Kreise der Verdammnis (DSA 5)

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Marty mcFly
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Marty mcFly » 22.08.2017 15:39

In der Luft über Tobrien

"Ja, geboren bin ich gar nicht weit von Perainefurten. Ich war 5, als die Oger das Land verwüsteten und auch unseren Hof. Ich kann mich jedoch nicht mehr an alles erinnern. Unsere Eltern und die Knechte waren wohl auf dem Feld, als sie kamen. Ich weiß nur, dass meine Schwester und ich uns in der Scheune im Heu versteckt hatten. Und dass ich ganz fest daran gedacht habe, dass die Oger uns nicht finden.
Ein Traviageweihter, der uns schließlich entdeckt hat, meinte, es wäre ein Wunder der Zwölfe gewesen, dass die Oger uns nicht aufgespürt hätten, wo doch alles andere verwüstet war. Wir sind dann nach Ysilia gebracht worden. Oder zumindest, was davon übrig war.
Ein Magus von der dortigen Akademie hatte das "Wunder" Jahre später mit einem spontanen Ausbruch von Magie erklärt."

Gerwin schweigt einen Moment und starrt in die Dunkelheit.

"Meine Heimat..hm..ich könnte jetzt sagen, 'die Straße' oder 'die Bühne' - aber so wirklich weiß ich das nicht. Folglich habe ich auch nichts, wo hin ich zurückkehren könnte. Wobei..nach Aranien würde ich gerne wieder zurück", dabei scheint sein Gesicht sich merklich aufzuhellen.
"In Zorgan habe ich mein Handwerk gelernt, müsst Ihr wissen! Oder einmal an die Westküste, nach Kuslik, Grangor oder Vinsalt, das wäre was! Wie ist es mit Euch, Ossippa? Wollt Ihr wirklich in Warunk bleiben, sobald der Friede wieder eingekehrt ist?"

KAW
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Beitrag von KAW » 22.08.2017 22:42

In der Luft über Tobrien

"Ihr habt also bereits in jungen Jahren Eurer Schwester das Leben gerettet!", antwortet Ossippa anerkennend. Ansonsten unterbricht sie die Erzählung des Magiers von seiner Kindheit nicht durch Einwürfe, hört aber aufmerksam zu und bringt durch Mimik und einzelne Worte wie "Oh", "Wirklich?" oder "Mhm" Mitgefühl und Interesse zum Ausdruck.

"Und Ihr wollt wegen Eurer Studienkollegen nach Aranien zurück? Oder zieht Euch noch mehr dorthin zurück?", fragt die Geweihte dann, da sie Gerwins Mine so deutet, als könnte es dort eine Frau geben...

"Ich stamme aus Festum", antwortet Ossippa, "Eine beeindruckende Metropole und mit keiner anderen, mir bekannten Stadt zu vergleichen. Alleine schon wegen dem Hafen mit den zahlreichen Schiffen aus aller Welt ist sie schon einen Besuch wert. Ganz zu schweigen vom Drachenmuseum, der Löwenburg oder auch den vielen Händlern und Tavernen." Bevor Ossippa zu sehr ins Schwärmen gerät, bricht sie jedoch ab: "Aber auch mich zieht es immer wieder in die Ferne. Und als Händlerin ist ein wenig Fernweh und Reiselust ohnehin nicht das Schlechteste." Ossippa zwinkert bei den letzten Worten munter.

In Grangor war ich bereits, auch wenn ich damals außer der Warenschau leider nicht viel mitbekommen habe. Insofern möchte ich dort gerne wieder einmal hin. Es ist gewiss eine sehr aufregende Stadt!

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Milamber83
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Milamber83 » 22.08.2017 23:29

Irgendwo nördlich von Warunk

Der mutige Mann fühlt sich wie ein tollwütiges Tier in den Käfigen der Arena.
Nie mehr eingesperrt sein. Nie mehr eingesperrt sein. Nie mehr eingesperrt sein.

Das Heulen des Schneesturms lässt irgendwann nach und es muss die Nacht hereingebrochen sein. Denn der Rest des fahlen Lichts, das durch die Bohlen geschienen hatte, ist erloschen. Das Stöhnen aber ist geblieben. Jetzt ist ein beständiges Kratzen am Holz zu vernehmen. Der mutige Mann kann nicht sagen, ob Stunden oder sogar schon ein oder zwei Tage vergangen sind.

Allein in der Dunkelheit wandern die Gedanken des Utulu an schreckliche Orte und nur sein Glaube bewahrt ihn davor, den Holzverschlag aufzureißen und sich in die Menge zu stürzen.
Urplötzlich dringt ein gleißendes Licht durch die Ritzen im Holz und ein ekelerregender Gestank breitet sich aus. Es scheint auch wärmer geworden zu sein.


In der Luft über Tobrien

Zunächst erkennen die Helden während des nächtlichen Fluges nur die Gebirge und Lichtquellen, wie Lagerfeuer. Es wird merklich kälter, und beginnt zu schneien. Je näher die Helden Warunk kommen, desto eisiger wird es. Die beim Abflug gefühlten fünf Grad haben sich bald in fünf Grad minus verwandelt.
Kurz vor Morgengrauen lässt der Schneefall nach und man kann erkennen, dass das ganze Land von einer weißen Decke bedeckt ist.

Apep geht tiefer. Jetzt sind zahlreiche Gestalten auf einer Ebene nördlich eines kleinen Wäldchens zu erkennen. Sie umringen einen riesigen, einzelnen Baum. Es müssen dutzende sein, vielleicht sogar über hundert. Als Apep nur noch wenige Schritt über dem Boden fliegt, erkennen Gerwin und Ossippa die Untoten: stark verweste Leichen, vielen fehlen ganze Körperteile.
Gerwin und Ossippa bekommen eine Gänsehaut am ganzen Körper. Jedoch weder aus Angst noch vor Kälte. Apep ist wütend – oder zumindest verärgert. Mit nur zwei kräftigen Schlägen seiner Flügel hat er über ein Dutzend Schritt Höhe gewonnen. Mit einem gewaltigen Brüllen entlässt sein Maul einen Feuerstoß, der den Baum in einem Kreis einhüllt.
Der leichte Verwesungsgeruch, der den Helden schon seit sicher über einer Stunde unbewusst in den Nasen hängt, wird von einem überwältigenden Gestank nach verbranntem Fleisch und verkohlten Knochen verdrängt.
Ein einziger langer Feuerstoß hat ausgereicht, um die Armee zu vernichten. Mehrere Schritt um den Baum herum fehlt die Schneedecke, aber das Feuer greift aufgrund der Kälte nicht über. Nur noch wenige Gestalten stehen aufrecht. Aus irgendeinem Grund hat Apep den Baum ausgespart.

Unvermittelt geht ein Ruck durch den Korb. Er neigt sich nach vorne. Apep hat ihn einige Schritt über dem Boden einfach losgelassen! Geistesgegenwärtig springt Ossippa heraus und auch Gerwin bringt den Mut auf, das vermeintlich sichere Korbgeflecht loszulassen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 23.08.2017 21:14

Der Hüne hebt den Kopf, als er das Rauschen der titanischen Schwingen hört und Licht und Hitze durch das Holzbrett zu ihm hineindringen. Er legt eine Hand an das Holz und lauscht. Das Fauchen der Flammen draußen erlischt so plötzlich, wie es gekommen ist. Er lauscht in der Dunkelheit. Nein, der Untote vor dem Baum ist noch da. Aber irgendetwas ist dort draußen passiert.
Mit zitternden Fingern löst er die Verriegelungen. Dann ergreift er seinen Schild und hält ihn vor die Öffnung, während er mit der freien Hand das Holzbrett entfernt. Sofort grabschen die gierigen Knochenhände des Untoten nach dem lebendigen Fleisch des Utulu. Der jedoch drückt ihn mit Hilfe seines Schildes nach draußen. Der Schwung schleudert das Gerippe rücklings in den Schnee. Der Hüne setzt nach und rammt seinen schweren Schild solange auf den Kopf des Untoten, bis dessen zuckende Gliedmaßen endgültig Ruhe geben.
Seine Hand packt den Streitkolben und er hebt ihn kampfbereit in die Höhe, während er sich umschaut. Der Boden rund um den Baum ist rußgeschwärzt. Hier und dort glimmt ein Büschel verdorrtes Gras. Überall liegen verkohlte Leichname herum. Der Blick des Utulus wandert über den wolkenverhangenen Himmel und erhascht einen flüchtigen Blick auf das gewaltige geflügelte Wesen, das in den Wolken verschwindet. Er reckt seine Waffe in die Höhe und aus seiner tonnenförmigen Brust entringt sich ihm ein triumphierender Schrei, der weit über die leere Ebene hallt.
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Marty mcFly
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Beitrag von Marty mcFly » 24.08.2017 00:52

Irgendwo nördlich von Warunk

Als der Kaiserdrache zum Landeanflug angesetzt hatte, hatte sich Gerwin wieder in eine Ecke des Korbes verkrochen und seine Habseligkeiten fest umklammert: Besonders seine Kristallkugel, obwohl er wusste, dass diese durch die ihr innewohnende Magie praktisch unzerstörbar ist.
Das Donnern des Feuersturms, den der Drache entfesselt hat, dröhnt ihm in den Ohren, und die Befürchtung, dass auch sein Geruchssinn keine Freude an diesem Unterfangen haben dürfte, hat sich schon längst bewahrheitet.

Beim plötzlichen, unsanften Aufschlag kann sich Gerwin nicht mehr am Korb und seinem Rucksack festhalten und wird in hohem Bogen herausgeschleudert.
Doch, Phex sei Dank, das Glück ist auf seiner Seite, und er landet immerhin in einem großen Haufen Neuschnee, der gerade so außerhalb der Reichweite des Flammenstrahls gelegen war. Schmerzhaft ist der Aufprall dennoch und Gerwin stöhnt laut auf. Seine Kristallkugel entgleitet zudem seinem Griff, kullert in Richtung des Baumes und wird schließlich gebremst vom dampfenden Matsch aus Erde, geschmolzenem Schnee und verbranntem Fleisch, der an einigen Stellen zu kochen scheint!
Seine übrigen Habseligkeiten bleiben im auf der Seite liegenden Korb.
Oje, hoffentlich haben die Elixiere den Aufprall überlebt, schießt es ihm durch den Kopf, als der erste Schmerz abgeklungen ist.

Er rappelt sich auf und schlägt sich den Schnee von der Kleidung. Nachdem er seine Orientierung zurückgewonnen hat, hält er zunächst Ausschau nach Ossippa. Er erblickt sie einige Schritt von sich entfernt - scheinbar weniger sanft gelandet - und will ihr zu Hilfe kommen, als er von der anderen Seite des Baums einige dumpfe Schläge vernimmt, gefolgt von einem lauten Schrei.
Er fährt herum und erstarrt: Der Drache hat nicht alle erwischt. Eiskalt ist es auf einmal, und Gerwin merkt, wie Angst sich seiner bemächtigt. Im schwachen Licht der aufgehenden Sonne erkennt er dann drei vermoderte Gestalten, die sich humpelnd auf den Baum zu bewegen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 24.08.2017 16:04

Irgendwo nördlich von Warunk

Den Streitkolben weiterhin emporgestreckt, brüllt der Utulu mit seiner kräftigen Bassstimme seine Erleichterung heraus, während ihm Tränen der Erleichterung in den Augenwinkeln glitzern. [Tulamidya]"Gepriesen sei dein Name, großmächtiger Gott! Du sendest deinen Boten, um die Finsternis hinwegzufegen!" Dann schlägt er mehrmals laut mit seiner Waffe gegen seinen Schild.

Edit: Farbe korrigiert
Zuletzt geändert von Zyrrashijn am 25.08.2017 09:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Milamber83 » 24.08.2017 18:34

Irgendwo nördlich von Warunk

Ossippa kommt unglücklich auf einem Stein auf und überschlägt sich mehrmals. Sterne blitzen vor ihren Augen und es braucht einen Moment, bis sie wieder bei sich ist. Von ihrer Position auf dem Boden erblickt sie einen hünenhaften Tulamiden – zumindest schreit er etwas auf Tulamidya. Irgendetwas über einen Gott. Seine Hautfarbe ist jedoch dunkler, als man es erwarten würde.
Ihm nähern sich drei der Leichen. Drei weitere umrunden den Baum und nähern sich von hinten. Die Untoten sind stark verwest und einzeln für einen beweglichen Mensch kaum eine Bedrohung, aber zu sechst könnten sie ihn einkreisen oder unerwartet erwischen.

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Beitrag von KAW » 24.08.2017 23:48

Irgendwo nördlich von Warunk

Fassungslos beobachtet Ossippa das Geschehen unter ihr und das Wüten des Drachen, während ihre Finger sich an dem Korb festkrallen. Entsprechend unvorbereitet wird sie von dem Absprung überrascht und landet unsaft auf einem Stein.
Stöhnend richtet sie sich auf, alles um sie scheint sich zu drehen. Auf dem Boden kniend und vor Schreck leicht zitternd, erblickt Ossippa die Untoten. Unter normalen Umständen hätte ihr der schreiende Tulamide wohl nicht viel weniger Angst gemacht. Aber in diesem Fall war klar, dass der Ungläubige zu schützen war. Den Schmerz der zahlreichen Abschürfungen ignorierend, eilt Ossippa daher zu dem Mann, während sie bereits beginnt, die heiligen Worte zu intonieren: "Im Namen der Herrin Rondra, meines Herrn Phex und der übrigen Herrscher Alverans! Ich erhebe mich aus Schatten und Nebeln wider dich, unheiliges Gezücht! Dieser Weg bleibt dir verschlossen!", brüllt sie den Untoten entgegen.

************

OOC: Ossippa wirkt einen kleinen Schutzsegen gegen Untote (Regelwerk, S. 323)

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Beitrag von Marty mcFly » 25.08.2017 00:34

Von Ossippas schnellem, geistesgegenwärtigem Handeln sowie ihren gebrüllten heiligen Worten wird Gerwin aus seiner kurzen Schockstarre gerissen.
Bemüht, nicht auf den Boden zu blicken, von dem bei jedem seiner Schritte ein schmatzendes, manchmal knackendes Geräusch erklingt, und sich einzureden, dass er doch bloß in Pfützen aus Matsch und auf Äste tritt, rennt er zum Korb und ergreift seinen Stab. Dann sprintet er zurück zu Ossippa und hält den Stab vor sich, unsicher, gegen welchen der wandelnden Leichname er sich richten soll.
Als er den dunkelhäutigen Hünen erblickt, erschrickt er kurz bevor es ihm dämmert: Der Falke. So hätte ich ihn mir nicht im Traum vorgestellt! Wer hätte ahnen können, dass er ein Moha ist!

Dann dreht er ihm den Rücken zu und wendet sich gegen die drei von der anderen Seite des Baumes anschlurfenden Untoten, dabei in Verteidigungshaltung verharrend. Seinen Stab schwingt er hektisch zwischen den drei Angreifern hin und her und versucht, möglichst alle gleichzeitig im Blick zu behalten.
[Tulamidya] "Falke, drei weitere von hinten, wir drängen sie zurück!"
[Garethi] "Ossippa, mein Dolch! Linke Hüfte!" ruft er ihr laut zu, obwohl sie direkt neben ihm steht. "Ich werfe mich auf den ganz rechts und ihr durchbohrt ihm dann das Herz!"

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Beitrag von Zyrrashijn » 25.08.2017 09:49

Irgendwo nördlich von Warunk

Zunächst glaubt der hünenhafte Utulu, weitere Untote vor sich zu haben und hebt seinen Schild zur Abwehr. Dann jedoch fällt ihm auf, dass an den Bewegungen dieser Untoten etwas falsch ist. Oder viel mehr richtig. Außerdem rufen die Neuankömmlinge Unzusammenhängendes in seiner und der ungelenken Sprache der Nordländer. Und Tote reden nicht. Sind es Reisende, so wie er, oder hat der große Vogel sie sogar hergebracht? Er schiebt den Gedanken schnaubend beiseite und konzentriert sich auf die verbliebenen Gestalten, die dem Feuersturm entkommen sind. Die Fremden nehmen in der Nähe eine Verteidigungsposition ein, aber sie sind gar nicht bewaffnet! Er stapft los. Eine der schwankenden Gestalten ist zwischen ihm und den Fremden und wankt auf ihn zu. Mit einem beinahe beiläufig ausgeführten Vorhandhieb fegt er den Untoten beiseite. Der Streitkolben zerschmettert knirschend den Schädel und schickt einen Schauer Knochensplitter und vermoderndes Fleisch in die dunstgeschwängerte Nachtluft. Der Hüne zögert keinen Augenblick und reiht sich in ihre Formation ein. Rücken an Rücken, vielleicht können diese Leute ihm wenigstens so lange den Rücken frei halten, bis er die zahlenmäßige Übermacht ausgeglichen hat. [Garethi]"Nicht Herz, mickriger Mann." grollt der Utulu mit tiefer Stimme. "Schädel zertrümmern."
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Beitrag von KAW » 25.08.2017 22:57

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Ossippa atmet tief durch als sie bemerkt, dass ihr Segen Wirkung zeigt. Dennoch zittern ihre Finger, als sie nach dem Rapier an ihrer Seite greift. "Phex, hilf mir diese Untoten zu vernichten und ich verspreche, ich werde selbst diesem Moha deine Herrlichkeit verständlich machen!", presst sie zwischen den Zähnen hervor, hoffend, dass der Listige ihre Klinge führen mag. Und tatäschlich findet den Rapier sein Ziel und ein wenig Rauch steigt auf, als die geweihte Klinge in das unheilige Fleisch dringt. Oder bildet Ossippa sich dies blos ein?

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Beitrag von Marty mcFly » 26.08.2017 00:02

"Schädel? Na gut!", entgegnet Gerwin der tiefen Stimme hinter ihm. Als er bemerkt, wie Ossippa ihren Rapier zieht und auf einen der Untoten losgeht, sammelt er sich kurz, spricht sich Mut zu, holt noch einmal tief Luft und macht einen Schritt auf einen der anderen Angreifer zu. "UUH", entfährt es ihm, als er schwungvoll ausholt und versucht, der vermoderten Leiche den Schädel vom Kopf zu hauen. Dabei geht er jedoch etwas zu stürmisch vor und komnmt auf dem schlammigen Untergrund leicht ins rutschen, sodass er auf seinem Hintern landet. Zum Glück außerhalb der Reichweite des Untoten, sodass er sich rasch wieder aufrichten kann und seinen Stab zwischen sich und den Gegner halten kann.

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Beitrag von Milamber83 » 26.08.2017 20:47

Irgendwo nördlich von Warunk

Die Helden kämpfen Rücken an Rücken. Immer wieder verlässt einer der Gefährten den unsichtbaren Schutzkreis, um einer der Leichen einen Hieb zu versetzen. Die Untoten sind deutlich zu langsam, um mit ihren Klauen an den Waffen der Helden vorbeizukommen. Aber wie lange wird der Segen die Untoten noch davon abhalten die drei Kämpfer einzukreisen?

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Beitrag von Zyrrashijn » 26.08.2017 21:03

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Seine Verteidigung ignorierend, stößt der Utulu vor und schlägt auf einen der Untoten ein. Diesmal erwischt er den bereits deformierten Schädel und sendet den Leichnam mit zuckenden Gliedmaßen zu Boden.
Zuletzt geändert von Zyrrashijn am 26.08.2017 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von KAW » 26.08.2017 22:05

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"Mein Segen wirkt leider nicht ewig. Rechnet also damit, dass die Untoten bald schon aggressiver und aufdringlicher werden könnten.", bringt Ossippa schwer atmend hervor, während sie den Zombie ihr gegenüber aufmerksam mustert. Als sein Hals für einen Moment ungeschützt ist, sticht sie zu. Blitzschnell bohrt sich die Klinge in das stinkende Fleisch und der Untote sinkt zu Boden.

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Beitrag von Marty mcFly » 27.08.2017 01:05

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Gerwin hört sein Herz pochen. Gedämpft, wie aus der Ferne, erklingt Ossippas warnende Stimme. Seine Gedanken kreisen.
So, hier, an diesem trostlosten, kalten, stinkenden Ort..im Nichts.. geht es zu Ende.
Schnell hat er den finsteren Gedanken bei Seite geschoben. Er fokussiert den zerfallenen Leichnam ihm gegenüber, der lechzend gegen eine scheinbar unsichtbare Barriere anrennt. Der ihn beinahe ergriffen hätte, als er sich nach seinem Ausrutscher wieder aufgerichtet hat. Der mit vor Finsternis leeren Augen, stöhnend..KRACH
Gerwins nächster Angriff trifft, jedoch nur die Brust des Untoten, deren faulendes Fleisch von den bereits heraustretenden Rippen zerissen ist.

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Beitrag von KAW » 27.08.2017 18:53

Berauscht von ihrem Erfolg, dem ersten Untoten, der durch ihre Hände den Tod fand, sticht Ossippa sogleich nach dem nächsten Zombie. Doch sie war zu ungeduldig und unkonzentriert. Die Klinge fährt ins Leere und nur im letzten Moment kann die Geweihte ein Stolpern verhindern.

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Beitrag von Zyrrashijn » 27.08.2017 21:51

Ein weiterer Untoter sinkt mit zertrümmertem Schädel zu Boden. [Garethi]"Bleiben Rücken an Rücken." grollt der Hüne und hebt seinen Schild. "Schritt nach rechts machen, jetzt!"
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Beitrag von Milamber83 » 27.08.2017 23:03

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Unter den Hieben des mutigen Mannes fällt ein Untoter nach dem anderen. Aber auch Ossippas Rapier und Gerwins Stab zerteilen eine Leiche nach der anderen. Als Ossippas Bann fällt ist der Kampf bereits ausgeglichen und die Helden hacken die verbliebenen wankenden Gestalten nieder.
Schwer atmend sinken die drei Kampfgefährten auf die Knie. Trotz der eisigen Temperaturen schwitzen alle in ihrer Winterkleidung, obwohl die Sonne durch die dichte Wolkendecke kaum zu erahnen ist.
Hier und da knistert noch ein kleines Flämmchen. Überall riecht es nach verbranntem Fleisch. Obwohl kein Untoter mehr auf den Beinen ist, dringt ein beständiges Stöhnen in die Ohren der Lebenden. Aber vielleicht ist es nur der Wind. Zumindest scheint es von weit weg zu kommen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 28.08.2017 07:59

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Der hünenhafte Utulu verschnauft nur kurz, dann erhebt er sich wieder und dreht sich zu den beiden Fremden um. "Gut gekämpft. Gefahr aber bestimmt noch nicht vorüber. Jemand verletzt?"
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Beitrag von KAW » 28.08.2017 08:52

Irgendwo nördlich von Warunk

"Danke!"
Mit einem freundlichen Lächeln geht Ossippa auf den Utulu zu und streckt ihm die Hand entgegen. "Ossippa Surjeloff, sehr erfreut! Ich bin zum Glück unverletzt geblieben. Ich schlage vor, dass wir die Untoten rasch beerdigen, bevor sie sich nochmals erheben. Oder benötigt jemand zuvor noch eine Verarztung?"

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Beitrag von Marty mcFly » 29.08.2017 01:54

Gerwin stützt sich, nachdem der letzte Untote zu Boden gegangen ist, zunächst auf seinen Stab und holt tief Luft. Dann erblickt er seine Kristallkugel, die beim Aufprall davon gerollt war. Er geht darauf zu, schiebt dabei mit seinem Stab diverse Leichenteile aus dem Weg und hebt die Kugel aus dem Schlamm bevor er zurück zu Ossippa und dem Utulu stapft, seinen Stab gegen den Baum lehnt und spricht:
"Das...", er atmet langsam aus, "geht ja..gut los! Verletzt bin ich zum Glück nicht."
Dann blickt er den großen Mann ungläubig an, während er beginnt, die Kristallkugel an der Außenseite seines Mantels sauber zu wischen:
"Und ihr, ihr seid Falke, der Falke?"

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Beitrag von Zyrrashijn » 29.08.2017 08:02

Irgendwo nördlich von Warunk

Der Utulu schaut Ossipa etwas verwirrt an. Dann schaut er zu Boden, ohne die angebotene Hand zu ergreifen. Auf jemanden Namens Falke angesprochen, schaut er den schmalen Nordländer an. Hinter seiner breiten Stirn und seinem vernarbten Gesicht arbeitet es offensichtlich.
Nach einigen Augenblicken wendet sich der Hüne von den beiden ab. "Folgen, bitte." brummt er und stapft gemessenen Schrittes zu einer Stelle einige Schritt weit von dem großen einzelnen Baum, mitten in der Zone der Zerstörung, die der Drachenangriff hinterlassen hat. Er deutet mit seiner rechten Hand auf einen zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichnam. "Der mutige Mann ist nicht Vogel. Aber er glaubt, dieser hier ist. Sein Schmuck sagt es. Du und deine Frau ihn hier treffen, mickriger Mann?"
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Beitrag von KAW » 29.08.2017 22:32

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Ossippa blickt den Utulu irritiert an, als dieser ihr den Gruß verweigert, zuckt dann aber bloß mit den Schultern. Sie hat immerhin bereits genug von der Welt gesehen und gehört um zu wissen, dass Begrüßungsriten nicht überall gleich waren. So sieht sie zunächst auch über seine etwas schroffe Art hinweg und folgt ihm tatsächlich, wenn auch vor allem aus Neugier. Als sie als Gerwins Frau tituliert wird, wirft sie dem Magier eine Grimasse zu, verkneift sich aber einen Kommentar. Dies ist nun wirklich nicht der richtige Zeitpunkt für Eitelkeiten.

Stattdessen richtet Ossippa ihre Aufmerksamkeit auf den Leichnahm. Ist noch irgendetwas von dem Mann zu erkennen? Schmuck vielleicht? Oder ein auffälliges Kleidungsstück? Ohne ihren Blick von dem Toten abzuwenden, erkundigt sie sich bei dem namenlosen Utulu "Woher kennt Ihr den Falken und warum glaubt Ihr, dass er dieser Mann ist? Habt Ihr gesehen, wie er gestorben ist?"

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Beitrag von Marty mcFly » 30.08.2017 01:17

Irgendwo nördlich von Warunk

Auch Gerwin zeigt sich überrascht von der Reaktion des Utulus. Nicht sicher ist er, ob ihn mehr die Titulierung als "mickriger Mann" amüsiert oder die Annahme, Ossippa sei seine Frau. Beim Betrachten des Leichnams muss er darüber nachdenken, ob womöglich auch die Kontaktmänner in Warunk ein ähnliches Schicksal ereilt haben könnte. Dann könnte diese Unternehmung schneller vorbei sein, als gedacht
"Hieß es nicht, der Falke wäre einer der besten Agenten des Reiches gewesen?", sagt Gerwin mehr zu sich selbst und erwartet gespannt die Antwort des geheimnisvollen Fremden.

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Beitrag von Zyrrashijn » 30.08.2017 13:44

Irgendwo nördlich von Warunk

Wortlos reicht der Hüne Gerwin den Ring, den er zuvor in dem Baumversteck gefunden hatte. Das Schmuckstück wirkt zierlich und zerbrechlich zwischen seinen klobigen Fingern. "Tapferer Mann rettete den mutigen Mann vor Übermacht von wandelnden Leichnamen. Aber er alte Verletzung, tragen Feuer in sich." sagt der Utulu mit Bedauern in der tiefen Stimme. Dann zieht er die zusammengefaltete Karte aus seinem Gürtel und reicht sie dem anderen Mann. "Er geben dies. Der mutige Mann glaubt, er hier auf jemanden gewartet, als die Toten wieder aufgestanden." Er deutet auf den nahen Waldrand. "Dieser fand viele von ihnen dort. Getötet von kleinem Handbogen."
- Wer dem Licht dienen will, darf die Schatten nicht scheuen -

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Milamber83
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Milamber83 » 30.08.2017 19:21

Irgendwo nördlich von Warunk

Hier und da bewegt sich noch ein abgetrenntes Körperteil wie von Geisterhand, aber keine der Leichen scheint mehr eine Bedrohung darzustellen.
An eine zwölfgöttergefällige Beerdigung ist nicht zu denken: Der Boden ist hart durch die Kälte und das passende Werkzeug fehlt.

Das Stöhnen am Rande der Wahrnehmung drängt sich zunehmend in den Vordergrund. Jetzt ist klar und deutlich zu vernehmen, dass es aus nördlicher Richtung kommt. Im alltäglichen Grau der wolkenverhangenen Warunkei ist die Quelle jedoch noch nicht sichtbar.
Die Helden können jedoch erahnen, was sich auf sie zubewegt.

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Marty mcFly
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Marty mcFly » 30.08.2017 19:47

Irgendwo nördlich von Warunk

Gerwin nimmt den Ring entgegen und hält ihn in das fahle Licht der aufgehenden Sonne, das nur mit Mühe die dicken Wolkenschleier durchbricht.
Jetzt erst merkt er, dass es aufgehört hat zu schneien. Nur ein schwacher Wind vermischt noch weißen Neuschnee mit schwarzer Asche.

"Ein wertvolles kleines Ding." Er reicht den Ring an Ossippa weiter. "Da ist eine Gravur auf der Innenseite. Das könnte unser Falke sein"
Dann wendet er sich wieder an den Utulu: "Nun, ehh..mutiger Mann, richtig? Mein Name ist Gerwin."
Dabei spricht er langsam und betont und unterstreicht das Gesagte gestenreich, ohne jedoch den Eindruck zu vermitteln, er würde sich über sein Gegenüber lächerlich machen. Nach jedem Satz macht er eine kleine Pause und versucht zu erkennen, ob der Utulu ihm folgen kann.
"Dieser Mann dort, er hatte auf uns gewartet. Wir sollten ihn hier treffen. Warum aber treibt Ihr euch in dieser Gegend.."
Lautes Stöhnen drignt aus der Ferne an Gerwins Ohren. Er hält inne und lauscht einen Moment. Dann fährt er fort, rascher und mit Anspannung:
"Schnell, Ossippa. Lasst uns unsere Sachen aus dem Korb holen, und dann nichts wie weg von hier. Mutiger Mann: Habt Ihr hier in der Nähe ein Haus gesehen?" Mit den Händen zeichnet er verzweifelt die Umrisse eines Hauses nach. [Tulamidya] Ein...ein Dorf, einen Gutshof oder etwas Ähnliches. Karawanserei?"

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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von KAW » 30.08.2017 23:43

Irgendwo nördlich von Warunk

Ossippa murmelt einige Worte und wirkt für einige Sekunden trotz aller Umstäne abwesend, wenn nicht gar entrückt. Dann beginnt sie, Gerwins Worte ins Mohische zu übersetzen. Ihre Worte sind einfach und die Sätze nicht immer korrekt und doch wirkt es so, als würde die Geweihte die Sprache plötzlich ohne viel Konzentration beherrschen. Als Gerwin die Sachen im Korb erwähnt, fällt Ossippa jedoch wieder in Garethi zurück und folgt dem Vorschlag. "Habt Ihr eine Idee, wo wir fürs Erste sicher sind?", erkundigt sie sich dann ebenfalls bei dem Utulu, bevor sie sich nochmals Gerwin zuwendet: "Ich denke, wir sollten den Falken mitnehmen. Er hat wohl ein richitges Begräbnis verdient und wer weiß, vielleicht hat er noch etwas bei sich, was wir benötigen? Meint Ihr wir schaffen es, ihn zusammen zu tragen?"

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Marty mcFly
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Marty mcFly » 31.08.2017 01:48

Irgendwo nördlich von Warunk

Als Ossippa beginnt, auf Mohisch zu sprechen, schaut Gerwin sie sehr verdutzt, aber anerkennend an.
"Ich fürchte, wir würden zu sehr verlangsamt, wenn wir ihn mitschleppen! Mutiger Mann, habt Ihr außer dem Ring noch etwas Anderes bei dem Toten gefunden?"

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