Stürmischer Herbst

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 04.10.2017 13:24

Der merkwürdige Blick, den Tamila über seine Schulter wirft, lässt Elindir mit einiger Zeitverzögerung auch über seine Schulter blicken. Niemand. Also wendet er sich wieder der Geweihten zu. Zufrieden nimmt der Ritter zur Kenntis, dass Tamila sich erhebt und geht mit ihr zur Hintertür hinaus.

Innenhof

Elindir seufzt, nachdem die Tür zum Gastraum geschlossen ist und sieht die Geweihte dann immer noch erzürnt an.
"Ich müchte Euch ersuochen private Dince niht unnoetic ans Lieht der Offentlichkeit zu zerren", sagt er ohne Umschweife zu ihr.
"Ich habe mein Versprechen gegeben, dass nieman vom gestericen Abent ervart und ich habe vor dieses Versprechen zu halten.
Bis gerade ging das ungenot."

Wie stehe ich denn jetzt da? scheint sein verärgertes Gesicht zu fragen. Er verschränkt die Arme vor dem Körper.
"Eure Sorge ert Euch", meint er, auch wenn seine Körpersprache es zu einer Floskel degradiert, "und wenne Ihr wirkelich helfen wollt, danne gewähent niht wider, dass wir im Tempel waren."

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Beitrag von Cloverleave » 04.10.2017 13:36

Innenhof

Tamila hört ihm zu, scheint zwischen drin kurz als müsste sie sich mühsam beherrschen, nicht dazwischen zu reden, aber sie schweigt bis zum Schluss und überlegt dann etwas. Erstaunlich vorsichtig, wahrscheinlich auch weil sie offensichtlich nicht versteht, was hier grade vor sich geht, erklärt sie: "Ich habe nicht mit einem Wort etwas vom gestrigen Abend oder auch nur vom Tempel gesagt. Ich habe mich ledliglich nach eurem Befinden und dem eurer Begleitung erkundigt. Dass ihr nicht mit der Dame gesehen werden wollt oder nicht wollt, dass sonstwie jemand erfährt, dass Ihr ihre Gesellschaft teilt, kann ich nicht wissen. Es tut mir dennoch leid, dass ich Euch in eine unangenehme Situation gebracht habe." Ihre Stimme ist jetzt ruhig und sanft. Aber sie wartet erst einmal auf Elindirs Antwort, auch wenn sie wirkt, als hätte sie noch mehr zu sagen.

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Beitrag von Sarafin » 04.10.2017 16:01

Innenhof

Da sie sich entschuldigt, verraucht die Verstimmung des Ritters so schnell, wie sie gekommen.
"Danke" meint er und scheint erleichtert. Dann blickt er sie von der Seite an.
"Es ist mir keins wegs unbehaglich mit ihr gesehen zu werden", fügt er noch an, wie um das nur nochmal kurz klarzustellen.
"Aber es geht hier ouch niht um mich", erklärt er und lächelt.
Dann verneigt er sich plötzlich vor der Geweihten.
"Verziht mir mein Betragen, ich bin über die Strenge geslahen", bittet er und auch wenn er nicht am Boden zerstört aussieht, ist das wohl ernst gemeint.
"Es sind dornenvolle Tace dieser Zit", entschuldigt er sich.

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Beitrag von Lokwai » 04.10.2017 16:46

Schankraum

Vadiro schaut verduzt hinter Elindir und der Rahjageweihten hinterher. Als beide außer Hörweite sind verschrenkt er die Arme und blickt fragend zu den anderen. "Was warr das denn jetzt? Kann mirr einer erklärren was da läuft? Wieso diese Geheimniskrämerrei? Wenn man traurig ist kann man doch einfach mal seine Seele baumeln lassen ... oder nicht?" Er zuckt dabei mit den Schultern und sein ganzer Körper scheint mitzusprechen.
Zuletzt geändert von Lokwai am 04.10.2017 16:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Cloverleave » 04.10.2017 16:49

Innenhof

Die junge Tulamidin strahlt auf, als Elindir sich entschuldigt und damit scheint die Sache für sie wohl endgültig erledigt zu sein.
"So dunkel manche Nächte sein können, der nächste Morgen kommt gewiss. Und wenn ich Euch irgendwie helfen kann...Ihr müsst es nur sagen. Wollt Ihr mir erzählen, was Euch so bekümmert hat? Oder was der Liebende der Bücher Thimorn mit seltsamen Dingen meinte, die geschehen?" Aus sanften braunen Augen sieht Tamila ihn an und lächelt aufmunternd.

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Beitrag von Sarafin » 04.10.2017 18:36

Innenhof

Elindir mustert die Geweihte für einen Augenblick.
Er setzt an, etwas zu sagen. Stockt. Und schweigt wieder.
Schließlich schüttelt er den Kopf.
"Nicht hier und ietzt", sagt er dann mit einem sachten Lächeln.
"Was mich bekummert ... will ich noch im Herzen bewegen. Was seltsaene ist ... mag Euch etwenne ein ander erzeln", meint er dann und bedeutet mit einer fragenden Handbewegung, ob sie bereit ist, zurück zu gehen.

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Beitrag von Cloverleave » 04.10.2017 19:09

Innenhof

Tamila neigt leicht den Kopf, als müsste sie kurz über das was er gesagt hat nachdenken, aber dann nickt sie. "Fühlt Euch nicht gedrängt, ich bat es euch nur an und Ihr könnt darauf zurückkommen, wenn Euer Herz nicht länger groß genug ist, oder auch niemals." Sie legt ihm kurz ganz sanft die Hand auf den Arm, eine flüchtige beruhigende Berührung, ehe sie sich umwendet und voran zu den anderen geht.
Dann aber stockt sie und bleibt stehen. "Nun...wenn sie weiter fragen, was wollt Ihr sagen, Sohn der Umsicht? Oder was wünscht Ihr euch, dass ich sage? Wenn ihr schoneinmal sonst mit der Dame alleine unterwegs wart, kann ich sagen, dass ich Euch dort sah.", bietet sie an und lächelt. "Und wenn seltsame Dinge geschehen, mag das für Euch, seid ihr doch feinfühlig wie eine sanfte Stute der Tulamiden, ein Grund für Traurigkeit sein?"

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Beitrag von Sarafin » 05.10.2017 12:46

Innenhof

Der Ritter scheint ebenfalls Schwierigkeiten zu haben sie zu verstehen. Die tröstende Geste ist aber wohl universell genug, als dass er sie mit einem Lächeln beantwortet. Und auch das - in seinen Augen vielleicht etwas merkwürdige - Kompliment kommt an. Elindir kratzt sich verlegen am Hinterkopf. Dann schüttelt er den Lockenschopf.
"Eine Vrage zwingt niht zu einer Antwürte", meint er und schmunzelt.
"Sagt einfach die Warheit: Dass ich Euch gebeten habe nihts dar zuo zu sagen."
Dann schüttelt er wieder den Kopf.
"Die seltsaenen Dince und meine Trurecheit sind zweierlei, wenne ouch niht genzlich einander anderlei", meint er etwas geheimnisvoll. Dann lacht er, selbst darüber amüsiert.
"Etwenne erklaere ich es Euch eines Taces", meint er mit einem frechen Zwinkern.
Daraufhin öffnet er die Tür zur Schankstube wieder und lässt Tamila vor sich eintreten.

Schankraum

Die Tür zum Innnenhof öffnet sich erneut und die beiden kommen wieder herein. Von der Verstimmung des Ritters ist gar nichts mehr zu sehen. Er grinst stattdessen amüsiert vor sich hin.

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Beitrag von Cloverleave » 05.10.2017 13:13

Innenhof

Tamila lacht hell, als der Ritter jetzt wieder so amüsiert ist und ihr sogar zuzwinkert. Doch kein Griesgram.

Schankraum

"Ich bin sehr gespannt auf seltsame Dinge, die so unterschiedliche Menschen in ihren Bann ziehen. Wollt Ihr mir davon erzählen?", bittet sie lächelnd, während sie sich wieder am Tisch niederlässt.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 05.10.2017 13:21

Schankraum

Fast im gleichen Augenblick wo sich Elindir und die Rahjageweihte setzen geht die Küchentür auf. Sie Schankmaid kommt heraus, und hinter ihr Vara. Freundlich lächelnd geht sie zum Tisch und setzt sich, neben Rhiannon und Elindior schräg gegenüber "Oh ein neues Gesicht. Rahja zum Gruße euer Gnaden." begrüßt sie die Geweihte freundlich und legt erstmal ihre Taschen und das Florett ab. Das Schlangenkästchen hat sie nicht mehr dabei.

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Beitrag von Sarafin » 05.10.2017 14:21

Als er sich setzt, sieht Elindir aus dem Augenwinkel, wie die Tür aufgeht und diesmal blickt er auf, sieht zu den beiden Frauen, die da herein kommen. Sein ruhiger Blick bleibt an Vara haften und er folgt ihr, bis sie sich setzt. Er sieht irgendwie erleichtert aus. Erleichtert, dass sie zurück ist? Vielleicht. Vermutlich.
Ein sachtes Lächeln umspielt seine Lippen, während die Geweihte ihre Frage stellt. Er scheint sich nicht berufen zu fühlen sie zu beantworten. Stattdessen blickt er vertrauensvoll vor allem zu Vara und auch zu Thimorn kurz hinüber. Die beiden würden schon wissen, was man der Geweihten am besten erzählt.

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Beitrag von Lokwai » 05.10.2017 15:48

Vadiro ist ganz und gar mit Elindirs Auftritt nicht zufrieden, er mustert ihn von der Seite und seine funkelden, dunklen Augen haftet an ihm. Das allgemeine Misstrauen gegenüber der Obrigkeit schlägt nun wieder durch.
Jetzt lächelt er, gerade noch war ihm irgendetwas peinlich ... das Paar der Traurigkeit ... nun verfolgt er ihr wieder mit seinem Blick. Was läuft hier?
Als Vara herantritt mustert er sie nur kurz. Dann bemerkt er wie Elindir in Richtung Thimorn und Vara blickt.
"Ja, genau errzählt was vorgefallen ist, ... werte Dame!" entgegnet er dann doppeldeutig in Richtung Vara.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 05.10.2017 15:51

Vara schaut etwas irritiert zu Vadiro "Ich kann nicht ganz folgen. Was ist denn das Tischgespräch?" fragt sie nach.

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Beitrag von Cloverleave » 05.10.2017 15:55

Tamila lächelt Vara an. "Rahja zum Gruße. Es ist mir eine Freude euch wohlbehalten kennen zu lernen. Eure Gefährten des Abenteuers sprachen gerade von seltsamen Dingen, die vor sich gehen.", erklärt sie, bevor jemand die Sache mit Elindir und ihr wieder aufbringt. Immerhin scheint das dem jungen Mann sehr wichtig zu sein und daran will sie sich halten.

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Beitrag von Sarafin » 05.10.2017 16:09

Vadiros Seitenblick beantwortet Elindir mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck. Die Doppeldeutigkeit seiner Worte ist dem Ritter durchaus aufgefallen und seine Mundwinkel zucken nach oben und er kann sich den dankbaren Blick nicht verkneifen, als die Geweihte dieses Riff so elegant umschifft.
"Die Priesterin interessiert sich für die seltsaenen Dince, von denen Zouberer Thimorn sprach", wirft er dann noch von der Seite mit einem Blick zu dem Zauberer ein, um etwas deutlicher zu machen, in welche Richtung es gehen soll.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 05.10.2017 16:34

Für Varas Geschmack flogen ein bisschen zuviele Blicke über den Tisch, die sie nicht gänzlich deuten konnte, aber gut. Das zu überspielen sollte keine Schwere Übung sein. Wenn die Gefährten schon Andeutungen gemacht hatten, wollten sie die Geweihte vielleicht einbeziehen. Sicher keine Schlechte Idee, irgendwie eine lustige Vorstellung gleich Vertreter von zwei Kirchen auf der eigenen Seite zu wissen.

"Auch schön euch wohlbehalten kennen zulernen.. mein Name ist Vara Curiosa von Cerastes, aus Punin" stellt sie sich erstmal vor. Genauso umständlich wie die Geweihte es auch getan hatte.

"Seltsame Dinge also.. nun gut. Aber vorher möchte ich euch eine Frage stellen. Stellt euch vor, ein Adliger und ein junges Bauernmädchen verlieben sich ineinander. Der eine sosehr wie der andere... aber Praios selbst würde diese Liebe verbieten und die beiden mit Göttlicher Gewalt daran hindern das sie sich einander nähern können. Vielleicht weil er so eine Zusammenkunft unrecht findet, vielleicht aus anderen Gründen.. Und einer der beiden würde zu euch treten und euch bitten eine Nachricht der Liebe an den anderen zu überbringen... bedenkt, das ihr damit Praios Willen selbst zuwider handeln würdet... was würdet ihr tun?" fragt sie und sieht die Geweihte neugierig an.

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Beitrag von Lokwai » 05.10.2017 17:11

Das ist nicht wahr, du weißt das, Elindir, die Geweihte hatte andere Gründe als sie dich aufsuchte

Und da Elindir es irgendwie amüsant findet als die Geweihte Tamila nun das Gespräch in die ihm gewünschte Richtung lenkt, wird er leicht rot. Leichte Wut berauscht ihn, aber er kann es unterdrücken und hält die Klappe. Irgendwie war er nun entäuscht von dem Ritter.

Aber warum rege ich mich auf? Wahrscheinlich ist Elindir scharf auf Vara aber sein komischer Ritter-, Adelskodex verbietet das. Nur warum dann Trauerpaar? Ach was solls, nun bist du wieder der Zahori!

Dann stockt ihm förmlich der Atem als Vara mit dieser verbotenen Liebesgeschichte zwischen Adel und Unfreien kommt.

Was will sie denn nun? Tastet sie sich an ran? Ingerimm gegen Lata? Hmmm

Aber die Antwort wäre für ihn ganz klar. Seine Entäuschung weicht der Neugier.

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Beitrag von Assaltaro » 05.10.2017 18:09

Auch Rhiannon blickt nun interessiert zu der Rahja Geweihten. Für sie selbst war die Antwort klar, Tsa liebte die Freiheit und der Adel schränkt diese nur allzu oft ein. Sie selbst gehört zwar nicht zu jenen Geweihten, die offen gegen die Adelsherrschaft schimpfen, aber sie kennt einige andere die dies tun.

"Oh was für eine schöne Geschichte, zumindest wenn es zu einem glücklichen Ende kommt. Dann sollte ich sie den Kindern im Tempel erzählen"
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Beitrag von Cloverleave » 05.10.2017 18:57

Tamila neigt den Kopf und denkt nach. "Eine schwierige Frage...nicht wegen der Antwort, die ist ganz leicht. Aber eurer Gott der Strenge und Herr der glühenden Sonne bedeutet mir nichts. Und das würde die Frage zu leicht machen. Ich stelle mir stattdessen einen Gott vor, der mir etwas bedeutet, dessen Zorn ich fürchten würde..." Das ist nicht ganz einfach, immerhin sind die Götter mit denen sie groß geworden ist nicht unbedingt die vieler Regeln. Nachdenklich spielt sie mit ihrer Kette und grübelt. Offenbar nimmt sie die Frage ernst. Aber schließlich lächelt sie und schüttelt den Kopf. "Nein, es ändert nichts. Ich würde die Nachricht dennoch überbringen und auch sonst alles tun, was in meiner bescheidenen Macht steht, die mir die Herrin der Leidenschaft verliehen hat, um ihnen beizustehen und die Liebenden unter ihrer schützenden Hand zusammen zu führen."
Zuletzt geändert von Cloverleave am 05.10.2017 19:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Sarafin » 05.10.2017 19:16

Elindirs Augen leuchten erfreut auf, als Vara die Geschichte erzählt. Für einen kleinen Moment strahlt er sie zufrieden an, dann merkt er, was er tut und schlägt die Augen nieder, in der Hoffnung halbwegs unauffällig gewesen zu sein. Er tut sich gütlich an dem Mittagessen, das er bestellt hat - sicherlich ist er neben Tamila nicht der Einzige, der isst.

Vadiros Zorn beunruhigt ihn dann aber doch. Stirnrunzelnd, beinahe etwas besorgt, blickt er zu dem Zahori und versucht in dessen Gesicht zu lesen. Falls Vadiro ihn ansieht, blinzelt zweimal, um seine Verwunderung zum Ausdruck zu bringen, bevor er einen Schluck Wasser trinkt.
Elindir schweigt jedoch erst einmal. Wer weiß, woher Vadiros Verstimmung rührt, doch die Wahrscheinlichkeit, dass es etwas mit dem vorherigen Gesprächsthema zu tun hat, ist ja groß.

Die Worte der Geweihten rühren an Elindirs Herz. Er beginnt wieder zu lächeln. Er sucht kurz Varas Blick, falls sie zu ihm sieht, und nickt zustimmend.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 05.10.2017 19:35

Vara schaut nachdenklich auf Tamilas spielende Hand als diese über eine Antwort nachdenkt..
Auch Vara lächelt als die Antwort schließlich kommt und schaut Rückversichernd zu den Anderen, als sie Elindirs nicken bemerkt nickt sie auch leicht.

Dann schaut sie wieder zu Tamila "Mehr oder weniger so, ist unsere Antwort auch ausgefallen.. und genau deswegen sind wir hier.. wir wollen einer Nixe ein Zeichen der Liebe überbringen, von jemandem der es ihr nicht selbst geben kann.." sagt sie.

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Beitrag von Cloverleave » 05.10.2017 20:24

Tamila staunt. "Eine Nixe? Das klingt nach einer Geschichte, die einmal ein alter Weiser am Brunnen erzählen wird, bis die Frauen ihn ermahnen, dass er den Jungen Flausen in den Kopf setzt." Sie schmunzelt. "Und wie kamt ihr aufmerksamen Helfer der Liebe zu dieser ehrenwerten Aufgabe, die kaum an gewissenhaftere Boten geraten konnte?" Neugierig schaut sie in die Runde und lächelt dann sanft. "Ich möchte mich euch nicht aufdrängen, auch wenn ich das wohl schon habe. Aber wenn ich euch helfen könnte, würde ich das sehr gerne. Womöglich führte mich der Gemahl der Leidenschaftlichen deshalb hierher."
Nebenbei isst sie weiter und trinkt zwischendurch von ihrem Wein.

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Beitrag von Eisenhans » 05.10.2017 22:10

Schankraum

Am Tisch Firutins und des Fremden geht die Diskussion noch etwas weiter...einiges an Gestikulieren, bis Firutin dann die Schultern hochzieht und ergeben nickt. Darauf steht er auf, verbeugt sich noch einmal kurz vor dem Fremden und kommt zurück zum Tisch der Gefährten.

Angekommen begrüsst der Tamila mit einem bewundernden Blick. ""Es ist mir eine Freude Eure Bekanntschaft zu machen, Lehrerin der Leidenschaft. Ich bin Firutin Dragendorn, Brauergeselle aus Gareth und, obwohl am ehesten dem Bier zugetan, ein großer Bewunderer der heiteren Göttin" stellt er sich vor.

Zu Vadiro gewandt deutet er in Richtung des Fremden und flüstert ""Was für ein 'Zufall'....das ist der Herr Marix. Er hatte mich in Gareth angestellt, damit ich ihm zur Hand gehe bei ein paar Sachen die er da gemacht hatte....irgendwas mit der Garether Kornbörse wo er dann eine Menge Geld verdient hat. Dabei gab es etwas ärger mit den Almadaner.....der Herr Marix hats für mich geregelt und seitdem schulde ich ihm noch was. Jetzt taucht er auf einmal hier auf und fragt mich ob ich vielleicht bereit bin für einen kurzen Gefallen....kann eigentlich kaum Nein zu ihm sagen wenn er nachher kommt.....er wartet wohl auf einen Kontakt mit dem er danach zum Hafen will. Wenns passiert, dann will er dass ich mitgehe. Mal schauen."

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Beitrag von Lokwai » 06.10.2017 09:51

Vadiro blickt natürlich in Elindirs Augen als er ihn anblickt, seine dunklen Augen bohren sich für einen Moment in seine, dann wendet er sich mit einem angedeutet "Pp" ab. Das er Vara anstrahlte und danach demütig die Augen niederschlug ist ihm nicht entgangen.
Doch die Antwort Tamilas lenkt ihn ab und er komentiert ihre Aussage mit "Euerr Gemahl weiß wo die Leidenschaft zuhause ist". Wiedereinmal muss Vadiro über die Doppeldeutigkeit seines Satzes schmunzeln, dabei mustert er die Schönheit.
"Herrzlich willkommen, kann ich nurr meinerseits sagen, denn es geht um Liebe, werr könnte da nicht besser helfen?"

Als dann Firutin sich zu ihm setzt und von sich aus erzählt was mit diesem Mann am Nachbartisch ist, antwortet er ihm leise "Du willst uns verrlassen? Tue es mir nicht an. Ich werrde mich allein fühlen. Zwei von Göttern geführten und zwei die sich ihrrm Adelskodex unterwerfen. Siehst ja, kaum haben die sich kennengerlernt, haben sie was vor dem Volke zu verbergen. Oder was sollte das Getue gerade mit dem Einzelgesprräch vorrhin? Aber lassen wirr das, ich bin wahrscheinlich einfach nurr gerreizt!
Ich wünschte mirr das dieserr Herr euch nicht mitnehmen wirrd!"
Vadiro wurde zum Ende hin immer leiser, wollte er nicht das die anderen es am Tisch mitbekommen, er lächelte einfach in Richtung Tamilas, so könnte man denken die beiden würden wahrscheinlich über ihr Äußeres sprechen.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.10.2017 10:04

Vara lächelt als sie sieht das Vadiro und Firutin miteinander flüstern.
Mit einem Gemahl Rahjas kann sie nichts anfangen, will sich aber auch nicht die Blöße geben zu fragen..

"Ja, vermutlich ist es später wirklich eine Geschichte für einen Haimamud." meint Vara zur Rahjageweihten.
"Tatsächlich hat uns wohl das Schicksal hier zusammengeführt.." dabei schaut sie kurz zu Elindir .. und ein Traum den ich hatte. Rhiannon und ich haben uns daraufhin von Punin aus auf den Weg hierhin gemacht.. der Rest hat sich dann gefügt.. verzeiht, ich befürchte ich habe euren Namen nicht mitbekommen" meint Vara dann und schaut kurz auf das Essen, sie sollte auch etwas bestellen. Hungrig war sie eigentlich nicht.. mehr.. aber es wäre wohl vernünftig.

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Beitrag von Sarafin » 06.10.2017 10:13

Der Zahori ist sauer auf ihn. Um das nicht zu merken, müsste man schon minderbemittelt sein und das ist der Ritter nicht. Elindir sieht kurz etwas betroffen drein und wird nachdenklich. Er isst erstmal still weiter. Firutin und Vadiro tuscheln, doch er achtet nicht darauf. Achtet was für Geheimnisse sie auch tauschen mögen.

Das Wörtchen Schicksal holt ihn wieder zurück und er blickt auf, wieder zu Vara. Und recht schnell zurück zu seinem Essen. Irgendwie ist ihm gerade unbehaglich zumute. Das sagt zumindest seine Körpersprache.

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Beitrag von Cloverleave » 06.10.2017 11:17

Die junge Tulamidin neigt etwas fragend den Kopf nach Vadiros Worten. "Ich fürchte Ihr habt mich missverstanden, nicht mein Gemahl, sondern der Rahjas. Da, wo ich herkomme, ist Feqz der Gefährte Rahjas. Oder sie seine Gefährtin, je nachdem, wie man es nimmt.", erklärt sie bereitwillig.
Tamila lächelt Firutin an "Rahja zum Gruße, wie schön!", lässt ihn dann aber erstmal sein geflüstertes Gespräch mit Vadiro führen.
Deshalb wendet sie sich zu Vara und lauscht ihrer Erklärung. Dabei folgt sie dem Blick der jungen Frau zu Elindir und lächelt diesen aufmunternd an. Schon wieder wirkt er so unwohl. Sie muss schmunzeln. So ein stattlicher Mann und so sensibel...
"Entschuldigt, ich hätte ihn widerholen sollen. Meine Name ist Tamila Ahlinasunya." Sie schenkt Vara ein strahlendes Lächeln. "Ein Traum? Und deshalb habt ihr so einen weiten Weg auf euch genommen? Zeigen Euch die Götter manchmal Spuren des Schicksals und Schatten der Zukunft?", erkundigt sie sich neugierig.

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Beitrag von Lokwai » 06.10.2017 11:30

"Na, dann weiß Phex wo die Leidenschaft zuhause ist, nichts fürr ungut" komentiert er das Missverständniss und lächelt sie an.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.10.2017 11:49

Vara nickt "Ja, ich habe öfter Wahrträume oder Visionen.." erklärt Vara... das Lächeln ist etwas runtergefallen als Elindir sich so abwendet. Vara strafft sich etwas und wendet sich dann ganz der Geweihten zu.

"Ich sah in meiner Vision einen Strand und Trauer.. und Rhiannon, die ich bis dato noch nie getroffen hatte. Bei der Vision habe ich kurz das Bewusstsein verloren.. das.. passiert schon mal.. und als ich aufwachte stand sie wahrhaftig neben mir. Wir haben dann schnell beschlossen herzureisen. In der Erwartung wir müssten ein Unglück verhindern. Kurz von Haven haben wir dann die anderen getroffen und sie haben sich freundlicherweise dazu entschlossen uns zu begleiten und zu unterstützen. " sie lächelt kurz in die Runde, aber so eher um Elindir drum herum. "Kurz vor Havena trafen wir auf einen Jungen Mann der dabei war sich in die kalten Fluten des Meeres zu stürzen.. Seine Hochgeboren rettete ihn aus dem Wasser, aber er war völlig trocken.. offenbar hat E.. der entsprechende Gott, ihn verflucht, so das er nicht in sein Reich gelangen kann, wo seine Liebste auf ihn wartet.. eine Nixe. Er bat uns ihr ein Pfand seiner Liebe zu geben." erklärt sie und meidet Efferds Namen wohl lieber. Wer weiß schon was die Aufmerksamkeit von Göttern erregt.

"Um es ihr zu geben müssen wir uns selbst aufmachen in das Reich unter Wasser. Adeptus Petruvitus versucht gerade mehr über die Welt unter Wasser herauszubekommen, und irgendwie müssen wir noch eine Möglichkeit finden dort auch zu atmen.. offenbar Gibt es etwas das sich Purpurwasser nennt.. das sollten wir noch in Erfahrung bringen.. aber erstmal wollen wir herausfinden wo wir die Nixe finden. Da soll uns die heilige Lata helfen, offenbar besitzt die eine Art Allwissenheit was die Bewohner des Meeres angeht und kann uns vielleicht sagen wo wir die Nixe genau finden" erklärt Vara, etwas das vielleicht für die anderen auch neu ist, wenn es nicht jemand in ihrer Abwesenheit schon erzählt hat.

"Adeptus, ihr solltet das Buch kurz wegpacken und euch auch stärken" meint sie fürsorglich zu Thimorn.
Dann winkt sie der Schankmaid "Ich hätte gerne etwas Eintopf und Brot und.. was ist mit euch?" sie schaut zu Thimorn, Vadiro, Firutin und Rhiannon. "Schau mal Rhiannon, ihre Gnaden isst auch kein Fleisch. Bitte für meine Freundin das gleiche nochmal, und für den Rest Eintopf? Ich lade euch ein." sagt sie freundlich und bestellt für Rhiannon einfach mal das was die Rahjageweihte da isst.


"Sehr Freundlich Domnatella, Eintopf klingt gut" meint Thimorn und packt das Buch sorgfältig beiseite damit es nicht mit bekleckert wird.

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 06.10.2017 12:29

Elindir hört ruhig zu, während Vara erzählt. Er stochert dabei eher lustlos in seinem Essen herum.
Irgendwann blickt er nochmal rüber zu Vadiro. Nach dieser Nacht, nach diesem Vormittag, nach all der Unruhe der letzten Tage hat ihm dessen Reaktion wohl nachhaltig die Laune verhagelt.

"Entschuldigt mich, ich bruche etewaß vrische Luft", bittet er und erhebt sich. Sein Essen lässt er stehen. Viel davon gegessen hat er nicht. Er wirft dem Zahori noch einen traurigen Blick zu, Vara trifft ein sachtes Lächeln, bevor er sich ein weiteres Mal anschickt den Raum zu verlassen. Diesmal durch die Vordertür - die ist ja auch näher.

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