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Sternenlose Nacht

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Gorbalad
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Beitrag von Gorbalad » 03.10.2017 20:52

Murrox vergewissert sich, dass von der Hexe keine Gefahr ausgeht, und hält sich dann im Hintergrund auf. Wenn möglich, zwischen Tür und Kheidarion. Dabei pendelt sein Blick zwischen Hexe und Tür.

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Beitrag von Loirana » 03.10.2017 21:46

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Sylvettes Augen starren weiter Larona an, ihr Körper starr wie Stein. "Samtpfote beschützt mich! Ihr könnt das nicht verstehen..." Ihr Blick wird unfokussiert und sie schaut zu Boden. Es ist absolut still in der Zelle bis auf das Klirren der Ketten, als Sylvette eine Hand vorsichtig und zittrig vors Gesicht führt und sich die Haare aus dem Weg streift.

"Er war es der die drei Bannstrahler losgeworden ist, die mir auf den Fersen waren nach dem Tod von Mutter. Er war es der Nahrung gefunden hat, wenn ich am verhungern war. Gibt es jemanden in eurem Leben, dem ihr so sehr vertrauen könnt? Ich bezweifle es sehr", sagt sie zu Larona.
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Beitrag von Samweis » 04.10.2017 07:16

Keller unter Punin

Ah,ok. Larona, übernimmt also den guten Part. Dann fällt mir wohl der böse Part zu. denkt Dartan und fängt an in einem scharfen, höhnischen Tonfall auf Sylvette einzureden. "Nun ja die Frage ist doch, warum er das alles gemacht hat, Ich denke, er ist von eurem Vater geschickt, um euch dazuzubringen sein Werk fortzusetzen, damit war er sehr erfolgreich. Ihr seid ihm doch egal, wie ihr allen egal seid oder wo ist er sonst? Wieso lässt er zu das ihr hier verrottet und wahrscheinlich hängen werdet, wenn ihm etwas an euch liegt? Ihr habt euren Auftrag ausgeführt und seid für ihn jetzt wertlos" dann in dem eindringlichsten Ton zu dem er fähig ist. "Mädchen, jetzt wacht endlich auf, werde erwachsen und spiel nicht weiter die Puppe deines toten Vaters, oder bist du dazu zu schwach und dumm?." Eindringlich starrt er Sylvette an. So, dass sollte genügen, damit sie mich als Feindbild sieht und sich der fürsorglichen Larona anvertraut.

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Beitrag von Shalyriel » 04.10.2017 07:49

Keller unter Punin
Firnuyama, die dem Gespräch nach ihrem kurzen Gruß still verfolgt ist, erschaudert bei Dartans Worten: "Wie könnt ihr Menschen nur immer wieder so grausam sein?" murmelt sie leise. Nicht zum ersten Mal kommt ihr der Gedanke, was sie hier unten eigentlich soll. Sie kann der Gefangenen doch ohnehin nicht helfen; genauso wenig, wie sie Luna helfen konnte. Und jetzt soll sie dabei zusehen, wie die Menschen der Frau erst Hoffnung machen, nur um sie danach zu quälen? "Hört auf damit... Bitte..."
Zuletzt geändert von Shalyriel am 04.10.2017 08:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Samweis » 04.10.2017 08:24

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Iritiert schaut Dartan sich zu der Elfin um, verstand die nicht, dass er hier ein Schauspiel abhielt. Sie benötigen Informationen von der Hexe, nur so konnten sie das Unheil aufhalten. Nie würde er der Hexe oder sonst einem Wesen das antun, was sie Zorilla angetan haben, aber wenn er durch Worte sie zum Sprechen bekommen ... Nie würde er ... plötzlich wird Dartan schwumerig, Nie würde er ... Das war eine Lüge, er hatte es getan, genau das. Er hatte einen Menschen gefoltert, aus reinem Vergnügen, noch nicht mal weil er Informationen haben wollte, einfach so. Er war nicht, wie die Hexe, er war schlimmer. Plötzlich wird ihm schwarz vor Augen, seine Brust wird eng, er hat das Gefühl brechen zu müssen. Komme gleich wieder presst er heraus, dann verlässt er schwankend die Zelle, geht ins Vorzimmer, sucht nach einen Behälter, in den er sich übergibt und lässt sich in die Ecke fallen. Immer wieder, immer wieder kreisen die Gedanken durch seinen Kopf. Verräter deines Gottes, dämonischer Folterknecht, Menschenschänder. Schwarz vor Augen und zittrig sitzt er in der Ecke, nicht in der Lage eine anderen Gedanken zu fassen, nur sich sieht er, wie er mit der Waffe mehrmals auf den Wehrlosen einsticht. Immer und immer wieder sieht er dieses Bild.

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Beitrag von Lanzelind » 04.10.2017 08:36

Kheidarion, der sich im Hintergrund gehalten hat und mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt ist, sieht reichlich betroffen zu Dartan, weiß aber ganz offensichtlich nicht so recht, wie er mit der Situation umgehen soll. Schließlich geht er zu ihm und legt ihm zögerlich eine Hand auf die Schulter: "Äh, alles in Ordnung?" Da er nicht weiß, was er sonst tun soll, hält er ihm mal seine Feldflasche mit Wasser hin.

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Beitrag von Samweis » 04.10.2017 08:42

Vorzimmer

Deutlich schärfer als beabsichtigt fährt Dartan Kheidarion an- "SIeht das so aus, als ob alles in Ordnung ist? Dann aber besinnt er sich. " Tut mir Leid, es ist alles zu viel für mich. Das alles hier und ganz besonders mein eigenes Verhalten Plötzlich kommen die Tränen, nicht ein paar, sondern Bäche, Dartan greift nach seinem Taschentuch und hält es sich vors Gesicht. "Ich habe einen Menschen gefoltert, ich habe einen Menschen gefoltert, hast du das gesehen, in der Schlangenhöhle habe ich einen Menschen gefoltert."

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Beitrag von Lanzelind » 04.10.2017 08:46

Kheidarion fährt sichtlich getroffen zurück, als Dartan ihn so anfährt. "Ich wollte doch nur ... " Als der Leibwächter dann in Tränen ausbricht, ist der Prinz komplett überfordert und starrt ihn hilflos an. "Äh ... jetzt gräm dich nicht so ... das, äh, war eine Ausnahmesituation. Wir waren alle überfordert..."

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Beitrag von Loirana » 04.10.2017 10:29

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Sylvette zuckt zusammen und wendet den Blick ab, als Dartan sie anfährt. "Das ist gelogen! Samtpfote hasst meinen Vater genauso wie ich es tue! Gemeinsam haben wir geschafft, was er niemals konnte! Nicht weil mein Vater es wollte, sondern weil ich ihm überlegen bin! Samtpfote hat mich unterstützt, nicht gezwungen!", stammelt sie mit zittrig werdender Stimme vor sich her.

Ihr Blick wandert zu der Elfe, die sich sichtlich unwohl fühlt. "Ich bin schwach? Dabei sind es eure eigenen Gefährten die hier die Nerven verlieren. Nein, Samtpfote hat mich nicht im Stich gelassen, er beschützt mich noch immer, sonst wäre ich längst tot...", redet sie vor sich hin, als Dartan herausstürmt.

Dann wandert ihr Blick wieder zu Larona und grinst sie . "Magierin, ihr wollt doch sicherlich erfahren wie ihr die Largranem zurückverwandeln könnt. Lasst mich gehen und ich verrate es euch. Wenn ihr mich bittet, verrate ich euch gar wie ihr eurem Vater helfen könnt", sagt sie mit verhöhnendem Tonfall.
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Beitrag von Shalyriel » 04.10.2017 11:04

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Firnuyama schaut Dartan nach, als dieser den Raum verlässt. Eigentlich würde sie auch gern gehen, diese steinernen, stinkenden Kellerräume verlassen. Als Sylvette wieder spricht, wendet sie sich aber doch erstmal ihr wieder zu. Zuerst ist der Blick der Elfe, mit dem sie die Gefangene bedenkt, fragend; bis ihr klar wird, dass ihre Worte immernoch eine Reaktion auf Dartan waren. Hat sie zu Anfangs noch an eine Beherrschung gedacht, zieht sie das jetzt aber doch wieder in Zweifel: "Du ... Also wirklich du und nicht nur dein tierischer Freund ... Du willst das so? Alles zerstören? ... Warum?"
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Beitrag von Loirana » 04.10.2017 11:20

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Ohne den Kopf zu drehen wandern die verschiedenfarbigen Augen zu Firnuyama. "Zerstören? Nein, neu erschaffen. Verbessern. Die Largranem sind immun gegen Krankheiten, heilen Verletzungen in Sekunden und haben Kräfte jenseits denen eines normalen Menschen. Ihr habt gesehen was zwei von ihnen, die erst wenige Minuten ihre neue Gestalt angenommen hatten, anrichten konnten. Wenn jeder Mensch so wäre, müsste niemand mehr sich fürchten!"
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Beitrag von Shalyriel » 04.10.2017 11:37

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"Aber niemand wäre mehr er oder sie selbst. Niemand wäre mehr ... frei; sondern nur das, was du willst, dass sie sind," erwidert die Elfe und schüttelt den Kopf, "Du zerstörst damit das Sein. Siehst du das nicht? Würde dich das wirklich glücklich machen? Bitte ... Lass nicht zu, dass Macht und Gier dich zertören," Firnuyama blickt die Frau ernst, vielleicht auch etwas traurig an, als wüsste sie genau, wohin der Weg dieses jungen Menschen gerade führt.
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Beitrag von Samweis » 04.10.2017 11:50

Eine Weile sitzt Dartan noch draußen, geknickt und erschüttert, mit seinen guten Ohren versteht, er dennoch vieles was drinnen im Raum gesagt wird. Dann atmet er einmal tief durch und schaut dankbar Kheidarion an, "Danke, ich glaube ich bin soweit. Lass uns wieder reingehen."

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Beitrag von Lanzelind » 04.10.2017 12:02

Kheidarion sieht Dartan etwas zweifelnd, aber auch ein wenig erleichtert an und nickt. "In Ordnung"

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Beitrag von Assaltaro » 04.10.2017 16:32

Erschrocken blickt Larona zu der Hexe. Woher weiß sie das? Kann sie Gedanken lesen? Nein, mit diesen Fesseln ist es unmöglich. Aber das kann nicht sein, sie kann nicht wissen, was damals passiert ist. Woher weiß sie so viel über mich
Larona bemüht sich dann wieder um eine neutral freundliche Miene und versucht sich etwas zu beruhigen. "Wie du gesehen hast, habe ich bereits drei von ihnen zurück verwandelt. Doch siehst du nicht, dass dies falsch ist. Sie stehen alle unter deiner Kontrolle, jeder verliert seinen freien Willen und seine Seele. Sie sind brutal und grausam. Und wenn du wirklich weißt, wie du mir helfen kannst, könntest du den Menschen sicher auch helfen ohne ihnen die Seele zu rauben. Sag uns was du weißt und ich lege ein gutes Wort für dich ein. Mein Wort kann dein Leben durchaus retten."
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Beitrag von Loirana » 04.10.2017 16:51

Die Frau lächelt müde. "Macht und Gier. Ihr versteht garnichts. Doch wie soll eine Ameise verstehen was ein höheres Wesen tut. Sie sieht nur das zerstörerische Trampeln der Stiefel" sagt sie mit ausdrucksloser Miene. Sie kratzt sich am Ohr und mustert ihre Hand.

"Samtpfote lässt sich Zeit", sagt sie ohne dabei eine bestimmte Person anzusprechen. "Magierin, ich gebe zu, überrascht zu sein, dass es euch gelungen ist die Wirkung zu unterdrücken. Doch das ist unerheblich. Wer hat euch geholfen? Verratet es mir, dann sage ich euch was ihr wissen möchtet. Doch denkt nicht, dass euer Wort Gewicht hat. Wird mein Tod beschlossen kann niemand, auch nicht der Orden Phexens dies verhindern!"
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Beitrag von Samweis » 04.10.2017 17:32

Dartan beißt die Zähne zusammen. Jetzt muss er durchhalten, soviel Informationen sammeln, wie es geht. Samtpfote lässt sich Zeit? höhnt er der Hexin nach, während er sie von oben herab anschaut. "Vergiss es, du bist uninterressant geworden für ihn. Du warst nur eine Spielfigur, eine Ameise, die nicht versteht was die höheren Wesen tun. Genau benutze ihre Sprache, Menschen verraten sich immer durch ihre Sprache Noch nicht einmal mit einer einfachen Kaufmannstochter bist du fertig geworden. Fünfzig fünfzig Chance die meisten Menschen krämen sich, dass sie den Ansprüchen eines Elternteil nie gerecht wurden. " Dein Vater hatte recht, du bist nichts und kannst nichts. elende Versagerin geschlagen, von einer verwöhnten Tochter eines einfachen Händlers. Hier macht er eine kurze Pause, gekonnt künstlerisch nach außen, aber nach Innen, um den Schmerz zu verarbeiten, den ihm diese Worte bereiten. Jedoch ist er ein zu geschickter Schauspieler und zu guter Redner, um es sich anmerken zu lassen. Und deine Magie ist auch nichts wert, ohne die Halskette hast du doch gar keine Magie, du Ameise, unter den Stiefeln höherer Wesen" Die letzten Worte trieften nur so voller Hohn und Herabwürdigung, dann schaut er die Hexe herausfordernd an. Na, komm schon meine Hübsche. Das wirst du doch nicht auf dir sitzen lassen. Greif mich an, verteidige dich, mach irgendwas dummes, aber verplapper dich schön dabei.

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Beitrag von Shalyriel » 04.10.2017 19:02

"Willst du sagen, du, oder diese Samtpfote, bist ein Gott, oder ähnliches? ... Das würde zumindest die Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben erklären," mit einem Mal doch misstrauischer und wachsamer, aber immernoch irgendwie traurig, mustert die Elfe die gefesselte Frau. Sie weiß überhaupt nicht mehr, was sie von der ganzen Sache halten soll. Und so ist von ihr, auf Dartans provozierend böse Worte, auch lediglich ein verständnisloses Kopfschütteln zu sehen und langsam weicht sie vor den beiden zurück Richtung Zellenausgang.
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Beitrag von Assaltaro » 04.10.2017 20:30

"Du ein höheres Wesen? Oder meinst du Samtpfote?" Larona schüttelt etwas traurig den Kopf. "Ich hoffe du wirst noch erkennen, dass man nicht einfach mit dem Leben spielen kann. Und wer mir geholfen hat? Die Lehrer meiner Akademie, als sie mir den Zauber beibrachten, der derlei aufhebt. Und gestern stand mein Gott, der Herr Boron mir bei und gab mir genug Kraft sie aufzuhalten. Willst du dich nun immer noch auf die Stufe eines Gottes stellen?"
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Beitrag von Loirana » 04.10.2017 21:06

Sylvette beißt die Zähne zusammen und schüttelt den Kopf.
...Du bist uninteressant geworden für ihn...
"Lügen!"
...Du bist nichts und kannst nichts...
"IHR WISST NOCH WOVON IHR SPRECHT!"
Sie zittert am ganzen Körper, die Arme um den Oberkörper geschlungen.

...das würde die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Leben erklären...
Tränen rinnen ihr über die Wangen.
"KEINER VERSTEHT ES! IHR WISST NICHT WOVON IHR SPRECHT!"

Sylvette schluchzt und schaukelt vor und zurück, heftig weinend. "Samtpfote..."



...Willst du dich nun immer noch auf die Stufe eines Gottes stellen?...

Schneller als irgendeiner der Anwesenden reagieren kann, schießt Sylvette vor und springt den Helden entgegen. Die Ketten spannen sich und zerren gewaltsam an ihrem Hals und den Armen und Beinen. Ihre Zähne sind zu einem wilden Grinsen verbissen, die Wangen fleckig rot, genau wie die Augen aus denen immer noch Tränen fließen. Mit alle Kraft zerrt sie an den Ketten, und wären sie nur einige wenige Finger länger gewesen, hätte sie womöglich Dartan die Nase abgebissen. "ICH BIN STETS AN SYLVETTES SEITE! Ihr Menschen habt keine Ahnung wovon ihr da redet! Ihr seid so vermessen und denkt ich würde mich einem Gott gleichstellen? Ich DIENE einem! Und dieser wird euch schon bald für eure Unverfrorenheit strafen!"

Die Augen der Hexe brennen nun mit einem Hass, der vor wenigen Sekunden noch nicht dagewesen ist. Die Tötungsabsicht steht ihr klar ins Gesicht geschrieben, auch wenn die vielen eisernen Ketten dies zu verhindern Wissen. "Die Kette ist doch vollkommen egal! Das Mädchen ist gebrochen und der Pfad damit ein Stück weiter offen! Wir brauchen weder die Kette noch das Mädchen! Sylvettes Vater hat nicht einmal davon zu träumen gewagt, was sie und ich gemeinsam erreicht haben!"

Immer wieder stemmt sie sich gegen die Ketten, auch wenn dies aufgrund ihrer schwächlichen Statur absolut sinnlos erscheint.
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Beitrag von Gorbalad » 04.10.2017 21:15

Murrox zieht Kheidarion etwas zurück, pflanzt sich vor ihn und zückt seine Äxte.

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Beitrag von Lanzelind » 04.10.2017 21:20

Kheidarion wollte Firnuyama gerade leise erklären, dass Dartan doch nur so tut, als die Hexe plötzlich in irrem Wahn auf die Helden zufährt und Murrox den Prinzen nach hinten schiebt, was allerdings gar nicht unbedingt nötig gewesen wäre, denn der springt mit einem spitzen Aufschrei schon von selbst zurück: έλα, Παναγία μου!

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Beitrag von Assaltaro » 04.10.2017 21:38

Kurz blickt Larona fast böse zu Dartan, als die Hexe anfängt zu zittern und zu weinen. Dann aber sieht sie was es ausgelöst hat. Ihr Wahn oder Bessessenheit zeigt sich endlich. Jetzt zeigst du dein wahres Gesicht
Zur Sicherheit macht sie noch einen Schritt rückwärts, um auch ja nicht von ihr erwischt zu werden und besinnt sich auf die Formel des Odem Arcanum. Dass ihr Stab bei den anderen ist, macht nichts. Sie hat nicht den großen Fehler bei der Bindung begangen wie manch andere, nur ist er bewusst, dass sie danach keine Zauber mehr schaffen wird. Zumindest nicht rein mit astraler Kraft, und zur anderen will sie so schnell nicht wieder greifen. Der Odem würde ihr auch schon grob offenbaren, worum es sich handeln könnte. Sie fixiert die Hexe vor ihr und beginnt mit der alten Formel das Bosparano.
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Beitrag von Loirana » 04.10.2017 22:15

Es ist nicht überraschend, dass der Odem, den Larona wirkt, die Hexe in einem roten Schimmer leuchten lässt. Alleine die Magie, die in der letzten Nacht im Versteck der gefiederten Natter gewirkt wurde, würde für eine starke Reststrahlung sorgen. Das rötliche Leuchten weist auch auf kleinere Mengen astraler Energie hin, die noch in ihr schlummern, auch wenn das Eisen das Wirken von Magie unmöglich machen dürfte.

Die magische Aura um die fuchsteufelswilde Frau herum wirkt verworren, durch die vielen alten Magiequellen die sich überlappen. So dauert es einige Augenblicke, bis Larona erkennt, dass auf Sylvette Magie wirkt. Ein fast nicht erkennbarer Zauber liegt auf ihren Augen und ihrer Brust.

Und die Magie wird im Sekundentakt intensiver. Irgendwer mischt sich von außerhalb ein. Doch ist es keine Besessenheit. Keine magische Präsenz steuert ihr Handeln.
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Beitrag von Samweis » 05.10.2017 06:52

Dartan weicht keinen Millimeter zurück, als die Hexe auf ihn zugesprungen kommt, er blinzelt noch nicht einmal. Sondern lacht der Hexe höhnisch ins Gesicht. Kundige in HK Seele oder mit guter Menschenkenntnis können erkennen, dass es nicht nur purer Mut sein kann, der ihn nicht weichen lässt. Nein es scheint eine Abwesenheit von Angst zu sein, die ihn umgibt. Seine normalen Reflexe scheinen nicht zu funktionieren, so als ob er sich selbst aufgegeben hätte. Sein eigenes Leben für ihn keinen Wert mehr darstellt und er nur noch funktioniert. "Das Mädchen gebrochen, selbst dafür ward ihr nicht zu gebrauchen. höhnt er. Nicht das Mädchen ist es, die heulend und wimmernd in der Ecke liegt. Nein das Mädchen ist wohlauf, diskutiert mit Schneidern und Juwelieren über ihre neue Kollektion. Ihr seid zu schwach. Nicht ihr habt das Mädchen gebrochen, dass Mädchen hat euch gebrochen. Versagerin. Schaut euch nur an, ihr elendiges Nichts. Nichts habt ihr erreicht. Euer Vater hatte recht als er euch und den Abschaum, der eure Mutter ist, verstoßen hat. Ihr könnt euch heulend und klagend selbst einreden, dass ihr etwas erreicht habt. Aber die Wahrheit ist, ihr seid hier. Von der eigenen Familie verstoßen, von anderen gedemütigt und bis zum Ende eurer Tage gefangen und geknechtet. Genauso, wie euer Gott. Ihr habt versagt auf ganzer Linie und das schlimmste für euch ist, ihr wisst es. Nicht eine Sache könnt ihr mir sagen,die ihr erreicht habt. Euer Vater würde sich aus dem Grabe erheben und euch nochmal verstoßen, wenn er sehen könnte, wie erbärmlich ihr seid. Nichtsnützige Ameise.

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Beitrag von Shalyriel » 05.10.2017 07:33

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Fassungslos beobachtet Firnuyama das Geschehen. Sie weiß nicht, was sie hier tun kann; kommt zu dem Schluss, dass man weder mit dem einen, noch mit dem anderen gerade sinnvoll reden kann. Ihr Blick fällt auf die Tür des Kellerraums und huscht ein paar Mal von dort zu den beiden streitenden und wieder zurück. Sie schluckt schwer, schaut dann sichtlich überfordert und ratlos Kheidarion an: "Zu machen und nachher das bekämpfen, was übrig bleibt?" zwingt sie sich zu fragen, während alles in ihr eigentlich nur nach draußen will.
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Beitrag von Loirana » 05.10.2017 07:54

Der Hass in Sylvettes Augen wird in keinster Weise weniger, doch geht sie einen halben Schritt zurück, sodass die Ketten nicht mehr spannen. Blut tropft auf den Boden, wo die Eisenbänder sich in Handgelenke und den Hals geschnitten haben, doch wirkt die Hexe nicht als würde es ihr Unbehagen bereiten.
Sie funkelt Dartan finster an und lacht
"Ihr habt noch immer nicht Begriffen was dieses Mädchen bedeutet hat. Ihr Pakt ist gebrochen!" Amüsiert verschränkt sie die Arme, wobei ihre Augen vor Zorn immer noch funkeln. "Sylvette ist hier, ihr habt Recht und ich kann euch eine ganze Reihe von Dingen nennen die sie erreicht habe. Der Standort eines Unterschlupfes der Puniner Phexkirche, die Gesichter derjenigen, die unsere Pläne durchkreuzt haben... Dieses Wissen gehört jetzt uns. An eurer Stelle, euer Gnaden, würde ich mir schon mal neue Räumlichkeiten suchen", spottet sie in Richung Phenia.

"Sylvette hat in den letzten 180 Götterläufen viel erreicht, vieles von dem ihr noch nichts ahnt. Die Largranem sind nur die Spitze des Eisberges!"
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Beitrag von Samweis » 05.10.2017 08:16

Kurz schaut Dartan die Hexe und das Wesen in ihr an iritiert an. Dann fängt sich plötzlich an ein Strahlen über sein Gesicht auszubreiten, dass sich in ein Lachen verwandelt. "Was für Anfänger seid ihr eigentlich? " kurze Lachpause. "Ihr habt das falsche Mädchen erwischt." längere Lachpause. " Ich meine es ist ja die richtige Familie, aber nicht sie war es mit dem Pakt, den ihr brechen musstet. Sondern ihre, ach lassen wir das. Überprüft nochmal eure Aufzeichnung, ihr Anfänger. lachend dreht sich Dartan um und lässt die Hexe stehen. Die Antwort für die Phexkirche überlässt er Phenia.

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Beitrag von Lanzelind » 05.10.2017 08:44

Kheidarion wirkt von der gesamten Situation ebenso überfordert wie Firnuyama. Das wird ihm einfach alles zu viel. Und genau so wie die Elfe oder wie in der Kanalisation möchte er einfach nur noch aus der Situation fliehen und sich nicht mehr damit beschäftigen. Hilflos zuckt er die Schultern: "Ja, vielleicht wäre das das Sinnvollste."

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Beitrag von Shalyriel » 05.10.2017 09:27

Firnuyama zögert noch einen kurzen Moment, nickt dann aber. Larona, die ja einen Schritt nach hinten gemacht hat, wird, so sie sich nicht dagegen wehrt, vorsichtig weiter zurück gezogen, während die Elfe mit der anderen Hand nach der Tür tastet, um diese tatsächlich zu schließen.
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