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Gefangen im Vergessen

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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WeZwanzig
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Gefangen im Vergessen

Beitrag von WeZwanzig » 29.04.2017 17:47

???
Es ist dunkel, der Boden unter euch schwankt. Ihr fühlt Stroh, darunter Holz. Licht fällt durch einen schmalen Spalt. Der Raum hüpft kurz nach oben, dann rumpelt es laut, als er wider landet. Ein dumpfes „Hoh!“ dringt zu euch.
Um euch liegen andere Gestalten auf dem Boden, doch keine davon kommt euch bekannt vor. Versucht ihr euch zu bewegen, so scheint euch euer Körper nicht zu gehorchen. Mehr als ein kurzes Zucken könnt ihr nicht bewerkstelligen.
Aus dem Spalt weht beständig ein kalter Luftzug. Ab und an verirrt sich eine einzelne Schneeflocke hinein.
Da umgibt euch ein schwerer, seltsam vertrauter Duft, Nebel scheint in den Raum zu ziehen. Tief atmet ihr ein und wieder aus, wobei eure Lieder schwer werden und ihr langsam wieder einschlaft.

Die Zimmer, allgemein
Langsam öffnet ihr eure Augen. Ihr fühlt euch ausgeruht, als hättet ihr lange geschlafen. Doch wo seid ihr hier? Und wie kommt ihr hier her? Das Letze woran ihr euch erinnern könnt, ist das ihr auf der Straße zwischen Perricum und Romilys wart. Doch wie lange ist das her? Eure brennenden Muskeln verraten euch, dass ihr sie lange nicht bewegt habt.
Das Bett auf dem ihr liegt ist zumindest recht bequem, auf einem Strohlager liegen mehrere Decken, das Kissen ist sogar mit echten Daunen gefüllt. Während es für manche von euch nur ein besseres Bauernbett ist, so kennen andere von euch so einen Luxus gar nicht.
Der Raum in dem ihr euch befindet, ist im Gegensatz dazu aber sehr karg eingerichtet. Durch ein vergittertes Fester, das sich mit schweren Läden schließen lässt, scheint die Sonne, aber auch kalte Luft weht hinein, so dass ihr froh seid, über eure Decken, den mehr habt ihr aktuell nicht am Leibe, um euch von der Kälte zu schützen.
In einer Ecke steht ein einfacher Tisch, daneben zwei Schemel. Auf einem Regal daneben liegen ein Stapel grauer Hemden und Wollhosen. Vor dem Regal stehen zwei Paar Stiefel. Eins davon gehört euch, stellt ihr freudig fest.
Gegenüber von dem Fenster befindet sich eine schwere, massive Holztür in der Wand. Und an der Wand euch gegenüber steht ein weiteres Bett. Mit einer weiteren Person darin...

Zimmer von Isabella und Elysia
Elysia, dir gegenüber liegt in dem Bett eine Frau, die dich erstmal nur sehr verwirrt anschaut. Du merkst schnell, es ist eine echte Schönheit. Sie bewegt sich nicht groß, scheint eher zu warten und zu beobachten, was du machen wirst.
An dir selber fällt dir noch auf, das du um den Hals und um die Handgelenke herum eiserne Fesseln trägst. Man hat ein wenig weichen Stoff zwischen Haut und Metall gelegt, so dass sie nicht unangenehm an dir reiben, aber dir ist klar welchem Zweck sie dienen sollen; dich am Zaubern hindern.

Isabella, die Dame dir gegenüber im Bett schaut sich recht verwirrt alle Ecken des Raumes an. Du kannst förmlich sehen, wie es in ihrem Kopf rattert und sie versucht, sich einen Reim auf die Situation zu machen. Während sie hin und her schaut kannst du auch ihre Ohren sehen, die verraten, das sie offensichtlich nicht nur menschliches Blut in ihren Adern trägt.

Zimmer von Nimor und Mahwad
Mahwad, der Mann dir gegenüber schläft noch, so dass du ihn kaum bemerkst. Viel mehr starrst du entsetzt die eisernen Ringe um deine Handgelekte an und fasst dir an den Hals, nur um einen weiteren Ring zu greifen. Da man etwas weichen Stoff zwischen Haut und Ring geklemmt hat sind sie zwar nicht besonders unbequem, aber dir ist dennoch klar, dass sie dich stark behindern werden. „Praioskrause“ nennen sie die Mittelländer. Und ihr Zweck ist einfach. Den Magiefluss bremsen und dich so deiner Kräfte berauben!

Zimmer von Angra und Rahjades
Angra, dir gegenüber erkennst du eine menschliche Frau. Viel siehst du nicht von ihr, denn sie hat eine Decke eng um ihren Körper geschlungen. Sie drückt sich panisch so flach es geht gegen die Wand. Lediglich ihr Gesicht kannst du erkennen. Ein sehr schönes Gesicht, wie du feststellst, wenn man nach menschlichen Maßstäben geht. Das Gesicht wird geziert von einigen Hautbildern, wie du sie noch nie gesehen hast.

Rahjades, dir gegenüber sitzt eine Frau, so klein, dass es sich dabei um eine der Zwerginnen handeln muss, von denen du schon einiges in Geschichten gehört hast. Die Dame scheint auch schon einiges ertragen zu haben, eine große Narbe zieht sich von ihrer Wange bis zur Brust. Mit recht verwirrten, wütendem Blick mustert sie dich.

Zimmer von Friedgut und Imaculo
Imaculo, dir gegenüber in seinem Bett sitzt ein Riese von einem Mann. Über zwei Schritt groß sitzt er da in seinem Bett und schaut ziemlich verwirrt in der Gegend umher. Wirkt seine Gestalt anfänglich etwas schlaksig, erkennst du doch, wie sich unter seiner Haut kräftige Muskeln abzeichnen. Er wirkt trotz der Größe noch recht jung.

Friedgut, dir gegenüber sitz ein Mann, dessen Körper aussieht, als hätte er in seinem Leben keinen Tag gearbeitet. Seine Züge strahlen eine gewisse Selbstsicherheit, ja fast Arroganz aus. Aber das Bild ist nicht perfekt. Seien es die zerzausten Haare vom langen Schlaf, oder doch dieser kleine Funke Unsicherheit, den du seinem Blick bemerkst.
Zuletzt geändert von WeZwanzig am 02.05.2017 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Cherrie
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Cherrie » 29.04.2017 18:44

Ist es wieder ein Traum?
Isabella hat viel geträumt die letzte Zeit. Bilder, Schatten, Gefühle, Empfindungen, alles vermischt sich. Gestern, heute, Zeit spielt keine wirkliche Rolle mehr. Oder wenigstens kann sie die Zeit nicht einschätzen, als fließe sie nicht mehr in nur eine Richtung, vorwärts.

Die Bilder bleiben. Das Licht bleibt. ein paar Schritt über sich ist diese Raumecke. Das Bild wird schärfer. Kälte. Es ist kalt. Stoff auf nackter Haut. Ihrer Haut. Eine Decke. Und sie liegt. Auf einem Bett. Einer Pritsche. Stroh. Doch was ist das? Atemgeräusche? Da bewegt sich eine andere Person. Nicht direkt bei ihr, weiter weg.

Isabella bleibt ganz ruhig liegen.
Jetzt nicht zeigen, dass Du wach bist. Das nimmt Dir vielleicht den Überraschungsmoment.
Welchen Überraschungsmoment? Sie weiß es selbst nicht. War sie den überhaupt in Gefahr? Wahrscheinlich. Sonst würde sie doch kaum hier liegen, bar jeder Erinnerung und bar jeder Kleidung.

Verletzt? Bin ich verletzt?
Ganz langsam geht sie ihren eigenen Körper durch, spannt die Muskeln an, bewegt die Gliedmaßen. Wartet auf einen Schmerz, auf eine Einschränkung, auf ein fieses Ziehen. Nein, alles gut. Körperlich scheint sie unversehrt. Und sie kann sich frei bewegen, keine Fesseln oder Ketten.

Wurde ich missbraucht?
Auch hier verspürt sie keine Schmerzen. Falls das der Grund ihres Hierseins wäre, war es wohl einvernehmlich. Oder wenn sie besinnungslos war, war es nicht heftig gewesen.

Aber was mache ich sonst hier?
Ganz vorsichtig dreht sie den Kopf, langsam und ohne ein Geräusch zu machen. Da, eine zweite Liege. Eine zweite Person. Ein vergittertes Fenster. Eine Zelle? Ein Kerker? Aber mit Betten? Wohl kaum. Vielleicht eine Burg? Gitter konnten nicht nur Leute am Rauskommen hindern, die konnten einen Raum auch vor Dingen schützen, die hinein wollten.

Langsam und leise setzt sie sich auf. Die Kälte war wirklich schlimm, Isabella zieht die Decke mit und lehnt sich gegen die Wand hinter ihr. Der Stein ist so kalt wie die Luft um sie herum, aber es hilft ihr gerade beim Denken.

Da, die Person ihr gegenüber hat sich bewegt. Der Kopf ist sichtbar, die Ohren seltsam geformt. Zu groß. Eine Elfe? Oder so ein Halbblut. Vielleicht auch ein Mann? Bei Elfen war sie sich da nie so ganz sicher, zumindest wenn man nur Haare und Ohren sah. Schmal gebaut waren die meisten von ihnen.

So auf ihrem Bett sitzend, blickt sie sich weiter im Raum um. Kleidung. Schuhe. Die Schuhe sind ihre eigenen. Ein Tisch, ein Schemel. Nein, definitiv keine Gefängniszelle. Zumindest keine normale. Die Frau ihr Gegenüber bewegt sich, scheint zu erwachen. Und sich ähnlich zu verhalten wie sie selbst eben. Wenn sie keine begnadete Schauspielerin ist, geht es der Elfe ebenso wie ihr selbst.
Isabella beginnt sich auf ihr Gehör zu konzentrieren. Was gibt es an Geräuschen von außerhalb des Zimmers? Stimmen? Vielleicht dringen Laute durch das Fenster? Das Hämmern eines Schmiedes, Pferdegetrappel, Stimmen, irgendetwas?

Irgendwann, die Frau ihr gegenüber scheint nun ebenfalls wach zu sein, zumindest ähnlich wach sie sie selbst, treffen sich ihre Blicke. Isabella schweigt.

Amazonenkind
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Amazonenkind » 29.04.2017 22:03

Zimmer von Angra und Rahjades

Angra sitzt auf ihrem Bett, hat das Laken einigermaßen um sich herumgeschlungen und hält sich mit beiden Händen den Kopf. Halblaut plappert sie vor sich hin: "Oh man, so viel hast du doch gar nicht getrunken." Mein Schädel dröhnt. Verwirrt blickt sie sich um. Wo bin ich hier eigentlich?

Da sieht sie die andere Frau, die sich voller Angst an die Wand drückt. Erstaunt dreht sich Angra um und erblickt nur eine leere Wand. Vor was hat die denn so Schiss? "He du", ruft Angra in Garethi zu der Frau herüber. Seh ich so schrecklich aus? Sie blickt an sich herunter, kann aber nichts ungewöhnliches feststellen. "Entspann dich, ich fress dich schon nicht auf." Hunger hätte sie ja schon und wie zur Bestätigung knurrt ihr Magen überdeutlich laut. Angra muss grinsen, weil sie doch gerade gemeint hätte, sie würde niemanden fressen. "Neija, Hunger hätte ich schon, aber du stehst nicht auf meiner Speißekarte, verstehst du? Wo sind wir hier überhaupt." Ich kann mich nicht an dich erinnern. Haben wir zusammen getrunken? Man ich war ja sowas von weg. Ich kann mich ja an gar nichts mehr erinnern.

Wo sind eigentlich meine Klamotten? Sie entdeckt ihre Stiefel vor dem Regal. Ah sehr gut, die kenn ich doch. Sie versucht aufzustehen, aber nach der langen Ruhephase wollen ihre Beine noch nicht ganz gehorchen und sie fällt mit einem lauten Plumps zu Boden, während das Bettlaken flatternd durch die Luft wirbelt und auf der Zwergin landet. "Autsch", brummt Angra genervt unter dem Laken. Sie rappelt sich wieder hoch und wickelt das Laken um sich, was dank der Länge bei ihr wie ein Kleid mit Schleppe aussieht. Erst steht sie noch etwas wackelig, aber sie erlangt schnell wieder die Kontrolle über ihre Füße. Na geht doch. Wie zur Bestätigung hüpft sie ein paar mal auf der Stelle. Dann läuft sie zu den Stiefeln. Sie nimmt einen hoch und schnuppert daran. Puh, eindeutig meiner. Die zwergischen Stiefel sind ohnehin viel breiter als die schlanken Stiefel der anderen Frau und wohl eher zweckmäßig zu nennen, als dass sie eine modische Erscheinung wären. Dann wühlt sie in den Klamotten und zieht das kleinste Hemd und die kleinste Hose heraus. Sie streift sich das Hemd über. Es ist ihr viel zu groß, da es wohl für Menschen geschnitten ist. Na toll, jetzt seh ich aus wie ein wandelndes Bettlaken. Sie probiert die Hose an. Die Hosenbeine sind viel zu lange für ihre kurzen Zwergenbeine und der Bund oben ist viel zu eng. "Wem soll dass den bitteschön passen." Sie mustert die Frau auf dem Bett. "Das ist wohl eher was für dich", meint Angra und wirft der Dame die Hose zu. Dann versucht sie die andere Hose, die etwas größer ist. Mit etwas Mühe bekommt sie den Hosenknopf zu, aber die Hosenbeine sind hoffnungslos zu lang. Sie krempelt die Hose mehrfach um. "Jetzt sehe ich aus, wie eine Vogelscheuche." Sie dreht sich einmal um sich selbst und begutachtet sich dabei. "Wehe du lachst." Die Zwergi schlüpft in die Stiefel. Wenigstens diese passen wie angegossen.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Lanzelind » 29.04.2017 23:16

Zimmer von Friedgut und Imaculo

Jeder einzelne Muskel in seinem Körper scheint zu schmerzen, als er sich nach Katzenart räkelt und in seinem Bett aufsetzt. Das muss eine heftige, heftige Nacht gewesen sein ... Sein Blick schweift durch den Raum und mit einer Mischung aus Verwunderung, leichtem Amüsements und Bestürzung muss er feststellen, dass die letzte Nacht ihn offenbar in einem der Dienstbotenräume von - wem auch immer – zurück gelassen hat mit .....
Unweigerlich fällt sein Blick auf die hochgewachsene Gestalt in dem Bett gegenüber. Langsam gleitet sein Blick an dem Körper des... Barbaren? empor, bleibt kurz an dessen Gesicht und dann mit einem Ausdruck gelinden Entsetzens an der Frisur hängen, ehe er wieder etwas tiefer wandert Welche Drogen hab ich denn bitte genommen? Mein Geschmack wird auch immer extravaganter. Zu dumm nur, dass diese Drogen ganz offenbar auch jegliche Erinnerung an letzte Nacht gelöscht haben, aber so wie sich sein Körper anfühlt, muss sie sehr ... aktiv gewesen sein. Ich kann mich partout an nichts erinnern ... Ein Gedanke, der ihn mit leiser Nervosität erfüllt. wie konnte ich nur dermaßen die Kontrolle verlieren? Ein Fehler, den man in Al'anfa unter Umständen nur ein einziges Mal machte.

Langsam erhebt er sich, wobei er sich nicht darum schert, dass die Decke an seinem Körper herab gleitet und er nun nackt da steht. Sein Blick fällt milde verwundert auf das, was in den unteren Kreisen wohl als „Kleidung“ durchgeht. Nun ja, vielleicht war seine eigene Gewandung in der Hitze des Gefechts zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, aber hätte man ihm nicht etwas ein wenig standesgemäßeres hinlegen können? Und ein Bad ... ein Bad wäre jetzt wirklich eine Wohltat.

„He, du da ...“ spricht er Friedgut an und wedelt mit der Hand in dessen Richtung „Sorg dafür, dass ich ordentliche Kleidung bekomme, man kann ja wohl unmöglich erwarten, dass ich das da anziehe. Das kratzt ja schon, wenn ich es nur ansehe. Und man soll ein Bad einlassen ... ...“ Kurz erwägt er noch zu fragen, wie die letzte Nacht eigentlich war, aber das käme dann doch etwas arg verzweifelt herüber. Denn sicherlich war sie fantastisch gewesen. Die Nächte mit ihm waren immer fantastisch, da gab es überhaupt kein Vertun. Ein katzenhaftes Lächeln erscheint auf seinen Lippen, als er den "Barbaren" noch einmal betrachtet "Gern auch für zwei." fügt er an und schenkt Friedgut ein verruchtes, vielsagendes Lächeln. Eigentlich ist er ja nicht wirklich mein Typ, aber irgendwelche Qualitäten muss er ja haben, sonst wären wir wohl kaum zusammen hier gelandet Gewisse Ansprüche hat man dann ja doch.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Assaltaro » 30.04.2017 16:05

Zimmer von Angra und Rahjades

Rahjades erwacht langsam in dem doch recht gemütlichen Bett. Nur wo war sie hier, verzweifelt sucht sie nach der Erinnerung an letzte Nacht. Langsam öffnet sie die Augen und sieht sich um. Als ihr Blick auf das vergitterte Fenster fällt ist sie hellwach. Haben sie mich wieder geschnappt? Ich dachte ich wäre weit genug im Norden und es ist auch viel zu kalt für den Süden. Langsam setzt sie sich auf um auch den Rest des Zimmers zu sehen, dabei die Decke eng um sich geschlungen aufgrund der Kälte. Eng an die Wand gepresst mustert sie den Rest, die andere Person nimmt sie dabei zuerst nicht war, zu beschäftigt mit ihrer eigenen Angst wieder geschnappt worden zu sein.

Als die Stimme der Zwergin ertönt, wirft sie ihr zum ersten Mal einen Blick aus den schwarzen Augen zu. Eine Zwergin? Ich wusste nicht, dass sie auch Zwerge fangen. Aber wovon redet die und warum ist sie so sorglos. Zuerst antwortet sie nicht zu sehr darauf bedacht, nicht vor Verzweiflung zu heulen, das würde ihr nicht helfen. Erst als die Zwergin ihr die Kleidung zuwirft, wagt sie es doch zu sprechen. "Ähm danke. Warum bist du so entspannt?" Auf die Idee zu Lachen kam sie aber wirklich nicht. Schnell nahm sie die Kleidung und zog sich an um gleich darauf wieder die Decke um sich zu schlingen.
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Eisenhans
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Eisenhans » 30.04.2017 18:58

Zimmer von Nimor und Mahwad

Madwad wacht komplett verwirrt und mit einem tiefen Unwohlsein. Was ist passiert, wie bin ich hierher gekommen? denkt er sich verwundert im Raum umschaut.

Normalerweise wird er von seiner Leibsklavin zum Morgengrauen geweckt, wonach er seinen
Körper mit dem Tanz der Mada weckt. Anschließend stählt er seinen Geist mit einigen Konzentrationsübungen gemäß der Lehre seines Vorfahren Rashman Ali bevor er sich von seinen Sklaven das Frühstück servieren lässt. Solcher Luxus ist selbstverständlich für einen herausragenden Geist wie Mahwad und seinem Hintergrund als Mitglied der Dynastie der Mechalla. Bei allem Luxus übt er sich im Konsum jedoch in Zurückhaltung: Mahwad ist überzeugt, dass der Stoismus einer der Hauptgründe des Sieges der verfluchten Bosparaner über die kulturell überlegenen Tulamiden ist.

Das Unwohlsein ist kommt direkt in Mahwads Bewusstsein: der Geist ist frisch, der Körper fühlt sich gut an aber die Eisenringe um den Hals und die Handgelenke schneiden den wichtigsten Teil seiner Selbst ab: seit er sich erinnern kann ist er immer der Gabe Feqzs und seine Tochter Mathan nahe gewesen. Er spürt die Gabe weiterhin, kann sie aber nicht klar fühlen, fast so als würde man zu lange auf einem Arm schlafen. Bin ich in Gefangenschaft ibn Hachirs, wie kann er es wagen? Oder die Praioten? denkt er mich aufkommender Panik.

Mahwad, du bist kein schwächlicher Wurm, beruhige dich! ruft er sich zur Ordnung als er sich durch mit mehreren Meditationsübungen beruhigt, die Panik zurück drängt und seinen Geist wieder in die scharfe Waffe verwandelt der er ist.

Er schaut sich langsam im Raum um, analysiert die Bauweise des Raumes, das Bett in dem er liegt und die einfache Kleidung. Sein Blick bleibt auf dem Unbekannten hängen. "Wer bist du?" fragt er während er Körperbau, die sichtbaren Narben und das Gesicht des Fremden mustert.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Loirana » 01.05.2017 09:37

Zimmer von Isabella und Elysia

Wo bin ich? Was ist passiert? Ängstlich blickt Elysia sich im Zimmer um. Ist das ein Traum? Sie zwickt sich selbst in den Unterarm. Autsch... Nein, das muss real sein. Dann bemerkt sie sie eisernen Fesseln. Nein... das darf nicht sein! Sie konzentriert sich, versucht astrale Kraft zu einem einfachen Zauber umzuformen, spürt jedoch wie die Kraft sich entzieht, sich wehrt. Eisen... Ich bin gefangen.

Als sie die andere Frau bemerkt, die sich im Zimmer befindet, zögert sie und hält die Luft an, um nicht auf sich aufmerksam zu machen. Dabei mustert sie die hübsche Frau ganz genau, die dort auf ihrem Bett hockt und Elysia in die Augen starrt. Sie muss auch eine Gefangene sein. Eine Verbündete also. Hoffe ich.

Etwas vorsichtig setzt sich nun auch Elysia hin, sich dabei noch umschauend. Als sie die Kleidung erblickt, steht sie schamlos auf und zieht sich das einfache Hemd und die Hose über. Wo ist mein Gewand? Es war eine Spezialanfertigung aus Belhanka... Oh, meine Schuhe haben sie mir gelassen. Immerhin!

Nun einigermaßen vorzeigbar doch sichtlich unzufrieden mit ihrem unspektakulärem Gewand, dreht sie sich der anderen Frau wieder zu, die sie anstarrt. "Den Zwölfen zum Gruße, Fremde", sagt Elysia mit einem ängstlichen Unterton.
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Amazonenkind » 01.05.2017 10:34

Zimmer von Angra und Rahjades

"Mädchen, sieht das Zimmer hier vielleicht gefährlich aus? Gut, ich kann mich nicht daran erinnern, wie ich hierher gekommen bin, aber das ist nicht das erste mal, dass ich zu viel getrunken habe und keine Ahnung mehr an die letzte Nacht habe. Mein Schädel dröhnt, also bin ich nicht in der Stimmung mir Sorgen zu machen." Sie blickt die Frau nun zum ersten mal sorgfältiger an. "Was ist mit dir? Wo sind wir hier?"

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Cherrie » 01.05.2017 10:39

Zimmer von Isabella und Elysia

Es ist der ängstliche Unterton in der Stimme der fremden Frau, der sie erstaunlicherweise beruhigt. Natürlich macht es die Lage nicht besser wenn die andere Person Angst hat, im Gegenteil, Angst hat ja oft eine sehr reale Ursache, aber zumindest fühlt sie sich nun mit ihr verbunden, Leidensgenossinnen quasi.

"Und die Zwölfe auch mit Dir, Elfe?" Der Gruß klingt noch wie eine Feststellung, ein Ritual, eine feste Floskel, die sie häufig verwendet. Die Frage kommt dann erst zum Ende des Satzes, beim Wort ´Elfe´. Zumindest scheint sie schon Elfen gesehen zu haben, gänzlich überrascht scheint sie nicht von ihrem Aussehen zu sein.
"Du bist eine Zauberin?"
Wie als Erklärung hebt sie ihre Arme unter der Decke hervor und zeigt sie nach vorne. Keine Fesseln. Unwahrscheinlich, dass sie bei ihr einfach nur vergessen wurden.

"Wo sind wir? Und wie komme ich hierher?"
Irgendwie hofft sie, die Frau ihr Gegenüber weiß mehr als sie.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Loirana » 01.05.2017 19:32

Zimmer von Isabella und Elysia

Irritiert schaut Elysia die andere Frau an. Elfe? Dann dämmert es ihr. "Mein Vater war ein Elf. Ich selbst bin es nur zur Hälfte." Wenig überzeugt versucht sie die eisernen Handfesseln los zu werden, gibt jedoch schnell auf. Wer auch immer mich gefangen genommen hat, wusste was er tat. Verflixt!

"Mit der Zauberin habt ihr aber Recht" beginnt sie. Da die andere Frau scheinbar keine Bedrohung ist, gewinnt Elysia immer mehr Zuversicht und Selbstvertrauen. "Aus Belhanka, der schönsten Stadt Aventuriens!" fügt sie noch mit ein wenig Stolz hinzu.

Elysia nähert sich der Tür und untersucht diese, berührt sie mit ihrer Hand. Dann wandert sie, weiter die Frau ignorierend, zum Fenster und späht hinaus, in der Hoffnung zu erkennen wo sie ist. Nach einiger Zeit scheint sie sich zu erinnern, dass die andere Frau sie etwas gefragt hat. "Oh... verzeiht. Nein ich weiß nicht wo wir sind. Ich bin mindestens so ahnungslos wie ihr. Doch wer auch immer uns entführt hat, wusste was er tat", sagt sie und deutet auf ihre Eisenfesseln.
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Assaltaro » 01.05.2017 19:51

[Zimmer von Angra und Rahjades

"Ich...ich weiß nicht wo wir sind, aber ein Zimmer kann täuschen. Nicht alle sperren ihre Gefangenen in ein Drecksloch. Und zu viel getrunken habe ich sicherlich nicht." Ihre Stimme war immer noch sehr zittrig, sie schien wirklich Angst zu haben, vor dem was geschehen ist und vielleicht noch kommen wird. Genauso muss es Mutter ergangen sein. Sie hatte es mir einmal erzählt wie sie gefangen wurde, viel konnte sie allerdings nicht erzählen, auch ihre Erinnerungen waren sehr wage.
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Cherrie » 01.05.2017 19:55

Zimmer von Isabella und Elysia

Bei der Erwähnung ´der schönsten Stadt Aventuriens´ lächelt sie kurz, dabei allerdings in Gedanken wohl an einem anderen Ort.

Nach einer kleinen Pause: "Isabella.
Ich heiße Isabella."


Sie strafft ihren Körper und gleitet vom Bett, die Decke wahlweise ob der Kälte oder des Schams noch um sich liegend, geht hinüber zum Tisch und beginnt sich die dort für sie parat liegende Kleidung anzuziehen.
"Warum hat man uns die Schuhe gelassen?" Als wäre dies nun das wichtigste Thema der Welt.

"Alles andere von mir ist weg. Warum die Schuhe?", hakt sie nach und betrachtet sie vor dem Anziehen eine kleine Weile. Ist etwas an ihnen verändert worden?

"Das sieht wie Gefangenenkleidung aus", lässt sie ihre Gedanken laut werden. "Aber das ist keine wirkliche Zelle. Wer gibt seinen Gefangenen einen Tisch, einen Schemel und zwei Betten? Zumindest kein Kerker. Man will also etwas von uns. Wir sollen uns halbwegs wohl fühlen, weder an Kälte verrecken noch körperlich leiden. Wir sind doch gefangen oder?"
Mit einem schnellen Schritt ist sie an der Tür und bedient Klinke oder Knauf, drückt gegen die Tür, zieht an ihr. Lässt sie sich irgendwie öffnen?

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von WeZwanzig » 01.05.2017 20:11

Zimmer von Isabella und Elysia

Als Elysia durch das Fenster blickt, braucht sie kurz, um zu begreifen was sie da sieht. Sie hätte vielleicht andere Häuser, einen Wald oder zumindest den Himmel erwartet, doch sie sieht erstmal nur grau. Nebel! Draußen liegt in der Luft offensichtlich ein sehr dicker Nebel, der alles andere verschluckt, sei es die Sicht oder irgendein Geräusch.

Die Tür bietet entgegen Isabellas Erwartung keinen Widerstand. Kaum hat sie die Klinke runtergedrückt und sich gegen die Tür gelehnt, so schwingt diese nach Außen auf. Dabei stößt sie gegen eine kleine Glocke, die außen vor der Tür von der Decke hängt. Sie gibt ein kurzes Klingeln von sich, das in dem steinernen Gang kurz nachhallt, bevor es wieder still wird.
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Cherrie » 01.05.2017 21:23

Zimmer von Isabella und Elysia und Gang davor

"Oh?" Mit einem Laut der Überraschung drückt sie die Tür nach außen auf, um gleich darauf das Klingeln der kleinen Glocke zu hören.
"Was möchtest Du essen? Gleich wird ein Diener kommen und unsere Wünsche aufnehmen." Ihre Stimme ist eine Mischung aus knurrend und ironisch dabei, kurz überlegt sie noch den Schemel zu greifen um damit im Zweifel zuschlagen zu können, verwirft den Gedanken aber gleich wieder. Entweder er wäre hier nicht notwendig oder nicht hilfreich. So intelligent werden ihre ´Gastgeber´ dann doch sein.

Da ihr Zimmer nichts weiter hergibt, öffnet sie die Tür ganz und tritt auf den Gang, ihn nach beiden Seiten auf Hinweise beschauend die eine weitere Einschätzung ihrer Lage ermöglichen.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von myrkur » 01.05.2017 21:36

Zimmer von Friedegut und Imaculo:

Der junge Trollzacker sitzt verzweifelt nach vorne gebeugt auf dem Bettrand. die Ellbogen auf die Knie gesützt. Das Gesicht hat er in die Hände vergraben, in die er leise hineinwimmert, was dem sehr mit sich selbst beschäftigten Al'Anfaner wohl entweder entgangen oder schlichtweg gleich sein muss.
Erst als er angesprochen wird hebt er den Kopf, grade genug um sein Gegenüber, über die eigenen Hände hinweg, verdutzt anzuglotzen nur um im nächsten Moment entgeistert zurückzuweichen und sie sich wieder vor die Augen zu halten, ohne jedoch die Schamesröte auf seinen Wangen verbergen zu können.
"Mein Herr! Bedeckt eure Blöße!
Nehmt zumindest die Decke, wenn ihr keine Hose anziehen wollt. "

Dabei bemerkt er kaum, dass er vor Schreck die eigene Decke außer acht gelassen hat und mehr preisgibt, als ihm bewusst ist.
Vorsichtig lugt er zwischen den Fingern hervor um zu kontrollieren ob sein Gegenüber Folge leistet.
Die ganze Situation mutet gradezu unwirklich an, denn der Riese verhält sich so gar nicht entsprechend seiner riesenhaften Erscheinung. Eher wie ein kleiner verunsicherter Junge. Und Imaculos zwangloser Umgang mit der eigenen Nacktheit scheint zu dieser Verunsicherung nur noch beizutragen.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Lanzelind » 01.05.2017 22:11

Zimmer von Friedgut und Imaculo:

Etwas verspätet bemerkt Imaculo, dass sein Gegenüber nicht in der besten Verfassung zu sein scheint.
Moment mal – flennt der etwa? Oh gütige Rahja, lass es bitte nicht einen von diesen Unbeleckten sein, die am nächsten Morgen in eine tiefe Sinnkrise stürzen. Da kann ich ja nun so gar nicht drauf ...
Imaculos Irritation steigert sich noch ein wenig, als der Riese mit glühenden Wangen vor ihm zurückweicht und ganz offensichtlich ein arges Problem mit nackter Haut hat.
Irgendwas stimmt hier nicht ... Erneut schaut der Grande sich um und irgendwie muss er zugeben, dass bis auf die Tatsache, dass sie beide nackt sind, auch nicht wirklich viel darauf hindeutet, dass sie die Nacht in rahjagefälliger Zweisamkeit verbracht haben.
Auch gut, aber warum bin ich dann hier ... so ganz ohne meine Kleider, meine Diener, meine Leibwache?
Als Friedgut durch seine Finger linst, kann er sehen, dass der blonde Mann vor ihm immer noch nackt ist, dabei aber scharf nachzudenken scheint.
Das kann doch eigentlich nur eins bedeuten – ich wurde entführt! Sicher, um Lösegeld zu erpressen. Aber wer bitte besitzt die Dreistigkeit, den Zeremonienmeister und Lieblings-Cousin der Sonderbotschafterin zu entführen?

„Das ist ja allerhand!“ entfährt es ihm entrüstet und für Außenstehende etwas zusammenhanglos, dann herrscht er Friedgut an: "Beim Götterfürsten, Jetzt reißt euch doch mal zusammen, Mann! Habt ihr denn noch nie einen Nackten gesehen? Wer seid ihr überhaupt? Und wo sind wir hier? Wisst ihr, wer für diese unerhörte Scharade verantwortlich ist?“ Zutiefst echauffiert hebt der Grande nun endlich die Decke auf und windet sie sich Toga-artig um den schlanken Leib.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Loirana » 02.05.2017 16:22

Zimmer von Isabella und Elysia

Besorgt schaut Elysia aus dem Fenster. "Das ist nicht gut", murmelt sie vor sich hin. "Elysia" sagt die plötzlich ohne Isabella anzusehen. "Das ist mein Name."

Eine Weile noch sieht sie aus dem Fenster, in der Hoffnung etwas erkennen zu können. Dann wendet sie sich um, gerade als Isabella sich fertig angezogen hat. "Wer auch immer uns hergebracht hat, scheint uns nicht einfach einkerkern zu wollen. Das heißt jedoch nicht, dass uns keine Gefahr droht. Schließlich..." Isabella öffnet die Tür "... kommen wir hier nicht raus... Oh."

Ebenso neugierig nähert Elysia sich der Tür und blickt in den Gang hinaus. "Die Glocke war vielleicht ein Zeichen! Damit unsere Entführer wissen, dass wir wach sind!" sagt sie mit Panik in der Stimme. Ängstlich zieht sie sich weiter ins Zimmer zurück, sich nach einem Versteck umsuchend.
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Amazonenkind » 02.05.2017 17:23

Zimmer von Angra und Rahjades:

"Hm, das ist dann doch komisch. Na los, schauen wir, was sich hinter der Tür versteckt." Angra macht sich auf und geht zur Tür. Dort versucht sie die Tür zu öffnen.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von WeZwanzig » 02.05.2017 18:14

Der Gang
Der Gang, den Isabella betritt scheint eine Art langer Flur zu sein, der mehrere Räume miteinander verbindet. In der gleichen Wand, in der sich auch die Tür zu ihrem Zimmer befindet finden sich rechts von ihr drei weitere Türen, neben jeder hängt eine Glocke wie es auch bei ihrer der Fall war. Zu ihrer linken steht eine weitere dieser Türen. Die Wand gegenüber ihr ist massiv. die kurze Wand des Flures rechts von ihr hat ein kleines Fenster, ebenfalls mit massiven Eisenstäben vergittert. Neben dem Licht, das durch ihre Tür fällt die einzige Lichtquelle in dem Gang.
In der kurzen Wand links von Isabella befindet sich eine weitere Tür, aber nicht so massiv wie die ihre und auch nicht geschlossen, sondern nur leicht angelehnt.
Auf dem Gang kann Isabella sehen, dass man die Türen in der langen Wand mit schweren Holzbalken von außen verschließen kann. Jedoch ist dies bei keiner der Türen der Fall.
Gerade als sie sich umschaut, hört sie, wie sich die zweite Tür rechts von ihr langsam bewegt, und erneut eine Glocke ertönt.

Zimmer von Angra und Rahjades
Die Tür kann von Angra ohne Probleme geöffnet werden. Kaum schwingt die schwere Holztür auf, so hört man auch, wie sie dabei gegen eine kleine Glocke schlägt.

Zimmer von Nimor und Mahwad
Der Mann in dem anderen Bett antwortet Mahwad nicht, er scheint noch tief und fest zu schlafen. Auch bei wiederholter Aufforderung oder gar schütteln, schläft er immer noch weiter. Was auch immer ihn ausgeknockt hat, scheint recht potent gewesen zu sein, und immer noch zu wirken.
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Cherrie » 02.05.2017 21:21

Zimmer von Isabella und Elysia und Gang davor

"Natürlich ist die Glocke ein Signal. Glocken sind meistens Signale. Und wir werden gleich wissen, ob die Jungs aus dem Wachraum nun den Gang runterstürmen und über uns herfallen."

Eine Sekunde zögert sie, wägt zwischen zwei Möglichkeiten ab. Sie könnte Elysia nun entweder sagen, was sie von ihrem feigen Verhalten hält, sich in bester Goblin-Manier am Besten zitternd unter dem Bett zu verstecken oder nett zu ihr sein, sich Mühe zu geben ihr Verhalten zu verstehen und Balsam auf ihre Seele zu streichen.
Leise seufzend entscheidet sie sich über die zweite Variante. Schließlich ist die Halbelfe gerade ihre einzige Verbündete, so scheint es.

"Wenn Du wirklich willst, leg Dich wieder unter die Decke und tu als schläfst Du noch. Solltest allerdings die Sachen wieder ausziehen und auf den Tisch legen, sonst merkt es auch der dümmste Wächter.
Anderseits,"
und damit deutet sie zu der halb angelehnten Tür am Gangende, "Anderseits kann dort auch unser Ausgang sein. Und diese Vorstellung finde ich angenehmer als noch länger hier zu sitzen und auszuharren was kommt."

Mit ein paar leisen, leichten Schritten huscht sie in die Richtung des vermuteten Ausganges, als sie eine weitere Glocke vernimmt. Sie dreht sich in Richtung des Geräusches um, nun ganz im Gang stehend. Einen Feind im Rücken kann sie nicht wirklich gebrauchen, also ist diese Seite erst einmal die wichtigere.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Eisenhans » 02.05.2017 23:41

Zimmer von Nimor und Mahwad

Mahwad schaut den schlafenden Mann recht besorgt an. Wie lange ich wohl selber geschlafen habe? denkt er sich während er ihn genauer Untersucht. Normalerweise würde er hier einen oder zwei Zauber sprechen um zu verstehen was in ihm vorgeht, aber mit der Halskrause fühlt er sich zu weit von seinen Kräften entfernt und er will es für so etwas nicht wagen. Er betrachtet sich selber noch einmal im Detail: sind die Haar noch genauso lang wie er sich erinnert, die Fingernägel, irgendwelche blauen Flecken oder ähnliches?

Nachdem er sich noch einmal im Detail im Raum umgesehen hat, beschließt Mahwad sich mit der Kleidung anzuziehen die er im Regal gesehen hatte. Ursprünglich wundert er sich ob die Kleidung hier ein Risiko darstellt, aber nach kurzer Betrachtung entscheidet er sich das Risiko in Kauf zu nehmen. Mit Kleidung, auch solch einfacher, ist man doch gleich eine ganz andere Person.

Als nächstes betrachtet er das Fenster: was ist am Himmel zu sehen, kann er die Sonne erspähen. Am Schluss versucht er auch noch zu springen und einen Blick zu erhaschen. Nachdem er den Raum, oder ist es eine Zelle, komplett untersucht hat, wendet er sich der Tür zu. Ohne seine Kräfte hat er wenig Möglichkeiten um diese zu untersuchen. Er greift jedoch ein weiteres Kleidungsstück aus dem Regal und versucht dann die Tür zu öffnen.

Dann wollen wir doch mal sehen was hier los ist denkt er sich als die Türe sich öffnet Wenn die Tür nicht verschlossen ist, dann kann es ja kaum ein wirkliches Gefängnis sein. Bei den Praioten wären sich schon einige Leute gekommen um mich irgendwie zu foltern.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Cherrie » 03.05.2017 08:27

Im Gang

Da. Ein weiteres Glöckchen klingelt und die Tür direkt hinter ihr wird einen Spalt geöffnet.
Isabella steht zum Sprung bereit, auch wenn sie noch gar nicht weiß, in welche Richtung und warum eigentlich. Als eine in grauen Leinen gekleidete Person hinaustritt, entspannt sie leicht.

Selber Raum, selber Gang, selbes Türglöckchen, selbe Kleidung.
An eine große Verschwörung oder einen Trick glaubt sie hier nicht, also war dies ein ´Mitgefangener´, so wie sie. Auch meint sie im Blick ihres Gegenübers eine ähnliche Verwirrung auszumachen wie sie selbst fühlt.

Ohne Worte legt sie einen Finger senkrecht über die Lippen und deutet dem Mann an, leise zu sein. Auch er trägt diese Halskrause und die Handfesseln, vermutlich auch ein Magiewirker.
Warum nehmen sie Magier fest? Und was mache ich dann hier?

Mit einem raschen Schritt zurück zur eigenen Tür steckt sie den Kopf noch einmal hindurch in den Raum und zischt leise: "Komm mit, Elysia. Wir sind nicht alleine, es gibt mehr wie uns hier. Und auch einen anderen Magier."
Vielleicht kann dieser Nachsatz ja ihre Meinung ändern.

Isabella zumindest ist dann auch schnell wieder im Gang. Die Tür an seinem Ende scheint der einzig logische Ausgang zu sein, sie zweifelt nicht daran, dass an der Seitenwand alles nur ´normale Zellenräume´ sind oder wie auch immer man diese bezeichnen konnte.

Leise tritt sie näher an die stirnseitige Tür heran, ihre weichen Schuhsohlen machen keine echten Geräusche dabei. Anhand ihres federnden Schrittes mag man erahnen, dass sie dies nicht zum ersten mal tut.

Natürlich sind die Glöckchen ein Alarm. Aber wenn bisher niemand kam...

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Assaltaro » 03.05.2017 09:18

Zimmer von Angra und Rahjades

Als sich die Tür doch so leicht öffnen lässt, blickt Rahjades ziemlich überrascht. Bei dem Glöckchen zuckt sie allerdings etwas zusammen. Jetzt wissen sie dass wir wach sind, an Flucht ist also nicht mehr zu denken. Andererseits wieso sind überhaupt die Türen offen. Ich will nicht mehr zurück, ich will hier weg Rahjades kann nun doch ein leichtes Schluchzen nicht unterdrücken, versucht sich aber schnell wieder zusammenzureißen und tritt hinter die Zwergin. Vorsichtig lugt sie über ihre Schulter in den Gang. Da waren auch Stimmen. Haben sie noch mehr gefangen?
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Loirana » 03.05.2017 17:20

Im Gang

Elysia zuckt zusammen als Isabella sie zusammenstaucht. Warum ist sie so schroff? Was hab ich ihr getan? Sie überlegt kurz ob es nicht wirklich das beste wäre sich weiter zu verstecken, doch dann nimmt sie wieder Vernunft an.

Gerade fasst sie den Beschluss Isabella in den Gang zu folgen, da ertönt das zweite Glöckchen. Sie zuckt leicht zusammen, springt dann einige Schritte vor um dicht hinter Isabella zu stehen, schutzsuchend. "Weitere Magiewirker?" Hoffentlich ein anderer Gildenangehöriger. Dann gibt es wirklich andere Gefangene hier, mit denen wir uns verbünden können.
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Amazonenkind » 03.05.2017 20:26

Im Gang:

Als Angra das Glöckchen hört, muss sie schmunzeln. "Scheinbar werden wir erwartet. Ist mir auch lieber so. Ich kann es nicht leiden, wie eine Katze herumzuschleichen." Angra tritt in den Gang hinaus und staut nicht schlecht, dass hier noch mehr Langbeiner unterwegs sind. "Aber Hallo", entfährt es der Zwergin, die offennsichtlich wirklich keine Anstalten macht, unentdeckt zu bleiben.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Loirana » 03.05.2017 20:38

Im Gang

Etwas zaghaft begrüßt Elysia die beiden Damen, die nun mit ihr und Isabella auf dem Gang stehen. "Den Zwölfen zum Gruße, Fremde. Ihr wisst wohl ebenso wenig wie wir was hier vor sich geht, oder?"
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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Cherrie » 03.05.2017 20:46

Isabella rollt ihre Augen gen Himmel, als die Zwergin sich lautstark zu Wort meldet und immer mehr Leute in den Gang treten.

Gleich wird eine nette kleine Plauderei beginnen, soll ich Törtchen und Sahne holen?
Kurz wägt sie ab, dann macht sie aber doch erstmal die letzten Schritte zur halb offen stehenden Tür und versucht den Raum dahinter zu erkennen.

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von myrkur » 03.05.2017 22:04

Zimmer von Friedgut und Imaculo
Ich...ich weiß nicht. , beginnt Friedgut zu stammeln.
"Das ist doch ein Kerker... Bei allen Zwölfen, was hab ich nur verbrochen, dass sie mich zusammen mit so einem schamlosen Nackten einsperren?!
Und Mutter Irmegunde?! Ich hab sie im Stich gelassen. Das wird ihr gar nicht gefallen.

Nun springt er auf und beginnt nervös im Zimmer hin und herzulaufen. Die Decke gleitet dabei unbeachtet zu Boden.
Ohweh, ohweh, ohweh! , jammert er vor sich hin, Dafür darf ich bestimmt drei Götternamen lang Latrinendienst schieben... und den Hof kehren... und Zwiebeln schälen...
Dann bemerkt der Junge scheinbar plötzlich, dass er nun wieder völlig unbedeckt umhergeht und greift reflexartig zu einer der Hosen, von dem Stapel, die er sich erst vor sein Gemächt hält, eher er sich schamesrot umdreht und versucht sich, von einer Zimmerecke geschützt, in die Hose zu zwängen, die offensichtlich für einen kleineren Gefangenen ausgelegt war. Am Ende gelingt das Unterfangen, doch der Hosenbund sitzt ungewöhnlich tief in der Hüfte, sie spannt recht unangenehm und die Hosenbeine enden bereits weit oberhalb seiner dunkel behaarten Knöchel. Dennoch scheinen die neuen Kleider ihn ein wenig zu beruhigen und er wendet sich wieder seinem Zellengenossen zu:
Was habt ihr denn angestellt, dass ihr hier gelandet seid?

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von Lanzelind » 03.05.2017 23:03

Fasziniert betrachtet Imaculo das Gebaren seines mehr als hoch aufgeschossenen Zellennachbarn. Als dieser unbeabsichtigt seine Decke verliert, mustert der Grande den drahtigen Körper des Riesen erneut mit Kennerblick.

Gar nicht so übel ... er scheint auf jeden Fall gut in Form zu sein. Der wäre glatt was für die Arena. Wenn er denn kämpfen kann. Allerdings müsste er dafür ein wenig an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Natürlich nicht zu viel ... könnte glatt Spaß machen, ihn auszubilden ...


„Ich wüsste da ein paar interessantere Dinge als Zwiebelnschälen“ sinniert er und merkt erst bei Friedguts fragendem Blick, dass er laut gedacht hat. „Ach, nicht weiter wichtig“, winkt er ab.

Es gibt jetzt dringlichere Probleme.

Hmm, es kann auf keinen Fall schaden, so einen Riesenkerl auf seiner Seite zu haben ... mal sehen, ob ich nicht doch irgendwie sein Vertrauen gewinnen kann. Wahrscheinlich muss ich mich dazu wirklich erst mal in diese fürchterlichen Kleider zwängen. Ich weiß ja ,dass ich eine umwerfende Wirkung auf andere haben kann, aber der ist ja völlig aus dem Konzept gebracht. So ist nur wenig mit ihm anzufangen. Dies Mutter Irmegunde scheint wichtig für ihn zu sein.Vielleicht kann ich das ja irgendwann noch mal nutzen

Er begibt sich zu dem Stapel, den man ihm hingelegt hat und zieht sich an Entsetzlich! Wie kann man so was nur tragen. Ich bekomm bestimmt einen ganz fürchterlichen Ausschlag. Es fängt schon jetzt an , überall zu jucken ...

Schließlich wendet er sich mit einem begütigendem Lächeln Friedgut wieder zu, wobei er darauf achtet, ihm möglichst nur ins Gesicht zu schauen.

„Was ich verbrochen habe? Gar nichts!" erwidert er mit Unschuldsmiene. Da könnten andere anderer Ansicht sein.

Ich gehe davon aus, dass man Lösegeld erpressen will. Schließlich bin ich nicht ganz unwichtig. Oder man versucht über mich an die Sonderbotschafterin heran zu kommen.

Er versucht im Kopf zu überschlagen, wer a) die Dreistigkeit und b) die Ressourcen für so eine Aktion hat. Oder war er irgendwem zu sehr auf die Zehen getreten. Ein fallen gelassener Liebhaber vielleicht? Aber die waren eigentlich alle unten in Al'Anfa und den Temperaturen nach zu urteilen, waren er und dieses Riesenbaby immer noch irgendwo im Norden. Und die Mission in Perricum war doch auch vollkommen nach Plan verlaufen. Oh, wie er es hasste, so im Dunkeln zu tappen.

„Hör zu, tut mir leid, dass ich dich eben so angefahren habe .. aber meine Nerven liegen etwas blank. ich weiß selbst nicht, wo wir sind und was das ganze hier soll. Aber ich habe vor, das heraus zu finden.“


Und mit diesen Worten geht der Grande zur Tür und probiert, ohne große Erwartung , ob sie sich öffnen lässt, was sie zu seiner Verwunderung tut.

Grundgütiger! Was sind denn das bitte für stümperhafte Entführer. Nicht mal die Zellentür schließen sie ab. Oder aber sie sind sich ihrer Macht so sicher, dass sie es nicht für notwendig halten.
Kein schöner Gedanke ... aber gut, hier rumzusitzen und abzuwarten, danach stand ihm nun wahrlich nicht der Sinn.

„Komm“, fordert er Friedgut auf. „Lass uns schauen, mit wem wir es hier zu tun haben ...“ und mit diesen Worten tritt er auf den Flur und ruft in befehlsgewohntem Ton, der keinen Widerspruch duldet: „Ich verlange auf der Stelle den Verantwortlichen zu sprechen!“

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Re: Gefangen im Vergessen

Beitrag von WeZwanzig » 04.05.2017 08:44

Im Gang
Auch die hinterste Tür öffnet sich, die dazu gehörige Glocke erklingt und ein lauthals brüllender Mann tritt heraus, der aber die gleiche Kleidung trägt wie die anderen.
Ob des ganzen Lärmes fällt es Isabella schwer, an der Tür etwas zu erkennen. Der Raum dahinter ist dunkel, das wenige Licht in dem Gang reicht nicht, um auch den nächsten Raum zu beleuchten. So muss sie sich auf ihr Gehör verlassen; Sind das Schritte? Ja eindeutig, da nähren sich Schritte, sie scheinen von unten zu kommen, werden langsam lauter, als steigen sie eine Treppe hoch.
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