Zuflucht im Schneesturm

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 27.01.2014 09:47

Falk wirkt zwar immer noch leicht skeptisch, nickt aber Wenn ihr meint, will er dem Glück seiner Schwester doch auch nicht im Wege stehen. Er bezweifelt nur, dass die beiden sich des ganzen Ausmaßes ihres Tuns wirklich bewusst sind und hielt das Ganze eher für eine jugendliche Schwärmerei als echte Verliebtheit. Aber wie er schon selbst sagte Wer weiß , was in ein paar Jahren ist

Nur als dann Tjeika davon anfängt, die Stute als Brautgeschenk anzubieten, verdüstert sich seine Miene ein wenig. Einerseits ist das zwar sehr großzügig und er würde sein Erspartes nicht so sehr angreifen müssen, andererseits fühlt er dadurch sein eigenes Geschenk geschmälert, denn er hatte sicher härter dafür arbeiten müssen als die hohe Dame.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 10:18

Tisch
Traute, die gerade wieder hereingekommen war sackt auf dem Stuhl zusammen “Ich.. Herrin.. das ist überaus großzügig aber ich denke.. wir sollten erst mal Luzelin fragen ob sie überhaupt möchte.. die beiden kennen sich ja gerade einmal einen Tag..“ meint Traute etwas überfordert “Außerdem sollte ihr Vater auch zustimmen.. ich denke aber wenn Luzelin das wirklich will, wird er sich schon einen Ruck geben“
“Sag doch ja Mutter!“ stachelt Arlan Traute etwas an Ich werde nicht nur Knappe, ich bekomme auch ein Pferd! Als würde mein Tsatag mit dem Tag der weißen Maid zusammenfallen!!

Heuboden
“Helmjew, ich denke.. Helmjew?“ Luzelin muss lächeln als sie merkt das ihr großer Ritter einfach eingeschlafen ist.. Die Elfenmagie lässt einen leicht vergessen wie schlecht es um ihn stand als er herkam.. und trotzdem hat er sich schützend vor mich gestellt.. sie schmiegt sich noch etwas an ihn und genießt seine Wärme, das heben und senken seiner Brust und das schlagen seines Herzens.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 10:33

Tjeika betrachtet den Jungen, was unter anderen Umständen wirklich gruselig wirken könnte. Aber sie lächelt. "So ein vorlauter kleiner Bursche. Du erinnerst mich an meinen Sohn, der zu Hause auf mich wartet. Aber deine Mutter hat recht. Wir sollten abwarten, was Luzelin sagt, nachdem sie sich mit Helmjew besprochen hat. Nichts desto trotz..." sie schaut nun wieder zu Traute, "möchte ich euch und eurer Familie dieses Pferd zum Geschenk machen. Auch aus ganz praktischen Erwägungen heraus. Seht, wenn wir dieses Tier jetzt mit auf die Reise nehmen, dann wird es unheilbare Schäden davon nehmen und nie wieder einen Reiter tragen können. Andererseits können wir auch nicht mehrere Wochen hier verbringen und auf die Genesung warten. Ich habe wichtige Nachrichten in meine Heimat zu bringen und ich bin bereits viel zu lange ausgefallen. Es soll euch keinerlei Verpflichtung daraus erwachsen." Sie hat Falks Blick bemerkt und schaut ihn fragend an. "Warum macht ihr denn so ein finsteres Gesicht, Falk?"
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 10:42

Traute hadert mit sich.. oder vielmehr damit so eine Entscheidung allein zu treffen “Wir könnten es auch bezahlen, vielleicht nicht den vollen Wert aber ein bisschen.. ihr werdet sicher ein neues Pferd brauchen um schnellstmöglich anzukommen.. Arlan hätte sicher gerne ein Pferd, an Platz und Futter mangelt es uns zum Glück nicht. Wie alt ist sie denn? Hat sie schon gefohlt?“ fragt Traute nach und schaut dann nach Tjeikas Bemerkung ebenfalls zu Falk.

Arlan wippt wild nickend auf seinem Stuhl. Er hat keine Furcht vor Tjeikas Gesicht. Sie war eine große Kriegerin und narben waren eine Auszeichnung, fand er. Sie sah wild und stark aus. Aber sagen würde er ihr das lieber doch nicht.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 27.01.2014 12:22

Ach nichts meint Falk, der auch nicht als kleinlich gelten will. Trotzdem wirkt sein Lächeln etwas gezwungen als er zu seiner Mutter meint Dann kann ich mein Erspartes ja vielleicht doch behalten oder ihr braucht es für etwas anderes

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 12:26

Tjeika schaut überrascht. "Ich bitte um Verzeihung, wenn mein Angebot eure ursprünglichen Pläne beeinträchtigen sollte. Davon wusste ich nichts. Ich hatte sicher nicht vor, euch in Verlegenheit zu bringen, Falk."
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 12:27

Traute schaut etwas betreten zu Falk "Ja natürlich, du hast recht.. das solltest du entscheiden... wir werden das Pferd.. wenn wir das Geschenk annehmen.. oder es kaufen, trotzdem erst im Frühjahr verkaufen können. Oder man könnte es decken lassen. Vielleicht willst du ja das Fohlen für dich haben" überlegt Traute laut.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 27.01.2014 12:32

Nein, es ist schon gut. Dann bekommt Luzelin eben noch ein bisschen Geld für ihre Lehre und ich kann doch etwas für später zurück legen. Oder ihr kauft euch noch ein Schwein oder einen Ochsen überlegt Falk, der einfach auch kein nachtragender Mensch ist und da die beiden Frauen nun doch betreten reagieren, wieder besänftigt ist. Und das mit dem Fohlen ist eine liebe Idee, ich fürchte aber, dass ich es auf meinen Reisen nicht wirklich gebrauchen kann Womit er auch gleich klarstellt, dass er noch nicht vorhat, sein Abenteuerleben an den Nagel zu hängen.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 12:45

"Du bekommst dein Geld wieder Falk, das verspreche ich dir.. und dann hast du auch Grund genug wieder herzukommen" meint Traute bemüht ihrem Sohn jetzt keine Vorwürfe zu machen weil er wieder weg will..

Da kommt Luzelin wieder, allein, und setzt sich an den Tisch. Als sie merkt wie sie angeschaut wird sagt sie "Helmjew ist eingeschlafen, er muss sehr erschöpft gewesen sein.. ich habe ihn zugedeckt mit den Decken die da noch lagen. Ich gebe euch nachher neue mit" meint sie an Hrolfgar und Ilcoron dessen Decken das wohl waren.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 12:50

Tjeika betrachtet den jungen Abenteurer mit einem zusammen gekniffenen Auge.
Er erinnert mich an mich selbst, früher. Götter, noch vor einem halben Jahr war ich ebenso rastlos. Wann bin ich nur so alt geworden?
"Ich bin sicher die letzte, die sich in eure Zukunftspläne einmischen will, Falk, aber meint ihr nicht, ihr würdet eurer Familie ein viel größeres Geschenk machen, bliebet ihr eine Weile hier am Hof?"
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 27.01.2014 13:06

Ein bisschen hat Falk ja auch ein schlechtes Gewissen seiner Mutter gegenüber, aber die beiden letzten Tage haben ihm auch gezeigt, dass er nicht mehr wirklich hierher gehört. Dennoch lächelt er Traute an Den habe ich doch auch so, Mutter und dann auch an Tjeika gewandt Und den Winter wollte ich ja ohnehin hier verbringen, wie versprochen und dann muss der Schrein für die milde Ifirn gebaut werden hier nickt er kurz zu Alrik (OOC: Sitzt der überhaupt noch am Tisch?) das wird ja auch etwas dauern. Und ich würde gerne mitkommen, wenn sich Luzelin eine Stelle in TRallop sucht, und ihr helfen, dass sie sich in der großen Stadt besser zurecht findet. Aber dann … er hebt die Schultern sacht

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 13:15

Luzelin lächelt ihren großen Bruder an "Wirklich? Das fände ich sehr schön, wenn du mitkommst. Du warst ja schonmal in einer großen Stadt, du kannst mir vieles zeigen"

"Na hör mal ich war auch schon in einer Stadt" meint Traute gespielt empört. "Aber viel wichtiger.. Luzelin.. was sagst du denn zu Helmjews..ähm.. werben?"

Luzelin errötet "Ich ähm.. mag Helmjew sehr gerne.. sehr.. aber ich bin noch etwas jung, und er hat seinen Dienst bei euch ja auch noch nicht beendet Frau Ilumin-Ehrenstein. Ich denke wir sollten das nicht überstürzen nur weil unsere Herzen so wild füreinander schlagen.. Vielleicht ändert sich das ja noch und ich will nicht das er sich an etwas gebunden fühlt.. aber ich würde ihn gerne oft sehen und auch schreiben .. sofern das möglich ist. Wenn ihr es erlaubt." meint das Mädchen tapfer und schaut von Tjeika zu Traute und zurück.

Henny ist derweil aufgestanden und zupft an Ilcorons Hemd herrum damit er sich zu ihr herrunterbeugt, dann flüstert sie ihm etwas ins Ohr " Machst du dem Sohn von Frau Uluminu auch einen Drachen? Der freut sich!"
Zuletzt geändert von Fenia_Winterkalt am 27.01.2014 14:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 13:55

Vor Verwunderung schüttelt die Ritterin leise lachend den Kopf. Es klingt fremd in ihren Ohren, wie ein alter Bekannter, den man schon viele Jahre schmerzlich vermisst hat. "Nun sieh sich einer das an. Keine dreizehn Winter jung und doch besonnen genug für drei von Helmjews Art. Ich sollte zu der Herrin Travia beten, dass du dich tatsächlich irgendwann für ihn entscheidest. Und ich werde ihn auspeitschen lassen, sollte er es sich je mit dir verscherzen. Das Wohl!"
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 14:01

"Oh bitte tut das nicht!" erschreckt sich Luzelin, merkt dann aber wohl das das nicht so ganz ernst gemeint war mit dem Auspeitschen. Dann lächelt sie schüchtern.
Josold fällt ins Lachen ein und den anderen entlockt es zumindest ein lächeln.
Traute schaut stolz auf ihre Tochter, aber auch ein wenig wehmütig.. sie wurde erwachsen, das war nicht zu übersehen.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 27.01.2014 14:19

Falk, froh, dass sich das Gespräch wieder von ihm entfernt, hatte er doch keine Lust, an diesem Abend weiter über seine eigenen Zukunftspläne zu diskutieren, die alles andere als konkret waren, lächelt seine kleine Schwester stolz an und nimmt noch einen Schluck von dem guten Bier.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Farmelon » 27.01.2014 15:09

Der Elf entspannt sich wieder, als sich die Stimmung beruhigt, bleibt dennoch weiter in Hrolfgars Arm gelehnt und folgt dem Gespräch neugierig interessiert. Als Luzelin zurück kommt, erzählt das Helmjew schläft, dass sie nachher neue Decken bekommen nickt er leicht, lächelt dabei. Das ist gut, er braucht seinen Schlaf.
Immerhin weiß ja auch Ilcoron, in welchem Zustand Helmjew hier ankam. Viel Schlaf, um sich zu erholen, genau das Richtige im Moment.

Als die Ritterin dann bald darauf meint, das sie Helmjew auspeitschen würde, wenn dieser es wagen sollte es sich mit Luzelin zu verscherzen, spannt er sich merklich an, seine Augen bekommen einen härteren, wilderen Ausdruck. Das wirst du nicht! Du wirst ihm nichts antun! Stellt Ilcoron heftig klar, erneut erklingt kaum hörbar das leise Grollen und Knurren einer Raubkatze mit im Hintergrund, was Falk am gestrigen Tag schon so überrascht hat.
Erst als sich zeigt, das sonst niemand so heftig darauf reagiert, wirkt er dann doch etwas verlegen, als schließlich auch er merkt dass sie es wohl nicht ernst gemeint hat.
Etwas verlegen, aber auch wehmütig, auch wenn Ilcoron kein Mensch ist, hat die Ritterin ähnliches sicher schon bei anderen erlebt in all ihren Jahren. Bei solchen die einmal schwer verletzt an Körper und Geist wurden, oder gar gequält oder gefoltert. Beinahe könnte man meinen, das der Elf in seinem Leben was so etwas angeht, selber schon sehr schlechte, sehr persönliche Erfahrungen sammeln musste.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 15:18

Tjeika gluckst zunächst amüsiert, als erst Luzelin und dann Ilcoron ihr auf den Leim gehen. Als sie aber bemerkt, dass für Ilcoron mehr dahinter steckt, wird sie wieder ernst.
Schau an, das Spitzohr ist ja doch menschlicher, als es den Anschein hatte.
"Macht euch keine Sorgen, Ilcoron. Ich habe mir nur einen Scherz erlaubt. Ich konnte ja nicht ahnen, dass euch das Thema so nahe geht. Wisst ihr," versucht sie nun das Thema zu wechseln, "bei den Geschehnissen heute kommt mir die Sage des Riesen Milzenis in den Sinn..."
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 15:24

"Wie geht die Sage?" fragt Arlan neugierig.
Henny steht beleidigt neben Ilcoron.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Farmelon » 27.01.2014 15:29

Ein Scherz? Wiederholt er, fragend, wirkt als würde er den gedanken dabei ordentlich durchkauen, wie jemand darauf kommt über so etwas Scherze zu machen. Etwas, das für ihn wohl nicht so leicht zu begreifen ist. Nur ein Scherz. Wiederholt er schließlich, akzeptierend, eventuell auch leicht verstehend, aber auch wieder ruhiger, hört dann aufmerksam zu, beinahe als wolle er auch sich selber gerade auf andere Gedanken bringen, weg von dem was eben war. Weg von diesen Erinnerungen....
Was erzählt man sich über ihn? Fragt er dementsprechend auch.

Dann schaut er zu Henny, wirkt fast etwas verlegen, beugt sich dann zu ihr herunter. Entschuldige, ich wollte dich nicht übersehen. das war gerade nur so viel auf einmal. Entschuldigt er sich leise bei ihr. Sollte sie ihre Frage doch noch fragen, so nickt er zustimmend und schenkt ihr ein Lächeln. Natürlich, das kann ich auch noch machen.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 15:32

Henny nickt zufrieden und reckt die Arme hoch damit Ilcoron sie auf den Schoß hebt. Da konnte sie viel besser zuhören.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Farmelon » 27.01.2014 18:29

Auch wenn der Elf nicht so wirkt, ist er doch stärker als er scheint, weswegen er Henny auch ohne Mühe hoch hebt, so dass sie es sich auf seinem Schoß bequem machen kann, so das auch sie besser zuhören kann, der Geschichte über dem Riesen lauschen.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 21:31

"Nun denn." Tjeika räuspert sich und schenkt sich noch etwas von dem Bier ein. "Einst lebte der junge Bronnjarssohn Milzenis von Bornstein im Lande der Grafen von Bornstein am Bornwald. Er war von schmächtigem Wuchs und von blasser Hautfarbe. Er verbrachte seine Kindheit an der Seite seines Vaters, der ihn über alles liebte. Doch Milzenis blieb schwach und klein - so klein, dass er nicht an den Krug vom Schrank gelangen konnte, ohne auf einen Schemel zu steigen. Milzenis verliebte sich in eine Leibeigene, die er oft besuchte und viel Zeit mit ihr verbrachte. Schließlich nahm er all seinen Mut zusammen und bat seinen Vater, Alwanja, so hieß das Mädchen, die Freiheit zu schenken, damit er sie ehelichen könnte. Sein Vater aber verstand seine Gefühle nicht und verweigerte die Heirat. So ging Milzenis zu seiner Liebsten und sagte zu ihr, es könne keine Zukunft für sie beide geben, nicht als Herrscher von Bornstein. Milzenis aber wollte mit Alwanja noch am selben Tag in die Stadt Festum fliehen, wo sie nach Jahr und Tag frei sein würde." Tjeika nimmt einen Schluck Bier. "Alwanja aber zögerte. Zwar mochte sie Milzenis, doch liebte sie ihn nicht. Reich, frei und angesehen hatte sie werden wollen, aber arm und seine Frau, das wollte sie nicht sein. Weil sie ihn aber nicht erzürnen wollte, da sprach sie: Milzenis, ich werde mit dir fliehen, wenn du mir bewiesen hast, wie sehr du mich liebst. Wenn du erst so groß und tapfer geworden bist, wie du mich liebst, will ich mit dir gehen. Dann küsste sie den Bronnjarensohn und verschwand. Traurig, zornig und doch voll verzweifelter Hoffnung legte Milzenis sich schlafen und sprach: So will ich wachsen und ihr meine Liebe beweisen. Am nächsten Morgen hatte er großen Durst, als stand er auf, ging zum Schrank, nahm den Krug und trank. Tatsächlich war er um ein halbes Dutzend Finger gewachsen. Milzenis freute sich sehr. Am nächsten Morgen schon konnte er seinem Vater in die Augen schauen, ohne hochblicken zu müssen. Am dritten Tage wurde dem Schreiner im Ort befohlen, ein großes Bett zu bauen. Drei Schritte lang und zwei Schritte breit." Sie deutet mit ausgebreiteten Armen die Dimensionen des Bettes an. "Als der aber am nächsten Tag das Bett lieferte, da jagten sie ihn fort, denn es war schon wieder zu klein geraten. Nach einer Woche dann schickte Milzenis nach Alwanja, doch als sie vor ihn trat, bekam sie große Angst. Ihr entfuhr ein so entsetzter Schrei, dass man sagt, man könne ihn noch immer in den Mauern der Feste Bornstein wiederhallen hören. Alwanja floh aus der Burg und ließ den traurigen Milzenis zurück. Der weinte fürchterlich, dann richtete er sich auf, zum ersten Mal in einer Woche, riss ein Loch in das Dach und sprang auf die Mauern, die unter seinem Gewicht erzitterten. Dann machte er einen weiteren Satz und lief tief in den Bornwald hinein, wo der Riese Milzenis noch heute haust." Die Ritterin nimmt einen weiteren tiefen Schluck.
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 21:38

Henny kuschelte sich an Ilcoron um zu lauschen. Ganz ruhig sitzt sie da.
Arlan lauscht gebannt, aber er versteht die Geschichte nicht so ganz, wo waren die Ritter? Wer erschlug jetzt den Riesen? Oder war der gut? Aber er war doch ein Riese!

"Was für eine traurige Geschichte.." meint Luzelin mitfühlend. Nikaju nickt zustimmend.

Henny scheint eingeschlafen zu sein, auch wenn Ilcoron das von seiner Seite aus nicht so gut sehen kann.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Farmelon » 27.01.2014 21:56

Ja, eine sehr traurige Geschichte. Armer Mil....zenis, wäre sie ehrlich zu ihm gewesen, wäre alles anders gekommen. Stimmt Ilcoron Luzelin zu, schaut zu Henny auf seinem Schoß und hält sie, lächelt als es so wirkt als wäre sie eingeschlafen. Liebe ist etwas sehr schönes, aber sie kann auch sehr viel Schmerz und Leid verursachen. Aber ein Leben ohne sie, ist auch kein richtiges Leben. Er ist sicher sehr einsam, wenn die Sage stimmen sollte.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Lanzelind » 27.01.2014 22:02

Falk ist bei der Geschichte ganz still geworden und wirkt auf einmal sehr nachdenklich.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 27.01.2014 22:10

OOC: Klar sitzt Alrik noch am Tisch.

Alrik ißt derweil, bis er wirklich satt ist und schenkt sich nochmal von dem guten Bier ein. Dann hebt er die um seine Beine streichende Katze auf seinen Schoß und beginnt sie zu kraulen, während er den Gesprächen und der Saga zuhört.
... ich will doch nur spielen!

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 22:41

"Die Geschichte geht noch weiter, wisst ihr? Vor ein paar Jahren da verliebte sich nämlich der Sohn der Gräfin von Bornstein, Tuljoff, auch wieder in eine Leibeigene. Seine Mutter aber war eine strenge Person und hätte diese Verbindung nie gebilligt. Also hielten sie ihre Liebe geheim und trafen sich heimlich in einer Hütte im Wald. Tuljoff aber sagte seiner Mutter, er gehe auf die Jagd. Ruschjew, der treue Jagdmeister begleitete ihn und sorgte für eine ansehnliche Trophäe, während Tuljoff und sein Mädchen sich trafen. Ganz so wie in der Geschichte des Riesen Milzenis. Und eben der wurde auf die kleine Hütte aufmerksam und auf das Paar, das sich darin traf. Neugierig beobachtete der Riese die junge Liebe, doch er fand, dass der junge Bronnjarensohn Mut beweisen und zu seiner Liebe stehen solle. Also, entführte Milzenis kurzerhand Tuljoff und seine Geliebte und brachte sie tief in den Bornwald. Tuljoff setzte er auf halbem Weg ab, dann ging er weiter zu einem alten Turm, der im Wald verborgen lag. Mit seiner riesigen Hand nahm er das Dach von dem Turm und bettete sie in das Bett im obersten Stockwerk. Nahe des Turms wohnte auch eine Fee, wie es sie viele in den verwunschenen Wäldern des Bornlandes gibt. Sie wob einen machtvollen Zauber, der sie in Schlaf fallen ließ, aus dem sie erst wieder erwachen sollte, wenn ihre wahre Liebe sie wachküsste. Unterdes war Tuljoff wieder zu sich gekommen und hatte die Verfolgung des Riesen aufgenommen. Aber ach, groß war sein Pech, denn wie er so durch den Wald streifte, da erspähten ihn drei grässlich Waldschrate, die waren übellaunig und böse. Sie nahmen ihn gefangen und zwangen ihn, ihnen zu Diensten zu sein." Tjeika macht eine kurze Pause und trinkt noch einmal einen Schluck Bier. "Derweil fand Ruschjew der Jäger die verlassene Hütte und natürlich die Spuren des Riesen. Er war verzweifelt, was sollte er denn auch alleine gegen den Riesen unternehmen? Doch wie er allein durch den Wald ging, da traf er einen Ritter und sein Gefolge, es war der Ritter Thallian von Dunkelstein. Ihn bat er, die beiden Liebenden zu befreien und der Ritter machte sich mit seinen Getreuen auf, dies zu tun. Sie fanden die Spuren Tuljoffs und befreiten ihn aus der Gefangenschaft der Waldschrate. Gemeinsam kamen sie auch zu dem Turm. Tuljoff hieß die Getreuen zu warten und ging in den Turm. Was in dem Turm geschah, das weiß niemand. Aber als er wieder hervortrat, da war seine Liebste bei ihm und sie waren sehr froh. Als sie zu der Gräfin zurückkehrten, da war sie sehr froh und er fand den Mut, seine Mutter um die Hand des Mädchens zu bitten. So geschah es, dass Milzenis' traurige Geschichte viele Jahrhunderte später zu einer glücklichen wurde." Nachdem sie geendet hat fährt sich die Ritterin müde über ihr Gesicht. "Nun, es ist spät geworden. Ich denke, ich muss mich nun zurückziehen. Frau Traute, wenn ihr mir eine Kammer weisen wollt...?"
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.01.2014 22:59

"Solange hat er gelebt? Ja ohne ihn wären die beiden Liebenden wohl nie zusammengekommen.." Ob Tjeika der Riese in unserer Geschichte ist? Luzelin mustert die Kriegerin und muss an die Geschichte denken die Helmjew ihr erzählt hat.. wie sie zu ihrer Verletzung gekommen ist.. dann wird sie allerdings abgelenkt.

"Oh Henny ist eingeschlafen, wir waren gestern solange wach bei dem Heulen des Windes und der Kälte.."

Tatsächlich schlummert das kleine Mädchen friedlich auf Ilcorons Schoß. Süß sieht sie aus.

Arlan freut sich über den Ritter in der Geschichte und denkt sich das der sicher später noch den Riesen erschlagen hat.

Die kleine Katze schnurrt und arbeitet sich Finger für Finger zu Alriks Teller vor um daran herrumzulecken.

Klein Firustan wird dagegen wach. Matis bedankt sich für die Geschichte, entschuldigt sich und zieht sich mit dem Kind zurück um es zu stillen.

"Eine Geschichte die nachdenklich macht" meint Traute mit einem kurzen Seitenblick zu Falk. "Ihr könnt die Kammer neben Luzelin und Henny haben. Ich lege noch neues Bettzeug auf. Du meine Güte ich dachte immer meine Mutter hätte eine verborgene Leidenschaft für Bettzeug und Decken aller Art, dabei war sie nur vorrausschauend. Luzelin hilf Josold beim abräumen. Ilcoron vielleicht könnt ihr noch kurz auf Henny acht geben. Arlan, schau ob die Tiere noch Wasser haben für die Nacht. Falk, schau nach dem Ofen, leg nach damit das Feuer nicht ausgeht in der Nacht."

Die Bande beginnt mit den angewiesenen Arbeiten. Müde scheinen alle irgendwie zu sein, zumal nach so gutem Essen und dem ruhigen Zuhören am Ende. "Wie lange werdet ihr noch bleiben?" fragt Luzelin Tjeika als sie ihren Teller abräumt.
Zuletzt geändert von Fenia_Winterkalt am 27.01.2014 23:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Zyrrashijn » 27.01.2014 23:05

Tjeika sieht nun wirklich erschöpft aus. "Morgen gehen wir zur Burg der Baronin hinauf. Ich denke, wir bleiben dort ein paar Tage, bevor wir nach Norden aufbrechen."
- Wer dem Licht dienen will, darf die Schatten nicht scheuen -

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Re: Zuflucht im Schneesturm

Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 27.01.2014 23:06

Alrik hält die Katze sachte zurück und greift ein paar kleine Fleischreste, die er auf seinem Teller zerkrümelt: "Nein Miezi, nicht am Tisch." sagt er ruhig und hebt sie mit einer Hand von seinem Schoß auf den Boden. Dann nimmt er seinen Teller und geht in eine Ecke, wo er den Teller auf den Boden stellt: "Komm Miezi, hier - Du sollst auch feiern."
Kaum ist die Katze herbeigelaufen und macht sich über das Futter her, steht Alrik auch schon wieder am Tisch und hilft beim Abräumen - nur seinen Bierbecher, den räumt er noch nicht weg.
... ich will doch nur spielen!

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