Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Beitrag von Assaltaro » 31.07.2017 15:53

Entlang des Rotwassers

Vor einigen Stunden passierte ein jeder von Euch, die Stelle an der der das Rotwasser in den Pandlaril fließt. Eure Suche, die so ähnlich ist und wohl doch aus unterschiedlichen Gründen erfolgt, lässt Euch der verfallenden Reichsstraße entlang des roten Wassers folgen. Bislang habt ihr euch noch nicht getroffen, vielleicht nur hin und wieder kurz den ein oder anderen ein gutes Stück weiter vorne auf der Straße gesehen. Jedoch ist die Sicht dieser Tage nicht sonderlich gut. Es ist Herbst in Weiden, ein eisiger Wind weht übers Land und über dem Gewässer liegt morgens ein dichter Nebel, der Nachmittags von heftigen Regenschauern abgelöst wird. Doch bald erreicht ihr Altnorden, eine kleine Stadt am Rotwasser und dahinter soll der Trutstein liegen.
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Beitrag von Sarafin » 31.07.2017 17:26

Herbst. Keine Jahreszeit, zu der man gerne reisen möchte, gerade in den mittnächtlichen Landen.
Ein stilles und ergebenes Seufzen ist von der hohlwangingen und spitz behüteten Gestalt zu vernehmen, die dort geht - wenn man denn nahe genug ist es zu hören. Regelmäßig stakt der mannshohe Stecken durch den Matsch des Weges - der Regen fordert seinen Tribut von den Wegen und so ist es nicht Staub, sondern Matsch da am Boden.
Das wird ewig dauern die Eisenkappe wieder zu reinigen.

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 31.07.2017 18:16

Dem Elf bereitet es wenig Mühe zu dem Magier aufzuschließen. Dabei hilft ihm nicht nur seine elfische Gewandtheit, sondern auch die Tatsache, dass er in den Auen aufgewachsen und dadurch feuchtes und matschiges Gelände gewohnt ist. "Sanyasala", grüßt er freundlich, als er den zauberkundigen Menschen erreicht.
Zuletzt geändert von Nicolo Bosvani am 31.07.2017 19:18, insgesamt 3-mal geändert.

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Beitrag von Sarafin » 31.07.2017 18:32

"Oh!" macht er Zauberer überrascht, als man ihn anspricht. Er sieht sich nach der Quelle der Stimme um und erblickt den Elfen. Dann blinzelt er erstaunt.
"Oh! macht er nochmal und lächelt dann.
"Guten Tag", grüßt er freundlich. "Habt Ihr mit mir gesprochen?" fragt der Magier und mustert den Elfen von Kopf bis Fuß mit ehrlicher Neugierde.
Silbernes Haar, diese filigrane Gestalt ... Das muss ein Elf sein. Ich wusste, dass sie hier leben, aber dass ich mal einen zu Gesicht bekommen würde?
"Faszinierend. Versteht Ihr meine Sprache?"

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 31.07.2017 18:50

Als er die neugierigen Blicke bemerkt, dreht sich der Elf sogar noch ein wenig zu dem Menschen hin. Er weiß, dass sein Auftauchen sehr oft Reaktionen auslöst und Neugierde war noch eine der netteren davon. "Sicher, nickt er dann und beantwortet damit auch gleich beide Fragen auf einmal. "Ich heiße Calhenheri. Kennt Ihr Euch ein wenig in dieser Gegend aus, gelehrter Herr? Ich bin auf dem Weg zu der Quelle des roten Flusses."

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Beitrag von Sarafin » 31.07.2017 19:04

Da staunt der Magier nun doch nicht schlecht.
"Mir scheint Ihr seid menschliche Gesellschaft gewohnt", stellt er fest, als der Elf sogar den rechten Titel für ihn weiß.
"Curthan Seehoff, sehr erfreut", stellt er sich sodann auch vor.
"Nein, ich kenne mich leider hier nicht besonders gut aus. Auch ich bin fremd hier. Aber ich möchte mir diesen Trutstein ansehen, der angeblich das Wasser des Flusses rot verfärbt", erklärt er.

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 31.07.2017 19:43

"Gewöhnen werde ich mich wohl nie daran", gibt Calhenheri offen zu, wobei in seiner zweiten Stimme allerdings durchaus ein freundlicher Unterton mitschwingt. "Aber ich bin jetzt in der Tat schon einige Zeit in euren Ländereien umhergereist. Und es freut mich, jetzt Euch kennenzulernen, Curthan. Vielleicht gehen wir dann einfach das nächste Stück unseres Weges gemeinsam?", schlägt er vor. "In Gesellschaft ist das Reisen immer sicherer. Und unterhaltsamer." Dann deutet er auf seine Laute. "Was Ihr seid, sieht man Euch an. Ich bin ein Legendensänger. Bei euch sagt man wohl auch Barde dazu, aber ich finde, dass dieses Menschenwort dem nicht so gerecht wird wie die wörtliche Übersetzung." Man merkt Calhenheri an, dass er gerne in Gesellschaft ist und froh, nach längerer einsamer Wanderschaft wieder mit jemandem sprechen zu können.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 31.07.2017 21:38

Entlang des Rotwassers

"Hier? Da? Was soll das heißen bei denen nicht? Ich glaub langsam du willst gar nicht!" hört man jemanden Laut schimpfen, einen Schritt vom Ufer entfernt, im Hüfthohen roten Wasser steht eine Gestalt mit Roten Haaren und redet.. wohl mit sich selbst. Der Stimme nach ein Mädchen, jugendlich. "Ja es ist kalt, aber so kalt auch nicht! Bei dir zuhause war es viel Kälter!" sagt sie "Ja gut.. etwas tiefer.. ich seh n..." sie geht einen Schritt nach vorne, und plötzlich ist sie verschwunden, die Strömung muss sie umgerissen haben. Wenn dem so ist, müsste sie gleich an euch vorbeitreiben.

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Beitrag von Sarafin » 31.07.2017 22:38

Irgendwas, das Calhenheri gesagt hat, behagt dem Mann wohl nicht.
"Ähm", meldet er an.
"Wisst Ihr ... unter Menschen ..." beginnt er etwas unangenehm berührt eine Ausführung, bricht jedoch bei der fremden Stimme verwundert ab und schaut dann bestürzt in den Fluss.
"Was zum?! Habt Ihr das auch gesehen, Herr Calhenheri?"
Da die junge Frau sich nicht sofort wieder aus den Fluten aufrichtet, stürzt der Magier beherzt voran zum Flussufer.
"Wir müssen ihr helfen!" ruft er dem Elfen zu, während er seine Tasche in der Uferböschung abstreift. Da ist wohl nichts Zerbrechliches drin, das so eine Behandlung nicht überstehen würde.

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Beitrag von KAW » 01.08.2017 00:28

Einen Wanderstab in der Hand und in feste Lederkleidung gehüllt marschiert Feyaria die Straße entlang. Den kalten Wind, der ihr Gesicht umspielt, genießt sie geradezu. Sicher, es gab bequemere Wandertage, doch für die Halbelfe waren die Kraft und die Unberechenbarkeit der Natur schon immer faszinierend und fühlten sich irgendwie nach Zuhause an.
Gerade will sie ihren Gedanken freien Lauf lassen, da hört sie ein Mädchen vor sich hinplappern. Und dann ist es auch schon verschwunden. Es wird doch nicht in den Fluss gefallen sein? Feyaria lässt ihren Wanderstab fallen und rennt zu der Stelle, an der sie das Mädchen zuletzt gesehen hat.

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Beitrag von Loirana » 01.08.2017 07:39

Erfreut darüber, den roten Fluß gefunden zu haben verlässt Yeshinna die Reichsstraße und nähert sich dem Ufer. Ihr Blick geht flußaufwärts, in der Hoffnung den Stein aus der Geschichte zu finden. Dabei bemerkt sie den Magier und den Elfen, die sich unterhalten. Vor allem der Elf weckt ihre Neugier. Ein echter Elf! Oh heilige Mutter, ist das aufregend! Ich hatte gehofft auf einen zu treffen, aber das es so schnell gehen würde hätte ich nicht gedacht!

Sie beobachtet die Beiden einen kurzen Moment, dann will sie sich ihnen gerade nähern, als jemand laut schimpft und scheinbar ins Wasser fällt. Yeshinna flitzt an dem Magier und dem Elfen vorbei, die auch auf die junge Frau aufmerksam wurden, und sucht am Flußufer nach dem Mädchen. Sie zieht ihre Regenbogentunika ein wenig hoch, damit diese nicht nass wird, und geht einige Schritte ins Wasser hinein. "Sie muss hier irgendwo sein! Wir müssen sie retten!" Ihr blickt fährt hoffnungsvoll - und auffordernd - zum Magier.
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Beitrag von Nicolo Bosvani » 01.08.2017 08:10

Ja? Calhenheri blickt den Magier neugierig an, als dieser anhebt zu sprechen, wie es unter Menschen ist. Doch dann lenkt sich auch seine Aufmerksamkeit auf die junge Frau am und nur wenige Augenblicke später im Wasser. Könnt Ihr schwimmen?, fragt er Curthan, während er rasch Bogen, Laute und Tasche ablegt, sein Oberteil abstreift und sich selbst ins Wasser hinein begibt.

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Beitrag von Loirana » 01.08.2017 08:33

Schwimmen? Oh, gute Idee! denkt sich Yeshinna. Damit ihre Regenbogentunika nicht nass - oder rot - wird, streift sie diese flink ab und springt in ihrem Tsagewand ins Wasser. Sie taucht den Kopf unter und sucht nach der jungen Frau, doch irgendwie wollen ihr die Schwimmbewegungen nicht gelingen. Die Strömung des Flusses, die garnicht so schlimm wirkte, ist nun stärker als gedacht und Yeshinna wird weggetrieben.
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Beitrag von KAW » 01.08.2017 08:52

Feyaria lässt ihren Blick über das Wasser gleiten und versucht, das Mädchen - oder zumindest ein auffälliges Blubbern auf der Wasseroberfläche - zu entdecken. Ein weiterer Schwimmer, der ziellos auf dem Fluss unterwegs ist, würde schließlich kaum helfen, schätzt die Halbelfe. Gleichzeitig kramt sie in ihrem Rucksack nach einem Seil, um helfen zu können, sobald das Mädchen gefunden ist.

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Beitrag von Sarafin » 01.08.2017 09:10

Nun steht da auch noch eine andere Frau im Wasser - wo kamen die nur plötzlich alle her?
Curthan stutzt, als er von der Fremden in der Regenbogentunika - Regenbogentunika, irgendwo in seinem Kopf klingelt da was - aufgefordert wird zu helfen. Tut er nicht genau das gerade? Dann taucht der Elf neben ihm auf und entledigt sich so geschmeidig schnell seiner Kleider ...
"Nein! Wie ein Stein!" antwortet der Magier auf die Frage des Elfen.
Und plötzlich sind die beiden Personen, die gerade noch neben ihm standen beide in den Fluten verschwunden. Und neben ihm sinkt eine Regenbogentunika zu Boden ...
Nur für einen Moment ist er ratlos, dann bleibt er am Flussufer stehen, immer bereit mit seinem Stab in den Fluss hinein zu reichen, um jemanden so eine Hand zu reichen und denjenigen hinaus zu ziehen. Als dann plötzlich noch eine Frau neben ihm auftaucht, blickt er nur kurz zu ihr.
Ah, Ihr habt ein Seil, sehr gut. Darf ich einmal?" fragt er und hält die Hand auf. Offenbar hat er vor das Seil am Ende seines Stabes zu befestigen, um ... etwas Angelartiges ... daraus zu bauen?

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Beitrag von KAW » 01.08.2017 09:23

"Das kann ich schon selbst", antwortet die Halbelfe automatisch und ein wenig schroff, noch bevor sie sich dem Mann überhaupt zuwendet. Dann sieht sie jedoch seinen Stab und versteht seinen Gedanken. "Gute Idee", murmelt sie, diesmal sogar um ein leichtes Lächeln bemüht und reicht dem Herrn das Seil.
Zuletzt geändert von KAW am 01.08.2017 09:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Sarafin » 01.08.2017 09:30

Für einen Moment schaut der Magier etwas verblüfft aus der Wäsche. Hat diese fremde Frau ihn gerade aus heiterem Himmel angefahren?
Im nächsten Moment weicht die Überraschung aber Zuversicht, als er das Seil bekommt. Gekonnt knüpft er eine Schlinge und zieht sie um die untere Kappe seines Stabes, so dass sie einiger Belastung standhält. Dann blickt er auf den Fluss hinaus, während er einen Knoten ans andere Ende des Seiles macht, damit man sich besser daran festhalten kann.
"Habt Ihr sie irgendwo gesehen?" fragt er die Frau neben sich, während seine Hände weiterarbeiten.
Seinen grauen Filzhut hat er beim Rennen irgendwo unterwegs wohl verloren.

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 01.08.2017 09:52

Kaum hat der Elf sich ins Wasser begeben, merkt man, dass er hier in seinem Element ist. Zielsicher gelangt er in die Nähe der Stelle, in der das Mädchen untergegangen ist - Strömung mit einberechnet. Nach kurzer Zeit gelingt es ihm sogar, sie zurück an die Oberfläche zu ziehen und nach einigen kräftigen Schwimmzügen hat er das Ufer erreicht. Könnt ihr sie greifen?, fragt er die dort verbliebenen. Ich glaube, da braucht noch jemand Hilfe. Nachdem er das Mädchen übergeben hat, schwimmt er zurück in die Nähe der anderen Ersthelferin, um auch sie zu stabilisieren. Ihr solltet keine Rettungsversuche unternehmen, wenn Ihr selbst nicht schwimmen könnt, prustet er sogar noch eine Belehrung hervor.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.08.2017 09:55

Das Mädchen prustet einen Schwall roten Wassers aus, als es an die Oberfläche gehoben wird und greift dann nach der hingehaltenen Angel, allerdings nur mit einer Hand, mit der anderen hält sie krampfhaft etwas umklammert. Für so eine eher zierliche Person ist sie erstaunlich schwer, sie hängt da aber auch wie ein nasser Sack.

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Beitrag von Sarafin » 01.08.2017 10:07

Sobald Calhenheri zu sehen ist, hat der Magier die "Angel" ausgeworfen. Das könnte man sicher besser machen, aber die Länge des Seils treibt es wie zufällig in die Hände der rothaarigen Frau.
"Oh! Sehr gut, sie hat es!" kommentiert er und wendet sich wieder an die Frau neben sich.
"Ich ziehe, Ihr holt sie aus dem Wasser?" schlägt er vor, während er sich schon in der Rückwärtsbewegung befindet, um den Zug an dem Seil zu stabilisieren.

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Beitrag von Loirana » 01.08.2017 10:14

Yeshinna, die gegen die unzähmbare Strömung versucht hat anzuschwimmen, ist erleichtert als der Elf ihr zur Hilfe kommt. Sie schnappt nach Luft als er sie stabilisiert und der wilde Fluss wirkt auf einmal wieder wie ein ruhiges plätscherndes Bächlein. "Ich hab... mich wohl... verschätzt" meint sie auf die Belehrung hin, widerspricht jedoch nicht. Ein bisschen peinlich ist es ihr dann doch, die 'heldenhafte Rettung' die sie sich in ihrem Kopf ausgemalt hatte sollte eigentlich nicht ihre eigene sein.
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Beitrag von Black Feather » 01.08.2017 10:33

Als Geron der Rotwasser mit seinem gutmütigen Grautier folgt, hört er weiter vorne im Nebel planschen, eilige Schritte und Rufe. Vor ihm auf den Weg liegt ein Hut. Er hebt ihn auf, hebt die Schulter und geht in Richtung der Geräusche. Überrascht ist er, als so viele Menschen und eine Elfe mit einer Angel jemanden aus dem Wasser holen.
Er packt seine zwei Decken, die etwas nach Esel riechen von seinem Begleiter und sagt zu den Anwesenden. "Den Zwölfen zum Gruß, kann man behilflich sein?" Zur Elfe gewendet wiederholt er das gesagte auf Isdira. Den Hut hat er kurzzeitig auf den Esel gelegt.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.08.2017 10:36

Die rothaarige junge Frau versucht, etwas näher am Ufer, zu helfen indem sie halt mit den Füßen findet, aber das ist gar nicht so leicht, da sie keine Hand zur Hilfe nehmen kann. Ihre Sachen wirken nicht nur Nass, sondern auch ziemlich Ärmlich. Sie hat eine kleine Umhängetasche an der noch eine ,jetzt vollkommen nasse, Wolldecke hängt.

"HauRuck!" feuert sie euch jetzt etwas hustend an.

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Beitrag von Black Feather » 01.08.2017 11:05

Auch der hinzugekommene junge Mann hilft mit die Leute aus dem Wasser zu ziehen, nachdem er eilig die Decken ins Gras hat fallen lassen.

Seine Kleidung ist sieht gebraucht und geflickt aus und seine buntes auffälliges Hemd in Weis und Blau lassen an das fahrende Volk erinnern, wozu auch der Esel mitsamt der Ladung passt.

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Beitrag von Sarafin » 01.08.2017 12:49

Der Magier ist gerade konzentriert dabei an seiner improvisierten Angel zu ziehen, als der hinzugekommene Reisende ebenfalls seine Hilfe anbietet. Glücklicherweise reagiert der schon beherzt, bevor Curthan irgendwas sagen kann oder muss.
Er konzentriert sich also weiter auf seine aktuelle Tätigkeit. Je nach Notwendigkeit würde er die Angel auch nochmal auswerfen, um Calhenheri und der ... Frau ohne Regenbogentunika aus dem Wasser zu helfen.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.08.2017 13:26

Das Mädchen klettert halbwegs ans Ufer, Schuhe trägt sie nicht, ob sie die verloren hat? Oder vielleicht hat sie sie ausgezogen bevor sie in den Fluss ging? Kurz schaut sie in die Hand die sie zur Faust geballt hat und lächelt Glücklich, dann Richtet sie sich auf und schüttelt sich wie ein nasser Hund. Nett.. davon haben dann wirklich alle was..

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Beitrag von Loirana » 01.08.2017 13:41

Als das Mädchen in Sicherheit ist, greift Yeshinna nach der improvisierten Angel um sich - beschämt durch die Hilflosigkeit - herausfischen zu lassen. Die zierliche Tulamidin klettert an Land und lässt sich erst einmal auf den Rücken fallen und atmet tief durch. Erschöpft vom "beinahe Ertrinken" schließt sie kurz die Augen, dann richtet sie sich auf und fängt an das Wasser aus ihrem langen Zopf zu drücken. "Na prima, das dauert wieder eine Ewigkeit bis es trocknet!"

Sie reicht dem Elfen, sofern er Hilfe braucht eine Hand damit er auch hinausklettern kann. "Sanyasala, mein Freund. Ich möchte dir danken, dass du mich gerettet hast" sagt sie auf Isdira mit ihrer wunderschönen Stimme, sodass die Worte für den Elfen nicht absolut grausam verstümmelt klingen wie es sonst bei Rosenohren der Fall ist, die versuchen die Sprache der Elfen zu sprechen.

Dann geht sie hinüber zum Magier mit der Angel. "Auch euch möchte ich danken, gelehrter Herr! Ich habe mich wohl ein wenig... überschätzt beim Versuch das Mädchen zu retten. Wärt ihr und euer elfischer Freund nicht gewesen, wäre ich jetzt bestimmt...", fängt sie an und unterbricht sich als sie das Mädchen sieht. "Oh, was hast du denn da? Darf ich das auch sehen?" fragt sie neugierig die Rothaarige.
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.08.2017 13:48

Rübe schaut die nackte Frau an "Oh du bist aber hübsch!" staunt sie und streckt dann die Hand vor.. und öffnet sie. Ein ganz gewöhnlicher Flusskiesel liegt drin, kein bisschen ungewöhnlich. "Was macht ihr denn alle hier? Gibts hier was zu sehen?" fragt sie und schaut sich erstmal um.

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Beitrag von Black Feather » 01.08.2017 13:51

Der aus dem nebel aufgetauchte Fremde reicht den nassen Gestalten, nachdem diese aus dem Wasser heraus sind die zwei bereitgelegten Decken. "Hier, damit ihr euch nicht Erkältet." Meint er mit einer wohlklingenden Stimme.
Auf die Frage des Mädchens. "Evtl. ein klares Wasser in dem Bach, nachdem man einen Felsen passiert hat. Könnte zumindest sein." Er sieht etwas weg um der nackten nicht zu beschämen.

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Beitrag von Loirana » 01.08.2017 13:55

"Danke, junge Frau" antwortet sie auf das Kompliment und beugt sich neugierig vor als das Mädchen die Hand öffnet. Ein... Stein? Yeshinna ist ein wenig enttäuscht, hatte sie doch etwas interessanteres erwartet. "Was wir hier... dich retten natürlich! Du wärst doch fast ertrunken gerade eben!" meint sie mit einem Anflug von Besorgnis in der Stimme. Hat sie sich vielleicht den Kopf gestoßen?

Die Decke des Fremden nimmt Yeshinna dankend entgegen. Jetzt erst bemerkt sie, dass ihr von dem eisigen Wasser und der kalten Luft ein wenig fröstelt. Warum eigentlich? fragt sie sich. Die Decke riecht ein wenig nach Tier, doch das stört Yeshinna nicht großartig. Sie trocknet sich damit ab, bei ihren klitschnassen Haaren bringt es jedoch nur wenig. Als sie sich die Truppe anblickt, die sie und das Mädchen anstarren, wird sie aber auch ein wenig nachdenklich. Recht hat das Mädchen schon. Wo kommen die denn nur alle her?
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