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Zuflucht im Schneesturm

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 18:16

Helmjew lauscht schweigend dem Gespräch. Er möchte sich gerne an dem fröhlichen Treiben beteiligen, doch weiß er nicht, wovon er sprechen soll. Seine Gedanken kreisen immer zu um ein Thema. Schließlich ringt er sich dazu durch, es an zu sprechen. "Und der Junge vom Nachbarhof? Wann wird er dich dann zur Frau nehmen?" Etwas scheu schaut er zuerst zu Bärfried, dann zu Falk, schließlich zu Luzelin.
- Wer dem Licht dienen will, darf die Schatten nicht scheuen -

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 18:22

Luzelin schaut Helmjew an als hätte sie einen Geist gesehen "Wer? Barnhelm? Niemals denke ich.." sie schaut verwirrt in die Runde.

Bärfried versteckt sich hinter einem Krug Bier.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 18:33

Helmjew wirkt erstaunt, damit hatte er nicht gerechnet. "Aber euer Vater sagte mir vorhin..."
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 18:38

Luzelin schaut zu ihrem Vater, ihr Blick wird düster "Ja.." sagt sie dann an Helmjew gewendet "Das hätte er gerne, weil Barnhelms Vater sein bester Freund ist..und weil er eines seiner Felder will.. aber Barnhelm ist eitel und dumm und denkt nur an sich selbst, sojemanden würde ich niemals Heiraten.. das kann Papa ja selbst machen" sagt sie finster und legt den Löffel sauer neben den Teller.

"Luzi, ich wollte doch nur.." meint ihr Vater kleinlaut. "Dein Vater hatte nur dein bestes im Sinn" versucht Traute zu beschwichtigen. Luzelin verschränkt sie Arme.
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Farmelon » 26.01.2014 19:30

bei dem Thema, das jetzt aufkommt, kann der Elf sogar noch weniger mitreden als bei dem davor, wo er j zumindest etwas beisteuern konnte.
Bei seinem Volk läuft so etwas völlig anders ab, aber ob das gerade so gut ankommen würde, ist selbst ihm fraglich, so schweigt er zu dem Thema Heirat lieber einmal, wobei er doch sanft lächelt als er zu Hrolfgar schaut, sich dann noch etwas von dem guten essen nach nimmt.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 26.01.2014 19:31

Luzelin ist eh noch viel zu jung um zu heiraten mischt sich Falk dann doch einmal ein Also müssen wir uns jetzt keine Gedanken darüber machen, oder? Wer weiß, was in ein paar Jahren ist.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 19:47

"Ich werde nächsten Mond Dreizehn.. und dann mach ich erstmal meine Ausbildung.. und DANN suche ich mir selbst wen aus.. also wenn die Baronin es erlaubt.." meint Luzelin halbwegs tapfer. Das war nicht leicht für sie das hier so zu besprechen, vorallem nicht vor Helmjew.. am liebsten wäre sie aufgestanden und weggegangen..

"Da können wir dann auch später drüber sprechen.." versucht Traute das Tischgespräch wieder etwas zu beruhigen.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 20:20

Oh nein, da habe ich wohl in ein Wespennest getreten...
Schamesröte steigt dem jungen Mann ins Gesicht, was er zu überspielen versucht, in dem er sich den Mund abwischt. Gleichzeitig macht sich in ihm eine unerklärliche Erleichterung breit. "Bitte entschuldigt...ich...das geht mich ja eigentlich nichts an..." sagt Helmjew dann kleinlaut. Tjeika hingegen muss bei dem Anblick des sich windenden Bärfried ein Schmunzeln unterdrücken. "Mir scheint, eure Damen sind nicht ganz zufrieden mit euren Plänen, Herr Bärfried."
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 20:45

"Heutzutage ist es schwerer für die Eltern.. wenn die Kinder auch noch ihren eigenen Kopf haben.." meint Bärfried kleinlaut "Früher? Sei bloss froh das du das Herz von so einem Dickschädel gewonnen hast .. wenn ich auf meine Eltern gehärt hätte wäre ich heute vielleicht doch die Köchin von der Baronin und würde in einem Schloss leben!" schwärmt Traute.. ja Bärfried musste ziemlich einstecken. Luzelin ringt das ein lächeln ab und sie schaut schüchtern zu Helmjew.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 21:37

Der junge erwidert das Lächeln. "Dann, magst du diesen Barnhelm gar nicht?" Sein Lächeln wird sogar noch etwas breiter. "Trallop wird dir sicher gefallen, eine wirklich große Stadt. Ich... ähm, ja ich könnte dich dort besuchen kommen, wenn meine Pflichten es zu lassen."
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 21:53

"Wirklich? Das fände ich.." meint Luzelin strahlend, wird aber von ihrem Vater unterbrochen der auf den Tisch haut"Schluss jetzt! Hör auf meiner Tochter Flausen ins Ohr zu setzen!" grollt er und durchbohrt den Jungen Knappen mit seinen Blicken. Firustan weint leise. Plötzlich ist es ganz still am Tisch. Die eben noch lachende Traute verstummt.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 22:38

Helmjew prallt zurück, als hätte die große Hand des Weideners ihn und nicht die Tischplatte getroffen. "Ich... mein Herr..." Hilfesuchend schaut er zu Tjeika, die aber schüttelt nur leicht den Kopf und macht ihm damit klar, dass er in dieser Sache nicht auf ihre Unterstützung zählen kann. Er schluckt schwer, dann beißt er die Zähne zusammen und schaut Bärfried direkt ins Gesicht. "Herr Bärfried. Mir scheint, eure Tochter hat eine klare Vorstellung davon, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass ihr eure Tochter beschützen wollt." Er schaut zu Luzelin herüber. "Ich weiß nicht, ob ich es mit meiner eigenen Tochter anders halten könnte." sagt er etwas erstickt. "Lasst sie doch einfach einenVersuch unternehmen. Oder vertraut ihr eurer Tochter nicht, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen kann?"
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 22:48

Bärfried wird Puterrot im Gesicht “Lieber Junge! Was soll ich sie versuchen lassen? Mit euch anzubändeln? Meine Tochter ist ein kluges Mädchen, sie weiß wo ihr Platz in der göttlichen Ordnung ist und ihr solltet das auch wissen!“ jetzt wird er laut..

“Vater..“ meint Luzelin erstickt, hilflos bemüht..

“Was Luzi? Du bist nur ein Kind, ich will nicht das dich so einer entäuscht, versteh das doch!“ schreit er sie an. Firustan weint.. Henny beinnahe. Matis nimmt ihren Säugling und steht auf, sie winkt Henny zu sich und die drei verlassen den Raum. Traute wirkt betäubt, aber sie weiß das es nun zu spät ist ihren Mann noch zu beschwichtigen.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 23:10

Das kann der junge Mann nicht auf sich sitzen lassen. "So?! Ein Kind ist sie also? Aber um sie an den Jungen des Nachbarhof zu verschachern, dafür ist sie alt genug?" Er ist auch laut geworden. Jetzt erhebt er sich und lehnt sich mit beiden Händen auf den Tisch. "Alles was sie möchte, ist ihren eigenen Weg zu gehen. Ihr aber wollt sie wegsperren!" Seine jugendliche Stimme überschlägt sich und er fängt an zu stottern. "Und wenn... wenn dies das einzige ist, was... was euch beschäftigt, dann...dann..."
Ja, was denn, Helme, was dann?
Er richtet sich auf. "...will ich vor euch und vor den Göttern einen heiligen Eid leisten, sie zur Frau zu nehmen, wenn sie sich dazu entscheidet." Kaum sind die Worte aus ihm herausgebrochen, blickt er erschrocken auf.
Was habe ich da gerade gesagt?
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 23:17

Man hört das klackern herrunterklappender Kinnläden..

Luzelin starrt den Knappen fassungslos an. Bärfried starrt erst den Jungen an und schaut dann zu seiner Frau.. die schaut zu ihrer Tochter..

Luzelin erhebt sich "Ich denke es hat niemand was dagegen wenn.. Helmjew und ich uns kurz unterhalten.." sagt sie recht tapfer aber leicht benommen wirkend. Sanft greift sie nach Helmjews Hand und zieht ihn mit sich.. erst will sie zu den Kammern gehen, dann schwenkt sie um und hält auf den Stall zu da sie sich an Helmjews Alpdrücken erinnert.

Josold räuspert sich und grinst Falk an.

"Klasse!" freut sich Arlan leise und für sich selbst, der seine Chancen Knappe zu werden gerade ins unermessliche steigen sieht Endlich ist Luzelin mal für was gut.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Farmelon » 26.01.2014 23:23

Ilcoron folgt all dem was sich hier gerade abspielt, schaut Matis, Henny und Filco nach, wirkt kurz ebenso als würde er diesen Moment am liebsten die Flucht ergreifen und ist merklich überfordert.
Oder eher, so wie er gewöhnlich darauf reagieren würde, das will er der Familie nicht antun, also krallt sich seine Hand geradezu in Hrolfs Oberschenkel, er rückt näher an ihn heran dabei. ich muss mich beruhigen, beruhigen, keiner hier greift mich an, keiner will mir etwas Böses, ich muss mich nicht verteidigen, ich brauch nicht angreifen, nicht flüchten, Hrolf ist hier....

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 26.01.2014 23:29

Auch Falk sieht sich das Geschehen fassungslos an, schlägt dann bei Helmjews Worten - auch wenn er den Mut des Knappen durchaus bewundert und es ihm gar nicht so recht zugetraut hat - mit einem Stöhnen die Hand vor die Stirn. Schade … die Stimmung war gerade so gut Falls Bärfried Anstalten machen sollte, Luzelin und Helmjew aufhalten zu wollen, hält er seinen Vater ruhig aber bestimmt zurück Lass sie … deine Tochter ist erwachsener als du glauben magst und Helmjew hat mir sein Ehrenwort gegeben nichts zu tun, was ihre Ehre … oder unsere beschmutzen würde …

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 26.01.2014 23:33

Hatte sich Alrik noch bei den lauter werdenden Stimmen etwas kleiner gemacht und war still geworden, so blickte er nun genauso fassungslos Helmjew an und hinterher, als dieser von Luzelin hinausgeführt wird.
Er blickt von Einem zum Anderen, aber zumindest die Familie ist wechselseitig selber mit Blicken beschäftigt - und Ilcoron und Hrolfgar sehen für ihn genauso rat- und hilflos aus, wie er sich selber fühlt. Also blickt er zur edlen Frau Tjeika und zu Nikaju
... ich will doch nur spielen!

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 23:37

Nikaju scheint sich unsichtbar zu machen. Sie sitzt ganz still da, mit verwirrten, starren Blick und sagt gar nichts.

Bärfried gibt sich offensichtlich geschlagen, vermutlich auch weil Tjeika mit am Tisch sitzt.. "Ich will doch nur ihr bestens.." sagt er leise. Traute streicht ihm mitfühlend über den Rücken. Der bärtige Mann schaut Luzelin nach und nimmt dann einen großen Schluck Bier.. "Ich geh ins Bett.. lasst mir Kuchen übrig.." brummt er und wirft Falk einen 'Du bist verantwortlich für deine Schwester'-Blick zu.

"Ach das Bett! Das muss ich noch richten.. die Geburt.. ich bin gleich wieder da, bitte feiert!" meint sie lächelnd zu den Gästen und führt ihren Mann hinaus. Immerhin war er heute Nacht fast gestorben.. was sich wohl auch auf seine Kampfeslust auswirkte. Gleich darauf kommen Matis und die beiden Kleinen zurück. Firustan schläft wieder.

"Man.. Luzelin ist der neue Falk" grinst Josold.

Luzelin führt Helmjew zur Leiter und dann hoch auf den Heuboden.. in die Hinterste Ecke.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 23:42

Widerstandslos lässt sich Helmjew vom Tisch wegführen. In seinen Ohren rauscht es und so recht weiß er nicht, wie ihm geschieht.
Tjeika hingegen nimmt die Situation gelassen hin, auch wenn der forsche Antrag ihres Schützlings sie in Erstaunen versetzt hat. Demonstrativ langt sie über den Tisch und nimmt sich noch etwas von dem Essen.
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 26.01.2014 23:50

Sie hätte sich ein schlechteres Vorbild nehmen können erwidert Falk mit einem Grinsen auf den Kommentar seines Bruders Zumindest scheint sie mit ihren knapp 13 noch einigermaßen bei Verstand zu sein. Was man von anderen hier nicht gerade behaupten kann. Nichts für ungut, hohe Dame und der Mut eures Knappen in allen Ehren … aber was in der Zwölfgötter Namen hat ihn da gerade geritten. Bei Rahja, Luzelin ist noch ein Kind!

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 26.01.2014 23:52

Kaum greift die edle Frau Tjeika so demonstrativ nach dem Essen, fängt sich auch Alrik wieder und grinst. "Fein, noch ein Fest." Dann langt er nochmal nach dem guten Bier.
... ich will doch nur spielen!

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 23:52

Heuboden

Luzelin setzt sich hin udn zieht Helmjew herrunter so das er sich auch setzt. Mit roten Wangen schaut sie ihn an.. aber seine eigene Hilflosigkeit schien sie stärker zu machen, so wie ihre Hilflosgkeit ihm eben Kraft verliehen hat sich gegen ihren Vater aufzulehnen..

"Würdest du.. mich wirklich heiraten.. ich meine wollen und nicht nur.. weil.. wegen meinem Vater?" fragt sie ihn mir einem dicken Kloß im Hals.

Tisch

Josold klärt Matis flüsternd über das auf was gerade passiert ist als sie draussen war. Sie schaut neugierig Richtung Stall, aber die beiden sind schon verschwunden.
"Frau Ilumin-Ehrenstein.. ist Helmjew denn nicht von Adel?" fragt sie Tjeika dann.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Nicolo Bosvani » 26.01.2014 23:55

Als Hrolfgar Ilcorons Hand spürt, legt er einen Arm um den Elfen. Aus den Familienangelegenheiten hält er sich wohlweislich heraus. Das hier ist ein fremdes Rudel.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Farmelon » 27.01.2014 00:04

Hrolfs Nähe gibt ihm Halt, Stärke, so entschlossen und unerbittlich, ohne zu zögern wie er, ohne den kleinsten zweifel, sich den schlimmsten Verletzungen bei anderen stellt, oder im Kampf gibt, ist es vielleicht etwas verwunderlich dass dies hier gerade den Elfen mehr zu verunsichern vermag als gar die schlimme Geburt selber, aber Hrolfgar kennt ihn.
Schließlich, als sich alles wieder etwas zu beruhigen scheint, Bärfried und Traute verschwinden, entspannt er sich wieder etwas mehr, woran auch sicher der schützende Arm Hrolfs mitwirkt.

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 00:08

Die Kinder von Bärfried scheinen es jedenfalls mit einer gehörigen Portion Galgenhumor zu nehmen, so das es sich tatsächlich merklich entspannt. Nikaju nimmt sich ein Stück Kuchen und gibt Henny auch eines als diese darum bittet.

Die kleine Katze reibt ihren Kopf an Alriks Bein

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 00:22

Tjeika schiebt sich genüsslich ein Stück Gans in den Mund. Kaut sorgfältig und schlucktes herunter. "Mein lieber Falk, diese Frage kann ich euch nicht beantworten. Offenbar hat er sich gerade sehr in diese Auseinandersetzung mit eurem Vater hineingesteigert. Aber ich kenne ihn lange genug, um zu wissen, dass er zu jedem seiner Worte, die er gesagt, auch stehen wird." Sie schaut zu Matis hinauf. "Das ist wahr, Frau Matis, sein Vater ist ritterbürtiger Vasall meiner Schwester, der Baronin von Ilumin."

Schwer lässt sich Helmjew auf den Boden fallen. Er sieht sich um, als wüsste er gar nicht recht, wo er sich gerade befindet. "Luzelin... ich..." Er schluckt schwer. "Ich habe nicht nachgedacht und deswegen..." Er schaut sie mit unsicherem Blick an. "Deswegen muss es mein Herz gewesen sein, das da gesprochen hat."
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 27.01.2014 00:27

Da hatte ich befürchtet … meint Falk daraufhin trocken und nimmt sich ebenfalls noch ein Stück Braten. In dem Alter schon an Heiraten zu denken ist für ihn absolut unbegreiflich. Da hatte er noch ganz andere Dinge im Kopf und selbst jetzt hat der Gedanke, ebenfalls eine Familie zu gründen und sesshaft zu werden, noch etwas eher Beklemmendes als Schönes … das Leben hatte doch so viel mehr zu bieten. Aber meint ihr nicht, dass er noch ein wenig jung ist .. .von meiner Schwester ganz zu schweigen

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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 00:28

Heuboden

Luzelin kippt fast nach hinten über weil ihr Herz einen so großen Satz macht und so angerührt ist von Helmjews Worten die so wunderbar schlicht alles sagen können was eine junge Frau sich zu hören wünscht.

"Ich ...ach Helmjew.. ich.. darf ich mich bei dir anlehnen?" fragt sie schüchtern.. sie sucht noch nach den richtigen Worten.

Stall

"Aber seine Eltern wären sicher nicht sehr glücklich mit seiner Wahl.. oder? Ich meine Luzelin ist wunderbar.. aber adlig ist sie nicht.. " meint Matis ruhig, sie nickt zu Falks Worten und setzt sich. Firustan im Arm haltend.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 09:31

Stube

Tjeika nickt. "Das ist wahr, Matis, aber bei uns im Bornland gibt es das durchaus, dass sich Bronnjaren mit Jemandem aus dem einfachen Volk im Bund vereinen. Manch Alteingesessener mag das Ablehnen, aber ich denke, Helmjews Vater wird sich damit arrangieren können. Soweit ich weiß, stammt seine eigene Frau von einer Sattlerfamilie aus Rodebrannt ab." Sie nimmt ihren Becher auf und leert ihn in einem Zug. "Und um das Alter, mein lieber Falk, da macht euch mal keine Sorgen. Lasst Luzelin erst einmal ihre Ausbildung machen, ich werde den Jungen die nächsten Jahre schon noch auf Trab zu halten wissen." Die Ritterin wirft einen Blick zur Tür, die in die Küche und die dahinter liegenden Stallungen führt. In ihr keimt eine Idee. Sie wendet sich an Traute."Da fällt mir ein, dass mein törichter Knappe es nicht nur versäumte, euren Mann wie es die Tradition verlangt, um seinen Segen zu bitten. Er versäumte auch, eurer Familie ein passendes Brautgeschenk zu machen." Sie fasst ihr Kinn mit Daumen und Zeigefinger, so als würde sie angestrengt nachdenken. "Nun, ersteres werde ich ihm nicht ersparen und für das andere... die Warunker Stute in eurem Stall stammt aus einem guten Stall und ist wohl ausgebildet. Zum Ackergaul taugt sie gewiss reichlich wenig, aber ihr werdet in Trallop einen guten Preis für sie erhalten, sobald sie sich wieder erholt hat. Davon könnt ihr euch ein Kaltblut oder zwei einfachere Arbeitstiere kaufen." Sie lehnt sich in ihrem Stuhl zurück. "In allem Ernst. Nicht von Bäuerin zur Adligen, sondern von Mutter zu Mutter. Wollt ihr dieser Verbindung euren Segen erteilen?"

Heuboden

Helmjew nickt. "Das wäre mir sehr Recht." Noch immer Rauschen seine Ohren, arbeitet sein Gehirn daran, das zu verarbeiten, was da gerade passiert ist. Zweifellos ist er da an etwas großes geraten, dessen Ausmaß er noch nicht abschätzen kann. Dennoch war er sich noch nie einer Sache sicherer. Luzelins Nähe vertreibt alle Zweifel und ein wohliges Gefühl breitet sich in seiner Magengegend aus.
Einen Moment später ist er eingeschlafen.
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