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Die Goldene Meile

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Beitrag von Loirana » 24.10.2017 21:23

Der Mann lacht sanft auf, seine Stimme weich wie Honig, auch wenn sein Erscheinungsbild eher durchschnittlich ist. "Meisterlich geantwortet, in der Tat. Rahjas Wonne mit Pflicht zu verbinden ist wahrhaftig nicht leicht, doch ein göttergefälliges Kunststück. Wie ein Händler, der Phex ehrt, jedoch nie die Unwahrheit spricht um seine Kunden zu belügen, und somit auch Praios huldigt. Ein Diener Rondras, der das Leben wahrt, statt es zu nehmen. Es ist möglich, aber nicht immer leicht, werden doch viele von ihren niederen Trieben gesteuert."

Der Mann verneigt sich und schaut Mordred dann in die Augen. "Rashim Al'Ankhra, zu Euren Diensten. Ich bin ein bescheidener reisender Händler und kam zufällig an diesem Tempel vorbei. Die Neugier trieb mich, sieht man doch nicht jeden Tag eine wahrhaftige Sharisad", sagt er und verneigt sich tief vor Sefira. "Gerüchte von eurer Ankunft in Punin haben sich schnell verbreitet, und ich habe ein Ohr für solch Klatsch. Verzeiht bitte meine Aufdringlichkeit", fügt er hinzu.
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Beitrag von Farmelon » 24.10.2017 22:07

Mordred schmunzelt bei der Antwort des Halbtulamiden, nickt schließlich leicht und erwidert dessen Blick. Wobei tief in den intensiven grünen Augen auch einige goldene Splitter Aufschluss über das gemischte Erbe Mordred geben. "Neugierde kann ebenso ein den Göttern gefälliger Aspekt sein, Meister Rashim Al'Ankhra. Die Kunst in allem scheint die Balance zu sein, immerhin haben die Götter uns unseren freien Willen gegeben und wir wählen im Rahmen unserer Möglichkeiten die damit verbundenen Aspekte und Wege für unser Leben. Auch wenn ein jeder der Götter Aspekte besitzt die für jeden wertvoll sein können. Mordred Farafan, innerhalb meiner Tätigkeiten als Mitglied des roten Salamanders und als Schnapsbrenner auch als Händler unterwegs." Erwidert er, der Blickkontakt bricht als Mordred die Verbeugung ebenso respektvoll erwidert. "Die Neugierde eines Händlers, der als Löwe bezeichnet wird ist sicherlich an sich schon eine Ehre, auch wenn ich zugegeben etwas überrascht bin wie schnell sich die Gerüchte verbreiten." Nicht das sie sich verbreiten, das nicht. ein interessanter Ehrenname für einen Händler.

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Beitrag von Loirana » 25.10.2017 10:11

Rashim lacht kurz auf. "Nun, meine Erfahrung hat gezeigt, dass das einzige, das sich schneller verbreitet als Gerüchte, schlechte Nachrichten sind." Dabei reibt er sich erfreut die Hände. "Ihr würdet euch wundern, was an Gerüchten so umgeht. Man sagt, ein paar todesmutige würden sich der sogenannten 'Goldenen Meile' stellen. Vergeudung von Leben und Zeit wie ich finde", sagt er dann und beobachtet Mordreds Reaktionen genau.
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Beitrag von Farmelon » 25.10.2017 20:35

Mordred Reaktion besteht aus einem Schmunzeln, nickt aber auch leicht, zustimmend. "Ja, schlechte Nachrichten bewegen sich offenbar schneller als alles andere. Wobei ich nicht ganz kapiere was daran so schlecht sein soll. Ja, es gab das letzte mal ein ziemliches Unglück und wir wollen es trotzdem wagen. Allerdings ist uns nicht egal was passiert ist, im Gegenteil, wir begleiten sogar den Bruder des Verstorbenen um auch in seinem Namen die Aufgabe zu vollenden. Eine Ehrung in Gedenken an ihn, ich sehe darin keine schlechte Nachricht. Eher eine auf ihre Art ehrenvolle Aufgabe, die so sogar mehr als nur einer Gottheit gefällig sein dürfte finde ich, da wir Rahjas Rausch mit dem Gedenken und Andenken an den Verstorbenen kombinieren.
Etwas das im ersten Moment für viele sicher merkwürdig ausschauen dürfte, aber das Werk zu vollenden woran er gescheitert ist, in seinem Namen, empfinde ich als gut und richtig. So wie ich seinen Bruder kennengelernt habe, würde ihm das sicher gefallen."
Gibt Mordred seine Sichtweise preis, sich nach Innen durchaus bewusst das dies auch seine Runden drehen könnte, nicht auf ihre Ohren beschränkt bleibt, auch wenn er das nach Außen hin so gut wie möglich nicht zeigt. "Oder wisst ihr etwas, das uns leider noch nicht bekannt ist?" Immerhin ist es ja ein bedauerlicher Unfall gewesen,m ganz sicher, was soll es sonst gewesen sein. Genau, was sonst, was weißt du, oder was erzählt man sich? Oder bist du dabei uns davon abringen zu wollen?

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Beitrag von Lley » 25.10.2017 20:58

Misstrauisch beäugt sie den Fremden... Das sind für ihren Geschmack zu viele Zufälle. Ein seltsamer Name für einen Händler. Womit er wohl handelt? Als er sich mit den Worten "wahrhaftige Sharisad" vor ihr verneigt zieht sie eine Augenbraue hoch. Das könnte nun auch wirklich jede Andere, zum Beispiel Sheydan, sein... ich trau ihm nicht. Denn er war definitiv gestern Abend nicht im Gasthaus dabei. Mit scharfen Augen beobachtet sie weiterhin den "Händler" blickt dabei aber äußerlich gelassen.

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Beitrag von Chephren » 25.10.2017 23:07

Firutin scheint das ganze Gerede wiederum eher kalt zu lassen.
Unglückliche Zufälle außen vor, aber was soll uns schon passieren, was bei einem anderen Gelage nicht passieren kann. Normalerweise sind meine Partner bei solchen Gelegenheiten sogar schwer bewaffnet, was hier nicht der Fall sein dürfte....

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Beitrag von Loirana » 26.10.2017 08:30

Rashim lächelt verschlagen als Mordred und Firutin sich so sicher sind. "Nun, diese 'Goldene Meile' würde ich auch als gelungenes Spiel bezeichnen, wo Können und Trinkfestigkeit bewiesen wird. Wenn es denn fair zugehen würde."

Er kommt einen Schritt näher und redet mit gesenkter Stimme. "Bei der Herausforderung geht es um Gold. Um viel Gold. Das verleitet manch habgierigen Menschen nicht mit gerechten Mitteln zu spielen. Was glaubt ihr sonst, warum es bisher noch niemand geschafft hat?"
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Beitrag von Chephren » 26.10.2017 22:37

Firutins Züge verfinstern sich bei den WOrten etwas.
Was genau wollt ihr damit andeuten, fragt Firutin nach.

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Beitrag von Farmelon » 27.10.2017 21:36

Mordred Reaktion besteht in einem beginnenden Grinsen, ebenso einen Schulterzucken, so das man zumindest bei ihm nach Außen hin keine Stimmungsänderung feststellen kann. "Vielen Dank für Eure Warnung, Meister der Flüsterer. Aber verratet Ihr uns auch, warum Ihr uns das zuspielt?" War doch klar. Nur ist er jetzt einer von denen die wollen das die Meile geschafft wird, oder einer von denen die es verhindern wollen?

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Beitrag von Loirana » 29.10.2017 15:02

"Dass ihr die Herausforderung nicht schaffen könnt" antwortet der Mann Firutin. "Einer der Wirte mischt ein Betäubungsmittel in die Getränke, wenn Herausforderer der Goldenen Meile eintreffen. Es verstärkt die Wirkung des Alkohols um ein Vielfaches und sorgt dafür, dass ein oder zwei Tavernen später die Teilnehmer einschlafen, offenbar weil sie zu betrunken sind", erklärt er.

Er holt aus seiner Umhängetasche ein kleines Flächschen mit einer braunen Flüssigkeit. "Mit diesem Mittel seid ihr eine Woche gegen die Wirkung des Rauschmittels immun. Dadurch ist das Spiel wieder offen. Und das ist auch schon meine ganze Motivation dahinter, edler Herr", antwortet er Mordred. "Ich liebe interessante Spiele, und euer Versuch die Goldene Meile zu schaffen ist ein solches. Ich möchte nur sicherstellen, dass Chancengleichheit besteht!" Dabei lächelt er breit.
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Beitrag von Lley » 29.10.2017 16:02

Oder aber genau das Mittelchen ist es dann dass uns einschlafen lässt. denkt Sefira misstrauisch.

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Beitrag von Farmelon » 29.10.2017 18:58

Mordred nickt leicht, das grinsen wird sogar ein klein wenig breiter und seine Augen blitzen auf, als mal wieder Blickkontakt mit dem Löwen zustande kommt. Ich glaube ich verstehe.....Entweder er, oder der für den er arbeitet hat ebenso viel zu gewinnen wie der, der nicht will das jemand gewinnt. Egal was weswegen, da läuft noch etwas im Hintergrund das über die reine Meile hinaus geht. Von wegen einzige Motivation.
das spricht er allerdings nicht aus, er könnte zwar und auch fragen, damit versuchen weiter vorzudringen, aber das ist zum einem etwas das er akzeptieren kann, dazu ist ihm der Halbtulamide nicht unsympatisch. "Vielen Dank Meister Al'Ankhra, auch wenn ich Euch selbstverständlich glaube, habt Ihr sicher Verständnis dafür, dass ich dieses Mittel kurz untersuchen würde, ehe wir es einnehmen werden." Erwidert er respektvoll, stellt er fest, dahingehend mit offenen Karten spielend, ehe es so wirkt als wäre ihm da gerade noch ein anderer Gedanke gekommen. "Sagt Meister, was würde passieren falls jemand versehentlich zwei Dosen des betreffenden Betäubungsmittels einnehmen würde?" Etwa Raskirs Bruder, der in der einen Taverne ja sogar zweimal das geforderte Getränk runter kippte. So wie die meisten Rauschmittel wirken, könnte das durchaus der Grund gewesen sein. Nach Außen hin nur eine Alkoholvergiftung, aber in Wirklichkeit......

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Beitrag von Lley » 29.10.2017 23:04

Überrascht und neugierig wie Mordred das Gebräu untersuchen will lugt sie ein wenig aus dem Hintergrund hervor. Bei seiner merkwürdigen Frage runzelt sie nur die Stirn. Zwei Dosen des betreffenden Betäubungsmittels? .... Naja wenn es so stark ist dass man einschläft dann würde man wohl ... ihr Gesicht klärt sich auf als der Groschen gefallen ist und gespannt wartet sie die Antwort ab.

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Beitrag von Chephren » 29.10.2017 23:20

Tatsächlich verfinstert sich die Miene Firutins bei den Worten und dem Vorwurf den sie beinhalten. Dann hätten wir ja auch gleich den Schuldigen, wenn wir herausbekommen wo er zwei getrunken hat.

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Beitrag von Loirana » 01.11.2017 13:45

"Es wäre fahrlässig einfach einen Trank von einem fremden anzunehmen und es zu trinken ohne es zu untersuchen. Ihr werdet feststellen, dass es ein Kräuterabsud ist", beginnt Rashim zu erzählen. "Sollte man zwei oder mehr Dosen des Mittels einnehmen, würde man unsagbar müde werden. Es ist nicht tödlich, sonst wären die Straßen Punins mit Leichen gepflastert. Jemand, der in der Gasse seinen Rausch ausschläft, fällt hingegen nicht auf, und der Betroffene vermutet lediglich, dass die Goldene Meile doch zu viel für ihn war."

Er grinst und verneigt sich vor den vier Helden. "Wenn ihr mich entschuldigt, die Pflicht ruft. Ich wünsche euch viel Glück und einen starken Magen."
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Beitrag von Farmelon » 02.11.2017 21:08

Mordred nickt leicht, hört der Antwort aufmerksam zu und erwidert die Verbeugung lächeln, das Mittel entgegen genommen. "Noch einmal vielen Dank Meister Al'Ankhra, möge der Fuchs Euch auf all Euren Wegen gewogen sein."

Beiläufig, nachdem Rashim fort ist, würde die erste Begutachtung darin bestehen einen winzigen Tropfen aus der Phiole auf Zeigefinger und Daumen zu verreiben, etwas Abseits so das sie keine ungewollten Zuschauer dabei haben.
Farbe, Geruch, Rückstände der Grundstoffe, Konsistenz, ob es flüssig oder eher zäher ist, wie es sich anfühlt. ganz vorsichtig begutachtet er den winzigen Tropfen, vereibt ihn leicht zwischen den Fingern, lauscht sogar darauf, betrachtet falls die Phiole durchsichtig ist wie sich der Inhalt zeigt wenn er gegen das Licht gehalten wird. Erst NACHDEM er ein paar dünne Lederhandschuhe angezogen hat damit eine eventuelle Kontaktwirkung nicht eintreten kann so lange er dies nicht will. Und erst wenn alles andere ausgeschöpft ist was er so tun kann tippt er eine der Fingerspitzen gegen die Zunge, um erst behutsam zu probieren und den Geschmack dann über die gesamte Zunge wandern zu lassen um alle Geschmackregionen anzusprechen. Interessant.....Alles weitere benötigt aber tief ergreifende Untersuchungen......

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Beitrag von Chephren » 02.11.2017 23:08

Firutin blickt dem Mann etwas verwirrt hinterher, wartet dann jedoch auch ab, was Mordred zu der Tinktur zu sagen hat.
Was war das denn jetzt, bei Phex? Glaubt ihr ihm?

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Beitrag von Lley » 04.11.2017 07:54

Neugierig schaut sie der Untersuchung zu und fragt leise in die Runde. "Ein seltsamer `Händler´, wenn er doch weiß welchem Gastwirt des Thorwalers Bruder seinen Tod zu verdanken hat, wieso spricht er nicht?"

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Beitrag von Farmelon » 05.11.2017 15:56

"So weit ich es einschätzen kann hat er die Wahrheit gesagt." Antwortet Mordred schließlich Firutin, während er weiter die Tinktur im Rahmen seiner Möglichkeiten untersucht. "Er hat nicht alles gesagt, da steckt noch mehr hinter. Entweder er oder jemand mit oder für den er arbeitet hat ebenso viel zu gewinnen falls die Meile abgeschlossen wird vermute ich. Oder der Phextempel versucht hier einen Ausgleich zu schaffen, das Spiel wieder fairer zu gestalten, was nicht heißt das sie nicht einen Vorteil davon hätten. Jedenfalls wäre das im Moment für mich am wahrscheinlichsten. Schließlich scheint es wirklich darum zu gehen für den Ausgleich zu sorgen, es fair zu gestalten anstatt auch unsauber gewinnen zu wollen, falls die Tinktur hält was er versprochen hat.""

Sefiras Einwurf lässt ihn ein wenig schmunzeln, leicht zuckt er mit den Schultern, darauf achtend das keine unbedachte Bewegung das stört was er gerade mit den Händen tut.. "Genau das hat er doch widerlegt, nach seiner Aussage sind zwei Dosen des Betäubungsmittels nicht tödlich. Was bedeutet, das dass doppelte Getränk nicht unbedingt bei dem Wirt gewesen sein muss, der ein kleines Extra beifügt. Es gibt genügend Mittel die nicht direkt sondern nach und nach ihre Wirkung entfalten, oder erst wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn es jeden direkt danach umhauen würde wäre das sicher schon früher aufgefallen."

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Beitrag von Chephren » 05.11.2017 23:45

Das wirkt zunehmend dubios, meint der Ritter. Ich dachte wir betrinken uns einfach. Und jetzt? Jetzt sieht es so aus als gehe es um feigen Mord...

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Beitrag von Lley » 06.11.2017 08:54

Bei Mordreds Antwort sieht man, wie sich die Zahnräder in Sefiras Kopf in Bewegung setzen ... "Naja, aber..." zögert sie. "Der Gastwirt, welcher ihm 2x das Betäubungsmittel verabreicht hat, hat dann doch auch sicherlich mit den Mördern zu tun? Und selbst wenn nicht! Jemanden ohne sein Einverständnis ein Betäubungsmittel zu geben ist eine Straftat! Wurde das denn garnicht ausreichend hin untersucht? Hier scheint doch jeder Bescheid zu wissen. Also zumindest den Gastwirt sollten wir dann genauer unter die Lupe nehmen." Naja und was die These zum Händler angeht... ich bin mir nicht sicher ob es einem Geweihten der Phexkirche so um die "Chancengleichheit" und "Fairness" eines Spieles geht.

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Beitrag von Farmelon » 06.11.2017 22:20

Mordred seufzt licht, verschließt den Trank allerdings auch wieder und steckt ihn erst einmal weg, wischt sich die Reste auf den Fingerspitzen mit einem Tuch ab. "Zum einem, das Betäubungsmittel ist kein Rauschmittel sondern ein Gif, fällt damit unter den Wehrheimer Kodex falls das einem von euch etwas sagt. Zum anderen habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Es ist nicht gesagt, dass der Thorwaler dort wo er zwei Getränke runterstürzte auch zwei Portionen eingenommen hat. Eben weil es langsam und verzögert wirkt. Und selbst wenn hat unser Meister Löwe die Wahrheit gesagt, auch eine doppelte Portion wäre nicht tödlich gewesen.
Unsere Mixtur hier....."
Er klopft leicht gegen besagte Tasche. "....Ist eine Art Prophylaktisches Gegengift gegen ein Schlafgift. Leicht abgewandelt und mit einigen stabilisierenden Zusatzstoffen und abgewandelter Zubereitung. Dadurch kann es durchaus einige Tage bis zu einer Woche lang wirken. Zumindest wenn wir es wie beabsichtigt einnehmen wirkt es auch nur gegen das verdünnte Gift, weil wir auch weniger als eine volle Dosis einnehmen werden, nur einen teil davon vereinfacht ausgedrückt." Erklärt er, wirkt dabei in der tat kurz etwas nachdenklich, überlegt, wobei ein guter Menschenkenner merken könnte das Mordred bemüht ist das gerade möglichst einfach darzustellen ohne zu sehr ins Detail oder ins Fachbosparano zu gehen. "Also ist alles wieder offen, der Tot von Raskirs Bruder kann dementsprechend auch nur ein wirklich blöder Zufall gewesen sein, auch wenn das nach allem was hier im Hintergrund los ist nicht die einzige Option ist. Außerdem haben wir Raskir auch nicht gefragt wie sein Bruder gestorben ist, oder? Nur das er tot gefunden wurde wissen wir. Oder habe ich etwas übersehen?" Wobei er die Frage durchaus ernst meint, falls er gerade etwas übersieht, dann ist das so und an einer Korrektur ist noch keiner gestorben.

"Ehrlich gesagt wissen wir einfach zu wenig. Aber wir sind vor gewarnt. Also sollten wir es einfach wie geplant angehen und dabei die Augen etwas offen halten, offenbar steht für den betrügerischen Wirt viel auf dem Spiel. Selbst falls wir nicht herausfinden wer es ist, sollten wir ihm wenn wir gewinnen so ziemlich in die Suppe spucken, mal ganz platt ausgedrückt. Da scheint ja viel für ihn auf dem Spiel zu stehen." Beiläufig rückt er dabei mit einer Hand seine Kappe etwas zurecht, ohne groß drüber nachzudenken, dass ein wenig des weißblonden Haupthaares wieder darunter verschwindet, was sich zuvor gezeigt hat.

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Beitrag von Lley » 07.11.2017 09:12

"oh, ihr habt wohl recht." etwas kleinlaut und scharrt verlegen mit dem Fuß am Boden.

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Beitrag von Farmelon » 07.11.2017 21:14

Mordred betrachtet die Tänzerin einen Moment länger, muss dann aber doch etwas schmunzeln. "Kein Grund verlegen sein zu müssen, das ganze hier wird wirklich immer komplizierter. Und falls ich zu besserwisserisch oder belehrend wirken sollte gebt mir einfach einen Tritt gegens Schienbein. Ich weiß wie unangenehm das sein kann, hab ich selber schon durch gemusst. Manche Magier lassen kein gutes Haar an jemanden der selber nur alchemistisch tätig ist. Vielleicht hätte ich meine Überlegung auch für mich behalten sollen, aber ich fand es schon wichtig das wir alle mit offenen Augen da heran gehen. Zum Glück war die Überlegung mit der doppelten Dosis ein Fehlschuss von mir, das brauchen wir dann Raskir gegenüber auch nicht erwähnen, wird eventuell schon interessant genug wenn er erfährt warum wir ein Gegengift zu uns nehmen werden, ohne das er da direkt auf solche Gedanken wie ich kommt."
Beim Letzten schließt er auch wieder die beiden Adeligen mit ein. Immerhin müssen sie das ja auch noch dem Thorwaler irgendwie servieren.

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Beitrag von Chephren » 07.11.2017 21:58

Firutin nickt. Das verstehe ich immer noch nicht. Solche Betrügereien wegen ein paar Getränken. Solche Goldgier ist mir Rondra sei dank fremd. ABer ihr habt recht, wir sollten die Augen offen halten, aber nicht die Pferde scheu machen.

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Beitrag von Farmelon » 08.11.2017 21:15

Mordred nickt zustimmend zu dem was der Adelige meint. Ein paar Getränke, ich kann mir da schon ein paar Umstände vorstellen weshalb da deutlich mehr dran hängt. Aber das bringt wirklich nichts, ändert nichts für mich oder die anderen." Diesmal erwidert er nichts darauf, auch nicht um keinem ins Wort zu fallen oder zu verhindern das jemand anderes seine Meinung dazu sagt.

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Beitrag von Loirana » 09.11.2017 08:26

Während Firutin, Sefira und Mordred über die kürzliche Begegnung mit dubiösen Händler diskutieren, wirft Valpo immer wieder eifersüchtige Blicke in Richtung des Separees in das Sheydan mit dem Rahjageweihten verschwunden ist. Im Laufe der Unterhaltung setzt er sich von der Gruppe wortlos ab und nähert sich diesem mit sachten Schritten.

Das fällt erst auf, als ein erschreckter Laut durch die Halle klingt und nach kurzer Zeit der dunkelhaarige, gutaussehende Mann, mit dem Sheydan verschwunden war, herauskommt, breit grinsend. Er geht zum nächsten Altar und betet zu seiner Göttin, scheinbar glücklich darüber zwei Menschen zu Rahjas Gunst gebracht zu haben durch einen Hauch Eifersucht.

Die leicht verblufften Helden bemerken kurz darauf eine junge Tulamidin die den Tempel betritt. Sie ist zierlich aber athletisch gebaut, hat lange schwarze Haare und schwarze Augen. Ihr Körper ist mit rosafarbenen Hennatätowierungen - Rosen, die sich über Arme und Beine schlängeln - verziert. Gekleidet ist sie in ein langes Tuch in verschiedenen Rot- und Orangetönen. Neben zwei Ringen, je einen an der linken und rechten Hand, trägt sie dazu lediglich einen Schwertgürtel mit zwei Säbeln um die Hüfte. Der Säbel auf der rechten Seite ist kunstvoll verziert und hat einen roten Stein im Griff.

Esmalda betritt den Tempel des Rebenblutes nach langer Reise und geht zum Becken der Reinigung am Eingang. Sie wäscht sich kurz und legt wie gewohnt ihren Schleier und die Waffen ab bevor sie den Hauptraum im Tsagewand betritt. Sofort spürt sie die Nähe zu ihrer Göttin und wird von einigen anderen Akoluthen und Geweihten gegrüßt. Dann fällt ihr eine kleine Gruppe aus drei Personen auf, eine wunderschöne Tulamidin, die in Schleier gehüllt ist, ein Ritter... und Mordred!!!

Mordred erkennt die splitterfasernackte, tätowierte Frau natürlich auch wieder: Es ist seine alte Freundin Esmalda, die da gerade zur Tür herein kommt!
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Beitrag von Farmelon » 09.11.2017 15:47

Valpos Abgang, als sie es bemerken, lässt Mordred offenbar kurz etwas überrascht zurück, dann zeigt sich eine Mischung aus ansatzweisem Augenrollen und einem leichten Grinsen, ehe er das ganze offenbar abtut und nimmt wie es ist. Das warens wieder einer weniger. Wer bin ich schon solche Gefühle zu verurteilen. Ich sollte Devlekh später mal fragen ob dieser attraktive Rahjageweihte auch Interesse an Leidenschaft hat welche mehr in seine Interessen fällt. Ein paar Sachen machen zu Dritt mehr Spaß.

Als sich dann auch noch eine andere ältere Bekannte zeigt hält Mordred einen Augenblick die Luft an, geht in Gedanken einige Optionen durch und sein innerlicher Seufzer würde wohl jeden der gerade zufällig seine gedannkn lesen würde oder hören könnte klarmachen, wie zwiegespalten das gerade ist.
Nach außen hin ist er allerdings bemüht sich das nicht anmerken zu lassen. Vielleicht übersieht sie mich ja auch so, ohne das ich mich verstecke....Ach was solls....." "Die Junge Tulamidin die sich gerade wäscht ist ebenfalls eine Bekannte von mir und Ragnar. Falls sie gleich zu uns kommt bitte nicht wundern, sie ist leider in einigen Dingen etwas......Sie hat ihren eigenen Blick auf die Welt." Korrigiert er sich mitten im Satz selber noch, um Esmaldas weltfremdes verhalten und Sichtweisen etwas positiver darzustellen, aber auch die anderen beiden leicht vorwarnen zu können je nachdem was das gleich noch gibt.

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Beitrag von Assaltaro » 09.11.2017 15:53

Als Esmalda mit Waschen fertig ist, sieht sie sich neugierig und interessiert in dem Tempel um. Es ist doch jeder Tempel der Radscha etwas anders und bewundert die hießige Schönheit. Dabei fällt ihr Mordred natürlich auf und sie beginnt zu lächeln. Eiligen Schrittes kommt sie auf ihn zu und würde ihn wie gewohnt zur Begrüßung umarmen, sofern er sie nicht aufhält. "Radscha zum Gruße, schöner Sohn der Dschinne" Sie dreht sich dann auch zu den anderen um. "Verzeiht, dass ich Eure Unterhaltung störe. Ich bin Esmalda al'Azila Sulefsunya und wir trafen uns neulich in einer Stadt des kalten Nordens, Festum hieß sie glaube ich." Ihre Bewegungen waren dabei stets elegant und natürlich, wie als ist sie es gewohnt völlig nackt zu sein. In einer Hand hält sie noch ihre zwei Säbel, ihre Haltung lässt dabei jeder Zeit eine geübte und agile Kämpferin erahnen.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

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Die Goldene Meile

Beitrag von Farmelon » 09.11.2017 16:07

Nein, er hält sie nicht auf und erwidert die Umarmung zur Begrüßung auch freundlich, nimmt selber wie früher auch keinen Anstoß an ihrer Nacktheit, auch wenn er sie selber dahingehend zwar durchaus aufklärte weil er um die Wirkung auf die Umgebung wusste, und die Probleme. Aber hier und jetzt sind sie ja auch im Rahjatempel. "Rahja zum Gruß Esmalda, wenn möglich bist du noch liebreizender geworden. Wie geht es dir?"

Als sie sich dann den anderen beiden zuwendet nutzt er die Gelegenheit zur Vorstellung. " Der stattliche Herr dort ist Firutin von Eisenrath, ein Adeliger aus dem Mittelreich. Die Dame bei ihm, der Liebreiz in Person, ist Sefira al-Jamila." Stellt er vor, sicherheitshalber das mit dem Adelsstand noch einmal erwähnend, auch wenn es eigentlich nicht nötig sein sollte weiß man ja nie. Und wenn Sefira erzählen will was sie ist, überlässt er es auch ihr.

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