Wichtige Änderung am Discord Server viewtopic.php?p=1727965#p1727965

 

 

 

Drachenchronik

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 10
Beiträge: 2873
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Loirana » 25.09.2017 14:34

Neugierig lauscht Nocturna der Rondranovizin als die Gruppe sich auf den Weg macht. Bei der letzten Frage grinst sie breit und legt den Kopf schief. "Oh, ich bin sehr geübt darin mich sehr grazil in Kleidern zu bewegen. Wie sonst sollte ich vernünftig tanzen können, euer Ehren. Ich verstehe jedoch euren Einwand. Das Schwert zu führen ist nicht mein Handwerk, daher kann ich nicht beurteilen wie gut sich in einem Kleid kämpfen lässt. Eine Dienerin Rondras wird aber doch auch mal zu gesellschaftlichen Anlässen antreten oder? Ist dann nicht ein Gewand, dass eurer Figur schmeichelt, einer kalten Rüstung vorzuziehen?"
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 26.09.2017 12:22

Ardare schüttelt kurz lächelnd den Kopf. "Oh auf dem Ball habe ich auch keine kalte Rüstung getragen, aber mein Wams war auch festlich und gleichzeitig lässt sich darin gut kämpfen und sich bewegen. Sicher könnt Ihr Euch in einem Kleid anmutig bewegen und tanzen, aber bei allem anderen ist es nur im Weg. Auf dem Pferd lässt sich nur im unbquemen Damensattel reiten und galoppieren ist gänzlich unmöglich, weil der nötige Halt fehlt. Alleine Aufsteigen ist auch kaum möglich"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 10
Beiträge: 2873
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Loirana » 27.09.2017 09:17

Etwas zweifelnd schaut Nocturna an sich herab. Die Reisekleidung die sie nun trägt ist nicht so elegant wie ihr schönes Kleid, doch missmutig muss sie zur Kenntnis nehmen, dass die Geweihte recht hat. Mit einem Kleid müsste sie jetzt zu Fuß gehen. Es würde ohnehin dreckig werden bei der Reise. Sie presst die Lippen zusammen und grübelt mit schiefem Mund.

Sie beobachtet wie das Pferd mit gleichmäßigem Schritt dem edlen Ross des Emirs folgt. Gedankenverloren spielt sie mit einer schwarzen Locke und seufzt. "Nun, ihr habt vermutlich recht. Ein Wams schmeichelt jedoch nicht eurer Figur, so wie es ein Kleid tun würde!" protestiert sie schließlich.
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Benutzeravatar
Eiskristall
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 854
Registriert: 19.01.2015 16:28
Wohnort: Fischbach Saarland

Drachenchronik

Beitrag von Eiskristall » 27.09.2017 23:45

Abra hört sich die ganze Zeit die Erzählungen ihrer Schicksalsgefährten über den Ball an - für sie eine fremde Welt. In ihr brennt es sich weiter beweisen zu können.

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 28.09.2017 20:04

Nun, ich denke ihr werdet in unseren Ländern auch die Gelegenheit haben Kleidung kennenzulernen, die beides erlaubt. Er deutet an sich hinunter. Diese Tuchrüstung bietet einen ganz passablen Kompromiss für die Reise, denkt dieser Sohn Fasars.

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 29.09.2017 09:55

"Seid wann muss eine Streiterin Rondras gut aussehen? Und verzeiht Euer Hochgebohren, aber ich würde dies nicht als Rüstung bezeichnen"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 10
Beiträge: 2873
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Loirana » 29.09.2017 09:59

Nocturna hebt eine Augenbraue. "Seit wann sollte eine Frau nicht gut aussehen? Jede Frau hat es verdient, sich schön zu fühlen!" protestiert sie auf Ardares Äußerung hin. "Ist es nicht auch für eine Dienerin Rondras von Vorteil, wenn sie nicht nur das Böse bekämpft sondern auch gut aussieht dabei? Die Helden in den Geschichten sehen immer gut aus!"
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 29.09.2017 11:29

Ardare fängt kurz an zu lachen, unterdrückt es dann aber schnell wieder. "Wer sagt, dass ich mich in einer schicken Rüstung nicht auch schön fühle. Habt ihr schon mal die Prunkrüstungen eines Turniers gesehen? Nur, dass was üblicherweise als schöne Kleidung bezeichnet wird, ist absolut unpraktisch, falls Euch das bisher entgangen ist."
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 29.09.2017 21:20

Eslam lacht herzlich auf, als sie seine Rüstung nicht als solche bezeichnet. Es gibt tatsächlich keinen Grund schlechter auszusehen, als man muss. Aber ich muss euch enttäuschen. Nicht alles, was euer Auge nicht sieht, ist auch nicht vorhanden. Ich würde diese Rüstung hier nicht gegen einen Spiegelpanzer tauschen wollen, wenn ich einen Kampf führen muss.

Benutzeravatar
garulfgrimson
Supporter
Supporter
Posts in diesem Topic: 9
Beiträge: 2419
Registriert: 10.04.2014 07:19
Wohnort: Rimbeck
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von garulfgrimson » 29.09.2017 23:57

Wulfen nickt. "Es stimmt schon, der Kampfstil bestimmt, welche Rüstung man wählt. Wer nicht, oder kaum selbst zur Waffe greift, verkennt den Schutz, den selbst eine leichte Rüstung bieten kann, wenn man sich etwas bewege kann."

Benutzeravatar
hexe
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 2122
Registriert: 13.04.2005 11:57
Wohnort: nürnberg / regensburg

Drachenchronik

Beitrag von hexe » 01.10.2017 21:58

Audienz

Den jungen - und wie zumindest eine bemerkt hat auch hübschen - Beni Dervez trifft man erst wieder dort. Rashad hatte sich nach dem Kampf mit dem Drachen auf die andere Seite zurück gezogen. Er musste vom Tod eines Enkelkindes berichten, eine Aufgabe, die ihm nicht leicht fiel aber wichtig genug. Möglicherweise hätte er sich gerne wieder auf den Weg nach Hause gemacht, aber eine solche Einladung nach Punin durfte man nicht ausschlagen - noch dazu wenn ein Anhänger des All-Einen sie ausspricht. Zumindest kann er sich dadurch einreden, dass das angebotene Essen sicher den Speisegeboten seines Glaubens entspricht... bis auf die Ente dort und der Fisch. Augen zu und durch. Am Abend wird er viel beten.

Den Schilderungen hatte er nur wenig Hinzuzufügen. Er gab sich ehrlich bescheiden, sieht sich nicht als Drachentöter, denn er hat keine Drachen getötet. Er sieht sich nicht als Held, denn die Vermissten waren nicht zu retten und die Schuldige ist entkommen. Er sieht nicht, dass er viel mehr vollbracht hat, außer eine Geweihte der Hesinde bei einem Gespräch im Garten zu verärgern. "Und das ist etwas, was man von einem Gottgefälligen erwartet", fügt er nicht ohne ein Augenzwinkern an.

Jetzt wäre es wirklich an der Zeit gewesen, die Geschehnisse seinem Orden persönlich zu berichten, aber auch eine Einladung vom Fasarer Fürstensohn schlägt man nicht aus. Zwar war Rashad in Khunchom, Rashdul, Mherwed, sogar Punin, doch noch nie in Fasar. Warum auch? Es soll ein hässlicher Moloch sein, dessen Bewohner im Laufe der drei Jahrtausende ihre Türmchen immer wieder umgeschubst haben. Das erwähnt er gegenüber Eslam natürlich nicht, sondern lächelt versonnen als die herrschaftlichen Türme und Bauten erwähnt werden. Dennoch gibt es wahrscheinlich kaum eine bessere Begleitung als diesen Prinzen, wenn man Fasar mal besuchen möchte und ein bisschen neugierig ist er schon auch, sodass er diese Einladung dankend annimmt - über den Blutpass. Zum Glück ist gerade Sommer, sonst wäre daraus nichts geworden.


Kurz nach Punin

Die Abreise hat Rashad wohl verschlafen oder verbetet. Erst als man Punin verlassen hat, taucht der Novadi hinter der Gruppe auf und zeigt dabei, dass so ein Dromedar auch mal etwas schneller laufen kann als nur so dahin zu trotten. Wer ein Auge dafür hat kann feststellen, dass der Junge durchaus Ahnung vom Reiten hat und dass er ein Kamah mitführt. Dieses ist ordentlich bepackt mit hauptsächlich Dingen, von denen er glaubt, dass man sie für eine Reise über den Raschtullswall brauchen kann*.

Er wird langsamer, nickt den neuen Gefährten zu und reitet nach Vorne zu Eslam, verneigt sich kurz und legt dabei die Hand auf die Brust, wie es in Tulamidistan üblich ist: [tul]"Verzeiht meine Verspätung, großzügiger Sohn der Mutter der Städte. Es war nie meine Absicht Deine Großmut abzulehnen. Ich schlichter Sohn der Wüste konnte mich jedoch nicht zurückhalten noch einige Besorgungen zu machen, die mir nützlich erscheinen sobald wir dieses ewig fruchtbare Tal der Grüne verlassen haben. Vielleicht bin ich auch nur über vorsichtig, so wie es mich die Reisen durch den Sand der Khôm gelehrt haben."

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 03.10.2017 13:22

Kurz nach Punin
Eslam scheint tatsächlich erst jetzt aufgefallen zu sein, dass der Novadi gefehlt hat, oder vielleicht will er sich auch nur den Anschein geben.
Das kann ich verstehen. Nicht überall herrscht diese Fülle wie hier Sohn der Wüste. Was habt ihr denn noch besorgen müssen?

Benutzeravatar
hexe
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 2122
Registriert: 13.04.2005 11:57
Wohnort: nürnberg / regensburg

Drachenchronik

Beitrag von hexe » 03.10.2017 14:52

Kurz nach Punin

Rashad versteht schon, dass der hohe Herr weniger mit dem 'Novadi-Gesindel' zu tun haben möchte. Die Beni Gadang haben auch im Kalifat ihren Ruf weg, aber dennoch lächelt er ergeben.

[gar]"Nur ein paar Dinge, die warm halten Sahib, wie Decken, Schlafsäcke, ein ordentliches Zelt, Holzkohle und dergleichen. Trotz des Sommers werden wir mit Schnee rechnen müssen. Ein wenig haltbare Verpflegung wie Mehl oder Honig und natürlich Tee. Außerdem zwei Eisenwerkzeuge, die man Ferkinas anbieten könnte, falls sie zum Reden bereit sind. Und anders."

Rashad spricht so laut, dass es die Anderen genauso hören können und sieht auch in ihre Richtung. Denn er möchte in ihren Gesichtern lesen, wenn sie darüber nachdenken wie es über ihre Ausrüstung oder Erfahrung für eine Passüberquerung aussieht.

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 03.10.2017 20:47

Kurz nach Punin
Auf dem Hinweg war kein Schnee, Vater der Vorsicht, aber ihr habt recht, dort oben ist es kalt. Feqz sei dank habe ich das alles noch von der Anreise dabei. Wenn wir allerdings auf Ferkinas treffen würde ich nicht damit rechnen Handel treiben zu können...

Benutzeravatar
hexe
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 2122
Registriert: 13.04.2005 11:57
Wohnort: nürnberg / regensburg

Drachenchronik

Beitrag von hexe » 03.10.2017 22:13

Kurz nach Punin

Sicher denkt Rashad sich seinen Teil, fällt aber dem hohen Herrn nicht ins Urteil, nickt und lässt ihn vorbei ziehen, um sich irgendwo weiter hinten einzureihen. Vielleicht bei dem Hesinde-Geweihten. "Salam... euer Gnaden. Hast Du, Sohn der Weisheit, noch mehr über Deine Ordensschwester Richeza heraus finden können?"

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 10.10.2017 22:20

Der junge Erhabene blickt zur Rondranovizin.
Wie wäre es nachher mit einem kleinen Trainingsgefcht? Es ist eine Weile her muss ich zugeben, dass ich gegen eine Tochter des Nordens gekämpft habe.

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 11.10.2017 11:51

Ardare nickt erfreut. "Sehr gerne. Ich kam noch nie dazu die Kampfkünste des Südens näher kennen zu lernen. Von Eurer Heimat haben wir doch recht selten Besuch am Rhodenstein. Wie ich sehe habt Ihr eher gebogene Klingen, ich bin gespannt wie sich das im Kampf auswirkt"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
hexe
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 2122
Registriert: 13.04.2005 11:57
Wohnort: nürnberg / regensburg

Drachenchronik

Beitrag von hexe » 11.10.2017 12:00

Nachdem der Geweihte der Hesinde, wohl in Gedanken versunken ist, reitet Rashad wieder ein Stück vor zu den beiden unterschiedlichen Kämpfern der Truppe. Der eine mit Speer eher schnell und die andere mit Schwert und Rüstung eher langsam.

[gar]"Wo liegt Rhodenstein? Habe noch nie davon gehört." Sein Gesicht ist entschuldigend, aber wahrscheinlich hat eh keiner erwartet, dass er so etwas weiß.

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 11.10.2017 12:19

Ardare dreht sich im Sattel zu Rashad um, als er sich nähert. "Der Rhodenstein liegt in Weiden, es ist eine Burg Rondras auf der sämtliche Heldentaten gesammelt und aufbewahrt werden. Ich werde somit für meinen Orden auch einen Bericht hierüber schreiben und bräuchte auch noch Euren genauen Namen. Am besten bei unserer nächsten Pause in einem Gasthaus. Und Ihr kommt aus der Wüste?"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
hexe
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 2122
Registriert: 13.04.2005 11:57
Wohnort: nürnberg / regensburg

Drachenchronik

Beitrag von hexe » 11.10.2017 14:08

Aha. [gar]"Und Weiden?" Rashad bemüht sich zumindest in ihre Richtung zu sehen. Zum Glück trägt sie Rüstung, sodass er sich besser einbilden kann nicht mit einer Frau zu reden. Warum hat er sich eigentlich nichts Gespräch eingemischt? Blöde Neugier.

[gar]"Ich stamme nicht aus Wüste, sondern bin in den Unauer Berger aufgewachsen. Die sind zwar ebenso eher karg und wenig fruchtbar, gehören aber nicht zur Khôm. Doch ich bin viel durch die Wüste gereist. Auch mein Orden hat mit losgeschickt, um Erfahrungsberichte zu verfassen. Doch nicht nur Heldentaten, sondern Alles was dabei hilft die Menschen besser zu verstehen. Aber auch Geschichten und Geschichte... eigentlich bin ich Musiker."

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 11.10.2017 23:17

Dann bin ich gegenüber dieser Tochter der Löwen im Vorteil, meint er schmunzelnd. Ich war eine Zeit meines Lebens in Baburin und habe dort viele verschiedene Kämpfer kennengelernt. Dann seid ihr also beide so etwas wie unsere Haimamudin, nur mit Waffen und Trommeln?, fragt er nach.

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 12.10.2017 08:57

Ardare guckt zuerst etwas überrascht, dass Rashad auch Weiden gänzlich fremd ist. "Weiden ist der wohl nördlichste Teil des Mittelreiches, es beginnt ein Stück Nördlich von Gareth und geht hinauf bis zum Neunaugensee. Euer Orden schickt wirklich einen Musiker in diese gefährlich Welt? Und was ist ein Haimamudin? Wir aus dem Orden der Wahrung sind schon durchaus ebenfalls die Schwerter Rondras, wenn nur vielleicht nicht ganz so kriegerisch wie unsere Schwestern und Brüder und auch noch ein Stückweit Hesinde zugetan"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
hexe
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 2122
Registriert: 13.04.2005 11:57
Wohnort: nürnberg / regensburg

Drachenchronik

Beitrag von hexe » 12.10.2017 11:25

[gar]"Ein Haimamud. Zwei Haimamudim. Zumindest im aran-tulamidya, in der Wüste sagen wir auch zwei Haimamad", belehrt der Novadi. Wobei man merkt, dass er damit nicht Recht haben will, sondern eher glaubt, dass die Tochter der Rondra, die auch ein Stückweit Hesinde zugetan ist, wie sie sagt, sich für die korrekte Aussprache interessiert. Von ihren geographischen Angaben hat er zumindest schon mal von Gareth gehört.

[gar]"Aber ich bin kein Haimamud. Meine Kunst des Geschichtenerzählens ist verglichen mit der ihren erbärmlich. Meine Erfahrungsberichte sind eher persönlich, weniger geschichtlich und nur bedingt... lehrreich. Es ist eine Sammlung für meinen Stamm weniger für alle. Wir haben lang Zeit zurückgezogen in den Bergen gelebt und sind erst seit kurzem dabei die Welt um uns herum wieder zu entdecken. Doch weiter im Norden als Punin war ich nicht, denn dort wird sie, die Welt, ja gefährlicher. Besonders wenn man so kleidet ist wie ich."

Er macht eine Pause, muss grinsen, blickt Ardare sogar rasch ins Gesicht, bevor er weiter spricht:

[gar]"Ich wurde ausgesucht, weil man mich für am Geeignetsten hielt. Meine Kampfkunst ist zwar bescheiden, aber meine Brüder, die sie besser beherrschen ziehen den Khunchomer oder die Dschadra manchmal etwas zu schnell. Was ebenso nicht von Vorteil ist, besonders außerhalb des Kalifats. - Bei uns käme niemand auf die Idee eine Frau los zuschicken." Der letzte Kommentar kommt trocken, aber nicht unhöflich. Eine Tatsache kein Angriff.

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 10
Beiträge: 2873
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Loirana » 12.10.2017 13:27

Nocturna schmollt ein wenig vor sich hin und hält sich im Hintergrund - ihre Art eine Niederlage anzuerkennen - und lauscht den Gesprächen der anderen. Lediglich als der Emir meint, im Vorteil zu sein, schmunzelt sie, aufgrund der Gelegenheit sich bei ihrem Gebieter einzuschmeicheln. "Selbstverständlich seid ihr im Vorteil. Wie sollte die edelste Klinge Fasars denn auch unterlegen sein?", fragt sie mit einer leichten Belustigung, die klar werden lässt, dass sie damit keinen der Anwesenden beleidigen möchte.

Dann blickt sie zu Rashad und lächelt ihn freundlich an. "Bescheiden würde ich eure Kampfkunst nicht nennen, so tapfer wie ihr gestern mein Leben verteidigt habt. Ich hoffe, mich noch erkenntlich zeigen zu können bei euch, sobald sich die Gelegenheit ergibt"
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 12.10.2017 17:21

Aha, keine Frauen auf wichtige Missionen. War ja fast klar Sie hat ihm bis zum Schluss aufmerksam zugehört, nur bei dem letzten Zusatz mit der Frau weicht die Neugier und das Interesse kurz etwas anderem, fast so als wär sie etwas enttäuscht von ihm. "Nun, daran müsst Ihr Euch hier gewöhnen. Bei uns käme keiner auf den Gedanken, dass eine Frau weniger geeignet ist. Doch seid unbesorgt, wir sind keine Barbaren und greifen jemanden an, nur weil er nicht unseren Glauben teilt und einem anderen [gedacht:]rückständigen Volk angehört."
Sie wendet sich danach wieder an den Emir. "Dann freue ich mich sehr auf diesen Kampf und bin gespannt was ich über die Künste des Südens lernen kann. Es ist wirklich von Vorteil viele verschieden Kampfstile zu kennen. Sich auf einen zu beschränken, behindert einen nur selbst"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 12.10.2017 23:15

Er muss bei Nocturnas Kompliment schmunzeln. Jeder lernt immer wieder dazu und die Streiter Rondras sind immer würdige Gegner.
Dem Novadi hört er interessiert zu. Welche Gründe habt ihr denn gehabt so zurückgezogen zu leben und euch jetzt wieder zu öffnen.

Benutzeravatar
hexe
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 2122
Registriert: 13.04.2005 11:57
Wohnort: nürnberg / regensburg

Drachenchronik

Beitrag von hexe » 13.10.2017 11:31

Nocturna kann etwas erleben, was der lasziven Schönheit vielleicht nicht so häufig passiert ist, denn ihr freundliches Lächeln verschreckt den jungen Novadi. Die Augen bloß nicht in ihr Gesicht, aber schon gar nicht etwas tiefer auf die Brust. Rashad sammelt sich erst, schaut sich um, auch auf ihren Herrn - nicht dass der noch eifersüchtig wird. Mit dem will er sich ganz sicher nicht anlegen. Erst als dem das kokette Lächeln seiner Dienerin Rashad gegenüber nicht missfällt, wendet er sich wieder an die Halbelfe.

[gar]"Uhm, danke." Er sucht noch nach den richtigen Worten. [gar]"Doch ich danke auch dem All-Einen, dass ich das Djanduk nicht nutzen musste." Schüchtern wegsehen. Was meinte sie mit erkenntlich zeigen? Oh Salih, ich hör Dich lachen.

Er ist froh, dass Ardare ihm antwortet. Etwas angesäuert über seinen letzten Kommentar, aber das kam nicht unerwartet. [gar]"Es geht weniger um die Eignung. - Ich habe schon genügend Frauen getroffen, die ein Schwert oder den Khunchomer besser führen können als ich. - Sondern mehr um die Notwendigkeit. Das Kriegshandwerk ist nichts Angenehmes. Wir, meine Kultur, nicht mein Stamm, möchten das schöne Geschlecht, dem Rastullah das Geschenk gemacht hat Leben gebären zu können, schützen. Schützen vor einem dreckigen, blutigen Handwerk. Vor Kampf, Leid und Schmerz. Als so schlecht empfinde ich den Gedanken nicht. In meinem Stamm gibt es keine Frauen, von daher könnten wir selbst dann keine losschicken, wenn wir es wollten." Man merkt ihm an, dass er ähnliche Worte wohl schon öfter gesagt hat.

[gar]"Und doch ich bin besorgt bei meinen Reisen, tapfere Tochter der Löwin. Der Gottgefällige wandert mit äußerster Vorsicht durch das Land der Andersgläubigen. Denn es braucht nur _ein_ Arschloch, um im Schlaf nieder gestochen zu werden. Du nicht, so viel habe ich vom Glauben an Rhondara verstanden." Bei dem Gedanken muss er schmunzeln. [gar]"Dabei bin ich immer wieder überrascht, wie viel unser Glaube gemeinsam hat."

Er mustert die Novizin der Göttin. Ihre Haltung, ihre Rüstung, ihre Waffen, wie sie im Sattel sitzt, ihr riesiges Pferd, es ist ungewohnt. Sonst kann er vom Dromedar auf Reiter zu Pferd herab blicken. Wie auf Eslam auf seinem edlen Shadif. Aber dieser - wie nennen sie es Galopper Riese? - ist echt hoch und schwer. Wird nicht leicht im Gebirge.

[gar]"Meine Vorväter..." antwortet Rashad dem Emir weiter. [gar]"...zogen sich nach der Offenbarung zurück in die Berge, um Seine Worte zu ergründen - in der Meditation und im Kampftraining. - Der Gottgefällige stärkt Geist und Körper durch Gebet und Kampf. - Sie suchten nach ihrer Bestimmung und mein Stamm, die Beni Dervez, fand die Aufgabe das Kalifat vor den Geschuppten zu verteidigen und zu schützen. Denn sie werden irgendwann zurück kommen, dorthin wo sie vor über 3000 Jahren gelebt haben. Und es... scheint an der Zeit. Wir schlugen eine Schlacht in den Selemer Sümpfen gegen ein Herr der Achaz von dessen finstermagischen Ritualen und Gräueltaten ich lieber nicht berichten will. Deshalb haben wir uns geöffnet, um die wahren Feinde der Menschheit zu finden. - Und der All-Eine führte mich an den Ort unseres Treffens, an dem falsche Schlangen und Drachen wüteten."

Assaltaro
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 5591
Registriert: 19.01.2014 12:49
Wohnort: Regensburg
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Assaltaro » 13.10.2017 11:50

Ardare hört den Erklärungen Rashads dann nicht ganz so angesäuert wie erwartet zu. "Damit seid Ihr immerhin den Andergastern einen Schritt voraus. Ich hörte sie halten die Frauen für zu schwach um Ritterin zu werden, Ihr dagegen scheint die Frauen für wertvoller zu halten. Doch ich denke beide Geschlechter sind gleich wertvoll und wichtig. Wenn Ihr denkt uns Frauen vor Krieg und Zerstörung schützen zu müssen, und kein Mann zurückkehrt, was sollen die Frauen dann alleine machen? Nein, ich könnte mir nicht vorstellen sicher in der Burg zurück zu bleiben, während die Männer die Orks immer wieder ins Gebirge zurückdrängen und darauf zu hoffen, dass sie zurückkehren. Wir wollen nicht so beschützt werden, sondern unser Land auch selbst verteidigen. Mann und Frau sollten sich gegenseitig schützen, wie man es im Rondrabund vor der Göttin schwört."

Bei seinen nächsten Wort stutzt sie und blickt ihn etwas verwundert an. "Ähnlichkeiten? Was soll der Glaube gemeinsam haben, ich hab viel über die vergangenen Taten gelesen, was alles im Namen Eures Rastullah getan wurde. An dem Sturm auf Neetha erkenne ich keine Ähnlichkeiten zwischen unserem Glauben, wir Streiter der Leuin halten uns so weit wie möglich aus den Kriegen zwischen den Ländern der Menschen heraus, erst wenn unsere Heimat bedroht ist oder sich eine Seite unheiligen Wesen bedient ergreifen wir Partei"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Benutzeravatar
Loirana
Dev Team
Dev Team
Supporter
Supporter
Held der Arbeit
Held der Arbeit
Posts in diesem Topic: 10
Beiträge: 2873
Registriert: 24.07.2015 08:56
Geschlecht:

Drachenchronik

Beitrag von Loirana » 13.10.2017 12:19

Belustigt beobachtet Nocturna, wie Rashad vor Scham fast explodiert. Irgendwie niedlich, wie verlegen der Novadi ist. Das kann ich mir Zunutze machen, überlegt sie sich und lauscht weiter dem Gespräch. Das Gerede über Frauen, Krieg und den Glauben ihrer Gefährten ödet sie jedoch irgendwann an. Ob nun Rashtullah oder Rondra, keine von diesen Göttern kann es mit der großen Satuaria aufnehmen!

Mit etwas erhobener Stimme richtet sie das Wort an die Reisegruppe. "Sofern es den Vater der Weitsicht beliebt, möchte ich als seine untertänige Dienerin vorschlagen, ein erfreulichereres Thema anzusprechen. Von Krieg, Tod und finsteren Ritualen habe ich genug gesehen in letzter Zeit, da muss ich mir nicht vor Augen führen, was im Namen irgendwelcher Götter für Gräueltaten geschehen sind!"
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

Benutzeravatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 16
Beiträge: 8467
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Drachenchronik

Beitrag von Chephren » 13.10.2017 20:48

Das mit der Wehrhaftigkeit wider die Echsen kann ich nur gut heißen, eine Aufgabe, die Feqz auch uns gegeben hat, kommentiert er die Gründungsgechichte kurz.
Eslam kommentiert die Diskussion zu Frauen nur mit einem Schmunzeln, den Streit über den Glauben mit leichtem Kopfschütteln.
Ohh ihr Söhne und Töchter der flinken Zunge... Die Erhabene wird euch zeigen, was es heißt wenn verschiedenste Religionen zusammenleben. Aber wollt ihr beide vielleicht erzählen, wie ihr dazu gekommen seid, euch eure Berufung zu wählen, fragt er die beiden. Vielleicht ein unverfänglicheres Thema.

Antworten