[Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 03.06.2014 22:38

Vanya schüttelt den Kopf zu Quins Mutmaßung sie würde vielleicht auch seine Schwester kennen "Die Alchemisten sind meist nicht sehr.. naja sie sind gerne unter sich und haben ihre eigene kleine Bibliothek. Nach dem ersten Jahr sieht man sie so gut wie gar nicht mehr. Und sie teilen auch nicht gerne ihre Literatur mit anderen Studenten" erklärt sie "Da gibt es nichts zu verzeihen, nicht mal wenn euer Name nicht Consuela ist, ich meine, wir stehen hier ziemlich konspirativ zusammen. " meint sie und lacht etwas nervös.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 04.06.2014 07:06

Das Vanya sich nicht von seinem Geweihtenstatus beeindrucken lässt, oder nur wenig, lässt ihn doch innerlich schmunzeln. Dein Glück, das ich da nicht so viel Wert drauf lege. Denkt er sich, zuckt dann mit den Schultern, schiebt die Hände leicht in die Taschen. Schade, hätte ja sein können. So weit ich weiß sucht sie nämlich immer mal wieder nach freiwilligen, um einige ihrer Experimente am lebenden Objekt studieren zu können. So weit ich weiß zahlt sie auch annehmbar dafür. Dementsprechend hat sie etwas mehr Kontakte nach Außen. Und manche der ärmeren Dienerschaften und Studenten gehen sogar darauf ein! Was für Idioten! Als wenn ich mich meiner Schwester so weit ausliefern würde.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 04.06.2014 07:28

Vanya schüttelt es.. Soll das eine Drohung sein?
"Damit ist sie an der Universität bei weitem nicht die einzige... euer Gnaden." antwortet sie.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 04.06.2014 18:53

Ob Drohung oder nicht, dass lässt sich nicht sagen, es gibt weder in die eine noch in die andere Richtung einen eindeutigen Hinweis. Ach so, wirklich? Ich hätte ja gedacht, dass sie dahingehend etwas übertreibt. Ich selber bin ja nur hin und wieder einmal dort gewesen, dementsprechend fehlt mir der Blick um das beurteilen zu können. Auch wenn die Sicherheit hier und dort etwas verbessert werden könnte. Aber was soll ich mich beschweren, das hat Vorteile.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 06.06.2014 01:10

Wo wollen wir uns denn jetzt noch weiter besprechen? Oder wie wollen wir verbleiben? mischt sich Consuela ein
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 07.06.2014 13:59

Ich wüsste etwas, wo wir uns ohne großes Aufsehen dafür zurückziehen könnten. Je nach Ansprüchen etwas näher gelegen, oder auch weiter entfernt. Schlägt seine Gnaden vor, was genau man sich vorstellt, kann man ja besprechen, wenn man sich schon einmal auf den Weg macht. Zumindest falls kein anderer schon etwas bestimmtes in Sinn hat, einen bestimmten Ort.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von simia » 10.06.2014 11:41

So einigt man sich auf einen Ort, der etwas abseits gelegen ist und wo man bis tief in die Nacht ohne fremde Ohren Pläne und Gegenpläne schmiedet. Es ist bereits früher Morgen als man zu den Gärten Dom Bonareths aufbricht, um ihm von der Idee mit der Expedition zu berichten. Man braucht nicht lange zu warten, da wird man bereits empfangen und der Grande scheint fast fiebrig auf die Planungen zu warten. Als ihm der Streich zugetragen wird, macht sich ein immer breiteres Grinsen auf seinem Gesicht bemerkbar. Ja es scheint so, dass er geradewegs begeistert davon ist. Als alles vorgetragen ward, empfiehlt er noch eine weitere Person mit ins Boot zu holen, die für die scheinbare Expedition wie geeignet schien. Voller Ungeduld drängt er die Gruppe noch am selben Tage aufzubrechen. Vittorio hatte herausgefunden, dass noch heute das Versorgungsschiff nach Tyrinth aufbricht und es wahr im eine Leichtigkeit dafür zu sorgen, dass man als offizielle Expedition Platz an Bord bekommt. Vittorio selbst hingegen lässt sich entschuldigen. Er sei einer heißen Fährte auf der Spur und könne derzeit nicht abkömmlich. Nunja, was auch immer das heißen mag...

Also gesagt getan und so geht alles recht schnell. Dank den weitreichenden Verbindungen Bonareths war es nicht schwer, schnell das nötige für eine Expedition auf das besagte Schiff zu verladen und so bricht man noch am selbigen Tage auf.
Außer der kleinen Gemeinschaft sind keine weiteren Passagiere an bord und leider haben Nachfragen zur Ladung auch nur Proviant und Verbrauchsmaterial für die Außenstelle ergeben. Der Kapitän ist recht neu und vertritt gerade den biherigen, der derzeit im Urlaub ist.

Die Fahrt dauert nicht sehr lange und so meldet der erste Offizier bereits gegen Nachmittag, dass man in etwa einer Stunde in Tyrinth vor Anker gehen würde...

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 10.06.2014 11:56

Der Magier schlendert über das Deck, seine lange Schaumpfeife welche welche mit geometrischen Formen verziert ist hängt rauchend an seinem Mundwinkel.
Gibt es hier auf Deck irgendetwas auffälliges? Konzentrier dich.
Kordogan versucht so wenig wie möglich schnüffelnd zu wirken.
Werde ich beobachtet? Welche Augen penetrieren mich?
Seine Augen versuchen neugierigen Blicke einzufangen, seine angelegte Kapuze kommt ihm da etwas entgegen, befindet sich doch sein Kopf im Schattenbereich.
Zuletzt geändert von Lokwai am 10.06.2014 12:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2014 12:09

Zwei hübsche grüne Augen mustern den Magier in diesem Augenblick, und kurz darauf steht Vanya schon neben ihm. Sie hat ihr Kleid gegen eine Hose und praktische Stiefel getauscht, und eine Bluse bei der sie früher mindestens zwei Knöpfe mehr geschlossen hätte. Ihre Roten Haare hat sie in einem einfachen Zopf gebändigt. “Das nenne ich mal eine angenehme Expedition, kurze anreise, Lokalitäten in der Nähe, vielleicht sogar ein anständiges Bett, und wenn man etwas vergessen hat fährt man einfach kurz nach Hause“ meint sie lächelnd.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 10.06.2014 12:53

Der Magister nickt ihr zu "Das stimmt, etwas angenehmes hat das Ganze. Übrigens steht euch eure Kleidung sehr gut, eine gute Wahl. Wären wir jetzt im Fernen Norden müsste man sich jetzt wieder anhören, dass man sich nicht nach dem Codex kleidet." sagt er und lächelt.
Dann spricht er leise auf bosparanisch weiter "Und habt ihr irgendetwas auffälliges an Bord entdeckt?"
Dann wechselt er wieder ins Brabaci "Wie man auf bosparanisch zu sagen pflegt um eure Schönheit zu huldigen." und senkt seinen Kopf leicht.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2014 13:04

Vanya lächelt "Nun zum Glück gibt es keinen Codex für Gelehrte, wir dürfen immer bezaubernd aussehen" meint sie leicht feixend "Ihr seid wirklich überaus Charmant"

bosp~"Nein.. was haltet ihr von dieser anderen Magierin? Alara? Kennt ihr sie näher?" erkundigt sie sich leise, wobei sie ebenfalls Bosperano benutzt, obwohl ihr das kaum heimlich vorkommt.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 10.06.2014 13:14

"Nein ... nicht wirklich, aber wir sollten uns auf das Schiff konzentrieren!" antwortet er in bosparanisch.
"Ein schöner Tag heute!" und schlendert mit Vanya weiter über das Deck.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2014 13:29

"Oh ja, und frischer Wind hier.. wobei.. vielleicht auch eine letzte Gelegenheit sich.. ein bischen zurückzuziehen.. vielleicht finden wir irgendwo ein lauschiges Plätzchen.. unter Deck.. vielleicht im Laderaum" meint sie und lächelt Kordogan aufreizend an.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 10.06.2014 13:34

"Ja, man könnte diesem Klima ein wenig entrinnen und sich im Schatten ein wenig ausruhen. Da fehlt ja eigentlich nur ein kleines Getränk. Gesprächstoff wird uns bestimmt nie ausgehen." sagt er beflügelt schauspielerisch.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2014 13:39

"Äh ja.. genau.. ihr solltet aber eure Pfeife ausmachen, ich glaube soetwas ist unter Deck nicht gestattet" meint Vanya anfangs kurz irritiert.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 10.06.2014 13:45

Kordogan bleibt kurz an der Reling stehen und klopft seine Pfeife aus. "Natürlich, wollen wir doch nicht wie ein nordischen Begräbnisschiff daherkommen!" und hält dann mit Vanya aufs Achterdeck zu um eine Deck tiefer zu gelangen.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Na'rat » 10.06.2014 13:50

Die tulamidische Magierin gibt sich, zumal verglichen mit ihrem Auftritt beim Gartenfest, sehr zurückhaltend. Ein einfacher grüner Kaftan aus leichten Leinen kleidet sie, trotz der Hitze, überaus züchtig. Auf die kleinen Eitelkeiten von dezent aufgetragener Schminke und einem funkelnden Stein im Nasenflügel oder einer komplizierten Flechtfrisur der schwarzen Haare konnte sie aber auch nicht verzichten.
An Bord gekommen ist sie in Begleitung einer jungen und hübschen Sklavin, der Aufmachung her ihre Leibsklavin, und ziemlich leichtem Gepäck, von dem eine Kiste aus edlem Holz, mit magischen Symbolen oder was man dafür halten könnte verziert war.
Mit der Annäherung ans Ziel steht sie auf dem Achterschiff, unterhält sich mit dem Steuermann über zu erwartende Besonderheiten der Gegend, das Wetter und über Landmarken, letztere hält sie skizzenhaft mit einem Kohlestift in einem Büchlein fest, dessen Einband mit silbrig schimmernden Symbolen übersät ist.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 10.06.2014 13:55

Als Kordogan Alara ansichtig wird, nickt er ihr leicht zu, als ob er ihr sagen wollte das sie ihm und Vanya folgen sollte.
"Unten ist es bestimmt schön kühl. Ich werde dort unten mal nach eurem Ring schauen und euch verraten ob er mit Magie gefüllt ist, Vanya."

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 10.06.2014 20:55

Den Quin, den Vanya zu sehen bekommt, als sie sich am Schiff sammeln, ist ein völliger anderer als der, welchen sie in der Hagenkneipe und danach kennengelernt hat. Ja, sind es überhaupt die selben Personen?

Ein junger Mann von etwa zwanzig Götterläufen dem man an seiner gebräunten Haut und dem etwas dunkleren Teint seine südländisches Herkunft ansieht, rabenschwarzes Haar das schulterlang und mit einem Band geschnürt ist und dunkelbraune Augen gehören dem recht kleinem Mann der etwa 163 Halbfinger klein und recht schmal gebaut ist. Das beinahe jugendlich unschuldig wirkende Gesicht ist ansprechend geformt und irgendwie hat er doch das gewisse Etwas das einen interessant erscheinen lässt. Die fein geschwungenen Lippen, die weißen Zähne wenn er frech lächelt. Sein Garethi ist mit einer Spur Brabaci gewürzt und es ist klar das seine Heimat ebenfalls diese Perle des Südens ist, die herrliche Stadt des Rabengottes.
Stabile und bequeme Stadtkleidung trägt er, bestehend aus einer engen und dunklen Lederhose die seine schmalen Hüften betont, edles Wildleder das sich an seinen Körper schmiegt, ein feines weißes Leinenhemd, stabile Lederschuhe aus dem selben Wildleder, die viel Halt gewähren und dazu passende Lederhandschuhe trägt er sollte man die Gestalt länger erkennen können.
Ungewöhnlich allerdings ist seine mehrlagige Robe mit vielen Falten in denen man einiges verstecken könnte, sowohl in ihr als auch drunter. Breite Stoffstreifen aus verschiedenen Stoffen welche loser wirken, darunter auch feinste Seide.
Mehrere Lagen dünner grauen Leinen vermengt mit ein oder zwei Lagen weißer Seide die dazwischen immer wieder aufblitzt. Verzierungen mit Monsilber sind an gewissen, strategisch platzierten Stellen dem aufmerksamen beobachter durchaus zu erkennen. Jemand der noch aufmerksamer schaut könnte erkennen dass die einzelnen Stoffe der Robe so gefertigt wurden, dass wenn jemand versucht mit Kraft oder Gewalt daran zu reißen, eher einzelne Stoffstücke daraus hervor gleiten und sich wahrscheinlich lösen, ohne das man den Träger so wirklich greifen könnte. Ein stabiler Gürtel mit Gürteltaschen hält die Robe vorne Zusammen, ein silbernes Fuchsamulett und eine ebensolchen Fuchsbrosche lassen keinen Zweifel daran einen der offenen Diener des Fuchgottes vor sich zu haben. Vor allem wenn man die strategischen Mondsilberstickereien entdeckt welche definitiv dem Gott der Füchse, Mungos und Fledermäuse zugeordnet sind.
Eine graue Umhängetasche gehört ebenfalls dazu, ebenso kunstvoll aus mattem Wildleder gefertigt, und hin und wieder erkennt man auch dass seine Gnaden bewaffnet zu sein scheint, was unter dem Robenstoff allerdings nur halbwegs zu erkennen ist. Wahrscheinlich Kurzschwerter, Kurzsäbel oder kleineres, alles was größer ist würde sich deutlich abheben.

So gut wie möglich hatte er mit Dom Bonareth noch ein paar Feinheiten abgesprochen, beziehungsweise selber noch ein klein wenig in die Wege geleitet um alles plausibler und auch bei Hintergrundrecherchen für glaubwürdig zu halten. Sicher ist sicher.

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Die ersten Stunden, nach dem Beziehen der Kajüte, hat er sich zurückgezogen, um zu meditieren, was auch mehrere Stunden in Anspruch genommen hat.
Als er sich wieder blicken lässt, hat er sich erneut verändert.
Das rabenschwarze Haar offen, schauen die dunkelbraunen Augen sich um. Jetzt trägt er eine stabile, eng anliegende, dunkle Hose aus Iryanleder, dazu passende hohe Stiefel welche auch dschungeltauglich sind. Lederne Armscheinen aus ebensolchen Material liegen über dem hellen Leinenband darunter, dazu passende Beinscheinen die über den hohen Stiefeln beginnen. Ummantelt wird der Körper noch von einer auf seinen Körper maßgeschneiderten Iryanrüstung, in welche an einigen Stellen dezent Gravuren der Mythologie der Kirche des Fuchses angebracht sind, oder auch Sternbilder welche man erkennen kann. In Herzgegend ist dort eine silberne Fuchsbrosche befestigt, die man aber auch wieder lösen kann wenn man will.
Schutz und Beweglichkeit heißt die Devise. Im Waffengurt hängen zwei Kurzschwerter griffbereit, dazu ein Dolch. Im Rüstzeug bewegt seine Gnaden sich ebenso natürlich wie auf der Feier der Bonareths, oder in der Hafenkneipe, während er aufs Deck tritt zieht er dabei noch seine Robe über, die Consuela und Kordogan ja schon bekannt ist, ebenso Mbeki und Alara.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 10.06.2014 22:58

Consuela hatte natürlich ihrem Herrn Bericht erstattet, soweit sie den teilweise handelsspezischen und wissenschaftlichen Ausführungen folgen konnte. Darüber dass sie jetzt allein aufbrach nach Tyrinth aufbrach, hatte sie gemischte Gefühle dabei. Einerseits trennte sie sich als Leibwächterin ungern von ihrem Herrn, andererseits war sie natürlich froh, dass ihr Herr nciht den Gefahren des Dschungels ausgesetzt war. Das hatte sie schonmal erlebt. Ein Grande im Dschungel - der Alptraum einer Leibwächterin - den anderen Alptraum - ein Aufenthalt in Mengbilla - hatte sie auch schon durchlebt. Dass die tulamidische Magierin sie nun auch begleiten sollte, führte bei ihr nicht unbedingt zur große Freude. Dennoch hatte sie die Maga höflich an Bord begrüßt. Sie selber hatte nun wieder ihr einfaches Kleid einer Fana abgelegt und war gerüstet, wie schon beim Besuch in der Villa. So stand sie an der Reling und blickte aufs Meer.
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Beitrag von Na'rat » 11.06.2014 01:52

Ziemlich klein, aber sonst... Wahrscheinlich noch eitler als ich, entsprechend gekleidet ist er ja. Wie man neben den ganzen Intrigen auch noch dazu Zeit findet will ich gar nicht wissen. Ob er mit seinem Arsenal wohl umgehen kann und wem will er damit beeindrucken? Hier in der Goldenen Bucht müssten Piraten entweder besonders dumm oder besonders gut sein um ausgerechnet einen banalen Küstenfahrer anzugreifen. Vielleicht ist er auch besser informiert, will mit seinem Aufzug anzeigen, dass mit ihm Lösegeld zu holen ist.

Die Leibwächterin/Sklaven/Wasauchimmer. Ihr Aussehen ist sicher ein Vorteil für, liegt sicher nicht nur daran, dass mich das schmale Ding nicht mag, dazu ist sie zu teuer. Wobei Al'Anfaner so falsch sind wie die Horasier.

Und der Mirhamer, ein Hellseher verlässt seine Akademiemauern um einen schon längst umgegrabenen Fundplatz aufzusuchen. Entweder gibt es wirklich was neues, was den überstürzten Aufwand erklären würde oder es ist ein Vorwand, was die eklektizistische Mischung der Passagiere erklären würde.
Viel auf See war er wohl nicht, bei so einer Witterung ist auf Deck der angenehmste Platz. Mal schauen was der will und wer die Rothaarige ist.


Mit dankenden Worten verabschiedet sich die Tulamidin beim Steuermann und folgt dem Magier. Macht sich dabei nicht die Mühe auf dem kleinen Schiff etwas anderes vorzugeben.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 11.06.2014 06:59

Während er an die Reling tritt richtet er seine Robe, schließt sie, so das ein Großteil seiner Ausstattung darunter verschwindet. Phex sei Dank ist er so klein, schmal, die Robe darauf ausgelegt dass was er darunter trägt nicht zu offen zu zeigen, so dass er dadurch etwas massiger wirkt, aber nicht unnatürlich.

Den Teilnehmern der Expedition nickt er leicht zu, wenn sie auf ihn aufmerksam werden, betrachtet von der Reling das Meer und die Landmassen welche an ihnen vorbei ziehen, legt dabei seine behandschuhten Hände auf das Holz. In ordnung, wenn sie hier jemand mit Informationen versorgt dann lieber der Eindruck den ich in der Pestbeule beim Einschiffen und jetzt hier mache, ehe ich mir die andere Robe überziehe.
Währenddessen verschafft er sich beiläufig einen ersten Eindruck, ob ihm etwas ungewöhnliches auffällt auf dem Schiff. Jetzt oder davor, ehe er in der Kabine verschwunden ist, als er mehr Zeit unter Deck verbracht hatte.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 11.06.2014 10:15

Als Kordogan die steilen Stufen unter Deck hinter sich gelassen hat und die beiden schönen Damen vor ihm stehen, streift er sich die Kapuze vom Kopf.
Sein frisch rasierten Schädel zieren ein paar Falten, was seinem Alter geschuldet ist, seine linke Hand streift durch seinen schwarzen, mit ein paar grauen Haaren versehenen, Bart.
"Vanya, darf ich vorstellen, das ist Maga Alara, eine kompetente Collega die auch eine längere Zeit in Mirham ihr Wissen bereicherte." dann wechselt er zu der Dunkelhäutigeren. "Alara, darf ich vorstellen, das ist Vanya eine Gelehrte der Universalakademie mit höchsten Ambitionen was Schrift und Sprache angeht." und mustert beide.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Na'rat » 11.06.2014 10:51

"Alara Rashimsuni sala Selim ibn Marwan ay Al'Pandjashtra." Stellt sich die Magierin vor, wobei Alara eher wie Al'Hara klingt, und lächelt freundlich. Hält dabei den schmalen und reichlich schmucklosen Stab aus einem exotischem Holz locker in der Hand.
Wie, kein Nachname? Und ist das nicht ein Männername?

Ein hübsches Gesicht hat sie, eine angenehme Mischung aus tulamidischen und güldenländischen Einschlag, wobei die scharfen Gesichtszüge der Tulamiden und die Haut von einem sanften Braunton überwiegen - etwas was sparsam aufgetragene Schminke noch untersteicht, wenn da nicht die grünen Augen wären, die so gar nicht tulamidisch sind.
Eine attraktive Frau, von um die dreißig Sommer, auch wenn sich dies bei dem weiten Kaftan nicht abschließend sagen lässt und die ersten Furchen des Alters sich bereits um Augen und Mund eingegraben haben.
"Es freut diese Tochter der Fremde Eure Bekanntschaft machen zu können, werte Yanya. Welchen Schriften gilt denn Euer Augenmerk? Oh, und Ihr müsst mir unbedingt Euren Schneider verraten." Gibt sie sich unverbindlich, bedient sich dabei eines Garethis, welches eine merkwürdige Mischung aus einem schwachen tulamidischen Akzent und horasischem Dialekt aufweist.
Zuletzt geändert von Na'rat am 11.06.2014 11:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 11.06.2014 11:13

~tul“Diese Tochter der Gelehrsamkeit ist höchst erfreut Hochgelehrte Dame. Vanya Lucanez. Ich studiere mehrere Schriftfamilien und bin unter anderem sehr bewandert in den bekannten echsischen Sprachen und Schriften, was sich hoffentlich als nützlich erweisen wird“ erklärt die Frau mit den roten dicken Haaren. Ihre Haut ist brauner als man es bei rothaarigen erwarten würde und ihr Tulamidya ist sehr versiert. Nicht die Art die man in den Gassen spricht, sondern die wie auch Botschafter sie gerne vortragen, die etwas gestelzte, angerlernte Version, Sie ist jünger als Alara, vielleicht Mitte zwanzig und hat eine ziemlich weibliche Figur.
Das mit dem Schneider hält sie für eine Art spitze, Weswegen sie nicht darauf antwortet, ihre Sachen waren recht schlicht und nicht besonders kostspielig.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 11.06.2014 11:47

"So verehrte Vanya, ich würde jetzt gerne deinen Ring mal genauer untersuchen?" Kordogan blickt auf Vanyas Ring und spricht die Formel "Odem Arcanum."


[@simia: Variante "Rundumblick" und dann Ring anschauen, kurz Komentar abgeben "Ist nichts" und durch das Unterdeck bewegen]

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Na'rat » 11.06.2014 12:55

So wie die Magierin die jüngere Frau anschaut scheint sie es wirklich auf die Kleidung abgesehen zu haben, vielleicht auch auf das darunter. Neid? Interesse? Jedenfalls dauert es nur einen Moment, bevor sie im güldenländischen fortfährt.
"Darf diese Tochter der Unbeholfenheit Euch zu Eurer ausgezeichneten Beherrschung der schönsten aller Sprachen gratulieren? Darin haben wir schon zwei Dinge gemeinsam, die Entzifferung der Schriften des Alten Feindes ist auch eines meiner... Steckenpferde? Wobei diese Tochter der Unwissenheit sicher ist, dass Ihr, Tochter der Perle des Südens, sie in der Kenntnis der Zeichen deutlich übertrifft.
Ist der Tochter der Gelehrsamkeit bekannt, aus welcher Epoche die zu erwartenden Hinterlassenschaften stammen oder welche Rolle diese einst spielten?"
Plaudert sie darauf los, wirft dem Mirhamer einen befremdlichen Blick zu als dieser ausgerechnet den Laderaum einer Untersuchung unterzieht. Das die Tulamidin sich dabei als magisch entpuppt und ein paar kleinere Artefakte am Leib trägt ist dabei wenig überraschend.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 11.06.2014 13:46

“Sehr freundlich, ich mag eure Sprache auch sehr gerne, sie hat so etwas .. beschwingtes. „ meint die Gelehrte lächelnd und streicht sich eine ausgebüchste Haarsträhne hinter die Ohren “Ich glaube ich wäre auch entsetzt wenn unser Wissen über diese Sprachen gleichkäme, immerhin habe ich sie sehr intensiv studiert und musste nicht nebenbei noch die Geheimnisse der Magie ergründen und ihr seit vermutlich nicht viel älter als ich. Über die Schriften selbst weil ich noch nicht sehr viel, ich nehme aber an das es sich Hauptsächlich um Chrmk handelt. Vielleicht finden wir aber auch Zeichen des Chuchas, was ich wesentlich aufregender finden würde. Ihr habt einen recht interessanten Dialekt in eurem Garethi, wart ihr eine Zeitlang im Horasreich? Kuslik vielleicht?“ erkundigt sie sich freundlich.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Na'rat » 11.06.2014 18:07

"Und vor allem ist die Zunge der Söhne und Töchter Tulams, die wahrscheinlich älteste der Welt. Die vornehmste ist sie ohnehin." Meint die Magierin mit einem feinem Lächeln, scheint kein Problem mit dem Selbstbewusstsein der jüngeren Frau zu haben.
"Und wie verhält es sich, wenn sich die Fundstücke als solche aus der Zeit der Zeit Rashtul Sheik al'Sheik oder aus der der Besetzung durch die Güldenländer handelt? In jedem Fall freut es diese Tochter der Faulheit, dass sich sich nicht mit Zeichenlisten und Wörterbüchern belasten muss. An die letzten Versuche längere Passagen aus dem Yash-Hulay zu übersetzen mag diese Tochter der Unvernunft nur mit erschrecken zurückdenken.
In der Tat hat diese Tochter der Untriebigkeit einige Zeit im Land des Horas verbracht und zwar in der Stadt welche man gemeinhin die Heitere nennt. Diese Tochter der Rastlosigkeit ist nur froh, dass sie nicht die Mundart dieser schauerlichen Bornländer angenommen, bei denen sie zuletzt fast erfror."
erzählt sie weiter.
"Und Ihr, schönste Zierde der Perle des Südens, hattet ihr zuvor Gelegenheit die Welt zu erkunden? Elem und H'Raabal sind ja nicht sonderlich fern."

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 11.06.2014 18:18

Nachdem er sich einen Überblick verschafft hat, bewegt er sich zu Consuela, welche ebenfalls an der Reeling steht. Eine angenehme Fahrt. Ruhig bisher, ohne unerwartete Vorkommnisse. Wie geht es Euch? Und wo ist Mbeki gerade? Wobei sein Blick doch etwas abschweift. Eventuell merkt Consuela, dass Quintilian nach der Meditation nicht vollkommen in dieser Sphäre zu weilen scheint, auch wenn man sich so etwas ja gerade bei Phexgeweihten nie wirklich sicher sein kann. Eventuell hat er ja auch nur gute Laune, oder denkt noch über anderes nach.

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