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Beitrag von Black Feather » 21.07.2017 23:34

Eichenhain

Liasanya DG

Nach wenigen Augenblicken vernimmt die Magierin Schritte zur Tür. Eine Frauenstimme, die etwas erschöpft wirkt erwidert. "Bsst, unter uns ist das Schlafgemach des Junkers. Wer ist da? schickt euch Haranon? "

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Beitrag von Black Feather » 23.07.2017 21:26

Eichenhain

Andreya - Kellerlagerraum

Haranon geht gezielt in den rechten Lagerraum und macht dort ein paar Kerzen an. In dem Licht kann man nun mittig einen kleinen Tisch sehen, auf dem ein großes Buch liegt und darum herum eine Schreibfeder und ein Tintenfass. Zudem noch ein paar lose Bögen, teils beschrieben, teils Leer. Auf einer Kiste steht ein zugehangener Käfig, von dem der Alchimist ein Tuch entfernt und einen seltsamen Vogel offenbart, den Andreya nicht kennt er ist bunt und hat einen großen gebogenen Schnabel. "Galotta hat hunger!" Spricht dieser Vogel in der hohen krächzenden Stimme, die an Thordenan erinnert. Haranon legt ihm gibt ihm ein paar Körner und entnimmt von einem doppelten Boden einen dünnen Metallstift. Außerdem sind in dem Raum noch eine große Kiste, auf der allerlei Fläschchen, Kolben, Rohre, Säckchen, irdene Tigel und kleine Pipetten fein säuberlich geordnet liegen. Ein Topf hängt über einer erloschenen Feuerschale am Haken. In einer offenen Kiste liegen Gebeine und in einer anderen verhangenen Kiste hört man Klickgeräusche und das Tuch bewegt sich von den Bewegungen unterhalb. Vor einem kleinen Fass liegen ein paar tote, vertrocknete Blutegel. Die Streunerin sieht noch eine kleine Kiste, die mit einem Vorhängeschloss zugemacht wurde. In einem nicht verhangenen kleinen Käfig wuseln Ratten herum. Dazu stehen noch weitere Fässer und Kisten herum, welche aber zu sind und nichts über ihren Inhalt preis geben. "Hier, mein Freund meinte einfach ins Schloss stecken und ein paar Mal herumdrehen. Danach ist das Schloss und der Schlüssel weg." Haranon Lederer übergibt den Metallstift seiner Begleitung.

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Beitrag von Cherrie » 24.07.2017 20:52

Fasziniert betrachtet sie den großen, bunten Vogel, der wie Thordenan klingt. Ob das eine Krankheit sein kann? Manche Dinge sollen ja Menschen und Tiere gleichermaßen treffen, hat sie zumindest mal gehört. Gemeinsame Vorfahren kann man wohl ausschließen. Andreya muss bei dem Gedanken unwillkürlich grinsen.

"In´s Schloss stecken und drehen, gut, das krieg ich hin", nickt sie zuversichtlich und nimmt den Stift entgegen. "Ich nehme an, Du hast nur den einen und er verbraucht sich dabei, richtig?" Verdammt schade, so ein Generalschlüssel wäre ungeheuer praktisch für sie. Aber gut, immerhin weiß sie nun, dass es so etwas gibt und könnte bei Gelegenheit selbst einmal bei einem Alchemisten nachfragen.

"Am Besten, Du kommst erst einmal mit mir mit, ja? Dann hat meine Freundin mehr Zeit Deine Cousine zu holen und niemand kann Dich vorher sehen, sonst wird es zeitlich vielleicht recht eng mit der Befreiung."
Gemeinsam mit dem Alchemisten steuert sie dann erneut den gegenüberliegenden Zellentrakt an, jetzt mit schwebender Kerze, Werkzeugbündel und Metallstift.

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Beitrag von Black Feather » 24.07.2017 23:10

Eichenhain

Andreya - Kellerlagerraum

"Sehr gut, ohne Nalia werde ich nicht gehen, nur wegen ihr musste ich mir die List mit den Kindern einfallen lassen, sonnst hätte ich versucht davonzulaufen oder wäre lieber gestorben als diesem verfluchten Idioten von Junker zu helfen. Wie kann man nur so dämlich sein und sich mit zwielichtigen Leuten einlassen, noch dazu wenn es sich um Alchemikas oder Magie handelt. Äh ja, wie ich schon sagte löst er das Schloss und sich selbst auf, zumindest hat man es mir so gesagt. Am besten wir befreien zuerst Geron, damit er dann helfen kann anderen Türen zu öffnen. " Der Alchemist folgt Andreya zum Kerker. Bei der Sache mit dem Adligen hat er wie ein Ungläubiger den Kopf geschüttelt.

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Beitrag von Assaltaro » 25.07.2017 08:54

Burg

Liasanya senkt dann auch etwas die Stimme. "Ist Haranon Euer Cousin? Meine Begleiterin versucht ihn und die Kinder gerade zu befreien. Ich habe aber kein Werkzeug für das Schloss, so kann ich nur versuchen die Tür soweit aufzubrechen, dass ihr durchschlüpfen könnt"
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Beitrag von Cherrie » 26.07.2017 21:41

"Du meinst, der Junker hat noch andere Hintermänner, mit oder für die er arbeitet?" Oder hatte sie das eben falsch verstanden?

Immer noch unsichtbar macht sie sich nun mit dem Alchemisten zusammen auf den kurzen Weg zurück zu den Zellen. Dort öffnet sie erneut leise die Tür, schließt sie ebenso leise wieder hinter den beiden und geht dann, Kerze, Werkzeugbündel und ´Schlüssel´ in der Hand zu Geron´s Gittertür.
"So, wir sind wieder da. Zumindest den Herren Lederer kennt ihr ja schon, er wird uns helfen. Aber bleibt schön ruhig, ja? Ich lasse Dich als ersten heraus, Geron."
Hat er eigentlich, wie von Andreya vorhin gefordert, die Hose ausgezogen und durch die Gitterstäbe nach vorne geschoben?

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Beitrag von Black Feather » 26.07.2017 22:22

Eichenhain

Liasanya - DG

Die Frau antwortet der Halbelfe. "Ja, Haranon ist mein Vetter. Ich habe schon einmal versucht, die Türe mit voller Kraft aufzuziehen,
Aber das Schloss ist so angebracht, dass ich nicht einmal meinen Fuß hätte in die Schwelle drücken konnte. Außerdem kam binnen weniger Wimpernschlägen der Junker und hat mir mit seinem Schwert gedroht."
Die Stimme klingt so, als würde die Frau etwas Hoffnung schöpfen, aber bei dem Thema mit dem Tür aufdrücken klingt sie etwas resigniert.

Andreya im Kellergeschoss / Kerker

"Er wird von dem Gedanken geplagt, zu altern ohne einen Nachfahren oder andere Verwandte zu hinterlassen wenn ich ihn richtig einschätze. Daher wollte er sich auf magische Art verjüngen oder sein leben verlängern. Aber der Herr von Sturtzenstein versteht nicht, dass jedem und alles eine natürliche Grenze gesetzt ist. Er hat sich auf jeden Fall mit jemanden eingelassen, der ihm das versprach was er wollte und hat auch diesbezüglich irgendetwas gemacht bzw. vollbracht. Der Junker wollte mehr Zeit, aber hat diese verloren. Ich gebe ihm ein Elixier, dass seine beschleunigte Alterung stoppt. Damit war ich auch einverstanden am Anfang, da schändliche Magie gebrochen werden muss. Aber die Ergebnisse genügen ihm nicht und ich soll für den Narren ein Mittel herstellen um den Alterungsprozess zu stoppen und sein Leben zu verlängern. Dies ist aber unmöglich, was er mir nicht glaubt und hat deswegen verlangt, dass ich Experimente an Menschen mache. Da ich dies ablehnte lies er meine Base entführen. Dann hörte ich von auffälligen wilden Tieren und habe mich etwas schlau gemacht. Ich dachte, wenn die Tiere krank sind und diese Krankheit weiter verbreiten wäre dies schlecht für das ohnehin schon arme Volk und wenn ich den Kindern helfen kann, dann wäre eine Gefahr gebannt und ich gewinne Zeit um mir was einfallen zu lassen wie ich die Kinder, meine Base und mich hier raus hole. Ich schmiedete mit den alten Cella und Geron den Plan, das Mädchen, dass am wahrscheinlichsten die Krankheit abgewehrt hat zur Flucht zu verhelfen und so Hilfe zu holen. Dies hat auch bis jetzt, den Göttern zum Dank, funktioniert." Die Geschichte bewegt ihn, nimmt ihn mit. Die Elenvinerin und Haranon kommen vor der Tür zum Kerker an.

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Beitrag von Assaltaro » 27.07.2017 08:46

Dachgeschoss

Liasany besieht sich das Schloss und die Tür dann genauer und sucht sorgfältig nach einer eventuellen Schwachstelle. Dabei klopft sie auch leise gegen das Holz, um zu hören wie dick die Tür wohl ist und ob sie sich entreten oder rammen lässt ohne das Schloss knacken zu müssen.
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Beitrag von Cherrie » 27.07.2017 22:01

"Also wieder mal so ein größenwahnsinniger Spinner", kanzelt sie den Junker mit ihren Vorurteilen ab. "Wie sie immer meinen über Leichen gehen zu können, nur weil sie Macht haben. Oder blaues Blut." Fast hätte sie auf den Boden ausgespuckt, aber Andreya beherrscht sich. Noch gibt es genug anderes, was ihrer Konzentration bedarf und noch war das alles nicht ausgestanden.

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Beitrag von Black Feather » 30.07.2017 01:32

Eichenhain

Liasanya - DG

Nach Liasanyas Einschätzung nach gibt es für sie folgende zwei Möglichkeiten. Mit ihrer Kraft kann sie die Türe wahrscheinlich nicht raus reisen. Mit ihren Möglichkeiten könnte sie wohl die Tür einen Spalt öffnen, was aber nur was bringen würde wenn die Gefangene sich durch eine Spalte so breit wie ein Fuß durch quetschen könnte. Oder sie könnte ihre Kraft künstlich erhöhen, um die Türe doch noch aus den Angeln zu bekommen. Die Dritte Art wäre wohl jemanden zu holen, der das Schloss aufknacken kann.

Andreya im Kellergeschoss / Kerker

Der Alchimist erwidert. "In diesem Fall ja. Es sind wenige Adlige so, aber die meisten sind es nicht. Es gibt überall extreme. In Gareth zum Beispiel gibt es Banden die Leute erschlagen ohne Grund und welche, die dich nur bestehlen. Genauso wie es Händler gibt, die vollkommen in Ordnung sind und normale Preise haben und andere die alle und jeden über den Tisch ziehen wollen oder sogar ihre eigene Großmutter verkaufen würden. Nach euch, ihr habt den Schlüssel in der Hand, der mindestens 7 Heiltränke wert ist." Der letzte Satz war etwas Scherzhaft, wobei der Wert schätzungsweise hinkommen würde.

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Beitrag von Cherrie » 30.07.2017 11:42

"Dann wollen wir den Herren mal nicht weiter warten lassen, mh?" Damit ist Geron gemeint, der in seiner Zelle wartet, unten herum nun etwas luftig, da seine Hose wie gewünscht vorne bei den Gitterstäben liegt, so wie Andreya ihn gebeten hatte bevor sie ging.

Andreya nimmt die Hose auf und betrachtet den jungen Gardisten grinsend, was dieser natürlich aufgrund ihrer Unsichtbarkeit nicht sehen kann.
"Das war echt lieb von Dir, Geron." Anhand ihrer Stimme kann er nun hören, dass sie leise bei den Worten kichert. "Ich wollte nämlich schon seit gestern Abend wissen, wie Du so ohne Hose ausschaust. Nun weiß ich es."
Erneut gluckst sie leise.
"Außerdem bin ich ja auch splitterfasernackt, von daher ist das nur fair, find ich."
Immer noch leise kichernd wirft sie ihm die Hose wieder durch das Gitter zu, damit er sich wieder ankleiden kann.

Dann steckt sie den merkwürdigen Schlüssel in das Schloss und dreht ihn ein paar mal. Es fühlt sich komisch an, aber schon nach kurzer Zeit hat sie das Gefühl, es tut sich etwas.

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Beitrag von Assaltaro » 30.07.2017 20:51

Dach

Liasanya konzentriert sich kurz, streicht sich über die Arme und spricht die Formel. Diese dürfte durch den Lärm unten aber kaum zu hören sein. Mit magischer Kraft gestärkt, versucht sie dann die Tür auf zu bekommen.
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Beitrag von Black Feather » 30.07.2017 23:19

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Liasanya - DG

Liasanya denkt, dass sie nun mit Nalia, der Cousine des Alchimisten gemeinsam stark genug wäre, um die Tür einreisen zu können. Dies wird aber Krach machen, den man von unten wahrscheinlich hören kann.

Andreya im Kellergeschoss / Kerker

Nach wenigen Augenblicken, nachdem der Metallstift ein paar mal herumgedreht wurde, fängt dieser an binnen weniger Wimpernschlägen an seine Farbe vom Grau in ein Rot zu wandeln. Das Eisen splittert und bröckelt immer mehr ab und wandelt sich zu Rost und von Rost in Staub. Auch das Schloss beginnt zu rosten und dort, wo vor kurzem noch das Schloss mitsamt Riegel befand ist nun ein Loch, dessen Rändern mit etwas Rost in einwandfreien Eisenstäben übergeht. Die Kinder sind einigermaßen Ruhe und stehen allesamt hinten an der Wand des Kerkers und schauen zu was sich hier tut. Haranon Lederer beruhigt sie etwas indem er ihnen erklärt, dass die Getränke die sie bekamen eine Medizin sei, die Kinder wohl aber noch davon brauchen um sicher zu gehen das sie nicht an einer schlimmen Krankheit erkranken welche vom wilden Wolf her stamme, der durch die Gegend zog.
Geron, der sichtlich rot im Gesicht ist schnappt sich die Hose und zieht sie schleunigst an. Von dem Vorgang mit dem Schloss ist er sichtlich etwas nervös geworden, so hat er wohl wie Andreya auch heute die erste Magie in seinem Leben gesehen. "Ähm, äh, hmhm, wofür war dann das mit der Hose gut?" Seine Stimmton schwenkt von verärgert auf nervös schüchtern und umgekehrt. Als er sich wieder etwas beruhigt hat meint er. "Ich habe mir nochmal die Türen genauer angesehen. Diese sind mit halben Scharnieren eingehängt und oben nicht nochmal dicht gemacht. Mit einer Brechstange oder so was und genügend Kraft sollte man diese aus den Angeln heben können."

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Beitrag von Cherrie » 30.07.2017 23:30

"Wofür das mit der Hose gut war?" Andreya beginnt leise zu kichern, es fühlt sich gut an ein Ventil zu haben, über das sie ihre Anspannung entweichen lassen kann.
"Wenn Du lieb bist, erkläre ich es Dir heute Nacht vielleicht. Aber erst einmal sollten wir hier heraus kommen, was? Ich habe eine kleine Brechstange dabei, vielleicht reicht diese. Sonst müssen wir uns in den Lagerräumen etwas suchen, was stabil genug ist um als längerer Hebel zu dienen."

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Beitrag von Black Feather » 01.08.2017 10:53

Eichenhain

Andreya im Kellergeschoss / Kerker

Der junge Wachmann wird wieder etwas rot, beherrscht sich aber relativ schnell wieder und nimmt das Werkzeug von Andreya. Geron nimmt die Brechstange und stemmt diese unter die Seite, an der sich die Angeln der Tür befinden. "Belisa, hältst du bitte die Kerkertür fest, damit sie nicht auf mich drauf fällt?" Als die junge Frau der Bitte nachkommt drückt er mit aller Kraft, die er auf seinen Fuß bekommt das äußere Ende der Stange nach unten und die Tür bewegt sich nach oben. Mit den Händen hilft er nach und wuchtet die Tür aus ihren bestimmten Platz und lehnt diese an seine ehemalige Zelle. Dies machen die beiden bei allen fünf Zellen und sind danach etwas erschöpft.
Die Kinder, fünf an der Zahl gehen auf den Gang, sobald ihr Gefängnis offen ist und sind immer noch nervös und angespannt, sind aber einigermaßen ruhig.

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Beitrag von Assaltaro » 01.08.2017 10:57

Dachgeschoss

"Zusammen könnten wir die Tür aufbekommen. Es wird aber Lärm machen. Erschrick dann nicht, ich bin unsichtbar und kann das gleiche mit dir machen. Dann versuchen wir aus der Burg und dem Dorf zu verschwinden." Sie wartet noch auf eine Antwort und macht sich dann mit ihr daran die Tür auf zu bekommen.
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Beitrag von Black Feather » 01.08.2017 14:00

Eichenhain

Liasanya - DG

"Unsichtbar? Wie ist das möglich? Aber ja, ich bin bereit die Türe zu öffnen." Meint die eingesperrte Fremde zur Magierin.

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Beitrag von Cherrie » 01.08.2017 20:50

Sie braucht eine kleine Sekunde, um auf den Namen Belisa zu reagieren, aber merkt dann doch bald, dass Geron sie selbst meint.
Begriffsstutzig ist sie selten und der Name ihr bereits von anderen Gelegenheiten vertraut, aber die Umgebung und die Nervosität scheint ihr dann doch zu schaffen zu machen.

"Gut gemacht, Geron." Ja, der junge Mann gefiel ihr von Moment zu Moment besser.

"Also gut, sammelt Euch alle hinter mir. Wir gehen nach oben. Und da man mich nicht sehen kann, gehe ich vor und schaue, ob die Luft rein ist. Ihr wartet auf der Treppe weiter unten. Wehe, einer rennt vor und stürmt nach draußen bevor ich es sage. Ich schlage ihn nieder, schleife ihn wieder nach unten und sperre ihn eigenhändig in die Zelle zurück, ist das klar? Ich bin echt groß und stark und mache so etwas andauernd. Also tut brav weiter was ich Euch sage. Dann wird alles gut."
Und damit beginnt die vorsichtig und vor allem leise, den Raum wieder zu verlassen und die Treppe nach oben zu schleichen. Den Werkzeugbeutel hält sie dabei mit einem Arm hinter sich, um dem nächsten der ihr folgt den Abstand zu zeigen, den er oder sie einzuhalten hat, um nicht in sie hinein zu laufen.
Auf halben Weg nach oben bleibt sie stehen und lauscht.

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Beitrag von Black Feather » 02.08.2017 22:44

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Andreya - In Richtung EG

Die Streunerin horcht und kann den älteren Soldaten hören, wie er Selbstgespräche führt. Es geht um etwas auf dem Dorfplatz, was ihm offenbar etwas aranisch vorkommt.

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Beitrag von Cherrie » 03.08.2017 09:07

Zuerst versucht sie zu lauschen, was genau der Soldat da vor sich hinmurmelt, dann schleicht sie die Treppe wieder nach unten.
"Geron", flüstert sie dem jungen Mann zu, "der ältere Soldat ist oben in der Eingangshalle. Du kennst ihn länger und besser, wie wird er reagieren? Auf welcher Seite steht er? Können wir ihn für uns gewinnen oder hält er zum Junker?"

Im Zweifel kriegt er halt einen harten Schlag auf den Hinterkopf, verdient haben wird er es schon.

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Beitrag von Black Feather » 03.08.2017 14:23

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Andreya KG-EG

Ohne lange nachzudenken antwortet Geron. "Er steht voll und ganz hinter dem Junker. Er steht so viel ich mitbekommen habe schon seit sehr langer Zeit unter seinem Dienst. Außerdem ist er gewieft und lässt sich nicht so leicht übertölpeln, wenn er einen nassen Hund gerochen hat."

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Beitrag von Cherrie » 03.08.2017 23:16

"Ist gut. Ich versuche ihn abzulenken und aus der Eingangshalle zu verjagen, ich habe da eine Idee. Falls das scheitert, knüppel ich ihn nieder. Und wenn das auch scheitert, dann rennt ihr einfach an uns vorbei gen Ausgang." Und an den Alchemisten gewandt: "Deine Cousine wird folgen, keine Bange."

Leise bewegt sie sich wieder nach oben, bis sie am Ende der Treppe angelangt ist. Alle Ausrüstung hat sie bei Geron gelassen, sie ist nun komplett unsichtbar. Ein paar Schritt versucht sie seitlich von der Treppe wegzukommen, um den Wächter nicht direkt dorthin zu locken, sollte ihr Plan schiefgehen. Dann hält sie sich eine Hand vor den Mund und flüstert halblaut in die Halle:

"Sag Tjimo, ist er das? Der Mann, der uns dem Tod übergab? töten wir ihn..."
"... Ja, Comwynn, er ist es... töten wir ihn... "
"... Töten wir ihn..."

Ja, sie simuliert die beiden Kinder, die durch die Experimente bzw. ursprünglich ja die Tollwut gestorben sind. Das Flüstern in unterschiedlichen Tonlagen, für jedes Kind eine, sollte den Effekt verstärken, dass sich hier zwei Geister unterhalten. Dabei dreht sie noch den Kopf je nach Kind nach rechts oder links, um den Hall im Raum aus einer leicht anderen Richtung kommen zu lassen.

Dann nimmt sie eine Fackel aus einem der Halter und schleudert sie ohne Ansatz gen Wächter. Es geht weder darum ihn zu treffen noch ihn zu verletzten, eher der fliegende Gegenstand, der ´wie von Geisterhand´ durch den Raum zischt, soll die Wirkung erzielen. Wenn sie die Zeit bekommt, folgt aus einer anderen Richtung ein Stuhl und aus einer wieder anderen Ecke des Raumes weitere Gegenstände, manchmal von ihrem möglichst ätherischen Gemurmel der Geister unterbrochen:
"... Es ist so kalt hier... holen wir ihn in die Kälte..."
"... Wir werden frei sein... erlöst durch seinen Tod..."

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Beitrag von Assaltaro » 04.08.2017 09:14

Dachgeschoss

Unter großer Anstrengung schaffen die beidne es die Tür aufzureißen und Liasanya geht danach als erstes zu ihr ins Zimmer. "Ja ich bin Magierin, daher die Unsichtbarkeit. Haltet still." Liasanya konzentriert sich kurz und spricht dann die Formel des Visibili. "Eure Kleider müsst ihr ausziehen. Und dann lauft, der Zauber wird nicht lange halten" Schwar atmend wartet Liasanya noch bis die Frau sich auszieht und hört, wie sie aus dem Zimmer läuft. Dann rennt sie hinterher, auf dem schnellsten Weg aus der Burg und dem Dorf
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Beitrag von Black Feather » 04.08.2017 22:38

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Liasanya - DG

Gerade, als Liasanya Nalia hinterherläuft, kommt von unten ein Kopf von der Leiter. Diese schaut sich blitzschnell um und verschwindet dann wieder nach unten. Auf dem äußeren Steg am 1. OG hört sie knapp hinter sich eine Tür aufschlagen und eine Person herauslaufen. Die Base des Alchimisten macht die Türe neben dem Donnerbalken auf.

Andreya - EG

Als Andreya ins Erdgeschoss in die Schreibstube kommt und anfängt die Stimmen zu imitieren, steht der Soldat auf und zieht seine Waffe.
"Der Junker hat den Befehl gegeben, rächt euch an ihn. Und wenn ihr etwas von ihm oder von mir wollt dann kommt her spürt was ein Kampf für einen bereit hält. " Er spricht laut und Andreya meint, dass der Mut eher eine aufbäumende Abwehr gegen die Angst ist. Als sie in eine Fackel, die nähe der Treppe hängt von der Wand nimmt und wirft, nimmt er schnell sein Schild, dass er an dem Tisch in der Mitte des Raums stehen hat und wendet sich in Richtung der Flugbahn der Fackel.

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Beitrag von Assaltaro » 05.08.2017 13:16

Dachgeschoss

Liasanya rennt schnell nach draußen. Als sie die Tür hinter sich hört, dreht sie sich kurz um und sucht nach einem Ort an dem die Person nicht in sie hineinlaufen würde. Findet sie hier keinen macht sie sich eilig daran der Base des Alchimisten zu folgen.
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Beitrag von Black Feather » 05.08.2017 20:35

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Andreya - EG

Beim Herumhuschen um den Wachmann zu verängstigen, übersieht Andreya auf dem Boden ausgestreute Erbsen, welche sie dank ihrer Körperbeherrschung nicht zum Hinfallen bringt.

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Beitrag von Cherrie » 06.08.2017 12:45

Erbsen? Was zum...?
Zum Glück schafft sie es ohne Aufschrei die Balance zu halten und fängt sich an einem Tisch ab.
War das ein Trick von ihm? Sollte ich stolpern? Aber wie konnte er das wissen, das mit mir?
Eigentlich gar nicht. Hätte er gewusst, dass ich im Keller bin, wäre er wohl doch direkt nach unten gestapft. Oder hätte Verstärkung gerufen. Und ich habe ihn auch nicht eben erst die Erbsen werfen gesehen, bei der Menge geht das kaum unauffällig. Wem galten die Erbsen sonst? Dem Junker?
Nein, das ist sein Brötchengeber und er loyal zu ihm. Dem Alchemisten? Aber warum? Oder liegen sie wirklich aus purem Zufall hier?


Andreya versucht zu erkennen, ob der Soldat der Erbsen bewusst ist, ob er nach unten schaut um ihnen auszuweichen oder einen ´schleifenden Gang´ nutzt um sich fortzubewegen. Falls nein, so kann die die kleinen Kugeln vielleicht auch gegen ihn verwenden. Er müsste nur so richtig, kräftig auf ihnen ausrutschen. Und möglichst noch den Kopf anschlagen.

Kurzzeitig wird ihr Griff um die Tischplatte fester. Dann hebt sie ihn an ihrer Seite an und stürmt, die Beine in ihre Richtung, die Platte gegen den Soldaten haltend vor, ihn wie einen riesigen Schild führend um ihn zu rammen. Dabei konzentriert sie sich auf ihr Gleichgewicht, falls erneut Erbsen unter ihre nackten Sohlen geraten. Aber nun ist sie vorbereitet!

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Beitrag von Black Feather » 06.08.2017 20:39

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Liasanya - DG

Der Junker folgt den Weg in die Burg, während die Magierin nach vorne Ausweicht.

Andreya - EG

Im Vorraum zum Keller macht der Soldat einen leichten Schritt seitwärts und schlägt mit seiner Waffe mit voller Wucht gegen den Tisch, damit er von diesem nicht getroffen wird. Von oben über das Treppenhaus kommt die Gestalt des Junkers. "Elbrecht, komm sofort mit nach oben, etwas stimmt nicht. Draußen sind zwei der Nervensägen und machen einen Auflauf, die andere die Dritte habe ich nicht darunter gesehen. Auch die andere Frau ist nicht in Sicht und die Gefangene ist irgendwie geflohen. Außerdem habe ich Schritte und Schnaufen gehört, aber niemanden gesehen, ich glaube etwas spukt hier." Der Soldat, der nun allmählich den Mut verliert meint. [color]"Hier stimmt auch was nicht. Eine Fackel flog durch die Luft und der Tisch kam auf mich zugerast."[/color] Elbrecht folgt schleunigst dem Herr von Sturzenstein die Treppen nach oben.

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Beitrag von Cherrie » 06.08.2017 21:21

Uff...
Gerade noch unterdrückt sie einen Lautausstoß, als der Soldat in einer fließenden Bewegung ihrem Tisch-Schild ausweicht und die Vorwärtsbewegung mit einem harten Schlag seines Schwertes stoppt. Sie lässt den Tisch los, der noch einen Schritt weiter trudelt und dann sehr schnell der Erdanziehungskraft folgt, während sie einen, zwei Schritte nach hinten macht um erneut Abstand zwischen sich zu bringen. Dieser Mann war definitiv zu geschickt mit seiner Waffe, das wurde ihr schlagartig klar.

Doch Phex ist mit ihr. Der Junker erscheint und ruft den Mann nach oben. Es spukt oben als auch, dann muss Liasanya Erfolg gehabt haben! Das war der gute Teil. Doch nun sind die beiden alleine dort oben und ihnen nachzusetzen wäre wohl reiner Selbstmord.
Der Mob! Das ganze Dorf muss nun helfen!

Rasch rennt sie wieder die Treppe nach unten, sobald die beiden Männer nach oben hin verschwunden sind.
"Schnell, wir müssen nun heraus aus der Burg, der Weg ist frei. Der Junker ist mit seinem Soldaten nach oben gegangen, dort sind noch meine Freundin und Deine Base. Aber alleine schaffen wir das nicht, erst recht nicht nackt und ohne Waffen. Wir brauchen das Dorf. Wir treten vor die ganze Bevölkerung und dann stürmen wir mit ihrer Hilfe die Burg. Mit dem Schmied, dem Jäger und unseren Waffen sollten wir eine gute Chance haben, sie zu überrennen. Wenn sie sich dann nicht gleich ergeben."

Assaltaro
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Beitrag von Assaltaro » 06.08.2017 22:08

Dachgeschoss

Schnell rennt sie dann den Weg zurück den sie gekommen war. Ihr einziger Gedanke war raus aus der Burg, bevor der Zauber aufhört zu wirken. Auf die Base kann sie dabei nun eh nicht mehr achten, und so sucht sie zielstrebig nach dem Ausgang.
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