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[Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Nicolo Bosvani
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Nicolo Bosvani » 26.01.2014 15:50

Wir wiszen nicht mehr warum und wie, aber die H'Ranga, also die Göttin, Zsahh stellte unsz unter ihren Schutz und verwandelte unszere Körper, erzählt der Achaz weiter. Vielleicht steht sie unsz wohlwollend gegenüber, vielleicht war esz aber auch nur eine ihrer Launen. Wer weisz schon, wasz in den Göttern vorgeht? Deszhalb sollte man auch äuszerst vorsichtig im Umgang mit ihnen szein.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 18:42

Mit großen Augen ist der Magier der sich am Tisch entfaltenden Diskussion gefolgt. Sein Kopf ruckt dabei immer wieder zwischen der Elfe, dem Achaz, dem seltsamen Zurbaran und der Rondrageweihten hin und her. Immer wieder öffnet er den Mund, um etwas zu sagen, klappt ihn aber gleich wieder zu, ohne sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Als Permine aufsteht und sich verabschiedet, nimmt er dies als Anlass, sich ebenfalls aus dieser verwirrenden Runde zu verabschieden. Er stetzt sich hastig seinen spitzen Hut auf den Kopf, nimmt seine Bücher und erhebt sich. "Äh, ja... bitte entschuldigt mich, ich will schnell nach Orthoklas sehen. Euer Gnaden!" ruft er Permine hinterher. "Wartet einen Moment, ich begleite euch hinaus!"
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 18:43

Permine wartet an der Schwelle auf den Magier "Ist das euer Esel? Ein seltsamer Name.." dann gehen sie zusammen hinaus.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 18:51

Thimorn nickt zunächst nur, während er mit seinen Büchern kämpft in dem Versuch sie nicht Fallen zu lassen. Als sich die Tür hinter ihnen geschlossen hat, atmet er einen Moment lang mit geschlossenen durch. "Puh... ich bin ja ein Freund angeregter Unterhaltungen, aber dieser theologische Disput da drinnen war mir dann doch etwas zuviel. Wenn ihr erlaubt, begleite ich euch, auch wenn man diese Ansammlung von Hütten und Mtsch wohl nicht allen Ernstes als Stadt bezeichnen kann."
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 19:14

Draussen

"Puh.. Mir auch.. der Schwerpunkt meiner Tempelarbeit lag nun nicht unbedingt auf solchen.. Exkursen. Ich handle lieber anstatt zu reden. Aber das steht einer Perainegeweiten ja auch gut" meint sie zwinkernd und schaut sich dann um, wohin gehen? Vielleicht einfach einen kleinen Rundgang machen.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 26.01.2014 19:27

Als Permine sich aufmacht, schaut Zurbaran auf. Danke sehr Euer Gnaden. Euch viel Erfolg und gutes Gelingen falls wir uns nicht mehr sehen. Wünscht er ihr, verabschiedet sich dann ebenfalls von dem Magier als dieser sich aus der Runde verabschiedet und wendet seine Aufmerksamkeit danach auch wieder Elfe und Achaz zu, deren Austausch er interessiert folgt.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Lorinbas » 26.01.2014 20:16

Klingt für mich eher nur nach einer Laune... Vorsichtig mit ihnen umzugehen ist nicht leicht, für viele ist die Versuchung durch die Anbetung groß. Ich zieh es vor die Götter einfach zu ignorieren, sie achten nicht auf mich, ich nicht auf sie! mein die Elfe.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Nicolo Bosvani » 26.01.2014 20:34

Biszt du sicher, dasz sie nicht auf dich achten?, fragt Achatazz. Wenn doch mal der Blick einesz Gottesz auf dir ruht und du merkszt esz nicht, dann kann esz sehr gefährlich werden.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 20:36

"Ich will nur rasch nach Orthoklas sehen und meine Unterlagen wegsperren. Dann bin ich gleich wieder bei euch." Er deutet eine Verbeugung an, dann geht er mit schnellen Schritten zum Stall.
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 26.01.2014 20:38

"Ich begleite euch und schau mir die Tiere bei der Gelegenheit an" erklärt Permine

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Lorinbas » 26.01.2014 20:47

Sie lächelt leicht und sieht Achatazz wieder aus ihren großen Augen an Was sollen sie den schon auf mich achten? Sie sind doch viel zu beschäftigt mit ihren ewigen Ränkespielen, viel zu beschäftigt sich in der "Anerkennung" ihrer Gläubigen zu suhlen. Was interessiert sie da schon eine einsame fey in den Weiten der ewigen Kälte?

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Nicolo Bosvani » 26.01.2014 20:57

Hm, dasz iszt eine gute Frage. Darüber werde ich nachdenken, verspricht Achatazz.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Zyrrashijn » 26.01.2014 21:56

umgezogen
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 29.01.2014 18:51

Zurbaran lauscht dem Wortwechsel zwischen Elfe und Echse interessiert, nippt an seinem Tee und wirkt dabei einen Moment so als würde er sich leicht unbehaglich fühlen. Was seinen Grund wohl in der Aura der Kälte hat, welche die Elfe mit an den Tisch gebracht hat. Aber da kann man sich ja dran gewöhnen. Eure Völker haben viel gemeinsam, bei beiden hat der goldene Drache eine große Rolle gespielt. Stellt er fest, bestellt sich dann einen weiteren Tee, wobei er die Hände um den heißen Becher legt und die Wärme daraus durchaus zu genießen scheint.
Das die Elfe die Götter einfach ignoriert, das scheint Zurbaran nicht zu stören. Jedem das Seine, sie haben sich schon vor langer Zeit dazu entscheiden den Göttern den Rücken zu kehren.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Lorinbas » 29.01.2014 20:47

Fürwahr! Mehr als ich selbst wusste...und zu träumen gewagt hätte! Stimmte die Elfe Zubaran zu.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 29.01.2014 21:20

Auch wenn es eine traurige Gemeinsamkeit ist, ist es doch schön zu sehen dass so unterschiedliche Völker doch einiges gemeinsam haben können finde ich. Erwidert Zurbaran lächelnd, wirkt dann doch etwas nachdenklich betrübt. Leider mussten auch wir schon unter der Schöpfung des goldenen Drachen leiden, sie war daran beteiligt den Sphärenschänder zurück zu rufen.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Nicolo Bosvani » 29.01.2014 22:36

Wasz iszt ein Szwärenschänder?, fragt Achatazz neugierig nach.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 30.01.2014 13:43

Wer. Es ist ein er. Der Dämonenmeister. Jemand der Teile dieses Kontinents unter seine Herrschaft zwang um seinen eigenen Plänen folgen zu können, der eine Schreckensherrschaft aufgebaut hat, das Gefüge der Welt selbst erschütterte, aber am Ende besiegt werden konnte. Der Träger der Dämonenkrone, die zerbrochen ist und deren Splitter sich andere unter den Nagel gerissen haben. Dabei schaut er auch wieder zu der Elfe, wie diese darauf reagiert das Pyrdacors Schöpfung sich auch schon in die Geschicke der Menschen eingemischt hat. Glorana, die kennt sie bestimmt, eine der Splitterträgerinnen. So unbekannt sind die Auswirkungen selbst so hoch im Norden nicht.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Nicolo Bosvani » 30.01.2014 14:33

Ach szo. Esz klang zuerszt wie ein böszartiges Artefakt, erklärt Achatazz seine Verwirrung. Unszere Länder scheinen aber verschont geblieben sein, sonszt hätte ich sicher schon von ihm gehört. Dasz ähnelt doch sehr der Tyrannei desz Goldenen.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 30.01.2014 14:56

Ja, da habt ihr Glück gehabt. Wahrscheinlich gab es bei euch nichts, das er für sich als wichtig erachtet hat, sonst wäre er sicher auch zu euch gekommen. Mein Zurbaran, wobei er das aber nicht abwertend meint, sondern wirklich als Glücksfall betrachtet für Achatazz Volk.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Lorinbas » 30.01.2014 15:12

Die Elfe nickt zustimmend bei Zubarans Worten.
So war Pyrs Hochmut nicht nur Fluch für meines, sondern für alle Völker. Und was den Sphärenschänder betrifft, so hat er indirekt durchaus auch seine Auswirkungen auf die Lande des Eises... meint sie schwermütig.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 30.01.2014 21:27

Wahre Worte. Stimmt Zurbaran der Elfe zu, durchaus leicht betrübt bei dem Gedanken wie recht sie doch damit hat. Aber wir leben. Und wo Leben ist, da ist auch Hoffnung. Meint er dann, schon etwas zuversichtlicher. Vieleicht sollten wir das Thema wechseln, wie kommt es, das sich du dich hier aufhältst? Erkundigt er sich bei der Elfe.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Lorinbas » 30.01.2014 22:05

Ich bin auf der Suche,nach was weis ich noch nicht genau... vielleicht nach einem tala, vielleicht einem feytala, vielleicht einem anderen fey. spricht sie langsam In meiner Heimat hatte ich einen mha, einen... wie nennt ihr es noch mal gleich... Traum, von einer Gestallt, ich sah nur deren Schatten, doch aus irgend einem Grund wusste ich, ich müsste jenen finden...
Er ist der Lehrer der das gra in iamanda wandeln wird. Von dem ich lernen werde was wahres mandra bedeutet!
Ich glaube nicht das ihr talaa dies verstehen könnt.
beendet sie ihren Gedanken.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 30.01.2014 22:34

Zurbaran hört ihr zu, wirkt vor allem bei den elfischen begriffen recht nachenklich, geht das Gesagte danach in Gedanken auch noch einmal durch, da es wirklich nicht immer einfach ist zu verstehen was ein Elf oder eine Elfe wirklich meint. Das Falsche in Harmonie.... um das Falsche im Land wieder zu beseitigen, wo sie verseucht sind, sie wieder in ihren natürlichen Zustand zu versetzen, wie sie vorher waren? Mutmaßt er, fragt er halb, ob er das zumindest ansatzweise richtig verstanden hat.

Als die Tür zum Gasthaus sich öffnet, tritt der große, kräftig gebaute Halbork von gestern wieder ein, wirft einen kurzen Blick umher und hält dann auch zielsicher auf den Tisch zu an dem Zurbaran, Echse und Elfe sitzen, ignoriert Roana dabei. Zwar wirft er ihr einen kurzen, abschätzenden Blick zu, aber ebenso wie Gestern ignoriert er sie gerade eher. Morrrgen. Grüßt er Echs, Elfe und Mensch, wendet sich dann an Zurbaran. Ich brrrauch noch etwas längerrr, aberrr es bleibt bei Heute.

OOC Beschreibung des Halborks: http://www.dsa4forum.de/viewtopic.php?p ... 8#p1383328

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von MorganLeFay97 » 31.01.2014 09:05

Zu Zurbarans langer Rede schüttelt Roana immer wieder den Kopf und beendet ihr Frühstück von Wasser und Brot. Der Magen leer, der Kopf ist frei. Ihr Blick ruht ungläubig ... wie man sagen könnte ... auf dem Waldläufer. Als er endlich geendet hat, antwortet sie ihm nicht gleich. Sie ignoriert eher die Gespräche der anderen und auch den Halbork. Seinen Blicken begegnet sie kurz mit ihren eigenen, aber beachtet ihn kaum.

Dann erhebt sie sich, ihren Becher mit dem letzten Schluck Wasser in der Hand, und tritt vor Zurbaran, unterbricht sein Gespräch ohne Rücksicht. Und dann spricht sie so laut, dass sie jeder im Gasthaus hören kann:

Ihr gebt vor, viel zu wissen ... von den Göttern, von der Welt, von anderen Menschen, wie sie denken. Ohne mich zu kennen, ohne ein geweihter Priester zu sein und ohne in Euch und mit Euch die Macht eines der Zwölfe zu fühlen. Also maßt Euch nicht an, hier zu behaupten, den Willen der Götter zu kennen. Ich spreche zu meiner Göttin und sie spricht zu mir, durch mich. Dass Ihr das leugnet, macht Euch nicht besser als jenen, den ich dort draussen fand und der seinen Glauben leugnete. „Die Herrin Rondra spricht, der ist nicht gläubig, der im Winde mit dem Glauben bricht.“ deklamiert sie. Sich als Priester als Stallbursche auszugeben, ist eine Schande für unsere Kirche. Er mag weltliche Gründe haben, aber dann soll er sein Priesteramt niederlegen. Mag sein, ich weiß noch nicht alles, aber so lange halte ich mich an die Gebote unserer Herrin Rondra. Da ist jener, sie zeigt auf den Halbork, noch von weit edlerem Gemüt, obwohl viele auf ihn herabsehen.

Und was meine Art angeht, die Ihr angreift und missachtet, so habe ich wenigstens eine. Ihr sitzt hier in diesem Gasthaus, an diesem Stammtisch und klopft Eure klugen Sprüche. Sitzt nur weiter herum, da richtet ihr wenigstens nur dort Schaden an, wo ohnehin viel getrunken wird. Ihr werft mir vor, dass ich diesen Menschen den Glauben und die Hoffnung nehmen will. Und wieder hört Ihr nicht zu und gebt falsch Zeugnis wider mich. Glaube ist Hoffnung, aber ich habe in diesem Land noch niemanden gefunden, der Respekt vor den Göttern gezeigt hätte ... oder vor ihren Priestern. Wer sich hier hervorgetan hat, habe ich schon gesagt. Also wiederhole ich mich auch nicht, weil Ihr mir ja ohnedies nicht zuhören wollt. Erst dort, wo der Glaube beginnt, beginnt auch die Hoffnung.

An der Dreikaiserschlacht habt Ihr nicht teilgenommen, nicht wahr? Meine Narben trage ich noch. Und für den einfachen Mann aus der Gosse mag es so scheinen, als ob dort zwei Seiten gegeneinander gefochten hätten. Tatsächlich ging es immer um ein und dasselbe, nur dass Menschen leider irren können. Beide Seiten wollten am Ende das Gleiche, und über einige der Höchsten dieses Reiches wisst Ihr nichts oder viel zu wenig, um beurteilen zu können, wer geirrt hat. Die eine Seite hat verloren, und ja, es wäre besser gewesen, es hätte diese Schlacht nicht gegeben. Aber es ist immer noch besser, Fehler zu begehen, als immerzu nichts zu tun, so wie Ihr. Jetzt werdet Ihr wieder ausrufen: Aber die armen Menschen, die vielen Toten! Und damit hättet Ihr ausnahmsweise Recht. Nur ist es nun einmal so, dass je grösser die Sache, desto mehr Menschen, die darum kämpfen wollen und müssen. Wenn die Herren in die Schlacht rufen, müssen diejenigen folgen, die ihnen Treue und Gefolgschaft geschworen haben. So ist es nun einmal: Die Herren rufen zur Tat und in die Schlacht, und diejenigen, die ihnen den Eid abgelegt haben, folgen ihnen. Der Untertan muss sich dem Herrn verantworten und der Herr von den Göttern. Irrt er, mag er in den Niederhöllen schmoren. Aber nie sollte es dem Gefolgsmann zustehen, selbst zu entscheiden, wofür er in die Schlacht zieht. Fängt dies an, hat der Feind schon gewonnen, ohne dass auch nur der erste Schlag ausgeteilt wäre.

Worüber habt Ihr noch lamentiert? Sie überlegt kurz. Ach ja, unsere Kirche sei vor dem Aussterben. Etwas Dümmeres habe ich noch nie gehört. Eine Kirche stirbt auch nicht mit dem letzten ihrer Priester, sondern erst mit dem Glauben. Für Euch Ketzer ist der Glaube bereits tot, denn so wir Ihr redet, habt Ihr noch nie an etwas anderes geglaubt als an Euch selbst. Wir rufen nicht, wenn für eine höhere Sache gefochten werden muss, wie gegen die Schwarzen Lande, sondern wir kämpfen auch selbst und erbringen ein Opfer, um Zeugnis abzulegen, aber auch, um einem höheren Ziel zu dienen, um Menschen zu retten und zu befreien. Wir jagen also keine Menschen in den Tod … wäret Ihr satisfaktionsfähig, würde ich Euch ins Gesicht schlagen und aufs zweite Blut fordern. So seid Ihr für mich ein nichtswürdiger Abschaum, ein Lügner, ein Ketzer, ein Aufwiegler, ein Aufschneider und Knochenpicker! Und jetzt fragt nicht nach Genugtuung, die gewähre ich nur dem, der sie verdient hat.

Damit schüttet sie ihm den letzten Schluck Wasser ins Gesicht, dreht sich wortlos um und geht nach Permine und Thimorn hinaus.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 31.01.2014 11:13

Zurbaran wendet sich ihr wieder zu, als sie anfängt dies alles hier zu nutzen um ihre Position auch noch vor den letzten Anwesenden zu demonstrieren, dabei lauter wird.
Er setzt schon zu einer Antwort an, deutlich weniger heftig oder aggressiv als sie, aber sicher wieder in der ihr bekannten Art, doch da schüttet sie ihm den Schluck Wasser ins Gesicht und ohne zu zögern ruckt die Hand welche seinen Becher hält und als Revanche spritzt sein, zum Glück, nicht mehr zu heißer Tee in ihr Gesicht, wobei sein Becher noch mindestens halb voll war und gut gesüßt ist. Ihr wagt es.... Presst er dabei hervor, diese Geste hat es offenbar schlagartig geschafft sogar ihn wirklich zu erzürnen, so das er sich zu seiner vollen Größe aufrichtet. Was die Dreikaiserschlacht angeht, ist ja gerade das Schreckliche das sie ihm nicht wirklich widerspricht, aber dies alles als gut und richtig darlegt. Richtig und gut, unzählige Menschen auf beiden Seiten aufzureiben, dass ein Reich ineinander gegeneinander zur Schlacht zieht, das Familien zerbrechen und gegeneinander kämpfen, weil man ja zu folgen hätte. Und wenn das alles wirklich göttergefällig abgelaufen gewesen wäre, hätte es nicht einmal eine Schlacht gegeben, aber wozu sollte er hier Perle vor die Säue schmeißen und weiter darauf eingehen. Ihr wagt es! Schmeißt Euren Fanatismus bei Seite und denkt über Eure Worte nach! es ist nicht lange her, da ist Rondra selbst erschienen und hat Dinge klargestellt, an welche die Rondrakirche schon Jahrhunderte fälschlicherweise geglaubt hat. Rondra mag zu Euch sprechen, aber ihr seid ebenfalls nur ein Mensch. Und Menschen können irren, das sagt ihr selber.
Ich habe gar keine Lust jedem einzelnen Eurer Wiederworte zu widersprechen. Aber wenn es keine Priester mehr gibt, dann stirbt Eure Kirche. Das was ihr als Kirche aufgebaut habt. der Glaube mag überleben, der ist mächtig, aber die Kirche stirbt. Setzt Kirche und Glaube nicht gleich. Und was war in Warunk? Ayla von Schattengrund schloss pragmatische Bündnisse mit dem
Golgariten-Orden in der Rabenmark, mit der Phex-Kirche und dem magischen Orden der Grauen Stäbe von Perricum, da ihre Kirche ausgeblutet ist.
Weil sie den Schwertzug gegen die Stadt nicht alleine stemmen konnte. Und doch wagt ihr es, als ihr die Stadt durch hohen Blutzoll gerade erobert habt, einfach zum Großteil alles wieder zu packen und zu verschwinden, da Ayla euren angeblichen Krieg offiziell noch vor dem Zug beendet hatte, lasst Paktierer und andere fliehen ohne ihnen nach zusetzen, so das beinahe jeder wieder seines Weges zieht, proklamiert das als gewaltigen Sieg eurer Kirche wo nicht einmal das Umland sicher ist und lasst die Menschen wieder im Stich welche ihr so großspurig gerade erst befreien wolltet, lasst sie in einem unsicheren Brückenkopf eines unsicheren und umkämpften Landes zurück, wo es mindestens noch Jahre dauern wird bis es friedlicher wird. Nichts gegen die Zusammenarbeit, sicher nicht, Zusammenarbeit ist wichtig, aber das Danach ist einfach nur Hohn. Zum Glück sind zumindest genügend Menschen geblieben, dass die Stadt einigermaßen gesichert ist. Hätte Markgraf Sumudan, nach dem Zug gegen Warunk, als er sich mit seinem Söldnerheer als Bedeckung dorthin gewagt hat, nicht noch Söldnertruppen aus dem Mittelreich dort stationiert, sähe das völlig anders aus. Zumindest besaßen einige eurer Kirche genug Anstand in Warunk zu bleiben, um den Glauben zu stärken und die Gläubigen zu schützen.


Dabei ist diesmal er es, der sich, zumindest teilweise, in Rage redet, aufgebracht ist, dass sie es wagt nicht nur mit Worten gegen ihn vorzugehen. Ich bin ein freier Mann, weder Euch noch anderem Adel unterstellt. Weder habt ihr das recht der leichten Hand, noch das der Züchtigung! Euer eigenes Kirchenrecht schreibt vor, das man sich gegen jemanden wie Euch ebenso verteidigen darf wie ihr einen angeht, dass so etwas gegen kämpfende Geweihte kein Frevel ist, wie die der Rondra oder Kors. Also fangt gar nicht erst an, Euch darüber aufzuregen, das ich Gleiches mit Gleichem vergelte. Euer Gnaden. Setzt er dann noch nach, wobei es sehr fraglich ist, wie er die letzen beiden Worte meint. Respektvoll oder wohlwollend sicherlich nicht.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von MorganLeFay97 » 02.02.2014 14:45

Die Rondrageweihte und Tochter von stolzem Blut hört Zurbaran schon nicht mehr zu. Denn als er ihr den Tee ins Gesicht schüttet, bemerkt er, dass sie noch eine Steigerung von Zorn kennt... Für einen Hund redest Du zu viel..., sagt sie mit Eiseskälte, als Zurbaran seinen Monolog beendet hat. Statt den Aventurischen Boten auswendig zu lernen oder Stammtischgespräche mit zu hören, hättest Du besser lernen sollen, was es heisst, eine Priesterin der Sturmgöttin herauszufordern. Als Rabenmund sage ich Dir, dass Du besser beten solltest, dass dieses Land noch lange Zeit ohne weltliche Herrschaft ist ... obwohl der Griff der Rabenmunds hier auch weit reicht. Also solltest Du nicht einmal dieses Gasthaus jemals verlassen, wenn Du die letzten Tage nicht im Kerker verbringen willst. Und die Grenzen dieses Landes solltest Du erst recht nicht verlassen, denn dann droht Dir sogar Schlimmeres. Hier stehst Du ein wenig unter dem Schutz Travias, obwohl Du mit Deinen unverschämten Beleidigungen ihre Gesetze als erste übertreten hast. Aber jetzt, Du freier Mann, spottet sie, der sich selbst im Svelltland eingekerkert hat, hast Du Dir das Recht auf das erste Blut verdient. Also, Hund, tritt mit mir vor die Tür, oder kannst Du nur Tee verschütten und die weltliche und geistliche Herrschaft beleidigen, ohne die Folgen tragen zu wollen?

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Farmelon » 02.02.2014 14:55

Zurbaran schnaubt abfällig, als sie sich nun hinter ihrer Familie versteckt. Vor welchem Teil Eurer in sich zerstrittenen Familie soll ich mich denn fürchten? Außerdem habt ihr durch Eure Weihe diesen Status über Eure Abstammung gesetzt, also kommt mir jetzt nicht so. Hält er abfällig dagegen, als Roana gerade noch tiefer sinkt, als sie es in seinen Augen eh schon ist. Aber da du so nett fragst, ich denke ein kleines Duell am Morgen erhitzt die Lebensgeister. Geht er ebenfalls zum "Du" über, egal was sie davon halten mag. Da du forderst, fällt die Waffenwahl wohl mir zu. Meint er grimmig. Also such dir schon mal einen Kampf- oder Wanderstab. Laut Kirchenlehre wird euch schließlich die Meisterschaft in allen Waffen angeraten. Das steht euch gut zu Gesicht.
Oh ja, er wagt es, solch eine "Waffe" zu wählen und nicht das Schwert oder ähnliches, und greift dabei demonstrativ nach seinem Stab. Falls du den allerdings in deiner Ausbildung vernachlässigt hast und nicht beherrscht, wär ich durchaus bereit eine andere Wahl zu treffen. Bietet er dennoch immerhin noch an, wär es doch ziemlich ehrlos eine Waffe zu wählen, welche der Kontrahent nicht im Geringsten beherrscht. Wobei es ja auch Rondrageweihte gibt, denen der Stabkampf nicht unvertraut ist.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von MorganLeFay97 » 02.02.2014 16:39

Für Hunde mag ein Stück Holz eine Duellwaffe sein, höhnt Roana. Aber nicht in einem Duell vor den Augen der Herrin. Aus Eisen sollte es schon sein ... und keine Stricknadel, spottet sie weiter. Kann er mit einem Schwert umgehen oder etwas in der Art? Auch wenn er einer ist, so werde ich mich nicht mit ihm wie mit einem Knecht prügeln und im Schlamm suhlen. Beherrscht er keine Duellwaffe, kann er auch jemanden nennen, der an seiner Stelle kämpft. Man merkt der Priesterin an, dass sie kurz davor steht, völlig die Geduld zu verlieren mit diesem Waldläufer.

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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Beitrag von Nicolo Bosvani » 02.02.2014 18:27

Achatazz beobachtet das alles sehr intensiv und sehr fasziniert, hütet sich aber davor, in irgendeiner Weise einzugreifen. Das ist eine Angelegenheit unter Warmblütern.

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