DSA4 Stürmischer Herbst

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Cloverleave
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Stürmischer Herbst

Beitrag von Cloverleave » 05.12.2017 23:32

Tamila und Thimorn

Tamila neigt den Kopf zur Seite und lächelt. "Phenotypische Merkmale?", wiederholt sie unwissend und berührt seine Flosse auffordernd mit ihrem Nixenschwanz. "Komm, außerdem macht es Spaß, schüchterner Sohn der Weisen." Sie nimmt seine Hand und zieht ihn sanft mit sich, bis sie etwas mehr Platz haben. Langsam beginnt sie sich mit ihm zu drehen. Wie die anderen Nixen tanzen, darum macht sie sich keine Gedanken. Sie schaut lieber, wie dieser ungewohnte Körper sich bewegen lässt.

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Beitrag von Loirana » 06.12.2017 08:46

Vara und Elindir, Rhiannon und Vadiro sowie Tamila und Thimorn schließen sich der Nixen- und Nekkergesellschaft im Tanz an. Keiner mag sagen ob es Minuten oder Stunden sind, die sie zur schönen Melodie tanzen. Das merkwürdige Gefühl im Ballsaal wird von Augenblick zu Augenblick stärker, doch je länger die Helden diesem ausgesetzt sind, desto weniger bedrohlich wirkt es. Leichtigkeit füllt ihre Herzen und Gemüter, trübe Gedanken scheinen fast nicht möglich zu sein.

Die Ozeanier unterbrechen hier und da ihre Tänze um sich am Buffet zu bedienen. Die singenden Nixen haben nach einiger Zeit ihren Gesang unterbrochen, nur um sofort von anderen Artgenossen abgelöst zu werden. So wechselt regelmäßig die Musik, von fröhlichen Melodien zu traurigen Balladen - meist von den eher melancholisch dreinblickenden Nekkern - hier und da tatsächlich auch mit Gesangseinlagen. So sing ein Nekker mit grünem, wallenden Haar eine Ballade über eine verlorene Liebschaft, eine Nixe löst ihn ab um über die Liebe zum Mond zu singen.

Plötzlich - ohne dass die Helden sagen könnten ob sie gerade erst mit dem Tanzen begonnen hatten oder es schon seit Ewigkeiten tun - erstummen alle Nixen und beenden ihre Tänze. Die Anwesenden blicken gebannt auf die große Tür des Ballsaales, einige huschen sogar hinaus. Eine vielstimmige Muschelfanfare ertönt, den zu begrüßen, der sich dort nähert. Die Helden erblicken einen vielköpfigen Zug der nun herannaht, vorneweg Nekker und Nixen in großer Zahl, so anmutig wie jene, die sich hier schon versammelt haben. Diese haben jedoch blaßgrüne bis smaradgrüne Haut. Einige von ihnen lassen sich von riesigen Flusshechten ziehen, andere kommen auf dem Rücken eines Seegrundlers. Nahe des Fürstenpalastes steigen sie von ihren Reittieren ab und gleiten in den Ballsaal hinein.

Dahinter folgt eine seltsame Schar, Kreaturen zwar von menschlicher Gestalt, doch unnatürlich lang- und feingliedrig, dazu noch von bläßlich grüner Färbung und durchscheinend wie Glas. Auch scheinen sie von keiner festen Form, denn bisweilen verschwimmen ihre Umrisse, gerade so, wie man es von Geistern kennt. In ihren dürren Fingern halten sie allerlei Flöten aus Ried oder ähnlichem Material, dazu Schellen, Trommeln und seltsame Harfen. Aus ihren Kehlen erklingt vielstimmiger, glockenheller Gesang, so schön und auch so seltsam anmutend, wie die Helden ihn wohl noch nie zuvor vernommen haben. Ihnen folgen zierliche Flussnymphen, Jungfern von unwirklicher Schönheit, mit milchweißer Haut und Haaren so hell wie das Licht der Madascheibe. Ihre zauberhaften Stimmen gesellen sich zu dem Gesang der Wassergeister, silbrig und klar.

Nach all diesen Neuankömmlingen, schwimmen zwei Nekker in den Saal hinein, ein Mann mit tiefpurpurnen Haaren, wildem Blick und von makelloser Schönheit. Die Nekkerdame an seiner Seite ist ebenfalls eine Augenweide, hellrosane Haare umwehen ihr anmutiges Gesicht. Anders als viele ihrer Artgenossen tragen sie Schmuck. Mehrere Halsketten aus Gold und Perlen zieren ihre Hälser. Beide tragen ähnlich der Helden Röcke aus Algen, die ihre Scham bedecken.

Und beide tragen Kronen aus Korallen. Exakt solchen wie sie auch Elindir trägt. (Ehrfurcht)"Fürst Waipahe und Fürstin Hau'oli!" ruft ein auffällig unauffälliger Nekker nahe der Eingangstür. Die Gesellschaft blickt weiterhin aufgeregt zur Tür, als die beiden Fürsten den Saal betreten. Diese heben die Hand zum Gruße. Die beiden Schwimmen in die Mitte des Saals und beginnen augenblicklich zur Musik der Wassergeister zu tanzen. Alle anderen Nekker und Nixen tun es ihnen gleich und das Fest geht weiter, als wäre nichts gewesen.

Ein Blick durch die Fenster verrät den Helden, dass rund um den Ballsaal scheinbar bewaffnete Nekker, mit Dreizäcken gerüstet, postiert sind und stoisch die Umgebung im Blick haben.
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Beitrag von Sarafin » 06.12.2017 09:44

Vara und Elindir

Ah, na bitte!
Aufmerksam beobachtet Elindir die beiden hochgestellten Neuankömmlinge. Da diese sich nach ihrem Auftritt aber zu den anderen gesellen und mit ihnen feiern, scheint ja alles in Ordnung zu sein mit seinem bisherigen Verhalten.
Neugierig beäugt er das Buffet.
"Schau mal, Varala", meint er, "Lass uns was davon probieren!"
Von der allgegenwärtigen Hochstimmung ganz gefangen, zieht er sie nach einem um Zustimmung heischenden Blick in ihr Gesicht an der Hand sanft mit sich. Erst als man bei den Speisen angekommen ist, lässt er sie los - nicht ohne ihre Hand noch einmal zu drücken - und betrachtet dann staunend das Essen der Ozenanier.
"Ich bin gespannt, wie das schmeckt", meint er und probiert einfach mal hier und da - bei den Tischmanieren orientiert er sich am Rest der Festgesellschaft, isst also vermutlich einfach mit den Fingern.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.12.2017 11:44

Vara und Elindir

Vara hatte vorallem dem Lied über die Liebe zum Mond ganz verzückt.. ja beinahe entrückt zugehört. Das war so ziemlich der einzige Moment indem sie sogar Elindir ganz zu vergessen schien. Sichtlich gerührt versucht sie danach den Tanz mit Elindir wieder aufzunehmen, als sie von den ankommendem Fürsten unterbrochen werden. Wie wunderschön! Wie andersartig! Was für ein irritierendes Gefolge!
Etwa besorgt bemerkt sie die Kronen.. vielleicht sollte sie mit Elindir lieber nicht so albern herumtanzen.. man wusste ja nicht wie die gesellschaftlichen Umgangsformen hier unter Wasser waren. Noch etwas in Gedanken folgt sie Elindir.. wohin auch immer es geht.. sie wacht erst halbwegs auf als seine Hand plötzlich weg ist. Etwas verdutzt schaut sie zu wie er was von dem essen probiert. Zu spät zum intervenieren!

Vara schaut zu wie er isst, probiert aber selbst nichts davon. In alten Geschichten heißt es wer in den Reichen der Feen etwas isst verpflichtet sich dem Gastgeber. Gut.. das hier war kein Feenreich sondern vermutlich immer noch Havena.. aber trotzdem.. und Elindir.. für den war es ja irgendwie sowieso schon zu spät was das anging. "Ich bin zu aufgeregt um zu essen" wiegelt sie freundlich ab. Vermutlich hielten sie sich ab jetzt lieber im Hintergrund, die Fürsten würden sicher mehr Fragen beim Anblick der Krone stellen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 06.12.2017 15:10

Tamila und Thimorn

Thimorn wirkt tatsächlich furchtbar unbeholfen und tappsig. Einmal stößt er beinahe mit einer Gruppe Necker zusammen. Das legt sich erst, als es ihm gelingt, nicht mehr allzusehr über das nachzudenken, was er tut. Oder dass er es in Gesellschaft einer hübschen, unbekleideten Dame tut.
Den Einzug des Fürstenpaares verfolgt er neugierig, außerdem ist er dankbar für eine kleine Pause, um wieder zu Atem zu kommen.
"Was für ein pompöser Einzug, genau wie oberhalb der Wasseroberfläche." raunt er leise Tamila zu. Er schaut sich suchend um. "Wo die anderen wohl sind? Ich habe sie ganz aus den Augen verloren. Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist." Plötzlich weiten sich seine Augen erschrocken. Und er schlägt sich mit der flachen Hand auf die Stirn. "Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist!"
- Wer dem Licht dienen will, darf die Schatten nicht scheuen -

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Beitrag von Assaltaro » 06.12.2017 16:43

Rhiannon und Vadiro

Mit großen staunenden Augen, verfolgt Rhiannon den Einzug, besonders die Wassergeister und Nymphen haben es ihr angetan. "Sieh mal wie schön. Was das wohl für Wesen sind?" Den letzten Satz flüstert sie dann nur Vadiro zu, fiel ihr doch noch rechtzeitig ein, dass sie das womöglich wissen sollte. Sie wartet dann auch etwas unruhig ab, bis man sich scheinbar wieder bewegen durfte. Während der Zeit zuckt ihr Nixenschwanz immer etwas hibbelig hin und her und als es wieder weiter geht, ergreift sie auch sofort die Gelegenheit dazu.
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.12.2017 16:50

Rhiannon und Vadiro

"Ich weiss es nicht" meint Vadiro staunend und staunend beim Einzug der Wesen und Fürsten. "Vielleicht stand etwas darüber in Thimorns dickem Buch.." vermutet er und schaut sich suchend um. Dann nimmt er den tanz mit Rhiannon wieder auf.. leichfüßig, gewand, schwungvoll und leidenschaftlich und dreht sie langsam in Richtung von Tamila und dem Magier.

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Beitrag von Cloverleave » 07.12.2017 00:17

Tamila und Thimorn

Tamila stört sich nicht an Thimorns Unbeholfenheit. Gut gelaunt tanzt sie mit ihm und bewahrt ihn gerne mal vor einem Zusammenstoß.
Der Einzug des Fürstenpaares lässt auch sie inne halten und sehr neugierig schauen. "Ja, aber doch irgendwie gelassener.", gibt sie zurück und sieht ihn bei seinem Schreck verdutzt an. "Und? Was ist so schlimm daran, Sohn der versunkenen Gedanken?"

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Beitrag von Sarafin » 07.12.2017 09:50

Am Buffet

Der junge Ritter sieht kurz fragend zu Vara, grinst dann und beißt von der in Seetang gewickelten Frucht ab, die er da gefunden hat. Ein gewisses Erstaunen kann er nicht verleugnen.
"Interessant ...", meint er und isst auch den Rest.
Vergnügt blickt er zu ihr. "Willst du wirklich eines Tages deinen Kindern erzählen, du warst auf dem Ball des Flussvaters und hast nichts von dem köstlichen Buffet probiert?" fragt er feixend, nachdem er den Bissen heruntergeschluckt hat.
Er verlegt sich anschließend aber eher darauf wieder zu schmunzeln und zu beobachten, als er sich daran erinnert, wo sie sind - und warum.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 07.12.2017 09:56

Am Buffet

Vara schaut Elindir neugierig beim Essen zu, aber dazu verleiten lässt sie sich nicht. Sie lächelt "Ich glaube ich werde genug spannendes zum erzählen finden, auch ohne die Kulinarische Seite zu erwähnen.." erklärt sie lächelnd und verlegt sich ebenfalls wieder auf das beobachten. Die neuen seltsamen Wesen waren so veränderlich in ihrer Gestalt das man sich eigentlich nicht daran sattsehen konnte.

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Beitrag von Loirana » 07.12.2017 17:37

Mit Ankunft des ersten Fürstenpaars wird der Ball nicht formeller, doch spürt man förmlich die Anspannung und Aufregung auf das Bevorstehende bei den feiernden Nixen. Das Fürstenpaar zieht sich nach einiger Zeit etwas zurück an den Rand, der Hofstaat aus Wassernymphen und -geistern mischt sich hingegen unter das restliche Volk.

Die Speise, die Elindir verzehrt, schmeckt süßlich-salzig. Der Akt des Essens gestaltet sich zunächst als schwierig aufgrund des Wassers, und der Seegeschmack mischt sich mit unter. Ein Blick auf den Rest der in Seetang eingewickelten Speise offenbart das Innenleben, eine milchig-weiße, saftige, fruchtähnliche Kugel.

Da wird auch schon der nächste Fürst angekündigt, gerade als Thimorn und Tamila einen Tanz beenden. Fürstin Yanuu'a, eine streng dreinblickende Nekkerin mit silbrigen langen Haaren - ebenfalls mit einer Krone verziert - kommt lediglich in Begleitung von drei kräftig gebauten Nekkern, die allesamt Perlenketten tragen. Der nächste, Fürst Halemaui ist ungewöhnlich beleibt verglichen mit anderen Ozeaniern. Sein Hofstaat verdoppelt fast das angebotene Buffet mit wundervoll verzierten Speisen. Fürstin Yanuu'a und ihre fünf Söhne reiten auf Delfinen in den Saal ein, welche sich der Tanzgesellschaft direkt anschließen - sowohl Söhne als auch Delfine.

So ziehen etwa ein Dutzend verschiedener Fürsten mit ihrem 'Anhang' in den Ballsaal ein, von Fürst Iaiouri fehlt jedoch jede Spur. Mit jedem Fürsten wird das Gefühl, das irgendetwas in der Luft - oder besser gesagt im Wasser - liegt, stärker. Die Aura vernebelt den Helden allmählich die Sinne, der Rausch des Festes erfüllt ihre Herzen.

Mit einem Mal verstummen alle Gesänge, die Ozeanier hören zu tanzen auf und wer noch etwas zu Essen in den Händen hielt, der beeilt sich dies zügig zu verschlingen. Alle Augen richten sich auf den gewaltigen Thron am Ende des Saales, wo vor kurzem noch Elindir und Vara saßen. Das ungute Gefühl erfährt seinen Höhepunkt, scheint fast greifbar, als ein Glühwürmchen von der Saaltür aus in Richtung Thron fliegt - zumindest müsste man es so beschreiben. Ein dunkelgrün leuchtender Punkt schwimmt im Zick-Zack durch den Saal. Von einem Fenster aus folgt ein Zweiter, ein Dritter, dann Dutzende. Ein riesiger Schwarm winziger leuchtender Punkte umkreist nach kurzer Zeit den Thron wie ein leuchtender Wirbel, als die benebelnde Aura ihren Höhepunkt erreicht.

Der Wirbel verschwindet augenblicklich und auf dem Thron sitzt eine hühnenhafte Gestalt. Der Mann, der dort sitzt, ist mindestens drei Schritt groß, hat einen langen, wallenden Bart aus dunkelgrünen Haaren der an ein Beet aus Seegras erinnert. Seine Augen funkeln helltürkis, seine Haut ist blassgrün. Er trägt einen dunklen Rock, der bis zu den Knien reicht und mit Gold bestickt ist. Auf seinem Haupt eine Krone wie auch Elindir und die anderen Fürsten sie tragen - nur deutlich größer. Die scharfgeschnittenen Züge wirken alterslos und doch auf eine eigentümliche Art so alt wie die Welt selbst. Würdevoll blickt er umher, die Hand zum Gruß erhoben und eine Ahnung unbeschreiblicher Macht überkommt für den Bruchteil einer Sekunde die Helden, als sein wacher Blick sie streift.

Seine Stimme donnert lautstark durch die Ruine des alten Fürstenpalastes. "Meine Kinder! Zahlreich seid ihr erschienen um mir zu Ehren ein Fest zu feiern! Eine noble Geste sollte stets begrüßt werden, so bin ich erschienen um euch erneut meinen Segen zu geben und dieses Fest unvergesslich werden zu lassen. Lacht, tanzt, singt und speist, auf dass das Meer zu tosen beginne!"

Kaum hat er geendet, brechen die Ozeanier in einen euphorischen Jubel aus. Viele von ihnen stürzen auf den Flussvater zu, umkreisen ihn. Die Nekker knien zu seinen Füßen, allen voran die anwesenden Fürsten. Einige der Nixen und Nekker scheinen Geschenke mitgebracht zu haben, Muschelketten, Perlen und andere Schätze, die sie vor dem Thron stapeln. Der Blick des uralten Wesens ist voller Güte und Freude beim Anblick der Schar, die ihn begrüßt.

Da schwimmt Lanulua in die Mitte des Saales und beginnt mit einem Gesang. Es ist ein Loblied auf den mächtigen Flussvater, und anders als bisher tanzt keiner. Alle lauschen dem Gesang der Nixe aufmerksam bis sie nach einigen Minuten endet und sich vor dem Flussvater verneigt. "Dein Gesang ehrt mich, junge Lanulua. Deine Stimme ein Geschenk der Götter, wohl wahr." Mit einer Geste winkt er sie zu sich, legt seine riesige Hand auf ihr gesenktes Haupt und Macht erfüllt erneut den Raum.

Überglücklich schwimmt Lanulua wieder zu Hiamo und fällt ihm in die Arme, während die Festgesellschaft auf weitere Darbietungen wartet.
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Beitrag von Sarafin » 07.12.2017 20:30

Elindir hat auf Varas Worte hin kurz gegrinst. Gleich nimmt ihn das Geschehen jedoch wieder gefangen.
Die Ankunft der Fürsten nimmt er aufmerksam zur Kenntnis. Ganz ohne Scheu probiert er auch von den übrigen Speisen etwas. Und ihm scheint es zu schmecken.

Die Ankunft des Flussvaters lässt den jungen Mann doch ganz gebannt zu dem alten Wesen blicken. Geradezu gefangen ist er, ein merkwürdiges Glänzen in seinem Blick. Mit einer fließenden Bewegung wendet er den Kopf und sieht sich um. Und findet, was er sucht - oder eher wen.
"Ich werde für ihn singen", erklärt er Vara seine Absicht. Seine Hand streift ihre und er blickt kurz zu ihr in der stummen Einladung ihn zu den Freunden zu begleiten und dann macht er sich auf den Weg zu Rhiannon und Vadiro, während eine andere Nixe - ob männlich oder weiblich ist nicht zu sagen - einen weiteren Gesangsbeitrag darbietet.
"Ich darf sie dir doch kurz entführen?" bittet Elindir Vadiro kurz darauf und nimmt die junge Tsageweihte beiseite.

Sie unterhalten sich, wechseln einige Worte und einige Töne. Während Rhiannons Schwanzflosse vor Aufregung zittert, bleibt Elindir äußerlich ganz ruhig. Die Unterhaltung der beiden dauert einen kleinen Moment.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 07.12.2017 21:01

Vara gerät langsam in echte Verzückung ob der Atmosphäre.. der Musik und der ganzen Magie hier im Raum.. neugierig schaut sie den einziehenden Fürsten zu. Aber all das verblasst fasst neben der Präsenz des Flussvaters. Wenn sie jetzt zeichnen könnte.. wobei.. dafür reichte ihr Talent gar nicht aus.. wie wundervoll!
Als Lanulua singt ist sie ganz gespannt auf die Reaktion der anderen Necker und freut sich für die kleine Nixe als sie gelobt wird, das hatte sie auch verdient. Varas Herz macht glatt einen kleinen Hüpfer mit als sich die Hand des Flussvaters wohlwollend auf ihr Haupt senkt.

Als Elindir seine Absicht erklärt schaut sie ihn überrascht an.. "Ist das eine gute..." aber dann schweigt sie.. Elindir wird sich das überlegt haben.. Vara sorgte sich zwar.. aber.. die Necker waren ja grundsätzlich friedlich udn freundlich.. vielleicht würde es nicht so schlimm werden.. wo blieb nur Fürst Iaiouri? Würde er vielleicht gar nicht kommen? Vielleicht scheiterte das Vorhaben ohnehin..

Vara folgt Elindir und gesellt sich zu Vadiro als der junge Ritter mit der Tsanixe beiseite schwimmt. Was hecken die nur aus..?
Vara spielt etwas gedankenverloren mit der Kette um ihren Hals.

Vadiro hat Elindir Rhiannaon natürlich abgetreten, er lächelt den Ritter verschmitzt an und deutet eine Verbeugung an während er Rhiannon zum abschied noch sanft über den Rücken streicht wenn sie sich aus seiner Umarmung löst.

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Beitrag von Sarafin » 07.12.2017 21:25

Nach einer kleinen Weile der Absprache und des Gesangs nickt Elindir Rhiannon in einer Geste zu, die auch auf ein paar Schritt Entfernung noch als "Bereit?" gedeutet werden kann. Rhiannon strahlt und nickt. Flux huscht sie nochmal zu Vadiro und küsst ihn flüchtig, dann folgt sie Elindir, der sich an den Ort begibt, wo gerade noch eine Sängerin ihr Stück zum Besten gibt. Eigentlich hatte sich schon jemand dahinter eingereiht, doch respektvoll macht man ihm Platz, da man seine Krone sieht. Mit einem Lächeln und einem Neigen des Hauptes dankt 'Fürst Elindouri' für die Ehre.

"Hoher Flussvater!" ruft er dann, um die Aufmerksamkeit des Saales zu erhalten.
"Lass mich dir ein Lied darbringen, Vater.
Diese Weise hörte ich bei den Menschen und sie erfreute mein Ohr und mein Herz, so möge sie auch dir gefallen!"

Es folgt ein Moment Stille. Elindir schließt die Augen und lässt die Hand wippen, in einem Takt, den nur er selbst hören kann. Rhiannon, die sich etwas scheu hinter ihm gehalten hat, faltet die Hände vor der Brust und beginnt in dem Takt eine Melodie zu singen. Nach einer kleinen Weile erklingt ihre zweite Stimme, etwas höher und flattert wie ein Vogel um die erste Melodie. Eine Harmonie aus einem Mund.

Schon bald verliert man sich fast in dem gläsernen Gesang der Nixe mit dem schimmernd bunten Fischschwanz. In diesem Moment beginnt Elindir zu singen. Seine Stimme tönt voll und warm in dem erleuchteten Saal, klar und herzlich.
"Hoch oben auf den Zinnen wartet die schöne Maid,
von fern hört man den Vater, es klappert das Stahlkleid.
Vom Kriege kommt er her, am Kamin sich auszuruhen,
der Winter zieht ins Land, die Zeit des Friedens wird guttun.

'Willkommen, lieber Vater, erging es Euch gut?
Man hört schon die Spielleut besingen Eueren Mut,
ich hab stets brav gebetet und an Euch gedacht,
habt Ihr eurer Tochter denn was mitgebracht?'"

In der Pause blickt Elindir sich um, bis sein Blick beim Flussvater angekommen ist. Der Kehrvers beginnt heller und fließender.
"Die goldene Kette nimm dir,
ich gab einem Feind den Tod dafür!
Die goldene Kette nimm dir,
ich gab einem Feind den Tod dafür!"

Schmerzvoll verzieht er das Gesicht, wissend, was folgt.
"Als die Tochter das Schmuckstück gewahrt,
beginnt sie zu schluchzen, den Vater trifft's hart,
anstatt sich zu freuen, schreit sie ihn an,
sie entreißt ihm das Kleinod und läuft von dannen."

Unwillkürlich liegt die Hand des Ritters auf wieder auf seinem Herzen, während er weitersingt. Traurig und klar.
"Die goldene Kette vom Mädchen erkannt,
erst unlängst im Frühling gab sie's aus der Hand.
Als Zeichen der Liebe tief am Waldesgrund,
gab sie's ihrem Liebsten, in gar zärtlicher Stund."

Wieder eine Pause, diesmal ist die Stimme liebevoll und warm.
"Die goldene Kette nimm Dir,
als Zeichen der Liebe ganz tief in mir!"

Immer inbrünstiger wiederholt sich der Kehrvers, bis Elindir fast die Stimme bricht. Die folgende Pause braucht er, um überhaupt weiter singen zu können.
"Sie rennt in die Fremde, findet schließlich sein Grab,
darauf stand 'Hier ruht ein Jüngling, der im Kampfe starb',
sie kniet sich nieder und erwartet den Tod,
als er sie ereilt, gibt sie ihm das Kleinod.

'Die goldene Kette nimm dir,
bring' mich zu meinem Liebsten dafür.
Die goldene Kette nimm dir,
aber bring' mich zu meinem Liebsten dafür.
Die goldene Kette nimm dir,
bring' mich zu meinem Liebsten dafür!'

Mehrfach wiederholt sich der letzte Vers, traurig am Anfang, doch bald stärker. Entschlossenheit ist da, Schmerz und Wut. Elindir hat sich sehr in das Lied hineingesteigert.
Am Ende atmet er schwer, während Rhiannon das Lied ausklingen lässt. Auch auf ihrem Gesicht steht der Schmerz ob der traurigen Geschichte.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 07.12.2017 21:32

Vara lauscht ergriffen.. mit offenem Mund.. wie schön seine Stimme.. wie wunderbar Rhiannons Gesang! Tränen steigen ihr in die Augen vor Ergriffenheit.. gar nicht mal wegen der Traurigkeit des Liedes.. Doch gegen Ende lässt sie die Kette um ihren Hals los, als hätte sie sich daran verbrannt.. schaut sich um wie der Flussvater reagiert.. die anderen Fürsten Ach Elindir... ob das eine gute Wahl war? denkt sie sich besorgt.

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Beitrag von Loirana » 07.12.2017 23:13

Elindir hat die volle Aufmerksamkeit ALLER Anwesender. Er spürt während seiner Darbietung förmlich die Macht des Flussvaters, der entspannt auf dem Thron sitzt und mit gütiger Miene Elindir betrachtet. Nicht wenige der Ozeanier machen ein trauriges Gesicht, als Elindir das Lied vorträgt, begleitet von den gar wundervollen Klängen Rhiannons. Könnte man Tränen unter Wasser sehen, fast jede Wange im Saal wäre mit ihnen benetzt.

Als Elindir endet ist es still im Saal, von Seiten der Nixen und Nekker spürt Elindir, ebenso wie die anderen Helden, die unbändige Trauer der Ozeanier. Gleichzeitig spürt Elindir die Dankbarkeit des Meeresvolkes. Es hat ihnen gefallen. Sehr sogar. Als der Ritter aufblickt in Richtung des Flussvaters, scheint der leuchtende Blick des uralten Wesens ihn förmlich zu durchdringen. Sein Blick strahlt so vieles aus. Bewunderung, Begeisterung über die ihm gebotene Darbietung... und... Erkenntnis.

Sein Blick huscht von Elindir zu Vara. Dann auf die Halskette. Nur für einen Augenblick. Dann zu Elindir. Er weiß es. Er. Weiß. Es.

Dann schlagen seine mächtigen Hände zusammen und ein Knall schallt durch die Halle. Und ein weiteres Mal. Er applaudiert, und kurz darauf stimmen die anderen mit ein. "Fürst Elindouri, eine höchst beeindruckende Vorstellung. So fern der Heimat an fremden Gestanden ein Zeichen großen Mutes." Wie schon bei den anderen Sängern davor winkt er Elindir zu sich, freundlich lächelnd.

Man kann beobachten, dass die anderen Anwesenden Fürsten ein wenig vor den Kopf gestoßen wurden. Scheinbar kam keiner von ihnen auf die Idee selbst aufzutreten, hielten es wohl für 'unter ihrer Würde'.
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 08.12.2017 08:19

Als der Blick des Flussvaters sie trifft macht Vara große Augen und schaut schnell demütig zu Boden.
Mit bangem Herzen verfolgt sie was nun passiert Deckt er.. unsere Geschichte?! fragt sie sich und weiß die Antwort natürlich sogleich. Nervös hebt sie ihren Kopf wieder um zu sehen was nun weiter passiert.

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Beitrag von Sarafin » 08.12.2017 09:00

Elindir ist noch dabei sich wieder zu sammeln, als ihn der Blick des Flussvaters trifft. Anscheinend gleichmütig nimmt er dessen wissenden Blick zur Kenntnis und beantwortet ihn mit selbstsicher erhobenem Haupt. Doch wer ihn nun schon etwas kennt, konnte sehen, wie erschrocken er quasi mit einem Satz hinter seine ausdruckslose Maske gehechtet ist, um seine Bestürzung vor den Augen zu verbergen. Doch natürlich nicht vor diesen Augen.

Nur für einen Moment hält er der Musterung des machtvollen Wesens stand. Dann bricht dieser auch den Bann über ihn und klatscht. Erleichterung durchfährt Elindir und ein zaghaftes Lächeln zeigt sich auf seinem Gesicht. Und auch ein wenig kindlicher Stolz. Er freut sich. Er freut sich richtig derbe darüber, dass dieses Stück zur Zufriedenheit der Anwesenden war. Der Prinz verneigt sich vor dem Flussvater und bedeutet es Rhiannon ihm gleichzutun. Über das Tosen eine Antwort zu brüllen wäre auch vergebliche Liebesmüh.

Offenbar ist er zu demselben Schluss gekommen wie Vara, denn Elindir wirkt nicht weiter besorgt, als er zu dem steinernen Thron schwimmt. Im Gegenteil, er strahlt über das ganze Gesicht, voller Vorfreude. Gleich würde sich sicher eine Gelegenheit ergeben, dem Ehrengast des Abends seine Aufwartung zu machen. Ihm zu danken.
Aber zunächst wartet er ab, als er bei ihm angekommen ist und schaut einfach nur neugierig.

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Beitrag von Zyrrashijn » 08.12.2017 13:57

Tamila und Thimorn - vor Elindirs Auftritt

Der verwandelte Magier packt Tamila bei den Schultern. "Das ist sehr schlimm." Antwortet er vage. Er schaut sich rasch um, dann zieht er Tamila zu sich heran, um ihr ins Ohr flüstern zu können. "Bedenk nur," wispert er, "Wir haben nicht gemerkt, wie die Zeit verronnen ist. Was ist, wenn wir den Anbruch des Tages verpassen, und uns hier oder auf dem Rückweg zurückverwandeln?" Er entfernt sich wieder etwas und schaut sorgenvoll der Geweihten ins Gesicht. "Das wäre eine Katastrophe." Plötzlich scheint ihm eine Idee zu kommen. "Ich bin gleich wieder da." sagt er aufgeregt und schwimmt rasch davon.
Während um ihn herum das Fest in vollem Gange ist schwimmt Thimorn suchend umher, bis er einen etwa faustgroßen Gwen-Petryl Stein gefunden hat, den er an sich nimmt. Dann schwimmt er so unauffällig wie möglich zu einer markanten, etwas erhöhten Stelle im Saal, wo man den Stein leicht ausmachen kann, wenn man danach sucht. Er schaut sich kurz um, dann beginnt er eine Zauberformel zu wirken, während er den Stein and die Wand drückt. "Objectofixo..."
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Stürmischer Herbst

Beitrag von Cloverleave » 08.12.2017 22:35

Thamila und Thimorn - vor Elindirs Auftritt

Die Rahjageweihte Nixe neigt auf Thimorns Hinweis leicht den Kopf zur Seite. "Stimmt, das könnte schwierig werden...", sieht sie ein nach einem Moment überlegen ein, aber da ist der Magier schon weg. Überrascht sieht sie ihm nach.

Den Einzug der Fürsten verfolgt sie interessiert und in stillem Staunen gefangen, so dass sie gar nicht dazu kommt, zu sehen, was Thimorn nun tut.
Diese Farben...und Formen...die Art sich zu bewegen...wie gerne würde sie diese Körper erkunden, sehen, wie sich diese durchsichtigen Wesen anfühlen...mit ihnen sprechen...

Schließlich kommen die Darbietungen und die junge Tulamidin ist ziemlich überrascht, dass Elindir und Rhiannon auf die Fläche schwimmen. Aber als die beiden beginnen zu singen, bleibt ihr der Mund offen steht, nur um sich doch wieder zu schließen, als ihre Tränen sich im Wasser auflösen und sie mehrmals schlucken muss. Den Blick des Flussvaters bemerkt sie gar nicht, sondern zieht sich etwas an den Rand zurück um diese Gefühle in ihrem Innern zu verarbeiten.

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Beitrag von Assaltaro » 09.12.2017 21:22

Auch Rhiannon hat am Ende des Liedes unsichtbare Tränen in den Augen, doch hält sie den Gesang durch. Als ihre zwei Stimmen verklingen, blickt auch sie sich erwartungsvoll um, die Nixenflosse zuckt aufgeregt hin und her und als der Applaus einsetzt, macht sie eine freudige Drehung und strahlt übers ganze Gesicht. Es hat ihnen gefallen. Trotz der zwei Stimmen oder gerade wegen?
Auch ihr entgeht dann nicht, wie der Blick des Flussvaters zu Varas Kette wandert und sie sieht kurz Elindir hinterher, wie er zu ihm schwimmt. Jetzt leicht unsicher blickt sie vom Flussvater zu der Menge und wieder zurück, bis sie Elindir schließlich folgt und knapp hinter ihm im Wasser schwebt.
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Beitrag von Loirana » 11.12.2017 09:13

Der Leuchtstein bleibt an der Decke hängen, so als hätte Thimorn ihn mit einem Nagel fixiert. Eine Nekkerin bemerkt dies und legt den Kopf leicht schief während sie ihn beobachtet. Als sie den bemerkt, wie der Stein an der Decke stehen bleibt, murmelt sie etwas zu einer jungen Nixe neben sich. Beide schwimmen zu einem der Schalen, in denen unzählige der Steine liegen, nehmen so viele sie tragen können und schwimmen ebenfalls zur Decke. Dann drückt sie einen der Gwen Petryl Steine an die Decke, unweit von dem Stein den Thimorn dort fixiert hat. Nach wenigen Sekunden lässt sie los, wobei der Stein hängen bleibt. Die Ozeanierin macht sich sogleich daran weitere Steine an der Decke zu fixieren. Die Nixe folgt ihr und reicht ihr weitere Leuchtsteine. Nach kurzer Zeit gleicht die Decke des Ballsaals einem Sternenhimmel der hoch oben leuchtet, gespickt von lauter funkelnden Lichtpunkten.

Der Flussvater sieht Elindir eindringlich an. Er bricht den Blick, streckt eine Hand aus und legt sie auf Rhiannons Haupt. "Euer Gesang war lieblich und hat das Werk des jungen Fürsten hervorragend untermalt, junge Rhiannolia." Die Halbelfe spürt eine fremde Kraft die sie durchflutet. Jeglicher Anflug von Müdigkeit ob der späten Stunde verfliegt und sie fühlt sich voller Kraft und Elan.

Dann wendet sich der Flussvater wieder Elindir zu. "Der Jüngling war wohl nicht vorsichtig genug in eurer Geschichte. Der Zorn eines übervorsichtigen Vaters ist Nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Ich denke aber ihr ahnt ohnehin welche Gefahren drohen, wenn man sich mit den Kindern von Mächtigen einlässt." Dann legt auch er seine riesige Hand auf Elindirs Haupt auch er spürt wie Kraft ihn durchflutet, und dann eine Stimme in seine Kopf erklingt, wie zuvor die von Lata. Dieser Streit geht mich nichts an, Sohn von Rahjala ni Llud-Bennain. Ich werde euch nicht helfen euer Ziel zu erreichen. Ich werde auch aber auch nicht dabei behindern.

Der Ritter spürt einen Hauch von Groll in den Gedanken des Flussvaters, jedoch ist dieser nicht auf ihn oder seine Gefährten gerichtet.
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Beitrag von Sarafin » 11.12.2017 09:44

Der junge Ritter schaut etwas ungläubig bei dem Kommentar des Flussvaters zu seinem Lied. Das uralte Wesen kann spüren, dass seine Worte wie ein Dolchstoß genau ins Herz getroffen haben. Elindirs Miene ist etwas versteinert für einen Moment.
"Ja, Vater, das weiß ich sehr wohl", bringt er demütig, zugleich nicht servil, zustande, auch wenn ihm eigentlich gerade danach ist sich in einer Ecke zu verkriechen. Die Hochstimmung ist ihm gründlich verflogen. Dennoch besinnt er sich auf die Gelegenheit und seinen Plan.
Hab Dank, Herr dieses Ortes. Dank dafür, dass du uns gestattest an dem Fest deiner Kinder teilzunehmen, fügt er also in Gedanken hinzu.
Ungeachtet jenen Streites bin ich gekommen, um dir meine Aufwartung zu machen, Flussvater. Ich habe gehört, dass du im Fürstenpalast meiner Ahnen Hof hältst, um damit der Toten der großen Flut zu gedenken. Ich möchte dir im Namen der Familie Bennain - insbesondere meines Vaters und Großvaters - , der Stadt Havena und des ganzen Fürstentums meinen Dank dafür aussprechen, meint er feierlich und trotz allem von tiefer Dankbarkeit erfüllt.
Dann stielt sich ein Lächeln auf sein Gesicht.
Weiterhin ... lässt Lata ihre besten Grüße entsenden.
Und ... du kanntest meine Mutter, Flussvater?
erkundigt er sich dann, neugierig und auch ein wenig hoffnungsvoll.

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Beitrag von Zyrrashijn » 11.12.2017 15:16

Staunend und ein wenig fassungslos hat Thimorn das Geschehen an der Decke verfolgt. Das Geschehen unten im Saal, Elinidirs und Rhiannons Auftritt, nimmt er nur halb wahr. Immer wieder schweift sein Blick über die funkelnde Fläche. Schließlich zuckt er mit den Schultern und lässt sich hinabsinken, um sich auf die Suche nach seinen Kameraden zu machen.
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Beitrag von Loirana » 12.12.2017 09:39

Der Flußvater lehnt sich zurück und nimmt die Hand von Elindirs Haupt. Der Gott des Meeres ist leidenschaftlich und stürmisch, so wie ich es auch bin. Nicht wenige Menschen verloren ihr Leben, weil sie meiner Laune ausgesetzt waren, also wiege dich nicht in Sicherheit, junger Bennain. Doch war es unangebracht jene zu strafen, die ohne Schuld waren. Eine Stadt zu versenken um einen Mann zu strafen... doch deswegen bin ich nicht hier. Eure Mutter ist der Grund. Seit ihrem Tod gedenke ich den Opfern der großen Flut. Sie war eine weise und gütige Frau und kannte das Land und die Flüsse und vor allem meinen Fluss. Ich bin nicht wie ihr Sterblichen, doch hat diese einfache Frau mein Herz berührt, denn sie kam oft an den Fluss um zu singen, um mich zu besänftigen damit ich den Einwohnern sicheres Geleit gewähre. Ich nehme an, du hast ihr Talent geerbt, Elindir ui Bennain.

Plötzlich verschwimmt der Saal und Elindir kann sehen, wie am großen Fluss, unweit Havenas, eine wunderschöne Frau mit einem großen Weidekorb auf einen kleinen Felsen am Wasser zugeht. Sie trägt ein schlichtes aber elegantes Kleid, geziert mit einer Brosche auf dem das Wappen des Hauses Bennain zu sehen ist. Ihre braunen Locken sind hochgesteckt. Ihre Züge aristokratisch und wäre Elindir kein Einzelkind, er wäre überzeugt, dass dies seine Zwillingsschwester sei. Anmutig stolziert sie auf den Felsen zu, holt eine Decke aus dem Korb und breitet sie aus. Als sie sich setzt, bemerkt Elindir, dass sie Schwanger ist. Die Frau lächelt in Richtung des Flusses und beginnt zu singen mit einer zarten Stimme wie Engelsgesang.

"Hoch oben auf den Zinnen wartet die schöne Maid,
von fern hört man den Vater, es klappert das Stahlkleid.
Vom Kriege kommt er her, am Kamin sich auszuruhen,
der Winter zieht ins Land, die Zeit des Friedens wird guttun..."


Augenblicklich ist Elindir wieder im Ballsaal, scheinbar ist nicht eine Sekunde vergangen. Ich ahnte schon, das Lata mit eurem Erscheinen hier zu tun hat. Ich ahne auch was sie vor hat, doch ist das ihre Sache.

Ein Mundwinkel des Flussvaters scheint sich für einen Moment zu heben. "Habt Dank, Fürst. Genießt nun das weitere Fest, speist, tanzt und lacht! So wie ihr alle, meine lieben Freunde!"
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.12.2017 12:39

Zuschauer - Vara und Vadiro

Vara beobachtet den stummen Austausch von Blicken zwischen Elindir und dem Flussvater und ist sich absolut sicher das die beiden gerade in Gedanken miteinander sprechen, so wie es bei Lata möglich war. Das Mienenspiel des Ritters ist wechselhaft.. schwer zu sagen worüber die beiden gerade sprechen.
Vara schaut sich die umstehenden Gäste an, die Fürsten besonders.
Sie entdeckt Vadiro und bewegt sich langsam schwimmend auf ihn zu bis sie neben ihm steht. Der Zahori schaut auch gebannt zu und nur kurz treffen sich ihre Blicke zum gegenseitigen erkennen.

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Cloverleave » 12.12.2017 13:12

Zuschauer - Vara, Vadiro und Tamila

Tamila beobachtet aus dem Hintergrund, wie Elindir und der Flußvater...sprechen? Zu gerne wüsste sie, worüber, aber das kann sie Elindir später fragen. Aus alter Gewohnheit streicht sie sich über die Wangen, um die Tränen zu trocknen, ehe ihr die Unnötigkeit auffällt und sie leicht kichern muss.
Dann macht sie sich auf den Weg ihrerseits die anderen zu suchen. Und tatsächlich entdeckt sie Vara und Vadiro, woraufhin sie sich zu den beiden durchschlängelt. Sanft berüht sie Vara am Arm, um sie auf sich aufmerksam zu machen und schenkt jedem der beiden ein warmes Lächeln. "Wusstest du das?", fragt sie Vara leise.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.12.2017 13:29

Zuschauer - Vara, Vadiro und Tamila

Vara erwidert Tamilas lächeln als diese zu ihnen stößt "Wusste ich was?" fragt sie dann. "Das Elindir singen will? Nein.. offenbar scheint TSAs Sprunghaftigkeit auch in ihm stark zu sein.. oder er wollte es nicht vorher verraten.." meint sie und zuckt etwas mit den Schultern.

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Stürmischer Herbst

Beitrag von Cloverleave » 12.12.2017 13:58

Zuschauer - Vara, Vadiro und Tamila

"Es war auf jeden Fall sehr schön.", beschließt Tamila und sieht neugierig zu Elindir, Rhiannon un dem Flussvater hinüber. "Was sie wohl sprechen...", murmelt sie zu sich selbst, ehe sie sich wieder umsieht. "Ich weiß nicht, wo Thimo..uilino hin ist..."

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.12.2017 14:05

Zuschauer - Vara, Vadiro und Tamila

"Ja.. wunderschön.." stimmt Vara noch etwas ergriffen zu "Er hat eine unfassbar schöne Stimme.. " meint sie und schaut zu dem Ritter hinüber, schaut ihn einfach nur kurz an. "Also ich meine beide, beide haben sehr schöne Stimmen! korrigiert sie schnell.

"Sicher wird Elindir uns gleich sagen worum es ging" erklärt sie und schaut sich dann auch nach Thimorn um.

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