DSA4 Auf dunklen Pfaden

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Lanzelind
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Beitrag von Lanzelind » 13.12.2017 20:49

Emilios Augenbrauen wandern ein Stückchen in die Höhe, dann zuckt er leicht mit den Schultern und geht mit Cassandra schon mal ein Stückchen weiter.

Cloverleave
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Beitrag von Cloverleave » 14.12.2017 00:15

Mandasha schaut Zulhamid ziemlich verdutzt an, als er sie plötzlich küsst. Für einen Augenblick wirkt sie abwehrend, dann ist es erst die Gewohnheit erst einmal mitzuspielen und nicht aufzufallen, die sie die Augen schließen und den Kuss erwidern lässt. Bereitwilliger folgt sie ihm dann aber in die gewählte Gasse.
"Unnötig.", ist ihr erster Kommentar, als sie alleine sind. Dabei wirkt sie nicht genervt oder unwillig, sondern eher nüchtern und auf das nächste Ziel - den Einbruch - konzentriert.

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hexe
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Beitrag von hexe » 14.12.2017 08:41

[tul]"Über die Sinnhaftigkeit des Austausches von Zärtlichkeiten kann man sicher streiten." meint Zilhamid lapidar, lässt Mandasha wieder los und lehnt sich an eine Hauswand. Aber erst als er sich sicher ist, dass ihn hier niemand belauscht fährt er ernster fort.

[tul]"Zwei Anmerkungen zu meinen Fähigkeiten und ich würde wirklich wahnsinnig gerne einen Blick auf unser Zielobjekt werfen, bevor es übergeben wird. Und hätte eine Idee wie, willst Du sie hören?"

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Hesindian Fuxfell
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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.12.2017 09:53

Als Rikh mit dem Maraskaner allein ist, schaut er diesen einen Moment an und grinst dann, dass erste mal tatsächlich eher erfreut. "Dann ist das restliche Essen wohl für uns." Er steht auf, nimmt sich noch einige Dinge auf zwei weiteren Tellern, um sie sich auf den Tisch zu stellen, holt noch einen großen Krug Bier dazu und lässt es sich gut gehen. Mit einer einladenden Geste bedeutet er Koronojiber, dass er sich zu ihm setzen könne. Trotz des guten Essensangebot spricht Rikh aber dem Alkohol deutlich mehr zu als den Speisen.
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Cloverleave
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Beitrag von Cloverleave » 14.12.2017 13:36

Mandasha übergeht das Thema Zärtlichkeiten einfach und besieht sich einmal die Umgebung, dass auch niemand hier oder ihnen gefolgt ist.
"Glaub mir, das würde ich auch gerne...", stimmt sie zu und macht dann eine einladende Handbewegung. "Ja."

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Beitrag von hexe » 14.12.2017 15:41

In einer dunklen Gasse

Zulhamid hätte auch nicht erwartet, dass Mandasha weiter etwas dazu sagt. Er konnte sich nur mal wieder nicht mit einem blöden Kommentar zurück halten.

[tul]"Ganz einfach. Cassandra bringt nur den Rucksack raus, während Du das Artefakt selbst behältst - in irgendeinen Sack. Oder unserer Maraskaner fliegt es als Vogel hinaus. Während wir mit dem vermeintlichen Artefakt zum Feqztempel gehen und uns mit ihm treffen, könnt ihr es analysieren. Vielleicht im Hesinde-Tempel oder bei Umm Thea oder Koronjiber kann das selbst. Wenn Du dann keine Einwände hast, bringt ihr es wie abgemacht zu uns. - Am Besten bekommen wir es so hin, dass Emilio und Cassandra es nicht merken. Wir müssen eh nicht alle in die Artefaktkammer..."

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Beitrag von Cloverleave » 16.12.2017 10:41

In einer dunklen Gasse

Mandasha nickt langsam. "Das war mein ursprüngliches Vorhaben, bevor er uns so unter Zeitdruck gesetzt hat. Zum Hesindetempel will ich ungerne, wer weiß, was die rausfinden und es uns dann abknöpfen. Ich werde den Magier fragen, ob er es kann...wie gut kennt sich Umm Thea damit aus? Und nein, wir sollten es den anderen beiden nicht auf die Nase binden, auch wenn sie wohl wenig begeistert sein werden, wenn sies im Feqztempel rausfinden, aber das kann uns dann egal sein. Zum Transport behalte ich es...dem Magier gebe ich das gewiss nicht in die Hand und bei Rikh bin ich mir nicht sicher, wie vertrauenswürdig er ist."

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Beitrag von Eisenhans » 16.12.2017 14:56

Korinojiber lacht bei Rikhs Kommentar. "Glück gehabt! Da haben unsere Bruderschwestern uns ja einiges da gelassen." meint er als er auch gleich zugreift. "Zwischen dem ganzen herumstolzieren unserer Gefährten wer denn nun unser Anführer ist, haben wir kaum geredet. Kommst du hier aus Zorgan?

Der Tulamide trinkt anscheinend gerne einen. Ich hoffe das wird kein Problem für unseren Auftrag wie damals bei Bruderschwester Otajin der im Dschungel zu sehr der Offenbarung der Zwillinge zugesprochen hat und dann bei der Wache eingeschlafen ist und von einem Schwarm verzehrt wurde. "Prost! Auf die Schönheit der Welt und darauf dass wir sie verbessern!"

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Beitrag von Lanzelind » 17.12.2017 14:19

.......
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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 17.12.2017 14:38

Rikh hebt den Krug zum Prost.
"Nein, ich komme aus Mhanadistan. Hier hat es mich nur zwischenzeitlich hinverschlagen." Dann schnappt er sich den nächsten Bissen und probiert ihn aus. So ein bisschen sieht es aus, als hätte mindestens die Hälfte von dem, was Ardor hier aufgetafelt hat, noch nie in seinem Leben gegessen oder auch nur gesehen. "Wenn das alles stimmt und klappt heute abend, bin ich auch sofort weg." Es klingt nicht so, als ob Rikh sehr überzeugt davon ist, aber auch nicht das ihn der Umstand großartig stört.
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Beitrag von hexe » 17.12.2017 15:49

In einer dunklen Gasse

[tul]"Du weißt besser als ich in wie weit Hesinde- und Feqz-Kirche zusammenarbeiten oder man ihnen anbieten muss, kann, soll, damit sie etwas für einen tun ohne Artefakte einfach zu behalten. Ich weiß, dass sich Umm Thea mit der Wissenschaft der Magie und Artefakte beschäftigt, aber nicht wie gut ihre eigenen magischen Analyse-Fähigkeiten sind. Aber sie wäre die Person, die ich in Zorgan zuerst fragen würde."

Zulhamid macht eine Pause, schaut sich nach oben um, als ob er irgendwas dort sucht.

[tul]"Den Transport überlasse ich Dir. Ich warte im Feqz-Tempel zusammen mit einem bestimmt immer stinkiger werdenden Magier einfach auf Dich."

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Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 16:55

In einer dunklen Gasse

Mandasha schüttelt langsam den Kopf. "Nicht, wie das hier in Zorgan läuft. Zu Hause würde ich eher im Feqz-Tempel fragen. Vielleicht tue ich das noch."
Ihr Blick folgt seinem kurz nach oben, bleibt aber doch an seinem Gesicht hängen und sie grinst leicht. "Du bist eine der wenigen Personen in dieser Stadt, denen ich zutraue, dass zu schaffen. Sei trotzdem vorsichtig dabei." Und damit wendet sich zum Ausgang der Gasse, von dem sie kamen...

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Beitrag von hexe » 18.12.2017 08:58

Zulhamid folgt und bemerkt belustigend: [tul]"Ja, ich freue mich auf unser Gespräch mit Sahib Therengar im Feqz-Tempel. Schließlich heißt das, es ist einigermaßen gut gelaufen..." Er legt die Hand auf die Brust um sich von Mandasha zu verabschieden. [tul]"Ich höre und gehorche."

Bevor er zu den anderen beiden eilt.

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Beitrag von hexe » 18.12.2017 21:19

Später vor dem Hammam

Das Hammam von Zorgan könnte man einen Palast nennen. Gleich in der Nähe des Radscha-Tempels erstrecken sich Kuppeln, Türmchen und Erker in die Höhe. Zwischen den Mauern und Mäuerchen gibt es sogar Grünanlagen und Badebecken im Außenbereich. Im Inneren sind Massageräume, Schwimmbecken, Dampfbäder, Kaltwasser, Warmwasser, Zuheißwasser, Eplilierzentren oder Zimmer zur 'Paarbegegnung' und natürlich die Räumlichkeiten mit den heißen Steinen, die ein Hammam ausmachen. Der Eingangsbereich ist groß, weitläufig und künsterisch mit Wandmalereien, Säulen und Statuen gestaltet. Man riecht hier die Größe Tulamidistans.

Verstecken kann man sich schwer, denn die Straßen sind breit, sauber und immer noch belebt. Ein Könner aber findet auch hier Ecken, von denen man beobachten kann. Es ist etwas mehr Zeit als eine Stunde vergangen bis Emilio, Zulhamid und Cassandra endlich wieder raus kommen. Letztere mag der grenzenlose Service zur Zufriedenstellung der Gäste gefallen zu haben. Während die beiden Herrn wahrscheinlich gemeinsam Zweisamkeit genossen haben, zumindest laufen sie nun Arm im Arm und Emilio scheint eine gewisse Freude, daran zu haben seine Hand ans Gesäß des Anderem zu legen. Nur wer genau hinsieht, dem fällt auf, dass Zulhamid wohl weislich im linken Arm hängt, damit Emilio seine Rechte frei hat. Der Aranier muss nur einen kleinen Schritt zurück, damit der Ex-Offizier seine Waffe ziehen kann und deckt dann gleichzeitig die linke Seite. Alle drei haben sich offensichtlich heraus geputzt. Zulhamid ist für einen Einbruch ohne Schuhwerk, Pluderhose und Weste denkbar unpassend bekleidet, aber es sieht gut aus... wenn man darauf steht.

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Beitrag von Eisenhans » 18.12.2017 23:11

Rattenloch

Korinojiber tafelt auch ordentlich. "Wo willst du denn dann hin, Bruderschwester? Ich habe das Angebot nur angenommen um das Gold zu bekommen das ich für mein weiteres Studium benötige." erklärt der Maraskaner mit vollem Mund. "Hast du so etwas schon mal gemacht?"

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Beitrag von Cloverleave » 18.12.2017 23:31

In einer dunklen Gasse

Mandashas Stimmung scheint plötzlich deutlich schlechter. [tul]"Das ist mir klar.", zischt sie, ehe sie sich umwendet. Der einzige Abschiedsgruß bleibt ein in die Luft gestikuliertes Feqzzeichen.

Später - Feqztempel > Rattenloch

Zügig läuft die junge Tulamidin durch die dunklen Gassen und Straßen zum Feqztempel. Vor dem Platz wird sie langsamer und schlägt ein ruhigeres Tempo an, das einer abendlichen Besucherin, die keine Eile hat.
Im Tempel tragen ihre Füße sie wie von selbst vor den Altar und sie sinkt davor auf die Knie, ohne irgendeinen anderen Anwesenden zu würdigen.
"Ich berichte dir nachher, doch jetzt ist meine Zeit knapp, denn deine Tochter wandert unaufhaltsam übers Firmament." Ein Blick geht hinauf an die Stelle, wo ebendieses Madamal stände, wäre dort keine Decke. "Ich verlasse mich drauf, dass du mir gegen das Echsengezücht hilfst." Mit dieser Forderung erhebt sie sich wieder und sucht den Geweihten, den sie am Vortag angetroffen hatte. Als sie ihn gefunden hat, gesellt sie sich zu ihm. "Hey Füchschen." Ein breites Grinsen steht auf ihren Lippen, das gute Laune verkündet, aber gleich wieder ernst wird. "Ich brauche eine Auskunft, Mondschatten."
Nachdem der Geweihte ihr zu verstehen gegeben hat, dass hier eine Analyse magischer Gegenstände möglich ist, und sie angedeutet hat, dass sie wohl noch heute Nacht welche in die Finger bekommt, holt sie noch schnell Zulhamids Sachen. Alles, was sie denkt, dass er brauchen kann und auf jeden Fall das, was er gesagt hat, dass ihm fehlt. Ebenso einbruchsgeeignete Kleidung, denn sie hat durchaus mitbekommen, dass das, was er sich rausgesucht hat, völlig unpassend ist. Dabei verzichtet sie aber darauf, seine Habseligkeiten neugierig zu durchwühlen.
Anschließend führt ihr Weg sie zum Hammam, wo sie sich mit etwas Abstand in einer Seitengasse an die Wand lehnt und dem Warten hingibt. Aus schlichter Gewohnheit beobachtet sie die Leute, stellt Vermutungen über die unsichtbare Bewaffnung an oder überlegt, wie leicht oder schwer ein Attentat zu bewerkstelligen wäre.
In dem Moment, in dem die beiden Männer und Cassandra das Badehaus verlassen, wartet sie nur noch so lange, dass Zulhamid eine gestikulierte Botschaft übermitteln könnte, ehe sie sich umdreht und auf schnellstem Weg zum Rattenloch huscht. Angespannte Vorfreude breitet sich aus.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 19.12.2017 07:52

Im Rattenloch

"Je nachdem, was du mit sowas meinst. Irgendetwas besorgen, zu dem der neue Eigentümer noch keinen direkten Zugang hatte, sicher. In der Größenordung jedoch nicht." Dann zuckt er mit den Schultern. "Wohin ich danach gehe weiss ich noch nicht so recht. Aber ich denke, ich kann etwas beruhigter Leben. Keine Ahnung. Hängt stark davon ab, wie das alles hier endet." Am reservierten Tonfall wird deutlich, dass Rikh nicht wirklich viel zu solchen Fragen preisgeben möchte.
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Beitrag von hexe » 19.12.2017 10:23

Hammam -> Palastviertel

Ja. Der Aranier lässt seine Augen die Umgebung absuchen, einigermaßen unauffällig wie Mandasha feststellen kann und einigermaßen wissend, wo man sich hier verstecken könnte. Um einen Blick auf Mandasha werfen zu können, küsst er kurzer Hand Emilio sanft in den Nacken und nur eine Fingerbewegung seinen rechten Hand, die auf dem Rücken des Al'Anfaners ruht, zeigt ihr, dass er sie bemerkt hat.

[tul]"Sie hat uns gesehen, los geht's" flüstert er zwischen zwei Küsschen Emilio zu. Langsam schlendern sie die Prachtstraße zum Palastviertel. Vorfreude macht sich bei ihm nicht breit...

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Beitrag von Lanzelind » 19.12.2017 11:36

Hammam -> Palastviertel

Emilio besitzt die Geistesgegenwart, sich nicht auffällig umzuschauen, sondern konzentriert sich weiter ganz auf "seinen" Sklaven. Auch der Alanfaner gibt ein ansehnliches Bild ab, mit dem dunkelblauen Seidenhemd mit den gebauschten Ärmeln, das den Blick die glatte, braungebrannte Brust freigibt, der eng geschnittenen Lederhose und den halbhohen Stiefeln aus weichem Rindsleder, an der Seite einen prachtvollen Säbel mit kunstvoll verziertem Griffkorb, in den kostbare kleine Amethyste eingesetzt wurden.

Sobald Zulhamid ihm wegen der anderen Bescheid gegeben hat, festigt er den Griff in besitzergreifender Geste um den hübschen Aranier ein wenig, wenn auch nur so weit, dass Zulhamid sich im Fall der Fälle sofort "befreien" kann, und lenkt seine Schritte mit ihm in Richtung Palastviertel.

Dafür, dass der junge Ex-Offizier so etwas noch nie gemacht hat, schlägt er sich ziemlich gut und allein Zulhamid weiß bzw. spürt zeitweilig, dass diese überbordende Selbstsicherheit, die der Alanfaner zur Schau stellt, nur vorgeschoben ist. Alle anderen - insbesondere zufällige Beobachter, die die Hintergründe eben nicht kennen - , sehen hier einen selbstbewussten, ja herrischen jungen Südländer, der seine Finger und Lippen offenbar nicht von dem hübschen Sklaven an seiner Seite lassen kann und voller Besitzerstolz aller Welt zeigen muss. "Seht her, dieser schöne Mann, der gewiss einige Dinare gekostet hat, ist meiner." Dabei wirft er der drallen "Gouvernante", die mit ein wenig Abstand neben den beiden geht, immer mal wieder wahlweise leicht genervte oder provozierende Blicke zu, ganz der verwöhnte, vergnügungssüchtige und renitente Grandenspross, dem die Eltern zu seinem Leidwesen diesen weiblichen Wachhund aufbürden mussten.

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Beitrag von Eisenhans » 24.12.2017 12:40

Im Rattenloch

"Unserem Auftraggeber traue ich keinen Finger ueber den Weg. Er schien schon wenig vertrauenswuerdig als er uns den Auftrag gegeben hat, aber seine Erklaerungen bei der Planung haben meine Sorge noch groesser werden lassen. Seitdem martere ich mir den Kopf was er uns hier wichtiges nicht sagt." denkt der Maraskaner laut zwischen zwei Bissen.

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Beitrag von Loirana » 04.01.2018 13:00

Der Weg zum Palastviertel

Es ist nicht mehr viel los auf den Straßen Zorgans. Die Händler haben zum größten Teil bereits ihre Stände abgebaut und jene, die man auf dem Marktplatz noch antrifft, sind schon am abbauen. Passanten sind auf dem Heimweg oder auf dem Weg in die nächste Kneipe und die Stadtgardisten, an denen Emilio, Zulhamid und Cassandra gelegentlich vorbeikommen, beachten die Gruppe kaum. Dies ändert sich, als sie nach einiger Wanderschaft und einstudieren ihrer 'Darstellung' das Tor zum Palastviertel erreichen. Eine etwa vier Schritt hohe Mauer aus hellem Stein grenzt das Palastviertel vom Rest der Stadt ab und ein recht hübsches Tor aus silbrigem Metall versperrt der Gruppe den Weg. Zur rechten des Tores ist ein kleines Gebäude in die Mauer eingelassen, vermutlich eine Wachstube. Zwei Gardisten, ein Mann und eine Frau, in glänzenden Rüstungen stehen zur linken und rechten des geschlossenen Tores nahezu regungslos.

Die Frau auf der linken Seite regt sich jedoch, als die Helden näher kommen. "Boron zum Gruße. Was ist euer Anliegen?" Sie wirkt einigermaßen gelassen, hat jedoch ihre linke Hand auf den Knauf ihrer Waffe, die an ihrem Gürtel hängt, gelegt.
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Beitrag von Lanzelind » 04.01.2018 13:27

Emilio, ganz in seiner Rolle, wirft der Gardistin einen gelangweilten Blick zu, schafft bei aller Blasiertheit jedoch das Kunststück, eben weil er ist, der er ist, irgendwie trotzdem noch vertrauenswürdig zu wirken. So vertrauenswürdig, wie ein alanfanischer Grande eben wirken kann. Dann sieht er auffordernd zu Zulhamid, offenbar ist es unter seiner Würde, mit einer einfachen Wachfrau zu sprechen.

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Beitrag von Cloverleave » 04.01.2018 14:52

Im Rattenloch

Eine gute Stunde, nachdem Rikh und Korinojiber allein gelassen wurden, wird die Tür aufgerissen, und Mandasha tritt ein. "Nehmt euer Zeug, wir müssen gehen.", gibt sie knapp von sich, während sie die Tür zwar zugezogen, aber nichtmal losgelassen hat.

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Beitrag von Eisenhans » 04.01.2018 15:07

Im Rattenloch

Korinojiber bleibt fast das Hühnchen im Hals stecken als Mandasha auf einmal auftaucht, er fängt sich aber schnell und grinst breit. ”Preiset die Schönheit....es geht also los?”

Sein kleines Bündel hat er schnell gegriffen und ist bereit.

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Beitrag von hexe » 04.01.2018 15:36

Tor zum Palastviertel

Langsam löst sich Zulhamid aus dem Griff des Al'Anfaners und macht ein paar kleine Schritte vor - vielleicht ein bisschen nervös, ein Diener oder Sklave der keinen Fehler machen möchte. Auf dem Weg hatte er wenig Scheu Emilio an ihm herum fingern zu lassen, er wirkte eher in sich gekehrt, ließ sich aber Zeit, um nicht sehr viel eher als Mandasha und die anderen im Palastviertel zu sein. Aber der Abend war lau und jung, sodass man auch etwas auf den Straßen flanieren konnte.

[tul]"Die Göttin mit Euch, Effendi", spricht er die Gardistin an und verneigt sich. [tul]"Mein Sahib Dom Felipe Rodrigo Donatello Santinera-Paligan wünscht mit seinem Gefolge Einlass in das Palastviertel, um zur Botschaft des al'anfanischen Imperiums zu gelangen."

Zwar bleibt das Haupt gesenkt, aber die Augen sehen sich unauffällig um. Besonders das Tor, wie groß, wie schnell es sich öffnen lässt, ob es ein Manntor darin gibt und ähnliches sowie die Ausrüstung der Wachen oder wie wach sie sind.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 04.01.2018 20:32

Im Rattenloch

Zügig, aber doch ruhig steht Rikh auf, so als hätte er nur darauf gewartet. Er schnappt sich seinen Beutel, bindet ihn fest über die Schulter auf den Rücken, dass nichts verrutschen oder klappern kann und wirft seinen Umhang drüber. Dabei kaut er den letzten Happen noch gut und schluckt ihn runter, bevor er antwortet. "Na dann mal los." Dann steuert er auf die Tür zu. Im Vorbeigehen riecht Mandasha, dass Rikh offensichtlich noch etwas getrunken hat, es scheint aber keine Auswirkungen auf seine geistige oder körperliche Beweglichkeit zu haben.

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Beitrag von Cloverleave » 05.01.2018 18:49

Im Rattenloch

Als Rikh vorbeigeht und diese Alkoholwolke ihm hinterher weht, folgt Mandasha den Beiden erst nach draußen, nimmt Rikh im Gehen aber am Ellbogen. Die freie Linke hat sie in der Luft, so dass offensichtlich ist, dass sie darin kein Messer hält.
"Ausnahme oder trinkst du oft so?", fragt sie misstrauisch.

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Beitrag von Loirana » 05.01.2018 21:39

Tor zum Palastviertel

Die Mimik der Gardistin spiegelt erst Abscheu, dann Überraschung, bis sie schließlich ihre Emotionen unter Kontrolle hat. "Sehr wohl, Mitglieder des Hauses Paligan sind uns natürlich herzlich willkommen" - ihre Stimme monoton, als würde sie sich zwingen diese Worte auszusprechen. Sie gibt ihrem Kollegen ein Handzeichen und die beiden öffnen das vergitterte Tor. Es schwingt nahezu lautlos auf und die Gardistin gibt noch eine grobe Wegbeschreibung. "Edler Herr, bedenkt, dass in dieser Stadt die Taten eurer... Dienerschaft... auf euch zurückfällt" warnt sie noch, bevor sie zur Seite tritt.

Der männliche Gardist gibt keinen Ton von sich und mustert die Gruppe nur oberflächlich.
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Beitrag von Lanzelind » 05.01.2018 22:02

Tor zum Palastviertel

Innerlich klopft Emilio das Herz bis zum Hals, doch er bemüht sich, sich nach außen hin nichts anmerken zu lassen und unterdrückt den Impuls, erleichtert auszuatmen, als die Gardistin ihnen ohne weiteres das Tor öffnet. "Natürlich" meint er in einem Tonfall, der besagt, dass er ihre Worte, ach, ihre gesamte Existenz für ziemlich überflüssig hält. Dann schreitet er, ohne die Wachen noch eines Blickes zu würdigen, durch das Tor und bedeutet mit einer herrischen Geste seinen "Bediensteten", ihm zu folgen.
Zuletzt geändert von Lanzelind am 05.01.2018 23:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 05.01.2018 22:27

Im Rattenloch

Rikh zuckt erst zusammen, als er plötzlich von Mandasha berührt wird, lässt es dann aber - offensichtlich widerwillig - zu. Auf die Frage schaut er sie kurz an und meint dann: "Nein, sowas gutes kann ich mir normalerweise nicht leisten." Er scheint dem Thema nicht so viel Beachtung schenken zu wollen.
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