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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

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Assaltaro
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Beitrag von Assaltaro » 31.10.2017 14:27

Ihr seid nun schon einige Zeit zusammen unterwegs Richtung Gareth. Der Sommer ist zwar bereits weit fortgeschritten und der Rondra nähert sich dem Ende, dennoch brennt die Praiosscheibe unterm Tag sehr unbarmherzig auf die Wanderer herab. Aufgrund der fast unerträglichen Spätsommerhitze habt ihr euch entschieden lieber eine kleine Nebenstraße durch die Ausläufer des Reichsforstes zu wählen, anstatt weiter auf der Reichsstraße zu bleiben, auf der es keine Aussicht auf Schatten gibt.

Die hohen Bäume fangen wirklich einen Großteil der Hitze ab und die Reise gestaltet sich etwas angenehmer. Gegen Mittag wird es an diesem Tag aber merklich kühler und es kommt ein kalter Wind auf. Ein Blick nach oben zeigt auch, dass sich einige dunkle Wolken vor die Sonne geschoben haben und es womöglich zu einem heftigen Gewitter kommen könnte.

Allein der Schutz der Bäume wird bei Gewitter und Sturm nicht ausreichen, doch mit guten Augen kann in einiger Entfernung eine kleine Holzhütte, versteckt zwischen den Bäumen, ausgemacht werden.
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Beitrag von Märzhäsin » 31.10.2017 20:28

Als Mirabella den Wetterumschwung bemerkt bleibt sie kurz stehen, öffnet ihre Umhängetasche, nimmt ihren hellgrauen Kapuzenumhang aus Wolle und zieht ihn sich über. Bevor sie weiter geht schließt sie ihre Umhängetasche wieder und vergewissert sich dass sie keinen von ihren "Schätzen" verloren hat, wie Mirabella die Dinge nennt die sie Aufgrund ihres Seelentiers sammelt. Dieser Vorgang schafft es sie so stark abzulenken dass sie die kleine Hütte in der Ferne nicht bemerkt.

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Beitrag von Samweis » 01.11.2017 02:59

Langsam poltert der kleine Planwagen mit der Aufschrift CELLINI & DI PIZZO MEISTER DES MUSIKALISCHEN BANKETTS über die kleine Nebenstraße. Tartufus di Pizzo dessen dünne seidene Kleidung aufgrund des vorherhigen Hitzewetters durchgeschwitzt ist, wendet sich an seinen Freund Cellini. Da Schau mal Serafino, das ist doch eine putzige Hütte. Vielleicht sollten wir unsere Wildnisführerin einmal fragen, ob wir da halten können. Nicht, dass meine Milchprodukte bei diesem seltsamen Wetter noch schlecht werden. Außerdem benötige ich unbedingt ein kleines Bad bei diesen Worten deutet er auf die schnwitznasse Kleidung. Selbst hier in der Pampa kann ich mich so ja kaum sehen lassen, stell dir vor, wir würden plötzlich potentielle Kunden trefffen.

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Beitrag von Lanzelind » 01.11.2017 09:09

Serafino reckt das blondgelockte Haupt ein wenig, um ebenfalls dieser Hütte gewahr zu werden, von der Tartufus da spricht. "Nicht auszudenken!" bemerkt er auf die Bedenken des stattlichen Kochs hin und tätschelt ihm fürsorglich den Unterarm. "Und ein Bad wäre wirklich eine ganz ausgezeichnete Idee!" Er lehnt sich zu den beiden Damen herüber, die ihnen auf ihrem Weg begegnet sind, wobei er kurz das Gleichgewicht zu verlieren droht, sich im letzten Moment aber fangen und ein würdeloses Abstürzen verhindern kann: "Hoppla! Meint ihr nicht auch, dass es eine formidable Idee wäre, dort Halt zu machen?"
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Beitrag von Na'rat » 01.11.2017 11:01

"Eine Abkühlung ist wirklich wünschenswert. Wenn sich ein schöneres Gewässer findet als ein schlammiger Tümpel wäre ich dabei. Aber das regelt sich mit dem Gewitter welches da heraufzieht vermutlich von allein." Meldet sich die Magierin zu Wort, die auf einer gescheckten Stute neben dem Wagen reitet. Als Tribut an die Hitze trägt sie die vorschriftsmäßige Robe offen und darunter nur eine leichte Bluse.Von ihrem Kopftuch hat sie sich aber nicht getrennt, auch wenn ihr der Schweiß auf der Stirn steht.
"Aber sollten wir heute Abend nicht ohnehin das nächste Dorf erreichen? Vielleicht gehört die Hütte ja schon dazu."

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Beitrag von Märzhäsin » 04.11.2017 13:52

"Das wäre gewiss eine ausgezeichnete Idee, Signor ya Cellini. Ich möchte nicht zimperlich erscheinen aber meine körperlichen Kräfte gehen allmählich zur Neige was jedoch nicht besonders verwunderlich ist wenn man bedenkt dass ich die einzige von uns bin die weder über ein Fahrzeug noch über ein Reittier verfügt." sagt Mirabella mit einem nachdenklichen Blick.

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Beitrag von Lanzelind » 04.11.2017 15:17

Serafino wendet sich zunächst an Alena "Das wäre natürlich zu begrüßen, ich muss sagen, dieses Reisen ist ja schon ein wenig anstrengend." Im nächsten Moment strahlt er aber auch schon wieder, so schlimm kann es also nicht sein "Wobei es in so reizender Gesellschaft natürlich gleich viel leichter vonstatten geht."

Dann schaut er zu Mirabella und hat zumindest den Anstand so zu tun, als habe er ein schlechtes Gewissen. "Aber warum habt ihr denn nichts gesagt, ma chère? Hier findet sich doch sicher noch ein Plätzchen für euch, nicht wahr, Tartufo?".

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Beitrag von Samweis » 04.11.2017 16:44

Aber selbstverständlich meine Liebe, warum sagstt du denn nichts? antwortet Tartufus. Wenn ich meinen Bauch ein wenig einziehe, dann passt du doch hier locker mit hin. Außerdem damit fängt er an in eine der großen Taschen zu füllen. Habe ich hier noch ein wenig stärkende Pastete und ein bisschen selbstgepresste Zitronenlimonade. Damit hast du Ruckzuck deine Kräfte wieder beisammen. Nach diesen Worten lässt Tartufus eine herrliche duftende, goldbraun gebackene Pastete erscheinen und schneidet mit seinem Küchenmesser große Stücke für alle Reisende ab. Das größte Stück selbstverständlich für sich selbst, aber auch die anderen sollten satt werden, wenn sie es nicht schon sind, holt Tartufus doch fast im halbstündigen Rhythmus wirklich hervorragend schmeckende Leckereien aus seiner Tasche und verteilt sie großzügig unter den Anwesenden.

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Beitrag von Märzhäsin » 04.11.2017 17:22

"Nun, ich wollte nicht aufdringlich erscheinen und bin es gewohnt auch längere Strecken zu Fuß zurückzulegen aber nun verlassen mich wie bereits erwähnt allmählich meine körperlichen Kräfte. Ich bin jedoch sehr erfreut über Euer entzückendes und charmantes Angebot, wärt Ihr so freundlich für einen kurzen Moment den Wagen anzuhalten, Signor di Pizzo? Ich befürchte ansonsten beim Aufsteigen eventuell zu stolpern und das möchte ich Aufgrund der Tatsache dass ich heute meinen feinsten Waffenrock und meinen teuersten Silberschmuck trage lieber nicht riskieren. Und tausend Dank für diese ganzen vorzüglichen Delikatessen mit denen ihr uns versorgt, ihr seid wahrlich ein Meister eures Handwerks." sagt Mirabella mit einem charmanten Lächeln.

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Beitrag von Lanzelind » 04.11.2017 18:58

"Pastete? Dafür könnte ich dich küssen, mein Gutester" meint Serafino begeistert zu seinem stattlichen und kulinarisch so versierten Reisegefährten und bedient sich dann auch gleich - an der Pastete! "Mhhh, köstlich!" Ungeniert leckt er sich die Finger ab und meint zu den Damen "Solltet ihr unbedingt auch probieren, eine Offenbarung"

Dann blickt er etwas verwundert zu Mirabella. Nicht, dass er nachlässig wäre mit seiner Garderobe, ganz im Gegenteil, aber muss es denn gleich der beste Schmuck sein? "Ah. Erwartet ihr, dass plötzlich der Horas aus dem Gehölz springt, meine Liebe?", flachst er.

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Beitrag von Na'rat » 04.11.2017 21:36

"Bitte, Collega, nur ein kleines Stück, von dieser Köstlichkeit." Lässt sich Alena breitschlagen, gibt zumindest keine Widerworte mehr wie noch vor ein paar Tagen. Schaut ein wenig zweifelnd zu der anderen Frau, unmöglich zu sagen warum, vielleicht Skepsis darüber, dass das der beste Staat der Elfe sei, sie diesen überhaupt angelegt hat oder dass eine so unwahrscheinlich gut aussehende Frau so etwas überhaupt braucht. Vielleicht sind es auch die falsch verteilten Ausgaben, ein Muli war schließlich nicht so teuer.
Mit dem Lächeln könntest du sogar mich dazu bringen, mir mein Pferd anzubieten.
"Es ist ja nicht mehr weit, wenn es jetzt gewittert und sich das nächste Dorf nicht ganz in der Nähe befindet können wir auch hier nächtigen. Vielleicht bietet man uns auch traviagefällige Obdacht, nun ja zumindest einigen von uns." Meint sie dann, richtet sich im Sattel etwas auf um sich besser umsehen zu können.

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Beitrag von Märzhäsin » 05.11.2017 00:09

"Ihr beliebt wohl zu scherzen, Signor ya Cellini. Natürlich erwarte ich nicht in dieser Gegend unverhofft auf den Horas zu treffen aber wir befinden uns hier immerhin auf dem Territorium des Königreichs Garetien und da ist es nun mal nicht ungewöhnlich in regelmäßigen Abständen Junkern, Baronen und Grafen zu begegnen. Und stellt Euch nur vor welch eine Schmach es für eine Dame wie mich wäre wenn sie aufgrund von unangemessener Bekleidung für eine ihrer unzivilisierten Verwandten aus der Wildnis gehalten werden würde. Bevor ich in die Welt hinaus zog um den Leuten zu helfen musste ich meinen Eltern Sanyara und Eldarion versprechen dass ich es niemals zulassen werde dass der edle Name unserer Sippe in Verruf gerät." erklärt die junge Auelfe mit einem besorgten Blick bevor sie sich an die gelehrte Dame wendet. "Ich hoffe Ihr wolltet mit Eurer Bemerkung nicht andeuten dass eine wie ich keine traviagefällige Unterkunft erhalten wird, Euer Wohlgeboren?" sagt die vornehme Elfe mit einem erschrockenen Blick.

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Beitrag von Na'rat » 05.11.2017 11:48

So verkehrt ist der Gedanke ja nicht, ich mache es ja ähnlich. Aber jeden Tag seinen besten Staat anziehen... Das geht dann doch etwas zu weit.
Bei ihrem Aussehen steht der Stand ohnehin nicht im Vordergrund.


"Nein, nur darauf hinweisen, dass es eine kleine Hüte ist, deren Möglichkeit zur Aufnahme von Gästen engen Grenzen gesetzt." Antwortet die Magierin ruhig. "Aber ich darf Euch versichern, dass man Euch auch mit weniger als Eurem besten nicht für eine Wilde halten würde. Kein Grund den besten Staat anzulegen, ist auch viel zu schade dafür."

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Beitrag von DasBloehr » 05.11.2017 11:52

Luna, die die ganze Zeit eine kleine Karte studiert hatte und so darin vertieft war sich an die Gegend zu erinnern, dass sie die Konversationen ihrer Weggefährten kaum mitbekam wird bei den letzten Aussagen der Auelfin ein wenig hellhöriger. Zweifelnd schaut sie an sich herunter - Lederrüstung durch und durch und diese auch bereits abgenutzt - und zuckt mit den Schultern. Aussehen sollte nicht das höchste Gut im Leben darstellen sagt sie mehr zu sich als zu irgendwem sonst. Aber so wie ich das sehe dürfte diese Hütte genug Unterschlupf für die Nacht bringen und morgen sollten wir dann auch recht schnell schon unser Ziel erreichen.

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Beitrag von Lanzelind » 05.11.2017 12:03

Serafino schaut etwas perplex, als Mirabella seinen kleinen Scherz für bare Münze zu nehmen scheint und ihm auch gleich einen Vortrag hält. "Ah, ja," bemerkt er nur und widmet sich lieber wieder seiner Pastete. Als Mirabella dann Alenas Worte offensichtlich falsch versteht, verzieht der Blondschopf kurz das Gesicht Oh bitte, keinen Zickenkrieg und atmet innerlich erleichtert auf, als sowohl die Magierin als auch Luna eher beschwichtigende bzw. pragmatische Worte finden. Und bevor noch weitere Befindlichkeiten die Stimmung trüben können, meint er rasch und voller Zuversicht: "Na, das klingt doch ganz wunderbar!"

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Beitrag von Na'rat » 05.11.2017 12:49

"Das und Limonade. Ich muss nämlich gestehen, Collega, dass ihr einen schlechten Einfluss auf mich habt. Regelmäßig auch nur halb so gut gegessen habe ich zuletzt an der Akademie. Wie kommt es eigentlich, dass Ihr nicht schrecklich viel Geld bei Hofe verdient?" Versucht Alena ein Gespräch in Gang zu bringen.
"Bei mir ist es der Umstand, dass ich trotz einiger Angebote noch nicht das Passende gefunden habe. Vielleicht sind auch meine Ansprüche einfach zu merkwürdig. Kein Hof mitten im nirgendwo, eine größere Stadt in der Nähe, die Möglichkeit sich austauschen zu können und meine Großeltern liegen mir schon länger in den Ohren doch eine Familie zu gründen. Und nun ja, ihre Ansichten sind nicht ganz so die meinen. Aber Weiden geht ja schwerlich mit meinen Ansprüchen zusammen."
Zuletzt geändert von Na'rat am 05.11.2017 12:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Märzhäsin » 05.11.2017 12:50

"Dann bin ich ja beruhigt. Und vielen Dank für das Kompliment, Euer Wohlgeboren. Ihr habt vollkommen Recht, es gibt natürlich viel mehr Dinge als nur die richtige Kleidung und kostbaren Schmuck die eine Dame auszeichnen. Es sind auch ihre Umgangsformen, ihre Manieren, ihre Fähigkeiten und ihre Würde." sagt die Auelfe mit einem freundlichen Lächeln und vollführt gegenüber Alena einen Knicks. Anschließend wendet sie sich an Luna. "Es mag vielleicht nicht das allerhöchste Gut im Leben sein aber wenn man sich bevorzugt innerhalb von bestimmten gesellschaftlichen Kreisen bewegt kann es schnell zum Aushängeschild einer Person werden, meine Liebe."

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Beitrag von DasBloehr » 05.11.2017 13:25

Die junge Halbelfe zog ihre Kapuze tiefer ins Gesicht um das Lächeln zu verbergen, welches sich nicht unterdrücken ließ. Na, ein Glück für mich, dass ich diese gesellschaftlichen Kreise für gewöhnlich meide. Ich würde wohl nicht dort hineinpassen, egal wie sehr ich es versuchte. Mit diesen Worten schaute sie zurück auf ihre Landkarte und entspannte sich sichtlich. Sie würde es wohl nie zugeben, wenn man sie fragen würde, doch die bunt gemischte Gesellschaft, in der sie sich befand war ihr sehr angenehm.

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Beitrag von Samweis » 05.11.2017 13:30

Tartufus schaut die Magierin an. Meine Liebe, erstens bin ich ja nun gerade erst mit der Ausbildung fertig und zweitens sind wir ja auf dem besten Weg dahin viel Geld zu verdienen. Anerkennend geht sein Blick auf Serafino. Aber doch nicht in einer Festanstellung bei einem Banausen, der im Zweifel keine Ahnung von der Kulinarik hat und mir im schlimmsten Fall das Budget kürzt. Nein, mein lieber Freund wieder ein Blick zu Serafino und ich, haben eine neue Idee erfunden. Das musikalische Bankett bei dem wir den Schmaus für den Gaumen mit dem Scmaus für die Ohren verbinden und so unsere Gäste rundum glücklich machen. Dann schaut er wieder direkt zu der Magierin was ist denn euer Steckenpferd? wenn ich das so direkt fragen darf?

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Beitrag von Na'rat » 05.11.2017 15:15

Der ist aber schon klar, dass sie einen Sack anziehen könnte und immer noch alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde? "Kleider machen Leute." Erklärt Alena diplomatisch.
"Musikalisches Bankett? Wird nicht ohnehin aufgespielt?" Fragt sie zweifelnd nach, unterbricht ihr klar wird, dass sie Äpfel mit Birnen vergleicht.
"Ich? Ich singe selbst ein wenig und versuche mich in der Malerei, meistens reicht es aber nur zur Stickerei. Die an und für sich eine recht meditative Tätigkeit und viel leichter zu transportieren ist als eine Staffelei. Vom kochen verstehe ich genug um Wasser nicht anbrennen zu lassen und dem Küchenmeister in einen herrschaftlichen Haushalt nicht die Zügel durchgehen zu lassen."

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Beitrag von Lanzelind » 05.11.2017 15:35

2Serafino sieht einen Moment etwas indigniert aus, als Alena meint, es "würde doch ohnehin aufgespielt". Dann aber weckt etwas anderes seine Aufmerksamkeit. "Ihr singt, meine Liebe?, wendet er sich an Alena "habt ihr da auch eine Ausbildung genossen. Und dürfte ich fragen, welche Stimmlage?"

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Beitrag von Na'rat » 05.11.2017 17:29

"Nicht besonders gut fürchte ich, hauptsächlich Kirchenmusik. Für den Chor im Praiostempel hat man nämlich Ausgang gewährt. Meine Lehrer fanden es ein frommes Werk welches die Disziplin fördert. Und nein, nicht die Kaiser Noralec Sakrale oder der Tempel der Sonne. Es war ein kleinerer Tempel in der Nachbarschaft, von dem der Weg zurück zur Akademie dann oft sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat." Plaudert Alena ein wenig. "Mein Sopran ist ganz gut ausgebildet, glaube ich. Für eine wirkliche Ausbildung blieb natürlich nie Zeit. Auch wenn unsere Dirigatin einiges an Ehrgeiz an den Tag legte. In letzter Zeit hatte ich viel zu wenig Gelegenheit zum üben. Und bevor ihr fragt, die Hymnen der seeligen Linai Praiosmin halte ich für mit das Schönste was je ein Mensch in Musik gefasst hat. Den seeligen Gurvan und sein Bosparano oder gar seine vulgärsprachlichen Werke in allen Ehren. Aber Linais Opus hat so viel mehr Tiefe und das Aurelani hat seine ganz eigene... Nun ja, Wucht. Liegt vielleicht auch daran, dass ihr ýmno sto fos, der Hymnus auf das Licht das Ersten war was im Tempel der Sonne hören durfte." Nennt sie eine reichlich obskure Gestalt, die nur Kennern der praioskirchlichen Musiktradition vertraut sein dürfte.

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Beitrag von Märzhäsin » 05.11.2017 17:41

"Es klingt so als wärt Ihr ein Kind zahlreicher schöngeistiger Talente, Euer Wohlgeboren. Ich muss ehrlich zugeben beeindruckt zu sein." sagt Mirabella mit einem charmanten Lächeln.

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Beitrag von Lanzelind » 05.11.2017 17:47

Oh, die Sakralmusik und insbesondere Linais Opus haben ohne Zweifel ihren Charme, wobei ich gestehen muss,
dass ich mich eher der weltlichen Musik zugewandt fühle. Irgendwann eine große Oper am Vinsalter Haus auf die Bühne bringen,
das ist schon ein kleiner Traum von mir,"
gesteht der junge Komponist wenig bescheiden. "Allerdings habe ich mich durchaus auch schon an einigen geistlichen Werken versucht, die, wie ich meine, auch ganz gut gelungen sind."

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Beitrag von Na'rat » 05.11.2017 19:20

"Man tut was man kann, dafür gehen mir eine ganze Reihe praktische Fertigkeiten ab und wirklich gut bin ich, wie gesagt, auch nicht wirklich."Meint die Magierin leichthin und irgendwie steigt der Serafino gerade in ihrer Achtung. "Ihr kennt Linai Praiosmin?!" Fragt sie erstaunt und begeistert nach. "Ich hätte nicht gedacht, dass sie außerhalb der Kirchenmusik überhaupt bekannt ist. Sehr zu unrecht, wie ich meine. Und Ihr komponiert selbst? Bei mir hat es gerade einmal zu einigen schmachtenden und furchtbar rührseeligen Gedichten gereicht, als ich noch dachte, dass aus mir eine Künstlerin wird. Euch ist doch hoffentlich klar, dass ich jetzt darauf bestehen muss dass Ihr meine einige Eurer Partituren zeigt. Ich verspreche auch nicht zu versuchen sie zu singen.
Über die Oper zu Vinsalt habe ich bisher nur gutes gehört. Stimmt es, dass man sich dort einen ständigen Stab von Musikern und Sängern leistet?"

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Beitrag von Lanzelind » 05.11.2017 20:19

Serafino lächelt geschmeichelt. "Nun, ich finde, man sollte seinen Horizont nicht zu eng stecken, daher habe ich mich mit mehreren Spielarten der Musik beschäftigt. Auch die Musik anderer Völker, besonders der Elfen," ein Blick zu Mirababella, "weckt mein Interesse. Vielleicht wärt ihr bereit, mir da ein wenig Einblick zu verschaffen, Signorina Mirabella?" Dann sieht er wieder zu Alena: "Es wäre mir eine große Ehre, euch meine Partituren zu zeigen.
Und es stimmt, was ihr über Vinsalt gehört habt. Und ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass die Stellen heiß begehrt sind."

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Beitrag von Märzhäsin » 05.11.2017 20:33

"Sehr gerne, Signor ya Cellini. Was genau möchtet ihr denn über die traditionellen Lieder meines Volkes wissen?" fragt die junge Auelfe mit einem charmanten Lächeln.

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Beitrag von Lanzelind » 05.11.2017 22:38

"Ach, einfach alles!" plappert Serafino drauf los und seine Augen funkeln vor Begeisterung. Was für eine Gelegenheit "Welche Arten von Musik gibt es, wie sind die Stücke aufgebaut, welche Instrumente kennt ihr bei eurem Volk, stimmt es, dass ihr durch eure Musik eure Magie webt?"

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Beitrag von Na'rat » 05.11.2017 23:22

"Ich bin gespannt, der Herr. Auch wenn mein Horizont in musikalischer Hinsicht ein wenig eingeschränkt ist. Wobei es was Magie und Musik angeht erstaunlich viele Übereinstimmungen gibt. Musik, zumindest unter Kundigen, gerne als Analogon bemüht wird. Vor allem wenn sie stark formalisiert ist. Nicht ganz umsonst spricht man gemeinhin von Cantus, wenn man die Evozierung eines definiten Effekts mittels der Madakraft meint." Erörtert Alena das Thema noch ein wenig weiter, richtet ihre Aufmerksamkeit dann auf die Elfe.

Jetzt wird es interessant, was denn ihr Volk ist.

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Beitrag von Märzhäsin » 06.11.2017 13:47

Mein Volk kennt die Verwendung von vielen unterschiedlichen Blasinstrumenten und Saiteninstrumenten. Am weitesten verbreitet sind jedoch Querflöten, Harfen und Lauten. Unsere Lieder stammen größtenteils von unseren lichtelfischen Urahnen und unseren hochelfischen Vorfahren. Wir blicken somit auf ein musikalisches Erbe zurück welches weit über zehntausend Sommer zurückreicht. Die bekanntesten Kompositionen meiner Ahnen sind vermutlich das Freundschaftslied, die Erinnerungsmelodie, die Melodie der Kunstfertigkeit, das Lied des Trostes, das Windgeflüster, das Sorgenlied und das Lied der Lieder. Und ja, die meisten unserer Lieder sind dazu in der Lage die Wirklichkeit zu beeinflussen und somit magische Effekte hervorzurufen. erklärt Mirabella mit einem freundlichen Lächeln.

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