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Hexenreigen (DSA5)

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 23.05.2017 20:13

Nach dem die Namenlosen Tage rum sind und man sich im Praiosmond wieder aus seinen Häusern traut, laden die Straßen wieder gerade zu ein Verwandte zu besuchen oder Aves folgend fremde Länder zu erkunden.
Es ist heute ein herrlicher Sommertag und auch in Weiden steigen die Temperaturen tagsüber auf fast 30 Grad.

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop
Nach eurer kleinen Auseinandersetzung ward ihr doch der Meinung schnell weiter zu reisen und seid wieder auf der gut ausgebauten Straße von Baliho nach Trallop unterwegs. Am Horizont lässt sich schon ein kleines Wäldchen erahnen, hinter dem ihr in dem kleinen Dorf Wirselheim übernachten wolltet. Vor kurzem hat euch eine kleine Kutsche überholt, die sich langsam von euch entfernt und zielstrebig auf das Wäldchen zusteuert.

Giselherr, Kutsche, Straße nach Trallop
Deine Eltern ließen dir mal wieder eine Kutsche bringen, die dich sicher zu dem Traviabund deiner Cousine in Trallop bringen soll. Scheinbar trauen sie es dir wirklich nicht zu, dass du alleine heil dort ankommst oder dir selbst eine Kutsche organisieren kannst. Die Reise war bisher recht angenehm, von der holprigen Straße abgesehen. Vor ein paar Tagen hast du Baliho passiert und bis nach Trallop müsste es nun nicht mehr weit sein, sagte man dir zumindest. Dir gegenüber sitzt eine edel gekleidete Frau Ende Zwanzig mit einem kleinen Mädchen, das ihr so aus dem Gesicht geschnitten ist, dass kein Zweifel daran besteht, dass es sich um die Tochter handelt.
In der Kutsche ist es noch um einiges wärmer als draußen, wodurch die Magierroben nicht gerade bequemer werden. Blickt man durch das Fenster ist zu erkennen, dass die Straße gerade durch einen Wald führt.
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Nicolo Bosvani
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Nicolo Bosvani » 23.05.2017 20:44

Giselher, Kutsche, Straße nach Trallop

Genau der richtige Tag für Beschwörungen, murmelt Giselher. Immerhin trug man das Beschwörungsgewand ohne Unterkleidung. Kurz geht seine Hand zu den Papieren in seiner Umhängetasche, bevor er sich dazu entscheidet, anstatt seiner wichtigen Arbeitsmaterialen doch lieber seinen Hut dazu zu benutzen, sich etwas Luft zuzufächeln. Verzeiht, wendet er sich dann ein seine Gegenüber. Hatten wir uns eigentlich schon vorgestellt? Giselher Dornhag, Adeptus Minor und Abgänger der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 23.05.2017 20:59

Giselherr, Kutsche, Straße nach Trallop

Auch der Frau scheint die Hitze etwas zuzusetzen, nur das Mädchen scheint davon nicht sonderlich betroffen. Die Dame nickt der freundlich zu, doch bevor sie antworten konnte, redet ihre Tochter schon dazwischen. "Das ist aber ein komischer Name und fast so lang wie der von Papa" "Minerva." ermahnt die Frau ihre Tochter und wendet sich dann dir zu. "Verzeiht, sie hat noch keine Manieren. Ich bin Luitperga von Arslingen. Und das ist Minerva"
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Bodb » 24.05.2017 08:20

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

Nolle schwitzt. Glühend sticht der Strahl der Sonne, die Luft steht stille, und dennoch zieht er ohne zu klagen das Packpony hinter sich her, das noch mehr schnauft als er selbst. Das Packpony dieses Ritters, den er unterwegs aufgegabelt hat und dem er vermutlich das Ausbleiben weiterer Blessuren seinerseits verdankt. Ein Schneider, von wegen! Wie konnte er so dumm gewesen sein? Nein, ein Ritter, Hüter des Landes, Streiter für Recht und Ordnung und bestimmt sowas wie eine dreifache Stadtwache.

Scheu sieht er zur Seite. "Ja Herr, eine Rast ist eine gute Idee. Vielleicht da vorn in dem Waldstück." Gleich fühlt er sich wieder ertapp. Er sollte ihn nicht Herr nennen, hatte er vorhin gesagt. Aber gilt das dann auch weiter? Obwohl… dieser hier war gar nicht so, wie er sich Ritter vorgestellt hatte. Er versucht sich an einem vorsichtigen Lächeln und zieht sein eigenes kleines Bündel zuoberst auf dem Pony zurecht, das er nach zweimaligem Nachfragen dort deponiert hatte. Vielleicht sollte er mal umpacken, dann wäre das Tier gleichmäßiger belastet.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Nicolo Bosvani » 24.05.2017 13:22

Giselher, Kutsche, Straße nach Trallop

Giselher schaut kurz irritiert wegen dem vermeintlich langen Namen, realisiert dann aber, dass er da ein Kind vor sich hat. Mein eigentlicher Name ist nur Giselher Dornhag. Das andere sind mein Titel und meine Ausbildungsstätte, erklärt er also, bevor er sich der Mutter zuwendet. Erfreut Eure Bekanntschaft zu machen, Euer ... Wohlgeboren?, erwidert er etwas unsicher. Wenn der Vater einen langen Namen hat, wird er wohl von Stand sein.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Roleplayer » 24.05.2017 14:44

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

Alarwin: Mit langen Beinen einherschreitend neben seinem treuen Roß, Grashalm in dem Mund, der trotz der Hitze immer noch nichts von seiner Fröhlichkeit verloren hat. "Ho!" Alarwin zieht Pferd und Packpony leicht zur Seite, damit die Kutsche vorbeirumpeln kann. "Na, wer wird denn da spazierengefahren?" lacht er und versucht, einen Blick in die Kutsche zu erhaschen. Er grüßt mit erhobener Hand und lacht in die Kutsche, die aber schnell wieder weg ist. "Da ist mir Schusters Rappen lieber ... Nolle, wirklich, wenn mein Herr Papa hier vorbeikommt, den kannst Du "Herr" nennen. Aber nicht mich - nicht nach der Prügelei, die wir zusammen ausgestanden haben. Mein Kiefer tut übrigens noch ganz schön weh." Alarwin knackt mit dem Unterkiefer und schaut nach hinten, wo die Luft in der Hitze flirrt, zur Seite, wo die Grillen geigen und nach vorne, wo der Wald schön schattig kühl lockt. "Ja, das sieht mal vielversprechend aus", nickt er zu Nolles Vorschlag. "Ganz schön heiß heute ... herrlich! Praios lacht! Aber ein Päuschen wäre jetzt ganz recht. Wer weiß, wann wir in Trallop sind." Gute Laune bleibt Alarwins zweiter Vorname, auch wenn ihm der Schweißtropfen gerade den Rücken hinunterrinnt und es leicht auf seiner Stirn perlt.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 24.05.2017 14:54

Giselherr, Kutsche, Straße nach Trallop

"Die Freude ist ganz meinerseits" Auf die Anrede hin, hat sie kurz genickt, um es zu bestätigen."Minerva, nicht" Schnell hält die Mutter das blonde Mädchen fest, bevor es Giselherrs Magierstab berühren kann. Bisher war Minerva durchaus sehr brav, nur scheint sie sich mittlerweile auf dieser Reise ziemlich zu langweilen "Kannst du damit auch den Himmel so schön bunt machen?"


Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

Das Pony trottet gemächlich vor sich hin, nur hin und wieder versucht es an das saftige Grün am Wegesrand zu kommen. Der Wald verspricht zwar nicht unbedingt eine Abkühlung, aber wenigstens etwas Schatten. Nur das Pony scheint keine Lust mehr zu haben bis zum Wald zu laufen und bleibt demonstrativ mitten am Weg stehen. Genüsslich kaut es etwas Gras, dass es geschafft hat, hier auf dem Weg zu wachsen.
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Roleplayer » 24.05.2017 15:05

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

"Na, sieh sich das jetzt mal einer einer an", grinst Alarwin breit, als da irgendwo im Tross Stillstand einkehrt, die Hände in die Seiten gestemmt, und deutet mit dem Kopf auf das Pony, das da genüßlich sein Gras mampft und einfach stehengeblieben ist. "Na, komm schon", macht er und zieht an den Pferdezügeln, in der Hoffnung, dass das Pferd das Pony mit weiterzieht. "Hopp, ist doch nicht mehr weit." Schild und Zweihänder laden wir nachher mal um, kommt ihm ein sehr spontaner, tierhumaner Gedanke bei dem Anblick der Gepäckmenge.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Bodb » 24.05.2017 15:38

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

"Ja, H... Alarwin, natürlich. Mein Schädel brummt auch noch etwas, aber immerhin haben wir beide alle unsere Zähne behalten," antwortet Nolle folgsam, steckt einmal die Hand in die Tasche, in der er seine Hasenpfote trägt, und ruckt kurz darauf nach hinten, als das Pony den Fortgang verweigert. "Na… komm… schon…" Auch er zieht jetzt mit, um das Tier wieder in Bewegung zu setzen.

Als das nicht hilft, nimmt er schließlich sein Bündel herunter, wühlt ein wenig und zieht einen mit Druckstellen übersäten Apfel hervor, aber als er auf das Pony zugeht, bleckt es die Zähne. Etwas unsicher sieht er Alarwin an. "Meint… meinst du, wir können es damit locken?" So richtig traut er dem Pferd nicht. Beißt bestimmt nicht so gemein wie ein Hund, aber Zähne hat es trotzdem.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Nicolo Bosvani » 24.05.2017 20:56

Giselher, Kutsche, Straße nach Trallop

Sehe ich aus wie ein Gaukelzauberer? Ich bin ein Wissenschaftler, ist Giselhers erste Reaktion auf diese Frage, die er mit sanfter Empörung vorträgt. Doch dann hält er inne. Vielleicht könnte man dem gelangweilten Kind doch irgendwie eine Freude machen. Aber wie? Niederhöllische Substanz wäre wohl nicht das passende. Das würde die Kleine wohl eher verschrecken und unangenehme Fragen nach sich ziehen. Etwas anderes wäre allerdings möglich. Ich könnte dir etwas anderes zeigen als Farben, bietet er also an. Magst du mal deine Hände zu einer Schale formen?

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 24.05.2017 21:12

Alarwin und Nolle

Als Alarwin an den Zügeln anzieht und sein Schlachtross einfach weitergeht, wiehert das Pony empört auf, setzt sich aber langsam wieder in Bewegung. Nach kurzer Zeit erreicht ihr dann endlich den Rand des kleinen Wäldchens. Ein gutes Stück vor euch biegt die Kutsche gerade um eine Kurve und verschwindet hinter ein paar Bäumen aus eurem Sichtfeld.
Die Hitze war hier im Schatten durchaus etwas erträglicher, aber wirklich angenehm kann man es noch nicht nennen.

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"Du siehst wie der auf dem großen Fest. Der nannte sich Magier Imaginatio" Sie streckt dabei aber gehorsam beide Hände aus und formt eine Schule. Die Mutter rollt indes mit den Augen. "Belästige den Mann nicht. Er ist doch keine einfacher Gaukler"
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Roleplayer » 24.05.2017 21:56

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

"Oh ja, aber sicher", meint Alarwin mit einem kurzen Blick auf den Apfel, während er gerade das Pony zum Weiterlaufen zwingt. "So was frisst er gerne ... ach, es geht schon, aber gib ihm den Apfel trotzdem, sonst wird er wieder bockig. Ich würde mir ja auch verhohnepipelt vorkommen, wenn man mir erst mit dem Braten vor der Nase rumwedelt und ich dann nichts davon abbekomme. ... Ganz ruhig, am Waldrand findest du bestimmt auch noch was zu fressen", und das sagt er jetzt wieder zu dem Tier, natürlich nicht zu Nolle.

Auf dem Weg zu dem Waldstück kaut Alarwin weiter gut gelaunt auf seinem Grashalm herum und wischt sich den Schweiß von der Stirn. "Puh, ein bisschen kühler ist es hier wenigstens. Kannst Du schon was sehen, wo wir rasten könnten? Am besten so was wie eine kleine Lichtung am Rand oder in der Art." Er verfolgt noch mit einem Auge die Kutsche hinten auf dem Weg, dann lässt er den Blick über die Baumwipfel und vorne den Wald links und rechts von der Straße gleiten. Ein bisschen umschauen eben, wie man das so macht. Dann fällt ihm etwas ein, was er schon vor Stunden fragen wollte. "Sag mal, Nolle ... was führt Dich eigentlich nach Trallop? Ich hab Dich noch gar nicht gefragt. Musst Du mir auch nicht verraten, wenn`s zu persönlich ist."

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Nicolo Bosvani » 24.05.2017 22:00

Giselher, Kutsche, Straße nach Trallop

Danke für Euer Verständnis, Euer Wohlgeboren, nickt Giselher der Mutter zu. Aber wer weiß, was noch auf mich zukommt. Ich bin unterwegs zu der Eheschließung meiner Cousine. Kann leicht passieren, dass ich in ein paar Monden dann Patenonkel bin, erzählt er und wendet sich dann wieder dem Mädchen zu. Konzentriert webt er die arkanen Muster in seinem Geist, schlägt mit der einen Hand elementare Zeichen in die Luft und berührt dann die "Schale" mit dem Ende seines Zauberstabs. Manifesto Aquatis, Manifesto Aqua, beschwört er betont mystisch und tatsächlich beginnen sich die Hände der kleinen Minerva mit frischem, klarem Wasser zu füllen. Keine bunten Farben wie bei Imaginatio, alles echt, bekräftigt er schließlich nach getaner Arbeit.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Bodb » 24.05.2017 22:54

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

Etwas zögerlich sieht Nolle das Pony an, aber da hat Alarwin natürlich Recht, also beißt er einmal selbst ab und hält den Apfel dann vor die Ponynase. Vorsichtig natürlich, er will nach wie vor nicht gebissen werden.

Im Wald dann genießt er einerseits die etwas kühlere Luft, andererseits ist ihm das Rauschen der Blätter mit der ständigen Bewegung über ihm etwas unheimlich. Er holt seinen Wasserschlauch hervor und trinkt. "Ich weiß nicht... bin nicht so oft draußen vor der Stadt, aber in som Wald gibts bestimmt nen Fluss, oder?" Er lauscht. Gepiepe und Geknackse, aber kein Plätschern. Als Alarwin dann nach seinem Ziel fragt, muss er kurz husten. Nur ruhig Blut, ist doch ganz normal sowas zu fragen, hab dich mal nicht so. "Ähm, nee, is nichts persönliches dahinter, ich hab da 'n Vetter, der is Vorarbeiter in nem Kontor, da will ich zusehen, dass ich da anfangen kann. Also was für jeden Tag, nicht so mal hier und mal da, ne?" Sein Puls ist etwas gestiegen, aber so ganz gelogen war es ja gar nicht. "Und du? Kommste von da?"

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Roleplayer » 25.05.2017 17:04

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

"Irgendwie gefallen mir diese dunklen Wälder nicht so", sagt Alarwin, aber immer noch mit fröhlichem Unterton. "Wenn es nicht so heiß wäre, würde ich mir lieber mein Kettenhemd anlegen. Wer weiß, wer oder was hier so alles herumläuft. ... Stimmt, einen Bach sollte es hier wirklich geben. Ich höre aber nichts, Du?" Während er wenigstens den Schild vom Pony abschnallt und sich über den Rücken hängt, beantwortet er auch Nolles Gegenfrage. "Mit Trallop hat mich bis jetzt noch nicht so viel verbunden, also persönlich, mein ich jetzt. Aber dort endet der Pandlaril, an dessen Ursprung die Unsterbliche lebt. Pandlaril, die für unser schönes Land Weiden steht. Dann ist dort die Bärenburg. Wie könnte man diesen Ort nicht sehen wollen, wer ein anständiger Ritter ist. Aber ich denke, eine ehrliche Arbeit ist auch ein guter Grund. Ha!" macht er plötzlich heftig und deutet nach vorne in den Wald. "Hast Du die gesehen? Hab ich`s nicht gesagt! Wenn die Gestalten was Anständiges im Sinn haben ... Komm, lass uns mal aufschließen. Nimm Du das Pony." Alarwin schnürt das Pony ab und nimmt selbst den Ahlerich und macht sich einen Schritt schneller den Weg runter auf. Die Pause ist vergessen.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Bodb » 26.05.2017 08:52

Alarwin und Nolle, Straße nach Trallop

"Mir auch nicht", platzt es erleichtert aus Nolle heraus, während er sich auf einem liegenden Baum niederlässt. "Ist so leise hier, oder? Aber ich kann kein Wasser hören, das müsste doch platschen oder so." Er denkt noch einen Moment nach, von welcher Unsterblichen Alarwin da redet, aber Pandlaril, das ist zumindest ein Fluss. Gerade will er vorsichtig nachfragen, als des Ritters Ausbruch ihn aufschreckt. "Was? Da… ja, meinst du? Also…" Verdattert packt er schnell seinen Wasserschlauch wieder ein, wischt einmal den Schweiß vom Gesicht und schnappt das Pony am Zügel. Die Pause hat er wohl vergessen.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 26.05.2017 21:15

Giselherr

Minerva sieht ganz begeistert auf ihre Hände und schüttet sich das Wasser kurzerhand über den Kopf. "Könnt ihr mehr davon machen?² Die Mutter will auch gerade etwas sagen, als die Pferde erschrocken wiehern und ruckartig stehen bleiben. Wer aus dem Fenster sieht erkennt mehrere abgerissene Gestalten mit Mistgabeln und Sicheln auf die Kutsch zustürmen. Zwei davon blockieren damit den Weg nach vorne. Es ist eine tiefe Stimme zu vernehmen. "Alle aussteigen und du runter da." Unterdessen reist auch schon einer die Tür zur Kutsche auf, ebenfalls mit einer Mistgabel bewaffnet. Auch wenn es nur ein Bauerngerät ist, scheinen die Enden sehr spitz.

Nolle und Alarwin

Im Eiltempo versucht ihr zu der Kutsche aufzuschließen, seht aber noch in einiger Entfernung, wie fünf Gestalten aus dem Wald auf die Kutsche zurennen. Sie sind allesamt nur mit Mistgabeln oder ähnlichem Bauerngerät bewaffnet. Die Kutsche hält an, weil zwei davon sich mit den Mistgabeln vor die Pferde gestellt haben.
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Roleplayer » 26.05.2017 21:55

Nolle und Alarwin

"Nolle, jetzt schau Dir die an! Mistgabeln und Forken! Bauernaufstand? Ja, sind die denn ganz und gar verrückt geworden?" Alarwin schwingt sich behände in den Sattel. "Ich reite eben schnell voraus, nicht dass diese Bauern noch jemanden verletzen. Kommst Du nach?" Er schnallt sich auf die andere Seite den Schild und gibt Ahlerich ungestüm die Sporen. Im gestreckten Galopp, dass die Hufe den Weg aufwühlen, preschen Pferd und Ritter auf das Geschehen zu. Wenn Alarwin in Rufweite ist, macht er sich bemerkbar und zieht auch schon mal sein Schwert, bereit zum Kampf, wenn es denn wirklich nötig sein sollte. "Gesindel! Macht, dass Ihr wegkommt! Bei Rondra und unserem Herzog!" ruft er den Räubern (Bauern?) zu.
Zuletzt geändert von Roleplayer am 27.05.2017 15:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Nicolo Bosvani » 27.05.2017 11:14

Giselher

Sicher, bestätigt Giselherr. Aber es erfordert Kraft. Das muss erst einmal als kleine Abkühlung genüg... Er kommt nicht dazu, den Satz zu vollenden. Ein Überraschungslaut entringt sich seiner Kehle, als er alle Mühe hat nicht vornüber zu kippen und im Schoß der Edeldame zu landen. Verdattert schaut er die abgerissene Gestalt mit der Mistforke an und scheint nur sehr langsam zu realisieren, was hier vor sich geht. Was?, ist dann auch gleich sein wenig intelligenter Kommentar zur Situation.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Bodb » 27.05.2017 17:57

Nolle und Alarwin

Der hinterherhechelnde Nolle ist einmal mehr überrumpelt. „Bauern? Forken?“ Ist das nicht gefährlich? Aber für's nachfragen bleibt keine Zeit, der Ritter prescht bereits voran. Also beißt Nolle die Zähne zusammen und läuft mit den Pony am kurzen Zügel so schnell es geht hinterher. Wenn das mal gutgeht, denkt er bei sich und sieht sich schmal nach einem Baum um, auf den er notfalls vor den Forken fliehen könnte.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 27.05.2017 21:00

Der Kutschenräuber an der offenen Tür deutet bedrohlich mit seiner Mistforke in Richtung der Insassen. "Los raus da. Aber Finger weg von dem Stab" Bei dem letzten Satz richtet er die Mistgabel auf Giselherr.
Als Alarwin dann im Galopp angeprescht kommt und laut ruft, lassen zwei der Räuber sofort alles liegen und stehen und suchen ihr Heil in der Flucht, einer davon stand vor den Pferden. Der zweite bei den Pferden will es ihnen scheinbar nachtun, nimmt seine Gabel aber doch wieder ganz auf, als der vermeintlich Anführer zu brüllen anfängt "Bleibt gefälligst hier ihr feiges Pack. Einfach seine Gefährten im Stich lassen"
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Nicolo Bosvani » 28.05.2017 10:34

Glaubt Ihr, als Magier wäre ich zum Zaubern auf meinen Stab angewiesen? Was für ungebildete Leute, gibt Giselher verständnislos zurück und scheint den Ernst der Lage immer noch nicht begriffen zu haben. Zum Glück für ihn wendet sich mit der Ankunft des Ritters das Blatt, auch wenn er immer noch leicht irritiert von einem zum anderen schaut.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 28.05.2017 10:51

Der Räuber sieht ihn etwas perplex an, als er wirklich keine Anstalten macht auszusteigen. Minerva klammert sich ängstlich an ihre Mutter, die aber schon daran denkt, gehorsam auszusteigen. "Bitte, ihr könnte alles haben, nur tut ihr nichts" Der Räuber lässt sie passieren und wendet sich jetzt auch in Richtung des Ritters. Nach einem fragenden Blick zu seinem Anführer, dreht er sich wieder um und hält den Magier im Auge.
Der Anführer versucht indessen noch alles Wertvolle von der Adligen einzusammeln, bevor der Herr Ritter sie erreicht.
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Nicolo Bosvani » 28.05.2017 13:55

So langsam dämmert es auch Giselher was hier läuft und so erhebt er sich ebenfalls, um gehorsam auszusteigen. Ich habe nichts von Wert bei mir und mein Stab verflucht jeden, der ihn unrechtmäßig an sich nimmt, meint er dabei noch schnell.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Roleplayer » 28.05.2017 21:50

"Für die Zwölfe, Weiden und den Herzog! ATTAAAAAAACKEEEEEEE!!!" Unter Melodram macht es Alarwin in der Situation nicht. Schon deshalb nicht, weil es hier um die verdammte Ehre seiner Akademie geht! Und er treibt Ahlerich nun zu Höchstform an, um den Banditen den Garaus zu machen. Sein Ziel ist, das macht er mit Augen, Schwert und Hufgewirbel klar, der Anführer, den er dank seiner Befehle jetzt erkennen konnte. Wer den Befehl hat, übernimmt gefälligst auch die Verantwortung, Du Hundsfott!

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 29.05.2017 09:28

Auf der Straße

Der Räuber lässt Giselherr aussteigen und sieht noch schnell in die Kutsche, allerdings lässt er wirklich die Finger von dem Magierstab. Der Anführer wartet unterdessen darauf, dass die Adlige ihre Geldkatze hervorholgt, während er immer wieder nervös nach hinten zum dem anstürmenden Reiter blickt. Als der Ritter immer näher kommt, lassen auch die letzten beiden ihre Mistgabeln fallen und rennen Richtung Wald. Der Anführer folgt ihnen dann nur kurz darauf ohne das Geld der Adligen.

Irgendwo in einem Wald südlich von Trallop

Sveltlana, du wolltest wieder einmal deine Schwester in Trallop besuchen und noch etwas fürs Abend essen erjagen. Die Praiossonne strahlt unbarmherzig auf das Land, aber im Wald war die Hitze noch einigermaßen erträglich. Du willst dich gerade an ein Reh heranschleichen, als du mehrere Menschen durch das Unterholz brechen hörst. Das Reh nimmt aufgrund des Lärms reißaus und die Jagd kannst du bei diesem Lärm wohl wirklich vergessen.
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Explorer » 29.05.2017 14:26

Irgendwo in einem Wald südlich von Trallop

Svelltlana freut sich schon seit Tagen auf den Besuch bei ihrer Schwester. Sie hat sich lange den Kopf darüber zerbrochen, was sie ihr mitbringen könnte. Endlich hatte sie etwas gefunden. Doch als sie es gestern einpacken wollte, stellte sie fest, dass irgendwelche Viecher Löcher in die Pelzmütze gefressen haben. So musste sie sich mit leeren Händen auf den langen Weg machen. Unterwegs kam ihr dann die Idee, sie könnte ihnen was leckeres zum Essen mitbringen. Feines Reh hatten sie bestimt schon lange nicht mehr.

Nach einiger Zeit hatte sie auch die Fährte eines Rehs ausfindig gemacht und zielstrebig verfolgt. Da stand es, gransend auf einer Lichtung. Es war ein prächtiges Exemplar und so hat sie leise und in aller Ruhe ihren Bogen gespannt und damit begonnen sich an das Tier heranzuschleichen, da ein paat Bäume und Sträucher ihr die Schussbahn verdeckten.

Plötzlich knackt und kracht es, als der erste sich durch das Unterholz wühlt. Was zum ... Schnell schaut sie auf die Lichtung. Sie seufzt. Das Reh hatte es auch gehört und kurzerhand reißaus genommen. "Das kann ja wohl nicht wahr sein." Svelltlana ärgert sich mächtig über die unliebsame Störung. Schon will sie laut losbrüllen, als sie sich sofort wieder duckt. Du Esel. Welcher normaler Mensch hetzt so durch das Unterholz. Sei froh, wenn sie dich nicht entdeckt haben. Vorsichtig schaut sie in die Richtung der Störenfriede. Vor wem oder was rennen die eigentlich so ängstlich davon? Ihr Herz klopft stark. Die linke Hand drückt kräftig den Bogen. Bitte bitte habt mich nicht gesehen.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Roleplayer » 29.05.2017 18:50

Auf der Straße

"Los, Ahlerich, den holen wir uns!" Tief vornübergebeugt im Sattel, prescht Alarwin auf den fliehenden Anführer los, um ihn niederzureiten oder zumindest den Weg abzuschneiden.

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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Bodb » 29.05.2017 19:09

"Nicht so schnell, Pony," versucht Nolle das Packtier zu bremsen, das jetzt and dem leicht abschüssigen Weg und mit dem vorausgaloppierenden Ross an Fahrt aufgenommen hat. Aber zu seiner Erleichterung stieben die Wegelagerer schon auseinander, als sie den wilden Alarwin auf sich zureiten sehen. Zum Glück kommen sie nicht in seine Richtung.

Assaltaro
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Re: Hexenreigen (DSA5)

Beitrag von Assaltaro » 29.05.2017 19:48

Auf der Straße

Alarwin schaffte es an dem Anfürher vorbeizupreschen und vor ihm sein treues Ross durchzuparieren. Der Rädelsführer bleibt daraufhin geschockt stehen, während seine Kameraden einfach weiter rennen. "Tut..tut mir nichts. Ich hab nichts genommen" kommt es stotternd von ihm und er geht langsam mit erhobenen Händen ein paar Schritte rückwärtzs.
Minerva löst sich jetzt von ihrer Mutter und blickt mit großen Augen zu Alarwin auf. Ihre Mutter, Luitperga, hingegen sinkt erleichtert zu Boden.
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