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Flussaufwärts, Questadores!

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Lanzelind
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Flussaufwärts, Questadores!

Beitrag von Lanzelind » 22.12.2017 21:42

Camino al Ciela, Emilios Kabine - Emilio und Roana

Emilio verabschiedet sich noch kurz von Consuela "Feuer ihn für mich mit an!" Sobald sie gegangen ist, bereitet er das Bett soweit vor, dass Roana sich da bequem auf den Bauch legen kann und meint: "Darf ich bitten .... ", muss dann selbst grinsen, als er bemerkt, dass seine Worte auch falsch aufgefasst werden könnten. Als sie sich dann hingelegt hat, kniet er sich in Höhe ihrer Oberschenkel über sie, fragt aber vorsorglich nach:"Ich hoffe, das ist in Ordnung so für dich?" und beginnt dann zunächst, mit seinen langgliedrigen, durch die Übungen an der Waffe aber keineswegs schwachen Fingern, ihre Schultern zu massieren. Nach einer Weile beugt er sich zu ihr runter und flüstert ihr ins Ohr: "Weißt du Roana, ich schätze dich gerade dafür, dass du keins dieser "Schönheitshühner" bist. Dieses alberne Gekicher ... Wobei man unsere neuen Mannschaftsmitglieder sicher nicht unterschätzen sollte. Ich bin gespannt, wie der Kampf ausgeht." Sie kann seine Lippen kurz ganz nah an ihrem Ohr spüren, dann aber richtet er sich auch schon wieder auf und fährt mit der Massage fort, kümmert sich nun eine Weile um die Nackenpartie, ehe er sich langsam etwas tiefer und seitlich vorarbeitet, dabei "gefährlichen" Regionen zwar durchaus nahe kommt, sie aber nie wirklich berührt. Alles in allem ist die Massage zwar nicht unbedingt "professionell", aber durchaus angenehm entspannend.

Camino al Ciela, nach dem Mittag an Deck - Emilio und Consuela

"Hola, Consuela, sí, habe ich. Wir können meinetwegen gleich loslegen. Hast du eigentlich eine bestimmte Vorstellung wegen der Pose? Ich hatte als Motiv jetzt erst einmal eine Felsklippe gedacht, auf dem du als stolze Kriegerin stehst und mit wehenden Haaren in die Ferne blickst, im Hintergrund der undurchdringliche Dschungel. Die Frage ist, was wir mit dem Schnitter machen. Hast du ihn einfach auf dem Rücken? Stützt du dich auf ihn? Hast du ihn wie zum Angriff erhoben?" Auffordernd sieht er die junge Frau an. "Ach ja, und sag doch bitte du zu mir ... ich weiß, ich bin kleidungstechnisch euch gegenüber noch im Vorteil, aber trotzdem." Er grinst keck und wer immer die beiden beobachten mag - sie wirken nicht gerade, als würden sie sich gleich an die Gurgel gehen wollen, ganz im Gegenteil.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 22.12.2017 21:49

Camino al Ciela, nach dem Mittag an Deck - Emilio und Consuela

"Oh das ist aber ein vorzügliche Idee, Emilio, mit dem Wehenden Haaren und der Klippe mit dem undurchdringlichen Dschungel im Hintergrund. Hmm also, ich fände es toll, wenn du mich wachsam zeichnen könntest. Ich würde sagen zum Angriff erhoben. Das ist glaube ich am besten. Wie soll ich mich hinstellen ... so" und beginn mit gezogenen Schnitter zu posieren.
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Beitrag von Lanzelind » 22.12.2017 22:08

Camino al Ciela, nach dem Mittag an Deck - Emilio und Consuela

"Hmhm, das ist schon ganz gut, das eine Bein würde ich noch etwas mehr anwinkeln und die Hüfte ...Moment...?". Er kommt zu ihr, rückt ihr Bein ins rechte Licht und greift ihr auch ziemlich beherzt an die Hüfte, um sie da zu positionieren: "So, jetzt das Becken noch ein wenig aufrichten und die Schultern zurück...das Kinn etwas höher. Perfekt. Stell dir vor, du bist eine stolze Kriegerprinzessin ... Wunderbar!" Wie die schöne Anoiha da so steht, die athletische und doch weibliche Figur in der körperbetont geschnittenen Iryanlederrüstung, den Kopf stolz erhoben, ist Consuela wahrlich ein eindrucksvoller Anblick. Emilio beugt sich leicht zu ihr herunter und raunt ihr ins Ohr: "Ghorio wird begeistert sein ..." Dann wieder lauter: "So, die Arme vielleicht noch etwas weiter nach vorn. Ja, und jetzt bleib genau so. Spannung halten!"

Eilig begibt er sich zu der Kiste, die er sich als Sitzgelegenheit zurecht gerückt hat und beginnt wieder, erst ein paar Probeskizzen anzufertigen, die ihm diesmal schon bedeutend besser von der Hand gehen. Zufrieden macht er sich schließlich ans Werk. Ob es nun das bessere Licht ist oder andere Faktoren eine Rolle spielen - Diesmal geht ihm die Arbeit äußerst flüssig von der Hand und das Bild nimmt rasch Gestalt an. Schließlich legt er den Stift beiseite und betrachtet sein Werk mit einem äußerst zufriedenen Blick, wirkt fast ein wenig überrascht, wie gut es ihm gelungen ist. "Hm, vielleicht sollte ich lieber Maler als Schriftsteller werden" überlegt er halblaut zu sich selbst, winkt dann Consuela herbei, die endlich die doch nicht unanstrengende Pose lösen darf: "Magst du sehen? Ich will mich ja nicht selbst loben, aber ich glaube, das kann sich durchaus sehen lassen. Stolz klingt aus seiner Stimme.
Zuletzt geändert von Lanzelind am 22.12.2017 22:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 22.12.2017 22:27

Camino al Ciela, nach dem Mittag an Deck - Emilio und Consuela

Ohne WIderstand lässt sich Consuela von Emilio dirirgieren positionieren, an die Hüfte greifen. Schwer zu glauben, dass die beiden noch vor einigen Tagen stark aneinander geraten waren. Trotz all seiner Marotten und Launen hatte Emilio Consuelas Respekt wiedeer gewonnen, nur nur weil sich Emilio bei ihr aufrichtig entschuldigt hatte sondern weil er in ihren Augen im Kampf gegen die Hunde seine Tapferkeit bewiesen hatte und so was schätzte sie, auch wenn Vergebung und Verzeihen keine ihrer Stärken waren. Und es gefiel ihr welchen Eifer und Können er beim Zeichnen zu Tage legte.

Stolz und kriegerisch steht sie da, wie eine Anoihakriegerprinzessin, eine Amazone oder eine Walküre der Sturmgöttin. Stolzer und fester Blick, wachsam ungebrochen, den Schaft des Schnitters fest in der Hand und zum Kampfe erhoben. Um so gespannter und neugieriger ist sie als sie das Bild betrachten kann "Emilio, es ist ... wunderbar. Ich bin begeistert und Ghorio wird es auch sein. Ich ... danke dir. Ihre Begeisterung ist aufrichtig
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Beitrag von Lanzelind » 22.12.2017 22:33

Camino al Ciela, nach dem Mittag an Deck - Emilio und Consuela

Emilio strahlt sie an, aufrichtig erfreut über das Lob, dann funkeln seine Augen herausfordernd: "Und was bekommt der Künstler dafür?", während er das Opus noch kurz signiert. Ordnung muss sein. Irgendetwas muss mit dem jungen Mann geschehen sein, vielleicht bei dem Gespräch mit Hochwürden, wirkt er doch geradezu wie ausgewechselt. Vielleicht haben aber auch die ganzen anderen Diskussionen mit Rodrigo, Consuela, Roana und der Donna endlich Früchte getragen.

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Beitrag von Jadoran » 24.12.2017 11:46

Camino al Ciela
Die Ruhephase, tatsächlich die erste längere auf dieser Fahrt, verführt auch Rodrigo zum Zeichnen, auch wenn es keine weiblichen Rundungen sind, sondern erneut die von Donatella im Echsensumpf geborgene Schale, die ihn zu einem unfreiwilligen Bad bewegt hatte. Er nutzt dazu das gute Licht in der Messe, und nach einer Unterhaltung mit Donatella einigen sich die beiden auch, die Statue wieder in Donatellas Kabine zu lagern, die Atmosphäre bei Besprechungen in der Messe ist einfach zu angepannt. Ihr Wachstum ist – von der Tatsache des Wachstums an sich einmal abgesehen – kein Grund zur Beunruhigung, da ist sich Rodrigo mit Donatella einig, und Rodrigo schließt sich über einem Becher Sangria Donatellas Einschätzung an, dass es doch reiche, einmal die Woche zu messen. Schliesslich gibt es noch anderes zu tun – die Kalenderscheibe etwas sorgfältiger zu analysieren etwa.
Auch Donatella verbringt den Nachmittag teilweise mit Zeichnen, dabei steht ihr anscheinend Riri Aroa eine Weile lang Modell, zur Freude der Zuschauer auf der Corvianus, aber die meiste Zeit ist sie tatsächlich damit beschäftigt, nach Jumas Beobachtungen den Kurs vorzugeben. Entweder ist sie schnell entschlossen, oder sie weiss tatsächlich, wo es lang geht.

Ventajero
Es war wieder einmal ein langer Tag. Koko fällt nach dem Abendessen praktisch kopfüber in ihr Lager. Wenn sie nach dem Arbeiten nicht die Gelegenheit zum Baden hätten, dann würde sie das nicht durchstehen. Kräfte- und Konditionsmässig geht es mittlerweile, nichts geht über tägliche Übung, auch wenn selbst die zarte kleine Shishi tatsächlich kräftiger ist als sie.
Aber Kokos eher Schreibarbeiten gewohnte Finger sind für diese Art Arbeit einfach nicht gemacht, und obwohl man ihr mit dem Sammeln schon eine eher Fingerschonende Aufgabe zugewiesen hat – Wändeflechten oder Dachdecken wäre viel schlimmer – hat sie immer noch Blasen, und schmerzen die Gelenke, als habe man ihr mit dem Fleischerhammer auf die Finger geklopft. ShiShis Salbe und Tonnas Massagen helfen, und da Koko einen leckeren Nachtisch aus Cashew und anderen Früchten gezaubert hat und Mugo und Haku beim Schnitzen hilft, läuft es auch alles runder. Langsam kristallisiert sich heraus, worin jeder gut ist und wo man sich ergänzen kann.

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Beitrag von Eisenhans » 24.12.2017 12:36

Corvianus

Ghorio schüttelt seinen Kopf und streicht sich den Schweiß aus der Stirn. Was für ein Kampf...so wild die Stammeskriegerinnen auch sein mögen, ihr Kampfstil ist von Nandus inspiriert und nicht von Kor. denkt er sich als er den Kampf noch einmal im Kopf durchgeht. Sie hatten ihre Formation gut gehalten und seinen Leuten kaum eine Bloesse gegeben. Fast so als wären sie von den horasischen Pikenieren ausgebildet worden. Das einzige was dazu noch fehlt ist das Parfüm. Und das in einem kontrollierten Umfeld ohne Deckung wie im Dschungel wo sie sicher noch einmal effektiver gewesen wären. Hier hätte es Schuetzen und Dolorita gebraucht um die Speerkämpfer außer Gefecht zu setzen....eigene Sperrkämpfer für ein Pikendrücken und dann hätten wir wie die Rodoleros unter den Picken tauchen können.

Bei Doloritas Kommentar lacht er kurz. "Ganz so wild waren diese Wilden dann doch nicht." meint er als er sich zu di Parma gesellt. "Was denkt ihr, Konnetabel. Haben wir hier nur Teflos Tipps gesehen oder muessen wir uns Sorgen machen, dass wir hier auf Wilde treffen werden den irgendwann ein Drillsergeant der Vinsalter auf dem Fluss angeschwemmt ist? Wenn das so ist sollten wir mit unseren Jungs vielleicht noch einmal die Taktiken durchgehen wie wir die Schützen gut einbinden. " fragt er halb im Scherz wobei jedoch seine Sorge sehr klar herauszuhören ist. Mit einer von den Schwestern muss ich mich auch noch einmal im Detail unterhalten. Gut dass wir diesen Kampf hatten.

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Beitrag von Jadoran » 24.12.2017 13:40

Corvianus
Di Parma brummt. “Teflo hat ein paar mal mit denen geübt, gerade heute vormittag auf dem Vordeck der Corvianus, recht nachdrücklich, besonders mit der Langen, mit der er was hat. Die Taktik kommt sicher von dem, hat ein gutes Auge, der Junge. Aber Disziplin und das Geschick mit der Waffe prügelt man nicht in wenigen Tagen in einen hinein, das haben sie schon vorher drauf gehabt. Hätten wir die Balestrinas eingesetzt, hätte es anders ausgesehen... aber ich hab auch nicht gedacht, dass die so diszipliniert kämpfen können. Ich hätte eher damit gerechnet dass die versuchen, ins Handgemenge zu kommen. Aber da sie doch etwas zarter gebaut sind als unsere Jungs und Rüstung und Helm die meisten Schläge und Tritte wirkungslos abgleiten lassen... machte schon Sinn. In einem Ernstkampf hätten sie wahrscheinlich trotzdem verloren, auch wenn sie gerade im Vorteil waren, da ist nach fünf Minuten halt nicht Schluss. Im Dschungel ist ihre hohe Beweglichkeit sicher ein Problem. Ausserdem scheinen sie recht gut mit dem Wurfspeer zu sein, und dagegen hilft ein Kürass oder ein Kettenhemd nur wenig, besonders wenn das Drecksteil Widerhaken hat oder gar vergiftet ist. Als die überliefen hat eine von ihren Verfolgerinnen auf beinahe dreissig Schritt mit Anlauf getroffen. Aber ich hoffe, die Bande haben wir erst mal hinter uns.” Er brummt erneut. “Was mich wundert, ist diese Formation am Anfang. Damit kämpft man eigentlich gegen leichte Kavallerie, wenn man nicht genug Piken für einen geschlossenen Igel hat. Ist bei uns ein bisschen aus der Mode gekommen, wo die leichte Kavallerie sich meist erst mal auf die Caracola verlegt, bis die Formation auseinanderbricht. Aber mein Ausbilder hat mir noch erzählt, wie wir im Khomkrieg so die Wickelköpfe vom Pferd gezogen haben. Hab hier allerdings noch keine Pferde gesehen, aber die Taktik werden sie wohl entwickelt haben, weil sie sie brauchen.” Er schaut hinüber zur Camino al Ciela, wo Riri Aroa gerade Donatella Modell steht, so wie Tsa sie geschaffen hat, und anscheinend völlig unbeeindruckt von irgendwelchen männlichen Blicken.
“Ihr habt recht, Leutnant, der Kampf war gut für uns. Besser, die Jungs kapieren früher als später, das die Wilden hier richtige Krieger sind und keine aufständischen Sklaven, die mit der Machete wild um sich schlagen und dabei noch oft genug ihren Nebenmann treffen.”

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Beitrag von Eisenhans » 25.12.2017 10:36

Corvianus

Ghorio nickt bei di Parmas treffender Analyse. Das hätte ich eigentlich auch sehen können. Mal wieder Hut ab vor dem Konnetabel. Die Formation hatten sie uns damals in den ersten Ausbildungswochen bei der Garde üben lassen und jetzt erkenne ich sie nicht. denkt sich der Leutnant

"Das ist ein wirklich interessanter Punkt, aber auf welche Art von Kavallerie könnten sie denn hier treffen? So oder so sollten wir im Training mit den Jungs nochmal verstärkt wiederholen wie man solche Formationen aufbricht aber auch wie wir mit so einer Bedrohung umgehen. Um die Ecke gedacht: wenn diese Wilden sich solche Formationen aneignen, dann muss es auch einen Grund dafür geben....ich kann mir zwar kaum vorstellen dass auf einen Trupp stinkender Novadis treffen aber ihr habt schon Recht, die Formation ist überraschend."

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Beitrag von Jadoran » 27.12.2017 13:57

Corvianus
Di Parma nickt. “Da dürftet ihr recht haben, Herr Leutnant. Ich werde die Jungs mal mehr an der Hellebarde und dem Hakenspiess üben lassen, wenn wir es mit einem Tiger oder ähnlichem zu tun kriegen, kann das ohnehin nicht schaden. Dann werde ich Teflo mal fragen, ob er was von Kavallerie hat läuten hören, so von Teniente zu Teniente... Vielleicht kann Signora Consuela direkt bei den Mädchen was in Erfahrung bringen? Ich hatte so den Eindruck, dass die ganz gut miteinander können.”

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Beitrag von Lanzelind » 27.12.2017 15:11

Camino al Ciela - am Abend

Beschwingt von seiner guten Leistung und dem Lob, das er (hoffentlich) erhalten hat, ist Emilio an diesem Abend recht guter Dinge. Zwischen ihm und Consuela scheint die Eiszeit beendet zu sein und wüsste man es nicht besser, so könnte man glatt den Eindruck bekommen, dass der sonst so reservierte junge Mann mit Roana und der hübschen Anoiha ziemlich herumschäkert.

Am nächsten Morgen sitzt er beim Frühstück dann auch wieder bei den beiden und unterhält sich angeregt mit ihnen, um danach für eine Weile mit Consuela in seiner Kabine zu verschwinden ...

In der Kabine besprechen die beiden noch kurz verschiedene Möglichkeiten der Darstellung, nachdem Emilio Consuela beim Frühstück kurz gefragt hatte, ob sie sich wie Riri ebenfalls auch draußen im Tsakostüm zeichnen lassen wolle, wo das Licht besser war oder lieber wieder in der Kabine. Immerhin sollte das Ganze ja eine Überraschung für Ghorio werden.

Während Consuela sich entkleidet, beschäftigt Emilio sich erneut mit ein paar Vorskizzen. Als sie fertig ist, blickt er auf, kurz gleitet sein Blick über den schlanken, durchtrainierten Körper, dann lächelt er und deutet auf das freigeräumte Bett: "Darf ich bitten, Señorita?" Er wartet, bis sie sich hingelegt hat. "Ich hatte gedacht, dass ich dich vielleicht so halb von hinten zeichne, so dass man vielleicht nur den Ansatz deiner Brüste sieht? So, dass es nicht zu offensichtlich ist, aber die Fantasie angeregt wird? Aber ich richte mich natürlich ganz nach deinen Wünschen."

Nachdem diese geklärt sind und Emilio hier und da noch ein wenig Hand angelegt hat, um sein Modell ins beste Licht zu rücken, macht er sich erneut ans Werk ....
Zuletzt geändert von Lanzelind am 27.12.2017 16:13, insgesamt 1-mal geändert.

Eisenhans
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Beitrag von Eisenhans » 27.12.2017 15:57

Corvianus

”Gute Idee, Konnetabel. Die Begegnung mit der Hundemeute auf der Jagd hat mich auf einen Speer oder Hellebarde vermissen lassen. Da hat die Feuerkraft einfach nicht ausgereicht und Consuela war mit ihrem Schnitter am besten aufgestellt. Vor allem verliert man schnell die die Reihe wenn ein Viech durchkommt. Und die Wilden haben das anscheinend gut geübt obwohl ich denke dass da Dolorita sehr geholfen hätte...wenn es nicht gegen zivilisierte geht macht es vielleicht auch Sinn sie mit einem Schild zu decken...sie an einen Wurfspeer zu verlieren wäre nicht gut. antwortet er nachdenklich.

Später macht er sich auf die Suche nach Consuela um diese um Hilfe dabei zu bitten von den Amazonen etwas mehr herauszubekommen.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 29.12.2017 00:16

Vorabend

Nachdem sie das "Amazonenbild" von sich aus Emilios Hand gesehen hat, ist Consuela begeistert und umarmt den einstigen Rivalen herzlich "Muy bien, du bist ein wahrer Künstler, Emilio- du könntest deinen Roman ja noch mit Bildern füllen. Ich freue mich schon auf das Zeichnen morgen"

Am nächsten Morgen


Consuela hat sich sehr auf das Aktzeichnen gefreut. Irgendwie kann sie es selbst kaum glauben, dass es nicht viel gefehlt hätte, dass sie noch vor ein paar Tagen Emilio an die Gurgel geht und dieser sie nun nackt zeichnet. Als ehemalige Sklavin ist es für sie nicht ungewöhnlich nackt zu sein, aber gezeichnet werden dass war auch für sie neu.
So räkelt sie sich nun als Aktmodel auf dem Bett und dreht sich zum Künstler "Hmm, da ist was dran, aber ich weiß nicht, vielleicht würde Gho... der Senhor Leutnant sich freuen, wenn ich sie auf dem Bild zeige, meine Rahjaäpfel. Bien, aber machen wir es so wie du vorgeschlagen hast. Mit den Andeutungen der Ansätze. Sie dreht sie wieder etwas weg und hält mit lasziven Blick ihre Hände teils vor ihre Rahjaäpfel. "So - werde ich ihm so gefallen? Ansonsten muss ich ihm dass mit Roana drauf zeigen ... hihi. Wo ist sie eigentlich? Hat ihr ja auch gefallen

Später am Tage

Nachdem sie und Emilio fertig ist, bedankt Consuela sich bei dem Künstler und verabschiedet sich und begegnet etwas später dann auch Ghorio, den sie mit strahlenden Lächeln begrüßt "Hola Baco.... Senhor Leutnant. Ich freue mich Dich zu sehen. Du hast dich gegen die drei ja wacker geschlagen"
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Beitrag von Lanzelind » 29.12.2017 17:27

Am Morgen in Emilios Kabine

"Äh, nichts für ungut, Consuela, aber wenn du deine Hände so hältst , wirkt es schon etwas bill....gestellt. " Emilio lächelt entschuldigend. "Und außerdem kann sich deine Rückansicht doch auch definitiv sehen lassen. Wo Roana gerade steckt, weiß ich nicht, aber ich hatte auch das Gefühl, dass es ihr gefallen hat " Er schmunzelt leicht.

Allerdings geht ihm das Zeichnen heute morgen deutlich weniger flüssig von der Hand, er muss mehrmals ansetzen, und auch wenn Consuela so höflich ist, nichts zu sagen, er selbst ist mit seiner Arbeit alles andere als zufrieden. "Ich würde das gern noch mal machen, vielleicht war die Pose doch nicht ganz die Richtige . Tut mir leid."

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 29.12.2017 19:01

Am Morgen in Emilios Kabine

Erschrocken ändert Consuela ihre Handhaltung "Ja findest du es wirklich gestellt so.Ich glaube auch dass Roana viel Spaß hatte dann hellt sich ihre Stimmung auch "Oh findest du sie wirklich ansehnlich, aber würde ich von vorne Ghorio nicht besser gefallen?

Sie betrachtet Emilios neue Zeichnung von sich Also ich finde es nicht schlecht, aber wenn du möchtest können wir es gerne wiederholen, Emilio
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Beitrag von Eisenhans » 29.12.2017 21:25

Später am Tage

Ghorio grinst verschmitzt “Naja, Glück gehabt würde ich sagen. Wir haben sie unterschätzt. Dachten alle das würde ein kurzer Prozess in dem wir sie durch bessere Organisation auseinandernehmen selbst wenn sie einzeln recht gut kämpfen. Das Gegenteil ist passiert...auch wenn in einem realen Kampf unsere Schützen für ein anderes Ergebnis gesorgt hatten. Sowohl di Parma als auch ich waren erstaunt dass sie Formationen verwendet wie man sie in den Drillbüchern sehen könnte und leichte Kavallerie abzuwehren. Das hätte ich im Dschungel und bei Eingeborenen nicht gedacht um ehrlich zu sein. Sag einmal, denkst du dass du mit den Damen einmal sprechen könntest wie sie das gelernt haben und wozu?” fragt Ghorio. “Falls es daraus etwas zu lernen gibt würde ich das gerne wissen bevor es uns erwischt....mag sogar Sinn machen dass die Damen meinen Jungs einmal zeigen wie sie es machen.” Denkt er laut.

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Beitrag von Lanzelind » 29.12.2017 21:41

Am Morgen in Emilios Kabine

Emilio legt den Kopf leicht auf die Seite und betrachtet Consuela mit einem Schmunzeln . Kokettierst du gerade etwa, meine Liebe? Dir ist doch sicher bewusst, was für eine attraktive Frau du bist.
"Sicher, sonst würde ich es nicht sagen, guapa. Wie Ghorio dich allerdings am liebsten betrachtet, weißt du wahrscheinlich besser als ich."

...."lieb, dass du das sagst, Consuela. Aber ja, ich würde es bei Gelegenheit gern wiederholen. Außerdem macht es mir Spaß, dich zu zeichnen. Du bist wirklich ein sehr abenehmes Modell"

Als sie sich dann verabschiedet, tritt er mit ihr zusammen aus der Kabine, betrachtet sie mit einem Lächeln, umarmt sie kurz und küsst sie auf die Wange. "Ich bin wirklich froh, daß wir uns wieder vertragen haben, Consuela. " sagt er ihr leise ins Ohr, dann löst er die Umarmung wieder und lässt sie gehen.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 29.12.2017 22:06

Am Morgen in Emilios Kabine

"Oh, ich glaube, er sieht mich schon am liebsten von vorne, auch wenn er meine Rückansicht auch nicht verachtet streicht dabei über ihre Beine und Schenkel Vale, dann probieren wir es gern ein anderes mal. Vielleicht könntest du mich ja zeichnen, in dem Moment, wo ich mich umdrehe und den betrachter dann anschaue. So sieht man beides. Ich muss auch sagen, dass ich gerne Modell stehe und mich freue, dass der Maestro mich annehmbar findet. Ich komme gern wieder, schließlich muss Ghorio ja auch zu seinen Bild kommen. entgegnet sie keck.
Als sie sich verabschieden, lächelt sie Si, ich bin auch sehr froh darüber.

Später am Tag

Bei Ghorios verschmitzen Grinsen muss sie gleich lieb lächeln, antwortet dann aber recht ernsthaft "Naturalmente rede ich mit den dreien und versuche, das für dich herauszufinden. Ich kann später auch versuchen, zwischen Dir und den dreien zu übersetzen, Carino, wenn du noch Fragen an sie haben solltest. Und auch wenn sie deine Jungs unterrichten sollten", dann hat sie ein keckes, verführerisches Grinsen "Und dann habe ich noch was für dich ..."

Bald darauf sucht Consuela die drei auf [Mohisch] "Ich habe euren Kampf gekämpft, ihr habt mutig und tapfer gekämpft wie ein Jaguar jeder für euch. Aber nicht nur das. Sondern auch listig und zusammen, wie ein Rudel auf der Jagd. Wie habt ihr das gelernt und gegen was für Gegner kämpft ihr so?"
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Beitrag von Jadoran » 29.12.2017 23:52

Camino al Ciela (Gespräch der drei Amazonen mit Consuela mittschiffs.)
Nigakahu Kaha braucht ein paar Anläufe, um zu verstehen, was Consuela meint. Dann zögert sie. “Die Töchter des Jaguars kämpfen viel mit...” Sie sucht nach Worten, fällt dann aber mit einem Hauch von schlechtem Gewissen auf die ihr bekannte Ausdrucksweise zurück“... den Schwachen und Nichtswürdigen. Eigentlich kämpfen sie immer ohne Unterlass. Wir...also sie... kämpfen oft in Gruppen von halber Hand und ganzer Hand.” Ihre Schwester flüstert ihr etwas zu. “Ach so, Du meinst die Art, wie wir standen am Anfang? So kämpfen wir auf Jagd gegen die grosse Echse die schnell rennt und weit springt. Die Echse versteht es, dem Speer auszuweichen, aber mit der Kämpferin dahinter rechnet sie nicht, und dann kann die ihr den Speer seitlich in den Hals stossen, wenn sie der ausweichenden vorderen Kriegerin folgt.” Sie meint wohl diese ekligen Raubechsen, die man unter dem Sammelbegriff Velociraptoren zusammen faßt, und die, obwohl sie (meist) kaum mehr als Menschengross sind, laut Dschungelläufern schlimmer sein sollen als Sultansechsen, weil sie viel schlauer sind und im Rudel jagen. So ein Biest kann man anscheinend schwer 'einfach auflaufen lassen', weil es einem entweder den Gefallen nicht tut, oder zuviel Gewicht und Geschwindigkeit bringt, um mit einem herkömmlichen Holzspeer mit Steinklinge gestoppt zu werden.
Nui Teriri legt die Handflächen unterhalb ihrer Nasenspitze zusammen. “Der Bruder von Großer Schwester Stets Blutiges Messer erzählte mir, sie habe von ihrer Alten Grossen Schwester gehört, so hätten einst die Töchter des Jaguars gegen die Geister, die dicht über dem Boden fliegen, zu kämpfen gelernt.” Nigakahu Kaha rutscht die Hand aus und sie langt Nui Teriri eine. “Tabu! Über die zu sprechen ist tabu!” Nui Teriri zieht den Kopf ein. “Wir sind nicht mehr Töchter des Jaguars. Dann ist es auch nicht mehr tabu.” Nigakahu Kaha denkt angestrengt über die moralisch-ethisch-religiösen Implikationen nach. “Ich bin verwirrt. Aber ich wollte dich nicht schlagen, Schwester. Das war falsch, und ich schäme mich dafür.” Nui Teriri nimmt die Entschuldigung mit Erleichterung an. Manawanui nickt langsam. “Nui Teriri spricht wahr. Wir sind nicht mehr Töchter des Jaguars, und ihre Gebote sind nicht mehr die unseren. Wir sind jetzt Gemeinschaft von Schiff und gehorchen Donna mit hellem Haar.” Als ihre ältere Schwester erst zögernd, dann entschlossen nickt, wendet sie sich an Consuela. “Die Geister die dicht über dem Boden fliegen sind viel viele viele und stark stark. Sie leben weit oben am Fluss, wo es in einer Regenzeit so kalt wird, dass man sich in Felle hüllen muss. Sie besiegten die Schwestern des Jaguars sehr oft. Die Tayas der Schwestern des Jaguars sagen, sie können erst wieder gegen die Geister, die dicht über dem Boden fliegen kämpfen, wenn sie auch viele viele viele sind.” Nui Teriri, die offenbar die beste Gerüchtequelle angezapft hatte, ergänzt. “Die Geister, die dicht über dem Boden fliegen, ritten auf grossen Vögeln und waren sehr schnell, sagte Große Schwester Stets Blutiges Messer zu ihrem Bruder. Er erzählte mir viel, wenn wir Liebe machten. Er redete gerne, weil Stets Blutiges Messer ihm nie zuhörte. Aber ich weiss nicht, was für Vögel. Ich kenne keine Vögel, die bereit wären, einen Menschen zu tragen.” Diese Information ist offenbar auch für die beiden anderen neu. Aber offenbar war es wohl mehr als verpönt, über Niederlagen der Vergangenheit zu sprechen.

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Beitrag von Lanzelind » 30.12.2017 08:37

Emilio & Consuela

Emilio hält Consuela nocheinmal kurz zurück: "Ähm, Consuela, vielleicht könntest du erst einmal Ghorio doch nur das Amazonenbild geben? Das wäre mir lieber. Ich bin einfach nicht so recht zufrieden mit meiner heutigen Leistung und , naja, er soll keinen falschen Eindruck bekommen ...." Er lächelt verlegen.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 31.12.2017 01:35

Camino al Ciela (Gespräch der drei Amazonen mit Consuela mittschiffs.)

Besorgt hört Consuela den Amazonen zu Raubechsen, ein Feind der auf Vögeln reitet. Geister, die dicht über den Boden ritten. Das ist ja sehr besorgniserregend. "Deine Schwestern haben ganz recht. Ihr seid keine Schwestern des Jaguars mehr. Ihr gehört jetzt zu uns und Donna mit dem gelben Haar ist unsere Häuptlingsfrau. Habt ihr mir nun alles erzählt, was ihr über diese Geister, die dicht über den Boden ritten und ihre großen Vögeln wisst? Steuern unsere Kanus auf das Land zu, wo sie sich rumtreiben. In eine Tabuzone der Schwestern des Jaguars. Es ist wichtig, dass ihr mir das erzählt, damit ich Donna mit dem gelben Haar und Gho-ri-o berichten kann. Und es wäre toll, wenn ihr den Kriegern der Kanus eure Art zu kämpfen zeigt."

Consuela lässt sich ausführlich berichten, um dann nach dem Gespräch mit den dreien, Donatella aufzusuchen "Verzeiht Domna, ich muss Euch dringend sprechen. Vielleicht sollten wir auch Magistro Rodrigo und die Befehlshaber hinzuziehen". Sie wirkt dabei höflich, aber sehr ernst und bestimmt, wie eine LEibwächterin, die ihre Herrin warnt oder in Sicherheit bringt.

Consuela und Emilio

"Natürlich, Emilio, mach dir keien Sorgen. Ich werde ihm zuerst einmal nur das Amazonenbild schenken."
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Beitrag von Jadoran » 31.12.2017 02:33

Camino al Ciela
Mehr wissen die drei tatsächlich nicht zu berichten - schliesslich ist es ein Tabu und keine Taya. Nui Teriri weiss noch am meisten - die Geister, die dicht über dem Boden fliegen sind offenbar ein sehr großer Stamm weit flussaufwärts, wahrscheinlich schon in den Ausläufern des Regengebirges. Auf was für Vögeln sie ritten, weiss sie nicht, aber offenbar haben sie schon vor Generationen die Schwestern des Jaguars besiegt und vertrieben. Wenn man bedenkt, was die Schwestern des Jaguars für ein Verein sind, dann war das wahrscheinlich sogar eine weise Entscheidung. Aber ob es sie überhaupt noch gibt, ist nicht einmal sicher. Es handelt sich hier um Erzählungen von Urgroßmüttern.
Donatella ist oben auf dem Sonnendeck mit ihren Aufzeichnungen beschäftigt, während Juma sich für einen Moment im Schatten des Sonnensegels ausruht. Dieser See ist langgestreckt, und für den Moment gibt es nichts groß zu navigieren. Als Consulea auftaucht, legt Donatella ihr Notizbuch beiseite und grüßt sie freundlich. “Was gibt es denn, Consuela?

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Beitrag von Lanzelind » 31.12.2017 08:21

Camino al Ciela

Emilio nickt Consuela noch einmal dankbar zu, dann sucht er sich ein Plätzchen an Deck, wo er möglichst niemanden im Wege ist und versucht, übt erst nich ein wenig das korrekte Zeichnen von Händen und ähnlich komplizierten Motiven, ehe er sich daran macht, das Panorama des Sees auf Papier zu bannen.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 31.12.2017 13:04

Camino al ciela - Donatella und Consuela

"Domna, ich habe mich nach dem Kampf mit den drei Schwestern unterhalten. Sie haben beunruhigendes berichtet, als sie mir mehr zu ihrer Kampfesweise erklärten. Senhor Leutnant hatte sich dafür interessiert. Sie sagten, sie würden so gegen diese mannshohen Raubechsen kämpfen und schlimmer noch sie berichteten von einem Taya, einem Tabu über ein Volk, das sie Geister die dicht über den Boden gleiten. Dieses Volk soll nach den Tayas stromaufwärts leben wahrscheinlich in den Ausläufern des Regengebirges und auf großen Vögeln reiten. Gegen dieses Volk hätten die Schwestern des Jaguars herbe Niederlagen erlitten." berichtet Consuela ernst "Ich hielt es für sehr wichtig, dass ich euch umgehend berichten musste, Domna" und verneigt sich kurz.
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Beitrag von Jadoran » 31.12.2017 13:36

Camino al Ciela, Sonnendeck
Donnatella lädt Consuela mit einer Handwegeung zum Sitzen ein und läßt sich selbst nieder. Sie schaut kurz zu Bidelle, die über einer Stickarbeit eingeschlafen ist und gießt dann Consuela und sich aus einem Krug die Becher voll. “Vögel die dicht über dem Boden fliegen. Mah... Mein Onkel Chulio – das ist der, der Misantropia Zornbrecht geheiratet hat, weil Großtante Amalia sich so gut mit Misantropias Papa Irascobar verstand und beide in eine Zigarrenmanufaktur investiert haben, also Chulio hatte in seinem Lustgarten früher Strausse, auf denen konnte seine Sklavinnen reiten. Die stammen aus Tulamidien glaube ich, also die Vögel, aber denen ist die feuchte Luft hier nicht bekommen. Ihn selbst haben sie nicht ausgehalten, aber Onkel Chulio ist ja auch ein Prachtstück von einem Mann. Mah...” Sie reibt sich das Näschen. “Was anderes kann ich mir kaum vorstellen? Grosse Vögel.... Grosse Vögel fliegen nicht tief, und von abgerichteten Riesenvögeln habe ich bisher nur im Märchen gehört. Ich hatte mal ein Buch über tulamidische Märchen...” Sie schaut aufs Wasser. “Limalina berichtete von Flugechsen, aber Mohas sind nicht so dumm, Echsen und Vögel zu verwechseln. Aber wenn sie in den Vorgebirgen des Regengebirges hausten... es klang nicht danach, als hätten sie derzeit einen laufen Krieg mit ihnen? Weil Du etwas von einem Tabu erwähntest. Klingt mehr nach einer peinlichen Vergangenheit als einem laufenden Konflikt.” Sie grinst, wird aber wieder ernst und prostet Consuela zu. “Merken wir es uns mal. Soweit rauf brauchen wir hoffentlich nicht – erst einmal kommt dieses omminöse Goldene Volk. Wir wollen ja wiederkehren, bevor man uns für tot erklärt.” Sie scheint nachzudenken. “Laufende Vögel... und sehr lange her...” Sie grinst. “Solange sie nicht über Wasser laufen... und wenn sie was gegen die Töchter des Jaguars haben, dann sind sie vielleicht sogar ganz vernünftig!” Sie grinst noch breiter, als ihr notorischer Optimismus Oberhand gewinnt. “Wie sind eigentlich die Bilder geworden? Darf ich mal sehen?

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 31.12.2017 19:29

Camino al ciela, Sonnendeck

"Verzeiht Domna, aber es waren keine laufenden Vögel, sondern das VOlk der gleitenden Geister, flog auf ihnen, so können es wohl keine Strauße sein. Die kommen aus Mhanadistan oder? Ihr habt sicher recht, Domna, dass Waldmenschen Echsen und Vögeln eher nicht verwechseln, aber aufgrund der Größe der Vögel, die ein Wesen tragen können, sollten wir FLugechsen nicht ausschließen. Aber wenn wir wie ihr sagt nie in die Nähe kommen, ist das ja beruhigend. Wünscht ihr trotzdem mit den Befehlshabern und den Magistro darüber zu sprechen. Ansonsten werde ich gerne beiden berichten" wirft Consuela noch ernst ein, auch wenn sie der Klatsch um Onkel Chulio sie doch erheitert und amüsiert - es erinnerte sie an die Gespräche, die sie auf dem Silberberg immer aufgeschnappt hatte. "Oh die Bilder. Ich bin sehr begeistert, bislang ist nur dieses eine hier fertig, Domna, ich werde es GHorio schenken" und zeigt Donatella von sich als Kriegerprinzessin
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Beitrag von Jadoran » 01.01.2018 10:14

Camino al Ciela – Sonnendeck
Donatella überlegt kurz. “Laßt uns das erst einmal nicht zu groß machen – erst einmal ist es nur ein Gerücht über einen lange zurückliegenden Krieg, wenn ich das recht verstehe. Der Dschungel ist voller Gefahren, und solange wir keine bessere Informationen haben, ist das hier erst einmal nichts, womit die Jungs etwas anfangen können, ausser sich Sorgen zu machen. Behalten wir es im Hinterkopf – die Raubechsen reichen erst einmal als Erklärung, und deren Existenz ist wohl bekannt, wobei die Gefahr, auf welche zu treffen, sinken sollte, je weniger sumpfig es wird, - so häufig sind diese elenden Biester glücklicherweise auch nicht. Und schwimmen ist auch nicht ihr Ding - und klettern können sie glücklicherweise auch recht schlecht, auch wenn sie ziemlich hoch springen können. An Land sind sie, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, aber wirklich lästig.” Sie lächelt schief. “Ihr könnt gerne mit Ghorio darüber reden, Teflo kennt die Biester zur Genüge, der hat schon mit einem gerauft. Der Magister dürfte die Biester auch kennen, Rodrigo ist ja Saurologe und beschäftigt sich freiwillig mit den Viechern.” Dann hellt sich ihre Stimmung auf, als sie das heldenhafte Bild sieht. “Das ist wirklich schön geworden! Ich wußte gar nicht, dass Emilio so gut zeichnen kann! Ich bin sicher, das wird Ghorio sehr gut gefallen!” Bidelle seufzt, wacht auf und gerät prompt in Panik, als sie sieht, dass ihre Herrin sich selber bedienen musste. Donatella beruhigt sie. “Schon gut, schon gut, Bidi, Du brauchst Deinen Schlaf genau wie andere auch.” Von Juma kommt ein kleiner Schnarcher, und Donatella lächelt. “Ich werde mich gleich noch ein wenig in meiner Kajüte hinlegen. Wenn wir an diesem Inselchen dahinten vorbei fahren, dann wecke mich bitte, Bidi, dann muss ich mich wieder um den Kurs kümmern.” Bidelle schaut ein wenig erstaunt, nickt aber ergeben. “Ich höre und gehorche.”

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Beitrag von Lanzelind » 01.01.2018 15:59

Camino al Ciela , irgendwann am Tag

Wie schon geschrieben, verbringt Emilio die meiste Zeit des Tages mit Zeichnen und damit, über seinen Roman zu sinnieren. Das mit dem Schreiben hier auf der Reise hatte er sich etwas einfacher vorgestellt. Stoff genug bekam er ja, aber trotzdem fällt es ihm schwer, die einzelnen Versatzstücke zu einem großen Ganzen zusammen zu fügen. Zumal er sich immer noch nicht entscheiden kann, ob er jetzt einfach einen Reisebericht schreiben sol oder doch eher einen Abenteuerroman. Die ganze Sache mit der Domna und die Ablehnung eines Großteils der Mannschaft setzt ihm darüber hinaus zu und schlägt ihm auf die Kreativität. Sein Verhalten tut ihm auch wirklich leid, aber die Sache ist mittlerweile irgendwie verfahren. Und das alles nur, weil Donatella ihn auf fatale Weise an seine Mutter erinnert.... Neben ihr kam er sich so...unzulänglich vor. Was ihm tierisch auf den Geist geht und ihn eben mitunter zu Reaktionen verleitet, die er danach sofort bereut, weil er irgendwo ja doch ihre Anerkennung möchte. Was wohl auf sein Umfeld ziemlich sprunghaft wirken muss. Vertrackt ....

Weswegen es ihn aber umso mehr freut und erleichtert, dass sich sein Verhältnis zu Consuela sich so gebessert hat und dass er auch in Roana jemanden gefunden hat, mit dem er sich gut versteht.
Vielleicht , wenn er sich selbst weniger unter Druck setzte .... Der Magister und er mögen ihre Differenzen haben, aber in einem haben er, Consuela und Roana ja nicht unrecht. Wer außer ihm selbst hinderte ihn eigentlich daran, das zu tun, was er wirklich wollte? Im Prinzip hatte er doch noch nie - im Rahmen der Regeln, die auf einer solchen Expedition nun einmal unabdingbar sind, um ein einigermaßen reibungsloses Miteinander zu gewährleisten - so viele Freiheiten genossen wie gerade jetzt. Vielleicht sollte ich wirklich aufhören,
ständig zu hadern und endlich anfangen, das Leben zu genießen und die Chancen zu ergreifen, die es mir bietet.


Ganz erfüllt von derlei guten Vorsätzen sieht er auf, als Consuela an ihm vorbei kommt. "Wie sieht es aus? Hast du gerade Zeit? Dann könnten wir noch einen Versuch starten." Er lächelt.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.01.2018 19:03

Camino al Ciela – Sonnendeck

Donatella merkt dass es Consuela unangenehm ist, Ghorio und Rodrigo nicht einzuweihen. "Wie Ihr meint, Domna, ich dachte nur, dass es gut ist, wenn die Verantwortlichen rechtzeitig Bescheid wissen. Aber ich werde Ihnen von den Raubechsen berichten" womr wiit sie einer Grandessa nicht weiter widersprechen will, dies fiel ihr immer noch schwer. Dann hellt sich ihre Miene auf. "Ich bin auch total begeistert, Domna, und ich glaube Ghorio wird es auch sein. Emili... Senhor Bayardez zeichnet wirklich vorzüglich so wie Ihr und Bidelle" Als Donatella meint, sie wolle sich noch zurückziehen um zu ruhen, verneigt Consuela sich und verabschiedet sich.

Dann trifft sie auf Emilio. "Bien, Emilio, sehr gerne. Es fehlt ja noch eins" grinst sie keck und folgt ihm in seine Kabine.

Anschließend berichtet sie Rodrigo und Ghorio von den Raubechsen und wenn die Domna dem noch zugestimmt haben sollte, auch von den Geiservolk. Ghorio lächelt sie an "Carino, ich habe ein Geschenk für dich"
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Beitrag von Lanzelind » 01.01.2018 19:15

So verschwinden die hübsche Anoiha und der schmucke junge Offizier zum wiederholten Male einträchtig in Emilio Kabine. Und werden eine Weile nicht mehr gesehen...

Drinnen bittet Emilio Consuela dann, noch einmal eine andere Position auszuprobieren, ehe er sich ans Werk macht.
Ging ihm das Zeichnen an Deck jedoch noch ziemlich gut von der Hand, so ist jetzt wieder der Wurm drin. Er hat eine genaue Vorstellung davon wie er die dunkelhäutige Schönheit auf Papier bannen will, aber die technische Umsetzung genügt hinten und vorne nicht seinen eigenen Anforderungen.
Entmutigt lässt er den Stift sinken. Er versteht es einfach nicht. Das Amazonenbild ist ihm doch auch gelungen , auch das mit Roana und Consuela. Woran scheitert es jetzt bloß? "Es tut mir leid, Consuela. Vielleicht ist es das Licht ...kannst du dich vielleicht noch ein klein wenig nach links drehen? Ja, genau so, danke ..." Wieder beugt er sich über das Bild, um zu sehen, ob vielleicht noch was zu retten ist. Wirkt dabei aber abgelenkt und sieht immer wieder zu Consuela , als wolle er sie was fragen und überlege es sich im letzten Moment anders.

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