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Stürmischer Herbst

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 06.11.2017 10:15

Elindir hat schon die Stirn gerunzelt - die Ketten hängen ziemlich ineinander.
"Ja, ich dachte auch daran ..." murmelt er bei Varas Vorschlag. Ihr Hilfsangebot lässt ihn aufblicken. Er klappt den Mund auf und schließt ihn wieder. Da schlagen zwei Herzen in seiner Brust. Er sollte ... Tamila sagte ... Ach egal! Eines der Herzen gewinnt sehr schnell die Überhand:
"G-gerne ..." antwortet er und hört auf zu nesteln.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.11.2017 10:54

Vara schwimmt näher an den Ritter heran.. das klappt schon ziemlich gut.. einfach vorwärts.. mit kaum sichtbaren Bewegungen der Füße.. fast als würde sie auf ihn zuschweben. Mit blauen, langen Haaren. Ihr Blick richtet sich auf Elindirs Hals und Brust und vorsichtig hebt sie die Hände um die Ketten zu ergreifen… ihre Handrücken liegen etwas auf seiner Haut. Die feinen Glieder der Kette haben sich ganz schön zwischen den eher groben Kieseln verfangen.. vorsichtig dreht sie die beiden Ketten probeweise ein Stückchen umeinander.. um zu schauen wie sie vorgehen soll. Ihr Algenrock streift Elindirs Beine in dem nie ganz unbewegten Wasser.
“Das ist schon verrückt..“ sagt sie leise, den Blick konzentriert auf die Ketten gerichtet “Vor wenigen Tagen haben wir noch über die Unterstadt gesprochen.. und ich habe mir vorgestellt wie es wohl gewesen sein muss über diese Straßen zu wandeln… und gleich .. werden wir es selbst tun…“

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Beitrag von Lokwai » 06.11.2017 12:18

Tief unten

Vadiro nimmt Rhiannons Hand und massiert ihr den Handrücken, während er versucht das Geschehene zu erklären.
"Mach dir nicht so einen Kopf. Das tut nicht gut. Wir sind doch bekannt als hitzköpfig. Vara hatte große Angst, diese Verwandlung und das Vertrauen in die neuen Fähigkeiten hat sie übermannt. Und dann kamst du! Wolltest ihr mit deinem Gesang und einem Segen helfen. Aber ich sage dir, Vara war nicht bereit dazu. Sie war noch voller Angst. Sie ist jemand die Kontrrolle braucht und es war der falschen Zeitpunkt, mehr nicht. Manchmal will man Leute in die Arrme nehmen um ihnen die Last abzunehmen, aberr man erntet dann doch eine Ohrrfeige und das obwohl dein Gegenüber nach Hilfe schreit. Dein elfisches Erbe hat so reagiert, verständlich, Probleme im Kollektiv lösen ... du hast nichts falsch gemacht, du meinst es gut und das weiß sie auch, da bin ich mir sicher!"
Dann sitzt er dort mit ihr und schweigt wieder und schaut in die Ferne, die neuen Sinneseindrücke sind unglaublich und es ist schon eine Herausforderung mit diesen ersteinmal umzugehen.
Zuletzt geändert von Lokwai am 09.11.2017 11:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Assaltaro » 06.11.2017 17:32

Tief unten

Rhiannon schließt die Augen, während Vadiro ihren Handrücken massiert. Ihre Stimme ist wieder deutlich fester, aber klingt leicht abwesend, wie in Erinnerungen schwelgend. "Ja es war das fey in mir, es ist wohl oft zu stark, aber gleichermaßen auch zu schwach. Es trieb mich schon immer zu den Elfen, aber nicht zu den Stadtelfen zu Punin, nein zu den außerhalb an einem wunderschönen See. Ich bin ein Kind zweier Welten und kam anfangs nicht damit klar. Aber durch mein fey fand ich zu Tsa, zu meinem wahren zuhause. Zuerst brachte mich meine Mutter in den Peraintempel, nachdem ich einen verletzten Vogel geheilt habe, doch dorft fühlte ich mich nicht ganz zugehörig und einsam. Ich...rannte weg und irgendetwas...führte mich an jenen See zu den Elfen." Sie schwieg eine kurze Zeit bevor sie fortfuhr. "Ich glaube, sie spürten meine Traurigkeit und Angst, aber auch, dass ich nicht ganz zu ihnen gehöre. Aber sie sangen für mich, obwohl ich eine Außenstehende war, sie sangen jenes Lied...welches ich oben singen wollte. Es war so unbeschreiblich schön und erfüllt mit einer ganz eigenen Kraft, es tröstete mich und nahm mir sämtliche Angst, ich fühlte mich zum ersten Mal frei und...nein es lässt sich nicht beschreiben. Doch als ich danach zu Tsa fand und erstmals wusste was wahre Familie bedeutet. Aber auf diesen Weg brachte mich nur das Lied der Elfen und deshalb singe ich immer für Tsa und alle die sie liebt und alle die ich an dieser Kraft teilhaben lassen will. Ich lasse Tsas Kraft hineinfließen um ähnliches zu bewirken, wie ich damals erleben durfte. Ich kam gar nicht auf die Idee, dass andere dies nicht als Geschenk betrachten und es ablehnen könnten. Vielleicht sollte ich ihr das auch erzählen. Du verstehst es doch oder Vadiro? Welche faszinierende Kraft Musik hat...als Zaubertänzer? Ist es wahr, was Lata gesagt hat?" Sie dreht sich ruckartig in seinen Armen herum, das Gesicht nun nur Zentimeter von seinen entfernt und blickt ihn leicht verträumt aus ihren großen goldgesprenkelten Augen an.
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Beitrag von Sarafin » 06.11.2017 18:06

In der Nähe des Tunnels zur Unterstadt

Sie berührt ihn. Elindir stockt der Atem. Er kann seinen Blick kaum von ihr wenden. Er beobachtet, wie sie die Ketten entwirrt, etwas streift über sein Bein und schickt Blitze durch seinen Körper. Wenn sie noch einen Moment ... seine Hände zucken. Aber verdammt nochmal: Er hat es ihr versprochen! Er wird sie nicht einfach anfassen. Er wird es einfach nicht tun!
Vielleicht etwas plötzlich für Vara saugt er Atem ein und antwortet mit deutlicher Verspätung: "Ja ... ja! ... ich erinnere mich, ja, die Unterstadt. Hm."
Da kommt ihm wohl ein anderer Gedanke.
"Herrje ... mein Schwert ist natürlich oben im Tempel geblieben ..." Missmutig verzieht er das Gesicht, während sein Blick unwillkürlich nach oben geht. Natürlich hatte man sie - bei allem Adel - nicht bewaffnet zu Graustein gelassen.
"Ich hoffe doch sehr, dass ich es nicht brauchen werde ..."
Eher pragmatisch als romantisch sind seine Gedanken zur Unterstadt. Die Vorsicht vor diesem Ort wurde ihm wohl sehr deutlich eingeimpft. Er kommt aber nicht umhin, sie wieder zu mustern.
"Willst ... willst du die Kette tragen?" fragt er, die Stimme plötzlich leiser, wärmer und ganz weich. So weich wie der Blick, mit dem er sie schon die ganze Zeit mustert.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.11.2017 18:14

In der Nähe des Tunnels zur Unterstadt

Vara arbeitet recht konzentriert an Elindirs Hals herum. An ihren Dolch hatte sie auch gedacht.. aber naja .. als Elindir sie fragt ob sie die Kette tragen will, hält sie inne und schaut ihn etwas verwundert an "Aber.. sie ist dir doch wichtig.. ich weiß nicht.. willst du.. nicht lieber?" fragt sie.. tut noch eine Bewegung und lässt die Hände dann sinken. Die Ketten waren wieder entwirrt. Würden sich aber vermutlich wieder verwirren solange sie am gleichen Hals hingen. Sein Blick lässt ihr irgendwie die Knie weich werden.. war das eine Folge der Nekkerverwandlung..? Das es so.. anders wirkte wie er sie ansah? Vermutlich.. ganz bestimmt.. Vara senkt den Blick etwas .. schüchtern wirkend.

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Beitrag von Cloverleave » 06.11.2017 18:19

Tamila hat Vara hinterher gewinkt und ist am Strand geblieben.
Im Sand setzt sie sich hin, den Nixenschwanz angezogen und legt die Hände aneinander, um zu ihren Göttinen zu beten.
In dieser besonderen Gestalt, die ihr weder Rahja noch Satuaria zugedacht hatte, doch eine ganz neue Erfahrung ist.
Sie will ihnen danken, dafür, dass sie diese kleine Gruppe tapferer Menschen gefunden hat und dass, sie sie begleiten kann, auf ihrem Abenteuer.
Und viel mehr, verzückenste Tänzerin, eleganteste aller Stuten, deren Schönheit meine soweit überstrahlt, dass ich gänzlich verblasse, will ich mein Haupt dem Boden zuwenden, dass ich deinen Frieden, die Harmonie, die du in deiner unendlichen Güte in meine Seele legtest, als du sie als deine erkanntest und mich schwache Tochter annahmst, weitergeben kann. Dass ich diesen Seelen, die deiner Hilfe bedürfen, diese angedeihen lassen kann und du mir diese Kraft, um die ich mich kaum verdient gemacht habe, schenkst.
Und dir, Tochter der Mutter allen Lebens, will ich danken, für die Leidenschaft, die du mir eingabst, die mich begleitet auf jedem Weg, bei jedem Schritt, bei jedem Schlag meines Herzens. Ich, Tochter der Unbedachtheit, kann nur bitten, kaum flehen, dass du Acht gibst, auf die, die dein sind. Lass mich ihnen beistehen, ihre Hand halten, ihr Herz berühren, lass mich wenigstens ein wenig deines Werkes tun, denn ich werde es immer.
So sitzt sie da, ziemlich in sich selbst versunken.

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Beitrag von Sarafin » 06.11.2017 18:25

In der Nähe des Tunnels zur Unterstadt

Elindir lächelt sachte.
"Mir ist wichtig, was sie bedeutet", korrigiert er.
Und selbst wenn es anders wäre ...
Aus einem Impuls heraus greift er nach der Kette und zieht sie sich über den Kopf. Vorsichtig, um sie nicht wieder zu verwirren und vorsichtig, damit sie nirgendwo hängen blieb.
Und ganz ganz langsam lässt er sie über Varas Kopf treiben, bis sie um ihren Hals hängt. Er zögert sie loszulassen. Berührt hat er Vara nicht, darauf hat er geachtet. Versprochen ist versprochen.
Schön hältst du dich an dein Versprechen! Wie sie das eigentlich gemeint hat, ist dir Hornochse doch wohl klar!! meldet sich ein zeternde Stimme in seinem Hinterkopf. Er verscheucht sie. Nur einen Augenblick noch.
"Sie steht dir", sagt er leise und lässt Liaellas Kette los.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.11.2017 18:31

Die Kette senkt sich langsam im Wasser auf Varas Hals.. sie legt prüfend eine Hand darauf "Danke.. auch für dein Vertrauen.. ich werde gut darauf achtgeben" erklärt die Gelehrte die ganz ruhig abgewartet hat was Elindir da tut.. sie lächelt ihn zurückhaltend an.
"Ich denke... mit Waffen würden wir vermutlich zu sehr auffallen" geht sie dann auf das andere Thema ein und treibt ein kleines Stück von Elindir weg.. nicht wirklich weg.. nur ein Stückchen.. Gesprächsabstand.

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Beitrag von Sarafin » 06.11.2017 18:50

Er lächelt sie an und betrachtet sie, wie sie Liaellas Kette trägt. Er nickt auf ihren Dank und schmunzelt dann.
"Das wäre besser", meint er beinahe vergnügt - er hatte geschworen die Kette mit seinem Leben zu verteidigen.
Dann wird er mit einem Blinzeln wieder ernst, als sie von den Waffen spricht. Es wirkt dabei gar nicht so sehr ernüchtert, als eher entschlossen und zielstrebig - es ist dieser eher vorwärts orientierte Blick, der verrät, dass Elindir eben doch ein Ritter ist.
"Das ist wahr - ich hoffe, dass wir sie nicht brauchen werden", sagt er und sieht sich etwas unbehaglich um.
"Auch wenn mir deutlich wohler wäre nicht darauf hoffen zu müssen ..."
Er zuckt mit den Schultern.
"Wohl so eine Angewohnheit im Waffenhandwerk, sich irgendwann nur noch mit blankem Stahl in der Hand sicher zu fühlen."
Er mustert sie einen Moment.
"Fühlst du dich schon sicher genug für den Weg durch die Unterstadt? Sag mir bitte, wenn es nicht so ist. Und ob ich etwas tun kann, um dir zu helfen", bittet er und meint es ganz ernst. Es geht ja auch um Varas Sicherheit. Das zumindest sagt der eindringliche Blick - eine halbgare Antwort, eine Floskel oder ein Abwinken wird er nicht gelten lassen.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.11.2017 18:56

"Ich fühle mich sicher.. Lata ist in der Nähe und ich hoffe die Anwesenheit der Ozeanier wird das Gesindel für heute fernhalten... außerdem... weiß ich das du nicht zögern wirst uns zu beschützen, auch wenn du keine Waffe hast.. " sagt sie und schaut ihm dabei in die Augen "Auf der Brücke hattest du auch keine..." sagt sie und reibt sich etwas verlegen die Hände.. senkt den Blick wieder "Habe ich mich eigentlich richtig dafür bei dir bedankt? Ich weiß es nicht mehr.. ich stand neben mir.. falls nicht.. Danke Elindir.. ich danke dir sehr.." beim nennen seines Namens schaut sie ihm wieder in die Augen und meint ihren Dank sehr ernst.

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Beitrag von Sarafin » 06.11.2017 22:40

Der junge Ritter lächelt geschmeichelt, als sie meint, er würde sie beschützen und nickt mit halb geschlossenen Augen dazu.
"Natürlich."
Doch ihr Blick in seine Augen. So intensiv, so intensiv. Er schaut zurück und schluckt.
"Ich ... das ... gern ... gern geschehen", murmelt er.
"Sehr gern geschehen, wirklich ... Vara."
Er kann ihrem Blick kaum standhalten. "Vielmehr war ich dankbar da zu sein. Ich würde mir bis an mein Lebensende Vorwürfe machen, zu wissen, dass ich in der Schankstube gesessen habe, während du ..." Er bricht ab und schüttelt den Kopf, schüttelt den Gedanken ab. Ihn hat das Erlebnis wohl auch ziemlich mitgenommen.
"Entschuldige bitte", meint er dann eher sacht.
"Du wolltest das Thema sicher nicht vertiefen ..." Er lächelt, um Verzeihung heischend.
"Natürlich werde ich dich beschützen. Mit allem, was in meiner Macht steht. Dir soll kein Harm und kein Leid geschehen", erklärt er weniger feierlich, als entschlossen, und lässt seine Worte für einen Augenblick wirken.
Anschließend fahren seine Augen einmal rasch an ihrem Körper herab und herauf, wohl um das Folgende zu unterstreichen.
"Doch, was ich eigentlich meinte war ... deinen Leib ... also ... kommst du zurecht? Fühlst du dich besser?" erkundigt er sich mit jener milden Besorgnis, die auch jemanden erreichen würde, der gestürzt ist: Elindir sieht ja, dass sie wieder aufgestanden ist, fragt aber trotzdem, ob es noch weh tut.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.11.2017 22:51

Vara muss, fast gegen ihren Willen, etwas lächeln als Elindir so holpert mit seinen Worten. Machte sie ihn nervös?
Selbst wenn, dann war es nicht richtig.. sie senkt ihren Blick leicht..
Er würde sie beschützen.. ja.. das weiß sie.. weiß sie einfach.. egal wie kompliziert es zwischen ihnen war.. und sie würde ihn beschützen..

Bei der Frage nach ihrem Leib besieht sie sich ihre Hände mit den Schwimmhäuten "Ja.. ich denke ich komme zurecht.. ich finde es schwer zu begreifen.. zu verstehen wie sehr wir uns verändert haben.. das man unter Wasser atmen kann.. ohne zu sterben.. das.. konnte ich nicht richtig fassen. Ich habe Panik bekommen.. aber jetzt geht es.. vielleicht muss man es sich.. wie eine Verkleidung vorstellen.. ein Spiel." denkt sie laut darüber nach.

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Beitrag von Sarafin » 07.11.2017 07:36

"Verstehen ..." murmelt Elindir und legt nachdenklich den Kopf etwas schräg.
"Verstanden ... habe ich es auch nicht", beteuert er und muss schon wieder den Impuls unterdrücken versichernd ihre Hand zu nehmen oder sie sonstwie anzutatschen.
Bei der Lieblichen und allem, was ihr hold ist: Diese Distanzlosigkeit musst du wirklich in den Griff kriegen. Dass dir das früher nicht so auf den Kopf gefallen ist ... na, vermutlich hat sich nur keiner getraut den Prinzen zu kritisieren, wenn er zudringlich wird, denkt er, während er ihre Hände mustert.
"Hm ... eine Verkleidung ... hm ..." Plötzlich schmunzelt er. "Ich glaube ich ziehe es vor einfach gar nicht darüber nachzudenken." Er grinst sie lausbubenhaft an und lacht plätschernd. "Hast du Lust ein wenig Herumzutollen? Vielleicht besiegst du mich ja auch in einem Wettschwimmen - so wie ihre Gnaden Tamila." Ein aberwitziges Funkeln tritt in seine Augen und er schwimmt mit ein paar schnellen Bewegungen einmal um sie herum, um sie dann auf der Seite liegend übermütig grinsend anzusehen. Aber in seinen Augen ist auch noch etwas anderes - gut versteckt, aber es ist da.
Ich muss einfach sehen, ob du weglaufen kannst, wenn Gefahr droht.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 07.11.2017 08:06

Elindirs Lächeln ist einfach ansteckend.. und wie sie herumtollen und nicht denken wollte!
Aber dahinten waren Rhiannon und Vadiro.. wie sähe das aus.. sie tollt fröhlich herum während ihre Freundin traurig ist.. wegen ihr.
"Wenn du so schwimmst wie du tanzt, besiegt dich ein Stück Treibholz noch beim schwimmen" grinst sie ihn an und versucht sich mit ihren Worten einen kleinen Vorteil zu verschaffen.. ihre Bereitschaft sich mit ihm zu messen so lange es geht zu verbergen, Dann spurtet sie los in Richtung Höhlenausgang.

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Beitrag von Sarafin » 07.11.2017 08:30

Elindir blinzelt verdutzt und lacht dann schallend über ihren Spruch.
"Heda! So kommst du mir nicht davon!" ruft er ihr nach, durchaus etwas weiter hörbar, und beeilt sich sie zu verfolgen. Wenig amibitioniert: Ihren Vorsprung kann sie recht lange aufrecht erhalten. Kurz darauf sind beide außer Sicht in dem breiten Tunnel, der hinaus in die Unterstadt führt. Vara kann Elindir die ganze Zeit hinter sich wahrnehmen. Als man den Ausgang schon sehen kann, zieht er gleichauf und holt sie ein. Seine Hand berührt den Stein am Ausgang und übermütig ruft er "Ha, Erster!" während sein Schwung ihn noch etwas über den Grotteneingang hinausträgt.
Er wirft einen kleinen Blick in die Umgebung, absichernd, bevor er sich wieder Vara zuwendet. Er sieht zufrieden aus und atmet schwer.
Das kann sie schaffen.
"Wie war das? Ein Stück Treibholz??" Er lacht und stemmt die Hände in die Seiten. "Was soll uns eigentlich noch passieren? Deine Zunge ist ja doch schärfer und spitzer, als jedes Schwert es sein könnte!" amüsiert er sich.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 07.11.2017 08:52

"Ich könnte mich erkälten und nur noch krächzen.." meint sie, ebenfalls außer Atem. Sie lächelt breit "Der Sieg gehört dir, ich nehme das Treibholz zurück" sagt sie dann und wirft an ihm vorbei einen neugierigen Blick auf das was außerhalb des Tunnels lag.

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Beitrag von Sarafin » 07.11.2017 09:12

Der Ritter verschränkt kurz die Arme vor der Brust und nickt zu ihrer Anerkennung seines Sieges, löst sich aber auch gleich wieder und kehrt in den Gang zurück, um mit ihr gemeinsam hinaus zu blicken. Er hält sich aufrecht, sieht wachsam aus.
"Dieser Teil Havenas ist vor meiner Geburt versunken", erzählt er plötzlich ohne Aufforderung.
"Mein Vater war zwölf Sommer alt bei der Katastrophe. Er und mein Großvater haben mir oft vom alten Palast erzählt ..." murmelt er nachdenklich und wird beim Sprechen immer leiser.
"Es ist unglaublich ... dass ich ihn sehen kann ..."
Elindir blickt etwas starr hinaus, für einen Moment wieder gefangen in Erinnerung.

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Beitrag von Lokwai » 07.11.2017 09:53

Tief unten in Latas Höhle

Das plötzliche Umdrehen Rhiannons lässt ihn kurz das Massieren ihrer Hand vergessen, nun war es eh nicht mehr möglich, denn sie liegt in seinen Armen und ist nur noch einen Hauch von ihm entfernt.
"Ja, ich bin ein Hazaqi, ein Zaubertänzer", antwortet er,"Danke, dass du mich teilhaben ließ an deiner Geschichte." sein grünen Augen verlieren sich ein weiteres Mal in ihren goldgesprenkelten Augen, man sagt ihm nach das man seinem Blick nicht standhalten könne, aber da haben diejenigen die dies sagten noch nie in solchen Augen wie die von Rhiannons geschaut.
Seine Hände wandern zu ihren Schultern hinauf um dort zu verweilen und ihr einen Halt zugeben.
Wie merkwürdig war diese Situation, sie steckten in einem fremden Äußeres und unterhielten sich über essentielle Dinge die sie ausmachten.
"Ich habe oft getanzt vor Leuten die gar keinen Bock hatten sich auf meine Kunst einzulassen, sie provozierten mich, wahrscheinlich aus Neid, andere habe einfach keinen Sinn für Musik und Tanz, dass muss man akzeptieren. Ich tanze um mich von der Last die auf mich ruht zu befreien, das heißt aber nicht das ich andere auch damit befreie, ich weiß aber das es durch meine Kraft möglich wäre. Du hast auch gehofft diese Kraft weiterzugeben, aber es ging nach hinten los. Vara wird bestimmt kommen und sich bei dir entschuldigen, sie ist deine Freundin und ich wette mit dir, dass es ihr sehr leid tut. Vergesse nicht, sie lebte ein anderes Leben als du. Von einer Graciosa erwartet man immer Haltung! Du bist wandelbar wie Tsa es liebt, sie nicht."
Dann verharrt er und sinkt in ihre Augen hinab.
"Du bist wunderschön ..." seine Hände wandern zu ihrem Kopf und berühren sie sanft, sein Kopf neigt sich nach vorne und er küßt ihre Stirn und schließt die Augen.
Reiss dich zusammen, du sollst lernen ...
Zuletzt geändert von Lokwai am 09.11.2017 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Loirana » 07.11.2017 10:37

Der Tunnel führt fast 30 Schritt weit durch den Stein und mündet in das offene Gewässer im Westen Havenas - die Unterstadt. Seetang verdeckt den Ausgang und verhüllt diesen wie einen dunkelgrünen Vorhang. Das Licht der Praiosscheibe lässt sich von hier gerade noch erkennen, hin und her wackelnd durch die sich bewegende Wasseroberfläche. Vor allem fällt Vara und Elindir auf, dass sie sich etwas 20 Schritt unter dieser befinden. Hinter ihnen führt eine Felswand schräg hinab. Dort oben, am Ufer, können schemenhaft sogar Gestalten der Passanten erkannt werden. Der Efferdtempel steht direkt über der Höhle und ist auch durch die gebrochene Oberfläche gut zu erkennen.

Unwillkürlich überkommt Vara und Elindir ein Gefühl der Freiheit, als sie das offene Wasser erreichen. Keine enge Höhle, keine Grenze. Nur das endlose Meer. Doch das Gefühl wird fast sofort wieder verdrängt beim Anblick der Unterstadt. Die Stille hier ist beinahe unheimlich, so wie wenn man auf einem Boronanger oder einem Schlachtfeld nach der Schlacht steht. Totenstille...

Unzählige Gebäude sind nur noch Trümmer, doch einige besonders sture Bauwerke ragen noch immer hoch hinaus, ein paar durchstoßen sogar die Wasseroberfläche. Der Boden ist nicht eben abgesenkt worden, sondern bildet Hügel, Schluchten und tiefe Krater. Schlagartig wird den beiden bewusst, wie viele Menschen hier ihr leben verloren haben müssen. Die Straßen und Fassaden - zumindest die, die es noch gibt - sind von Algen, Korallen und anderen Meerespflanzen überwuchert.

Ein Schwarm kleiner Fische huscht am Ausgang vorbei und erschrickt, als sie fast mit den beiden Nekkern zusammenstoßen. In wenigen Sekunden verschwindet der Schwarm in einer Häuserruine und schwimmt von dort weiter durch ein Fenster tiefer in die Unterstadt hinein. Von hier unten können die Beiden zudem ein Ruderboot sehen, dass gerade vom Rand des Fischmarktes ablegt und in Richtung des offenen Meeres rudert. Die Ruder werfen Luftblasen durch das Wasser und stören die Stille durch das plötzlich eintretende Rauschen.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 07.11.2017 10:44

Ausgang zur Unterstadt

Elindir spürt etwas warmes an seiner Hand.. es ist Varas Hand die sich vorsichtig in seine schiebt. Sie selbst schaut ehrfurchtsvoll auf die Unterstadt.. diese andere Welt.. das Boot bemerkt sie.. aber wie etwas das gleichzeitig nah und unfassbar fern ist.. wie in einem Traum, in den manchmal die Geräusche aus der wachen Welt dringen.. sie drückt seine Hand.. hält sie fest.. um in diesem Augenblick.. ganz still.. an das große Unglück zu denken.. die Menschen.. das verwehte Lachen..

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Beitrag von Assaltaro » 07.11.2017 11:55

Rhiannons Herz schlägt ihr bis zum Hals und ihr wird extrem warm trotz der Kühle des Wassers. Er ist wie ich, kann das wirklich sein? Musik macht uns frei, ein Mensch der diesen Zauber auch kennt. Bei dem Gedanken was er für sie ist oder sein könnte fiel ihr nur ein Wort ein. Aber keines der Menschen, denn sie scheinen dafür keines zu haben. Die Elfen hatten ihr oft erklärt was dieses Wort bedeutet und dennoch ist sie sich nicht sicher ob sie es ganz verstanden hat. Dennoch schien es kein anderes hierfür zu geben und ohne es zu merken flüstert sie es "iama? Mich kannst du immer mit Musik und Tanz befreien" Sie lächelt ihn verträumt an, bemerkt seine Hände die höher wandern und dann seinen Kuss auf der Stirn. Das Kompliment hört sie nur ganz leise, schlingt dann ebenfalls ihre Hände um seinen Hals und schiebt sich etwas höher bis ihre Lippen auf seine treffen. Alle Gedanken an die anderen und ihre Verletztheit sind verschwunden, alles was bleibt sind sie beide, ihr Fischschwanz auch um ihn geschlungen.
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Beitrag von Lokwai » 07.11.2017 12:24

Du bist ein Trottel ... aber der Glücklichste
Wie eine Ewigkeit kommt es ihm vor als Rhiannon sich hochschiebt und ihre weichen Lippen seine berühren.
Iama? Ähm ... vergiss es
Seine Hände wandern ihren Schulterblättern hinab, er zieht sie an sich. Er spürt ja ihren Meeresjungfrauschwanz um sich herum wie dieser sich immer enger um ihn herumschlingt. Sein Oberkörper spürt ihren, die weichen Knospen, das heftige Atmen, Regung steigt in ihm auf.
Er spürt ihre langen Haare und ergreift sie und durchkämmt sie bis zum Haaransatz und legt ihren Kopf nach hinten, er erobert sie, nach seinem langen Kuss, küsst er ihren Hals und vergisst den Ort, nur das Jetzt zählt.
Zuletzt geändert von Lokwai am 07.11.2017 12:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Assaltaro » 07.11.2017 12:34

Rhiannon vergräbt ihre Hände tief in seinen Haaren, ein leises stöhnen entfährt ihr bei jedem Kuss und jeder Berührung auf ihrer Haut. Langsam treiben sie so eng umschlungen durchs tiefe Wasser, wo es kein oben und kein unten gibt. Es ist so viel anders als dabei in einem Bett zu liegen oder auf festem Boden zu stehen. Es ist wie schweben. Geistig und körperlich. Alles verblasst langsam bei diesem Gefühl, der eigentliche Grund für ihre Verwandlung ist längst vergessen, nun ist der Nixenkörper reiner Genuss, der Schwanz ringelt sich dabei immer enger und die Flosse streicht hektisch vor Erregung über seine glatte Haut. Auch ihre Lippen erkunden nun langsam jeden Zentimeter seines Halses.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Lokwai » 07.11.2017 12:48

Die Strömung nimmt beide an die Hand, beide Körper verschlungen*, der Fischschwanz um Vadiro gelegt, seine Arme um sie gewickelt, ächzend nach Liebe und Zärtlichkeit, aufsteigender Wollust und Begehren, treiben sie dahin. Nur kurz machte sich das Gewissen bemerkbar, aber nur noch diesen Moment genießen, nur diesen ... und diesen ... und ...

*nein, es geht nicht um Geschlechtsverkehr, der ist nicht möglich, soll es auch nicht (in dieser Szene^^)

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Beitrag von Loirana » 07.11.2017 13:21

Im Rausch der Zweisamkeit vereint treiben Rhiannon und Vadiro eng umschlungen mit der sanften Strömung schwerelos durch das Wasser. Ihre Sinne sind vollständig vom jeweils anderen vereinnahmt, sodass sie nicht merken, wie die Strömung sie in den Tunnel und in Richtung des Ausganges treibt.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 08.11.2017 07:46

Am Ausgang zur Unterstadt

Die Berührung lässt Elindir stutzen und erstaunt den Kopf wenden. Er sieht zu Varas Gesicht, kurz zu ihren Händen und schlägt die Augen nieder. Der junge Ritter errötet zunehmend, folgt dann aber ihrem Blick gen Unterstadt, während er ganz sachte er den Druck ihrer Hand erwiedert und sich von ihrer Melancholie und Ehrfurcht anstecken lässt. Er hat nicht vor ihre Hand so bald wieder loszulassen. Fast ohne sein Zutun beginnt sein Daumen langsam über die Seite ihrer Hand zu streichen.
"Es ist wunderschön und furchterregend zugleich", murmelt er.
"Ich bin froh hier zu sein", fügt er hinzu und ein Schwermut liegt in seiner Stimme und doch auch eine schwer zu fassende Freude. Ehrfurcht. Demut. Dankbarkeit.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 08.11.2017 08:03

Am Ausgang zur Unterstadt

Varas Hand liegt ganz still.. aber sie lässt sein sanftes streicheln zu ohne etwas dazu zu sagen..
"Ein unwirklicher Ort.. sicher haben ihn nur wenige Menschen je betreten.. und niemand auf die Art wie wir es tun werden.. es ist gut über den Tod nachzudenken.. aber.. die Menschen die hier umkamen haben ihn längt vergessen und sind seelig in Borons Armen, haben ihren Frieden gefunden.. daran werde ich versuchen zu denken wenn der Ort mich traurig macht.. ja.." denkt sie leise laut nach.

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Sarafin » 08.11.2017 08:23

Am Ausgang zur Unterstadt

Elindir seufzt leise und nickt. Ihm reicht es gerade einfach so da zu verweilen und auf diese Landschaft wie aus einem unwirklichen Traum zu sehen.
Und dabei ihre Hand zu halten.
Er schließt die Augen, horcht einen Moment in sich hinein. Öffnet die Augen wieder und lächelt. Sieht hinauf zur Wasseroberfläche. Geboren werden, Leben, Sterben. Manchmal hat es doch sein Gutes dabei vergessen zu werden.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 08.11.2017 08:34

Am Ausgang zur Unterstadt

Zusammen schweigen.. eines der schwersten Dinge auf der ganzen Welt.. mit Elindir fiel es ihr ganz leicht.. einfach hier stehen.. sich nah sein.. die Welt auf die gleiche Art spüren.. irgendwie.. freundschaftlich natürlich. Nicht so fröhlich wie im Rahjagarten.. vor dem Kuss.. aber genauso nah.. vertraut. Was zog sie nur so an an ihm? Wie machte er das? Seine zarte Berührung... sie fühlte sich ihm so vertraut.. alles schien möglich... die wilden Gefühle.. die ganz zarten.. das lachen.. das weinen.. sie würden schon einen Weg finden miteinander umzugehen.. ohne unterzugehen.. irgendwie.. das musste gehen.

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