[Enqui] Gasthaus: Enge Masche

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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shanna
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[Enqui] Gasthaus: Enge Masche

Beitrag von shanna » 29.01.2016 19:25

Es ist Ende Boron 1029 BF und das bedeutet im Norden Thorwals durchaus schon den ersten Schnee. Auch wenn es dieser Tage für die Jahreszeit zu warm erscheint.

Das Gasthaus befindet sich in der Fischerstadt östlich des Hafens in Enqui und ist bei den Einheimischen wegen des Tjolmarer Zwergenbieres sehr beliebt. Die Wirtin Thorhild ist eine hübsche Mittzwanzigerin. Hilfe erhält sie von ihrem jüngeren Bruder Alrik. Die Kost ist einfach, aber ordentlich und macht satt.

[OOC: Dieses Gasthaus liegt in der Ausgangsstadt, dieser Gruppe ist aber für alle Spieler offen. Die Beschreibungen der mitreisenden Charaktere sind im ersten Post verlinkt. Wer mitmachen möchte ist herzlich willkommen!]


Das Gasthaus ist schon gut besucht, da Enqui durch die letzten politischen Ereignisse vielen Flüchtlingen als Anlaufpunkt dient.
Enqui.jpg
Legende:
Ottaskin der Ingibjara-Ottajasko (1)
Seehafen (2)
Rekkerskola (3)
Kleine Werft (4)
Haus Svelltor (5)
Tempel des Efferd (6)
Bethalle des Swafnir (7)
Gasthaus Enge Masche (8)
Taverne Haifischzahn (9)
Irrlichterhügel (11)
Alter Palast (12)
Taverne Premer Schuss (13)
Taverne Rettungsanker (14)
Spielhaus Joss (15)
Bordell Rahjas Pracht (16)
Gasthaus Kanal(17)
Tempel des Firun (19)
Rondra Tempel (20)
Tempel der Peraine (21)
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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von garulfgrimson » 29.01.2016 20:46

Es ist nicht gerade das beste Wetter, um unterwegs zu sein, aber manche Sachenn müssen eben erledigt werden. So kam es, das Garulf an einem sehr verregneten Nachmittag, das Gasthaus betrat. Er schüttelt seinen Umhang aus, und versucht, seine Haare wieder etwas trocken zu bekommen. "Swafnir mit euch und Travia zum Gruße." Mit diesen Worten tritt er zum Tresen. "Frau Wirtin, ich weis, die Zeiten sind schwierig, aber habt ihr noch ein Zimmer für mich?"

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Tütenclown » 29.01.2016 21:47

Nach einem weiteren Schluck stellte Elia ihren Krug wieder ab und beobachtete den soeben eingetretenen Mann. Er stach unter der Menge an Besuchern hervor - trug er doch einen auffällig verzierten Stab bei sich. Er schien nicht zu denen zu gehören, die Schutz in der Stadt suchten, jedenfalls sah er so aus, als könne er auf sich selbst aufpassen.

Sie rückte mit ihrem Schemel näher ans Feuer, ihr Umhang war noch nass und so würde er ihr in den nächsten Tagen keinen Schutz vor dem schlechten Wetter bringen. Ein Glück, dass ihre Laute nichts vom Regen abbekommen hatte. Sie nahm sie auf den Schoß und begann in das leise Stimmengewirr das Lied von Hetmann Faenwulf zu spielen:
"Nach Thorwal ging die Fahrt, der Heimat zu, der Wellen Schaukeln wiegte mich zur Ruh.
Ich hatte einen Traum, so weh und wahr,von Hetmann Faenwulf und seiner Schar... "

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von garulfgrimson » 29.01.2016 22:10

Von der Musik an alte Zeite erinnert, zeigt Garulf auf einen Tisch, zufällig der letzte in der vollen Gaststube. "Ich werde mich dort hinüber setzen, Frau Wirtin. Ich hätte gerne noch etwas zu essen, wenn Du noch etwas auf dem Feuer hast. Etwas Braten wäre fein, aber auch Eintopf wird mir wohl guttun." Am Tisch angekommen, schaut er zu der Halbelfe herüber, fühlt sich an alte Tage erinnert. "Junge Skaldin, magst Du uns etwas über Asleif Foggwulf singen? Dein Lied hat mich an alte Zeiten erinnert." ruft er über den Lärm der Gaststätte zu ihr hinüber, als ihr Lied verklingt.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von shanna » 29.01.2016 22:49

Die Wirtin schaut in Richtung des Neuankömmlings, "Das ist wirklich heute kein Wetter zum reisen, bei Swafnir. Ja, ein Zimmer hab ich wohl noch. Was kann ich dir sonst noch bringen, Galdmader?"

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Tütenclown » 30.01.2016 00:22

Elia muss schmunzeln. Ihr Gefühl, das Lied könnte die Aufmerksamkeit des Magus erlangen, täuschte sie nicht. Sie nimmt noch einen Schluck des wirklich guten, aber ihr etwas zu starken Bieres, um ihren Mund zu befeuchten. Ihr Mantel fühlt sich langsam nur noch klamm an. Trotzdem sollte ich mir langsam überlegen, wo in Aves Namen ich die Nacht verbringe.
Als sie die Pause für ausreichend erachtet, stimmt sie auf den Wunsch des Mannes das erste Lied in Verbindung mit Foggwulf an, dass ihr in den Sinn kommt:

"Der Welt ihren Platz zu geben,
schufen die Elfen einen Turm -
viele gaben hin ihr Leben,
kamen um in eisigem Sturm..."


Nach den letzten Tönen stellt sie ihre Laute behutsam an der Wand hinter ihr ab und geht Richtung Tresen. "Verzeiht Frau Wirtin. Ich hoffe euch ist es recht, dass ich ein paar meiner Lieder zum Besten gebe. Meint ihr, ihr wüsstet einen Weg eine reisende Sängerin dieser Nacht von der Straße zu holen?"

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Assaltaro » 30.01.2016 09:35

Ihren Firnbärenumhang eng um sich geschlungen betritt nun auch die junge Ifringeweihte die Taverne und steuert als erstes den Tresen an.
Ifirn und Travia zum Gruße. Habt ihr noch ein Zimmer für die Nacht und etwas warmes für mich und Fleisch für meine Hunde?
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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von shanna » 30.01.2016 10:58

"Travia und Swafnir zum Gruße. Viel los dieser Tage, aber Ihr habt Glück, ich habe noch ein Zimmer für euch.", meint die Wirtin. "Sucht euch doch einen Platz, vielleicht am Feuer. Ich werde euch gleich etwas zu Essen bringen.", damit dreht sie sich um in Richtung der Küche, "Hey du faule Kielratte, bist du bald mit dem Essen für den Galdmader da!" Freundlich lächelnd dreht sie sich wieder um, "Verzeiht Galdmader, mein Bruder ist nicht gerade der Schnellste." Zu der Sängerin meint sie freundlich, "Wenn deine Lieder weiter so gut ankommen, habe ich nichts dagegen, dich heute hier zu beherbergen."

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von garulfgrimson » 30.01.2016 11:35

"Das Essen wird schon zur rechten Zeit da sein, Veitingkona. Ich werde dort hinten bei dem Tisch am Feuer warten. Ein Krug deines Bieres für mich zum Essen dazu, das wohl", antwortet Garulf der Wirtin. "Verzeih, deine Lieder haben manche Teile der Fahrt gut wieder gegeben. Bei anderen gelingt das wohl kaum. Darf ich dich auf ein Bier einladen?" fragend schaut Garulf die Bardin an.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Roleplayer » 30.01.2016 16:26

In der Nähe des prasselnd wärmenden Kaminfeuers, jedoch an einem Tisch, der ein wenig der Aufmerksamkeit und allzu neugierigen Blicken entzogen ist, sitzt bereits ein anderer Gast - eine jüngere Frau. Sie sitzt dort allein für sich, einige Plätze wären noch frei. Irgendwie hat man automatisch den Eindruck, dass sie nicht wirklich hierher gehört, so weit im Hohen Norden. Der Teint von Quaffe mit viel Milch, die dunklen Augen und die rückenlangen, weichen seidig-schwarzen Haare, lassen unschwer den Schluss auf eine Südländerin zu. Vor sich eine Kanne dampfenden Tees, aus der sie immer wieder ihren Becher auffüllt und genießerisch trinkt, am Tischrand die Reste einer kleinen Mahlzeit, das Besteck sorgsam ordentlich abgelegt. Gerade hatte sie noch sehr aufmerksam Kartenmaterial studiert, wie sie überhaupt in ihren Tätigkeiten für sich aufmerksam versunken ist, nun breitet sie ein kleines, vollgekritzeltes Büchlein und diverse Pergamente mit komplex anmutenden Zeichen, Symbolen, Zahlenreihen und Sternenkarten aus. In die vertieft, schaut sie nur ab und zu auf, wenn ein neuer Gast die "Enge Masche" betritt oder wenn es irgendwo auffällig laut wird oder als die Bardin zu spielen beginnt. Für einen kurzen Moment lauscht sie, trinkt in Gedanken von ihrem Tee und wendet sich dann wieder ihrer Arbeit zu.

Die junge Frau ist keine auffällige Schönheit, aber hier würde sie als Exotin sicher Blicke auf sich ziehen, wenn sie denn Wert darauf legen würde. Etwas kleiner als durchschnittlich groß, schmale Schultern, ein feines Gesicht, die ganze Gestalt vom Körperbau eines zarten Vögelchens, erweckt sie den (auch zutreffenden) Eindruck einer Städterin, die die allermeiste Zeit in Bibliotheken, Studierstuben und sonstigen gelehrten Hallen verbracht hat. Und doch ist da noch etwas anderes, wenn man genauer hinschaut, was sich aber so auf den einfachen Blick nicht einschätzen lässt. Während sie so sitzt, liest, grübelt, mit Rechts schreibt und neue Zahlenreihen auf das Papier wirft, streicht die linke Hand auf dieser Seite immer wieder das Haar hinter das Ohr, von wo es wenige Augenblicke später wieder zurückfällt, womit das Spiel von vorne beginnt. Große goldene Creolen funkeln im Schein des Feuers, und an den Fingern trägt sie einige feine Ringe.

Auch gekleidet ist die Schwarzhaarige in Schwarz: Ein züchtig das Dekolletee verbergendes schwarzes Gewand aus leichter Wolle, das bis knapp über die Knie fällt, gehalten von einem silbernen Gürtel, dreiviertel lange Ärmel; annähernd kniehohe schwarze Schnürstiefel, gefüttert mit weißem, weichen Fell. Neben ihr auf der Bank hat sie ihre braunlederne Schultertasche abgestellt - in die sie auch das Kartenmaterial zurückgepackt hat - und ein paar Unterlagen platziert. Unter dem Tisch liegen zu ihren Füßen zwei zufrieden faul schlummernde Bornländer - groß, wollig und mit dunklen Schnauzen. So lange sich die Hunde des neu eintretenden Gastes nicht lautstark melden, bleiben auch sie friedlich. Unmittelbar neben der Frau lehnt an der Wand ein nussbrauner Stab, der gut so lang ist wie die Frau groß. Am oberen Stabende eingefasst, glitzert ein geschliffener Bergkristall vom Umfang einer thorwaler Männerfaust.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Tütenclown » 30.01.2016 20:55

"Ich werde mir Mühe geben" meint Elia und zwinkert der Wirtin zu. Dann wendet sie sich an den Zauberkundigen: "Es freut mich, dass es euch gefallen hat. Ihr dürft, gern. Gehe ich recht in der Annahme, dass ihr aus der gleichen Stadt wie Foggwulf stammt?"

Als sie den Blick durch den Gastraum schweifen lässt, bemerkt sie die dunkel angezogene, etwas fremdartige Frau. Kein uninteressanter Anblick...

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von shanna » 30.01.2016 20:57

Vorsichtig nähert sich eine junge Schankmaid dem Tisch, an dem die Schwarzgekleidete allein sitzt. Fast hat man den Eindruck, als wüßte sie nicht ganz genau, ob sie den Gast ansprechen soll, doch dann gibt sie sich einen Ruck, "Kann, ähm, kann ich den Teller schon abräumen? Oder möchtet Ihr noch etwas haben?"

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von garulfgrimson » 30.01.2016 21:14

"Ich komme aus Thorwal, das wohl. Aber geboren bin ich nicht dort. Ich hatte die Ehre, mit dem Foggwulf auf der Großen Fahrt gewesen zu sein. Das war etwas, was einem viel über sich selbst lehrt und manchmal auch einen verändert." Fast unbewusst streicht er sich das noch feuchte Haar aus dem pockennarbigen Gesicht, leert den Krug abwesend in mehreren großen Schlucken. "Veitingkona, bitte füll hier doch noch einmal nach, auch für die Fidlari hier bitte einen Krug.", wendet er sich an die Wirtin.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von shanna » 30.01.2016 21:23

Die Wirtin wendet sich, nachdem die junge Schankmaid endlich aus der Küche aufgetaucht ist und ihrer Arbeit nachgeht, an die junge Geweihte, "Es tut mir leid Euer Gnaden, es ist hier gerade etwas chaotisch bei diesen vielen Flüchtlingen in der Stadt. Natürlich habe ich ein Zimmer für Euch. Bitte setzt Euch doch. Ich werde Meinen Bruder beauftragen das Fleisch für Eure Hunde bereit zu stellen. Soll er sie füttern? Oder möchtet Ihr das lieber selber machen? Was mögt Ihr zu Essen haben? Ich hätte einen guten Eintopf oder etwas Braten anzu bieten."
Zuletzt geändert von shanna am 30.01.2016 21:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Chephren » 30.01.2016 21:31

Heute scheint tatsächlich ein guter Tag für die Taverne in der Fischerstadt zu sein, denn schon wieder öffnet sich die Tür und ein weiterer Gast tritt ein.
Meine Güte, wie kann man so ein Labyrinth nur Stadt nennen. Wehe es stimmt nicht, dass man hier gut an Informationen kommt.
Kurz blickt er sich im Raum um, während er die Tür hinter sich schließt. Tatsächlich scheint er das Mistwetter draußen gut vertragen zu haben, zumindest scheint es dem Haldelfen weder kalt zu sein, noch ist sein einer Robe nachempfundener Mantel im geringsten durchnässt. Zielstrebig steuert er die Schanktheke an.
Travia zum Gruße. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich hätte gerne einen Platz zum Schlafen und etwas Warmes zu essen. Er blickt zu dem Eintopf, den einige vor sich stehen haben. Ein Eintopf und ein gutes Bier wäre hervorragend.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von shanna » 30.01.2016 21:49

So langsam scheint auch Alrik in Fahrt zu kommen bei all den neuen Gästen, er schleppt das Bier zu dem thorwaler Magier und der Bardin. Mit einem "Wollt ihr sonst noch was?", stellt er einen großen Tonkrug gefüllt mit Bier auf den Tisch.

Die Wirtin hinter der Theke zieht unmerklich eine Augenbraue hoch, als die Tür sich wieder öffnet. Das Wetter treibt ja seltsame Gäste heute herein. Und so viele Galdmader hier! Was ist hier los? Als sie direkt angesprochen wird, lächelt sie etwas " Ja, noch habe ich freie Zimmer. Wenn Ihr euch einen Tisch sucht, bringe ich Euch gerne Eintopf. Das Zwergenbier ist sehr zu empfehlen, allerdings auch sehr stark. Soll es das sein?"

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Chephren » 30.01.2016 21:56

Ja, Zwergenbier klingt gut. Ich suche mir in der Nähe der Bardin einen Platz, dabei deutet er mit dem Stab auf ein freies Tischende. Zwar sitz dort schon ein Thorwaler, aber immerhin sah dieser Thorwaler weniger bärbeißig aus, als die Stadtwachen, die eher an Halsabschneider, denn an Gardisten erinnerten.
Ist bei euch noch Platz, fragt er den vernarbten Thorwaler, während er auf das entfernte Tischende deutet.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Nicolo Bosvani » 30.01.2016 22:21

Aus Richtung der Gastzimmer kommt ein Mann angestiefelt, den man mit seinen klaren blauen Augen, dem ungezähmten blonden Bart und der kräftigen Statur für einen kleinwüchsigen Thorwaler halten könnte - würden ihn die anderen in der Schankstube befindlichen Thorwaler nicht so abfällig anstarren. Auf dem zweiten Blick erkennt ihr auch die Gedrungenheit des Mannes, der keiner anderen als der alten traditionsreichen Rasse der Zwerge angehört.

Zielstrebig begibt er sich zur Theke. Das gute Tjolmarer Bier. Wenigstens etwas, dass einen hier heimisch fühlen lässt. Und gedacht, getan, sogleich ist es auch schon ein Krug geordert. Ich hoffe, ihr habt noch genug auf Vorrat. Wer weiß, wann ihr das nächste bekommt, brummt er über den Tresen und wendet sich dann um, neugierig den Gastraum musternd.
Zuletzt geändert von Nicolo Bosvani am 31.01.2016 09:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Assaltaro » 30.01.2016 22:39

Eintopf klingt gut. Euer Bruder kann meine Hunde ruhig füttern. Sie sind gut erzogen. Er braucht auch keine Angst vor dem Wolfswelpen zu haben, er wird ihm nichts tun. Siona lächelt die Wirtin an. Aber welche Flüchtlinge? Ich bin noch nicht lange in der Gegend.
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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Nicolo Bosvani » 30.01.2016 23:01

Der Zwerg schaut zu der Frau neben sich auf. Ihr zieht Wölfe groß? Ist das nicht gefährlich? Das sind doch echte Wildtiere. Wenn ich es nicht vermeiden kann ihnen zu begegnen, begegnen sie dem hier. Der Zwerg greift an seine Seite und damit ins Leere. Hm. Meine Axt ist gerade oben auf meinen Zimmer, aber Ihr versteht schon, was ich meine.
Zuletzt geändert von Nicolo Bosvani am 31.01.2016 09:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Lokwai » 30.01.2016 23:02

Die Tür zur Taverne öffnet sich ein weiteres mal und hinein tritt ein Firnelf, klar erkennbar an seine Lederkleidung, weißes und graues Leder in typischer winterelfischem Schnitt, jedoch mit Stickereien verziert, die an Runenmustern thorwalscher Art erinnern. Die Kapuze trägt er tief im Gesicht, dabei leuchten seine Augen leicht im Kerzenlicht.
Dann legt dieser, für einen Elfen ziemlich kräftig aussehenden Typ, die Hände an die fellverbrämte Kapuze und entblößt sein Gesicht, sein schwarzsilbriges Haar ist an Schläfen und Hinterkopf kurz geschnitten, als ob es vor ein paar Tagen rasiert wurde, dadurch sind seine spitzen Ohren deutlich zu sehen. Sein glattes, langes Deckhaar wird durch einen Zopf gebändigt, doch sehr ungewöhnlich und nun dominierend ersichtlich kommt ein langer Vollbart zum Vorschein. Ein Halbblut das war nun deutlich zu sehen, jemand der ohne Scheu seine beiden Wurzeln in Ehren hielt.
Wie eines Kopfgeldjägers würdig durchsuchte sein Blick den Raum und er entschied sich an den Tisch wo diese Südländerin saß sich zu setzen, sie hatte zu tun und war wohl beschäftigt. Er würde Zeit haben sich an diesen Ort zu gewöhnen.
Auf dem Weg zum Tisch wurde er unsanft angerempelt, doch er wich nicht einen Handbreit aus und sein Auftreten ließ sein Gegenüber, ein Rauhbein, den Blick von ihm abwenden. Ohne eine Miene zu verziehen setzt er seinen Weg fort und am Tisch angekommen, legt er seinen Rucksack und seinen Elfenbogen ab. Dann öffnet er sein Oberteil, zieht es aus und legt es ab und setzt sich auf den freien Platz am Tisch. Seine untypisch starke Statur ist nun unter dem einfachen Leinenhemd deutlich zu sehen. Auf seinem hellhäutigen Oberkörper sind gemalte Runen zu erkennen.
Bei der Kellnerin bestellt er einen Kräutertee und Eintopf.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von garulfgrimson » 31.01.2016 00:37

Garulf nickt dem Neuankömmling zu "Nein, nein, setz dich nur hin, noch ist Platz am Tisch und ich habe gegen Gesellschaft nichts einzuwenden. Nur so kann man doch neue Geschichten aus aller Herren Länder erfahren." Als der Firnelf eintritt, hebt Garulf erstaunt eine Augenbraue. Seine Mimik ändert sich nicht, als er die Stickereien und Tätowierungen des Halbelfen bemerkt.Interessant, der hat schon mal Runen gesehen, oder kennt jemanden, der Runen gesehen hat.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Chephren » 31.01.2016 00:44

Danke, Lariel Arsteen aus Gerasim, stellt er sich vor.
Lariel hat gerade Platz genommen, als der augenscheinliche Firnelf eintritt. Er spannt sich etwas an, als er jedoch den Bart sieht, lehnt er sich wieder etwas zurück, betrachtet jedoch den anderen Halbelfen interessiert.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Assaltaro » 31.01.2016 09:09

Siona wendet sich dem Zwerg zu, etwas nach unten schauend. Wölfe greifen Menschen nur an, wenn sie Hunger haben. Meine kleine Akira ist aber zahm. Ich befreite vor einigen Monden aus den Fängen eines Firun-Frevlers und sie wich nicht mehr von der Seite meiner Leithündin. Also nahm ich sie mit. Es wäre nicht gut gewesen, sie sofort wieder von ihrer neuen Mutter zu trennen.
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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Nicolo Bosvani » 31.01.2016 09:25

Verstehe. Trotzdem solltet Ihr nicht vergessen, dass sie wildes Blut hat, meint der Zwerg noch dazu, scheint mit der Erklärung aber soweit zufrieden zu sein, und wartet weiter auf sein Bier.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Roleplayer » 31.01.2016 12:24

Auf die Frage der Schankmaid wandert der konzentrierte Blick der schmalen Schwarzhaarigen hoch und geht in ein freundliches Lächeln über: "Ja, natürlich, ich möchte im Augenblick nichts mehr, dankeschön." Die Frau spricht zwar ein gutes Garethi, aber mit deutlich südländischem Brabaci-Akzent. Das "r" weich gerollt, das "i" ein klein wenig länger als üblich, die im Garethi harten Konsonanten sehr viel weicher klingend, irgendwie wie schaumige Wellen, die auf einem Strand ausplätschern. Mein Zimmer habe ich ja zum Glück sicher. Ich hätte nie gedacht, dass es hier derart voll wird.

Wo so nach und nach teils sehr abenteuerlustig und fremdartig wirkende Gäste dazukommen, schaut sie regelmäßig auf und lässt den Blick zu dem Tisch wandern, an dem sich die besonders auffälligen Gäste sammeln. Dabei funkelt ihr Blick zunehmend neugierig, klug und auch ein wenig amüsiert. Bis sie sich wieder ihrer Arbeit zuwendet. Unter dem Tisch hebt einer der Bornländer den großen Kopf und wittert in die Richtung der Ifirn-Geweihten. Ein tiefes Grollen aus seiner Kehle gibt Zeugnis von der Erbfeindschaft zwischen Hund und Wolf. "Schsch!" macht oben die Schwarzhaarige, ohne ihre Arbeit zu unterbrechen, worauf sich der Bornländer wieder ablegt und in seinen behaglichen Ruhezustand zurückkehrt.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Lokwai » 31.01.2016 12:52

Es kam dem bärtigen Winterelfen gelegen, dass seine Tischnachbarin ihn ignorierte. Ein Unding im thorwalschen Land, aber hier war es ja anders. Die Thorwaler machten sich hier breit, aber es war hier nicht ihre Heimat, zuhause wäre man irritiert wenn man sich nicht vorstellte, aber hier war ja nicht sein zuhause und ausserdem gab es viel Volk die was gegen ein Halbblut hatten.
Er fand es amüsierend das der Bornländer Hund was gegen diesen Wolf hatte, es erinnerte ihn an seine Erfahrungen mit diversen Einwohner, egal ob Mensch oder Elf.
Einen Seitenblick warf er trotzdem auf die Unterlagen der Südländerin und seine Neugier war geweckt, sowas kannte er nur aus den Kartotheken aus Olport, Thorwal und seiner Sippe. Sie waren recht präzise stellte er fest.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Tütenclown » 31.01.2016 13:07

"Ich komme nicht umhin, beeindruckt zu sein. Wie ihr euch denken könnt, habe ich von der Fahrt nur aus Erzählungen und Liedern gehört. Aber einen Mitreisenden zu treffen, ist wahrlich spannend! Erzählt, wie lange wart ihr unterwegs? Und wie ist es, so lange mit einer Gruppe zusammen zu sein?"
Als der Bursche mit Bier an ihren Tisch kommt, nickt Elia im dankend zu. "Ein kleines Schälchen Eintopf würde ich nehmen, aber lasst keine Hektik aufkommen."
Im Satz bemerkt sie erst, wieviele Neuankömmlinge im Gasthaus eingetroffen sind. Wann ist das denn passiert? Sie macht eine Tochter Ifirns aus, die sich augenscheinlich mit einem Zwerg unterhält. Und ein weiterer recht freundlich scheinender Feytala setzt sich an ihren Tisch. Nachdem er sich vorgestellt hat, tut sie es ihm gleich: "Guten Abend, Lariel aus Gerasim. Elia aus Riva. Erstaunlich, gerade heute und hier meinesgleichen anzutreffen" Sie merkt wie ihr Gegenüber zögert und blickt in die Richtung, in die er schaut. Als sie den kräftigen Firnelf sieht, stutzt sie leicht. Der Bart offenbart ihn als ihresgleichen, trotzdem kommt sie nicht umhin, leicht eingeschüchtert zu sein. Das ist ihr neu. Schließlich guckt sie fragend in ihre Tischrunde, um zu sehen, wie ihre Sitznachbarn reagieren.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Chephren » 31.01.2016 14:00

Lariel zuckt mit den Schultern, während er ihr ein Lächeln schenkt.
Diese Anzahl ja, aber gerade hier in der Gegend sind wir, die Verbindung der Fey und der Tala nicht so selten. Gerasim, Donnerbach, Kvirasim. Alles Städte hier im Norden in denen sich die Verbindung der Völker von ihrer besseren Seite zeigt.
Den "Firnelfen" behält er dabei im Blick, allerdings drückt der Gesichtsausdruck eher Neugier als Freude oder Ablehnung aus.

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Re: Enqui - Gasthaus 'Enge Masche'

Beitrag von Lokwai » 31.01.2016 14:09

Die Blicke der Tischnachbarn die auf dem Halbelfen haften bleiben nicht unbemerkt. Seine wie Katzenaugen leuchtende Augen sehen auf und er blickt zu ihnen hinüber. Kurz nickt er ihnen zu und widmet sich dann wieder dem Eintopf und den Karten zu.

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