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Flussaufwärts, Questadores!

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Jadoran
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Beitrag von Jadoran » 01.11.2017 14:25

Die Flussinsel
Roana scheint sich immer noch an das Abbürsten vor der Messe zu erinnern und muffelt ihn erst mal an, nickt dann aber. “Sind zwar dreissig Schritt, ist aber kein Problem mit etwas Anlauf.” Sie sucht schon mit den Augen einen passenden Stein.
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Märzhäsin
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Beitrag von Märzhäsin » 01.11.2017 14:38

Ventajero

"Sag mal Haku, liegt es nur an mir oder sind diese Bambuswurzeln tatsächlich extrem hartnäckig? Der Versuch sie zu entfernen erscheint mir beinahe aussichtslos. Gibt es da vielleicht so etwas wie einen speziellen Kunstgriff?" fragt Koko mit einem nachdenklichen Blick.

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Beitrag von Jadoran » 01.11.2017 15:04

Ventajero – Bauplatz
Haku stößt mit dem Spaten auf einen weiteren Stein, bückt sich und klaubt ihn raus. “Einen Kunstgriff? Wenn Du einen kennst... soweit ich weiss hilft nur jede Woche Unkraut jäten und Kartoffeln pflanzen, die werden damit fertig, wenn sie erst mal angegangen sind. Auf den Plantagen ziehen sie sogar Sperrgräben, weil das Zeug sich meterweit unter der Erde ausbreitet. Erinnert mich wieder daran, warum ich aus Castelliano weg bin.” Er grinst und sticht den Spaten wieder ein, gönnt sich aber einen kurzen Bick auf Tonnas atlethische Figur, die sich gerade auf der Leiter herunterbeugt, um von der Capitanya eine weitere Stange entgegen zu nehmen. Mit ihrem mysteriösen weiblichen Sinn für männliche Blicke bemerkt sie es natürlich sofort und streckt ihm die Zunge raus. Haku seufzt, stösst auf einen weiteren Stein und klaubt auch den raus. “An Steinen wird es uns wahrscheinlich nicht mangeln. Dreck!

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Beitrag von Märzhäsin » 01.11.2017 17:49

Ventajero – Bauplatz

"Ich befürchte dass du Recht hast. Welch ein Ärgernis!" sagt Koko mit einem besorgten Blick, einer Emotion die Haku bisher noch nicht von Koko kannte. Bis jetzt kannte er nur ihren nachdenklichen Blick und ihr dezentes Lächeln.

Eisenhans
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Beitrag von Eisenhans » 01.11.2017 21:39

Flussinsel

Ghorio nickt beim Kommentar des Magier. “Wir sollten aufklären ob da etwas drin ist. Wenn uns der Zugang über die Ebene nicht passt, dann müssen wir einen anderen finden aber wir sollten nichts in unserer Flanke riskieren gerade wenn es Anzeichen gibt auf ein mögliches Risiko.“ stellt er sehr sachlich fest, die typische Offiziersantwort.

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Beitrag von Jadoran » 02.11.2017 08:10

Ventajero – Bauplatz
Haku schaut zu Koko und rammt den Spaten erneut ein. “Schaffen wir schon. Wenn wir sie hier rausholen, brauchen wir sie nicht vom Hang her schleppen. Das ist nichts!” Fast wütend gräbt er sich durch die Furche.
Als Shishi ein paar Minuten später mit einem Korb mit der Teekanne und Bechern wieder kehrt, sammelt sich die Truppe und nimmt den Tee erfeut entgegen. Zusätzlich hat sie einen Kübel und ein Handtuch mitgebracht, was ebenfalls gerne angenommen wird. Die Capitanya ordnet eine Viertelstunde Pause an, und alle lassen sich mehr oder weniger da nieder, wo sie stehen.
Anders als die Latrine hat die Baracke doch ein gewisses Ausmass, und man merkt auch den Jungs die Arbeitslast deutlich an. Shishi ist sichtbar am Ende ihrer Kräfte. Und spätestens für die Männerbaracke werden weder der Bambus noch das Schilf vor Ort reichen, sie werden an anderen Stellen ernten müssen. Nachdem der Tee getrunken ist, hebt Haku vorsichtig die Hand. “Capitanya, können wir heute vielleicht etwas früher mit dem Bauen Schluss machen? Dann können wir uns für die Jagd und das Nahrungssammeln mehr Zeit nehmen. Das Gerüst steht ja beinahe, das kriegen wir fertig, aber beim Boden und den Dachlatten kommen wir heute ohnehin nicht durch. Und - ich reiss mich echt nicht drum - aber es ist effektiver, wenn wir Jungs das Umgraben für die Beete machen.” Er schaut zu Mugo, und der nickt zögernd. “Joah.” Die Capitanya mustert ihn, dann nickt sie. “Also gut. Machen wir so.” Auch sie ist sichtlich erschöpft. “Wir machen das Gerüst fertig, dann teilen wir uns auf. Tonna, Mugo und Haku, ihr geht auf der Nebeninsel auf die Jagd. Ich kann nicht schleichen, das brächte nichts. Shishi und Koko, ihr sammelt wieder Nahrung hier auf der Hauptinsel. Wenn ihr zurück seid, dürft ihr Baden gehen.” Sie lockert ihre Schultern und schüttelt ihre Arme aus. Haku deutet einen Salut an. “Danke, Capitanya.”

Die Flussinsel
Roana zielt und läßt dann den Stein fliegen. Der erste geht daneben, aber der zweite landet im Höhleneingang. In diesem Moment erklingt irgendwo im Südwesten ein Schuss, wahrscheinlich eine Balestra. Gleich darauf erklingt eine Arbalone, deren lauter Knall einen kleinen Schwarm Vögel aufschreckt. Aber – lag es nun am Stein oder am Knall – in der Höhle klingt ein wütendes, stählernes Surren auf, und eine sirrende und summende Wolke erhebt sich wie ein kleiner Tornado. Roana dreht sich um und nimmt die Beine in die Hand. “Scheisse! Rennt!

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Beitrag von Märzhäsin » 02.11.2017 12:41

Ventajero – Bauplatz

Koko steigt auf das Gerüst um es gemeinsam mit den anderen fertig zu stellen. Durch ihr handwerkliches Geschick kommt sie zwar zunächst relativ gut voran aber dann verlässt sie aufgrund von Überanstrengung die Konzentration. Sie zieht sich einige Bambussplitter in ihren zarten Händen zu weil diese mühelos durch ihre Handschuhe schneiden. Vor Überhitzung und Überanstrengung keuchend schiebt sie ihre Hände unter ihren anthrazitfarbenen langärmeligen Mantel aus Leder um ihre Leinenbluse zu öffnen, in der Hoffnung ihr Wohlbefinden dadurch geringfügig steigern zu können. Als sie anschließend einen Schritt zurück macht stolpert sie über den Werkzeugkasten und fällt dabei auf eine eindrucksvolle Weise vom Gerüst. Als sie unter großen Schmerzen wieder aufsteht hebt sie als erstes ihren Lieblingsstrohhut auf und ist so froh darüber das er weder beschädigt noch verschmutzt ist dass sie dabei nicht bemerkt dass sich ihr Mantel durch den Sturz irgendwie geöffnet hat und sie nun mit offenen Mantel und aufgeknöpfter Bluse vor den anderen steht.....

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 02.11.2017 12:49

Die Flussinsel

Consuela vernimmt das beddrohliche Surren und den tödlichen Schwarm, der aufsteigt und Roanas Rufen Mierda, las abeljas. Sie rennt los und schiebt Rodrigo vor sich her und versucht ihn abzuschirmen und durch ihr Tempo anzutreiben Vamos, Magistro! Wir müssen Land gewinnen. Sonst stechen die uns tot. Besonders höflich ist sie gerade nicht, als sie Rodrigo antreibt und vor sich her schiebt. Aber das war der Moment, in dem Leibwächterinnen auch mal das KOmmando über ihre Herren übernahmen.
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Beitrag von Lanzelind » 02.11.2017 12:59

Flussinsel

Emilio kommt der nicht ganz so sinnvolle Gedanke Zum Glück keine Spinnen, allerdings fackelt auch er nicht lange bei Roanas Warnung und nimmt die Beine ebenfalls in die Hand, wobei er aber auch darauf achtet, dass nach Möglichkeit niemand zurückbleibt.

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Beitrag von Bodb » 02.11.2017 14:18

Die Flussinsel

Verdammt, dass ausgerechnet ich das nicht erkannt habe! Rodrigo lässt sich seinen Ärger nicht anmerken, sondern legt schnell die Hände auf seine Brust. "Maqoorkaygaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!" Weiter kommt er nicht, den Consuela packt ihn kurzerhand und läuft samt Magier von dannen. Allein schon um nicht hinzufallen, spurtet er mit, aber mehr schlecht als recht, sei es nun durch die Überraschung oder durch eigenes Unvermögen. Nach bedenklich kurzer Zeit verlassen ihn seine Kräfte. "Lauf… weiter… ich… kommnach! … zauberschützmich."

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Beitrag von Jadoran » 02.11.2017 15:02

Ventajero - Bauplatz
Bist zu verletzt?” Haku eilt hinzu, um ihr aufzuhelfen und bemerkt ihr Malheur erst durch die Kopfnuss, die ihm Tonna verpaßt. “Wüstling! Entschuldige Dich!” Auch Shishi eilt herbei. Die Capitanya wirft einen Blick auf sie, aber als sie sich problemlos bückt, um ihren Strohhut aufzusetzen und damit klar ist, dass sie sich nicht verletzt hat, seufzt sie nur. Haku verneigt sich., “Ich bitte um Entschuldigung!” Tonna blickt zu Koko mit nicht ausschliesslich Mitleid in der Stimme. “Bei Dir kullert alles raus!” Mogu befand sich nicht so unter Tonnas Aufsicht und schaffte es, sich rechtzeitig vor Vergeltungsmassnahmen glaubwürdig abzuwenden. Tonna knufft Haku ein letztes Mal. “Lüstling!” “Aber ich hab doch gar nicht...” Sihshi besieht sich unterdessen Kokos Splitter, da ansonsten wohl wirklich nur ein paar blaue Flecken zu befürchten sind. “Warte, ich zieh Dir die Splitter eben heraus, ich hole meine Sachen.” Sie blickt Erlaubnis heischend zur Capitanya, und diese nickt. Shishi eilt zum Schiff, um ihre Verbandstasche zu holen. Tonna wirft Koko einen Blick zu. “Zieh doch endlich den Mantel aus, darunter musst Du doch schwitzen wie ein angestochenes Wildschwein. Ich wundere mich die ganze Zeit. Und die Bluse verkommt doch auch nur, wenn Du sie so vollschwitzt. Wir sind hier nicht auf einer Sorjee sondern am Arbeiten. Bind Dir ein Brusttuch um und gut ist! Die anderen glotzen Dir schon nichts ab.” “Soiree, heisst das”, wirft Haku glücklos ein und kassiert prompt einen weiteren Knuff. “Ruhe, Du Wüstling. Wir reden noch!” Tonna hat keine Schwierigkeiten, ihre Argumente mit Koko von denen mit Haku zu trennen.
Die Capitanya, selbst nur in Uniformhose und grobem weissen Leinenhemd, das großflächige Schweissflecken aufweist und offenbar schon häufiger gestopft wurde, beendet das Theater. “Koko, setz dich für einen Moment hin und zieh endlich diesen dämlichen Mantel aus. Tonna hat recht, Du holst Dir so nur einen Hitzschlag. Und ihr anderen, zurück an die Arbeit, oder ich mach euch Beine!

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Beitrag von Märzhäsin » 02.11.2017 15:56

Ventajero - Bauplatz

"Oh nein! Wie unglaublich peinlich!" sagt Koko mit einem erschrockenen Blick und knöpft sich hastig ihre Bluse zu. Dann zieht sie ihren Mantel aus, legt ihn auf einen improvisierten Kleiderständer, setzt sie sich beschämt einen Moment lang hin und wartet auf Shishi. (Gedanken) "Hoffentlich genügt meine langärmelige Bluse aus Leinen um meine Haut ausreichend zu schützen."

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Beitrag von Lanzelind » 02.11.2017 16:38

Die Flussinsel

Als Emilio merkt, dass Rodrigo und Consuela nicht hinterher kommen, lässt er sich etwas zurück fallen, um ihnen beizustehen. "Rasch,
Kommt. Ich helfe euch!"
Aller Groll ist in diesen Moment vergessen, jetzt geht es darum , dass alle hier unbeschadet raus kommen.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 02.11.2017 17:40

Die Flussinsel

Man weiß nicht genau, ob Consuela Rodrigos Zuruf nicht bemerkt oder schlicht ignoriert. Santa Velvenja, ora por nós Fast schon unerbittlich treibt sie Rodrigo an und schiebt in vor sich her in RIchtung einer Senke. Adelante, adelante!. Emilio nickt sie dankbar zu, aber in Moment scheint bei ihr nur so ein Programm ablaufen. Eine Routine, ihren Schützling irgendwie in SIcherheit zu bringen. Wenn sie die Senke noch rechtzeitig, nimmt sie mit Rodrigo Deckung mit Gesicht gegen Boden und ihn am Boden mit ihrem Körper abschirmen. RUnter, schützt das Gesicht und Augen. Zur Not wird sie ihn mehr oder weniger zu Boden bringen. Am Boden wird man sie leise, beten hören Santa Velvenja, ora por nos
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Beitrag von Bodb » 02.11.2017 17:56

Die Flussinsel

Rodrigo, der gerade im Begriff war, erneut zum Zaubern anzusetzen, ist schlichtweg zu erschöpft, sich energisch zu widersetzen. Sie meint es ja nur gut, sie meint es ja nur gut, sie meint es ja nur gut. Die Blätter einer wilden Bananenstaude klatschen ihm auf der wilden Jagd durchs Unterholz ins Gesicht. Ich mache einen Nacktmull aus ihr, wenn ich das hier überlebe. Er knickt mit dem Fuß um, aber Consuela schiebt und stößt ihn unerbittlich weiter. Falls ich das hier überlebe. Erst als die Senke direkt vor Ihnen liegt, wird ihm plötzlich klar, was seine besorgte Leibwache wohl vorhat. "Um Borons Willen, nicht in den…" Mit einem Klatschen landet er auf dem, oder eher im feuchten Boden. Immerhin, so nahe ist er ihr eine Weile nicht gewesen, unter anderen Umständen hätte ihm der Kontakt aber besser gefallen. "Maqoorkayga wa' la ila'liyaa," murmelt er leise, aber er bemerkt schnell, dass die Matrix sich nicht formt wie gewünscht. Dabei hatte er vorhin so einen guten Ansatz. Na, immerhin war das Gerenne nun vorbei. Er schließt die Augen und meditiert sich weit fort und versucht so gut wie möglich, Gesicht und Hände zu schützen.

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Beitrag von Jadoran » 02.11.2017 18:02

Ventajero – Bauplatz
Shishi kommt im Laufschritt zurück und macht sich an die Arbeit. Sie ist tatsächlich sehr geschickt und Koko fühlt sich gut aufgehoben. Die Durchstichlöcher in den Handschuhen wird sie trotzdem flicken müssen, und was Tonna über das durchschwitzen der Bluse gesagt hat, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Die muss gewaschen werden... mit Kernseife und Waschbrett. Wieder eine Aufgabe, die Koko früher delegieren konnte und mit Rücksicht auf ihrer Haut nie auch nur erwogen hat, selber zu tun.
Aber dann geht es weiter an die Arbeit. Koko wird nun eher zum Anreichen eingesetzt, während Tonna, Haku und Shishi oben rumturnen und die Querlatten festzurren, verstiften oder ineinanderschieben.
Schliesslich ist das tragende Gerüst der Baracke fertig, und man müsste mit den Dachlatten und dem Boden beginnen, aber wie versprochen, beendet die Capitanya den Arbeitseinsatz für den Tag, inspiziert das nicht ganz fertige Beet, tadelt aber nicht.
Tonna tritt zu Haku, schaut zu Boden und murmelt. “Tut mir leid. Das eben. Mit der Kopfnuss. Hast was gut.” Haku grinst und strubbelt zur Abwechslung mal ihr Haar. “Schon in Ordnung. Laß uns was zum Abendessen schiessen.” Tonna lächelt ihn an, und sie packen das Werkzeug ein, und warten Shishi, Koko und die Capitanya, um zum Schiff zurückkehren.
Hier ziehen sie sich dschungelfertig an, und dann brechen Tonna, Haku und Mugo mit dem Kanu zur Nachbarinsel auf. Shishi, die sich ebenfalls wieder angezogen hat, reicht Koko ihre Sammeltasche, sobald diese wieder aus ihrer Kabine kommt. “Gehen wir wieder auf die Westseite? Die Nordseite ist wohl großteils Steilküste und am dichtesten bewachsen.“

Die Flussinsel
Emilios und Consuelas Tapferkeit wird auf eine harte Probe gestellt, Die Wolke fegt mit furchterregender Geschwindigkeit auf sie zu, und die ersten Vorauskommandos umschwirren sie bereits und greifen an. Consuela und Emlio fühlen Dutzende Stiche, ein Stakatto von Schmerzen, verbunden mit einem wütenden Summen und Surren. Still liegenbleiben ist, nun wo man dem Schwarm nicht mehr wegrennen kann, die einzige Chance, aber bei dem Schmerz erfordert es die ganze Selbstbeherrschung, nicht schreiend um sich zu schlagen.

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Beitrag von Lanzelind » 02.11.2017 19:11

Flussinsel

Emilio schaut zwar etwas skeptisch bei dem, was Consuela da mit ihrem Schützling macht, allerdings bleibt keine Zeit zum Diskutieren und da er einen Moment zu lange zögert, leider auch nicht für eine Flucht. So kann der junge Schriftsteller nichts weiter tun als Consuela so gut es geht zu helfen, Rodrigo in "Sicherheit" zu bringen und sich dann selbst in den Schlamm zu werfen, den Kopf mit den Händen schützend und die Zähne zusammen zu beißen. Und tatsächlich kommt kaum ein Schmerzenslaut über die Lippen des Alanfaners, der nicht nur auf der Camino bei einigen als "verweichlicht" und "verwöhnt" gilt, als die zornigen Bienen über die drei herfallen.

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Beitrag von Märzhäsin » 02.11.2017 19:13

Ventajero – Bauplatz

"Ich danke dir." sagt Koko mit einem freundlichen Lächeln nachdem Shishi sie versorgt hat. Bevor sie gemeinsam aufbrechen zieht Koko ihren langärmeligen Mantel aus Leder wieder an. "Natürlich, geh du voran." antwortet Koko mit einem freundlichen Lächeln auf Shishis Frage. Während der Nahrungssuche wendet sich Koko an Shishi: "Shishi? Du hast doch hoffentlich keine Angst vor mir?" fragt Koko mit einem nachdenklichen Blick.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 02.11.2017 19:16

Erkundung

In der Mulde sucht Consuela Deckung im Schlamm und deckt ihren Schützling Rodrigo, während Schwärme von Bienen sie umschwirren und sie Hunderte Stiche erduldet
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Beitrag von Jadoran » 02.11.2017 19:34

Ventajero – Nahrungssammeln am Westufer
Shishi ist recht schweigsam beim Nahrungssammeln. Sie erkundigt sich nach Kokos Fingern – es tut immer noch weh, trotz dem wirklich sehr sorgfältigen und vorsichtigen Entfernen, und die Salbe hat zwar geholfen, aber... es tut halt trotzdem noch weh. Und das Steissbein schmerzt natürlich auch noch. Und müde ist Koko sowieso, wobei das zu erwähnen schwer fällt, weil die kleinere Shishi ganz offensichtlich auch völlig geschafft ist und, trotz einem ähnlich Koko eher schmalen Körperbau, auch heute wieder deutlich mehr geleistet hat. Klar, die Kleine scheint ziemlich zäh zu sein, sowohl von der Konstitution wie auch der Willenskraft her, trotz ihrer Schüchternheit. Als Koko ihre Frage stellt schaut Shishi zu Boden. “Doch, schon ein wenig.” Sie wedelt mit den Armen. “Umm... also nicht, weil ich glaube, das Du böse bist... umm... aber... Du bist so anders.” Sie hebt den Kopf. “Willst Du hier sterben, Koko? Entschuldigung! Das hab ich nicht so gemeint!...umm... also.. ich meine, Du wirkst so... umm... so als ob Du nicht...und...” Sie bückt sich und gräbt ein Knollenbüschel Süsskartoffeln aus, auf das sie beinahe getreten wären. "Ich will nicht sterben. Ich muss meine Freunde beschützen! Wir müssen zurückkehren und Rinaldos Eltern sein Schwert und seinen Anteil bringen. Das haben wir geschworen! Also. Werde. Ich. Hier. Nicht. Sterben!!!"

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Beitrag von Märzhäsin » 02.11.2017 20:35

Ventajero – Nahrungssammeln am Westufer

"Anders? Selbstverständlich bin ich anders. Ich komme aus einer komplett anderen Welt. Sowohl aus geographischer, kultureller und gesellschaftlicher Sicht. Ob man sterben will oder Angst hat es zu müssen weil man mit der aktuellen Situation überfordert ist sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Wenn ich nichts zu verlieren hätte und nichts auf dem Spiel stehen würde, dann bräuchte ich keine Angst zu haben. Davon abgesehen habt ihr immer noch euch, auch wenn ihr bedauerlicher Weise euren Anführer verloren habt. Wen habe ich? Niemanden. Absolut Niemanden. Ich habe hier keinen den ich einen Freund oder einen Kameraden nennen kann." sagt Koko mit einem nachdenklichen Blick.

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Beitrag von Jadoran » 03.11.2017 09:52

Ventajero
Shishi scheint über das Gehörte nachzudenken, während sie weiter zweifelsfrei Geniessbares aufsammelt und Verdachtsfälle sorgsam prüft, in einem Fall zusammen mit einer Blüte und einem Blatt pflückt und gesondert einpackt. Dann schaut sie zu Koko. “Nicht nur wir haben unseren Freund verloren. Don Rigoletto hat seine Schwester, Donna Vitellia, verloren. Unser Ochsentreiber Bartolo ist tot. Der Leibdiener von Don Nestario, Kiro, und Ramon, der Söldner aus Port Corrad, die mit Dir an Bord kamen, sind gefallen. Don Rigolettos Leibsklave Salix und Donna Vitellias Anina sind tot. Anina war sehr nett und hat ihre Herrin wirklich gemocht, und auch Donna Vitellia hat sehr an ihr gehangen. Und Don Rigoletto ist mit Salix aufgewachsen. Es sind viele Leute gestorben, die Freunde hatten und Zuhause vermisst werden. Du bist, neben dem Don vielleicht, die einzige, die diese Reise hier wirklich freiwilig angetreten hat. Wir mussten unseren Lebensunterhalt bestreiten, selbst der Capitanya hat man das Kommando mehr oder weniger aufgezwungen. Du bist zum Vergnügen hier, Koko. Überfordert? Du sorgst dich immer noch um deinen Teint, haderst mit der Capitanya um die Aufgaben, die anstehen und schaust auf uns herab. Du bist nicht überfordert, lediglich ein wenig erschöpft. Wir haben 'bedauerlicherweise unseren Anführer verloren'?” Sie schüttelt den Kopf und widmet sich weiter der Nahrungssuche, als sie weitere Kartoffelpflanzen entdeckt. “Im Norden lehrt man, das jeder auf seinen Platz gehört. Das ist aber ungerecht!” Sie gräbt die Knollen aus. “Ich kann die Capitanya sehr gut verstehen, und ich bin sicher, sie versteht auch uns ganz gut, auch wenn sie die Capitanya ist und ich nur einfache Söldnerin. Sie trägt die Verantwortung und kann mit ihren Sorgen nirgendwo hin, weil uns das entmutigen würde. Das kenne ich noch gut von Rinaldo. Als wir in Santinera so wenig Geld verdient haben, dass Tonna und ich ernsthaft darüber nachdenken mussten, als Schankmaiden anzufangen, hat er auch immer Zuversicht zur Schau getragen. Wir sind nicht dumm, und wir sind auch nicht weniger wert als Du, nur weil Du reich und schön bist.”

Flussinsel
Es ist die Hölle. Die Hölle auf Erden. Emilios und Consuelas Körper fühlen sich teils taub an, andere Stellen schmerzen wie wahnsinnig, und nur die vorsichtigen Atmungsbewegungen sagen ihnen, dass der andere noch am Leben ist. Das Hören fällt schwer, denn der Kopf brummt und zumindest einen von ihnen hat eine Biene ins Ohr gestochen, so dass die Ohrmuschel zugeschwollen ist. Aber dann klirrt auf einmal ein Tongefäß in ihrer Nähe, dann noch eins, und wenige Augenblicke später dringt beissender Rauch zu ihren Sinnen durch und das Summen und Brummen läßt nach. Dann packen starke Hände erst Emilio und dann Consuela und zuletzt den nur etwas platt gedrückten aber ansonsten recht unlädierten Magier hoch. “Ab Durch die Mitte, Kumpel.” Ihre Retter haken sich unter, Consuela wird, da ihre Beine gerade nicht gehorchen wollen, unzeremoniell von jemandem über die Schultern gelegt, dann geht es im Laufschritt aus der Gefahrenzone.
Als sie schliesslich auf einem Schiff ankommen, kümmert man sich um sie. Rodrigo ist zwar etwas durcheinander, aber eigentlich einsatzfähig. Dolorita kümmert sich zunächst um Consuela, und hilft einer anderen Frau sie auszuziehen, um wirklich alle Bienen zu entfernen. Ein Glatzkopf und Teflo machen dasselbe mit Emilio, während zwei Leute mit rauchenden Fackeln daneben stehen, was einen Großteil der mitgebrachten Bienen dazu bewegt, die Fliege zu machen. Wer nicht gehen will, bekommt den ledernen Handschuh. Dann kniet sich Dolorita hin. “Dolorita sum! Ars curativa non difficile est! Balsam salabunde!” Es ist so schön, wenn der Schmerz nachläßt!
Consuela fällt eine tonnenschwere Last aus Schmerz und Taubheit vom Leib. Neben ihr kniet Bidelle und die Wortführerin ihrer Gäste, derzeit 'die Kleine' genannt. Wenigstens ist sie so nicht die einzige, deren Oberweite für alle zu sehen ist. “Ghorio würde mir den Kopf abreissen, wenn ich ihm Dich als Nadelkissen zurückgebe.” Dolorita wirkt erstaunlich erschöpft, aber trotzdem aufgekratzt. Sie greift Consuela kurz an die Brüste, was wohl ermutigend gemeint ist, und geht dann rüber zu Emilio. “Oh Mann. Böse. Da hilft nichts. Ich hoffe ihr wißt es zu schätzen Elfenkönig.” Sie konzentriert sich. “Dolorita sum, magistra extraordinaria, ut optime possumus. Balsam salabunde!” Sie seufzt. “Jetzt brauche ich was zu trinken! Ich bin auf.” Auch Emilio fühlt sich, als ob er aus viel zu tiefen Wasser auftaucht und frische Luft zu atmen kriegt.
Beiden werden zunächst Decken und danach ihre nunmehr bienenfreien aber total verdreckten und verrauchten Kleider wieder gegeben, Consuela von Bidelle mittels Decke abgeschirmt, so dass sie sich in Ruhe anziehen kann. Helios reicht Emilio einen Becher mit nur mässig verdünnten Rum. “Trinkt erst mal was.” Auch Rodrigo wird geholfen, sich von den letzten Bienen zu befreien, aber leider macht das Efferdaios und keine junge Dame. Er hat trotz allem Aufstand das Gefühl, das die Rettung der Bienenopfer nicht das einzige aufregende Geschehnis war.

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Beitrag von Bodb » 03.11.2017 12:27

Camino al Ciela

Auch wenn er ihr Handeln ein ums andere Mal verflucht hat, während seine Wange auf Sumus Leib ruhte, erkennt Rodrigo, welches Opfer Consuela gebracht hat, während sie zum Boot geführt und geschleppt werden, und sein Zorn versieht allmählich.

Auf der Camino al Ciela angekommen lässt er sich geduldig absuchen, fragt aber gleich nach den anderen aus dem Trupp nach, falls er sie nicht sieht. "Was ist mit Leutnant Ghorio und den beiden von der Corvianus? Gute Arbeit mit dem Rauch, Teflo." Dann wäscht er sich erstmal, spuckt ein paar Blätter aus und lässt sich ebenfalls einen Rum geben. "Wir haben Schüsse gehört – der Jagdtrupp ist noch nicht zurück, oder?" Man sieht an seinem Gesicht, dass er kein Ja erwartet.
Zuletzt geändert von Bodb am 03.11.2017 12:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Lanzelind » 03.11.2017 12:33

Emilio ist viel zu fertig und darüber hinaus einfach nur froh, dieser Hölle entronnen und in Sicherheit zu sein, als dass sich groß über Doloritas Stichelei aufregen könnte. Dazu fehlt ihm schlicht die Kraft. "Danke" krächzt er noch etwas heiser, was wohl sowohl der blonden Magierin als auch den gebrachten Decken gilt, nickt auch Helios dankbar zu, als dieser ihm den Becher mit Rum reicht, den er in einem gierigen Zug hinab stürzt.
Und noch bevor er dem Anstand genüge tut, sich die Hose anzieht und so zumindest sein hübsches Hinterteil den Blicken der umstehenden Damen und Herren entzieht, fragt er "Was ist mit Magister Rodrigo und Consuela? Geht es ihnen gut?"

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 03.11.2017 12:52

Erkundung ---> Camino al ciela

Es war als würde die Niederhöllen auf sie hereinbrechen. Selten hatte sie so einen Schmerz gefühlt, am ehesten im Kampf gegen diese Boron verfluchte Mumie irgendwo in einer Grabstätte in den Tulamidenlanden. Consuela merkt wie sie weggetragen wird, erleichtert registriert sie wie Emilio und insebesondere ihr Herr gerettet werden. Der Heilzauber Doloritas lässt den Großteil ihrer Schmerzen verschwinden, Bidelle und Dolorita und die anderen Retter lächelt sie schwach an Danke ... danke. Doloritas Hand auf ihrer Brust registriert sie nur. Die Gewissheit, dass Rodrigo gerettet ist, lässt auch ihr Adrenalin weichen und überstrahlt alle anderen Eindrücke. Doch eine Frage bleibt: Ghorio und Roana? Geht es ihnen gut?. Abgeschirmt von Bidelle zieht sie sich erstmal ihre verrauchten Sachen an.
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Beitrag von Jadoran » 03.11.2017 13:07

Camino al Ciela
Dago, Di Parma und Helios haben ein paar Stiche abgekriegt, aber nicht so schlimm, dass es Doloritas Heilkräfte erfordert hätte, man rückt dem Problem mit den bekannten Hausmitteln zuleibe und beißt ansonsten die Zähne zusammen. Emilio kann Rodrigo bereits wieder sitzen sehen, Consuela verbirgt sich hinter einer von Bidelle hochgehaltenene Decke.
Dolorita scheint auf Rodrigos Frage gewartet zu haben, denn sie ist gleich da, nutzt die Gelegenheit, ihren Becher nachzufüllen und pflanzt sich ihm gegenüber auf eine Art hin, die wohl lässig und hartgesotten wirken soll, aber Rodrigo zum Lachen bringen würde, wenn sie nicht den Vorteil hätte, dass er die Farbe ihrer Unterwäsche zweifelsfrei bestimmen kann (schwarze Spitze) und der Blick in ihr für die Dschungelfahrt eigentlich unpraktisch weit ausgeschnittenes Decolletee amüsant ist.
Aber sie hat tatsächlich was zu sagen. “Die Donna ist noch weg. Aber wir, Wir haben unseren ersten Dämon erledigt!” Sie grinst wie ein Honigkuchenpferd. “Also genauer, Teflo und Bosco, oder wie der Muffelkopp heisst. Einen Gotongi, der uns wohl ausspionieren wollte. Ich habe ihn identifiziert, bevor er verdampft ist. Er kam von flussabwärts. Wahrscheinlich von einer Schamanin von diesen durchgedrehten Megären.” In den Kombüsen wird schon eifrig gearbeitet, und jetzt kommt auch Hochwürden Agricola von der Corvianus herüber und sieht entsprechend hibbelig aus. “Ww...wie...lll...lief es? Sss...sss.....” Dolorita grinst Rodrigo an und lüftet ihr ohnehin gut belüftetes Decolletee, was den Geweihten zusammenzucken läßt. “Sind alle wohlauf? Schrecklich! Uns verfolgte ein Dämon, aber Boron sei dank streckten die guten Leute ihn nieder! Ihr sagtet, ein..Gotongi?” “Ein Gotongi. Ein minderer Spionagedämon. Nen' fliegendes Auge, das sich unsichtbar machen kann. Viel mehr kriegt ein Hexendoktor auch nicht auf die Reihe.” Dolorita trinkt einen Schluck und schaut sich nach einem Nachfülldienst um.

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Beitrag von Märzhäsin » 03.11.2017 13:11

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"Das Heilige Neue Kaiserreich vom Greifenthron zu Gareth funktioniert wie ein Uhrwerk. Jedes Zahnrad hat seinen Platz und hält unser Reich am laufen. Wenn alle Zahnräder plötzlich damit anfangen würden zu tun was sie wollen und ihre Pflichten gegenüber dem Kaiserreich zu ignorieren, würde alles in sich zusammenfallen. Das hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun. Es überrascht mich diesen Vorwurf von einer Al Anfanerin zu hören. Ist es Gerechtigkeit Menschen zu versklaven, Eigentum aus ihnen zu machen und sie wie Haustiere zu halten? Ist Euer korruptes juristisches System gerecht in dem sich jeder Verbrecher einfach frei kaufen kann wenn er genügend Geld auf den Tisch des Richters legt? Weshalb glaubst du das Imperium wäre so viel besser als das Kaiserreich? Ich verrate dir ein Geheimnis: Das Leben ist generell nicht gerecht! Zu keinem. Es ist immer Glück und Zufall dabei. Egal wo du bist und wer du bist. Und ja: Es war ein Fehler an dieser Expedition teilzunehmen. Und weniger Wert als ich seid ihr gewiss nicht aber kulturell und gesellschaftlich könntet ihr und ich nicht unterschiedlicher sein. Ich versuche es dir mal so zu erklären: Ich habe wie bereits erwähnt mal fast ein ganzes Jahr in einer elfischen Siedlung in Almada gelebt, dort bin ich wesentlich besser zurecht gekommen als hier. Und die Sorge um meine Haut verstehst du nun mal nicht. Blässe ist in meiner Heimat ein extrem hohes Statussymbol, wenn ich sie verliere dann bin ich eine Kauffrau gewesen, dann kann ich mich nach einem neuen Beruf umsehen. Es steckt nicht nur Eitelkeit dahinter wie du denkst. Mein Gesicht und meine Haut sind das Aushängeschild meiner Familie." erklärt Koko mit einem nachdenklichen Blick. Obwohl ihre Stimme absolut ruhig, sachlich und nüchtern klingt wundert sich Koko über ihren Redeschwall. So etwas ist außerhalb von geschäftlichen Gesprächen und Verhandlungen unüblich für sie.

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Beitrag von Lanzelind » 03.11.2017 13:34

Emilio streckt Helios den leeren Becher entgegen, wohl als Aufforderung, ihn noch einmal zu füllen. Dann geht sein Blick, vielleicht etwas ungehalten, zu Rodrigo und Consuela Gern geschehen, übrigens. Wäre ja nett gewesen, sich wenigstens auch mal nach meinem Wohlbefinden zu erkundigen. Aber ich bleibe ja auch nur zum Spaß zurück und lass mich halb tot stechen ..., denkt er sich etwas grummelig, ist aber immer noch zu mitgenommen, um seinem Unmut laut Ausdruck zu verleihen. Fachlich hat er indes auch nicht viel beizutragen und beschränkt sich daher erst einmal aufs Zuhören und Rum-Trinken.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 03.11.2017 13:46

Nachdem sie sich angezogen hat, geht auch Consuela zu Helios und lässt sich einen Becher Rum geben und hört den Bericht über diesen Spähdämon halb mit. Den Rum konnte sie jetzt gut vertragen. Dankkbar lächelt sie Emilio an Ich weiß nicht, wie ich Euch danken soll, Senhor Bayardez, das war sehr tapfer von Euch. Ob Ihr nun Offizier seid oder nicht, es war auf jeden Fall eines Offiziers des Imperiums würdig meint sie ehrlich und ohne Spott.
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Beitrag von Lanzelind » 03.11.2017 13:54

Na, geht doch! Emilios lächelt gebauchpinselt. "Ach, das war doch ... selbstverständlich," winkt er ab. "Ihr hättet an meiner Stelle sicher ebenso gehandelt."

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