[Andergast] Der Weiler Steinquell, unweit von Andraquell

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Der Einsame Wanderer
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Registriert: 11.07.2014 10:05

[Andergast] Der Weiler Steinquell, unweit von Andraquell

Beitrag von Der Einsame Wanderer » 11.07.2014 11:09

Ein Weg, gerade breit genug für einen schmalen Karren, windet sich den Berg durch einen dichten Wald herauf und gibt, zumindest an schönen Tagen, schließlich den Blick auf eine wunderschöne Alm frei. Im Winter unter hohem Schnee verborgen, erblühen im Sommer die Wiesen und Weiden in einer wahren Farbenpracht. Inmitten dieser Idylle stehen drei Bauernhöfe beieinander, der Weiler Steinquell. Dieser ist nach einer unter einigen beim Weiler liegenden Felsbrocken entspringenden Quelle benannt, welche die darunterliegenden Wiesen durchfeuchtet und hier Moorpflanzen sprießen lässt.
Der Karrenweg führt allerdings nicht nur bis zum Weiler, sondern noch tiefer in den Steineichenwald hinein, denn dort wird schon seit jeher Steineichenholz von besonderer Qualität geschlagen und über Steindorf und Andraquell bis nach Andrafall und Andergast transportiert.

Seit einigen Jahren hat Steindorf lokal an Bekanntheit gewonnen, denn ein durchreisender Gelehrter namens Seramin Sackenbart hat das Wasser der Steinquell überprüft und heilende Wirkung festgestellt. Laut ihm wirkt es sowohl gegen Gelenksbeschwerden, als auch gegen chronische Müdigkeit und Hautprobleme.
Seitdem hat eine Familie des Weilers einige einfache Gästezimmer eingerichtet und bewirtet Reisende, ob sie nun die Quelle aufsuchen oder zu den Holzfällern möchten, mit zünftiger Hausmannskost.

Alle Häuser des Weilers haben eine steinerne Grundmauer und einen steinernen Kamin, sind ansonsten aber aus stabilem Eichenholz gefertigt. Sie wirken gepflegt und in gutem Zustand. An sich sind die Gebäude nur einstöckig, haben allerdings ein gut ausgebautes Dachgeschoß. Die Dächer sind mit Steinen beschwert.

Heute hat sich der morgendliche Nebel im Laufe des Vormittags verzogen und inzwischen erstrahlt Steinquell und die Blumenwiesen im prachtvollen Sonnenschein. Die Bauern und Hirten sind bei der Arbeit auf den Weiden und in den Ställen, während eine Bäuerin den Eingangsbereich ihres Hauses kehrt.
Die eastn Gäst könntn bold eintreffn, wenn heut in da Fria welche von Andraquell aufbrochn sein. Mol schaugn, was des heut fia Leit sein.

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