Staub und Sterne (pausiert?)

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Samweis
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Staub und Sterne (pausiert?)

Beitrag von Samweis » 17.03.2017 16:18

Langsam verliert die Sonne ihre beißende Kraft und ein leichter Seewind bringt Kühlung in die Stadt Khunchom. Khunchom, die Prächtige, die weiße Blüte in den sanften grünen Armeen des ewigen Mhanadi, ein Zentrum von Handel und Wandel und Schmelztigel der Kulturen und Völker. Die Luft, bereichert durch den sanften Wind, ist erfüllt mit dem Geruch von Gewürzen und Parfums. Die Straßen sind voll von Händlern und Predigern, aber insbesondere von Gauklern. Gauklern in verschiedensten Varianten. Meisterliche Jongleure, todesmutige Akrobaten, liebreizende Tänzer und Tänzerinnen und immer wieder Ausrufer, die auf das Fest aufmerksam machen. Welches heute Abend beginnen soll. Obwohl das Fest seit Jahren eine feste Tradition ist, scheint es dieses Jahr besonders erwartet zu werden. Eine willkommene Abwechslung vom in der Nähe tobenden Khomkrieg zwischen Al Anfa und dem mit Khunchhom verbündeten Kaliifat. Schauen wir einmal genauer auf einige Stellen dieser wünderschönen Stadt.

An der Drachenei Akademie (Amir und Lyssandra)
Weithin bekannt ist sie die Drachenei Akademie. Das majestätische Hauptgebäude ein hohes Bauwerk aus grüngeädertem Marmor wirkt mit seinen zahllosen Türmchen und Erkern, als entstamme es den märchenhaften Geschichten aus 1001 Rausch. Es ist gänzlich fugenlos und scheint aus einem einzigen großen Marmorblock entstanden zu sein. Im Westen davon steht ein nicht ganz so majestätisches Gebäude, welches aber nicht weniger spannend ist. Aus zahlreichen Lüftungsschächten qualmt bunter und teilweise komisch riechender Rauch und hin und wieder hört man draußen eine kleine Explosion. Es handelt sich um das alchimistische Institut. Zwischen dem alchimistischem und dem Hauptgebäude sitzt eine Frau auf ihrem Hosenboden , neben ihr steht ein verdatter Mann. Aber gehen wir einen Schritt zurück und schauen wie es zu diesem Unfall kommen konnte.

Amir al-Alam ben Mustafa ay Unau
Häufig kommst du Amir al-Alam ben Mustafa ay Unau an die Drachenei Akademie, um Alchimistische Tränke zu verkaufen und Rohstoffe zu kaufen, sowie genüsslich mit Lehrkörpern und Scholaren des alchimistischen Instituts zu fachsimpeln. Auch heute führte dich dein Weg einmal wieder in die Akademie und nachdem du deine Geschäfte abgeschlossen hast und du ganz in Gedanken vertieft überlegst, wie du den restlichen Tag verbringen möchtest, läufst du aus Versehen Lyssandra eine junge Magierin über den Haufen. Gerade als dir die Idee kam, dass du mal wieder in der Taverne zum fließenden Waqquif könntest. Eine Taverne am Rahjasplatz gerade so weit vom Gauklertreffen entfernt, dass man alles mit bekommt, ohne zu sehr im Gedränge zu sein. Nur eine angenehme Begleitung fehlt noch. Erstaunt schaust du auf und erkennst die junge Magierin, die nun vor dir sitzt. Es ist Lyssandra Rahjanes Mazarin eine durchaus wissbegierige und begabte Magierin mit einer Vorliebe für Alchimie und eine gute Gesprächspartnerin, falls sie nicht gerade mit ihren Gedanken in irgendwelchen abstrusen magietheoretischen Spinnereien steckt.

Lyssandra Rahjanés Mazarin
die ganze Woche grübelst du schon und kommst nicht weiter. Langsam macht es dich verrückt, es muss doch möglich sein, wenn man die Zauberdauer verlängert und das magische Gewebe des Pentgramma mit einfließen lässt, sollte der Effekt doch zu erzielen sein. So verzweifelst bist du inzwischen, dass du beschließt dir einen Klugheitstrank aus der alchimistischen Fakultät zu besorgen.
Während du so in Gedanken den Gang herunterschreitest, prallst du plötzlich gegen ein Hindernis und findest dich auf dem Hosenboden wieder. Amir al-Alam ben Mustafa ay Unau steht über dir, ein fahrender Alchimist der öfter mal in der Drachenei-Akademie zu Besuch ist und den du als guten Gesprächspartner und profunden Kenner alchimistischer Tränke kennengelernt und schätzen gelernt hast. Vielleicht eine angenehme Ablenkung von diesem hirnzermaternden Problem?

Bei den Gauklern (Spinola, Rashad und Khadan)
Fetherdin-Platz, der östlichste Ort innerhalb der Mauern Khunchoms, direkt am Anchopaler Tor und nur durch eine Straße vom Rahjapark getrennt. Hier findet das große allaventurische Gauklertreffen statt. Es herrscht ein fröhliches Durcheinander, da alle Familien versuchen, noch einen möglichst guten Stellplatz zu ergattern. Unbeindruckt davon spielt an einer Straßenecke ein Derwisch eine mitreißende Melodie auf seiner Trommel, während davor ein Halbelf und ein Mensch beide scheinbar aus dem Norden tanzen. Um sie herum eine Menschenmenge, die teilweise schon aufgegeben hat, dem schnellen Takt zu folgen oder es nie versucht hatte.

Spinola Nimor und Khadan
Ihr schlendert separat von einander über den Fetherdin Platz von der Musik eines Derwischs begleitet, als ihr plötzlich einen alten Bekannten aus Vinsalt wiederseht. Erfreut steuert ihr aufeinander zu und begrüßt euch herzlich.
Bevor ihr zur nächsten Attraktion weitergeht, wäre eine Erfrischung erstmal das richtige und hattet ihr nicht vorhin eine nett aussehende Taverne gesehen "zum fließenden Waqquif" oder so hieß sie. Ihr beschließt den Derwisch für sein tolles Trommeln einmal anzusprechen.

Rashad sal Said
überrascht und begeistert verfolgst du die die beiden Freunde aus dem Abendland bei ihrem Tanz. Obwohl du schon ein relativ schnelles Tempo angeschlagen hast, können sie deinen Tönen immer noch folgen. Selbstverständlich könntest du noch schneller spielen ohne den Rhythmus zu verlieren, aber du willst den beiden Fremdländern ihren Spaß nicht rauben und so bleibst du in einem schnellen aber schafbaren Tempo und lässt nach einiger Zeit deinen Trommelwirbel in einem Crescendo enden. Dir war klar, es wird Zeit für eine Pause, der Abend bricht herein und wird sicherlich lang und laut und die nächsten Tage können auch lang werden, außerdem bist du durstig. Nach deinem wohlverdienten Applaus, der zum Teil auch den beiden Tänzern gilt, kommen die beiden Tänzer auf dich zu.

Auf dem Schmiedeplatz (Boana Platinhammer, Aysha)
Erst gestern seid ihr in dieser Stadt angekommmen. Viel größer, viel lauter und viel bunter, als alles was ihr bisher erlebt habt. Über den Mhanadi seid ihr mit einem Schiff hochgefahren, immer wieder habt ihr Schatten des naheliegenden Krieges gesehen. Und sehr schnell seid ihr euch sympathisch gewurden, die eine, eine Löwin Rondras, die andere eine Schmiedin Ingerimms. Ihr seid ebenso verbunden durch die Fremde in der Stadt, als auch in der Gemeinsamkeit eurer Interessen und Kenntnisse und habt schon auf dem Schiff beschlossen, dass ihr euch gemeinsam die Stadt anschauen wollt und selbstverständlich führte euch der erste Weg am nächsten Morgen ins Schmiedeviertel. Beim ersten Sonnenstrahl steht ihr im Schmiedeviertel und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auf einer relativ kleinen Fläche könnt ihr die Werkstätten von 41 Waffen- und Feinschmieden sehen und den Lärm ihrer Hämmer hören. Die Kunst der Schmiede war mannigfaltig, angefangen von Massenware im Accordverfahren bis hin zu Meistern von denen auch Boana was lernen konnte. Für einige nur einen interessanten Blick wert, verflog für euch die Zeit, wie im Fluge. Am späten Nachmittag machte sich dann der Hunger bemerkbar und ihr beschließt euch auf dem Weg zurück ins Hotel zu machen. Doch auf dem Weg dorhtin seht ihr plötzlich eine klene aber sehr nett aussehene Taverne.


Information zum fließenden Waqquif
ein kleines wunderschönes tulamidisches Haus steht vor euch, von der Machart typisch für Khunchom, aber die Wände sind strahlender, die Kissen scheinbar weicher.Palmen und Datteln bieten einen kühlen Schutz für den Außenbereich, in denen ein kleines angenehmes Lüftlein weht, ein kleiner, aber prächtiger Springbrunnen plätschert in der Mitte des Vorhofes drumherum laden geschnitzte Tische, weiche Kissen und tiefe Teppiche zu einem gemütlichen Verbleib ein. Auf dem Tischen stehen herrliche Essenswaren und wunderschöne Wasserpfeifen. Die meisten Tische sind jedoch belegt, nur am Rande steht noch ein größerer Tisch frei, bis auf einen ein schätzungsweise 35-jähriger, kleinen, drahtigen Mann mit langen, schwarzen Haaren, die er zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hat. Er trägt einfache tulamidische Kleidung und sehr wenig Schmuck. Insgesamt scheint er eher zu den ärmeren Khunchomer Bürgern zu gehören.
Zuletzt geändert von Samweis am 20.03.2017 00:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Nicolo Bosvani
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 18.03.2017 19:54

Mit den Gedanken wieder in den Sphären?, kommentiert Amir, nachdem er sich von dem ersten Schreck erholt hat und reicht Lyssandra dann seine Hand.

Eisenhans
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eisenhans » 18.03.2017 19:56

Bordell 'Sultani Nahema' (etwas früher)
"Autsch..." ist der erste Gedanke der Khadan durch den Kopf geht als er in der 'Sultani Nahema' aufwacht. Nachdem Dere aufgehört hat sich unglaublich schnell zu drehen setzt sich das Mosaik der letzten Nacht wieder zusammen: es hatte auf einem Empfang des Großfürsten begonnen auf der Jazira'el'Serai. Lange war er nicht geblieben, zu formell die Khunchomer und alles dreht sich immer um das Diamantene Sultanat und das Hofzeremoniell. Nach den notwendigen Formalitäten und Tulamidisch notwendiger Blumigen Bedankung für die Einladung bei allen relevanten Würdenträgern, hatte er sich mit einer Gruppe von gelangweilten Gästen zum 'Palast der Sinnesfreude' in Thalabad aufgemacht, deutlich mehr Khadan Geschmack. Beendet hatte er die Nacht, oder dann eigentlich den Morgen, zusammen mit Praiopio Karinor hier ausklingen lassen. Der war Teil der Gesandtschaft des Erzfeindes, aber feiern kann er und er hatte eine gigantischen Orgie finanziert, wofür der Besitzer das ganze Bordell geschlossen hatte. Das Resultat des Morgens lag noch in Form von den verschiedensten, unbekleideten Damen um Khadan herum.

Meinem Vater hätte einen Tobsuchtsanfall wenn er mich so sehen würde. Der Sohn eines dekorierten Colonellos der Horaslegion und Abkömmling eines Geschlechts dass den Horas seit den Tagen des alten Bosparans unterstützt, lässt sich vom Erzfeind aushalten, habe einen dicken Kopf und schulde dem Vermieter schon wieder meinen nächsten Wechsel auf den ich noch eine Woche warten muss. Ich werde ihm die Einladung zum nächsten Empfang im Mondsilbertempel besorgen müssen, dann ist er sicher zufrieden etwas zu warten. denkt er sich als er mit einem Grunzen aufsteht. Ein Blick aus dem Fenster Zeit, dass es schon fast Mittag ist und dass Praiopo wohl noch einen halben Tag brauchen wird bis er wieder aufersteht.

So greift sich Khadan seinen Waffengurt der noch um eine kurvige Tulamidin geschlungen ist Wie er da wohl hingekommen ist? Zumindestens hängt er an einem guten Ort. Nach zwei Eimern Wasser aus dem Brunnen vor dem Haus fühlt er sich auch fast wieder wie ein Lebewesen und macht sich auf den Weg nach Hause: vorbei am Maraskankontor über die überfüllte Fürst-Istav-Allee kommt er recht schnell am Quad'El'Basar und seinem Haus an neben dem Tempel des Mondschleiers an, nicht bevor er sich in Malachins Teehaus sein Frühstück servieren lässt. Er hatte das Teehaus entdeckt als er vor zwei Monaten wieder nach Khunchom gekommen war nach einem halben Jahr in Fasar und einem Besuch in Al'Ahabad. Bei einem Tee macht er sich Notizen in seinem Tagebuch, das er seit Jahren immer detailliert führte. Das Erlebnis des letzten Abends fasste er auch noch in eine kurzen Brief an einen alten Freund in Vinsalt zusammen.

Diese Nacht wird mich einige Stunden in Nerida Shirinhas Schule kosten, gebrauchen kann ich es so oder so, aber das ganze Feiern darf nicht nicht den Schwung mit dem Anderthalbhänder kosten wenn ich das nächste Mal von irgendwelchen räudigen Wegelagerern angegriffen werde.

Zu Hause fällt er ins Bett, aber lange ist nicht Zeit: das Gauklertreffen ist dieser Tage und nicht umsonst nennt man Khunchom die 'Stadt die niemals schläft' und das gilt auch für Horasier auf ihrer Cavaliersreise.

Wenig später ist er schon bei den Gauklern unterwegs...

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Romin Aranthal
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 19.03.2017 01:52

Gasthaus "Oase Akrahm" (etwas Früher)

Gemächlich eine Wasserpfeife rauchend sitzt Spinola scheinbar gemütlich auf den um einen Teetisch verteilten Kissen. Innerlich jedoch hoch konzentriert, spielte er doch nun schon seit einer Weile eine hoch interessante Partie Boltan gegen zwei seiner Zimmernachbarn und einen Stammkunden der "Oase". Die Einsätze waren im Laufe des Abends immer höher gestiegen, woran Spinola nicht unbeteiligt war, hatte er doch noch keinen besseren Verdienst in der Stadt seit seiner Ankunft gefunden, und war der Nervenkitzel so nicht auch viel höher. Seine Zimmernchbarn konnte er mittlerweile gnz gut einschätzen, saßen sie doch nun schon den dritten Abend zusammen beim Spiel, so dass er ihre Körpersprache schon zu lesen vermeinte. Der Stammgast allerdings war ihm weiterhin ein Rätsel, "Boltan spielen und Feilschen, das muss man ihnen lassen, darin sind die Khunchomer wirkliche Meister," und so ging er seine Gewinnchancen im Kopf durch, bereit den Einsatz nur gering zu erhöhen, um vor allen die zwei anderen Gäste des Gasthauses nicht aus dem Spiel zu drängen, währenddessen weiterhin bemüht, den Stammgast zu lesen.

Gauklermarkt

Einige Stunden später etwas erschöpft von der nötigen beharrlichen Konzentration, verlässt er das Gasthaus, bereit sich vom Trubel in den Gassen Khunchoms mitreisen zu lassen und den Kopf frei zu kriegen. Das Gedränge und das Schauspiel der Gaukler und Tänzer war einfach zu verlockend und zu lohnend, um es zu verpassen. Als er beim Schlendern durch die Menschenmenge das interessante Publikum betrachtet und ihm ein weiterer err in exquisiter Kleidung ins Auge fällt, bewegt er sich unscheinbar auf ihn zu oder lässt sich besser gesagt von der MEnge der Passanten in seine Richtung dängen. Sag kenn ich das Jüngchen nicht, er war doch in ... öfter Kunde bei mir. Ja ja doch, das Gesicht zu solchen Wechseln vergesse ich nicht. Damit tritt erneben ihn und verbeugt sich leicht "Senor Radoleth! Welch eine Ehre und Freude euch hier anzutreffen, wie ich sehe genießt ihr noch immer eure Cavalliersreise. Erinnert ihr euch, euer Diener Henry Rousseau aus der Oase...."
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Eisenhans
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eisenhans » 19.03.2017 02:16

Gauklermarkt

Khadan hört den Ruf und dreht sich erstaunt um. Als er den Sprecher erkennt bricht ein Lächeln über sein Gesicht. "Montsignore Rousseau! Was für eine Freude." begrüßt Ihn Khadan mit einer formvollendeten Verbeugung die auch in einen Vinsalter Salon gepasst hätte gefolgt von einem freundlichen Handschlag. "Wie sehr es mich freut jemanden aus der Heimat hier zu treffen. Leider haben wir uns ja aus den Augen verloren. Darf ich Euch zu einem lokalen Getränk einladen? Ich brenne darauf von Eurer Reise hierher zu hören."

MorganLeFay97
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 19.03.2017 12:33

An der Drachenei Akademie (Amir und Lyssandra)

Erste Reaktion Überraschung, zweite Reaktion Schmerz, dritte Reaktion erkennen, was passiert ist und wer da vor ihr und über ihr steht. Vierte Reaktion kurz ärgern und Au! denken. Fünftens, ankommen.

"Und ich muss wieder in der dritten Sphäre landen ..... der einzigen, in der man nach Rohals Zwiebelschalenmodell zu Boden geworfen werden kann und dieser schwache humanoide Organismus etwas davon bemerkt......" Lyssandra schaut nach dem kurzen Moment von Überraschung und Schmerz zu Amir auf und greift nach seiner Hand. "Ich wollte mich eigentlich nach einem Klugheitselixier bei den hiesigen Alchemikern erkundigen," erklärt sie im Hochgezogenwerden, "aber ich glaube, mein Verstand funktioniert wieder ganz normal. ...... Danke. Und Ihr? Wohin so eiligst?"

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Eiskristall
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 19.03.2017 12:47

Roana ist froh darüber auf der Schifffahrt jemanden kennen gelernt zu haben. Dass es sich dabei auch um eine Geweihte und dann noch um einer der Rondra handelt sieht die junge Vasallin der Ingerimm als reinen Glücksfall an. Aysha war niemand auf den man aufpassen musste und so gestaltete sich das Bummeln durch die Stadt und schlussendlich über den Schmiedeplatz als angenehm entspannt. Ganz genau musterte Roana die verschiedenen Schmiede die hier ihrem Handwerk nachgehen. Bei den meisten war sie sich sicher diese weit in den Schatten zu stellen. Bei einigen wenigen allerdings musste auch sie sich eingestehen, dass diese vielleicht auch sie noch in etwas unterrichten können würden, wo sich die Ingerimm Geweihte nicht perfektioniert hatte. Sie war sowieso etwas anders als ihre Mitnovizen gewesen. Roana hatte sich eigentlich nie in gesteigertem Maße dafür interessiert zu erlernen wie man Waffen schmiedet. Sie war eine zierliche Persönlichkeit und ihre Hände waren zart. Diese Zartheit wollte sie nicht dabei opfern ein Langschwert bzw. einen Anderthalbhänder auf einem Amboss zu schmieden. Nein sie hatte sich der Aufgabe verschrieben Schmuckstücke von atemberaubender Schönheit der Welt Dere zum Geschenk zu machen. Auf dem Spaziergang über den Markt hielt sie sich merklich zurück damit ihre Missbilligung gegenüber der Arbeit der anderen ihrer Zunft allzu deutlich Aysha gegenüber zu äußern. Sie wollte die Kriegerin nicht schon in der Anfangszeit ihrer Bekanntschaft verprellen, bevor diese womöglich, in den Genuss gekommen war, die Qualität ihrer Arbeit begutachten zu dürfen. Sollte ihre Bekanntschaft länger andauern und eine Freundschaft daraus erweckt werden, würde sie ihr sicherlich ein kleines Geschenk machen. Ein Symbol ihrer Gottheit vielleicht welches sie an einer Kette um den Hals tragen könnte. Oder womöglich einen Reif um damit die wohlproportionierten Arme der Rondra Geweihten zu schmücken.

Jetzt aber so sie sich einem Problem gegenüber, wenn dieses auch klein sein mochte. Die Taverne die sie sich eigentlich ausgesucht hatten um den Staub der Schmieden herunter zu spülen war fast voll besetzt und Roana wusste nicht ob sich Aysha an einen Tisch mit einem völlig Fremden setzen wollen würde. Sollen wir fragen ob wir uns an seinen Tisch setzen dürfen ? richtete sie die Worte an ihre Mitreisende und schaute sie dabei fragend an.

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Nicolo Bosvani
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 19.03.2017 14:35

An der Drachenei Akademie (Amir und Lyssandra)

Ein Klugheitselixier? Habt Ihr das wirklich nötig?, entgegnet Amir und lächelt dann. Manchmal hilft also tatsächlich ein wenig Erschütterung. Auch wenn es nicht unbedingt der Klaps auf den Hinterkopf sein muss, wie man sieht. Ich wollte mir ein wenig Kurzweil gönnen und den fließenden Waqquif aufsuchen, antwortet er schließlich.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 19.03.2017 20:40

An der Drachenei Akademie (Amir und Lyssandra)

"Den fließenden Waqquif?" echot Lyssandra, als sie wieder steht und auch ihren Zauberstab aufgelesen hat. Sie überlegt. Die Faszination für Teehäuser und Tavernen ist immerhin noch besser als für Maskenball und Tanzsäle wie im Horas-Reich. Tanzen und sinnlose Unterhaltungen..... Sie zupft ihren Kaftan zurecht. "In Punin hatten wir solche Ablenkungen nicht. Da wurde sehr fleißig studiert. Eigentlich sollte es für einen magus probates ja auch nur eine einzige bewusstseinserweiternde Droge geben ...... Wissenschaft ...... andererseits ...... man kann nicht immer nur über Parallaxen oder Perigäum, Ekliptik oder Elongation philosophieren und nie etwas dafür zurück erhalten. Was dagegen, wenn ich mich Euch anschließe?"

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Romin Aranthal
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 19.03.2017 21:33

Gauklermarkt

"Wie immer formvollendet, Monsignore Radoleth,"
komplimentiert Spinola die Verbeugung des Cavalliers, "Das ist wohl war, all zu oft trifft man hier keinen Horasier, und noch dazu einen den man kennt und von solchem Format." Hat Sie ihn etwa auf mich angesetzt, wen ja spielt er den lustwandelnden Cavallier sehr gut, ich wäre aber auch beleidigt, wenn sie mir einen Amateur an die Fersen haften würde, "gerne, eine Erfrischung wäre mir gerade recht. Oh, meine Reise war recht banal, sicher kann sie kaum mit den Leidenschaften der Euren mithalten, wie ihr wisst habe ich mein Herz in Vinsalt schon lange verschenkt."
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hexe
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 19.03.2017 22:21

Bei den Gauklern

...und beginnen in ihrer Muttersprache miteinander zu reden. Ein bisschen seltsam sehen sie schon aus, in ihrer Landes üblichen Kleidung, aber ihre Körpersprache sagte aus, dass sie nicht in ihr geboren wurden. Aber was soll es? Nicht Rashads Problem. Ihm ging es nach der kleinen Trommelübung etwas besser. Innerhalb der Stadt unter all diesen Menschen fühlt er sich doch unbehaglich, deshalb hatte er nichts dagegen, dass das Dromedar neben ihm einen gewissen Platz frei hielt. Dann kam ihn der Gedanke zu spielen, es beruhigte ihn und ganz von alleine nahm man von ihm Abstand, um Raum für eine Bühne zu schaffen. Um die Kehle zu befeuchten nahm er einen raschen Schluck vom Wasserfläschchen an seinem Beutel und sah zum Himmel. Es wurde Zeit höchste Zeit zum Abendgebet, eine Lokalität kann er später noch aufsuchen – im Bethaus wird ihm auch sagen können, wo es einen novadischen Koch gäbe. Am Halfter zog er den Kopf des Dromedars zu sich: „Komm mein Mädchen, suchen wir das Bethaus.“ sein Tulamidya, besonderes wenn er mit seinem Kamel spricht, kommt tief aus der Khôm und wenig mit dem zu tun, was die Gelehrten sprechen.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 19.03.2017 22:54

Bei den Gauklern

Plötzlich verstummt die schöne Musik, die die hießigen Stände und die Stimmung so wundervoll untermalt hatte. "Wollen wir nicht noch etwas dieser faszinierenden Musik lauschen, Monsignore? He Bursche," raunt Spinola Rashad hinterher, "willst du nicht noch etwas für uns spielen, ich bezahle dich auch gerne."
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 20.03.2017 09:05

An der Drachenei Akademie (Amir und Lyssandra)

Und selbst wen man philosophiert, kann man das auch in ansprechender Umgebung tun, fügt Amir noch an. Ich habe nichts gegen Eure Begleitung einzuwenden.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 20.03.2017 10:13

Bei den Gauklern

Bursche. Bezahlen. Der Derwisch hält in seiner Bewegung inne und sieht sich nach dem Sprecher um. Er sollte beten gehen. Aber die Reisekasse war nun doch langsam aufgebraucht und hier in Khunchom war es nicht so wichtig wer auf den vielen Geldmünzen, die im Umlaufen waren, abgebildet war. Eigentlich konnte er etwas Geld brauchen und sein Gegenüber sah so aus, als ob er eines hätte. Hinter ihm entdeckt Rashad den 'Fließenden Waqqif', ein sehr gutes Teehaus und ihm fällt ein, dass es dort sogar einen kleinen Betraum gibt. Wenn er dort betet, könne er noch ein Stück für die Ungläubigen spielen und würde es noch rechtzeitig zum Gebet schaffen. Der Gottgefällige folgt den Eingebungen, die Er ihm zu jeder Zeit zukommen lässt.

„Ehrenwerte Effendim!“ verneigt sich der Novadi tief vor ihnen. „Ihr großzügigen Söhne der Fremde, es freut mich, wenn Euch mein bescheidenes Spiel auf dieser einsamen Dabla gefallen hat. Für ein paar Münzen um mein armes Kamel zu versorgen zu können, das mich so tapfer durch den heißen Sand der weiten Khôm getragen hat, spiele ich gerne noch einmal für Euch auf.“

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 20.03.2017 23:22

Bei den Gauklern

Na also, da hat jemand manieren
"Gut, doch nicht hier, gibt es nicht ein angenehmes Teehaus in der Nähe, oder steht euch der Sinn eher nach einem Bosparaner, Monsignore Radoleth" Mal sehen was er so im Schilde führt, ist schon ein ziemlicher Zufall, dass ich ihn hier wieder treffe. Nachdem ich ihn damals kennengelernt hatte, gings ja nicht gerade Berg auf. Hoffentlich bin ich einfach nur Paranoid.
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hexe
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 21.03.2017 09:55

Bei den Gauklern

Den zweiten Halbsatz versteht der Novadi nicht ganz. Die zwei Bosparaner wollen noch einen Bosparaner? Spielen Bosparaner besser die Dabla? Die Bosparaner, die Rashad getroffen hat, hatten zumindest wenig mit Musik im Sinn. Sklavenmarkt wird erst wieder nach dem Fest sein, da gibt es möglicherweise auch einen Bosparaner. Trotz wunderlicher Gedanken lächelt der junge Mann. „Gleich dort, Effendi.“ Seine Hand zeigt hinter ihnen auf ein sehr ansehnliches Lokal.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 21.03.2017 10:10

An der Drachenei Akademie (Amir und Lyssandra)

"Wie frivol..... schon wieder faulenzen....." Lyssandra begleitet Amir erstaunlich wenig widerwillig zum Fließenden Waqquif.

Eisenhans
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eisenhans » 21.03.2017 13:45

Bei den Gauklern

"Das ist eine vorzügliche Idee Monsignore Rousseau. Ein Bosparaner wäre natürlich ein willkommenes Memento der Heimat, aber als Reisende sollten wir auch die Erfindungen unserer Gastgeber ausreichend genießen. Das Teehaus wird sicher ein guter Ort für eine gepflegte Konversation sein. Ich freue mich schon sehr von Eurer Reise hierher zu hören." antwortet Khadan in gepflegtem horasischem Ton. Man merkt wie sehr er sich freut einen Landsmann zu treffen und noch mehr, dass die beiden sich kennen.

"Was für eine faszinierende Umgebung auf diesem Gauklerfest, nicht wahr? Und da denkt man schon alles gesehen zu haben nach einem Besuch auf dem Karneval von Belhanka." denkt Khadan laut als die beiden zum Teehaus herüber schlendern.

hmmm, irgendwie scheint er etwas unruhig zu sein. Ich hoffe es geht ihm gut. Habe ich hier etwas gerade eine faux-pas begangen?

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Romin Aranthal
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 21.03.2017 15:31

Bei den Gauklern

"Wohl wahr, Monsignore Radoleth, es wäre wirklich eine Schande die kulturellen Kunstgriffe unserer Gastgeber zu verschmähen. Und schließlich habe ich einige Zeit von Handel mit Tee gelebt, bis ich daran, wie soll ich sagen, nicht mehr das Rechte Amüsement fand," wie auch, wenn du deinen Partner mit blutenden Augen in seiner Wanne vorfindest, mit dem von mir importierten Wein vergiftet kalter Zorn überkommt ihn bei der Erinnerung an das Bild, "oh ich hoffe, dass ich mit dem ein oder anderen Bonmot für kurzweile sorgen kann, wenn mir der Sinn auch viel mehr nach dem hießigen Fama steht, zu dem ihr sicher einiges beigetragen habt," meint er in leicht erheiterten Tonfall, wenn du was damit zu tun hattest, dann Gnade dir die Götter. Andererseits scheint er sich aufrichtig zu freuen, Phex, lass mich Paranoid sein, was könnte ich mit ihm zusammen an Geld verdienen. Der in Khunchom als Spinola bekannte Rousseau schlendert neben Radoleth her und folgt dessen lauten Gedanken, "oh wie recht ihr habt, es ist in der Tat faszinierend und doch meine ich der Karneval von Belhanka übertrifft dieses Arrangement bei weitem in seiner Eleganz der Ausschweifung, die Leute wirken so hemmungslos, wenn sie erstmal in eine andere Rolle schlüpfen durften. Wie ein Schmetterling der Wollust just befreit aus seinem Kokon."
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hexe
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 21.03.2017 16:38

Bei den Gauklern

Gharbistani. Rashads Garethi ist besser als man es von einem Wüstennomaden erwarten könnte, aber in den Worten dieser beiden Herrn, findet er keinen Sinn. Er setzt deshalb lieber ein einfältiges Gesicht auf, wie sie es tun, wenn sie sein tulamidya nicht verstehen und folgt samt Dromedar auf etwas Abstand den Touristen. Im Waqqif gibt es immer noch ein Betraum.

Amazonenkind
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Amazonenkind » 21.03.2017 22:34

Schwimmender Waquif:

In der ganzen Zeit ihrer gemeinsamen Reise, hat man Aysha niemals irgendwo herumlungernd gesehen. Immerzu war sie von einer stolzen Haltung erfüllt. Früh morgens beginnt ihr Tag mit Kampftraining und auch während des Tages übt sie immer wieder, Ausdauer, Körperbeherrschung und den Kampf mit dem schlanken Amazonensäbel. Dass sie nicht die redseligste Begleitung ist, wurde auch sehr schnell klar. Trotz der Härte einer Kriegerin scheint sie zumindest für Roana doch ganz umgänglich zu sein, sofern man der stolzen Löwin nicht zu Nahe kommt. Nur mit Männern scheint sie es nicht so zu haben. Sie ist ständig in ihre knappe Amazonenrüstung gekleidet, was nicht selten den Blick der Männerwelt anzieht. Sie zählt nicht gerade zu den liebreizenden Schönheiten, welche bisweilen die Tulamidenlande zu bieten haben. Vielmehr ist jede einzelne Faser ihres Körpers seit ihrer Kindheit durch ständigen Trill gestählt worden und das sieht man ihr auch sofort an.

"Wir werden schon einen freien Platz finden, so lange braucht man ja wohl nicht zum Essen." Aysha muss gerade an die Mahlzeiten in Keshal Rondra denken. Das geht meistens ziemlich zügig. Auf Genuss war das Essen ohnehin nicht ausgerichtet und so ist Aysha ebenfalls eine einfache Küche gewöhnt, die dazu dient, dass man kräftig bleibt.

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Nicolo Bosvani
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 21.03.2017 23:12

Drachenei Akademie -> Fließender Waqquif

Manchmal braucht man auch Frivolitäten. Eine frische Brise zum Durchlüften schadet weder in staubigen Studierzimmern, noch im Oberstübchen, kommentiert Amir, während er sich mit seiner Begleiterin in Richtung des Teehauses aufmacht.

MorganLeFay97
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 22.03.2017 10:21

Drachenei Akademie -> Fließender Waqquif

Auf dem Weg zum Waqquif genießt Lyssandra die leichte Brise von See her. Hitze machte ihr so gar nichts aus, aber der frische Hauch verbreitete einen blumig-würzigen Geruch von Safran und Minze, Leder und Sandelholz, Vanille und Zitronenblüten, Rosen und Jasmin. Sie sog die Luft ein ..... früher war da immer nur der Muff von Bibliotheken, aber hier.... "Wie lange weilt Ihr eigentlich schon in Khunchom?" fragt sie so nebenbei auf dem Weg. Den "Waqquif" kannte sie schon, wie auch einige andere Etablissements, in denen sich eine Puniner Magierin eigentlich nicht blicken lassen sollte..... Lyssandra sieht sich nach einem Platz um. "Quod erat expectandum.... es ist schon ganz schön voll... seht Ihr noch einen freien Platz?" Ihre Suche schließt auch den größeren Tisch ein, an dem nur der eine Mann sitzt.

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Romin Aranthal
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 22.03.2017 11:14

Waqqif

Spinola tritt zum Waqqif und hält die schweren Tücher am Eingang zur Seite, du hättest Schauspieler werden sollen "Wie ein Schmetterling der Wollust just befreit aus seinem Kokon," sowas kann man auch nur einem Landsmann erzählen, und wirft einen Prüfenden Blick in das Teehaus, hoffentlich ist hier niemand, der mich als Spinola kennt. Sieh an eine Magierin, aus Khunchom ist sie aber auch nicht, auch wenn sie sich der Mode anzupassen versucht hat. dann tritt er schnell zur Seite, gibt den WEg ins innere frei und verbeugt sich leicht, "darf ich bitten."
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hexe
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 22.03.2017 12:03

Offensichtlich haben es die Herrn eilig und ihn wohl schon wieder vergessen. Beim Waqqif sucht sich der Derwisch einen Platz für sein Reittier, gibt ihr ein paar Datteln und entschließt erst zu Beten, bevor er eintritt. Vom Sattel nimmt er die große Tasche mit und lässt nur die Zeltstangen und Plane zurück. Sicher ist er sich nicht, ob sie dort bleiben, aber geht davon aus, dass sie zum Klauen zu sperrig und zu wenig wert sind. Bei Sujala der Dromedar-Stute hofft er auf ihren Dickkopf sich nicht klauen zu lassen.

Im Betraum ist etwas ruhiger. Rashad wartet noch den geeigneten Moment ab, bevor er seinen Gebetsteppich für das Abendgebet aus der Tasche holt, um zu beginnen. Der Gottgefällige pflegt das Gebet wenn sich die Sonnenscheibe unter die Welt senkt.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 22.03.2017 13:33

Bewundernd schaut Roana ihre Begleiterin an. Sie ist wohl einen relativ einfachen Lebensstil gewohnt. Naja mal sehen was sich machen lässt
Bei uns im Tempel, hat das Essen keinen hohen Stellenwert und wir schaufeln es mehr oder minder nur in uns hinein. Kann vielleicht auch daran liegen, dass Bruder Cornelius nicht der größte aller Köche ist. meint sie mit einem Grinsen. Aber wenn ich unterwegs bin um die Gebote meines Gottes zu verbreiten und den Bewohnern von Aventurien die Schönheit des Handwerks näher zu bringen, genieße ich umso mehr die Annehmlichkeiten die das Leben bereithalten kann. Es könnte schließlich sein, dass es mein letzter Genuss ist. Und das Kochen wisst ihr, ist auch ein Handwerk und ich versuche es deshalb genauso zu würdigen wie alle Gewerke sonst. Deshalb schlage ich euch vor, dass wir uns beim Essen hier etwas mehr zeitlassen als sonst - vielleicht kommt ihr dabei ja auf den Geschmack.
Dann sucht die junge Frau den Blickkontakt mit dem Kellner des kleinen Gasthauses und winkt ihm zu. Wenn er sie anspricht meint sie zu ihm : Bitte haltet für meine Reisebegleitung und mich den nächsten freiwerdenden Tisch frei. Wir würden gerne eine Kleinigkeit zu uns nehmen.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Samweis » 22.03.2017 16:44

Fast zeitgleich erreicht ihr alle das fließende Waqquif. Sobald ihr den Vorhof der Taverne betretet, werdet ihr von einem höflichen Kellner in der blumigen Sprache begrüßt, die für Khunchom typisch ist und zu dem großen fast leerstehenden Tisch geführt. Euch fällt auf, dass an vielen Tischen die Menschen, ob Gaukler oder Bürger, ob Reisende oder Fremde ausgiebig feiern, dieses mag damit zusammen hängen, dass morgen der 1. Boron ist. Der Tag der Toten. Ein Tag an dem jegliche Lustbarkeiten untersagt sind und die Anwesenden, deshalb das Gefühl haben heute für zwei Tage feiern zu müssen. Gleichzeitig ist auch der 8te Tag im Glauben Rastullahs und somit auch bei seinen Gläubigen Enthaltsamkeit geboten.
Anders als die Anderen sitzen zwei Personen unbeteiligt und ruhig an ihren Tischen. Das eine ist der 35 jährige Mann an dessen Tisch ihr geleitet werdet und der euch an seinem Tisch freundlich begrüßt. „Travia zum Gruße, liebe Freunde mein Name ist Bukhar. Willkommen an diesem wunderschönen Platz“ Wobei unsicher bleibt, ob er den Tisch, die Taverne oder gar die Stadt meint.
Anders, die Schönste der Gauklerinnen. Eine schöne, vollbusige und rothaarige 18jährige, die während ihre Freunde um sie herum tanzen und lachen, mit sorgenvollen Gesicht auf ihren Teller starrt. Verehrer und Freunde, die sie zum Mitmachen auffordern, bringt sie mit einem eisigen Blick zum Schweigen, oder ignoriert sie gekonnt. Ein wenig zu lange starrt sie die Amazone und die Geweihte an.

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Romin Aranthal
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 22.03.2017 17:51

Spinola lässt sich zum Tisch geleiten, wo er die Anwesenden auf Tulamidia mit leichtem horasischem Akzent und einer Verbeugung grüßt, "Die Zwölfe zum Gruße, es wäre uns eine Freude, wenn wir uns an eurem Tisch niederlassen dürften." Wobei er aus Höflichkeit vor allem die Frauen am Tisch zu fragen scheint, nachdem man ihm siene Bitte gestattet hat, nimmt er Platz und bestellt für sich und seine Begleiter Tee, dann holt er Karten heraus und beginnt sie zu mischen. "Jemand Lust auf eine kleine Runde Boltan, gerne auch um einen kleinen Einsatz, um es spannender zu machen. Die Damen vielleicht?"
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Amazonenkind » 22.03.2017 18:56

"Ich glaube nicht", gibt Aysha nüchtern zurück. Man die können hier was labern. Ihr Pferd ist gerade beim Tempel des Feuers, wo sie in Obhut der Rondra-Geweihtenschaft ihr Pferd bei einem der Ingerimm-Geweihten neu beschlagen lässt. Immerhin war es eine lange Reise bis nach Khunchom.

Dann werden sie zu dem Tisch geleitet, wo dieser Bukhar sie mit blumigen Floskeln begrüßt. Was soll hier denn wunderschön sein? Die beiden ernsten Personen sind ihr dann schon deutlich lieber, als das ganze feiernde Volk. Als die schöne Gauklerin sie anstarrt geht Aysha einfach zu ihr und setzt sich neben sie, ohne auch nur ein Wort zu sagen und hält dabei einen Platz für Roana neben sich frei.
"Jetzt brauchst du nicht mehr so starren", redet Aysha mit freundlicher Stimme die Gauklerin an.
Als dann so ein Typ an ihrem Tisch seine Karten auspackt meint sie beinahe schroff: "Nein".

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 22.03.2017 19:16

Roana lächelt etwas in sich hinein. Aber eigentlich ist sie froh, dass Aysha zu den ernsteren Naturen gehört. Wäre sie genauso aufgedreht wie ich, würden wir wahrscheinlich nicht miteinander klarkommen. So könnte fast so etwas wie eine Freundschaft entstehen.

Als dann die Rondra Geweihte direkt auf die traurig aussehende Gauklerin zugeht und sich neben sie setzt, folgt Roana dieser auf dem Fuße, ob dem freien Platz der neben dieser noch vorhanden ist. Die Ansprache der Frau findet sie etwas zu direkt und deshalb schaut sie die Schaustellerin mit einem netten Lächeln an und meint dann : Wenn ihr euer Herz ausschütten wollt, wir schenken euch gerne Gehör.

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