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Flussaufwärts, Questadores!

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Bodb
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Flussaufwärts, Questadores!

Beitrag von Bodb » 08.09.2017 23:19

Auf Emilios Reaktion hin verbeißt sich Rodrigo ein Lachen und sieht kurz ans Ufer, ob vielleicht noch ein paar Wilde zu finden sind. Sieh an, sieh an. Da wird er aber wenig Freude haben, wenn es dann an Land weitergeht. Bei der Frage nach den drei flüchtigen Frauen ist er aber wieder bei der Sache. "Die größere ist doch ganz ansehlich, würde ich sagen - aber das ist vermutlich nicht das, was ihr meint. Wenn ihr auf die Flucht anspielt, so scheint mir 'verzweifelt' der richtige Terminus zu sein. Unter den wilden Stämmen scheint es alle möglichen Arten von abstrusen Kulturen und Bräuchen zu geben. Ein befreundeter Colonello aus dem Heer sagte einmal zu mir, dass die Soldaten ihre Offiziere mehr fürchten sollten als den Feind. Vielleicht ist das bei der Marine anders, aber... der Stamm der Dreiaugen hier scheint es ähnlich zu handhaben." Er fährt sich mit der Zunge über die Lippen. Über die Art, wie die drei angekommen sind, hat er nichts gesagt, da er anders gehandelt hätte - und es ist nicht gut für die Moral, wenn sich herumspricht, dass die Offiziere uneinig sind, gerade während sie noch in diesem Areal sind. Und jetzt konnte er ohnehin nichts mehr ändern, geschehen ist geschehen.

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Beitrag von Jadoran » 09.09.2017 09:54

Corvianus
Die Reaktionen auf der Corvianus sind gemischt. Für Paco und Sylla war der Anblick so vieler Menschen, die direkt vor ihren Augen er- oder gar zerschossen werden, ein Schock, zumal die Lage sich von eben noch langweilig zu auf einmal lebensbedrohlich entwickelte. Dolorita hat das ganze in ihrer Kabine schlafend verpasst, und nimmt die Schilderungen scheinbar ungerührt auf, schliesslich ist sie Bordmagierin und hat von sowas nicht erschüttert zu sein. Es hilft sicher auch, es selbst nicht gesehen zu haben und die Schreie nicht gehört zu haben. Agricola ist bleich, beherzigt aber die oberste Tugend seines Herrn und schweigt.
Die Söldner geben sich hartgesotten. Helios meint zwar. “Schade um die vielen schönen Titten”, aber Di Parma grunzt nur. “Die hätten Dir deinen kleinen Alrik abgeschnitten und ihn dir in den Mund gestopft. Was solls, der gescheiterte Sturm des Mobs auf das Lagerhaus der Zornbrechts... das war eine Sauerei.” FanFan nickt. “Flankierende, mit Ladekette schnellfeuernde Hornissen. Aber ich bin froh, dass wir sie hatten.” Gurgas nickt. “Sonst ständen wir nämlich nicht mehr hier. Der Rotzenschütze von denen ist gut, hat das Kanu komplett abgeräumt. Genau die gerade Linie abgepaßt.” Di Parma schaut zu wieder vorausfahrenden Camino al Ciela “Wahrscheinlich Flottenveteran. Meint ihr, die haben die Nase voll? Oder kommen die noch mal wieder? So breit wirkt der See nicht auf mich.” Die letzte beiden Fragen gelten Ghorio.

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Beitrag von Lanzelind » 09.09.2017 10:26

Camino al Ciela

Emilio scheint das unterdrückte Lachen des Magiers nicht zu bemerken oder er zieht es vor, es zu ignorieren. Zu den Gepflogenheiten im Heer und bei der Marine meint er nur relativ neutral: „Das kommt wohl immer auf den Offizier an, “ aber seine Miene zeigt kurz doch deutlich, was er von solchen Offizieren oder Vorgesetzten hält. Wahrscheinlich hat er da selbst einschlägige Erfahrungen gemacht.
„Mit „entschlossen“ meinte ich die Verfolger,“ stellt er ein dann Missverständnis richtig. „Teflo sprach mich vorhin beim Duschen an und fragte mich, wie schnell so ein Kriegskanu wohl sei. Nun sind meine Erfahrungen mit Eingeborenen-Kanus eher theoretischer Natur, aber nach meinen Berechnungen liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, dass sie einholen, wenn wir ankern und wir evtl. sogar mit einem Angriff im Morgengrauen zu rechnen haben. Wie gesagt, sie waren sehr entschlossen. Denn der Teniente hat ganz recht. Sie hätten genug Zeit gehabt, abzudrehen, stattdessen sind sie direkt in unser Feuer.“

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Beitrag von Eisenhans » 09.09.2017 16:13

Gespräch Consuela, Rodrigo, Ghorio und Emilio - etwas frueher

Bei der Abwehr der Eingeborenen scheint Ghorio nicht sonderlich schockiert zu sein, zu oft hat er solche Szenen schon sehen müssen. Die Domna hat ja komplett richtig gehandelt, die Angreifer von unserer Artillerie zusammenschießen zu lassen, aber es tut mir immer leid gute Krieger so zum Herrn Boron gehen zu sehen. Sie haben eigentlich besseres verdient. denkt er sich mit einem Kopfschuetteln als der Angriff vorbei ist.

Ghorio nickt bei Emilios Anmerkung. "Ja, das ist schon etwas erstaunlich. Die Damen sind todesmutig und haben sich auf der Flucht gut geschlagen. Selbstmörderisch sind sie jedoch nicht, sonst hätten wir sie wahrscheinlich gar nicht mal gesehen. Viele dieser Stämme haben ja eine sehr aggressive Kriegertradition und härten ihre jungen Stammeskrieger entsprechend ab. Wie sehr ihr das denn, werter Kollege?


Corvianus

Nachdem die erste Aufregung ob der Kriegerinnen verflogen war, hatte sich Ghorio auf die Camino übersetzen lassen. In der Eifer des Gefechtes war es nicht möglich gewesen auf seine Kommandoposition zurück zu kommen aber länger abswesend wollte er nicht sein. Nach einer kurzen Verabschiedung bei Consuela, besonders herzlich, und den anderen, war er froh wieder an Bord 'seines' Schiffes zu sein.

"Wir müssen gut aufpassen, Konnetabel. Bei den Kriegerkulturen der Stämme kann man es nie wissen. Wenn sie nochmal kommen, dann werden sie aus dem Debakel gelernt haben und uns angreifen wenn wir unsere Artillerie nicht verwenden können. Ich würde dann einen heimlichen Angriff erwarten in dem sie uns versuchen zu überraschen. Mir macht unsere kurz Sichtweite bei Nach wirklich Sorgen.
Zuletzt geändert von Eisenhans am 09.09.2017 19:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Bodb » 09.09.2017 17:01

Camino al Ciela

"Eure Meinung sei euch ungenommen, Leutnant," äußert sich Rodrigo zu Emilios Beharren. Etwas zweifelnd sieht er danach Ghorio an. Die Linie zwischen todesmutig und selbstmörderisch ist nach meiner Erfahrung recht dünn. "Werden im Heer Deserteure auch als mutig bezeichnet? Aber mehr als ihrer Gemütszustand auf der Flucht würde mich interessieren, was sie dazu veranlasst hat - sind es vielleicht Verbrecherinnen? - und was sie sich von den Salmoranez versprechen außer einer Mitfahrgelegenheit. Aber da müssen wir uns wohl noch in Geduld üben und hoffen, dass wir zwischenzeitlich nicht angegriffen werden. Und wenn ihr abschätzen könnt, wann und wie, umso besser." Dafür bist du ja auch verdammt nochmal hier!

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Beitrag von Jadoran » 09.09.2017 21:17

Corvianus
Di Parma mag nicht dschungelerfahren sein, aber Nachtkämpfe hat er schon einige hinter sich. “Die sehen nachts auch nicht weiter als wir. Das Schiff darf halt keine Shilouette gegen den Nachthimmel werfen und es darf kein Licht brennen. Trotzdem sollten wir ausser Speerwurfweite festmachen. Wenn sie im Morgengrauen kommen, müssten wir sie eher sehen als die uns. Schwierig wird es nur, wenn sie uns gar nicht erst suchen müssen. Vielleicht wissen die drei im Lendenschurz ja, wie groß das Gebiet von denen ist und wo die anderen hausen. Notfalls geben wir ihnen 'nen Klaps auf den Po, falls sie Erinnerungsschwierigkeiten haben. Jedenfalls sollten wir mit dem Landgang vorsichtig sein. Im Busch sind zwei Dutzend Wildgewordene was ganz anderes, als wenn sie sich brav im Kanu für die Revolverhornisse knubbeln.” Er knurrt. “Das Übelste wäre, wenn sich ein oder zwei mitten in der Nacht mit dem Messer an Bord schleichen, dagegen gibt es kaum eine Verteidigung. Selbst mit Doppelwachen wird das schwer.” Er spuckt aus. “verdammt, die Tavernengeschichten von Dschungelamazonen klingen normalerweise anders, da waren mir die Kamikami-Sonstwas deutlich lieber.” Dolorita tritt hinzu. “Das glaube ich euch gerne. Vergesst nicht nach ihrer Schamanin zu fragen. Und wieviele Kriegerinnen sie noch übrig haben. Waren die Kriegskanus eigentlich noch schwimmfähig?” Di Parma blickt zu FanFan. Der hebt die Schultern. “Das erste wahrscheinlich schon, das schwamm jedenfalls. Die Rotzenkugel hat nur die Wilden abgeräumt, das eigentliche Boot hat sie nicht getroffen. Das zweite dürfte ein Sieb sein.” Di Parma nickt erneut. “Na mal sehen. Sylla und Paco! Ihr wechselt euch oben zusätzlich als Ausguck ab, ob uns irgendwelche angemalten Halsabschneider hinterherpaddeln. Und jetzt nehmt die Hand aus der Hose und reisst euch zusammen. An so einen Anblick müßt ihr euch gewöhnen. Solange nur die von der Gegenseite verrecken ist alles in Butter.”

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 10.09.2017 15:03

Camino al ciela
bei den oder unter der Dusche


COnsuela entgegnet auf Donatellas Ausführungen "Ich will es versuchen Domna, irgendwas werden wir schon rauskriegen, auch wenn es vielleicht etwas Zeit brauchen wird, bis sie sich öffnen." Nach einer Pause Oh das versteht man normalerweise unter Amazonen. Ich kannte bislang nur die Bezeichnung für Stämme aus Kriegerinnen in den Dschungeln und in einen ganz anderen Zusammenhang

Consuela versucht die peinliche Situation mit den Waldmenschenfrauenwegzulächeln und einen anderen Zugang zu finden [Mohisch]"Warum haben die euch denn gejagt? Jetzt macht euch keine Sorgen, hier auf unserem Kanu und bei unserer Häuptlingsfrau Don-na Haar wie Sonne seid ihr sicher. Duschen ist toll, oder? Das macht richtig Spaß und ist so erfrischend" Dabei stellt sie sich zu Demonstrationszwecken unter die Dusche.

Camino al ciela
Gespräch zwischen Ghorio. Rodrigo, Emilio und COnsuela


"Ich kenne zwar durchaus viele Stämme die Kanus besitzen. Aber der Stamm meiner Mutter kam aus den Bergen. Daher kenn ich mich mit den Kriegskanus nicht aus meint sie noch zur Gefahr der Verfolger. Warum sie verfolgt wurden kann ich nicht sagen, vielleicht kriegen wir das trotz ihres schweren Dialekts raus. Die Gründe können zahlreich sein. Die könnten auch gegen ein Tabu verstoßen haben"

Von ihrem Ghorio verabschiedet sie sich natürlich herzlich mit einem Kuss, als er übersetzt zur Corvianus.
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Beitrag von Jadoran » 10.09.2017 15:23

Camino al Ciela während der Dusche
Die kleinste der drei, auch wenn es sich da eher um Millimeter handelt, scheint die Wortführerin zu sein, und was Consuela von den Erklärungsversuchen versteht, ist das Folgende: “Wir wollten schon lange unsere Namen wegwerfen. Wir wollen nicht leben wie die Schwestern des Jaguars, es macht unser Tapam schmutzig. Die Fische-die-flussaufwärts-schwimmen töten die Schwachen nicht, ihr Tapam ist strahlend, wir wollen bei ihnen leben! Als Auge-sieht-Beute meldete, zwei Kanus mit Wasserbüffeln, eines davon der Fische-die-flussaufwärts-schwimmen, lägen still am Ufer und wären leichte Beute, weil nur wenige Krieger darauf sind, rannten wir weg zu euch. Leider bemerkten die anderen es sehr schnell und rannten uns hinterher.” Sie benutzt zwar das mohische Wort für 'schlachten', aber das kann sie ja wohl nicht meinen, oder? Dann fragt die Größte der drei doch noch etwas. “Ist Don-Ha Haar-wie-Sonne die Frau von Kriegshäuptling Ho-Ra-To? Mag er Frauen mit grossen Busen gern?” Alle drei geniessen sichtbar die Dusche, und als sie etwas auftauen, fragt die Mittlere, welchen der Männer Consuela am liebsten benutzt - war es der, dem sie den Atem gestohlen hat? Das sind zumindest ihre Worte. Die ... Sozialstruktur... ihrer Sippe ist ungewöhnlich, soviel hat Consuela schon mitbekommen.

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Beitrag von Lanzelind » 10.09.2017 18:53

Camino al Ciela - Gespräch zwischen Consuela, Ghorio, Rodrigo & Emilio

Emilio wendet sich Ghorio zu: "Ich fürchte, ich weiß auch nicht viel mehr über die Gepflogenheiten und Kriegertraditionen als ihr, mein lieber Ghorio, oder Consuela. Daher kann ich dazu leider nicht wirklich viel sagen. Ich stimme aber dem Magister zu, dass wir erst einmal mehr über ihre Beweggründe rausfinden sollten. Nur schätze ich, dass unsere weiblichen Besatzungsmitglieder da wohl mehr Erfolg haben dürften als wir." Jetzt sieht er zu Consulela: "Konntet ihr denn schon etwas heraus finden?"

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 10.09.2017 21:38

Camino al ciela
während der Dusche


COnsuela hört der kleinsten und der gröten der drei aufmerksam zu Ah sie halten usn für die Salmonranez. Warum auch nicht bei deren Banner. Aber wer ist dieser Ho-Ra-To? Vielleicht meinen sie Orato Salmonranes [Mohisch]Don-Ha Haar wie Sonne ist unsere Häuptlingsfrau. Ho-Ra-To ist zwar der Kriegshäuptling, aber nciht ihr Mann und auch nicht mit auf den Kanus " Dann lächelt sie "Ja viele Männer lieben einen großen Busen fasst sich dabei an ihren. Wird dann plötzlich ernst Ich GHorio benutzen????, kann sich aber beherrschen bemüht sich um eine neutrale nicht unfreundliche Antwort "Der den ich den Atem gestohlen habe? Mit ihm teile ich das Lager"
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Beitrag von Jadoran » 11.09.2017 10:32

Camino al Ciela: Vordeck während der Mittagsdusche -> Siesta
“Ja, den meine ich, der ist sehr schön. Darfst Du den ganz alleine haben oder musst Du ihn oft mit den anderen Schwestern teilen?”
Das Gespräch dauert wegen der Sprachschwierigkeiten länger als die Dusche, und mit dem Aussetzen des Regens beginnt die Siesta, als die Sonne mit aller Macht auf die Schiffe niederbrennt und alle körperlichen Aktivitäten im Keim erstickt.
Donatella hat sich wieder auf das Dach des Führerhauses verzogen und kümmert sich im mässigen Schatten eines Sonnenschirmes und von Juma unterstützt um die Kursbestimmung, wobei sie sich dabei mit ihr über alles mögliche unterhält. Sie läßt sich dennoch vorher kurz von Consuela Bericht erstatten. Als diese geendet hat, bedankt sich für das, was sie ihr erzählen konnte und entläßt sie dann in die Siesta. “Vielen Dank. Schauen wir mal, ob Teflo mehr aus ihnen heraus bekommt, hau Dich jetzt erst einmal aufs Ohr.
Die drei lassen sich ohne Anzeichen von Verstimmung nebeneinander an Pfosten im Schatten fesseln, so dass sie sich ausruhen können, während Teflo auf sie aufpassen und gegebenenfalls weiter befragen soll, was er scheinbar gemächlich angehen läßt. Er scheint einen Zugang zu finden, denn zwischendurch kann man die drei immer wieder kichern hören.
Die Siesta zieht sich hin, die Sonne meint es diesmal gut, und die Schiffe erreichen das andere Ufer und nehmen dort wieder Kurs gen Norden. Verfolger werden weder hier noch auf der Corvianus gesichtet, aber dann, als langsam wieder Leben ins Schiff kommt, kann man hören, wie Teflo sich von Limalina ablösen läßt und das Sonnendeck erklimmt, um der Donna Bericht zu erstatten.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 11.09.2017 22:27

Camino al Ciela: Vordeckwährend der Mittagsdusche -> Siesta

"Ganz allein. Ich werde Ghorio mit niemanden teilen" antwortet Consuela den neugierigen Waldmenschenfrauen. Sie bemüht sich das Gespräch noch weiterzuführen, aber es gestaltet sich langwierig und schwierig, vielleicht war Consuela auch falsch gestartet ... Ihre Unterhaltung mit denen Frauen schließt sie, ehe diese von Teflo bewacht werden Wenn etwas ist, könnt ihr mit mir sprechen, ich versuche es dann zu klären So hofft sie sich als Vertrauensperson etablieren, um evtl. weitere Informationen zu erhalten.

Dann berichtet sie der Domna, als diese sie in die Siesta entlässt, verneigt Consuela sich "Danke Domna, es tut mir leid, dass ich nicht mehr herausfinden konnte. Die Verständigung ist schwierig, zudem bin ich das ganze wohl falsch angegangen. Vielleicht kann Riri noch mehr erfahren?". Consuela verabschiedet sich von der Domna und ruht schließlich wie wohl alle während der Siesta.

Camino al ciela - später: Gespräch mit Emilio, Rodrigo und Ghorio

Als sich später nach der Siesta die drei Herren an Deck versammeln, gesellt sich Consuela zu ihnen "Senhores, ich konnte von den dreien trotz großer Verständigungsschwierigkeiten ein paar Informationen gewinnen: Die drei wollten den Stamm der Schwestern des Jaguars verlasssen, da sie fürchten durch deren blutgierige Lebensweise ihr Tapam zu beflecken. Sie halten die Camino für ein Schiff der Salmonranez, die sie Fische die Fluss aufwärts schwimmen nennen, wohl aufgrund der Flagge der Salmonranez, die auf der Camino gehisst wird. Bei diesen erhoffen sie sich ein besseres Leben, gut für ihr Tapam, äh Seele. Sie ergriffen ihre Gelegenheit zur Flucht, als unsere Schiffe am Ufer lagen und die Kriegerinnen auf dem Kriegskanus dachten, wir wären eine leichte Beute, da sie wenig Bewaffnete ausmachen konnten. Die FLucht wurde jedoch schnell bemerkt und sie wurden verfolgt. Mehr konnte ich nicht herausfinden. Ach eins noch. Sie haben mich gefragt, ob die Domna die Frau des Kriegshäuptling Ho-Ra-TO ist, womit sie wohl Senhor Orato Salmonranes meinen"
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Beitrag von Jadoran » 11.09.2017 23:00

Camino al Ciela – nach der Dusche
Mah mah... Danke, das ist schon mal ein Anfang. Wenn sie weggerannt sind, dann denken sie auch ans Weiterleben, das ist schon mal gut. Riri?... nein, ich denke, Teflo ist da gegeigneter. Riri fürchtet diese Sippe, und sicher mit gutem Grund. Teflo ist da unempfindlich.” Donatella strahlt Consuela an. “Sagst Du Rodrigo noch, dass wir uns nach der Siesta in der Messe treffen?” Sie wendet sich an ihre Leibsklavin. “Bidi – winkst Du eben rüber zur Corvianus? Ghorio reicht – es muss nicht die ganze Truppe sein. Magistra Dolorita braucht sicher noch Ruhe, und Hochwürden wollen wir nicht unnötig beunruhigen.” Sie schaut wieder zu Consuela. “Und sagt auch bitte Emilio Bescheid.”

Corvianus
Durgas macht amüsiert und entspannt Meldung, während die Sonne alle ausser der Wache in den Schatten gescheucht hat. "Leutnant Ghorio? Nach der Siesta sollt ihr beidrehen, oder sie eröffnen das Feuer. Ich denke, die Kleine meint, dass dann Offiziersbesprechung ist und ihr eingeladen seid."

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 11.09.2017 23:15

Camino al Ciela – nach der Dusche

"Hmm da habt Ihr sicher recht, Domna, was Riri angeht. Ich dachte nur, dass sie am ehesten in der Lage ist, die drei zu verstehen." Dann nickt sie "Gewiss Doma, ich gebe dem Magistro und Leutnant Bayardez Bescheid"


Camino al ciela - später: Gespräch mit Emilio, Rodrigo und Ghorio

"Senhores, die Domna bittet Euch zum Gespräch in die Messe" fügt sie ihrer Ausführung noch eilfertig bei
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Beitrag von Jadoran » 12.09.2017 09:13

Camino al Ciela - Gefangeneninformation
Donatella nimmt Platz und nickt allen freundlich zu. Dann hält sie Bidelle, die mit einem Krug Sangria materialisiert, ihren Becher hin und wartet, bis auch die anderen zu trinken haben. “Teflo hat sich erstaunlich gut mit den dreien verstanden.” Sie nickt dem Teniente dankbar zu. “Mit dem Rechnen ist es bei Eingeborenensippen ja oft etwas schwierig, aber sie sind sich nach kurzer interner Diskusison offenbar einig, dass ihre alte Sippe drei Kriegskanus ausschicken konnte und dann noch 'ein Kriegskanu' zuhause blieb. Es dürften also ungefähr zwei Dutzend Kriegerinnen allein in dieser Sippe übrig sein. An diesem See sind noch drei weitere Sippen von ihnen, alle an demselben Ufer, gen Norden hin in Abständen von jeweils ungefähr vier bis sechs Kanu-Stunden. Gen Osten, an einem anderen See, befindet sich eine sehr große Sippe, die ist so groß´wie drei Sippen, mit einem heiligen Ort in einer Schlucht. Dort waren sie nur einmal vor vielen Regenzeiten für ihre Kriegerprüfung. Wie man dorthin kommt wissen sie aber nicht mehr genau, und das Erlebnis war für alle drei traumatisch, weil eine Freundin oder Schwester - das ist schwer zu trennen, weil sich bei der Truppe offenbar alle mit 'Schwester' oder 'Mutter' anzureden haben - die Prüfung nicht schaffte und die ... Konsequenzen ... erleiden musste. Man hat in dieser Sippe nur ganz bestimmte Verwendungen für Leute, die es nicht über sich bringen, jemanden zu töten.” Donatellas Meinung dazu ist sehr offensichtlich.
Das gegenüberliegende Ufer, an dem wir gerade entlang fahren, wurde früher von 'den Schwachen' bewohnt, die aber entweder geflohen oder gejagt worden sind. Alle drei hatten nichts in der Hierarchie zu sagen, aber soweit sie wissen, sind sie hier der Entfernung wegen immer nur zum Krieg oder zur Aufklärung gekommen, ob jemand in 'ihr Gebiet' eindringt.
Die Schamanin ihrer Sippe heisst 'Wohlmeinende Große Schwester', aber das ist wohl ein Euphemismus und wir können davon ausehen, dass sie eher schwierig im Umgang ist. Sie ist recht alt und hat gleich drei Schülerinnen, die noch sehr jung sind. Es klingt nicht so, als das eine beneidenswerte Position wäre.
Von den Fischen-Die-Flußaufwärts-Schwimmen – also den Salmoranez - wissen sie vor allem, dass sie im Frieden mit all den sogenannten Schwachen leben und mit ihnen tauschen, obwohl sie sehr stark sind und ihnen einfach alles wegnehmen könnten. Die Schwestern des Jaguars nennen sie deshalb dumm, aber unsere drei Gäste sehen das anders. Die Salmoranez sind aber so stark, dass die Schwestern des Jaguars – so nennen sie sich selber – es nicht mehr wagen, sie oder ihre Verbündeten offen anzugreifen. Man erkennt diese daran, dass sie einen Totempfahl mit einem Springenden Fisch in ihrem Dorf stehen haben dürfen. Wenn man sie angreift, dann wird Kriegshäuptling Ho Ra To böse und steigt auf das Dach seines Hauses, von dem er aus bis ans Ende der Welt schauen kann. Dann erschiesst er mit seinem Eisernen Bogen mit dem Auge drauf, der bis ans Ende der Welt reicht, die Schamanin und die Schwester der Speere von der Sippe, die es getan hat. Das hat er schon bei drei ihrer Sippen getan, und es wird offenbar als Tatsache angesehen. Wenn man das tut, dann passiert das.
” Donatella macht eine fatalistische Geste. “Wem das nicht Warnung genug ist, dem schickt ihr Schamane, dessen Name niemand kennt, den Nebel voller unsichtbarer Krieger, der alle im Dorf tötet. Das ist auch schon passiert. Die Große Weise Mutter aller Sippen ging vor vier Regenzeiten daher mit einigen Weisen Schwestern in den ewigen Dschungel, um den Schamanen zu stellen und in der Geisterwelt zu töten, aber es kam keine wieder, und ihre Körper starben. Seitdem meiden die Schwestern des Jaguars die offene Konfrontation und jagen lieber im Osten, denn im Westen und Nordwesten leben die Verbündeten der Fische die Flussaufwärts schwimmen. Aber es fliehen immer mehr Schwache dahin, deswegen sind die Schwestern der Speere, also die Kriegshäuptlinge, sehr wütend. Unsere drei verstehen nicht ganz warum, weil es doch eigentlich gut ist, wenn niemand in das Gebiet der Schwestern des Jaguas einfällt. Aber offenbar ist das auch nicht recht.” Donatella nickt nachdenklich und wendet sich an Teflo. “Vielen Dank, das ist wirklich eine ganze Menge, Teflo. Wie hast Du sie eigentlich zum Lachen gebracht?” Teflo grinst sein Grinsen. “Ich hab sie gekitzelt. Körperliche Stimulation wirkt sich auf den Geist aus. Wer lacht, entspannt sich automatisch ein wenig.” “Ja, das stimmt. Mah.... Wir haben keine Verfolger gesehen, also werden sie sich vielleicht ausrechnen, dass wir nordwärts fahren, da wir von Süden kamen. Und da sie sich hier auskennen, werden sie vielleicht Verbündete einsammeln, selber auf der Westseite nordwärts fahren, und dann versuchen, uns morgen im Morgengrauen von Norden her anzugreifen. Mah... Wegen der Ochsen müssen wir leider rasten, da führt kein Weg drum rum.
Maree schaut aufs Wasser. “Das so schnell so viele Krokodile da waren, kann auch nur bedeuten, dass sie dort nicht rigoros bejagt werden sondern im Gegenteil häufig etwas zu fressen finden. Eine so kampfstarke Sippe würde normalerweise nicht so viele Krokodile an ihren Anlegeplätzen dulden.
Donatella nickt und wendet sich an die Runde. “Aber ich fürchte, wenn Emilios und Teflos Einschätzung stimmt, müssen wir mit einem weiteren Angriff rechnen. Die Kriegskanus waren sehr schnell einsatzbereit, in meinen Augen zu schnell, um die Flüchtlinge zu jagen, daher schätze ich, die drei sagen die Wahrheit: Sie hatten uns bereits bemerkt, und die drei sind nur deswegen geflohen. Ich fürchte ausserdem, wir sind noch nicht aus dem Einflussgebiet dieses Stammes heraus, zumal er offenbar aus mehreren Sippen besteht – eine allein könnte niemals einen so weitreichenden Ruf erlangen. Aber ich habe auch kein Vergnügen daran, schockweise Menschen zu töten. Um beim nächsten Angriff unnötige Verluste an Menschenleben zu vermeiden, wird daher Magister Rodrigo dessen Abwehr übernehmen. Schafft ihr das?” Sie schaut Rodrigo mit ihren Silberbergerblauen Unschuldsaugen an.

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Beitrag von Lokwai » 12.09.2017 11:22

Camino al Ciela - Roana - Siesta

Roana erinnert sich, während sie in ihrer Hängematte liegt, wie die drei Kriegerinnen beim duschen aussahen. Sie hatte von diesem Stamm noch nie gehört, vielleicht täuscht sie sich aber auch. Ein Stamm ohne Männer, keine Söhne, keine Häuptlinge, keine alten Männer, nur Frauen. Das sowas funktionierte. Neben ihr hatte sich Durban gemütlich gemacht.
"Ich denke über die drei Kriegerinnen nach. Meinst du ein Stamm kann ohne Männer funktionieren, also ich meine ihr versucht uns Frauen ja immer zu verstehen, dabei ist das sinnlos, wir verachten doch selbst meist jede Frau und sehen in ihr eine Konkurrentin, aber lassen wir das", sie lacht über ihren Witz, "ne, mal ehrlich, warum tun die Frauen sowas und werden zu Amazonen? "
Dann macht sie eine Pause und fragt ihn noch "Glaubst du, ihre Verfolger werden nach so einem Blutbad uns trotzdem folgen? Das wäre ganz schön mutig und leichtsinnig, oder?"
Sie legt beide Hände unter den Kopf und blickt zum Wasser hinaus, dann wieder zu Durban.

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Beitrag von Jadoran » 12.09.2017 11:42

Camino al Ciela – Vordeck
Durban brummt erst einmal wie ein Bär. Dann schaut er rüber zu Limalina, die auf die drei aufpaßt, und die ihm prompt zuwinkt. Er winkt zurück, “Männer wird's da schon geben. Die brauchen ja Nachschub, und wie sie Consuela ausgefragt haben, sind sie unten rum wohl nicht zugewachsen. Ist vielleicht nur andersrum als bei den Novadis, wo die Frauen angeblich nichts zu sagen haben, die ham' ja auch nen Rad ab mit ihrer verrückten Religion. Hmm... Frauen verstehen... hab ich aufgegeben. Muss man wahrscheinlich schon als Kind mit anfangen.” Er überlegt ein wenig. “Ich denke, die bringen ziemlich viele Leute um. Was Juma erzählt hat über die Gepfählten...” Er macht das Zeichen gegen den bösen Einfluss. “Wenn Du dauernd im Krieg stehst, brauchst Du eine Menge Nachschub. Dauert immerhin mindestens sechzehn Jahre, bis eine Kriegerin nachgewachsen ist. Keine Ahnung, was die da abziehen, aber schön isses nicht. Hast gesehen, wie kräftig die drei sind? Hartes Training, das steht nicht jede durch. Und wenn die so geil auf Kampf sind, sollen sicher nur die stärksten mit den stärksten und so, so ticken doch Barbarenstämme immer, hab ich gehört. Die werden schon eigene Männer haben.” Er brummt erneut. "Keine Ahnung. Aber wer so tickt, der gibt nicht auf. Würd' ich jedenfalls nicht drauf zählen."

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Beitrag von Eisenhans » 12.09.2017 11:45

Corvianus

Ghorio lacht und nickt mit einem Augenzwinkern. ""Dann sollten wir das besser einmal machen. Wir wollen ja kein problem bekommen."

Camino

Guter Mann, er hat wirklich viel herausgefunden. denkt sich Ghorio beim Bericht der Gefangenenbefragung. "Wir würdet ihr den. Die Abwehr organisieren, Herr Magister? fragt er neugierig.

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Beitrag von Lokwai » 12.09.2017 12:18

Camino al Ciela – Vordeck - (Roana,...)

"Du magst sie, nicht wahr?" fragt sie ihn und deutet auf Lim "und nicht nur ihre Titten!" dabei lacht sie leise, sie wollte ja nicht das Lim denkt das sie lästert.
"Aber lass mich raten, wenn die drei kriegerinnen Nachschub brauchen stellst du dich bestimmt gerne zur Verfügung? sie blickt ihn nun etwas ernster an. Roana mochte den breitschultrigen Kerl, der immer den Eindruck erweckte alles mit großen Brüsten besteigen zu wollen. Ein Kerl bei denen Brüste die primären Geschlechtsorgane waren.
"Ein Stamm der nur aus Kriegerinnen besteht hat aber auch ganz andere Probleme. Nahrungsbeschaffung lenkt ab, Behausungen bauen und pflegen lenkt ab, den Nachwuchs hüten lenkt ab. So ein Stamm kann nicht dauerhaft nur von Plünderungen überleben. Wie du schon sagst, sechzehn Jahre braucht es Krieger heranzuzüchten, befindest du dich aber ewig im Krieg, dann leidet die Qualität, denn Verluste wirdst du immer haben. Also ich habe das jetzt nich nachgerechnet, dafür bin ich nicht schlau genug, aber ich habe schon viel mit Leuten aus dem Dschungel gesprochen und die großen Stämme haben meistens einen guten Mix aus vielen Fähigkeiten!"
Für sie waren die paar Gespräche die sie damals geführt hatte wohl "einige", aber das entsprach nicht der Wirklichkeit.

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Beitrag von Jadoran » 12.09.2017 12:50

Camino al Ciela – Vordeck
Durban bedenkt erst einmal wieder sorgsam das Gehörte, dann brummt er erneut. “Reine Krieger, sofern sie keine Beute anschleppen – und was soll ausser Gefangenen das hier im Dschungel schon sein – bringen ja nichts. Jagen werden'se also sicher selbst, kann ich mir anders nicht vorstellen. Ist bei uns Söldnern ja nichts anderes. Wir bauen nichts, wir pflanzen nichts an. Im besten Fall sorgen wir dafür, dass andere das in Ruhe tun können, so isses doch. Was den Rest angeht... nee, bevor ich mich mit solchen Sumpfrantzen einlasse, mach ich's lieber mit der Hand. Ärger auf zwei Beinen soll man aus dem Wege gehen. Ne Frau, an der nichts weiches ist, is keine richtige Frau. Leute totmachen kann ich selber, das ist so toll echt nicht.” Er schaut wieder zu Limalina herüber, und die grinst, sagt etwas zu den drei Gefangenen und richtet sich dann aufreizend ihr Decolletee. Durban gibt ihr das doppelte Daumen-hoch und alle vier Frauen kichern. “Lim ist 'ne Wucht. Aber die drei wirken schon ganz nett. Spricht jedenfalls für sie, dass sie der Bande den Rücken gekehrt haben.” Er überlegt wieder kurz. "Wo warst denn schon alles?"
Zuletzt geändert von Jadoran am 13.09.2017 08:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Bodb » 12.09.2017 13:13

Camino al Ciela - Gefangeneninformation

Mit einem Stirnrunzeln hört Rodrigo dem Bericht zu und ist dann von Donatellas Frage einigermaßen überrascht. "Möglicherweise schon, aber sicher nicht gut. Signor Emilio ist dafür sicher besser geeignet. Was mich wundert: Wenn diese Jaguarschwestern nichts angreifen, was mit den Salmoranez verbündet ist oder ihnen gar angehört, warum haben sie dann uns als Ziel ausgemacht? Sie wollten sich doch wohl kaum nur die Corvianus herauspicken."

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Beitrag von Lanzelind » 12.09.2017 14:04

Camino al Ciela

Emilio nickt Rodrigo kurz zu, sorgfältig um eine neutrale Miene bemüht: "Ich denke, die Domna wünscht eine magische Abwehr, Magister. Leutnant Ghorio und ich werden uns natürlich um die profane Verteidigung der Schiffe kümmern."

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Beitrag von Jadoran » 12.09.2017 16:54

Camino al Ciela – Messe
Donatella hebt die Augenbrauen. “Die profane Verteidigung, Rodrigo, besteht darin, dass wir sie uns so lange wie möglich mit unseren Geschützen vom Leib halten. Mit anderen Worten: Wir versenken und erschiessen so viele wie möglich von ihnen, bevor es einen Enterkampf gibt. Genau wie heute Vormittag.” Sie schaut zu Ghorio und Emilio. “Warum sie uns als leicht zu überwindendesZiel ausgemacht haben kann ich mir vorstellen: mit einer einzigen herkömmlichen Hornisse hätten wir sie niemals auf Abstand halten können, und die wenigsten Expeditionsboote tragen Rotzen, ein Grund, warum ich trotz des erheblichen Gewichtes auf Empfehlung von Admiral Kakaphonos eine mitgenommen habe. Die Kundschafterin hat die Geschütze offenbar nicht als das erkannt, was sie sind – woher sollte sie auch ene Revolverhornisse kennen. Sie haben wahrscheinlich wirklich gedacht, sie schaffen es, uns zu entern. Und wie das ausgegangen wäre, will ich mir nicht ausmalen. Zwei Dutzend Kriegerinnen gegen eine Bootsbesatzung, vor allem, wenn noch ein weiteres Kriegskanu hinzugekommen wäre, dessen Besatzung aber glücklicherweise stattdessen damit beschäftigt war, die Flüchtlinge zu verfolgen. Kaum eine Sippe wird hier soweit am Oberlauf die Feuerkraft eines Flottenbootes mit Schnellladeketten für die Geschütze erlebt haben. Und die Anführerin war offenbar so kampbessessen, dass sie ohne vernünftige Aufklärung agiert hat. "

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Beitrag von Bodb » 12.09.2017 17:22

Camino al Ciela – Messe

"Das erklärt immer noch nicht, warum sie sich gegen die Salmoranez wenden, wenn üblicherweise schon ein Totempfahl mit Fischen ausreicht, um sie fernzuhalten. Aber vielleicht war auch das eine simple Fehleinschätzung der Anführerin." Er zuckt die Schultern. "Ansonsten bin ich kein Kampfmagier, ich könnte allenfalls eine von ihnen zur Abschreckung versteinern. Aber ob sie das beeindruckt? Und selbst wenn, mangelt es mir derzeit an den magischen Ressourcen – aus eben diesem Grunde muss ja auch die weitergehende Untersuchung der Statue warten," erinnert Rodrigo. "Und bevor ihr die Adepta fragt, der geht es nicht anders."

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Beitrag von Jadoran » 13.09.2017 11:02

Camino al Ciela – Messe
Donatella schließt kurz die Augen und seufzt leise. Dann nickt sie. “Nun, was sie getrieben hat, uns anzugreifen, könnte uns wohl nur die Anführerin oder die Schamanin sagen. Ich fürchte, die Anführerin saß im ersten Kanu, da war jedenfalls eine mit Kopfschmuck dabei. Und die Schamanin wird schön im Dorf geblieben sein. Es bleibt erst einmal als Dringendstes die Frage der Abwehr eines eventuellen zweiten Angriffes.” Sie wendte sich an Teflo. “Nimm Sie dir bitte noch einmal vor und versuche sie zum Erzählen zu bringen über ihr Gebiet und so. Auch wenn sie wahrscheinlich nicht viel zu sagen gehabt haben – wer was zu sagen hat, kriegt selten so ausgiebig Prügel, wie sie alle drei es offenbar regelmässig bekommen haben – aber selbst mit vier Dutzend Kriegerinnen ist so ein Dorf schlimmer als ein Schiff. Die werden schon wissen, wer die anderen Sippen hier anführt und ob es Alarmketten gibt. Ausserdem kennen sie hier vielleicht Liegeplätze, die von denen dann wahrscheinlich abgeklappert werden.” Teflo nickt. “Geht in Ordnung, Donna Mitumina.”
Maree hebt die Hand, und Donatella nickt ihr zu.”Falls es erneut zum Kampf kommt, Donna, und wir, Rondra gewähre uns den Sieg, Gefangene machen – was tun wir dann mit denen?” Donatella nickt nachdenklich und schaut dann zu Teflo. “Frag die drei sicherheitshalber auch, was ihr Stamm mit Kriegerinnen macht, die versagt haben. Etwa gefangen genommen wurden und dann laufen gelassen wurden.” Sie schaut in die Runde. “Irgendwelche Vorschläge? Gefangene wären offen gestanden ein noch größeres Problem als die drei, selbst wenn wir sie ohne Kanu an Land aussetzen, was die naheliegendste Option ist.” Sie wendet sich an Ghorio. “Da die Corvianus kein Geschütz mehr hat, ist sie gegen einen Enterangriff am verwundbarsten. Mit Arbalonen mag sie vielleicht ein Kriegskanu aufhalten, aber wenn sie von zweien in die Zange genommen wird, kommt es zum Nahkampf, und mehr als zwei werden auch wir nicht abhalten können. Wir müssen also unsere vergleichsweise hohe Geschwindigkeit ausspielen und, so es zur Konfrontation kommt, ein Bewegungsgefecht führen?

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Beitrag von Lokwai » 13.09.2017 11:29

Camino al Ciela – Vordeck

"Ach jetzt hast du auch noch Ansprüche?" sielacht leicht auf "Ich finde sie haben einen schönen Körper, gut weich ist der bestimmt nicht. Die haben aber fast schönere Beine als ich", stellt sie fest und hebt ein Bein an als ob sie es gerade vergleichen würde.
Dann sieht sie wie Durban mit Lim gestikuliert und sie ihr Decolletee zu seinen Gunsten richtet "Ja, schöne Titten hat sie, dass muss man ihr lassen, da werd ich neidisch." Sie streift dabei mit einer Hand über einer ihrer Brüste, die wesentlich flacher waren als die Lims.
"Ich bin gespannt wie diese Kriegerinnen sich weiterhin verhalten werden."

"Wo ich überall gewesen bin? ... hm, also die Dschungel um die Perle, kenn ich wie meine Westentasche. Ansonsten habe ich für die Handlager der Granden des öfteren wilde Stämme oder die Abbaugebiete der Konkurrenz ausgekundschaftet, habe Boronis ins grün eskortiert, habe Echsenstämme beobachtet, verlassene Ruinen durchstöbert. Aber im Prinzip war ich nie fern des östlichens Regengebirges, im Süden so gut wie nie im Brabaker Land und im Norden kam ich selten weiter als Vey, der kleinen Stadt, hinaus! Und du so?"

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Beitrag von Jadoran » 13.09.2017 15:19

Camino al Ciela
Durban scheint weibliche Schönheit lieber anzuschauen als über sie zu reden, vielleicht ist er aber auch nur dösig. Er brummt jedenfalls auf Roanas Vergleiche nur freundlich undefinierbar. Auf ihre Schilderungen hin nickt er. “Ganz schön weit. Teflo und ich sind nur immer den Hanfla rauf und runter. Die vergeigte Tour mit Don Malpetto und Don Pietro ging schon am tiefsten rein. Du bist oft für die Raben unterwegs, nicht wahr?” Limalina und die Gefangenen versuchen weiter, miteinander zu kommunizieren, aber ohne Hände und Füsse geht das nicht ab. Der Laune scheint das jedoch keinen Abbruch zu tun.

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Beitrag von Bodb » 13.09.2017 15:35

Camino al Ciela – Messe

"Vielleicht ein Stück weiter den Fluss hinauf wieder aussetzen. Dann haben sie eine Chance, ihren Stammesgenossen zu entfliehen. Es sei denn, Teflo findet heraus, dass Rückkehrer unbehellitg bleiben. Dann haben wir allerdings immernoch das Problem, sie zumindest eine Weile an Bord zu haben." Man kann Rodrigo ansehen, dass er mit der Idee so nicht glücklich ist und über eine Verbesserung oder andere Möglichkeit nachdenkt.

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Beitrag von Lanzelind » 14.09.2017 09:26

Camino al Ciela - Besprechung

Emilio nickt zu Rodrigos Worten. Er sieht das ganz ähnlich wie der Magier und ist über die Anwesenheit der Gefangenen an Bord ebenfalls nicht sonderlich glücklich, hat akut jedoch auch keine Patentlösung parat.

Camino al Ciela - nach der Besprechung

Nach der Besprechung nimmt der Leutnant Rodrigo dann kurz beiseite. "Ah, Magister, ich wollte fragen, ob ihr demnächst vielleicht Zeit für die kleine Lehrstunde hättet, die ihr letztens angedacht habt. Ich wäre nach wie vor sehr interessiert."
Zuletzt geändert von Lanzelind am 14.09.2017 10:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Jadoran » 14.09.2017 10:40

Camino al Ciela – Messe
Donatella erhebt sich, dankt den Anwesenden und löst die Sitzung auf. “Gut, dann schauen wir mal und hoffen das Beste. Wenn etwas Wichtiges ist, findet ihr mich auf Sonnendeck – wir müssen uns hier von Landmarke zu Landmarke hangeln.” Sie nickt Teflo noch einmal zu und verläßt dann die Messe. “Juma?! Kommst Du mit nach oben? Du hast einfach die besseren Augen.” “Juma kommt sofort!

Unten am Vordeck taucht nun Teflo auf, winkt seinen Kameraden zu und holt sich erst einmal bei Efferdaios etwas zu trinken. Dann gesellt er sich zu Limalina und ihren drei Chargen. “Buenas tardes, meine Schönen.” Limalina schaut zu ihm hoch. “Gab's oben was?” “Nee, nichts Genaues. Steht halt zu befürchten, dass die Bande uns noch mal angreift, und wenn, dann wahrscheinlich im Morgengrauen von Norden her.” Limalina flucht. Teflo wechselt ins Mohische. “Mädels, der nette Onkel Teflo hat noch ein paar Fragen an euch, und wer die richtige Antwort, gibt, den kitzelt er nur an den Füssen.” Er droht grinsend mit seinen Fingern, und selbst falls sie die Worte nicht verstehen, wird seine Intention klar. Die drei kichern und ziehen die Beine an. “Benimm dich!” Lim grinst ebenfalls und nickt den dreien ermutigend zu. “Wenn er zu dreist wird, geb ich ihm eine Kopfnuss!” Sie versucht es, aber Teflo weicht ohne ersichtliche Mühe aus. “Also, erste Frage: Wart ihr hier schon mal?” Die Antwort besteht darin, dass die drei völlig zu Recht darauf hinweisen, dass sie auf der Backbordseite an Pfosten gefesselt sind und das auf der Steuerbordseite befindliche Ufer nicht sehen können. “Gut, dann werde ich wohl eine von euch losbinden müssen.
Die Corvianus zieht heran, und auf Zuruf erklärt sich auch der Grund. Dolorita ist langweilig, und daher will sie sich mal die Gefangenen ansehen.

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