Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

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Lanzelind
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Beitrag von Lanzelind » 16.11.2017 10:37

Schlafzimmer

Nachdem sich Serafino vergewissert hat, dass unter dem Bett kein Monster lauert, schaut er sich das Schlafzimmer einmal etwas genauer an, wobei er mit klarer, heller Stimme leise vor sich hin singt. Etwas mutiger geworden, setzt er sich auf die Bettkante und hüpft ein wenig auf und ab, um die "Federung" zu prüfen und überlegt dabei, wie er es hinbekommt, dass er im Bett schlafen kann ... Dann geht er zu der Kleidertruhe und schaut neugierig, ob sich zwischen den Kleidungsstücken vielleicht noch andere interessante Dinge befinden, hält zuguterletzt auch das gelbe Kleid hoch, betrachtet es mit dem Kennerblick des modisch Versierten .... und rümpft leicht die Nase. "Also, wirklichen Staat kann man oder besser frau damit nicht wirklich machen. Der Schnitt ist ja schon seit Jahren aus der Mode und dieser grobe Stoff ... aber was habe ich auch erwartet ... "

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Beitrag von Assaltaro » 16.11.2017 14:26

Draußen

Häufig benutzte Trampelpfade führen zu einem klaren Bach und einer Art "Freiluftlatrine", bei der über einem kleinen Abhang eine Art Sitz gebaut wurde. Ansonsten fällt in der Umgebung nichts ungewöhnliches auf, hin und wieder schaucht Alena kleine Waldtiere auf, wenn sie im Gebüsch stochert, so hüpft ein Hase erschrocken weg und ein Eichhörnchen rennt blitzschnell den nächsten Baum hinauf. Zudem hat der Regen wohl bald sämtliche Spuren verwischt.
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Beitrag von Samweis » 16.11.2017 14:31

Ein wenig seltsam schaut Tartufus seine Kollegin an von oben herab an, ist diese doch die zweite, die ihn innerhalb kürzester Zeit fragt, wie lange der Hase schon verschimmelt, bei der anderen Dame hatte er es ja noch vornehm überhört. Werte Collega, Ich weiß ja nicht, was ihr da andeuten wollt und was ihr glaub wer ich bin. In meiner Küche und in meiner Ausbildung habe ich nie gelernt zu untersuchen, wie lange gutes Fleisch schon verschimmelt ist. Bis auf wenige Ausnahmen in denen wir Lebensmittel gezielt mit Edelschimmel schimmeln ließen, verarbeiten wir unsere Waren frisch, weit bevor sie anfangen zu schimmeln.

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Beitrag von Na'rat » 16.11.2017 18:35

Draußen:

Mhh, immer noch merkwürdig. Wenn ihr nicht etwas zugestoßen ist oder wirklich dringend weg musste sollte sie hier irgendwo sein. Vielleicht ist das ja auch alles ganz harmlos. Und was für eine Person lebt dermaßen allein? Nach einer Köhlerei sieht es ja nicht aus. Aber vielleicht ist das nächste Dorf gar nicht weit. Was die Sache noch merkwürdiger macht

Unschlüssig beendet die Magierin ihre Runde um das Haus, erklärt bei Bedarf was sie gefunden hat und kümmert sich erst einmal um ihr Pferd.

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Beitrag von Märzhäsin » 16.11.2017 19:02

Draußen

"Habt ihr bereits irgendwelche Hinweise bezüglich des Verbleibs der Bewohnerin gefunden, Euer Wohlgeboren?" fragt Mirabella mit einem nachdenklichen Blick.

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Beitrag von DasBloehr » 16.11.2017 21:08

Mit leichtem Intresse beäugt Luna die Magierin und bereut bereits ihr schlechtes Benehmen, doch auf keinen Fall würde die sture Halbelfin sich entschuldigen. Um wieder wett zu machen was sie gesagt hatte versucht sie zu helfen. "Nun, wollt ihr vielleicht, dass ich mein Jagdgeschick etwas ausreize und versuche etwas frischeres als den schimmligen Hasen für unser Abendessen zu erlegen?", versucht sie mit einem unsicheren wackeligen Lächeln und nimmt einen Pfeil aus ihrem Köcher.

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Beitrag von Na'rat » 16.11.2017 23:46

Draußen:

"Gefunden habe ich nichts, der Regen macht es ohnehin schwierig. Im Moment beschäftigt mich eher die Frage, was für eine Person so weit außerhalb der Dorfgemeinschaft wohnt, ich sehe nichts was diese Einsiedellei notwendig macht. Sollte nicht zumindest ein anderes Haus in Sichtweite sein? Wenn das nächste Dorf nur wenig entfernt ist macht es die Sache auch nicht besser." Legt die Magierin ihre Überlegungen dar.
"Danke für das Angebot, Frau Gesse, aber vielleicht besprecht ihr das mit unserem Koch. Für sinnvoller halte ich es, ihr euch einmal in der Umgebung umsehen würdet. Mir ist sicherlich eine ganz Menge entgangen." Antwortet sie der Jägerin.

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Beitrag von Märzhäsin » 17.11.2017 01:14

Draußen

"Signor di Pizzo hat vorhin in der Küche erwähnt dass ein Reh oder ein Wildschwein ein angemessenes Abendessen in unserer Situation wäre. Was haltet Ihr davon wenn wir nun gemeinsam aufbrechen? Ihr könnten nach Hinweisen bezüglich der verschwundenen Bewohnerin suchen und unser Abendessen jagen während ich Euch begleite und wie bereits beschlossen mit meinen Fähigkeiten unterstütze?" fragt Mirabella mit einem charmanten Lächeln als sie sich an Luna wendet.

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Beitrag von Lanzelind » 17.11.2017 08:21

Schlafzimmer

Da im Schlafzimmer und wohl auch im Rest des Hauses nichts wirklich Interessantes zu finden ist, er in der Küche nur stört und auch kein gesteigertes Bedürfnis verspürt, sich in die Botanik zu begeben, tut Serafino derweil das in seinen Augen einzig Sinnvolle - er legt sich ins Bett. Nur ein wenig ausruhen, bis das Essen fertig ist ... Und so legt er sich auf den Rücken, starrt an die Decke und lässt seine Gedanken wandern. Vielleicht sollte ich mal eine Oper komponieren, in der ein düsterer Wald eine wichtige Rolle spielt ...mit einem schönen Jägerchor ... sinniert er so vor sich hin und dämmert langsam weg ...

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Beitrag von Samweis » 17.11.2017 09:45

Küche,
fröhlich vor sich hinpfeifend arbeit Tartufus in der Küche, schnippelt und schnappelt, rührt und knetet, ganz in seinem Element. Jedoch verspürt er durchaus eine gewisse Neugierde, was die anderen draußen wohl eforschen? So ganz geheuer ist es ihm nicht, dass von der Bewohnerin jede Spur fehlt, aber immerhin waren sie zu fünft davon eine Halbelfin, die sich scheinbar seit Jahren gut in der Widlnis durchgeschlagen hat und zwei Magier, eigentlich sollten sie sich schon zu verteidigen wissen, solange es nur nichts unheimliches ist, so etwas wie Mäuse. Plötzlich hält er inne, hatter er da gerade wirklich etwas gehört? Da plötzlich schon wieder. Immer wieder hört er dieses dumpfe, scharbende Geräusch, das schlimme ist, er kennt es, das Geräusch, irgendwie, weiß aber nicht woher, so vertraut und doch so fremd ist das Geräsuch, dass ihm ein kalter Schauer vom Hals Kommend, langsam die Wierbelsäule runterläuft. Am Anfang versucht er es noch zu überhören soll sich dann jemand anders drum kümmern., aber dann wird ihm bewusst, er ist der einzige im Haus, die Anderen sind alle raus, da bleibt keine Wahl, er muss nachschauen und so siegt doch der Zwang herauszufinden, was es ist. Naja, toll. Die Wildninshüterin bringt mir jetzt auch nichts, wenn die draußen ist und ich hier alleine. er greift nach seinem Magierstab und hält ihn wie eine Waffe vor sich, während er sich langsam aber sicher in Richtung dieses unheimlichen Geräusches macht. Immer, und immer wieder ist dieses Scharben zu hören, dumbf und kratzend, fremd und doch vertraut und Schritt für Schritt nähert sich Tartufus dem Geräusch bereit zuzuschlagen oder einen Zauber zu wirken. Da, es wird lauter als er die Küche verlässt, scheinbar aus dem Schlafzimmer. Vorsichtig und so leise, wie er seinen Körper bewegen kann, schleicht Tartufus Richtung Schlafzimmer, dann wartet er zwei Sekunden. Nimmt seinen Mut zusammen und springt mit dem Satz, Halt, wer ist da. Ich bin... ins Zimmer. Weiter kommt er nicht, ist doch die Quelle dieses Geräusches sein alter Freund Serafino, der auf dem Bett liegt und vor sich hin schnarcht. Serafino, wirklich weckt er seinen Freund auf, ist aber deutlich erleichtert

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Beitrag von Lanzelind » 17.11.2017 10:34

Schlafzimmer

Selbstverständlich klingt Serafinos Schnarchen gar lieblich und melodisch. Zumindest würde er alles andere weit von sich weisen. ;) Irgendwie hat der junge Horasier es geschafft, im Halbschlaf die Decke über sich zu ziehen. Als nun Tartufus ins Zimmer platzt, schreckt der Komponist mit einem erschreckten Quietschen auf und zieht die Decke, einer keuschen Jungfrau gleich, bis zur Nasenspitze hoch. Als könne man sich so wilde Tiere oder andere Unholde vom Leibe halten: "WAH! Tartufus .... musst du mich so zu Tode erschrecken???" Dramatisch legt er sich eine Hand ans Herz und schaut seinen Freund vorwurfsvoll an.

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Beitrag von Na'rat » 17.11.2017 11:26

Draußen

"Äh! Die Jagd auf Hochwild ist ein Standesprivileg, daher der Name. Was das Abendessen angeht, so rate ich dazu, sich erst einmal mit dem Gelehrten Herren zu beraten." Wirft Alena ein, die sich der Versorgung ihres Pferdes widmet.

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Beitrag von Märzhäsin » 17.11.2017 11:52

"Ich bin untröstlich Euch korrigieren zu müssen Euer Wohlgeboren aber wir befinden uns hier im Reichsforst, welcher zum Territorium der Grafschaft Waldstein gehört. Bei der zuständigen Gräfin handelt es sich um Allechandriel Quellentanz, eine äußerst charmante und verständnisvolle Tochter der Auen. Die Jagd zum Eigenbedarf ist hier gemäß ihren Bestimmungen gestattet. Mittelreichische Rechtskunde ist eines meiner Spezialgebiete." erklärt die junge Auelfe mit einem stolzen Lächeln.

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Beitrag von Na'rat » 18.11.2017 12:26

Draußen

Will die sich mit mir streiten und mir was von der Ministerin erzählen?

"Ah! Danke." Gibt die Magierin sich unbestimmt, ist sich nicht ganz sicher wie sie eine solche Auskunft einordnen soll.

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Beitrag von Märzhäsin » 18.11.2017 14:25

"Gern geschehen, Euer Wohlgeboren." sagt Mirabella mit einem charmanten Lächeln und ist sich nicht im geringsten darüber bewusst dass sie Alena mit ihrer Auskunft bezüglich der Jagdgesetze innerhalb der Grafschaft Waldstein verärgert hat. Sie wollte schließlich nur mit ihrer Bildung in der Gunst der gelehrten Dame steigen.

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Beitrag von Na'rat » 20.11.2017 15:05

Draußen

Über unverfängliches plaudernd widmet sich die Magierin weiter ihrem Pferd und dann ihrem Gepäck. Unternimmt nur einen VersuchFrau Gesse davon zu überzeugen, doch einmal selbst nach dem Verbleib der Bewohnerin der Hütte zu forschen. Sie selbst beschränkt sich bei dem zunehmenden Regen darauf noch einmal die Hütte zu umrunden, bevor sie in deren Inneren Zuflucht sucht.

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Beitrag von Samweis » 20.11.2017 16:43

Im Haus

Ich dich erschrecken? das war jetzt doch zuviel für Tartufus, er schaut seinen Freund an. Du schnarchst hier, dass ich befürchte, die Geisterrratten würden dieses Haus einnehmen wollen und wenn ich dann todesmutig nach schaue, sagst du mir, dass ich dich erschrecke. entrüstet schüttelt er seinen Kopf, und entfernt sich aus dem Zimmer. An der Tür dreht er sich dann aber noch einmal um Komm schon mein Freund, hilf mir Gemüseschälen in der Küche und erzähl mir etwas von deiner neuesten geplanten Operette. Hatte ich das richtig verstanden, dass da eine Fledermaus eine leitende Rolle, die irgendwie ins Gefängnis muss?

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Beitrag von Lanzelind » 20.11.2017 18:12

Im Haus

Serafino sieht Tartufus nicht minder entrüstet an. "Ich. schnarche. nicht." gibt er zurück und zieht eine beleidigte Schnute. Allerdings kann er seinem Freund nicht lange böse sein und auch wenn Gemüseschälen nicht gerade zu seinen Lieblingsaufgaben zählt, bequemt er sich doch aus dem Bett und folgt dem Koch zurück in die Küche. Zu zweit ist es ja vielleicht auch doch sicherer gegen irgendwelche Räuber und wilden Tiere. Wie gut nur, dass sie die Frauen dabei haben, die schienen doch aus ganz tapferem Holz geschnitzt.
"Ja, so ungefähr. Im Großen und Ganzen geht es darum, dass sich jemand für einen erlittenen Streich rächt, mit allerlei Verwechslungen und Verwirrungen. Ich bin noch am Überlegen, ob ich die männliche Hauptrolle mit einem Tenor oder einem Bariton besetze. Und vielleicht baue ich die Rolle des Stubenmädchens noch etwas aus. Ich hab da schon ein, zwei Arien im Kopf, die gut zu einer Soubrette passen würden. Die Rolle der Primadonna wäre Madame Fiorella, dieser großartigen Sopranistin, ja wie auf den Leib geschneidert, aber ich fürchte, für mich als noch recht unbekannten Komponisten wird das erst einmal ein Wunschtraum bleiben. Wobei, man weiß ja nie."

Nicht sonderlich geschickt, aber immerhin mit viel gutem Willen hilft er Tartufus dann in der Küche, beim Zwiebeln schneiden. Was eine tränenreiche Angelegenheit ist. Als er Schritte hört, horcht er auf, nimmt dann seinen ganzen Mut zusammen und steckt den Kopf aus der Küche: "Ah, ihr seid's, Mademoiselle Alena" Sein strahlendes Lächeln steht im krassen Gegensatz zu den verheulten Augen: "Habt ihr irgendwas Interessantes entdecken können?"

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Beitrag von Na'rat » 23.11.2017 00:10

im Haus:

"Nein, keine neuen Erkenntnisse, die Bewohnerin des Hauses scheint von jetzt auf gleich das Selbe verlassen zu haben. Warum wird sich vermutlich erst im nächsten Dorf klären. Der Weg rechts vom Haus führt zu einem Abort, alles sehr unauffällig. Jedenfalls, die Tiere sind versorgt, sowie leicht angepflockt und die Plane des Wagen ist, so weit ich es feststellen konnte, festgezogen. Trotzdem sollte man beides regelmäßig kontrollieren, damit sich keines beim Gewitter losreißt." Berichtet die Magierin, die ihr regennasses Kopftuch abnimmt, kurz mit den Händen prüft ob die zu einem einfachen Zopf gebundenen tiefschwarzen Haare auch über den Ohren sitzen, diese bedecken.
Legt dann den Kopf schief, als sie die verquollen Augen zu bemerken scheint. Es dauert einen Augenblick, bis sie das Treiben in der Küche, die Gerüche von dort und die Tränen zusammenzählt.
"Hat sich hier etwas ergeben? Außer dass, einem das Wasser im Mund zusammenläuft?" Erkundigt sie sich.

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Beitrag von Lanzelind » 23.11.2017 10:01

im Haus:

Serafino wischt sich mit dem Hemdsärmel über die Augen. "Nein, eigentlich nicht. Ich habe mich ein wenig im Schlafzimmer umgesehen, da konnte ich aber auch nichts entdecken, was uns irgendeinen Hinweis auf den Verbleib der Bewohnerin gibt. Von der Kleidung her scheint sie von eher einfacher Herkunft zu sein, aber gut, das war wohl nicht anders zu erwarten. Das ist schon alles recht mysteriös."

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Beitrag von DasBloehr » 23.11.2017 18:51

Luna nickt nachdenklich. "Vielen Dank für das Angebot werte Mirabella, während wir für das Abendessen jagen können wir auch gleich noch etwas die Umgebung erkunden. Wir sollten nur darauf achten und so leise wie möglich zu verhalten um nicht aus Versehen noch das Wild zu verschrecken. Vielleicht finden wir ein paar Schritte weiter von der Hütte entfernt noch Hinweise auf den Verbleib der Bewohner. Vielleicht irgendetwas, was uns bisher entgangen ist. Niemand kann einfach so verschwinden. Jeder hinterlässt Spuren." Mit diesen Worten wendet sich Luna der Fläche hinter dem Haus zu beobachtet konzentriert jede noch so kleine Regung zwischen vereinzelten Brombeerbüschen. /Vielleicht sollte sie Tartufus fragen, ob er gerne frische Brombeeren zum verfeinern der Speisen hätte/, denkt sich die Grenzjägerin.

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Beitrag von Märzhäsin » 23.11.2017 19:53

"In Ordnung. Geht Ihr voran, aber bitte bleibt in meinem Sichtfeld denn ich habe als eine Tochter der Auen die in einem städtischen Umfeld aufwuchs deutliche Probleme mit der Orientierung in der Wildnis. Ich werde nebenbei versuchen einige Beeren und Pilze zu sammeln. Keine Sorge, zumindest mit Botanik und Gartenarbeit kenne ich mich aus, es besteht also nicht die Gefahr dass ich versehentlich giftige Dinge einsammle. Und mir bereitet das Verschwinden der Bewohner ebenfalls Sorgen. Irgend etwas scheint hier nicht in Ordnung zu sein. Ach ja.....dürfte ich als Jagdwild vielleicht Große Schröter oder Wildvögel wie Rebhühner vorschlagen? Tiere die lange Löffel haben und herum hoppeln möchte ich aus bestimmten Gründen nicht verspeisen, das Gleiche gilt für Eichhörnchen, hierbei handelt es sich nämlich um mein Seelentier." sagt Mirabella mit einem nachdenklichen Blick.

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Beitrag von Na'rat » 23.11.2017 20:05

Im Haus:

"Ich bin sicher, dass es dafür eine ganz banale Erklärung gibt. Auch wenn mir eine solche gerade nicht einfallen will." Sieht die Magierin es pragmatisch. Wirft einen Blick in die Küche, was sich denn dort abspielt. Schaut sich dann noch einmal in Ruhe im Haus um, bevor sie ihre Hilfe in der Küche anbietet.

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Beitrag von Lanzelind » 24.11.2017 11:57

Im Haus

Als Alena dies tut, nutzt der junge Horasier prompt die Gelegenheit und fragt mit einem wirklich herzallerliebsten Lächeln, das schon unzählige Gouvernanten und Hauslehrer besänftigt hat: "Könntet ihr vielleicht die Zwiebeln übernehmen? Bitte? Die bringen mich um!"

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Beitrag von Assaltaro » 25.11.2017 10:32

Luna und Mirabella kommen gerade rechtzeitig zurück zur Hütte, bevor es richtig heftig anfängt zu regnen und in der Ferne auch schon der erste Blitz zu sehen war, dicht gefolgt von einem Donnergrollen. Der Wind tost laut um die Hütte, doch sie scheint dem Wetter stand zu halten, wie sie es wohl schon einige Jahre tut.
In der Hütte breitet sich aber eine angenehme Wärme durch das Kaminfeuer aus und der Geruch von Tartufus Essen erfüllt sämtliche Räume.
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Beitrag von DasBloehr » 25.11.2017 11:01

"Schade, dass der Regen nun doch so plötzlich eingesetzt hat. Ich hätte schwören können, dass uns noch Zeit geblieben wäre, aber manchmal ist das Wetter nunmal unberechenbar", schmollt Luna. "Ach, wie herrlich riecht es hier nach köstlichem Essen", bemerkt sie noch als sie sich zum Kamin begibt um nach dem Feuer zu sehen.

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Beitrag von Märzhäsin » 25.11.2017 13:42

Im Haus

Mirabella bringt eine große Portion Pilze und eine große Portion Beeren die sie mit Hilfe ihrer botanischen Kenntnisse sammeln konnte in die Küche "Dies ist meine Ausbeute, ich hoffe Ihr mögt Pilze und Beeren. Ist irgend etwas besonderes vorgefallen in der Zeit in der wir unterwegs waren?" fragt die junge Auelfe neugierig.

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Beitrag von Na'rat » 26.11.2017 11:14

Im Haus

"Besser nicht, in der Küche bin ich schrecklich ungeschickt. Ich lege mal besser auf was an Geschirr da ist." Erklärt die Magierin, an welcher der erprobte Blick zwar nicht vorbeigeht. Vielleicht sind es auch eher Sachgründe, immerhin ist sie von Stand und an einer Akademie aufgewachsen."

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Beitrag von Lanzelind » 26.11.2017 11:20

Serafino ist auch von Stand. Und kann darüber hinaus ganz wunderbar schmollen. "Nicht. Nett." murmelt er in seinen nicht vorhandenen Bart und macht sich mit Leidensmiene weiter an die Arbeit. Die er nur zu gern unterbricht, als Mirabella und Luna mit den Beeren und Pilzen wiederkommen. "Oh! Pilze! Wie wunderbar!" Auch sie wird unter Tränen angestrahlt. In diesem Moment wird die Hütte von einem weiteren mächtigen Blitz erhellt, was den Komponisten leicht zusammen zucken lässt. "Oh je, Rondra zürnt heut aber arg. Hoffen wir, dass diese Hütte ihrer Wut standhält."

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Beitrag von Samweis » 28.11.2017 10:46

Begeistert nimmt Tartufus die Pilze entgegen, betrachtet sie ausgiebig, riecht an ihnen und legt einige zur Seite, während er die anderen zu den noch ungeschnittenen Zwiebeln vor Serafino legt gut abwaschen vorher bemerkt er lediglich flapsig, während er Saerfinos Gejammer mit einem amüsierten Gesichtsauszug quittiert. Als hätte ich große Freude daran, Papier und Schreibutensilien zu besorgen, beziehungsweise hinter ihm aufzuräumen, wenn er mal wieder eine seiner kreativen Phasen hat Dann wendet er sich an den Rest. Nein, hier ist nichts vorgefallen, außer dem Üblichen. Wir sollten aber ein Auge aufhalten, wer weiß warum die Besitzerin gegangen ist.

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