – sie hat ihren Jagdköcher bis auf den letzten Pfeil leer geschossen und nur ein paar abgebrochene Schäfte wegen der Spitzen zurück erlangen können. Triumph ist ihnen nicht anzumerken, sie sind einfach nur geschafft. “Sind die anderen noch nicht zurück?

Bodb
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Beitrag von Bodb » 10.11.2017 13:39

Camino al Ciela – Sonnendeck

Nachdem sich Consuela verabschiedet hat, klettert Rodrigo aufs Sonnendeck und fläzt sich in eine der Hängematten. Es dauert nicht lange, bis er sanft entschlummert ist und von Bienen träumt. Der Schwarm ist groß und stark und fliegt auf die weiß gekalkten Mauern einer Stadt zu. Gliederfüßer aller Arten schließen sich an, manche groß wie Kühe. Die Mauern kommen näher, sie stellen kaum ein Hindernis dar. Soldaten brüllen Befehle, einige fliehen bereits. Gegen die sirrende und summende Übermacht sind sie hilflos. Die Götter, die sie anrufen, kommen Al'Gûriya nicht zu Hilfe.

Märzhäsin
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Beitrag von Märzhäsin » 10.11.2017 14:38

Ventajero

Koko sitzt an einem Tisch und schreibt Notizen in ihr Tagebuch während sie immer wieder mit einem begeisterten Lächeln zu Bröckchen blickt, den sie neben das Tagebuch gelegt hat.

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Flussaufwärts, Questadores!

Beitrag von Jadoran » 11.11.2017 12:06

Ventajero
Die Latrine ist fertig gestellt und wird mit einer Mischung aus Albern- und verlegneheit feierlich eingeweiht. So albern es ist, sich über diese Hütte zu freuen, es ist einfach angenehm, wieder ein Stück Zivilisation zu haben, auf das man lange verzichten musste, denn auf einem so kleinen Flussboot gibt es nun einmal keinen Abort.
Die Capitanya reagiert zunächst etwas peinich berührt auf die ihr zustehende Ehre der Inbetriebnahme, aber dann sagt sie sich wohl, dass man auf dem Lande und an Bord jede Gelegenheit zum Feiern nutzen muss und macht mit würdevoller Miene das Spiel mit und läßt etwas Rum springen.
Die Frauenbaracke macht ebenfalls deutliche Fortschrittte, auch wenn hier mit einer Fertigstellung weder heute noch morgen zu rechnen ist. Der Bauplatz für das Küchengebäude, das Vorratshaus und die als nächstes auf dem Plan stehende Männerbaracke ist bereits grob abgesteckt.

Als es am Abend dann ans Baden geht, wartet eine kleine Überraschung auf die Frauen. Haku und Mugo haben offenbar ihre geringe Freizeit genutzt und aus Bambusresten einen vernünftigen Kleiderständer, einen Bodenrost am Einstieg und eine Bank gebaut. “Es wird langsam richtig gemütlich!” Tonna nutzt die neuen Einrichtungen als erste und wendet sich dann, bis zum Bauchnabel im Wasser stehend, an Koko. “Kannst Du eigentlich mohisch, Koko? Könnte nützlich werden, auch wenn hier angeblich jeder Stamm seinen Dialekt hat, so dass man sie kaum versteht.”

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Beitrag von Märzhäsin » 11.11.2017 12:28

Ventajero

"Ausgerechnet mohisch spreche ich nicht. Ich spreche Bosparano, Isdira, Tulamidya, Rogolan, Nujuka, Oloarkh, und natürlich Garethi. Denkst du irgend etwas davon könnte hier eventuell nützlich werden?." fragt Koko mit einem dezenten Lächeln.

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Beitrag von Jadoran » 11.11.2017 12:42

Ventajero – Badestelle
Tonna strebt zum Wasserfall, um den Schwall zu genissen, während Shishi vorsichtig ins Wasser steigt. “Ekore etika. He haurangi ia.” Tonna schüttelt mit einem Schulterzucken den Kopf und beginnt dann, sich die Haare zu waschen. Shishi schaut zu Koko. “Einige der Sprachen kenne ich... umm... nicht einmal. Isdira ist die Elfensprache und Rogolan die Sprache der Zwerge und Mathematiker. Bosparano sprechen die Gelehrten, das ist die Sprache der Alten in der viele Bücher geschrieben sind. Tulamidya die Zunge der Tulamiden, die ist auch hier gebräuchlich. Nujuka und Olokark spricht man wo?” Tonna schaut herüber. “Hier braucht man Garethi und Mohisch. Oder falls jemand so wahnsinnig ist, mit den doppelzüngigen Biestern zu reden, Rsssah.”

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 11.11.2017 13:56

Rothundjagd

Welle um Welle brandet die Meute geifernder hungriger Hunde unter ohrenbetäubenden Gekläff und Knurren heran. Roana, Emilio Ghorio und Consuela bleibt keine Gelegenheit zur Flucht. Sie versuchen die riesigen Baumwurzeln als Rückendeckung gegen die blutgierige Meute zu nutzen und bilden einen Fels in der Brandung geifernder Hunde. Die Hunde getrieben vom Hunger versuchen die Helden an die Kehle zu springen, Arme oder Beine mit ihren Lefzen zu beißen und ihr Opfer so zu Boden zu zerren, um es letztlich zu zerfleischen. Doch Roana, Emilio Ghorio und Consuela bleiben trotz zahlreicher Bisse und Wunden, die die gierigen Tiere reißen standhaft und halten ihre Waffen den Angreifern entgegen. Lassen die Hunde an den Waffen abgleiten. Säbel, Rabenschnabel und Schnitter halten blutige Ernte unter der wilden Meute. Doch wird man die Stellung halten können. Wehe, wenn die Formation reißt, weil ein Unglücklicher zu Boden gerissen wird. Doch Rondra und Kor sind mit ihnen.
Endlich die Erlösung. Drei Hunde suchen winselnd das Weite. Vor den Helden liegen die Körper zahlloser Hunde. Ein Schlachtfeld. Roana, Emilio Ghorio und Consuela sind über und über mit Blut überstömt. Hauptsächlich ist es das Blut der Hunde. Doch auch die Helden haben zahlreiche Wunden erlitten. Roana und Emilio haben viel Blut gelassen und benötigen Bambuskrücken um zurück gehen zu können. Schmerzhafte Bisswunden an beiden Beinen erschweren ihnen das Gehen. Ähnlich geht es Consuela, die die blutigste Ernte unter den Hunden hielt, aber auch mit am stärksten angegriffen wurde Sie kann gerade so noch ohne Krücken gehen und hat noch eine hässliche Bisswunde am Schildarm. Auch Ghorio blutet aus zahlreichen Wunden, doch dem Leutnant half sein großes Geschick mit dem Schild und konnte so viele Hunde an sich abgleiten lassen.
Notdürftig verbindet man die Wunden, stützt und hilft sich gegenseitig. So schleppt man sich aufeinander und auf Bambusstöcke gestützt, blutüberströmt zurück zu den Schiffen
Fjolnir Torbrandson, Hetmann, Klingensucher, Drakkar-und Unholdsbani, Träger des Widderorden und des Weidener Bärenorden

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