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Auf dunklen Pfaden

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Loirana
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Auf dunklen Pfaden

Beitrag von Loirana » 03.08.2017 10:39

7. Rahja, 1031 BF, Zorgan

"Hast dus endlich, Halman?" zischt Celissa ihrem Gefährten quer durch den dunklen Raum zu. "Die Zeit rennt uns davon! Wenn wir geschnappt werden, sind wir tot! Und ohne Beute sind wir noch toter!" raunt sie während sie vorsichtig einen Blick aus dem Fenster wirft. Auf der dunklen Straße gehen zwei Gardistinnen entlang. Für einen Moment hält Celissa die Luft an und geht hinter dem Vorhang des Fensters in Deckung. Wenn sie wissen das wir hier sind, war es das! Die Madascheibe ist nicht zu sehen in dieser Nacht, was ihr ganz Recht ist.

Klick ertönt es am anderen Ende des Raumes, wo Halman mit seinen schwarzen kurzen Locken bis eben noch vor einem Türschloss hing. Celissa wirft ihm einen kurzen Blick zu und deutet ihm per Handzeichen, ruhig zu sein. "Hast du schon von Shulinai gehört? Wurde befördert! Bestimmt weil ihre Tante Kontakt zur Oberschicht hat!" sagt eine der Gardistinnen im Vorbeigehen. "Verdammte Vetternwirtschaft" antwortet die andere. Sie ziehen ohne stehen zu bleiben weiter. Als Celissa ihre Schritte nicht mehr vernimmt, atmet sie endlich aus.

Sie zieht die Kapuze zurecht, die ihre schulterlangen hellbraunen Haare verdecken und schlecht geduckt zu Halman, der fast schon strahlt vor Stolz. "Ich hab dir doch gesagt, ich krieg das hin" meint er, während seine Finger mit dem Dietrich spielen. "Gibt es Ärger?" fragt der junge Mann und nickt in Richtung des Fensters. "Nur eine weitere Patroullie. Der Kerl hatte Recht, es wimmelt nur so von ihnen. Es hat aber keiner Verdacht geschöpft."

Langsam geht sie auf die Tür zu und drückt sie sanft auf. Die schwere Eichentür schwingt lautlos auf und offenbart den Raum, von dem ihr Auftraggeber sprach. "Celi, stellt dir nur vor, was wir mit all dem Geld machen können! Wir werden leben wie die Adligen!" plappert Halman vor sich hin, in Vorfreude auf das, was kommt. Dummkopf, verkauf nicht wie Haut des Wildschweins bevor du es erlegt hast!

Sie betreten den Raum und suchen nach dem Objekt das ihnen beschrieben wurde. Vorsichtig öffnet Halman eine Schublade nach der anderen, Celissa sucht die Tische ab. Auf einem hohen Regal entdeckt sie schließlich das Objekt der Begierde. "Hal, ich habs gefunden! Hier drüben!" Der junge Mann nähert sich ihr voller Begeisterung für die kleine goldene Statuette.
Im Vorzimmer, dem Wohnzimmer im dritten Stock des Gebäudes ist alles ruhig. Nichts deutet darauf hin, dass es hier einen Einbruch gab, oder das es schon welche gegeben hätte. "Hey, wer ist das?" erklingt Halmans Stimme leise aus dem anderen Zimmer heraus.

Die beiden Stadtgardistinnen werden kurz auf den grellen Lichtblitz aufmerksam, der aus dem dritten Stock des Magierturms erscheint. Nach einem Augenblick ist er wieder weg. "Idioten. Sie lernen es nie..."

13. Rahja, 1031 BF, Zorgan

Die Altstadt von Zorgan lädt nur selten Besucher ein hier zu verweilen. Es ist das älteste Viertel der Stadt, das ebensoviele Geschichten zu erzählen weiß, wie es Geheimnisse verbirgt. Verwinkelte Gassen laufen hier teilweise so eng zusammen, dass sich nicht mal mehr ein Kind hindurchschieben könnte. Viele Straßenzüge sind verlassen - die Epidemie vor über hundert Jahren, die Krankheit, die kontinentweit nach diesem Ort heißt, hat immer noch ihre Spuren hinterlassen. Dieses Viertel bietet jedoch viele Möglichkeiten sich zu verstecken. Diebe und Bettler finden hier ihre Zuflucht. Schmierige Tavernen reihen sich aneinander.

Emilio

"Na Süßer, wie wärs?" wird Emilio von der Seite angesprochen als er die finstere Gasse auf der Suche nach einer Bleibe für die Nacht durchschreitet. "Siehst aus als könntest du ein wenig Gesellschaft gebrauchen", fügt die Dame noch hinzu. Ihre Kleidung offenbart mehr als das sie verdeckt, Emilio würde sie jedoch höchstens als "durchschnittlich" bezeichnen, was Straßenhuren angeht. In diesem Teil der Stadt müsste man eh aufpassen, dass die Frauen, die hier Rahjadienste anbieten, einen nicht im Anschluss ausrauben - oder sogar noch davor, wenn man an die Skrupelloseren gerät.

Ein Blick an ihr vorbei offenbart jedoch das, was er gesucht hat. 'Das Rattenloch', die beste, nobelste und freundlichste Taverne, welche die Stadt zu bieten hat - wenn man fast nichts mehr besitzt. Eine günstigere Absteige findet sich nicht im Umkreis von einhundert Meilen.

Korinojiber

"Na Kumpel, was treibt dich her?" fragt der Wirt in der preiswerten Taverne, die der Maraskaner aufgetrieben hat. Im sogenannten 'Rattenloch' hat sich allerlei schmieriger Abschaum angefunden, jedoch auch 'normale' Reisende die knapp bei Kasse sind, und solche die es nicht sind, sich aber gegen das Diebesgezücht zu verteidigen wissen. So wie er selbst. "Gibt nicht viele wie dich hier. Willste dir die Stadt nur angucken oder bist du ... geschäftlich hier?"

Der Wirt, ein etwas älterer Mittelländer namens Ardor, steht am Tresen und mustert Korinojiber. Das Gesöff war einigermaßen akzeptabel in dieser Taverne, das Essen hingegen hat dem Maraskaner ein wenig den Appetit verdorben. So hungrig war er dann doch noch nicht.

Rikh ibn Dalikh

Flink und leise wie eine Katze windet sich Rikh durch die Gassen der Altstadt. "DA VORNE IST ER!" ruft es hinter ihm. Wenn es ihm nicht gelingt seine Verfolger abzuhängen, wird die Stadtgarde ihn sicherlich hängen. Links, rechts, wieder links ... so schnell er kann flitzt er die Gasse entlang. Schließlich gelang er zu einem kleinen Unterschlupf. Eine Holzkiste, die vor einem kleinen Loch in der Wand steht. Mit Leichtigkeit schiebt er sie ein kleines Stück zur Seite und verkriecht sich in das Loch.

Nur Augenblicke später stampfen die drei Gardistinnen an ihm vorbei, die Straße hinunter. Er wartet noch einige Momente dann ist er sich sicher, dass die Luft rein ist. Rikh öffnet seine Hand und betrachtet seine Beute. Eine kleine Geldbörse aus Leder liegt schwer auf seiner Hand. Beim Prüfen des Inhaltes stellt er enttäuscht fest, dass sich kein Gold findet, aber immerhin kommt er auf 2 Silbertaler und 3 Heller. Sein Freund Ardor, der Wirt des 'Rattenlochs' wird ihm dafür ein Festmahl spendieren! Zumindest für Rikh wäre es das.

Zulhamid

Nach langer Zeit im Süden hat es Zulhamid zurück nach Aranien und die Hauptstadt Zorgan gezogen. Eigentlich wollte er sogleich seiner großen Liebe einen Besuch abstatten, aber als er mitten in der Nacht vor ihrer Haustür stand und die Stimme eines anderen Mannes vernahm, lies er ab und machte sich auf die Suche nach einer Unterkunft. Irgendetwas zog ihn schließlich in die Altstadt, wo sich sicherlich niemand groß für ihn und seine Geschichte interessieren würde - und vor allem auch die Stadtgarde nur selten aktiv ist. Im guten alten 'Rattenloch' würde sicherlich ein Platz sein wo er sich von seiner Reise erholen könnte, denkt er sich als er vor der einschlägigen Taverne befindet.

Mandasha Aswadi

Vor zwei Monden hatte die Tulamidin von einem jungen auf der Straße einen Brief in die Hand gedrückt bekommen. Als sie sich verwundert umgeguckt hatte, war er auch schon verschwunden. "Im Rattenloch in Zorgan werde ich dir alles weitere erklären" hatte der Verfasser abschließend geschrieben, doch sie war abgeneigt dieser Bitte nachzukommen. Bestimmt handelte es sich jemanden der sie reinlegen wollte, oder gar festnehmen.

Doch die Neugier und die Aussicht auf das Gold hatten sie veranlasst doch schließlich nach Zorgan zu reisen. Nun stand sie hier, in einer dunklen Gasse in der Altstadt, wo sie einen Tulamiden beobachtet, der gerade vor dem 'Rattenloch' steht.

Cassandra

Die Reise war sehr lang, doch endlich hat Cassandra die Stadt Zorgan erreicht. Den genauen Grund kannte sie noch nicht, doch der Absender des Briefes hatte unvorstellbare Reichtümer versprochen, und dass ihre Expertise gebraucht würde. Erst zögerlich hatte die Neugier sie schließlich gepackt und sie hat die Reise nach Zorgan begonnen. Den halben Tag war sie auf der Suche nach dem 'Rattenloch' durch die Stadt gezogen, die meisten Passanten hatten sie nur schief angeguckt als sie nach dem Weg fragte.

Nun, mitten in der Nacht, hatte sie die Taverne endlich gefunden, glaubt sie. In einiger Entfernung war eine junge Frau, die scheinbar irgendwen beobachtete, der in der Nebenstraße stand, wo das Rattenloch sich befinden sollte.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Cloverleave
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Beitrag von Cloverleave » 03.08.2017 11:52

Vor dem Rattenloch

Misstrauisch betrachtet Mandasha das "Rattenloch".
Nun, Feqz, entweder du willst feststellen wie blöd ich bin und mich umbringen. Dann Glückwunsch, ich bin sehr blöd, aber du wärst es genauso, wenn du micht sterben lässt. Oder du willst mir ein Angebot machen und deine Mittel sind mal wieder fragwürdig.
Dann fällt ihr auf, dass Feqz' Grund noch ein anderer sein könnte. Soll das ein Hinweis sein, dass ich nicht aufmerksam genug war? Keine Sorge, das ist angekommen, warst ja nicht besonders dezent. Und diese Hilfe kriege ich sicher nicht umsonst, schon klar. Na dann, hier auf der Straße bekommst weder du noch ich, was wir wollen.
Sie mustert den Tulamiden vor der Taverne kurz. Instinktiv merkt sie sich das Gesicht und bewertet Kleidung und Waffen, ehe sie neben ihn tritt. [Tul]"Feqz zum Gruße. Wollt Ihr noch ein wenig herum stehen oder eintreten?", erkundigt sie sich nicht unfreundlich, aber mit einer Spur Spott.

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hexe
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Beitrag von hexe » 03.08.2017 12:45

Vor dem Rattenloch

„Salâm...“, antwortet der Tulamide.

Als Mandasha an ihn herantrat, konnte sie sehen, dass ein Ruck durch seinen Körper ging. Jemanden in dieser Gegend nicht zu bemerken, der an einen heran schleicht, kann auch ganz anders ausgehen. Deshalb lächelt er trotz ihres Spottes erleichtert darüber, dass ihre Waffen nicht gezogen hat. Er hatte sein tulamidisches gebogenes Kurzschwert gerade etwas in besseres Licht gerückt, bevor er das Rattenloch betreten wollte. Wahrscheinlich aus dem 'guckt mal ich bin bewaffnet, legt euch lieber nicht mit mir an'-Grund, allerdings wirkt er auf Mandasha nicht wie ein Kämpfer.

„Das Herumstehen hat sich offensichtlich gelohnt, wenn ich dafür an der Seite einer wehrhaften Tochter der Nacht wie Euch eintreten darf.“ Er legt seine Hand auf die Brust verneigt sich knapp. Seine Worte sind vielleicht etwas unpassend für die Altstadt, klingen aber ehrlich. „Darf ich Euch herein bitten und die Türe öffnen?“ Es folgt eine ausladende Geste mit dem Arm, als würde er sie vornehm zum Essen oder ins Theater ausführen wollen und er zwinkert dabei. Selbstverständlich hält er ihr die Tür auf sollte sie seiner Aufforderung nachkommen.

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Beitrag von Eiskristall » 03.08.2017 13:09

Seitenstraße und vor dem Rattenloch

Cassandra fragt sich, warum die Frau dort steht und angestrengt in eine bestimmte Richtung starrt.[Elfisch] Irgendwie komisch, die ist ja gar nicht auffällig sagt sie leise auf Elfisch zu ihrer Begleitung, bevor sie diese unter dem kleinen Köpfchen krault. [Elfisch]Was meinst du wollen wir mal hinüber gehen und nachsehen ob unser Ziel und ihrer beiden Augen das gleiche ist ? Gesagt getan – so machen sich Cassandra und Einauge, welche sich in ihrer Kapuze zusammen gerollt hat auf den Weg in Richtung der jungen Frau und hoffentlich ihres ersehnten Zieles. Dann sieht sie wie sich die junge Frau bewegt und als sie näher herankommt dringt eine Sprache an ihr Ohr, die sie nicht versteht. Hört sich irgendwie geschwungen und mit ausladenden Gesten untermauert an. Als sie die beiden Gestalten sieht, bleibt sie in etwa 10 Schritt Entfernung stehen. Die beiden, die junge Frau und ein etwas älterer Mann scheinen einem Menschenschlag anzugehören, wie er in den wärmeren Gebieten vorherrschend ist glaubt die Alchemistin zu erkennen. Beide haben einen dunkleren Hautteint wie Cassandra und auch ihre Kleidung lässt auf jemanden schließen der versucht die 99 Gebote einzuhalten. [Elfisch]Da bin ich ja gespannt was sie in diesem Gasthaus wollen.

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Beitrag von Cloverleave » 03.08.2017 13:14

Vor dem Rattenloch

Mandasha muss bei seinen Worten etwas grinsen und nickt. "Gerne." Allerdings merkt man ihr an, dass sie diese Art von Höflichkeit nicht gewöhnt ist, zumal sie die Verbeugung nicht erwidert. Grund dafür ist wohl nicht, dass sie sich als von höherem Stand versteht, sondern ihn nicht als hoch genug einschätzt, um die Mühe zu rechtfertigen. Bei jeder Geste von ihm behält sie seine Hände genau im Blick. "Wart Ihr schonmal hier?", erkundigt sie sich, und sieht sich nochmal um, um dann einzutreten. Dabei bleibt ihr Blick an dieser blonden Frau hängen, die hier eindeutig nicht hingehört. Und außerdem schaut sie Mandasha an und diese kann nicht anders, als misstrauisch und aufmerksam zurück zu sehen, während sie die Antwort ihres Gegenübers erwartet.

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Beitrag von Lanzelind » 03.08.2017 18:06

Emilio

Emilios Mimik spricht Bände, als die Hure ihn anspricht, und seine Mundwinkel verziehen sich leicht angewidert, nachdem er sie gemustert hat. "Danke,
Ich habe keinen Bedarf "
erwidert er in einem etwas schulmäßigen Tulamidya, das einen deutlichen Akzent aufweist. Meridianisch, falls sie das zuordnen kann. Danach zieht er es vor , die "Dame" einfach zu ignorieren.

Als er hinter ihr die Taverne bemerkt, seufzt er leise auf. Wie tief war er gesunken, dass er gezwungen war, in einer solchen Kaschemme abzusteigen. Er, dessen Familie so viele angesehene Offiziere hervorgebracht hatte.

Aber wie viele junge Künstler hatte er schnell feststellen müssen, dass Talent alleine nicht ausreichte, sondern dass es vor allen Dingen auch auf die richtigen Beziehungen und Förderer ankam. Und an die war gar nicht so einfach heranzukommen, besonders wenn man wie er eher von zurückhaltender Art war und Schwierigkeiten hatte , sich zu verkaufen.

Seine Eltern hatten ihm, nachdem er ihnen nach der Expedition offenbart hatte, dass er die Offizierslaufbahn bei der Flotte aufgeben und Schriftsteller werden würde, unmissverständlich klar gemacht, dass er von ihnen keine Unterstützung erwarten durfte . Der Stachel saß immer noch tief und sein Weggehen aus Al'Anfa hatte mehr oder weniger einer Flucht geglichen. Nur weg!

Er hatte Passage auf dem nächstbesten Schiff gebucht und jetzt stand er hier, um einige Erfahrungen reicher, die er auf seiner Reise hatte sammeln können und die Stoff für mindestens 3 Romane boten, dafür aber mit kaum noch einem Heller in der Tasche. Eigentlich hatte er vorgehabt , weiter in die Tulamidenlande zu reisen, um dort einen der Geschichtenerzähler zu treffen, von denen ihm ein Mitreisender in blumigen Worten vorgeschwärnt hatte. Aber für die Weiterreise mangelte es ihm schlichtweg an Geld.

Wenigstens hatte bis jetzt sein Säbel und die Tatsache , dass er sich wie jemand bewegte, der diesen Säbel auch zu führen wusste, wahrscheinlich sogar eine militärische Ausbildung genossen hatte, eventuelle Räuber davon abgehalten, allzu mutig zu werden und ihm auch noch sein letztes Hab und Gut zu stehlen.

Ergeben seufzt er ein weiteres Mal und strafft die Schultern, bevor er Anstalten macht, die Taverne zu betreten, auch wenn es ihn Überwindung kostet. Aber irgendwo musste er ja schlafen. Auch war er erschöpft von der langen Reise. Morgen aber würde er sich etwas einfallen lassen müssen ....
Zuletzt geändert von Lanzelind am 03.08.2017 20:54, insgesamt 3-mal geändert.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 03.08.2017 19:53

Rikh

Als Rikh die Münzen sicher verstaut hat, spürt er wieder das leichte zittern in seiner Hand. Sie wandert fast von selbst zur Westentasche und holt die flache Flasche hervor.
Ein Tröpfchen nur noch? "Mist." Dann bleibt halt weniger fürs Essen. Vorsichtig lugt er aus dem Loch. Als die Luft rein ist, huscht er los, durch die Gassen Richtung Rattenloch.
Als er die anderen im Bereich der Tür sieht, wartet er kurz im Schatten, bis sie hineingegangen sind. Das ist nicht einfach, den Schnaps quasi gleich vor der Nase, aber bei Gästen dieses Etablissements sollte man manchmal noch vorsichtiger sein als normal.

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Beitrag von hexe » 04.08.2017 11:38

Vor dem Rattenloch

Der Tulamide hält inne die Taverne zu betreten und schenkt seine Aufmerksamkeit voll seinem ein bisschen kleinerem als er Gegenüber.

[tul]„Leider ja, aber es ist länger her...“ gibt er schmunzelnd zu.

Ja, er spricht gestenreich. Was es gar nicht so leicht macht, immer beide Hände im Blick zu behalten. Allerdings wirkt er größtenteils harmlos. Er trägt zwar das Schwert, das viel zu kurz ist für einen richtigen Kampf, und unter dem mitgenommenen Kapuzenumhang sogar eine sehr dünne Lederrüstung, doch diese hat schon den ein oder anderen Flicken und Mandasha kann sich wahrscheinlich daraus erschließen wo seine Schwachstellen in der Verteidigung liegen. Der Beinköcher und der umgehängte Bogen deuten ebenso darauf, dass Nahkampf sicher nicht seine Stärke ist. Aber bis er den Bogen Schluss bereit bekommt, hätte sie ihn in dieser Situation sicher dreimal vorher umgeworfen.

[tul]„...das Rattenloch ist nicht die schlechteste Taverne Zorgans, da gibt es Schlimmere. Aber man kommt für wenig Geld brauchbar unter. Seid Ihr neu in Zorgan? Die Stadt hat viel schönere Ecken als diese, angefangen bei den Rosengärten, die sich eine junge Knospe der Weiblichkeit wie ihr ansehen sollte...“ Zulhamid bemerkt ihren Blick und auch er wendet sich der blonden Frau zu. [tul]„Kennt ihr euch?“

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Beitrag von Eiskristall » 04.08.2017 13:06

Als Cassandra von dem Mann vor ihr angesprochen wird, überlegt sie sich zuerst nichts zu antworten, weil sie die Sprache die da gesprochen wird nicht versteht. Dann aber gibt sie sich einen Ruck - jene Sprache scheint hier wohl üblich zu sein und das kann sie schließlich nicht dem halbwegs freundlichen jungen Mann zur Last legen. Außerdem hört sie Einauge nicht fauchen und so entspannt sie sich ein wenig. [Garethi] Sprecht ihr Garethi ? Ich jedenfalls kann eure Worte nicht verstehen, welche Sprache sprecht ist das denn ?

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Beitrag von Cloverleave » 04.08.2017 14:49

Vor dem Rattenloch

Mandasha löst ihren Blick von der Frau, um dem Tulamiden einen schiefen Blick zu zu werfen. 'junge Knospe der Weiblichkeit'? Natürlich kennt sie die blumige Aussprache der Tulamiden, auch wenn dort, wo sie aufgewachsen ist, wenig davon zu spüren gewesen war. Aber in Zorgan scheint das nochmal neue Blüten zu treiben.
"Ja, ich war bisher noch nicht in Zorgan. Und ehrlich gesagt finde ich, dass diese Gegend genau dem entspricht, was ich suche." Dann wechselt sie auf Garethi, als die Frau sie anspricht. [Gar]"Nein, wir kennen uns nicht. Sie ist mir nur aufgefallen." Mandashas Garethi ist gut, wobei durchaus noch zu hören ist, dass es nicht ihre Muttersprache ist. Und sie scheint freiweg davon aus zu gehen, dass der Tulamide neben ihr ebenfalls Garethi spricht.
Erst dann wendet sie sich tatsächlich der Blonden zu. [Gar]"Wir sprachen Tulamidya, wie es hier üblich ist. Es überrascht mich, dass Euch das entgangen ist, zumal ihr ja irgendwie nach Zorgan gekommen sein müsst." Die junge Tulamidin hält inne und neigt den Kopf zur Seite, als müsste sie sich selbst an die Regeln der Höflichkeit erinnern. [Gar]"Aber erst einmal Feqz zum Gruße."

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Beitrag von Lanzelind » 04.08.2017 15:21

Vor dem Rattenloch

In diesem Moment nähert sich ein hochgewachsener Mann mit sehr korrekter Haltung, an der Seite einen schmalen Säbel, der Tür des Rattenlochs, der trotz seiner staubigen und abgetragenen Kleidung (die auf den 2. Blick einmal von sehr guter Qualität gewesen sein muss) so gar nicht in diese Gegend zu passen scheint .

Er hält inne, um die Personen vor der Taverne und die Taverne selbst mit kritischem Blick zu mustern, wobei sein Blick etwas länger auf Zulhamid ruht. Dann scheint er einen Entschluss zu fassen und geht zielstrebig weiter auf die kleine Gruppe zu.
Zuletzt geändert von Lanzelind am 04.08.2017 15:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Eiskristall » 04.08.2017 15:26

Vor dem Rattenloch

[Garethi]Hierher zu finden war kein Problem - ich kam mit meinem Garethi gut weiter. Was die beiden Gesprächspartner gut nachvollziehen können, weil sie erkennen dass Garethi bei Cassandra wohl die Muttersprache ist.[Garethi] Ich bin dieser Sprache die ihr sprecht, Tulamidya wie ihr sagt, nicht mächtig. Mein bisheriges Leben spielte sich bisher weitestgehend abseits der Zivilisation ab, bei meinen Katzenfreunden. Ich war auf dem Weg in dieses.... Gasthaus. Dem Gesicht der jungen Alchemistin ist deutlich zu entnehmen, dass sie der Überzeugung ist das das Wort Gasthaus hier nicht passt - Kaschemme dürfte wohl eher passen. Dann schaut auch Einauge aus ihrem Bett in der Kapuze von Cassandra heraus und gähnt herzhaft während sie ihr Köpfchen am Hals ihrer Freundin reibt. [Elfisch]Habe ich dich geweckt mein Liebling ? fragt Cassandra das Kätzchen während sie Einauges Hals krault [Garethi]Wollt ihr beide auch ins Rattenloch ? Eigentlich hätte sie längst ihren Namen genannt, aber sie war sich unsicher wen sie da vor sich hatte.

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Beitrag von hexe » 04.08.2017 15:41

Vor dem Rattenloch

Sie hat diese Gegend gesucht? Zulhamids Gesicht drückt auf diese Aussage Bedauern und Mitleid aus. [tul]„Dann wünsche ich Euch Feqz auf Eurer Seite...“ hängt er zu Mandasha noch an, bevor auch er ins Garethi wechselt. Seines hat den typischen tulamidischen Akzent, was ihm aber nicht schlecht steht.

[gar]„Die beiden geheimnisvollen Töchter meiner nächtlichen Begegnung hatten einen kurzen Blickkontakt, sodass ich meinte ihr würdet euch bereits kennen.“ Zulhamid lächelt unschuldig. Er hatte nicht erwartet sich hier vorm Rattenloch plötzlich zwischen zwei Damen zu befinden. Aber besser zwischen zwei Damen als zwischen zwei Schlägern...

„Salâm“ grüßt dann auch er, legt wieder die Hand auf die Brust und neigt knapp das Haupt in Richtung Cassandra. [gar]„Das heißt so viel wie; es freut mich außerordentlich Eure Bekanntschaft zu machen, holde Schönheit des Nordens und willkommen in Zorgan, der Perle Araniens, die mit eurer beider Ankunft ein noch angenehmerer Ort geworden ist.“ Er zwinkert beiden zu, um anzudeuten, dass seine Erklärung möglicherweise nicht ganz stimmt. [gar]„Wenn ich den Damen behilflich sein kann, so lasst es mich wissen. Ich suche hier nur eine Unterkunft für die Nacht und eine kleine Mahlzeit. Leiste euch aber gerne Gesellschaft, wenn ihr es wünscht.“

...Schläger. Aber immerhin nur einer, aber er hält auf sie zu oder ihn? Etwas mulmig wird ihm schon, am Ende kennt er eine von den beiden Damen und ist eifersüchtig? Seine Muskel spannen sich leicht an und er wartet auf den Neuankömmling...

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Beitrag von Lanzelind » 04.08.2017 15:52

Nun ja, diese drei scheinen ja auch in dieses "Gasthaus " zu wollen und sehen eigentlich ganz manierlich aus. Vielleicht ist es also doch nicht so schlimm wie ich befürchte.

Die beiden Frauen und der Mann scheinen ihn indes noch nicht bemerkt zu haben. Also macht er mit einem höflichen "Verzeihung, dürfte ich wohl einmal? " kurz auf sich aufmerksam, um dann an den dreien vorbei zu gehen und die Taverne zu betreten. Sein Garethi weist dabei einen deutlichen, weich geschliffenen Akzent auf, von jemandem, der schon einmal mit Menschen aus Meridiana tu tun hatte oder selbst dort war, rasch als Brabaci zu erkennen .

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Beitrag von hexe » 04.08.2017 16:08

Vor dem Rattenloch

...,der allerdings an ihnen vorbei geht. Erleichtert geht Zulhamid einen Schritt zu Seite und lässt den Südländer (?) gewähren.

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Beitrag von Lanzelind » 04.08.2017 16:19

Der Südländer , der nun ganz und gar nicht wie ein Schläger oder auch nur annähernd aggressiv wirkt, sondern dessen Haltung und Gang eher darauf hinweisen , dass er aus gutem Hause stammt, schenkt dem Tulamiden noch ein freundliches Lächeln "Vielen Dank" und begibt sich in das Gasthaus, wo er sich zunächst nach dem Wirt umschaut.

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Beitrag von Eiskristall » 04.08.2017 16:29

Cassandra schaut den Tulamiden etwas länger an. Misstrauen ist etwas Gutes wie sie sehr genau weiß. [Garethi]Ich werde daran denken meint sie zu ihm und dreht sich dann zur Tür um durch zu gehen. Auf einmal kommt doch tatsächlich noch ein Fremder, der nach einem kurzen Satz ebenfalls durch die Tür tritt. Das ist ja wie ein Taubenschlag hier. Dann dreht sie sich ebenfalls um und öffnet ihrerseits die Tür zum Rattenloch.

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Beitrag von Eisenhans » 04.08.2017 16:36

Rattenloch

Mit stechenden und nervösen Augen schaut sich Korinojiber in der Taverne um als ihn der Wirt anspricht. Sein Vetter Harbraxoziber hatte sie ihm empfohlen damals als er ihn in Khunchom auf dem Weg nach Zorgan besucht hatte....Harbraxoziber war Händler mit allerlei Waren und immer gut informiert.

"Muakijihamid'za, Benisaba!" grüsst Korinojiber den Wirt enthusiastisch zurück wobei sein sehr gutes Tulamidya einen deutlichen maraskanischen Akzent behalten hat. Als er seinen Hand zum Gruss erhebt, erkennt man sein Magiersiegel in der linken Handfläche "In deine schöne Taverne oder in die Stadt? Dein Haus wurde mir von Vetter Harbraxoziber empfohlen der sehr auf Gewinn aus ist und deswegen immer knapp bei Kasse ist auch wenn er Geld hat. So steigt er bei Euch ab wenn er in Zorgan weilt."

"Nunja, Bruderschwester. Wenn ihr es so wollt, dann wohl geschäftlich. Ich bin aus Fasar angereist, eine meiner Patientinnen wurde mit einer außergewöhnlichen Substanz vergiftet, zumindest vermute ich das. Die Lieblingsklavin eines wichtigen Erhabenen....ich habe sie stabilisieren können und bin jetzt hier um mit einem Kollegen hier in der Stadt über die Symptome zu sprechen. Der Selemer ist ein Experte für mineralische Gifte. erklärt er dem Wirt in seinem Tulamidya mit maraskanischen Einschlag wobei die Erwähnung des berichtigten Giftmischers bei Korinojiber anscheinend keinerlei Skrupel auslöst. Bei der Erklaerung zu seinem Beruf deutet Korinojiber auf ein größeres Amulett mit tulamidischen Schriftzeichen die Schutz vor Krankheiten und Giften versprechen, das an einer goldenen Kette um seinen Hals neben kleine, horasische Figürchen der Peraine und der Tsa hängt.

Der Maraskaner gibt dabei einen recht unüblichen für das Rattenloch ab: klein und nicht sonderlich muskulös ist der Maraskaner auch kaum bewaffnet: im Gürtel steckt ein Hakendolch und ein aufgeweckter Beobachter mag in der Jacke einige Wurfsterne erkennen. Dazu trägt er einen schlichten Stab und eine Tasche mit dem Siegel der Vinsalter Heiler und tulamidischen Symbole der Hakimun. Trotz dieses wenig martialischen Auftretens scheint ihn die Atmosphäre in der Taverne keineswegs zu beeindrucken.

Während des Gesprächs halten die Augen Korinojibers keinen Herzschlag still und mustern die Besucher der Taverne.

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Beitrag von hexe » 04.08.2017 17:02

Vor dem Rattenloch

Der Tulamide macht ein freundliches Gesicht, sowohl als der Doch-Nicht-Schläger ihn höflich ansieht als auch als Cassandra ihn länger mustert. Eigentlich ist er ja ganz nett. Entweder meint er seine Worte und Hilfe wirklich ehrlich oder er ist ein verdammt guter Lügner. Auf jeden Fall scheint er ihr nicht böse, als sie sein Angebot ablehnt, sondern zuckt mit den Schultern und lässt auch sie gewähren. Zum Abschied nickt er sogar der Katze in der Kapuze freundlich zu. Bei ihren Katzenfreunden...

Es entgleitet ihm ein Seufzen und Mandasha bekommt wieder seine volle Aufmerksamkeit. Zum zweiten Mal zeigt er einladend auf die Tür: [tul]„Wollen wir?“ und hält seinen Arm zum Einhängen der Kämpferin hin.

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Beitrag von Cloverleave » 04.08.2017 18:17

Vor dem Rattenloch

Mandasha lacht auf die Glückwünsche des Tulamiden kurz hell auf. [Tul]"Keine Sorge, das ist er." Will ich jedenfalls für dich hoffen, Feqz. Auf sein Angebot schmunzelt sie. [Gar]"Wie freigiebig von euch. Nun, da wir beide diesen Ort aufgesucht haben, ist mir Eure Gesellschaft sicher lieber, als die Anderer."
Als dieser komische Fremde hinzutritt, macht Mandasha schlicht einen Schritt zur Seite, immer darauf bedacht die Wand des Gasthauses und keine Person im Rücken zu haben. Kurz überlegt sie ihn darauf hin zu weisen, dass er denkbar schlecht beraten ist, sich gerade hier herum zu treiben, aber dann lässt sie es sein. Wenn er ausgeraubt wird, ist das nicht ihr Problem, und da er ja ohnehin ins Rattenloch will, kann sie ein halbes Auge darauf haben, dass ihn wenigstens keiner umbringt.
Auf die Frage des Tulamiden nickt sie, scheint den Arm aber entweder zu übersehen - unwahrscheinlich so aufmerksam, wie sie jede Bewegung um sich herum beobachtet - oder nicht zu erkennen, was er damit will. Sie tritt durch die Tür ins Gasthaus, allerdings leicht seitlich, um den Tulamiden hinter sich dennoch aus dem Augenwinkel beobachten zu können.

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Beitrag von hexe » 04.08.2017 20:37

Im Rattenloch

Zulhamid schmunzelt in sich hin ein, als er mit nicht angenommen Arm an Mandasha vorbei in den Gastraum tritt. Neben ihr bleibt ihr jedoch stehen, nimmt vorsichtig – nicht dass sie das irgendwie als Angriff wertet - ihre linke Hand und legt sie in seine rechte Armbeuge. [tul]„So geht das...“, raunt er ihr zu. [tul]„..., wenn die Aranierin sich mit einem Herrn an ihrer Seite schmücken möchte.“

Falls sie es zulässt, würde er mit ihr ein paar Schritte in den Raum machen und mit der Nase fragend auf einen freien Tisch deuten, um sie dorthin zu führen. Ein Umsehen im Raum spart er sich, sondern beobachtet lieber ihre grauen Augen, falls sie auffälliges bemerken wird er es mit bekommen.

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Beitrag von Lanzelind » 04.08.2017 21:46

Im Gasthaus

Als Emilio bemerkt, dass die etwas vollschlanke Frau mit den interessanten Augen die Taverne kurz nach ihm betreten will, hält er Cassandra selbstverständlich zuvorkommend die Tür auf. Nur weil man kein Geld mehr hatte, musste man ja seine gute Kinderstube nicht vergessen. Dan hält er eine Schankmagd auf und fragt sie etwas, woraufhin diese zu dem kleinen Mann mit der extravaganten Frisur und dessen Gesprächpartner deutet, ehe sie weiter eilt, um die nächsten Gäste zu bedienen.

Korinojiber kann wenig später einen gut aussehenden, hochgewachsenen Mann mit dunkelblonden Haaren, die ordentlich mit einer Schleife im Nacken zusammengefasst wurden bemerken, der in höflichem Abstand darauf zu warten scheint, dass der Wirt sein Gespräch mit dem Maraskaner beendet. Ob der nach seinen Zügen zu schätzen aus dem Süden stammende Mann genau versteht, was die beiden bereden, ist seiner Miene bis auf wenige Momente, an denen sich kurz die fein geschwungenen Brauen heben oder sich seine Mundwinkel kaum merklich verziehen ,nicht zu entnehmen.
Alles in allem wirkt er aber trotz seiner recht mitgenommenen Kleidung nicht unbedingt wie jemand, den man an so einem Ort erwarten würde.

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Beitrag von Eiskristall » 04.08.2017 22:15

Im Rattenloch

Als der Mann der vor ihr in die Taverne gehen wollte ihr die Tür aufhielt, kam Cassandra nicht umhin sich zu bedanken. So viel Zuvorkommenheit - ich danke euch. meint die junge Alchemistin mit einem Lächeln und betritt dann endlich das Rattenloch.
Zuletzt geändert von Eiskristall am 04.08.2017 23:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Lanzelind » 04.08.2017 22:18

... was der Südländer mit einem leichten Neigen des Kopfes und einem feinen Lächeln quittiert hatte. Nun, immerhin scheint hier nicht der letzte Abschaum abzusteigen, das beruhigt mich ein wenig"Es ist mir eine Ehre, Señorita."

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 04.08.2017 23:31

Als die letzten beiden gerade in die Taverne verschwanden, huschte Rikh los zur Tür. Gerade noch so hielt er die zuschwingende Tür davon ab, ins Schloss zu fallen, folgte den beiden mit ausreichend Abstand, um nicht ihre Aufmerksamkeit durch seine Bewegungen zu wecken, aber dicht genug, dass sie noch etwas die Sicht auf die Tür und damit auf ihn versperrten. Dann ging er an der Wand entlang um einen Tisch herum und in einem kleinen Bogen zur Theke. "Hey Ardor. Ein Schnaps und etwas zu essen." Dann setzt er sich auf einen freien Hocker in der Nähe von Korinojiber.

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Beitrag von Eiskristall » 04.08.2017 23:42

Im Rattenloch

Nachdem der Fremde so zuvorkommend zu Cassandra ist, wendet sie sich noch einmal an ihn. Was haltet ihr davon, dass wir uns gemeinsam an einen Tisch setzen ? Zwei sind besser als einer meint sie grinsend

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Beitrag von Loirana » 04.08.2017 23:52

Im Rattenloch

Die Taverne sieht von Innen genauso aus, wie man sie sich vorstellt bei diesem Namen. Es gibt etwa ein Dutzend runder Tische mit verschiedenen Hockern, die alle ungleich aussehen, wie von einem stümperhaften Schreiner. Oder es war Absicht dahinter, um das Lokal noch unheimlicher Aussehen zu lassen. Die Tische stehen so, dass es ein leichtes wäre ein ruhiges Plätzchen zu finden um sich zu unterhalten. Die Innendekoration wirkt wirr und wenig elegant, und doch ist ersichtlich, wieso Diebespack sich hier so wohl fühlt. Diese Taverne ist so chaotisch, dass es unmöglich scheint hier jemanden zu finden, den man sucht, wenn er nicht gefunden werden will.

Drei der Zwölf Tische sind belegt, an einem sitzen zwei Bärtige Thorwaler, auf ihrem Tisch stehen mehrere leere Krügen. Sie unterhalten sich und verfallen immer wieder in lautes Gelächter oder brummelndes Geschwätz. An einem weiteren Tisch sitzt ein ein kleiner, wenig kräftig wirkender Mann mit langen schwarzen Haaren, die zu kleinen Zöpfen verflochten sind ( @Eisenhans ). An dem dritten Tisch, einem kleinen Einzeltisch, sitzt ein Mann in dunklem Umhang, dessen Gesicht von einer Kapuze verhüllt ist, und raucht Pfeife. Er hat sich zurückgelehnt und die Füße mit den Lederstiefeln auf den Tisch gelegt und scheint das Treiben hier zu beobachten.

Der Wirt, ein großer kräftiger Mann mit Schnurbart und Halbglatze, schaut die Neuankömmlinge an. [gar]"Willkommen im Rattenloch. Ich hafte nicht für Verletzungen die ihr euch während eures Aufenthaltes zuzieht. Was darfs sein?"

Er holt eine staubige Flasche hinter dem Tresen hervor und füllt etwas davon in einen kleinen hölzernen Becher, den er Rikh zuschiebt. [tul]"Kannste den denn auch bezahlen, Junge?" Objektiv wirkt der Wirt sehr direkt und unfreundlich, doch Rikh weiß, dass Ardor ihm relativ wohlgesonnen ist.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

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Beitrag von Cloverleave » 05.08.2017 00:05

Mandasha mustert eigentlich gerade den Raum, aber das Tun des Tulamiden lenkt sie kurz ab. Sie versichert sich, dass - was auch immer er da tut - nicht gefährlich ist und lässt ihn gewähren, während sie sich weiter die Gäste anschaut.
"Alles Andere hätte mich auch gewundert.", gibt sie auf die Worte des Wirts zurück und grinst schwach. Dann lässt sie sich aber erstmal ohne Widerstand zu einem der Tische geleiten. Ob Absicht oder Zufall, der Tulamide hat gut gewählt, ein Tisch mit einer Wand im Rücken. Beiläufig nimmt sie mit der rechten Hand die Zweililie aus der Rückenhalterung. Um klar zu machen, dass das nicht aus einem Angriff heraus geschieht, greift sie nur mit Daumen und Zeigefinger um den Stab und stellt sie dann hinter den Stuhl an die Wand. Nachdem sie sich von dem Tulamiden gelöst hat, setzt sie sich auf den Stuhl, wobei sie ihn leicht so dreht, dass sie den einsamen Beobachter im Blick behalten kann. Um was wollen wir wetten, dass er die Antwort auf meine Fragen ist, Feqz? Klar, könnte auch nur ein gelangweilter Geist sein, der gern zuschaut, aber daran glaube ich nicht. Wie wärs mit einem symbolischen Silberstück? Und wehe du zinkst das Blatt jetzt noch zu deinen Gunsten...
Schmunzelnd wendet sie sich dem Tulamiden zu. "Mit Euch könnte man tatsächlich schon von schmücken reden.", meint sie, wobei ihre Stimme sachlich klingt und nicht nach einem wirklichen Kompliment. "Nachdem wir nun schon soweit sind, wie heißt Ihr?" Zum ersten Mal richtet sie beinahe ihre ganze Aufmerksamkeit auf sein Gesicht.

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Beitrag von Eiskristall » 05.08.2017 00:18

Im Rattenloch

Mit einem Rundumblick erfasst Cassandra die chaotische Einrichtung der Kaschemme und ein Grinsen huscht über ihr Gesicht. Dieses Grinsen verkneift sie sich aber schnell wieder – durch so eine Geste fällt man zu schnell auf, das weiß die dralle Blondine nur zu gut. [Garethi]So eine Groteske entfährt es ihr dann doch, aber so leise, dass nur ihr Begleiter es würde hören können. Den ein oder anderen Blick der sie trifft genießt sie ganz bewusst, sollte er von Männlein oder Weiblein stammen.
Als dann der Wirt auf sie zukommt und nach ihrem Begehr fragt, hakt sie sich lächelnd bei dem Mann unter der ihr die Tür aufgehalten hat. [Garethi]Mein Begleiter bestellt für uns beide sagt die junge Alchemistin und zieht den jungen Mann an einen der freien Tische.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 05.08.2017 00:45

Bei anderen hätte das Grinsen wohl schelmisch ausgesehen, aber diese Bezeichnung wollte einem bei dem Gesicht nicht einfallen.
"Natürlich. Was hälst du von mir." Die Worte waren so übertrieben entrüstet betont, als würde dieser Austausch nicht zum ersten mal passieren. Rikh holt dabei eine der silbernen Münzen hervor, legte sie auf die Theke, stellte dann aber noch seine kleine Flasche darauf. "Feqz war mir gnädig, sei du es doch auch, Vater der Großzügigkeit." Dann nimmt er den Becher, riecht noch kurz daran und schüttet ihn sich hinter. Die geniessende Reaktion darauf sieht nach einem edleren Tropfen aus, als die Flasche augenscheinlich verspricht - oder gesteigerten Bedarf.

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