Wichtige Änderung am Discord Server viewtopic.php?p=1727965#p1727965

 

 

 

Stürmischer Herbst

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Antworten
Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 149
Beiträge: 2866
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Stürmischer Herbst

Beitrag von Loirana » 12.06.2017 08:04

5. Boron 1030 BF, Albernia, südlich von Nostria

Kalt weht der Wind über die Gestade, grau hüllen dichte Wolken das Land in trübe Schleier. Vergessen sind die Tage des Sommers, als Praios' Antlitz sich in der endlosen, blauen Fläche des Meeres spiegelte. Nun liegt Efferds Reich ebenso trist da wie das Land, bleierne Wogen schlagen in ihrem endlosen Reigen an die Küste und die Sonne vermag das dichte Feld der Wolken kaum noch zu durchdringen. Wie ein kleiner ziegelroter Teller steht sie hoch oben am Himmel, als Zeichen, dass Praios' Auge auch jetzt noch schützend auf dem Lande ruht. Wahrlich, der Boron-Mond ist keine Zeit zum Reisen.

Rhiannon Bauschtanz & Vara Curiosa von Cerastes

Lang und beschwerlich war eure Reise von Punin hierher, und als ihr das raue Klima der albernischen Küste zu spüren bekommt, bereut ihr es fast hergekommen zu sein. Fröstelnd zieht ihr eure Gewänder fester um eure Schultern, denn gar grimmig pfeift der Seewind um eure Ohren. Eure Suche war bislang ebenso erfolglos wie trostlos, doch habt ihr viel erlebt auf euren Reisen.

Am frühen morgen seid ihr von Nostria aufgebrochen nach Süden, doch das kalte raue Wetter hat seinen Tribut gefordert. Schon gegen Mittag seid ihr durchgefroren und eure Mägen knurren, ebenso aus Hunger wie auch in der Hoffnung, dass ein Knurren euch dazu animieren würde eine warme Gaststube aufzusuchen. Dies steht eventuell auch im Zusammenhang mit der warmen Gaststube, die ihr in einiger Entfernung am Straßenrand erblickt habt.

Elindir ui Bennain

"Darf es noch was sein, mein Junge?" wird Elindir gefragt. Der in die Jahre gekommene Wirt wirft ihm von hinter dem Tresenein freundliches Lächeln zu. Das Gasthaus ist bis auf ihn vollkommen leer. Gut, das kann daran liegen, dass nicht so viele Menschen zu dieser kalten Jahreszeit an der Küste Albernias reisen, und dass jene, die es doch tun, nicht zu dieser Tageszeit bereits in ein Gasthaus einkehren. Doch Elindir zog es zu diesem Gasthaus magisch hin, in dem er schon vor langer Zeit gespeist hatte. Der Wirt war tatsächlich ein entfernter Verwandter des Wirtes von damals. Natürlich hatte er trotzdem noch nie von Elindir gehört.
"Ein heißes Getränk? Eine warme Mahlzeit? Ein Bier? Was Stärkeres?" zählt er auf, während er einen Krug putzt. "...ein offenes Ohr? Du siehst aus als könntest du es gebrauchen" sagt er mit warmer Stimme. Der Wirt hatte sich nicht beschwert und ihn auch nicht aufgehalten, als Elindir sich ins Gasthaus setzte, ein einziges Bier bestellte und sich dann lange Zeit in Gedanken versunken an einen Tisch setzte. Doch nun waren schon ein paar Stunden vergangen und der alte Mann machte sich offenbar Sorgen um seinen Gast.

Firutin Dragendorn

Es muss eine Laune des Schicksals gewesen sein, die Firutin hierher geführt hat. Eigentlich wollte er auf gemütliche Art und Weise Aventurien bereisen und hatte gehofft schon nach kurzer Zeit seine Suche abzuschließen, doch es sollte anders kommen. Das halbe Mittelreich hatte er schon bereist ohne Erfolg.
Dann war da diese Taverne. Der Wirt war zwar ziemlich unfreundlich, aber die rothaarige Kellnerin hatte es Firutin angetan. Sie war jung, sehr nett und hob sich durch ihr gutes Aussehen deutlich von der Bauernmeute ab, die dort einkehrte. Ein paar Tage war der Thorwaler in der Taverne abgestiegen, ohne einen Heller für ein Zimmer zu zahlen. Stattdessen hatte er die junge Maid so um den Finger gewickelt, dass diese ihn zu sich in ihr Zimmer einlud. Eine schöne Woche war das. Warum war er nochmal aufgebrochen? War er das überhaupt?

All diese Gedanken zermarterten dem Thorwaler den Kopf während er versuchte zu überlegen, was hier nicht stimmte. Als sein Schädel aufhörte sich zu drehen fiel es ihm auf. Über seinem Kopf war kein Dach! Und sein Bett bewegte sich. Weich war es aber. Als er seinen Kopf drehte, stellte er schließlich fest, dass er auf einer Heukutsche lag. Ob der Fahrer davon wohl wusste? Und wo war Firutin nun eigentlich?
Zuletzt geändert von Loirana am 12.06.2017 09:38, insgesamt 2-mal geändert.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 08:29

Rhiannon und Vara

'Lass uns doch ein Stück über Land gehen, vom Schiff aus lernen wir das Land ja gar nicht richtig kennen!' Das hatte gut geklungen.. ja.. theoretisch. Voller Enthusiasmus war Vara mit der Geweihten losgezogen. Sie hatte einen Rücksack, aus dem sie nach viel hadern ein paar Bücher wieder ausgepackt hatte, weil sie ihn ja doch vielleicht ein bisschen tragen musste. Einen Wanderstab, feste Schuhe (oder das was sie dafür gehalten hatte) , schicke neue robuste Kleidung und viel Abenteuerdurst.
Allerdings wurde der auf eine wirkliche Probe gestellt. Alles war so grau und düster. Ohne ihre liebe Reisebegleitung wäre sie vielleicht schnell wieder umgekehrt, oder gar nicht erst von Bord gegangen.

“Ich küsse Travia die Füße wenn es da etwas anderes gibt als Salzarele...“ kommentiert Vara die Aussicht auf ein Gasthaus. Die Gelehrte wurde, seit sie ihn probiert hatte, nicht müde zu erwähnen wie wenig ihr dieser Fisch zusagte. Und doch beschleunigt sie ihre Schritte etwas, die Aussicht im warmen zu sitzen und etwas noch wärmeres zu essen war sehr motivierend.

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 160
Beiträge: 5581
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 12.06.2017 09:15

Rhiannon und Vara

Tatsächlich konnte auch das driste Wetter Rhiannons Stimmung nicht trüben. Immer entdeckte sie etwas interessantes unterwegs, das die Reise noch etwas verlangsamte. Doch jetzt hatte auch sie Hunger und blickte zu dem Gasthaus. "Bestimmt. Ich hatte doch auch in den anderen immer etwas anderes" Wie viele Geweihten der Tsa ernährt sich Rhiannon rein vegetarisch, hat es aber längst aufgegeben andere auch dazu zu bewegen. So hat sie diesen Fisch erst gar nicht probiert und sich nur manchmal über Varas Gesichtsausdruck lustig gemacht und ihr etwas von ihrem Gemüse angeboten.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 11:53

Rhiannon und Vara

"Nächstes mal nehmen wir Pferde mit und ganze Säcke voll mit Oliven und Brot.. und Wein!" foltert sich Vara selbst ein bisschen mit dem Gedanken an die heimische Küche.
An der Taverne angekommen öffnet sie die Türe und hält diese für Rhiannon auf und lässt ihr den Vortritt.

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 149
Beiträge: 2866
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Loirana » 12.06.2017 12:03

Vor der Taverne

Die Taverne macht von außen einen soliden Eindruck - für albernische Verhältnisse - wirkt jedoch nicht schäbig. Ein Schild über der Tür verrät den beiden Frauen, dass es sich hierbei um die Taverne "Zum Kupferkrug" handelt.

Der Innenraum sieht nicht luxuriös aus, doch einigermaßen sauber und gepflegt. Auf jedem der sechs Tische steht ein Kerzenständer, der Tresen wird von einer Öllampe erhellt. Hinter dem Tresen stehen einige Bierfässer und ein paar eingestaubte Flaschen mit Wein - offenbar bevorzugen die Gäste das Bier.

"Travia zum Gruße, meine Lieben" ruft der Wirt auf, der am Tresen steht und gerade einen Bierkrug putzt. Als er erst nach einigen Sekunden aufsieht, zuckt eine seiner Augenbrauen nach oben. "Oh, verzeiht meine Unhöflichkeit! Travia zum Gruße, euer Gnaden. Was bringt euch in meine bescheidene Gaststube?"
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 160
Beiträge: 5581
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 12.06.2017 12:07

Taverne

Rhiannon lächelt den Wirt freundlich an. "Tsa und Travia zum Gruße. Wir hätten gerne ein Mittagsmahl, für mich allerdings ohne Fleisch." Sie sieht sich dann schon nach einem freien Tisch um.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Sarafin
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 11232
Registriert: 25.05.2005 22:44

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 12.06.2017 13:08

Elindir

Der junge Ritter schaut von dem Bier auf, über dem er gebrütet hat.
"Wie meinen?"
Eigentlich hat er die Worte gehört, braucht nur einen Moment, bis er sie versteht - wie wenn man eben gehört, aber nicht zugehört hat.
"Ist das so offenbar?" fragt er dann und lächelt traurig. Er mustert das freundliche Gesichts des Wirts.
Was außer Mitleid kannst du erwarten? Nichts. Und was hilft dir Mitleid? Gar nichts.
"Der nahende Winter macht mich bitter. Und das Dunkel. Ich suchte nach Gesellschaft in Eurem Haus, doch die Gotter sind mir ungeneigt."

Als sich dann die Tür öffnet blinzelt er verwundert, schaut gar so, als müsste er gleich lachen.
"Etwenne ja doch?" meint er halblaut.

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 149
Beiträge: 2866
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Loirana » 12.06.2017 13:14

Taverne 'Zum Kupferkrug'

"Sehr gerne euer Gnaden. Wie wäre es mit einem heißen Gemüseeintopf? Meine Frau steht gerade in der Küche und kocht, und ihre Eintöpfe sind wirklich gut! Ich bin der beste Beweis dafür!" sagt er und klopft sich lächelnd auf den dicken Bauch. Dann füllt er einen den Krug in seiner Hand mit Bier und geht zu einem der Tische hinüber.

Erst jetzt bemerken die beiden jungen Frauen den Mann, der dort in der Ecke sitzt und vor sich hin brütet. "Die Götter haben euch nicht verlassen mein Freund. Das hier geht aufs Haus" sagt der Wirt und stellt dem Elindir den Krug mit Bier hin und klopft ihm aufmunternd auf die Schulter.

Elindir konnte indes beobachten, wie die beiden Frauen die Taverne betraten. Eine bunt wie ein Regenbogen gekleidet, offensichtlich eine Dienerin Tsas, die andere eher pragmatisch ausgerüstet. Der zweiten Frau wendet sich nun der Wirt zu. "Und was kann ich für euch tun, werte Dame?"
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 13:57

Taverne 'Zum Kupferkrug

Die Pragmatikerin der beiden hat braune Haare die in einem einfachen Zopf gebunden sind der vielleicht am frühen Morgen mal ordentlich war, jetzt suchen einige der Haare schon das weite in alle
Richtungen. Sie hat einen Rucksack, wie für eine längere Wanderschaft dabei. Eine Schreibertasche und einen großen Wasserdichten Rollenartigen Behälter für Pergamente dabei. Sie hängt halb an der Tür, und halb auf ihren Wanderstab gestürzt und mochte Anfang 20 sein. Sie hat braune Haare und leicht gebräunte Haut, die sie sicher nicht von der Wintersonne Albernias hat. Dazu allerdings grüne Augen.

"Travia zum Gruße werter Wirt! Was habt ihr denn noch so an kulinarischen Köstlichkeiten im Angebot? Ihr führt nicht zufällig Almadanischen Wein? Ansonsten.. Gemüseeintopf klingt auch gut.. Hauptsache das Essen ist frei von Salzarelen!" meint die junge Frau mit nicht viel Hoffnung auf almadanischen Wein aber dennoch halbwegs fröhlich. Sie lächelt den einzigen anderen Gast in der Taverne an und deutet Rhinnon mit Kopfnicken an das man sich doch dazusetzen könnte, zweisam waren sie doch die ganzen letzten Tage gewesen, es gelüstete Vara nach Gesprächen.

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 149
Beiträge: 2866
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Loirana » 12.06.2017 14:08

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Der Wirt kratzt sich am Kopf. "Almadanischen Wein? Nein, sowas exotisches kann ich leider nicht bieten. Ich hätte eine Flasche Castello Ciarantalla wenn ihr möchtet. Was den Eintopf angeht, sag ich gleich meiner lieben Frau Bescheid."

Mit diesen Worten geht der Wirt durch eine Tür hinterm Tresen, wo man die Küche vermuten könnte.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 14:11

Taverne 'Zum Kupferkrug'

"Oh äh.. sehr freundlich.. ich glaube ich nehme einfach etwas Wasser!!!" interveniert Vara schnell bevor der Mann auch nur daran denken kann diese Flasche zu öffnen.

Benutzeravatar
Sarafin
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 11232
Registriert: 25.05.2005 22:44

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 12.06.2017 17:04

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Elindirs Gesicht ziert ein Grinsen, als er nicht nur ein Bier geschenkt bekommt, sondern auch Gesellschaft in Sicht ist. Der freundlich ausschauende etwa Zwanzigjährige blickt aufmerksam zur Tür.
Eine Priesterin? Und ...?
Elendir sieht aus, als stehe sein Bild beim Lexikonartikel für "Albernier" - blondes kurzes Haar, das vom Wind etwas zerzaust ist, sonnengebräunt trotz hellem Hauttyp und helle Augen. Hinter ihm an der Wand steht sein Gepäck, aber das Kettenhemd und die neben seinem Krug liegenden Kettenhandschuhe reichen schon aus, um ihm die kämpfende Profession anzusehen.
"Trinkt das Bier", meint er mit Wärme in der Stimme.
"Das ist wirklich gut."

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 17:25

Taverne 'Zum Kupferkrug'

"Ich befürchte bei mir ist Hopfen und Malz verloren was den Biergenuss angeht" meint die pragmatisch gekleidete Dame verschmitzt lächelnd ob ihres kleinen Wortspiels. "Dürfen wir uns dazusetzen?" fragt sie den jungen Albernier.

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 149
Beiträge: 2866
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Loirana » 12.06.2017 18:28

Thimorn Petruvitus

Es ist ein sehr ungemütlicher Tag im Boron-Mond, sogar für albernische Verhältnisse. Doch weder Wind noch Wetter konnten den Magier auf seiner Mission aufhalten. Es ging für ihn um Leben und Tod! Die Kälte könnte ihm nichts anhaben, denn in ihm brannte ein Feuer.

Am frühen Morgen hatte ihn ein Brief von einem Freund aus Havena erreicht. Ein Händler sei in die Stadt gekommen, der mit seltenen Edelsteinen und Steinen handelte. Für einen Sammler wie Thimorn ein Grund zum Feiern, wenn er sich beeilte. Welch ein Glück, dass jeder Bekannte von ihm über seine Leidenschaft Bescheid wusste und ihn im Zweifel informierte.

Doch nach ein paar Stunden hat das Klima seinen Tribut gefordert. Gegen Mittag beginnt Thimorns Magen zu knurren und seine Beine ersehnen sich eine Pause. Auf der Straße nach Havena lag jedoch wie er wusste eine nette Taverne, bei der er meist Halt machte. Vielleicht war das Wissen darum, dass er gleich an der Taverne vorbeikommen würde, Grund für die Reaktion seines Körpers.

Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach, wie so oft.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 160
Beiträge: 5581
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 12.06.2017 18:31

Taverne

Rhiannon ruft dem Wirt noch schnell hinterher "Für micht etwas Saft bitte" und folgt dann Vara zu dem Einheimischen. "Ich finde Bier stinkt einfach nur fürchterlich. Wie könnt ihr das nur trinken" meint die Halbelfe kopfschüttelnd.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Sarafin
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 11232
Registriert: 25.05.2005 22:44

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 12.06.2017 20:49

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Ein Lächeln huscht über die Lippen des jungen Alberniers, bei Varas Spruch.
"Bedauerlich", kommt es zurück.
Als er sich die Neuankömmlinge nah genug sind um genauer gemustert zu werden, stockt er und lässt fast sein Bier fallen. Er starrt Rhiannon mit einer Mischung aus Bestürzung und Faszination an.
"Ein ... Alfenkind!" keucht er.

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 160
Beiträge: 5581
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 12.06.2017 20:53

Taverne

Sie lächelt ihn fröhlich an, keine Spur von Ärger wegen seiner Reaktion und antwortet mit ihrer samtweichen Stimme. "Alfenkind. Ein ungewöhnlicher Name, aber mit einem schönen Klang. Die Menschen nennen mich sonst Halbelfe und die Elfen feytala"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 21:03

Taverne

"Es bringt Unglück wenn man ein Alfenkind nicht sofort bittet sich dazuzusetzen" neckt Vara, die noch auf eine Antwort wartete ob man sich dazusetzen dürfte.

Benutzeravatar
Sarafin
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 11232
Registriert: 25.05.2005 22:44

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 12.06.2017 21:15

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Der junge Mann braucht wohl etwas länger, um sich wieder zu fangen. Man kann das Knirschen der Zahnräder in seinem Kopf beinahe hören. Bis er sich schließlich sehr sichtlich am Riemen reißt.
"Ich ... bitte verzeiht, Priesterin. Ihr ... seid ..."
Er atmet einmal hörbar aus, während er ihr ins Gesicht sieht.
"Ihr seid ..."
Plötzlich ziehen sich seine Mundwinkel nach oben.
"Wahrhaftig!" lacht er.
"Eine Priesterin der jungen Gottinne, und ein Alfenkind."
Er lächelt sie an und nickt immer noch lächelnd dann Vara zu, während er eine ausladende Geste an seinem Tisch macht.
"Setzt Euch."

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 160
Beiträge: 5581
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 12.06.2017 21:18

Taverne

Rhiannon lässt sich auf einen der Stühle fallen und lächelt ihn weiterhin an. "Vielen Dank. Aber was ist daran so ungewöhnlich? Die junge Göttin liebt die Feenwesen und diese sind mit den Elfen verwandt so sagt man. Ach, ich bin übrigens Rhiannon"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Sarafin
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 11232
Registriert: 25.05.2005 22:44

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 12.06.2017 21:30

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Da hat sie was gesagt, das kann Rhiannon gleich merken. Die Augenbrauen des jungen Mannes zucken immer wieder zueinander, das Lächeln gefriert.
"Verwandt" lässt er sich das Wort auf der Zunge zergehen, während er durch seinen Krug ins Nichts starrt. Dann sieht er wieder auf und zu den beiden Frauen.
"Wie unschicklich ich mich gebe, verzeiht. Mein Name ist Elindir ui Bennain", stellt er sich vor.
"Freier Ritter Albernias."
Er wartet einen Augenblick ob Vara sich auch vorstellt, bevor er sich wieder Rhiannon zuwendet.
"Ihr ... seid verwandt mit Feenwesen?"

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 160
Beiträge: 5581
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 12.06.2017 21:35

Taverne "Zum Kupferkrug"

"Sehr erfreut" kommt da überschwänglich von Rhiannon und nickt dann aufgeregt. "Das erzählt man sich zumindest. Aber stimmt etwas nicht? Ihr hört Euch beunruhigt an"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 21:44

Taverne "Zum Kupferkrug"

"Vara Curiosa von Cerastes, sehr erfreut .. und vielen Dank für die Einladung" stellt sich die nicht Geweihte vor, allerdings nur kurz, der Albernier schien gerade etwas abgelenkt. Egal.. hauptsache sitzen und endlich essen. Vara lehnt den Wanderstab gegen die Wand und stellt dann den Rucksack, die Tasche und die Pergamentrolle davor ab und fragt sich erneut was zum Namenlosen sie sich dabei gedacht hat das alles mitzunehmen. Dann setzt sie sich hin und streckt erstmal die Beine aus.. das blöde Florett hat sie dabei fast vergessen und erhebt sich nochmal um es abzugürten und lieblos zu den anderen Sachen zu stellen. jetzt aber... ahh.. Pause

Benutzeravatar
Sarafin
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 11232
Registriert: 25.05.2005 22:44

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 12.06.2017 21:50

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Als Vara sich vorgestellt hat, nickt Elindir freundlich.
"Sehr erfreut."
Der junge Mann gibt sich Mühe, dass sich Vara nicht wie das vierte Rad am Wagen fühlt, doch es ist offenbar, dass die Halbelfe gerade einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit bindet. Der Ritter mustert Rhiannon mit einem schwer zu deutenden Gesichtsausdruck. Dann schüttelt er den Kopf.
"Ich bin nicht beunruhigt, sorgt Euch nicht", stellt er klar.
"Hm ... sagt man", wiederholt er, was Rhiannon sagte.
"Ihr ... kennt keine Fee persönlich ... heißt das?" fragt er dann.

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 21:53

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Vara sieht nicht so aus als schien sie das sehr zu stören, sie hörte auch gerne zu. Momentan betrachtet sie mehr ihre dreckigen Schuhe.

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 160
Beiträge: 5581
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 12.06.2017 22:09

Taverne "Zum Kupferkrug"

"Oh doch. Ich traf letztens eine Weiden. Sie war wirklich nett, nur mussten wir sie vor einem Schwarzmagier retten. Das hat das Kennen lernen etwas getrübt. Und bei der Elfensippe in der Nähe von Punin sahen auch hin und wieder ein paar Blütenfeen vorbei, mit denen konnte man gut verstecken spielen." Sie redet über die Bekanntschaft mit Elfen und Feen als wäre es wirklich nichts besonderes. "Kennt ihr denn keine?"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Sarafin
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 11232
Registriert: 25.05.2005 22:44

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 12.06.2017 22:16

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Wieder zuckt es in den Augenbrauen des jungen Ritters. Dann lösen sich seine Gesichtszüge und er lächelt.
"Ich ... ja ... ich ... also ja", bringt er eine Antwort heraus und lacht dann leise.
"Ja", sagt er schließlich nochmal und lächelt.
"Ich kenne sie."
Elindir sieht kurz weg, bevor er wieder zu Rhiannon blickt. Er lächelt, wirkt aber nicht wirklich fröhlich.
"In Punin? Und in Weiden?" erkundigt er sich sachte, die Stimme samten.
"Das ist weit ..."

Fenia_Winterkalt
Administrator
Administrator
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 456
Beiträge: 13885
Registriert: 17.06.2004 16:09
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2017 22:19

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Jetzt interessiert sich Vara langsam für das Gespräch und verbannt ihre Füße wieder ganz brav unter den Tisch und setzt sich etwas aufrechter hin beim zuhören.

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 149
Beiträge: 2866
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Loirana » 13.06.2017 07:35

Taverne 'Zum Kupferkrug'

Der Wirt kehrt aus der Küche zurück und trägt drei dampfende Schüssel herein. "Der Gemüseeintopf, wie gewünscht." Er stellt je eine Schüssel vor Vara, Rhiannon und auch vor Elindir. "Du hast zwar keinen bestellt, aber du siehst aus als könntest du eine warme stärkende Mahlzeit gebrauchen mein Freund!" sagt er fröhlich. Dann bringt er Vara einen Krug mit Wasser und der Halbelfe einen Krug mit Saft.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Benutzeravatar
Zyrrashijn
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 183
Beiträge: 7324
Registriert: 01.09.2011 10:51
Wohnort: NRW
Geschlecht:

Re: Stürmischer Herbst

Beitrag von Zyrrashijn » 13.06.2017 08:23

Auf der Straße nach Havena / Taverne "Zum Kupferkrug"

Das Haupt gegen den kalten Wind gesenkt, der von der See herüber bläst, müht Thimorn sich auf der Straße voran. Eine Hand hält seinen spitzen Hut, damit der nicht vom Beleman fortgerissen wird. Mit der anderen hält er seinen Magierstab fest umklammert, während er gleichzeitig versucht, seinen wild bauschenden Mantel zusammenzuhalten. Hinter ihm, wie immer in seiner ganz eigenen Geschwindigkeit, trottet sein Esel mit dem kleinen Karren, der den ganzen Besitz des Magiers beinhaltet. Die Plane, die die wertvolle Fracht vor der Witterung schützen soll, knattert laut im Wind.
Als sie endlich den Gasthof an der Straße erreicht haben, strebt der Esel wie von selbst dem schützenden Stall entgegen. Eine Weile hat Thimorn mit der Stalltür zu kämpfen, wobei er zweimal seinen Hut verliert und ihm schimpfend hinterhereilen muss. Doch schlussendlich finden sowohl Esel wie auch Karren ihren Platz in der Scheune und der Magier eilt zum Eingang der Gaststube.
Als er die Tür öffnet, fegt ein Windstoß in den Raum und lässt die Kerzen flackern. Dabei wird ihm erneut der Hut vom Kopf gefegt und segelt durch den Raum. Nur mit Mühe gelingt es dem Neuankömmling, die Tür gegen die Kraft des Windes wieder zu schließen. Als er er endlich geschafft hat, lehnt er sich schwer atmend gegen die Tür und verschnauft einen Augenblick.
- Wer dem Licht dienen will, darf die Schatten nicht scheuen -

Antworten