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Drakensang

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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WeZwanzig
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Drakensang

Beitrag von WeZwanzig » 18.09.2016 16:04

Gut drei Wochen ist es her, das Junker Matthis vom Berg folgenden Brief erhielt.
Sei mir gegrüßt,
dunkle Zeiten sind es, in denen ich mich an Dich wende. Viel ist in den letzten Jahren geschehen.
Ich habe mich in Dinge verstrickt, die kaum mehr zu entwirren sind. Um dies zu bewerkstelligen, brauche ich dringend jemand von außerhalb, ein unbekanntes Gesicht.
Mein Haus befindet sich am Praiosplatz in Ferdok gegenüber dem Tempel. Ich weiß, ich kann auf Deine Hilfe zählen.
Möge Aves Dich auf Deinem Weg geleiten.
Dein alter Freund Ardo.

PS: Sollte ich nicht anwesend sein, wird mein Hausverwalter Dir sagen können, wo Du mich finden kannst
Burggraf Ardo vom Eberstamm war ein alter Freund des Junkers. Ihre Familien standen sich stets nahe und so kam es, dass Ardo Matthis stets wie einen geliebten Neffen behandelte. Sie haben schon so manches zusammen erlebt und Ardo war für Matthis stets ein guter Mentor. Für Matthis war es da natürlich eine Ehrensache dem Brief Ardos Folge zu leisten. Da seine Schwester erst kürzlich geheiratet hatte befanden sich auch viele Verwandte auf seiner Burg bei Geyersruh. So kam es, dass er zusammen mit seiner Schwagerin Taschira ash-Shaya ay Dur, seiner Leibmagierin Alena Mandara von Glückshaus, seinem Cousin Ferdinand Reto von Berningen, seinem Diener Firutin Dragendorn und seinem zwergischen Sappeur Walrosch, Sohn des Balroschin aufbrach, um Ardo beizustehen. Leider konnte er nicht die direkte Route nach Ferdok nehmen, immerhin musste er ja noch hier und da Verwandte besuchen, wenn er denn schon in der Gegend ist, doch nun waren sie endlich in der Nähe der Hafenstadt am Großen Fluss.

Es ist gerade früher Nachmittag, als ihr das kleine Dörfchen Avestreu erreicht, das eine knappe Tagesreise südöstlich von Ferdok liegt. Dörfchen wäre dabei aber fast zu viel gesagt, besteht es doch aus kaum mehr als zwei Bauernhöfen und einem kleinen Wirtshaus. Ein kleiner Schrein, dem Wandergott Aves geweiht und ein altes Zollhaus runden das Dörfchen ab. Schon als ihr euch Avestreu nährt seht ihr, dass für so eine kleine Siedlung ungewöhnlich viel los zu seien scheint. Ein ganzes Gauklerlager hat sich in der Nähe aufgebaut, es stehen Zelte herum und mehr Menschen sind zu sehen, als es die wenigen Häuser vermuten lassen würden. Ihr nährt euch der Brücke, die über die Rakula führt, deren Seitenarm das Dorf umfließt, als sich auf der anderen Seite der Brücke ein älterer Mann mit langsam ergrauendem Bart in den Weg stellt. Er trägt ein Kettenhemd und darüber einen Wappenrock, der das Wappen Ferdoks trägt. „Seid gegrüßt, euer Wohlgeboren!“, spricht er euch an. „Ich bin Feldwebel Erland, mit wem habe ich das Vergnügen?“ frägt er geschäftsmäßig.
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shanna
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Re: Drakensang

Beitrag von shanna » 18.09.2016 16:45

Nach den ganzen Feierlichkeiten anläßlich der Hochzeit ihrer Schwester, genießt es Tashira wieder draußen und auf Reisen zu sein. Wenn auch dieses Mal nicht allein, aber an die viele Gesellschaft wird sie sich schon auch noch gewöhnen, da ist sie sich sicher. Das schöne Wetter tut ein Übriges dazu, dass sie gute Laune hat, ist doch ihr Schwager augenscheinlich nett und eine Collega ist auch noch mit auf Reisen - die magietheoretischen Dispute sind zumindest interessant. Als die Gruppe die Brücke an der Rakula erreicht, schaut sich Tashira neugierig um - so viel Betrieb hier in der Wildnis hätte sie jetzt nicht erwartet, aber höflich läßt sie ihrem Schwager den Vortritt, denn parlieren mit den Wachen ist nicht gerade ihre Stärke.

Eisenhans
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Re: Drakensang

Beitrag von Eisenhans » 18.09.2016 19:16

Firutin genießt die Reise ungemein: er sieht die große weite Welt. So ganz so exotisch ist der Kosch jetzt noch nicht im Vergleich zu Garetien aber spannend war die Reise hierher auf jeden Fall: Obwohl er im Schwarzen Eber eine Menge gesehen hatte, war er noch nie außerhalb der Goldenen Aue unterwegs gewesen und die Reichsstrasse war auch schon ein Erlebnis. Die Arbeit waren Dinge die er kennt: kochen, mit den Kaufleuten und Wirten verhandeln, die Pferde versorgen. Dazu hatte es in den meisten Gasthäusern auch hübsche Maegde gegeben!

Dazu kam noch die Reisegruppe: sein Dienstherr war ein Junker fast aus den Tulamidenlanden, ein gestandener Kriegsmann aus einem der bekanntesten Geschlechtern des Reiches. Er hatte ihm einen guten Verdienst angeboten und war für jemandem vom Stand recht zugänglich. Noch dazu hatte er ihm bei einigen abendlichen Waffenübungen einige gute Kniffe mit Beil und Schild gezeigt. Noch spannender waren die beiden gelehrten Damen, echte Magierinnen: hier war er zwar etwas skeptisch, konnte aber seine Neugier zur echten Magie kaum im Zaum halten.

"Ah, diese Leute gibt es also auch hier. Wie der dicke Weibel am Puniner Tor. Halt sich für wichtig, aber so viel zu sagen hat er nicht. Will wahrscheinlich nur den Zoll und seinen Anteil kassieren." denkt er sich als er den Feldwebel Erland sieht."Allerdings wird der hohe Herr sicher nicht die Kontrolle umgehen wollen wie wir das am Puniner Tor immer gemacht haben. Mal schauen was das wird. Vielleicht sollte jemand den hohen Herren entsprechend ankundigen, damit es keine Missverständnisse gibt"

LordPaladin
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Re: Drakensang

Beitrag von LordPaladin » 18.09.2016 20:03

Matthis scheint nach außen hin gut gelant und völlig gelassen zu sein. Nachdem er sein Pferd seiner Schwägerin angeboten hatte - diese aber abgelehnt hatte - geht auch er derzeit neben seinem riesigen Hengst, der auf den Namen Virago hört. Dieser schnaubt mehrmals, als er angehalten wird. Matthis tätschelt ihn am Hals, was dem Pferd zu gefallen scheint, da es dem Ritter mit dem Kopf einen kleinen Stups gibt, worauf dieser "ho, das lässt du aber besser gleich bleiben", antwortet. Virago war noch recht jung und von feurigem Temperament. "Seid gegrüßt Weibel, ich bin Matthis vom Berg und begehre Durchlass." Na heute sind wir aber gut drauf, geht es ihm durch den Kopf. Wie bist du eigentlich Weibel geworden, wenn du die Wappen nicht auseinanderhalten kannst - und erzähl mir ja nicht, du kennst das Wappen derer vom Berg nicht.

Die Reise hatte ihm gute Laune eingebracht. Endlich konnte er einfach mal entspannen und hatte keine höfischen Verpflichtungen und Termine. Gut, die Familienbesuche waren auch irgendwie anstrengend, aber wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, sie zu besuchen. Zu schade, dass er so bald nach der Hochzeit schon wieder von seiner Frau Abscheid nehmen musste und was noch viel schlimmer war, dass ihn die gesamte Verwandtschaft über sie ausgefragt hatte. Ne, für das ganze Getratsche am Hof hatte er ohnehin nicht viel übrig. Das war anstrengender als zwei Stunden Wachdienst an der Akademie oder dem Dauerlauf im Kettenhemd.

Sei er vor einiger Zeit aufgebrochen ist, geht ihm ständig die Frage im Kopf herum, warum Ardo ihm wohl diesen Brief geschickt hat. Er hatte sich während der Reise schon so oft den Kopf darüber zerbrochen, aber eine Antwort hatte er noch nicht gefunden.

"Für dies Dorf ist viel los. Gilt es was zu feiern?" Gelassen blickt er dem Weibel in die Augen. Ich hoffe mal, dass noch ein paar Zimmer frei sind. Nach der langen Reise hätte ich nichts gegen ein ordentliches Bett einzuwenden.

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WeZwanzig
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Re: Drakensang

Beitrag von WeZwanzig » 18.09.2016 21:10

"Ich wünschte, ich könnte dies bejahen, aber leider ist dem nicht so. Nein, der Grund für diesen Auflauf ist ein trauriger. Auf Geheiß von Graf Growin ist Ferdok nämlich zur Zeit abgeriegelt. Niemand, der nicht von tadellosem Leumund ist oder einen gräflichen Passierschein besitzt, darf die Stadt betreten, dafür sorgt Nandor, der Zöllner, schon. Jetzt sitzen all diese Menschen hier fest und warten darauf, das der Weg endlich frei gegeben wird.", erklärt der Feldwebel. "Die Verstärkung, die ich vor Tagen gefordert habe ist bisher auch nicht aufgetaucht. 'Anderweitig gebunden' hieß es. Pah! Die Strauchdiebe schlitzen unschuldigen Bürgern die Kehlen auf, und meinen Trupp belässt man gnadenlos unterbesetzt. Würde nur zu gerne wissen, was da in der Stadt vorgeht, das von solcher Wichtigkeit wäre. Ich meine das geht doch nicht. Da ruft der Graf erst zu einem Fest auf, zur Einweihung des neuen Hesinde-Tempels, und dann sperrt er die Stadt einfach ab. Hoffe die Lösen die Probleme die sie da haben bald..." man merkt ihm an, dass er über die Geschehnisse sichtlich verärgert ist. "Naja, was kann ich euch nun raten, euer Wohlgeboren? Redet mit dem Zöllner, mit etwas Glück, kann er euch einen Passierschein ausstellen. Aber versprechen kann ich nichts. Ansonsten empfehle ich euch euch erstmal im 'Scharfen Schwert' einzuquartieren. Das beste Gasthaus des Dorfes" Bei seinem letzten Satz zieht er die Mundwinkel leicht nach oben.
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Re: Drakensang

Beitrag von Na'rat » 18.09.2016 22:51

"Das mit dem Leumund sollte ja kein Problem sein. Eigentlich." Meint die Magierin mit Blick zur Verwandschaft des Herren und ihrer Standesgenossin, lenkt ihr Pferd voran.

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Re: Drakensang

Beitrag von Nicolo Bosvani » 19.09.2016 15:46

Ihr sagt es, eigentlich. Walrosch schaut zu der Magierin auf. Sollte sich die Geschichte von meinem defekten Prototypen schon bis hierhin herumgesprochen haben, sehe ich allerdings für uns schwarz. So einen Grünschnabel und sich selbst überschätzenden Jungspund wie mich, will der alte Growin sicher nicht um sich haben. Jungspund klingt für menschliche Ohren natürlich etwas merkwürdig, immerhin hat der Zwerg schon über 70 Sommer gesehen. Aber da muss man wohl andere Maßstäbe anlegen. Auch ist nicht ganz klar, ob Walrosch nur scherzt oder seine Aussagen ernst meint. Womöglich eine Mischung aus beidem.

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Re: Drakensang

Beitrag von LordPaladin » 19.09.2016 17:51

"Nun, dann hoffen wir, dass sich die Kunde genauso schnell ausbreitet, wie eure Beine lang sind. Dann haben wir vieleicht ein wenig Vorsprung", lacht Matthis. Wieso sollte sich so etwas bis hierhin durchsprechen. Walrosch hat wohl immer noch sehr damit zu kämpfen.

Dann wendet er sich an den Weibel, inzwischen doch ein wenig genervt von der Weiterreichung. "Wo ist denn dieser Zöllner zu finden?" Hoffentlich hat der mehr Ahnung.

Dann winkt er Firutin zu sich und flüstert ihm zu: "Findet eine Unterkunft für uns, aber schaut genau hin. Würde mich nicht wundern, wenn der ein oder andere die Situation für sich zu nutzen sucht."

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Re: Drakensang

Beitrag von WeZwanzig » 19.09.2016 18:16

"Um zu Nandor zu kommen müsst ihr einfach dem Weg folgen, bis ihr das neue Zollhaus erreicht. Durchs Dorf, über die Brücke und dann einfach zwischen den Felder der Bauern hindurch. Könnt es gar nicht verfehlen. Einen schönen Tag wünsche ich euch noch!" Mit diesen Worten gibt Erland den Weg frei, und ihr könnt Avestreu betreten.
Avestreu.jpg
1) Alter Zollturm (aktueller Aufenthaltsort)
2) Lager der Gaukler
3) Aves-Schrein
4) Hof der Ackerbolds
5) Hof der Rübenfein
6) Gasthaus "Scharfes Schwert"
7) Neues Zollhaus.
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Eisenhans
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Re: Drakensang

Beitrag von Eisenhans » 19.09.2016 19:47

Firutin tippt sich mit der Hand an die Mütze. "Wird gemacht Euer Hochgeboren. Ich werde mal das Scharfe Schwert anschauen und höre mich dort auch mal um. Soll ich Euer Pferd schon mitnehmen und dort unterstellen?"

Als Matthis ihn zur Vorsicht erwähnt, lächelt er wissend. "Das ist schon richtig und der Chef kann sich wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte der Arten vorstellen wie man über den Tische gezogen wird in einem Gasthaus." denkt er sich.

Er macht sich wohlgemut auf dem Weg in Richtung des Gasthauses. Während er sein Maultier und eventuell das Reitpferd des Chefs am Zügel führt, betrachtet er sich neugierig und recht genau das Dorf und die Leute an denen er vorbeikommt.

Als er am Lager der Gaukler vorbeikommt ist er gleich interessiert. Mit Gauklern ist er immer gut zurecht gekommen: freundliche, lustige Leute die auch immer gerne getrunken haben. "Da muss ich nachher auf jeden Fall einmal vorbeischauen. Gauklerinnen sind auch schon immer was Feines gewesen" senkte er sich.

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Re: Drakensang

Beitrag von Na'rat » 19.09.2016 20:22

"Ah! Meister Walrosch, dann sollten wir ohnehin besser Stillschweigen über diesen Vorfall waren." Meint Alena in genau dem selben Tonfall wie der Zwerg.

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Re: Drakensang

Beitrag von Nicolo Bosvani » 19.09.2016 21:46

Ausgerechnet eine Drachenkraftnutzerin versteht mich, dass ich das noch erleben darf, kontert Walrosch und scheint eine Art Grinsen aufgesetzt zu haben. Zumindest verzieht er das Gesicht, denn seine Zähne blitzen zwischen seinem Bart hervor. Und auch seine Wortwahl lässt hoffen. Vor einiger Zeit hätte er sicher noch gesagt "dass ich das erleben muss" und weitaus grimmiger dreingeschaut. Wobei es natürlich mitunter schwer ist, seine genauen Gesichtszüge unter Bart und Kohlepaste zu erkennen.

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Re: Drakensang

Beitrag von shanna » 20.09.2016 11:18

"Nun denn also zum Gasthaus.", repetiert Tashira. Als sie an dem Gauklerlager vorbei reitet, läßt sie ihren Blick über die bunten Zelte schweifen. Das sollte ich mir bei nächster Gelegenheit einmal näher ansehen. Wird bestimmt lustig. Ein Seitenblick geht dabei zu Matthis, "Sag Schwager, willst Du gleich zum Zöllner reiten?"

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Re: Drakensang

Beitrag von LordPaladin » 21.09.2016 17:04

"Das ist meine Absicht", erwiedert Matthis. "Falls ihr eine Pause braucht, können wir auch eine Rast einlegen, aber ich möchte dieses lästige Geschäft erledigt wissen. Wenn ihr es wünscht, könnt ihr hier auf mich warten." Matthis stellt seinen linken Fuß in den Steigbügel und mit einem kräftigen Schwung sitzt er im Sattel von Virago, während er noch kurz auf die Antwort seiner Schwägerin wartet.

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Re: Drakensang

Beitrag von shanna » 21.09.2016 17:19

"Also, wenn Du nichts dagegen hast, würde ich gerne mitkommen. Die Zimmer können ja auch die Bediensteten besorgen." meint Tashira und man merkt ihr die Neugier schon etwas an.

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Re: Drakensang

Beitrag von Nicolo Bosvani » 21.09.2016 18:41

Ich werde auch direkt zum Gasthaus gehen. Ich muss doch mal testen, wie gut das Bier in diesem kleinen Kaff hier ist, gibt Walrosch brummig seine Planungen kund.

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Re: Drakensang

Beitrag von WeZwanzig » 21.09.2016 20:37

Ihr überquert die Brücke, und folgt dem Weg, Gaukler, Händler und Höfe hinter euch lassend. Beim Gasthaus trennen sich Firutin und Walrosch von den anderen und betreten das hiesige Gasthaus. Der Weg führt nach einer weiteren kleinen Brücke zwischen einigen Feldern durch, auf denen Getreide wächst und die Landschaft in ein sonniges Gelb hüllt. Nach wenigen Minuten erreicht ihr das neue Zollhaus, einen einfachen Steinbau neben einer Brücke, auf der eine finster dreinblickende Wache den Weg versperrt. Vor dem Zollhaus wurde ein Tisch aufgestellt, hinter dem ein Mann mittleren Alters sitzt. Ein voluminöser, roter Bart verbirgt die untere Hälfte seines Gesichtes, der Kopf hingegen ist kahl. Vor ihm steht eine Reihe von Bittstellern, Händler wie ihr vermutet. Der Vorderste, ein Mann mit einer großer Kiepe auf dem Rücken, beschwert sich gerade über Verluste, die er durch das Warten erleiden würde. "Tut mir leid, Herr....(er schaut kurz auf das Blatt vor ihm)....Bento, aber ohne zwei direkte Fürsprecher, kann ich ihnen leider keinen Passierschein ausstellen. Gräflicher Erlass. Bitte, gedulden sie sich noch ein bisschen, ich bin mir sicher, dass die Stadt in wenigen Tagen wieder allen offen stehen wird." Der angesprochene Händler verlässt mit gesenktem Kopf den Tisch. Der Zöllner erblickt euch, und winkt euch gleich darauf zu sich, vorbei an der Schlange an Bittstellern. "Rondra zum Gruße, euer Wohlgeboren. Was kann ich für euch tun?"

Im "Scharfen Schwer"
Firutin und Walrosch betreten den gut gefüllten Schankraum. Die meisten Tische sind besetzt, das Gasthaus ist offensichtlich nicht auf so viel Besuch ausgerichtet. Händler, Zwerge, Söldner, Herumtreiber, Gaukler, alles mögliche hat sich im Schankraum versammelt. Sogar zwei Jugendliche in grünen Magierroben, Zwillinge wie ihr erkennt, und einen Geweihten der Pereine könnt ihr unter den Gästen entdecken. Die Stimmung ist ausgelassen, es werden Lieder gesungen. Ihr kämpft euch zum Tresen durch, wo sich der Wirt gerade mit einem Mann unterhält, der selbst im Gasthaus sein Kettenhemd und seinen Flügelhelm trägt. Der gerüstete erzählt wohl gerade von einer seiner vielen Heldentaten, da erblickt euch der Wirt und kehrt dem Krieger erleichtert den Rücken zu. "Seid willkommen im 'Scharfen Schwert', dem besten Gasthaus in ganz Avestreu. Was kann ich für euch tun?"
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Eisenhans
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Re: Drakensang

Beitrag von Eisenhans » 22.09.2016 11:44

Im Scharfen Schwert

Firutin ist eindeutig in seinem Element als er in den Schankraum tritt. Er blickt sich im Raum um und lässt die Stimmung auf sich einwirken.

"Seid gegrüßt Herr Wirt! Ein schönes Gasthaus habt ihr hier und die Geschäfte scheinen ja zu brummen! Firutin Dragendorn aus Gareth. Ich bin unterwegs im Gefolge seiner Wohlgeboren, des edlen Matthis vom Berg. Wir sind auf dem Weg nach Ferdok aber hier aufgehalten worden und brauchen Unterbringung und Bewirtung für den hohen Herren, zwei edle Damen, den Herren Zwerg und mich!" antwortet er dem Wirt.

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Re: Drakensang

Beitrag von LordPaladin » 22.09.2016 17:09

Matthis lenkt sein Pferd zu dem Zöllner und zügelt es dort. Entspannt setzt er sich in den Sattel. "Seid gegrüßt. Ist das nicht offensichtlich? Ich bin Matthis vom Berg und begehre Durchlass für mich und mein Gefolge. Vielleicht könnt ihr mich ja auch in Kenntnis setzen, was hier überhaupt los ist."

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Re: Drakensang

Beitrag von shanna » 22.09.2016 17:11

Zöllner
Tashira hält ihr Pferd leicht hinter Matthis' und betrachtet die lange Warteschlange sowie den Zöllner sehr interessiert.

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Re: Drakensang

Beitrag von WeZwanzig » 22.09.2016 18:30

Beim Zollhaus
Nandor betrachtet euch und eure Wappen etwas genauer und meint daraufhin: "Aber natürlich. Kommt kurz mit mir rein, dann stelle ich Euch einen Passierschein aus. Bien, übernimmst du schon mal die nächsten Bittsteller" frägt er noch an einen der Gardisten gewandt. Nachdem dieser Nandors Position übernommen hat führt er euch in eine kleine Schreibstube im Zollhaus, die von außen nicht einsehbar ist. Er fängt an den Passierschein zu schreiben, frägt dabei noch nach einigen Details wie z.B. dem aktuellen Wohnsitz, dem Grund des Besuches oder der Größe des Gefolges. Nebenbei erklärt er euch die aktuelle Situation. "Ich hoffe Ihr habt euch das gut überlegt. Meiner einer ist ganz froh zur Zeit nicht in Ferdok zu weilen. Ihr müsst wissen, dort geht zur Zeit ein Mörder um. Darum auch die Absperrung und die verschärften Kontrollen. Das mal einer den anderen im Streit erschlägt, dass würde uns keine Sorgen bereiten. Aber hier scheint jemand wahllos Menschen zu töten. Die Stadtgarde konnte keinen Zusammenhang zwischen den Opfern finden. Und dann auch noch wie sie ausgeweidet wurden. Als der erste gefunden wurde, war ich grad in Ferdok... Glaubt mir, so etwas wollt Ihr nicht sehen... Verfolgt mich noch bis heute in meinen Träumen. Nunja, wie auch immer, hier der Passierschein. Ich schicke heute Abend eh noch einen Bericht in die Grafenstadt, ich werde Euch darin erwähnen, dann sollte es keine Probleme geben. Es versteh sich natürlich von selbst, dass das unter uns bleibt, die einfache Bevölkerung muss ja nicht grundlos in Panik versetzt werden. Der Mörder wird eh sicher bald geschnappt werden" Solltet ihr noch weitere Fragen haben beantwortet er sie euch gewissenhaft, danach führt er euch wieder heraus und übernimmt von Bien die Schlange, die inzwischen sogar noch länger geworden ist.

Im "Scharfen Schwer"
Das Gesicht des Wirtes scheint kurz etwas Farbe zu verlieren, doch er fasst sich recht schnell wieder "Ähm ja, natürlich.... Hätte da noch ein freies Doppelzimmer... Das können die Herrschaften haben... aber das wird nicht reichen... Wenn ich im Stall... Ja, ich würde natürlich auch noch mein Zimmer räumen, dann sollte es genug angemessene Betten geben... " Murmelt er vor sich hin. "Wird ein bisschen dauern, das für die Herrschaften herzurichten, aber bis heut Abend bin ich sicher fertig!" Er wendet sich daraufhin an einen der Einheimischen in der Schankstube: "He Grantel, dei Maline ist doch schon a großes Mädl, nich wa? Glaubste sie will sich was 'zu verdienen? Könnt heut a Schankmagd g'brauchen, sonst schaff ich das heute ned alles. Kannst du sie mir mal rufen? Und frag mal dei Binga gleich mit, ob's sie's stört, wenn ich heut Nacht bei euch in der Küche penne?"
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Re: Drakensang

Beitrag von LordPaladin » 23.09.2016 15:51

Beim Zollhaus:

Matthis schweigt, während der Zöllner seine Erklärung abgibt. Sein Gesicht wird immer nachdenklicher und mag nun gar nicht mehr froh aussehen. Immerhin wäre diese lästige Kleinigkeit von Passierschein endlich geklärt. Er nickt dem Zöllner kurz zu, bleibt aber ansonsten recht stumm. So eine Scheiße. Hoffentlich ist Ardo nichts geschehen.

Als Matthis aus dem Zollhaus kommt, macht er gar keinen glücklichen Eindruck mehr. Seine Miene ist finster. Wortlos schwingt er sich wieder auf sein Pferd. "Reiten wir zurück", ist der einzige Satz, den seine Begleiter zu hören bekommen. Matthis wirkt sehr angespannt und nachdenklich.

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Re: Drakensang

Beitrag von shanna » 23.09.2016 17:34

Beim Zollhaus
Als Matthis so ernst und verschlossen wieder aus dem Zollhaus kommt, zieht Tashira, die lieber draußen gewartet hat, eine Augenbraue hoch und schaut fragend zu Alena hinüber, dann setzt sie ihr Pferd in Bewegung und reitet zu Matthis hinüber, "Was ist denn so schlimm? Haben wir den Passierschein nicht bekommen? Oder hast Du etwas aus Ferdok über Ardo erfahren?", dabei klingt ehrliche Besorgnis in ihrer Stimme durch.

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Re: Drakensang

Beitrag von LordPaladin » 24.09.2016 07:52

Beim Zollhaus:

Matthis wartet etwas ab, bis sie alleine sind. Erst jetzt antwortet er Tashira mit gedämpfter Stimme: "Den Schein habe ich. Allerdings habe ich schlechte Kunde aus Ferdok. Darüber sollten wir aber reden, wenn wir wirklich alleine sind." Scheinbar traut er der Umgebung immer noch nicht. Heute schaffen wir es nicht mehr nach Ferdok, aber wir sollten morgen mit den ersten Sonnenstrahlen aufbrechen."

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Re: Drakensang

Beitrag von shanna » 24.09.2016 11:21

Beim Zollhaus

Tashira nickt und schaut sich ihrerseits um. "Dann sollten wir wohl zum Gasthaus und uns gut ausruhen. Die Reise nach Ferdok dürfte auch nicht ganz ungefährlich sein."

Eisenhans
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Re: Drakensang

Beitrag von Eisenhans » 24.09.2016 13:16

Im "Scharfen Schwert"

"Vielen Dank Herr Wirt! Das wird meinen Herren sehr freuen. Wir sollten jetzt auch noch kurz zu Kosten sprechen, ich bin sicher ihr macht einem hohen Herren aus dem Hause vom Berg gerne einen guten Preis." sagt Firutin lächelnd während er in die längere Preisverhandlung einsteigt. Während des Feilschens schaut sich Firutin auch nach der Damenwelt im Gasthaus um. Avestreu muss ja ein paar schöne Töchter haben. Die ganze Zeit auf der Straße war wenig los und etwas schnackseln tut immer gut. denkt er sich

Als Firutin nach längerem Feilschen sich mit dem Wirt einigt empfiehlt er sich, lässt sich vom Wirt einen Humpen abfüllen und läuft zur dunklen Gestalt mit der Gugel. "Phex zum Gruß, Kamerad. Ist hier noch ein Platz frei?"

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Re: Drakensang

Beitrag von Lanzelind » 25.09.2016 19:35

Im "Scharfen Schwert"

Wie aus dem Nichts erklingt plötzlich hinter Firutin eine ihm wohl bekannte Stimme "Ganz nett hier, findest du nicht auch ... und? Nehmen wir ein Zimmer zusammen ... ?" Irgendwie hatte der Blondschopf die unschöne Eigenheit, sich hin und wieder nahezu lautlos an einen heran zu schleichen - und Firutin kann sich nicht ganz sicher sein - aber irgendwie kommt es ihm fast so vor, als bereite es Ferdinand eine diebische Freude, die Leute zu erschrecken. Sollte Firutin sich umdrehen, kann er auch jetzt in das breit grinsende Gesicht des jungen Adligen sehen. "Wobei ich es ja verstehen könnte, wenn du eine unserer entzückenden Begleiterinnen meiner Wenigkeit vorziehst. Ich wäre zwar schon ein wenig gekränkt, aber verstehen könnte ich es ... und wenn ich es so recht bedenke, würde ich mein Zimmer wohl auch lieber mit einer der Damen teilen als mit dir, nichts für ungut. Auch wenn Fräulein von Glückshaus so etwas an sich hat, dass man sich andauernd schuldig fühlt .. obwohl man gar nichts getan hat. Geht dir das auch so?" plaudert er fröhlich drauf los, blickt dann zu dem Menschen unter der Kapuze: "Ich störe doch nicht etwa?."

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Re: Drakensang

Beitrag von Eisenhans » 25.09.2016 22:56

"Hmmm, da muss ich kurz überlegen Wohlgeboren." lacht Firutin als Ferdinand ihn anspricht wobei er erstaunlich ruhig reagiert, dafür dass er eigentlich erschreckt hätte sein sollen. Da schleicht einer gerne. Aber warum zeigt er es mir denkt sich Firutin "Trinkt ihr ein Bier mit mir? Hier aus Kosch soll es ja ursprünglich herkommen und ich wollte schon immer die Gebräue der Region kosten! Das Zimmer teilen könne wir danach überlegen, obwohl ich jetzt eher gedacht hätte im Heu zu schlafen! Fräulein von Glückshaus ist in der Tat etwas besonderes..." Firutin kommt bei dem Gedanken offensichtlich leicht ins schwärmen "...aber die gelehrte Dame scheint doch sehr brav zu sein. Aber bekanntlich sind die stillsten Wasser ja meisten die tiefsten und Magier sollten ja auch besondere Kräfte habe." meint er nachdenklich.

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Re: Drakensang

Beitrag von Nicolo Bosvani » 26.09.2016 20:22

Im scharfen Schwert

Die besten Biere kommen aus dem Kosch!, bekräftigt auch Walrosch. Wobei natürlich nichts über echtes Zwergenbock geht. Wo wir gerade beim Thema sind: Was könnt Ihr anbieten, Herr Wirt? Und wenn Ihr Mangel an Schlafplätzen habt, dann gebt mir ein paar alte Bretter und ich baue mir meinen Unterschlupf selbst! Und was die Glückshäuserin angeht, sie macht für eine Drachenkraftnutzerin einen vernünftigen Eindruck. Und schuldig fühlt ihr euch, weil sie ständig in anderer Leute Gedanken guckt. In meinen Zwergendickschädel kommt sie natürlich nicht rein, aber bei euch da oben ist nicht nur die Luft dünn, sondern auch die Schädeldecke. Nicht wahr? Wo bleibt jetzt das Bier?

Lanzelind
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Re: Drakensang

Beitrag von Lanzelind » 26.09.2016 20:31

Im scharfen Schwert

"Im Heu ...wie romantisch...aber zu einem guten Bier sage ich ganz sicher nicht nein." Als die Sprache auf Alena kommt, grinst er vielsagend "Da sprichst du wahre Worte, mein lieber Firutin" meint er dazu nur und lässt die Worte mal so im Raum stehen. Dann blickt er zu Walrosch, runzelt die Stirn kurz und grinst dann anzüglich "Also, wenn sie meine Gedanken wirklich gelesen hätte ...

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