Drakensang

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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 18.07.2017 19:29

Gasthof Ferdoker Hof

"Nein, ich sprach davon, dass zumindest eine Person sich eines gildenmagischen Zaubers bedient hat. Dies macht diese Person nicht zu einem Gildenmagier oder einer Gildenmagierin, auch wenn die Vermutung natürlich nahe liegt. Was die thaumarturgische Kompetenz dieser Person angeht, um diese einschätzen zu können dafür gibt es zu wenig Anhaltspunkte. Auch halte ich einen Angriff aus dem Hinterhalt für nicht gegeben, die Stiche befinden sich in der Brust des Verstorbenen, nicht im Rücken." Schränkt Alena ein.
"Ortsfremde Magier welche in einer der Gilden organisiert sind gibt es hier überhaupt nur, beide sitzen hier am Tisch. Jemanden zu finden, der oder die ihren Stand verhehlt ist naturgemäß schwierig.
Ich rate dazu, erst einmal hier darzulegen, was die Begehung der Tatorte erbracht hat. Es ist immer noch unklar, welche Verbindung es zwischen den Opfern gab. Dass der Herr von Eberstamm einen wertvollen Edelstein sein Eigentum nannte bin ich bereit anzunehmen, hier müsste man jedoch weitere Erkundigen einholen. Dass die beiden anderen Verstorbenen sich gleichfalls im Besitz eines so wertvollen Objekts befanden möchte ich jedoch ausschließen.
Also haben vielleicht der oder die Täter diesen Edelstein am Tatort einer ihrer Opfer verloren.
Allerdings verwundert mich der so andere Modus Operandi bei dem Verbrechen an dem Herren von Eberstein. Zumindest der Imanspieler sollte auch eine körperliche Bedrohung dargestellt haben, was ein ähnliches Vorgehen wie bei dem Herrn von Eberstamm nahelegen würde. Warum hat man zwei der Opfer bestialisch zugerichtet und ein anderes nicht?

Meine nächsten Schritte werden sein, dem Prätor die bisherigen Erkenntnisse darzulegen und im Anschluss im Archiv mehr über die Almandine zu erfahren versuche."

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 18.07.2017 19:50

Gasthof Ferdoker Hof

Walrosch runzelt die Stirn. Und woher soll der Täter diese Steine haben? Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die doch im Besitz ganz unterschiedlicher Familien. Oder sollten es zumindest sein.

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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 18.07.2017 20:30

Gasthof Ferdoker Hof

"Eine sehr gute Frage, Meister Walrosch. Außer einem zeitlichen Zusammenhang, sind die Steine im Moment das einzige, was die Morde verbindet. Oder habe ich da etwas übersehen?"

Eisenhans
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Beitrag von Eisenhans » 19.07.2017 19:27

Gasthof Ferdoker Hof

Firutin nickt still als er Alenas Ausführungen folgt. "Ich denke Ihr habt recht Adepta. Es ist zwar möglich aber unwahrscheinlich dass bei einem Angriff aus dem Hinterhalt die Verletzung an der Brust wäre, die Kehle oder Nieren sind bei einem Angriff von hinten viel verwundbarer. Aber es wäre doch auch ein grosser Zufall wenn der Mörder zweimal ein solch wertvollen Edelstein verliert. Zufall kann das keiner sein. "

Hat uns nicht die alte Dame in Fuhrmannsheim auch etwas von einer Brosche erzählt die dieser Elko an Feiertagen getragen hat? fragt Firutin in Richtung Tashiras und Ranarions.

"Darf ich Euch mit zum Praetor begleiten, Adepta?" fragt Firutin als sie endet.

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Beitrag von shanna » 19.07.2017 19:43

Gasthof Ferdoker Hof

Tashira hat bisher schweigend zugehört, da es nichts zu sagen gab oder sie mit den Gedanken woanders war - wer kann das so genau sagen. "Nun ich denke, es gibt noch eine Gemeinsamkeit zumindest bei den Tatorten des alten Eelko und des Herrn vom Eberstamm - inwieweit dies auch auf den dritten Tatort zutrifft, kann ich nicht sagen ...." nachdenklich legt Tashira ihre schöne Stirn in Falten, ".... an beiden Tatorten war dieser Taschmann anzutreffen. Was sollte er bei dem alten Eelko zu suchen haben? Das kann doch auch einer der Untergebenen machen. Und doch .... der alte Eelko trug bei Feierlichkeiten öfter eine wertvoll aussehende Brosche, wurde erzählt?" Ratlos sieht Tashira die anderen an. "Ich denke, ich werde zu der Wachhauptfrau gehen. Schließlich wollte sie ja über alles informiert werden. ja, das mache ich.", sie nickt bekräftigend dazu.

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Beitrag von garulfgrimson » 19.07.2017 19:56

Gasthof Ferdoker Hof

Ranarion nickt in Firutins und Tashiras Richtung. "Ja, ihr habt recht. Sowohl die Brosche, als auch der Taschmann wurden erwähn. Und dabei fällt mir auch noch die Episode am Hafen ein, wo wir den Obergardisten wohl bei einem Gespräch gestört haben." Kurz gibt Ranarion noch einmal die Szene wieder, zu der sie dazu gekommen waren. "Tashira hat schon recht, wir sollten jetzt mit der Hauptfrau reden. Da sind doch ein paar Fragen die geklärt werden wollen, und Fakten, welche die Hauptfrau wissen sollte."

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 19.07.2017 20:43

Gasthof Ferdoker Hof

Oder der Mörder hat Ardo aus dem Hinterhalt magisch festgehalten und sich dann vor ihn gestellt, damit er ... nun ja ... sozusagen dem Tod ins Auge sehen kann. Manchen Tätern ist es wichtig, dass das Opfer weiß warum es sterben muss und wer sie umbringt, wirft Walrosch noch eine Überlegung ein.

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Beitrag von Na'rat » 19.07.2017 22:23

Gasthof Ferdoker Hof

"Dann ist die Vermutung also die, dass alle Opfer im Besitz eines der Almandine waren? Hier wäre es sicherlich interessant, einmal im Umfeld des dritten Opfers entsprechende Erkundigungen einzuziehen.
Was ja ein Hinweis auf eine entsprechende Verbindung wäre. Bleiben zwei Fragen, warum die stark abweichende Vorgehensweise bei einem der Opfer und wie haben der oder die Täter davon erfahren, dass so drei unterschiedliche Personen im Besitz des Gegenstandes sind?"
Überlegt Alena laut. "Daran schließt sich an, wenn die Almandine die Verbindung sind, warum wurden diese an den Tatorten zurückgelassen? Es scheint also um Taten aus ideellen und nicht aus materiellen Gründen zu handeln.Überhaupt, wenn zwei der Opfer so brutal vom Leben zum Tode befördert wurden, hat tatsächlich niemand etwas gehört? Und wo ist die Verbindung, wenn es denn eine gibt, zu den Vorfällen außerhalb der Stadt?" Sie schüttelt den Kopf und überprüft gewohnheitsmäßig den Sitz ihres Kopftuches.
"Die Almandine sollten, bis geklärt ist wie es sich mit diesen verhält, dem Praiostempel zur Verwahrung überlassen werden. Wenn sich die Angelegenheit geklärt hat geht der des Herrn von Eberstamm selbstverständlich an die Erbin. Der Andere sollte für gemeinnützige Zwecke gespendet werden.
Inzwischen halte ich es auch für einen Fehler, den anderen Edelstein Salina zu überlassen. Immerhin handelt es sich um ein Beweisstück, welches man jetzt näher untersuchen sollte.

Ich sehe es doch richtig, dass im Moment die Überlegung die ist, dass dieser Taschmann für den Hauptverdächtigen gehalten wird. Ein angesehener Bürger der Stadt?"
Fragt sie nach, schaut Firutin etwas befremdlich an, als ausgerechnet dieser danach fragt sie in den Praiostempel begleiten zu dürfen, nickt aber.
"Ich für meinen Teil werde, im Anschluss an meine Unterredung mit dem Prätor das Stadtarchiv aufsuchen, versuchen mehr über die ursprünglichen Eigentümer der Almandine und den Verbleib der Steine zu erfahren."

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Beitrag von Eisenhans » 19.07.2017 22:56

Gasthof Ferdoker Hof

Nach dem Gespräch mit dem Praetor mag es auch wert sein, dem Leibwächter noch einmal auf den Zahn zu fühlen. merkt Firutin an als er sich Alena anschließt.

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Beitrag von Na'rat » 20.07.2017 21:45

Auf dem Weg zum Praiostempel:

Die junge Magierin entschuldigt sich kurz, bevor es zum Tempel des Götterfürsten geht, sieht danach irgendwie noch ein wenig korrekter aus.
"Ich irre mich wahrscheinlich, aber ich traue dieser Kladdis nicht über den Weg. Das mögen nur Standesdünkel sein, aber wir kennen bisher nur ihre Darstellung ihrer Beziehung zu dem Herrn von Eberstamm. Ihr solltet im Umgang mit ihr besonders vorsichtig sein, Herr Dragendorn. Insbesondere wenn man die Umstände berücksichtigt, bei der Ihr auf sie gestoßen seit. Die Collega hat nicht ganz unrecht, diese Kladdis ist eine recht ansehnliche Person." Mahnt Alena eindringlich,

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Beitrag von Eisenhans » 20.07.2017 23:20

Auf dem Weg zum Praiostempel

Firutin hört der Magierin respektvoll zu und nickt nachdenklich. Da habt ihr vollkommen recht. Kladdis vertraue ich auch nicht. Da sind zu viele Enden, die nicht passen und es steht außer Frage dass sie uns zumindest nicht alles gesagt hat. gibt er zu bedenken wobei er seine übliche Frohnatur fast ablegt.

Sauber ist sie nicht und wir werden sehen ob sie auf Phexens oder anderen Pfaden wandelt. Ich denke es ist das bessere Vorgehen sie möglichst Nahe bei uns zu halten und ihr das Gefühl zu geben dass wir ihr vertrauen. Wir werden dann ja sehen was passiert, wenigstens haben wir sie dann im Blick denkt er laut.

Keine Sorge, Adepta: wenn sie uns verrät, dann kümmere ich mich um sie. fügt er mit einem Lächeln hinzu.

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Beitrag von Na'rat » 21.07.2017 18:26

Auf dem Weg zum Praiostempel

"Eine Bemerkung, Herr Dragendorn, die nicht dazu beiträgt meine Sorgen zu mindern. Hier ist zu vieles unklar und irgendwo haben wir auch noch einen abgängigen Erzmagier.
Es deutet zwar vieles auf diesen Taschmann hin, aber welches Motiv sollte dieser haben? Hier solltet Ihr euch einmal unter dessen Personal umhören, gerne auch inkognito. Insbesondere dahingehend, ob dieser nichtlizensierte Zauberwirker in seinen Diensten hat.
Gemeinhin also eine Person, die keine wirklich festgelegte Position ausfüllt oder eine solche doppelt ausfüllt und ein besseres Auskommen hat als für diese Position üblich."
Führt Alena aus, unterschlägt dabei, dass der festgestellte Zauber in die Expertise eben jenes Erzmagiers und dessen missratener Schüler fällt.

Im Tempel dann bedeutet sie den jungen Gareth sie bei ihrer mit den Prätor zurückzubleiben, will unter vier Augen das Wort mit diesen Wechseln.

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Beitrag von Eisenhans » 21.07.2017 23:29

Auf dem Weg zum Praiostempel

Hier mag ein Besuch in der Stammkneipe der Wache helfen auch wenn ich normalerweise versuche einen großen Bogen um Stadtwachen zu machen. Zum Motiv würde ich wagen zu wetten, Adepta. Ein Wachhauptmann hat viel Authorität in einer solchen Stadt und ist dafür eine kleine Wurst wenn es an die Verteilung des Geldes geht. Die Ritter des Herrbanmes sind reich und machen das für die Ehre, die Gardisten aber sind bürgerlich und müssen schauen wie sie leben, Wenn man mit Leuten hier spricht die im Geschäft sind, dunkle oder helle, können Wir sicher schnell herausfinden wer der Wichtigen hier seine Hand über sie hält. Das ist bei uns zu Hause auch so in Gareth.

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Beitrag von Na'rat » 22.07.2017 07:59

Auf dem Weg zum Praiostempel

"Ein Verbrechen aus Leidenschaft, aus Verachtung gegenüber dem Adel? Warum dann aber ein Bürgerlicher und ein Bettler als Opfer? Zumal ich bei den Verletzungen eher davon ausgehe, dass bei diesem Leidenschaft und oder ein gewisser Kontrollverlust im Spiel war.
Eine materielle Motivation scheint mir auszuscheiden, bei zwei von drei Opfern wurde ein Gegenstand von beträchtlichen Wert gefunden."
Gibt die junge Frau zu bedenken.
"Außer einer gewissen Antipathie deutet nicht einmal ein Indiz auf Taschman hin. Seine Anwesenheit an den Tatorten gehört schließlich zu seinen Aufgaben." Meint sie kopfschüttelnd, richtet überflüssigerweise noch einmal ihre Kleider als man sich dem Tempel nähert.

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Beitrag von Eisenhans » 22.07.2017 11:29

Auf dem Weg zum Praiostempel

entschuldigt Adepta. Ich meinte nicht dass Taschmann den Adel nicht mag. Er ist allerdings wie ihr sagt etwas verdächtig. Ich meinte nur dass Gardisten immer bestechlich sind und oft zusätzlich im Sold von jemandem Reichen stehen.

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Beitrag von Na'rat » 23.07.2017 09:15

Auf dem Weg zum Praiostempel

"Solche pauschalen Annahmen treffen nur selten auf die Umstände des Einzelfalls zu, Herr Dragendorn. Ich selbst werde oft genug nach solchen beurteilt. Oder was meint ihr ist von einer jungen, gemeinhin als attraktiv geltenden Frau zu halten, die einen Abschluss an einer prestigträchtigen Schule errungen hat, noch dazu wo elfisches Blut durch deren anderen fließt und jeder weiß wie freizügig Elfen mit Rahjasgaben sind?" Fragt sie ganz sachlich, schränkt dann aber gleich wieder ein.
"Wobei ich mich davon nicht ausnehmen will solche pauschalen Annahmen zu treffen, ich bemühe mich jedoch mich von diesen nicht leiten zu lassen."

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Beitrag von WeZwanzig » 24.07.2017 18:42

Sankt-Gilborn-Sakrale

Der Geweihte begrüßt Alena freundlich, nickt auch Firutin zu. Auf Alenas Wunsch hin gehen Alena und Er in seine Schreibstube, lassen Firutin in dem großen Gebetsraum zurück, in dem gerade ein paar wenige Gläubige ihre Gebete an den Götterfürsten richten. Im Büro bietet er Alena einen Stuhl an, setzt sich ebenfalls. „ Sprecht, wohlgelehrte Dame, was konntet ihr in Erfahrung bringen?

Garnision der Wache

In der Garnision werdet ihr ohne Probleme zur Schreibstube der Wachhauptfrau geführt. Diese brütet gerade über einigen Berichten, die sie aber, als ihr hereinkommt zur Seite legt, um euch ihre volle Aufmerksamkeit zu widmen. "Ah, sehr schön, setzt euch. Was konntet ihr bei euren bisherigen Ermittlungen herausfinden?"
"Elapsam semel occasionem non ipse potest Praios reprehendere"

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Beitrag von Eisenhans » 24.07.2017 20:19

Sankt-Gilborn-Sakrale

Firutin nickt dem Praetor unterwürfig zu, ganz wie es sich für einen Angestellten gehört. Während er in der Sakrale wartet betrachtet er sich den Bau und die Gläubigen während er sich Gedanken zu den Morden macht.

Die Adepta mag schon recht haben. Kühl betrachtet darf man Leute nicht vorverurteilen aber bei ihr ist das so wie bei all denen feinen Leuten mit ihren Büchern: sie mag nach einer Menge Nachdenken alles fein herunter geschrieben haben aber dann wird sie irgendwann merken dass der Instinkt sie dort auch schneller hingebracht hätte. Aber das lernt sie schon noch und schick sieht sie ja aus, das hat sie sicher auch schon verstanden und setzt das ein.

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Beitrag von Na'rat » 24.07.2017 23:12

Sankt-Gilborn-Sakrale

"Vielen Dank, Ehrwürden. Ich will mich kurz fassen. Bei den zwei der drei bekannten Opfern wurde eine Almandin gefunden. Offenbar eine Auftragsarbeit, eines vor circa 400 Jahre hier herrschenden Fürsten als Belohnung für sechs Personen, die der Stadt, dem Fürstentum oder dem Fürsten selbst einen Dienst erwiesen haben.
Im Moment vermute ich, dass diese Almandine die Verbindung zwischen den Opfern sind. Allerdings wurden diese, wie gesagt, nur bei zweien gefunden und merkwürdig scheint, dass die Edelsteine, trotz ihres beträchtlichen Wertes den Tatorten zurückgelassen worden sind.
Es scheint, würden die Taten nicht dazu dienen, sich in den Besitz der Edelsteine zu bringen, sondern dazu deren Eigentümer zu schaden."
Berichtet Alena einleitend.
"Die Edelsteine selbst, scheine bar jeglicher Madakraft. Der Stein jener Gauklerin Selenia hingegen nicht. Dieser sollte als bald als möglich beschlagnahmt und genauer untersucht werden. Genau wie ich die Almandine gerne in die Obhut des Tempels geben würde, bis sich die Angelegenheit verklärt hat.
Der Herr von Eberstamm hingegen wurde mittels Magica combativa et mutanda kampfunfähig gemacht und getötet."
Fährt sie fort, beginnt mit zunehmender Sicherheit die gesammelten Erkenntnisse zu schildern, bemüht sich Beobachtungen, Schlussfolgerungen und Vermutungen von einander zu trennen. Geht bei ihren Beobachtungen des Zaubers ungefragt in die Details, setzt voraus, dass ein Tempelvorsteher ihr dabei folgen kann.
Erkundigt sich danach, was die Befragung des Gefangenen erbracht und wer gegebenenfalls Information zum Leumund dieser Kladdis und anderer Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des Getöteten haben könnte.

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Beitrag von WeZwanzig » 30.07.2017 21:07

Sankt-Gilborn-Sakrale

Aufmerksam hört der Geweihte zu. Bei der Beschreibung der untersuchten Magie merkt Alena, dass er zumindest mit den Grundbegriffen gut vertraut ist, bei den Details aber doch ab und an nachfragen muss. Scheint dem Sachverhalt aber dann auch gut folgen zu können. Der Idee, die gefundenen Steine im Tempel aufzubewahren befürwortet er.
Zur Befragung der Gefangenen aus Avestreu kann er kaum etwas neues berichten. Es sind einfache Räuber, ohne Perspektive, die offensichtlich den Einflüsterungen eines stark entstellten Mannes erlegen sind. Dieser zwang sie zu den Raubmorden, wahrscheinlich, um sie fester in der Hand zu haben. Was er mit dem Diadem der Gauklerin, das er entwendet hat, anstellen will, konnte keiner sagen, außer das er ihnen damit 'seine wahre Macht zeigen, und jegliche Zweifel beseitigen wollte'. Eine Verbindung der Räuber zu den Morden in Ferdok wurde bisher nicht gefunden.
Abschließend verabschiedet er sich von Alena; „Ich wünsche euch viel Erfolg bei euren weiteren Ermittlungen. Oh, und ich will euch noch informieren, das ihr bald nicht mehr alleine ermitteln müsst. Nach euer Schilderung haben ich in Vereinbarung mit dem Grafen einen Brief entsendet und die Unterstützung der Inquisition erbeten. Sie sollten bald hier eintreffen und dann hoffentlich Licht ins Dunkel bringen
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Beitrag von Nicolo Bosvani » 31.07.2017 08:19

Garnison der Wache

Da sich scheinbar keiner seiner Großlingsgefährten befleißigt fühlt, das Wort zu ergreifen, ergreift Walrosch stattdessen die Initiative und berichtet von dem verdächtigen - oder zumindest wenig dienstbeflissenen - Verhalten des Obergardisten, von den Spuren am Tatort und den Edelsteinen als Gemeinsamkeit zwischen den Taten.

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Beitrag von Eisenhans » 31.07.2017 21:51

Sankt-Gilborn-Sakrale

Während die Magierin ihr Gespräch mit dem Geweihten führt, macht Firutin einen Rundgang durch die Sakrale und betrachtet die Gemälde und Architektur des Tempels. Dabei achtet er darauf Alena auch gleich zu sehen sobald sie ihr Gespräch beendet.

Offensichtlich ein faszinierendes Geschäft dieser Tempel. Sie haben die reichen Gläubigen und die kommen immer wieder. Nicht nur gebildet diese Diener der Schlange sondern auch phexgefällig...noch besser als ein Gasthaus oder ein Bordell...aber manche der Geweihten sind ja wirklich von den Göttern gesegnet

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Beitrag von Na'rat » 31.07.2017 22:24

Sankt-Gilborn-Sakrale

"Die Inquisition?" Fragt Alena nach, mehr überrascht als alles andere. "Wenn meine Beobachtungen in Avestreu und die darauf gründenden Vermutungen zu treffen. Könnte dies durchaus angemessen sein. Und hier in Ferdok wurde offenkundig ein Angehöriger des Hochadels unter zu Hilfenahme gildenmagischer Praktiken ermordet." Rationalisiert sie das Ganze, bedankt sich bei dem Tempelvorsteher für seine Zeit und verspricht weiter Bericht zu erstatten.

So furchtbar lang hat die Unterredung der Magierin nicht gedauert. Die junge Frau senkt ausgerechnet Sankt Gilborn noch einmal das Haupt. Dabei kann dieser sehr gut beobachten, wie einige der anderen Tempelbesucher auf die Magierin im vollen Ornat reagieren. Ein leichtes Mädchen in ihrer Arbeitskleidung würde wohl ganz ähnliche Blicke ernten.
Alena jedenfalls scheint die Blicke nicht zu bemerken.
"Herr Dragendorn, wenn ihr mich begleiten wollt. Ich wäre hier fertig."

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Beitrag von Eisenhans » 31.07.2017 23:16

Sankt-Gilborn-Sakrale

"Selbstverständlich, Adepta." antwortet Firutin, ganz der Dienstbote mit gutem Benehmen.

Als die beiden die Sakrale verlassen haben fragt Firutin sie nach dem Gespräch. "Was habe Ihr denn herausgefunden, Adepta?

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Beitrag von Na'rat » 01.08.2017 18:46

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"Nichts was für unsere Ermittelungen hilfreich ist. Die erneute Befragung des Gefangenen war nicht aufschlussreich." Meint Alena und man muss schon ein sehr guter Menschenkenner sein um eine Ahnung zu haben, dass die Magierin nicht die ganze Wahrheit gesagt hat.
"Ich würde jetzt das Stadtarchiv aufsuchen wollen, mit der Leiterin bin ich persönlich bekannt. Könnt ihr lesen, Herr Dragendorn? Gut lesen?" Fragt sie ganz sachlich.

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Beitrag von Eisenhans » 02.08.2017 12:01

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Nun ja, Adepta. Lesen hat uns der Vater Travian in der Praiostagsschule beigebracht und wir mussten in der Gesellenprüfung auch zeigen das wir das können. Ich kann eigentlich das Meister lesen, bin aber leider nicht gebildet wie etwa Ihr. antwortet Firutin nachdenklich wenn auch nicht unsicher. Vielleicht verwende ich die Zeit um noch einmal dem Leibwächter auf den Zahn zu fühlen. Was denkt ihr?

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Beitrag von shanna » 02.08.2017 14:14

Garnison der Wache

Tashira nickt zu Walrosch' Worten, wirft noch das ein oder andere ein und ergänzt ein wenig. Fragt dann aber auch noch einmal nach dem Obergardisten und was man hier von ihm hält.

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Beitrag von Na'rat » 02.08.2017 17:39

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"Das können wir ja immer noch vor Ort entscheiden, so lange nicht all zu viel in Faktura oder Kanzleischrift gehalten sind könnte Ihr euch sicherlich nützlich machen. Das Gespräch mit dem Zwerg würde ich Meister Walrosch überlassen wollen. Wenn Ihr einen besseren Vorschlag habt, dann immer heraus damit. Im Moment bliebe ja nur, sich im Umfeld dieses Taschman umzusehen, dafür wäre es sicher von Vorteil, wenn Ihr nicht mit mir in Verbindung gebracht werdet." Meint Alena, scheint bereit dem jungen Mann alle Freiheiten zu gewähren.

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Beitrag von garulfgrimson » 02.08.2017 20:31

Garnison der Wache

Ranarion hört den beiden aufmerksam zu, gerade als es um den Obergardisten geht, ergänzt er das ganze um eigene Beobachtungen, damit die Oberwachfrau ein vollständiges Bild bekommt.

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Beitrag von Eisenhans » 02.08.2017 21:09

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So machen wir es, Adepta. Ich werde versuchen Euch zu unterstützen. stimmt ihr Firutin zu während er sie durch die Stadt begleitet.

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