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Staub und Sterne (pausiert?)

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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MorganLeFay97
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 09.05.2017 12:50

Draußen schaut Lyssandra ganz entsprechend ihrer Gewohnheit zum Himmel hinauf und sucht den Nordstern, den Heimatstern der Tulamiden..... Al'Khashema. Sie atmet die klare Nachtluft ein und wartet, bis die anderen sich auch eingefunden haben. "Dann möge Maha Bor allen eine gute Nacht schenken. Sollen wir uns morgen treffen .... recht früh? Wir haben ja doch viel zu tun und wenig Zeit. Ich wäre bei Sonnenaufgang an der Akademie, um ein wenig über unseren Reiseweg zu erfahren .... vielleicht über diese Festung dort oben oder ob es schon einmal ähnliche Vorkommnisse gegeben hat."

...

Der nächste Morgen findet sie dann auch früh vor der Akademie, wie sie eine Arange schält und auf einer der Bänke auf dem Drachenei-Platz sitzt, im Schneidersitz, den Zauberstab neben sich angelehnt. Das Hauptportal mit seinem korhumorlosen Ritter des Immerwährenden Kampfes und den immer gleichen Fragen hat sie schon mal hinter sich gebracht und wartet eine angemessene Zeit auf die, die noch Bücher wälzen wollen.

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hexe
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 09.05.2017 13:19

novadische Nächte

Rashad hatte es sich noch einmal auf dem heißen Stein gemütlich gemacht. Er ließ seine Gedanken kreisen über die Vision, die Gharbistani, die Beni Novad, die nicht reiten können und darüber was man alles mitnehmen sollte. Erst später findet er sich bei den Gauklern und seinem Dromedar ein, bei dem er vor dem Zubettgehen nach dem Rechten sieht. Bevor er sich jedoch endlich vom Schlaf übermannen lässt, richtet er das letzte Tagesgebet an Rastullah, dankt ihm noch einmal für seine Eingebungen, tut Buße wegen all der kleinen Verfehlungen und bittet um Schutz vor all den Widrigkeiten, die sich da ihm entgegen stellen sollten.

Zum Sonnenaufgang des siebten Tages der sechsten Woche des fünften Fünftels (oder 1. Boron) entrichtet Rashad zuerst das Morgengebet an den All-Einen und großen Schöpfer, der in all seiner Güte die Sonne erschaffen hat und nun aufgehen lässt, bevor er eine Kleinigkeit isst und sich frisch sowie auf macht.


Auf dem Basar

Das Treiben des Basar ist für den Wüstensohn Rashad zwar nicht angenehm, aber zumindest bekannt. Er wartet am vereinbarten Treffpunkt unruhig auf die Gharbistani, während er noch überlegt was man jetzt eigentlich alles braucht. Sonst hofft er darauf, für all die Taschendiebe ein zu leichtes Spiel zu sein und, dass sie sich lieber an Ausländer wenden.

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Eiskristall
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 09.05.2017 14:26

Roana hat aufmerksam zugehört was im Badehaus besprochen wurde. Die junge Schmiedin ist niemand für große Diskussionen. Sie merkt dass die Magierin nicht nur eine sinnliche, sondern auch eine intelligente Frau ist die augenscheinlich Dinge organisieren. Zuerst wollte sie dieser vorschlagen gemeinsam die Nacht zu verbringen entschied sich aber dann doch dagegen. Die Dinge waren wahrscheinlich zu wichtig als dass man sie mit biologischen Forschungen unterbrechen sollte. Also traf sie sich mit der Adeptin früh morgens bei Sonnenaufgang vor der Dracheneiakademie und harrte der Dinge die da kommen mögen. Einen schönen guten Morgen wünsche ich dir Lyssandra. trägt der Wind die Worte der leidenschaftlichen Schmiedin an die Gehörgänge der Angesprochenen.

MorganLeFay97
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 09.05.2017 18:27

Drachenei-Akademie

"Guten Morgen." Lyssandra schaut auf .... schaut sich aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen auf dem Platz um um .... "Wünsche ich Dir auch .... Roana. Gut geschlafen?" Sie sieht gut aus ..... bei Radscha, sieht sie gut aus.... die weichen Haare, die Stimme.... die Augen.... und .... Dann ist da dieses unpuninische Herzklopfen, für das es keine Erklärung gibt.

Eisenhans
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eisenhans » 09.05.2017 22:20

Auf dem Weg zurück aus dem Badehaus

"Mein Bruder ist Nandurian ist inzwischen Lehrmeister an der Magierakademie von Fasar, derzeit nach meinem Wissen jedoch auf einem Forschungsaufenthalt in Mirham und Selem. Wie gesagt ist er mit einem sehr eigenen Geist gesegnet und derzeit mit der Weißen Gilde nicht sonderlich grün, hat aber einen ehernen Ehrenkodex." antwortet Khadan auf Lyssandras Frage als die beiden aus dem Badehaus zurückschlendern.


Nacht

Nach einem langen Tag und einer noch längeren vorherigen Nacht ist Khadan sehr froh, als er in seiner Unterkunft ankommt. Die Geschehnisse auf dem Gauklermarkt und der Traum im Badehaus haben ihn dann aber doch sehr aufgeregt, so dass er nicht direkt einschlafen kann. Bei einer Wasserpfeife, welch famose Erfindung der Tulamiden, reflektiert er noch etwas über den Tag und beschreibt die Ereignisse in einem kurzen Brief an einen Vinsalter Freund, den er zu lange vernachlässigt hat. Zusaetzlich zur Beschreibung informiert er den Kamerad von der geplanten Aventuere und bittet ihn um die neuesten Geruechte aus den Vinsalter Salons. Diese sind zwar bei der hoffentlichen Antwort schon mehr als eine Saison alt, sollten aber trotzdem interessant sein.

Am nächsten Morgen wacht Khadan wieder frischt auf, stärkt sich nach seinen Morgenübungen mit einem Frühstück. Gut, dass ich mich bald auf den Weg mache diesen Gaukler zu retten. Die letzten Wochen und die vielen Empfänge lassen mich aussehen wie einen dicken Traviageweihten.


Auf dem Basar

Auf dem Basar trifft der pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ein und begrüsst Rashad sehr freundlich. Während die beiden versuchen nicht durch die Menge weitergetragen zu werden erkundigt er sich nach der Nachtruhe und dem allgemeinen Empfinden. "Wie hat es dich eigentlich hierher verschlagen?"
Zuletzt geändert von Eisenhans am 11.05.2017 00:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 09.05.2017 22:24

Roana geht etwas näher an die Magierin heran und schaut aus ihren langen Wimpern von unten nach oben etwas gespielt scheu zu Lyssandra hoch. Ihre Nachdenklichkeit bemerkt die junge Schmiedin nicht. Ja gut geschlafen hab ich, leider etwas einsam. Ich hätte gerne noch eine schöne Blume gepflückt, war mir aber nicht sicher, bei dem was uns heute bevorsteht.Dann gibt sie ihr einen sanften Kuss auf die Wange und zieht sich dann wieder einen Meter von ihr zurück. Sie hat definitiv eine sehr weiche Haut, wie ein kleines Mädchen.Ob Lyssandra ihrer Gänsehaut gewahr wird weiß sie nicht, es würde ihr aber nicht ausmachen. Wie kann ich euch heute unterstützen ? fragt sie die Magistra mit einem freundlichen aber nicht anzüglichen Lächeln auf ihrem Gesicht und ihren vollen Lippen.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 10.05.2017 08:00

Drachenei-Akademie

"Ja .... schöne Blumen mag ich auch ..... sehr sogar. Ich schaue sie mir lange an, wenn sie schön sind...." wobei sie den Blick ganz direkt an Roana hinabgleiten lässt. "Aber sie zu pflücken ist auch sehr schön ..... wenn man sie nah bei sich haben will...... Magst Du auch?" Lyssandra hält Roana ein Stück Arange hin. "Sie sind sehr saftig und lecker." Auf die Frage nach der Unterstützung geht sie noch gar nicht ein, stattdessen steckt sie sich ein Stückchen Frucht in den Mund und isst mit Genuss.

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Nicolo Bosvani
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 10.05.2017 11:44

Drachenei-Akademie

Amir findet sich am nächsten Morgen gut ausgeruht ebenfalls an der Akademie ein. Aus Richtung des alchemistischen Instituts kommend lenkt er seine Schritte sogleich in Richtung der beiden Damen, als er sie erblickt und als Bekannte Gesichter erkennt. Guten Morgen, die Damen. Auch schon munter?, grüßt er sie freundlich.

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Romin Aranthal
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 10.05.2017 15:19

Gasthaus - Basar

Als Spinola in seinem Zimmer erwacht, steht die Sonne schon höher als er geplant hatte, ich hätte mich nicht so lange am Spieltisch aufhalten sollen, na zumindest lief es besser als den Abend zuvor, beschwingt steht er aus dem Bett auf, wäscht sich, kleidet sich ein und geht dann in den Gastraum, um eine Kleinigkeit zu essen und einen Kaffe zu genießen, bevor er auf den Markt geht.
Hoffentlich warten die anderen auf mich, denkt er sich, während er sich durchs Gedränge drückt. Dabei ist er darauf bedacht nicht Opfer von Taschendieben zu werden, während er selbst das Gedränge ausnutzt, um wohlhabend aussehende Händler und Kunden, die sich an den Ständen vorbeidrücken, um ihre Geldbörse zu erleichtern. Er greift in seine Innentasche und zieht den Beutelschneider hervor, sich nochmals nach einem möglichen Fluchtweg umschauend, Phex führe meine Hand, und schärfe meine Sinne, doch lass meine Opfer taub und blind vom Trubel des Marktes ihre Unvorsicht eine Lehre sein. Damit steuert er auf einen wohlhabend scheinendes Paar zu, das Gerade seinen Blick auf das Warenangebot eines Standes gerichtet hat und darüber spricht.
Zuletzt geändert von Romin Aranthal am 11.05.2017 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 10.05.2017 15:51

Drachenei-Akademie

Guten Morgen, Stimmungstöter ..... wieso jetzt? Wieso ausgerechnet jetzt??? Lyssandra atmet enttäuscht aus, widmet Roana ein ebenso enttäuschtes Lächeln und wendet sich dann Amir zu .... wieder mit der üblichen trockenen Akademikermiene, die sie auch sonst aufsetzt. "Praios` Licht geht in diesen Landen recht früh auf. Natürlich sind wir schon munter." Der Höflichkeit wegen bietet sie auch Amir von ihrem Obstfrühstück an. "Ein Stück Arange? .... Wollte eigentlich noch jemand hierher kommen? Ich glaube, so richtig haben wir das gestern Abend gar nicht mehr geklärt...." Lyssandra bemüht sich, Roana nicht mehr oder nicht anders anzuschauen als sonst.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 10.05.2017 18:49

Drachenei-Akademie - bevor Amir erscheint

Mit einem Ja Danke. nimmt Roana die Frucht entgegen. Dabei streicht sie der anbietenden Lyssandra sanft über ihre Finger mit den Fingernägeln. Dann sieht sie, dass die Magistra noch Fruchtsaft auf den Fingerkuppen hat. Während sie dieser neckisch in die Augen schaut, leckt sie genüsslich den Saft der Arange von diesen herunter. Dabei streichelt sie mit ihren Zähnen noch ein wenig über die empfindliche Innenseite der Finger ihres Gegenübers. Und schließlich um die Situation auf die Spitze zu treiben meint sie schließlich : Hmmm sehr süß. Aber ich werde mich revanchieren. Das nächste Mal, wenn wir etwas Zeit haben, werde ich uns mein Lieblingsobst besorgen. Hier auf diesen Märkten soll es die süßesten Pflaumen geben, welche man bekommen kann.

Drachenei-Akademie - nachdem Amir erschienen ist

Gerade als die junge Schmiedin drei Schritte zurückgetreten war, kommt der nächste der Gruppe zum Treffpunkt – Amir. Und als Roana dann der Reaktion von Lyssandra gewahr wird, muss sie sich beherrschen nicht den Mund zu einem Grinsen zu verziehen. Bisher wusste ich ja nicht wie Lyssandra die Zweisamkeit mit mir genießen würde – jetzt weiß ichs. Trotzdem ist sie mit Lyssandra auf einer Ebene was die Enttäuschung über das Erscheinen Amirs betrifft. Ein leicht anzügliches Augenzwinkern in deren Richtung kann sie sich trotzdem nicht verkneifen. Guten Morgen Amir. Pünktlich pünktlich

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 11.05.2017 07:22

Drachenei-Akademie

Nein, er ist zu früh, nicht pünktlich. "Gehen wir, oder kommt noch wer?" wiederholt Lyssandra ihre Frage, um sich die Antwort gleich selbst zu geben. "Ich würde sagen, wir gehen .... wir suchen Karten der Gor .... und Berichte, ob es dort vielleicht schon einmal ähnliche Vorfälle gegeben hat, oder auch Reiseberichte von dort," schlägt sie vor und macht sich auf den Weg zu Bibliothek und Kartenräumen.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 11.05.2017 09:09

Drachenei-Akademie

Na ja, wie soll man auch verschlafen können, wenn einem solch eine Reise bevorsteht. Da ist man doch viel zu aufgeregt, antwortet Amir und mustert die beiden Damen kurz. Ich störe doch nicht etwa? Aber just in diesem Moment bricht Lyssandra auch schon auf. Das ist der Plan, stimmt er zu.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 12.05.2017 07:27

Drachenei-Akademie

"Stören? Nein, wieso?" Das Thema handelt Lyssndra einfach und schnell ab. Danach ist die die Königin der Bibliotheken, sucht Bibliotheken und Kartenräume, versucht auch, an die geheimeren heran zu kommen, sammelt Bücher, Schriftrollen und Karten zusammen, lässt sich die schwereren von einem Adepten oder Scholar zum Stehpult tragen, beugt sich über Geschriebenes und Gezeichnetes, macht "Hm!" und "Aha!" oder "Ah, hier! Heureka!", wenn sie glaubt, etwas gefunden zu haben, was interessant für sie sein könnte. Irgendwann lässt sie sich Tee servieren, diskutiert mit Roana und Amir über das Entdeckte, macht sich nebenher ausgiebig Notizen.

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hexe
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 12.05.2017 10:57

Auf dem Basar

„Hierher?“ fragt Rashad zurück. Seine Begrüßung war tulamidisch üblich gewesen, bei der man sich fragen kann, wie oft Tulamiden diese schönen Worte eigentlich ernst meinen. „Auf den Basar? Nach Khunchom? In diese Geschichte? Da kann ich Dir mannigfaltige Antworten geben. Wie meine Füße oder mein Dromedar. Doch auf alle Fragen gibt es eine wahre Antwort 'durch die Fügung des All-Einen'.“ Der junge Derwisch wartet einen Moment. Geht davon aus, dass der Ungläubige seinen Glauben sowieso nicht für voll nimmt, weshalb er weiter ausführt: „Ich erwarte nicht, dass Du Dich dieser Interpretation anschließt. Doch ich vertraue auf Seine Weisheit und Weisung, denn sie hat mich meine Heimat verlassen lassen, sie hat mich an Khunchom geführt und schließlich mit euch ins Hammam. Ich bin der Überzeugung, dass er mich dort haben will... und ihr braucht jemanden, der euch durch die Steppe und Wüste und Gor führt.“

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Eiskristall
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 12.05.2017 11:31

Zeitweilig ist Roana amüsiert über die Eifrigkeit ihrer Freundin. Da geht sie ja richtig auf in diesen Dingen. Das freut mich doch ungemein. Jeder muss etwas haben mit dem er sich vom Alltag ablenken kann. Die junge Schmiedin diskutiert auch fleißig mit wenn sie gefragt wird, hat aber bei einigen Sachen Probleme der Adepta zu folgen. Da kommt ihr eine Idee. Deswegen entschuldigt sie sich nach 2 Stunden mit den Worten:Entschuldigt, aber ich muss vor dieser großen Reise noch in meinem Tempel vorsprechen, am Mittag bin ich wieder hier. und macht sich davon zu den Märkten, den Schmieden der Stadt und letztendlich zum Tempel der Ingerimm.
Hier ist sie in ihrem Element. Hier soll etwas Besonderes entstehen. Sie bittet den stellvertretenden Tempelvorsteher um eine Audienz. Während dieser Audienz erzählt sie diesem von ihrer Mission und ihrem Traum im der Badeanstalt. Am Schluss der Unterredung bittet sie ihren Gesprächspartner ihr zu erlauben, einen der im Tempel wirkenden Geweihten bitten zu dürfen an der Ausführung ihrer Schmiedearbeit teilzuhaben. Es ist eine lange und vielleicht eine gefahrvolle Reise und so will ich etwas hinterlassen, dessen sich Ingerimm erinnert wenn sie es für würdig empfindet. Sie fragt einen ihrer Mitgeweihten er möge doch, durch ein Gebet, sie an den Vorteilen des Handwerkssegens von Ingerimm partizipieren lassen. Nachdem dieser zugestimmt hat und sich sichtlich freut, Teil des Ganzen sein zu dürfen, zieht sich Roana für eine halbe Stunde in Kontemplation zurück. Sie richtet ihre Worte und Gedanken an ihre Göttin und bittet diese um Segen sowie Beistand für ihr anstehendes Werk und die Reise mit ihren Schicksalsgefährten.

INGERIMM dein Auge wache
Singe Stahl und Feuer lache
Esse blüh und Feuer brenne
Platin glüh und Schlacke renne
Schone uns vor schlechtem Werke
INGERIMM du unsre Stärke

Dann ist der große Moment gekommen. Roana heizt die Essen an, breitet ihre Werkzeuge aus und beginnt mit ihrem Vorhaben während dessen sie mehr oder minder in einen Zustand der Gelassenheit gleitet. Gelassen genug um nicht in Hektik und Stress zu verfallen, aber immer noch mit sehr hoher Konzentration so dass ihre Schmiedearbeit ihr und Ingerimm zur Ehre gereichen soll. Durch den Segen des Handwerks fühlt sie sich dieser noch mehr verbunden und sie ist noch fingerfertiger als sonst. Am Ende des eigentlichen Schmiedeaktes ist sie sich sicher, dass das darin eingeflossene Metall und der Edelstein ihrer passenden Bestimmung zugeführt wurden. Abschluss findet das Ganze mit der Gravur dreier Worte in die Innenseite des Kleinodes. Mit einem erschöpften aber glücklichen Grinsen betrachtet Roana ihr Machwerk. Das wird ihr auf jeden Fall gefallen, da bin ich sicher spricht sie ihre Gedanken laut aus. Dann wickelt sie ihr eventuelles Vermächtnis in ein feines Tuch ein und verstaut es sorgfältig in ihrer Tasche.
Zuletzt geändert von Eiskristall am 12.05.2017 23:02, insgesamt 1-mal geändert.

Samweis
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Samweis » 12.05.2017 21:43

Auf dem Basar
Langsam schleicht sich Spinola an das Paar heran, stark darauf achtend, dass sein potentielles Opfer nichts mitbekommt, langsam hält er seinen Atem an, als er den Beutelschneider ansetzt und vom Opfer unbemerkt, schneidet er den Beutel ab. Aber, plötzlich merkt er, dass die Frau des Opfers scheinbar nicht ganz so vertieft in das Gespräch ist, wie ihr Partner oder ihre Sinne deutlich besser. Denn sie hat dich erwischt. Hilfe, Hilfe Diebe, Mörder fängt sie an zu schreien und krakelen. Als Spinola Hals über Kopf in den vorher ausgeschauten Fluchtweg flieht, gefolgt von einem in der Nähe patroullierenden Gardisten. Spinola flieht, doch trotz seiner Wendigkeit, hat der Gardist den Ortsvorteil auf seiner Seite und holt Stück für Stück auf, schon kannst du seinen Atem in deinem Nacken spüren, als du hinter dir ein Klatschen hörst. Ein kurzer Blick über die Schulter verrät dir, dass der Gardist längs auf dem Boden liegt, während Burkhar langsam in der Menge verschwindet. Du machst es ihm gleich und tauchst ebenfalls in der Menge unter.

In der Drachenei- Akademie
Wie es sich für eine Gastdozentin gehört und auch, weil sie ihrer neuen Freundin ein wenig imponieren möchte führt Lyssandra ihre beiden Freunde, in das Hauptgebäude durch das mit goldenen Einlegearbeiten verzierte Gästeportal, hier werdet ihr von einem weiß gewandeten Diener empfangen. Links und rechts des Portals befinden sich kleine Sitzbänke, daneben Schalen frischen Wassers mit sauberen Tüchern. Lyssandra weist Roana daraufhin, Amir weiß es längst, dass von euch erwartet wird, euren Staub von den Füßen zu waschen und innerhalb der Akademie Hauspantoffeln zu tragen. Dann geht es in den mehrere Räume umfassenden Audienztrakt, wo ihr euch die Erlaubnis eines Magisters einholt, die Bibliothek zu besuchen. Sobald ihr die Schwelle in den ersten holzvertäfelten Raum übertretet, erklingt ein sanftes ''Ahlan wasahlan bikum!" (Seid herzlich willkommen!) aus dem Nichts. Nach dem ihr die offizielle Erlaubnis habt euch umzuschauen, kommt ihr weiter in die Bibliothek, wo euch der greise Bibliothekar Temudjin al'Mhanach erwartet und euch alle drei herlzlichst empfängt. Ihm ist aber anzumerken, dass er ein wenig darüber enttäuscht ist, dass Lyssandra dieses Mal Besuch mitgebracht hat und er nicht wie üblich mit ihr ungezungenen über die großen Standardwerke und über Praktiken der wissenschaftlichen bibliothekarischen Klassifikation diskutieren kann. So beschränkt er sich, wenn er nicht unterbrochen wird, auf einen kleinen halbstündigen Monolog, der simpelsten und notwendigsten Fakten, um die beiden Anderen nicht zu überfordern, sieht dabei aber mehrmals Lyssandra leicht Vorwurfsvoll an. In den Lesesälen herrscht, wie stets eine betriebsame Stille, während trotz der frühen Stunde die Scholaren und Magister an zahlreichen Steh- und Sitzpulten arbeiten, umgeben von tausenden von Schriftrollen, Büchern und Pergamenten. Ein Amir bekannter alter, erfahrener und weitgereister Alchimist spricht euch an. Ahlan saleikum Amir, auch auf der Suche nach Ratschlägen für Verzauberungen während der Sternenkonstellation? Lyssandra hat in der Zwischenzeit, zuerst mit der Hilfe von Roana, dann alleine oder mit Amir, angefangen Werke zu suchen über einen passenden Dämon, über die Wüste Gor und über magische Untaten in der Wüste.

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Romin Aranthal
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 13.05.2017 09:02

Auf dem Basar

Spinola sucht sich erstmal eine ruhige Ecke und verschnauft dort, "Bei Phex, das war knapp. Dieser Burkhar, wir müssen unbedingt nochmal mit ihm reden, er hat seine Nase tiefer in der Geschichte stecken, als wir bisher ahnten. Warum soll er sonst auf uns acht geben und gestern im Hamam schien er ja auch nicht unbeteiligt an unseren Träumen. Sein auftauchen dort zusammen mit den Träumen war bestimmt kein Zufall."
Nachdem er verschnauft hat sucht er Rashad und Khadan am Treffpunkt, wo er sie im Gespräch vertieft auch findet. Sich an die hießigen Etikette richtend begrüßt er sie, indem er seine Hand mit einem Nicken von der Brust an die Stirn führt. "Ah die Signores Radoleth und Rashad, es freut mich euch zu sehen. Ich hoffe ihr hattet eine erholsame Nacht. Entschuldigt mein spätes kommen, ich wurde etwas aufgehalten. Was haltet davon, wenn wir nach unseren Erledigungen, nochmal Burkhar aufsuchen. Sein auftauchen im Hamam zusammen mit den selben Träumen, die sich auch noch mit unserem Reiseziel beschäftigen, von dem außer uns nur er wusste, scheint mir kein Zufall zu sein. Vielleicht weiß er mehr als wir bisher vermuten."
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Eisenhans
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eisenhans » 13.05.2017 14:57

Auf dem Basar

"Die Zwölf zum Gruß, Signore Spinola. Habt ihr Euch etwas erholen können." begrüsst Khadan den Ankömmling. "Da muss ich euch zustimmen, dieser Burkhar nimmt eine interessante Rolle in den Ereignissen des letzten Tages ein. Dabei ist er nicht einmal einer der Gaukler sondern ein Geschichtenerzähler wie er uns sagte. Gut, dass ihr die gleiche Reaktion hattet. Was denkst ihr, Rashad?"

"Wollen wir uns auf den Weg machen, Phex zu ehren und unsere Ausrüstung zu vervollständigen?"

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Nicolo Bosvani
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 13.05.2017 17:21

In der Drachenei- Akademie

Amir ist - zumindest was fast alles außerhalb seines Fachgebiets betrifft - mehr der Handwerker als der Wissenschaftler, so dass er sich damit begnügt, Lyssandra während der Recherche zuzuarbeiten. Als er in der Bibliothek angesprochen wird, erwidert er freundlich den Gruß und neigt leicht das Haupt. Nun, die Sternenkonstellation ist durchaus im Moment interessant für mich. Allerdings nicht für meine Arbeit, sondern für die Expedition, deren Teil ich seit neuestem bin, antwortet er.

Samweis
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Samweis » 13.05.2017 23:14

Feuersturm-Tempel
Als Roana sich den Feuersturmtempel nähert ist sie vielleicht erstaunt, dass so viele Krieger und Bewaffnete mit ihr den Weg teilen. Auch mag sie kurz stutzen, da der Tempel von außen, wenn auch sehr imposant, dennoch eher den wehrhaften Eindruck eines Rondratempels macht. Doch schon bald kann sie das Schlagen von Hämmern auf Ambosse hören, die unweigerlich Zeugnis davon ablegen, dass der Wirt, den sie nach dem Weg gefragt hatte, sie nicht fehlgeleitet hat. Was er nicht erwähnt hatte, war dass im Khunchomer Feuersturmtempel, sowohl Rondra, als auch Ingerimm gedacht wird. Und so ist auch das Innere aufgeteilt in zwei Bereiche, die aber ineinenader überlaufen, der eine Bereich gilt Rondra, angefangen ganz außen mit einer Nische für ihren Sohn Kor. Und auf der anderen Seite des gut zwanzig Schritt hohen und sehr geräumigen Gebäudes, welch aus weißen Marmor und schwarzen Basalt besteht, stehen die Handwerksschmiede an ihren Essen. Zwischen den beiden Extremen nimmt der größte Teil des Temepels eine bunte Mischung aus ingrimmgeweihten Waffenschmieden und Rondrageweihten ein, die quer durch das Gebäude verteilt sind, umringt von einigen übermannsgroßen Statuen von Rondra und Ingerimm (jedoch zu Roanas Erstaunen immer als Mann dargestellt). Von einer großen Empore herab predigt gerade die Rondrahochgeweihte Charia, in einer Art und Weise, wie Roana es eher von einem Korgeweihten erwartet hätte. Nachdem Roana ihre Arbeit beendet hat, wird sie vom Meister der Esse Ingerolf Golzbad einen älteren, aber immer noch sehr kräftigen Mann, mit einem weißen Drei-Tage Bart höchstpersönlich angesprochen, in der Hand die ewige Lampe und einen großen Schmiedehammer. Mein Kind. Es ist schön, wenn Auswärtige hierher kommen und zu Ehren Ingerimms Werke erschaffen. Ich habe dich beobachtet, es war beeindruckend, wie sehr du dich seinem Werk hingegeben hast.


In der Bibliothek

Interessant, interessant. Darf man fragen, um was für eine Expedtion es sich handelt?
antwortet Amirs Gesprächpartner ein wenig neugierig. Während Lyssandra Einsehen muss, dass ihre Suche doch schwieriger ist, als erwartet. Einige Handbücher der Dämonolgie sind zwar vorhanden, doch vermutet Lyssandra, dass nichts drinsteht, was sie nicht selbst weiß. Informationen über die Wüste Gor und insbesonders magische Artefakte in der Wüste sind, jedoch rar gesäht, wenn überhaupt vorhanden.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 13.05.2017 23:52

Roana verbeugt sich tief vor Ingerolf Golzbad als der sie anspricht. Das Lob gebührt nicht mir alleine. Einer der hier lebenden Geweihten hat mir geholfen die Göttin wohlwollend auf meine Arbeit herabblicken zu sehen. Die junge Geweihte möchte nicht den Umstand ansprechen, dass ihre Göttin hier nur als Mann dargestellt ist. Deshalb spricht sie in ihren Sätzen ausdrücklich von einer Frau, so dass der Meister der Esse schon etwas sagen müsste falls ihm diese Bezeichnung nicht behagen würde. Ich stecke immer sehr viel Leidenschaft in eine Arbeit und wenn sie für einen Menschen ist der mir etwas bedeutet bin ich noch eifriger bei meinem Gewerk. Ihre Gedanken gleiten etwas ab, als sie sich Lyssandras Reaktion auf das Geschenk vorstellt welches sie sich erhofft. Strahlen soll sie. Dann wendet sie sich wieder an den Meister der Esse. Meister ich weiß nicht ob ihr es vernommen habt, das Schicksal welches einem Teil der anreisenden Gaukler hat erfahren müssen ? Sie wurden wohl überfallen und verschleppt oder gar Schlimmeres. Deshalb breche ich mit ein paar Schicksalsgenossen so bald als möglich auf um ein bitteres Los doch noch von ihnen abzuwenden. Meint ihr es ist möglich dass die Waffen unserer Expedition hier im Tempel gesegnet werden können ? Wir werden es aller Voraussicht nach wohl mit Dämonen zu tun bekommen, so ist zumindest unsere Befürchtung. Ich muss noch eine schöne Schatulle auftreiben denkt sie sich noch.
Zuletzt geändert von Eiskristall am 14.05.2017 10:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von hexe » 13.05.2017 23:59

Auf dem Basar

Ob Rashad das auch über Burkhar denkt. „Nein, ich denke eher wir sollten uns nach diesem Gharbistani erkundigen, der den Gauklern diesen Unsinn über eine Abkürzung durch die gorische Steppe erzählt hat. Wie war sein Name gleich? - Urdo von Giesholm. Möglicherweise weiß der, wer in der Gor sitzt und Sklaven braucht. Das wäre doch nützlich zu wissen...“ Der junge Derwisch fährt sich durch den langen Bart. Soll er seine Theorie über die Quelle der Vision erzählen? Nein, sein eben Gesagtes wurde ebenso nicht weiter kommentiert.

Beim Vorschlag zum Aufbrechen, um endlich die Besorgungen zu machen nickt er bis auf eine Kleinigkeit: „Ich mache mich sicher nicht auf den Weg um Feqz zu ehren, aber ich werde euch davon nicht abhalten.“

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 14.05.2017 11:38

Lyssandra würde sogar mit bloßen Füßen die Akademie durchstreifen, so sauber scheint es dort zu sein. Auch die Fußwaschung ist ihr mehr eine Freude als eine Last. Nur in den Pantoffeln muss man niederhöllisch aufpassen, um nicht auszurutschen. Also schlurft sie mit ihren kleinen Füßen in den riesigen Pantoffeln durch die Gänge.

"Ahlan bik!" erwidert Lyssandra auf die Begrüßung am Eingang, wie es sich gehört .... auch ins Unbekannte .... und führt Roana und Amir dann durch die Gänge, soweit sie sie kennt. Sie erklärt hier und da und dies und das und zeigt und weist auf besonders interessante Räume, Gegenstände oder Bilder hin. Wenn sie jemandem begegnen, begrüßt sie auch diesen kurz.

Noch etwas herzlicher fällt die Begrüßung mit ihrem Freund im Geiste aus. "Wakan fi aistiqbal li, weiser Herr Temudjin al'Mhanach" - "Seid gegrüßt!", und sie hält die Wangen zu einer horasischen "on donne la bise" hin. "Wir müssen unsere wertvollen Gespräche, die mir so teuer geworden sind, leider auf ein anderes Mal verschieben." Wortreich, mit kaum stillstehendem Mund und lebendig und mit einer Hand an seinem Arm, erklärt sie, was geschehen ist und was ihre Mission nun leider ist.... nachdem er seinen Monolog halten durfte, dem sie wie immer freundlich und interessiert zuhört. "Sobald wir wieder zurück sind, weiser Meister des gebundenen Wissens," vertröstet sie ihn und schlägt sich dann durch Bücher und Rollen und Pergament. Für Roanas Wunsch,ihren Tempel aufzusuchen, hat sie natürlich Verständnis. "Oh!" macht sie ein bisschen enttäuscht. "Ich verstehe, natürlich. Wir sehen uns ja nachher und dann auch länger," lächelt sie geheimnisvoll. Dann gibt Lyssandra Roana einen Kuss auf beide Wangen und dann noch einen hauchzarten auf den Mund, drückt ihre Hand. "Bis nachher." Dann ist sie schon wieder in ihrer Arbeit und wühlt sich weiter durch das Wissen.

Amirs Begegnung mit dem Sternkundigen bekommt sie so aus dem Hintergrund mit. Das könnte auch interessant werden..... "Macht Ihr mir bitte Notizen?" bittet Lyssandra ihn in leisem Bibliothekston.

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Nicolo Bosvani
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 14.05.2017 15:15

In der Bibliothek

Nun ... Amir zögert kurz. Sollte man das Ziel der Reise gleich so öffentlich verbreiten? Lyssandras leiser Einwurf bringt ihn dann allerdings dazu, nicht um den heißen Brei herumzureden. Wir folgen einer Vision zu einem bestimmten Punkt in der Wüste Gor, beginnt er also und senkt seine Stimme. Es hat anscheinend alles mit Hinterlassenschaften des Sphärenschänders zu tun.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Romin Aranthal » 14.05.2017 19:14

Auf dem Basar

"Der Teil der Geschichte ist wohl meiner Unaufmerksamkeit zum Opfer gefallen. In der Tat eine lohnende Frage. Hält sich Urdo von Griesholm den in Khunchom auf?" Natürlich der Adel, diese Leute haben auch in jeder Schweinerei ihre Nase stecken, Phex und Nandus hilf, wann werden die Leute endlich begreifen, dass der Adel nichts ist und der kleine Mann alles. Kopfschüttelnd folgt er den beiden, die Bemerkung über Feqz bekommt er so auch nur mit halbem Ohr mit, was auch gleichgültig ist, da er das unbegreifliche Gerede jener Exoten zu den Zwölfen bereits gewohnt ist.
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Samweis
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Samweis » 14.05.2017 19:41

Feuersturm-Tempel

Es ist uns immer eine Freude, einer Schwester zu helfen, die ein ihm gefälliges Werk vollbringt.Kommt einfach später mit euren Gefährten hierher
antwortet Ingerolf.

In der Bibliothek
Der Astrologe verliert jede Farbe als er das Zeichen der Hesinde schlägt.
Von Dämonen verschleppt, jetzt? Nennt mich einen Schwarzmaler und Pessimisten mein Freund, aber ich befürchte, dass da jemand götterfrevelhafte Beschwörungen in unglaublichen Ausmaße durchführen möchte. Der Zeitpunkt, der Ort und die Tat sprechen aus meiner Sicht eine zu deutliche Sprache.


Selbst nach längerer Suche sind die Ergebnisse von Lyssandras Suche sehr überschtlich. Lediglich einige Pergamente und Bruchstücke in alten Werken bieten rare Informationen. Nach mehrstündiger Suche konnte Lyssandra folgende, wichtige Informationen zutragen.

Seit den Magierkriegen hat die Wüste Gor wohl keiner mehr besucht, war sie doch der vermutete Sitz vom Borbarad und wimmelt jetzt vermutlich von Geistern, Verfluchten und Untoten. Im Jahre 403 v.H. entbrannte ein großer Kampf zwischen Rohal dem Weisen, der mit einer Armee aus Zorgan auszog und dem Dämonenmeister Borbarad, der wie vermutet wird in der Wüste Gor seine Festung hatte. Rohal wollte die Festung Borbarads schleifen und Borbarads Treiben beenden. Die letzten Berichte stammen jedoch aus Anchopal, wo die Armee vom 19. bis zum 27. Efferd lagerte. Insgesamt standen 1546 Kämpfer, 337 magisch begabten Personen und 102 Geweihten aller zwölf Götter auf der einen Seite und Dämonen und Dämonenverseuchte auf der anderen Seite. Jedoch hat nach dem Abmarsch aus Anchopal niemals wieder jemand etwas von ihnen gehört. Borbarad und Rohal sind von dieser Welt entrückt worden, und ihre Kämpfer befinden sich entweder alle in Borons Hallen oder in den Dämonensphären,

Zu dem Dämonen findest du nichts genaueres, jedoch erklärt dir der Bibliothekar im Vertrauen, dass es in der Giftkammer der Akademie ein geheimes Buch über Dämonen gibt.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Nicolo Bosvani » 14.05.2017 20:29

In der Bibliothek

Das hatte ich schon befürchtet, gibt Amir ernst auf die Worte des Astrologen zurück. Deshalb möchte ich, dass wir uns dem so gut vorbereitet wie möglich stellen.

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Re: Staub und Sterne

Beitrag von Eiskristall » 14.05.2017 20:36

Im Feuersturm-Tempel

Roana verbeugt sich vor dem Tempelvorsteher. Ich danke euch vielmals für das Angebot und werde es meinen Mitstreitern mitteilen. Ich bin sicher wir werden uns nun mit noch mehr Zuversicht, als wir sie jetzt schon haben, auf diese Reise begeben und wir werden den Göttern Ehre machen. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht dreht sich die junge Geweihte um und begibt sich aus dem Feuersturm Tempel heraus auf den Weg zurück zu Lyssandra und ihrer Suche in der Bibliothek der Drachenei Akademie.

Unterwegs macht sie noch einen kurzen Weg über den Markt und kauft dort noch ein paar gezuckerte Pflaumen ein, die sie an diesem Abend mit ihrer neuen Freundin Lyssandra genießen will. Sie Schmeckt noch immer den Kuss auf den Lippen und eine Gänsehaut überzieht gerade ihren Rücken. Mit dieser Kette wird das Amulett sehr gut aussehen zwischen ihren Wonnehügeln. Da kommt ihr eine Idee. Die Kette und das Amulett brauchen ja noch ein Behältnis wo man beide verstauen kann, sollte es einmal notwendig sein sie auszuziehen. Also schlendert sie weiter über den Markt und kauft bei einem Händler einen kleinen Beutel ebenfalls aus smaragdgrünen Iryanleder, wiederum Lyssandras Augen angepasst. Dann macht sie sich endlich auf den Weg zurück in die Bibliothek, um wenigstens noch eine geringe Zeit der Magierin zu helfen. Sie hofft sie kann helfen, denn mit einer solchen Suche hat sie bisher noch keine Erfahrung gemacht. Hallo da bin ich wieder. Entschuldige bitte mein Entfernen, aber es wird sich als nützlich und schön erweisen sagt sie zu Lyssandra mit einem Augenzwinkern.

MorganLeFay97
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Re: Staub und Sterne

Beitrag von MorganLeFay97 » 15.05.2017 13:58

In der Bibliothek

"Es ist eben nicht Punin," murmelt Lyssandra, als sie die kümmerlichen Ergebnisse zusammenschreibt. Leicht enttäuscht, aber auch irgendwie so, als hätte sie nichts Besseres erwartet. Ihr Blick gleitet in die Ferne .... überlegend .... abwesend.... nachdenklich. Es könnten so viele sein. Aber wer würde SEINE Festung als Schutz wählen? Einer seiner Anhänger? Die Möglichkeiten sind zu viele. Gibt es vielleicht eine Liste der Abgänger? Aber was, wenn es jemand ist, der nicht an einer Akademie studiert hat? Und nicht zu allen Abgänger jeder Akademie wird es hier Aufzeichnungen geben. Dann hat sie sich bereits entschieden, doch bei dem Bibliothekar Temudjin al'Mhanach nachzufragen, als Roana wieder zurück ist. Lyssandras Stehkräfte sind hervorragend ausgebildet und auch das lange Lesen und Schreiben machen ihr seit den ersten Nachsitzstunden in Punin nichts mehr aus. Leicht wirr taucht Lyssandra aus den nachdenklichen Tiefen auf und erkennt Roana. Aus dem Wirren wird ein Lächeln. "Nurahhib marratan, sadiqatay alhabiba. .... Willkommen zurück, meine geliebte Freundin. ..... Ah, vielen Dank. Konntest Du alles erledigen? Und vor allem den Herrn der Feuer um Schutz für unsere Reise bitten? Für unseren Gang in die Wüste scheint mir das sehr angemessen.... Aber ich fürchte..... hier können wir jetzt nicht mehr tun oder finden, was für uns nützlich sein könnte. Leider," seufzt Lyssandra und schaut sich nach Amir um.

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